Cornelia Schäfer Einfach kann jeder oder Wie angle ich mir einen Mann
Schlechte Erfahrungen mit Männern hat Nadja schon oft gemacht. Allein ist aber auch keine Option. Wobei sie ja ihren Sohn Tim und ihren Kater Rolli hat. Ihre Freundinnen Bianka und Anita überreden sie, sich in einem Online-Portal anzumelden, um den richtigen Mann kennenzulernen. Bald kann sie sich vor Anfragen nicht retten und so manches Blind-Date wird zum Flop. Wird sie doch noch den Richtigen finden?
Im leicht lesbaren Schreibstil zeigt uns die Autorin, wie drei junge Frauen sich über ein Online-Portal mit Männern verabreden. Mit Absicherungen ihrer Freundinnen treffen sie sich mit völlig Fremden. Heiter und humorvoll arten diese Blind-Dates aus und manchmal stellt sich heraus, dass der vermeintliche Traummann vielleicht doch nicht der richtige ist. Nadja krempelt ihr Leben komplett um. Die letzte Beziehung streicht sie aus ihrem Kopf und auch den ungeliebten Job kündigt sie. Sie lernt nicht nur einen Mann kennen. Mit jeder Verabredung steigt ihr Selbstbewusstsein. Bei Blind-Dates begleiten sie ihr Engelchen und Teufelchen. Ihren Alltag meistert sie gelassen und die vielen Einblicke zeigen eine fürsorgliche Mutter, die alles unter den Hut bekommt. Dann lernt sie einen Mann kennen und sie fragt sich, ob sie ihn wirklich in ihr Leben lassen will.
Fazit: Eine lockere und leichte Lektüre und guten Charakterdarstellungen und mit Humor gespickt haben mir schöne Lesestunden bereitet. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Doris Röckle Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Vorstellung Geboren im Jahre 1963, hat Doris Röckle ihre Kindheit in der Schweiz verbracht. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Mann, die 3 Kinder sind längst flügge geworden, in Vaduz. Die Stelle der Kinder haben Hund und Katze eingenommen. Im Gegensatz zu vielen ihrer Autorenkollegen ist ihre Leidenschaft fürs Schreiben erst spät erwacht, eigentlich mehr durch Zufall. So richtig geplant, war dies nicht. Ein verregneter Sonntag, ein Regal voll gelesener Bücher und der achselzuckende Vorschlag ihres Mannes, die Langeweile durch Selberschreiben zu verdrängen, haben sie vor den PC getrieben. Da sie sich schon seit vielen Jahren mit der Geschichte des Rheintals und seinen vielen Burgen befasst hatte, war für sie schnell klar, wenn schreiben, dann über das Mittelalter in dieser Zeit. Eine gründliche, historische Recherche ist ihr sehr wichtig, alles andere bringt nichts 😊 Zu ihrem eigenen Erstaunen fiel ihr das Schreiben leicht, ja die Finger huschten nur so über die Tastatur. Fortan lebte sie in einer Parallelwelt. Wandelte rund um den Bodensee oder weilte in Gedanken im fernen Jerusalem und Zypern. Verlagssuche??? Eine mühsame Zeit, frustrierend, entmutigend. Nach gut einem Jahr war ihr erstes Werk fertig und dann? Absage um Absage, dann endlich, biss ein Verlag an. Sie war glücklich. Doch diese Euphorie schwand im Laufe der nächsten sieben Jahre, zumal der Verlag nicht in der Lage war das Buch herauszubringen. Sie entschied sich für einen Agenten, was sie bis heute nicht bereut hat. Keine 3 Monate später unterschrieb sie ihren ersten Vertrag bei DroemerKnaur in München. Ein Roman folgte auf den andern und im Oktober 2022 wird ihr 5. Roman bei eben diesem Verlag erscheinen. Krimi ??? Ein weiteres Herzens-Projekt der Autorin sind historische Kriminalromane. Ihre Liebe zum Bodensee kommt darin deutlich zum Ausdruck. Mit dem 1. Band der Roman-Reihe „Die Wehmutter vom Bodensee“ lässt sie den Leser ins mittelalterliche Konstanz eintauchen. Im Frühjahr 2023 wird der 2. Band erscheinen.
Veröffentlichungen -Die List der Schanktocher DroemerKnaur 2020 -Die Spur der Gräfin DroemerKnaur 2020 -Das Mündel der Hexe DroemerKnaur 2017 -Die Flucht der Magd DroemerKnaur 2016 -Die Wehmutter vom Bodensee/Schatten über Konstanz Emons 2021 https://www.dorisroeckle.com/ https://www.facebook.com/dorisroeckle/
Sabine Richling erzählt hier den Werdegang von Claudia Mey, die schon in ihrer Kindheit etwas mollig war. Claudia ist ein fröhliches und aufgewecktes Kind und aufgrund einer etwas stabileren Figur grenzt sie aber niemand aus. Einen dummen Spruch schmettert sie gekontert ab. Scheinbar macht es ihr nichts aus, aber es ist nicht immer leicht für sie und sie versteckt sich hinter einer Fassade. Mit dem Alter wird die Gewichtszunahme größer und größer und die Probleme werden immer mehr. Als Claudia massive gesundheitliche Probleme bekommt und die Waage 138 Kilogramm anzeigt, macht es plötzlich Klick im Kopf und sie beschließt endlich was für ihren Körper und Gesundheit zu tun. Wie es Claudia gelungen ist, könnt ihr in diesem Buch nachlesen. Allerdings ist es kein Ratgeber, sondern es wird aus Claudias Leben berichtet. Es gibt auch keine Rezepte.
Ein ganz besonderes Buch ist dieses hier und ich kann mir vorstellen, dass manche Übergewichtige auch gerne abnehmen wollen. Vielleicht kann dieses Buch helfen. Allerdings muss es ein unbedingtes Wollen sein, sonst funktioniert das nicht. Auch Claudia hat unzählige Diäten versucht und jedes Mal setzte der Jojo Effekt ein. Sie hat in 18 Monaten 71 Kilogramm verloren und damit ihr Gewicht fast halbiert. Viel Disziplin gehörte dazu, aber nachdem sich erste Erfolge einstellen, war sie motivierter denn je. Heute hält sie ihr Gewicht bei 67 Kilogramm und sie kann mächtig stolz darauf sein. Dieses Buch wird in der Ich-Form erzählt und wir begleiten Claudia von ihrer Kindheit bis heute. Sehr einfühlsam beschreibt die Autorin die Höhen, Tiefen und Rückschläge und lässt uns an Claudias Leben teilhaben. Humorvoll und selbstironisch führt uns die Autorin durch die Zeilen. Claudia muss man einfach mögen. Immer fröhlich und ein Lächeln im Gesicht, so stelle ich sie mir vor. Liebe Claudia, ich ziehe mein Hut vor dir, vor so viel Selbstdisziplin. Meine Hochachtung hast du. Für mich ein sehr emotionsvolles Buch mit Humor gespickt und herrlich selbstironisch. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com
Ein Goldbunker in Manhattan wurde fast leergeräumt. Der Spezialagent des FBI, Roger Thorn steht vor einem Rätsel. Es gibt nicht einen Hinweis, wie die Täter in den Goldbunker kamen und das Gold stehlen konnten. Keinerlei Spuren sind am Tatort zu finden. Mit Walt Kessler und Hank Berson nimmt Thorn die Ermittlungen auf und sie kommen einem Verbrechen auf die Spur, das in eine andere Welt führt. Walt und Hank haben auch noch besondere Begabungen. Gleichzeitig mischt die Mafia mit und möchte das Gold für sich gewinnen.
Dies ist ein actionreicher Thriller, der in eine andere Welt führt. Die verschiedenartigen Schauplätze des Thrillers sind abwechslungsreich. Man sollte nicht abgelenkt sein, denn es spielen hier viele Charaktere mit, mit unterschiedlichsten Aufgaben, sodass man anfangs kaum den Überblick behält, aber mit der Zeit gibt sich das. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und actionreich, und sie spielt in mehreren Welten.
Fazit: Das Tor zur Parallelwelt wurde geöffnet und zwei unterschiedliche Kulturen treffen aufeinander. Hier wird auch gezeigt, was Macht und Gier aus den Menschen macht. So fand ich es als ein wichtiger Hinweis, wie der Mensch durch seine Aktivitäten das Gleichgewicht zerstört und wichtige Nahrungsketten unterbrochen werden. Ein Thriller mit Science Fiction und Mystery haben mir spannende Lesestunden bereitet. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Thomas W. Albrecht Die besondere Kraft der achtsamen Sprache
Dieses Buch von Herrn Albrecht ist ein sehr persönliches Buch. Er schreibt über seine eigenen Erfahrungen, die sein Leben veränderten. Hier wird der Frage nachgegangen, was ist Achtsamkeit? Wie kann ich achtsame Sprache erlernen und anwenden? Mit vielen Beispielen zeigt er uns, worauf es ankommt. Jeder denkt doch erstmal, dass seine Sichtweise die richtige ist, aber ob das stimmt, ist fraglich. Wie verhalte ich mich und lerne dabei? Es ist ein Ratgeber, wie man in bestimmten Situationen reagieren kann, denn oft passiert es, dass man erstarrt. Wie kann man aufkeimende Konflikte lösen? Dabei aber auch die Perspektiven wechseln und wie man sein Gegenüber mit Antworten ins Schwanken bringt. Das alle funktioniert natürlich nicht von heute auf morgen. Mit Mentaltechniken und Übungen wird man aber auf lange Sicht die achtsame Sprache erlernen und viele Dinge anders sehen und angehen.
Ein Zitat auf Seite 75 hat mir sehr gut gefallen. „Passe dich an die Psychologie deines Gegenübers an, und du wirst ihn besser verstehen“
Fazit: Alles in allem ein guter Ratgeber für das Erlernen der achtsamen Sprache, die sich mit der Zeit verfestigt. Auch zeigt er, wie die eigene Wertschätzung mit sich selbst gelingen kann. Es gibt viele Situationen, die von Schärfe geprägt sind und durch die achtsame Sprache, diese Schärfe genommen wird. Ich habe gute Einblicke und Ansätze in diesem Buch gefunden und werde mich tatsächlich mehr damit beschäftigen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Goldegg Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Zypern, die Insel der Liebe und Schönheit – dort ein Praktikum zu machen, muss traumhaft sein, glaubt die angehende Försterin Marie. Leider ist ihr Kollege Alexandros wenig entgegenkommend. Doch Marie bleibt. In ihrer Freizeit erkundet sie alle Aphrodite-Stätten der Insel für einen neuen Wanderführer. Dabei lernt sie nicht nur den charmanten Archäologen Nikos kennen. Aber warum werden auf einmal keine Pflanzen mehr für den Wanderweg geliefert? Der Nationalpark ist bedroht und als der Zedernwald in Flammen steht, gerät ihr Kollege Alexandros in Lebensgefahr.
Ein Verkehrsunfall beschäftigt derzeit das Kommissariat in Brunngries. Kurt Lehmann ist ums Leben gekommen und es sieht ganz danach aus, dass sich jemand an seinem Fahrzeug zu schaffen gemacht hat. Als Anwalt hatte er viele Feinde und ein Sympathieträger war er auch nicht. Constantin Tischler und Felix Fink finden Drohbriefe in Lehmanns Wohnung und ermitteln in jede Richtung. Wer hatte so einen Hass auf den Anwalt, dass er ihm nach dem Leben getrachtet hat?
Dies ist bereits der vierte Ermittlungsfall für Tischler und Fink und hat auf keinen Fall von seiner Faszination verloren. Die Zusammenarbeit der Beiden funktioniert sehr gut, auch wenn der motivierte Polizeiobermeister Fink immer noch übers Ziel hinausschießt. Da bleibt nur die Ermahnung von Tischler, aber er ist dennoch stolz auf ihn, was er bereits für eine Entwicklung gemacht hat. Die Aufklärung gestaltet sich schwierig, aber sie wären nicht so ein erfolgreiches Ermittlungsteam, wenn sie nicht den Täter finden würden. Die TuF- Methode bewährt sich bestens. Der Autor lässt uns an der Weiterentwicklung der Charaktere teilhaben. Überhaupt sind mir alle ans Herz gewachsen und ich möchte keinen missen. Nicht mal die manchmal nervige Mutter von Fink. Hier trifft man auch alte Bekannte, wie den Kfz-Mechaniker, der es faustdick hinter den Ohren hat. Auch diesmal bestechen die hervorragenden Dialoge zwischen Tischler und Fink. Ich musste oft herzhaft lachen. Am Ende überrascht der Autor mit unvorhergesehenem.
Fazit: Ein sehr spannender Krimi mit herrlichen Dialogen, bildhafter Sprache, schöner Kulisse und guter Charakterdarstellung, haben mir großen Lesegenuss bereitet. Langeweile kommt da nicht auf. Friedrich Kalpenstein hat sich auch im Genre Krimi behauptet. Jetzt heißt es wieder warten, bis die Fortsetzung kommt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Folge 7: Nach den Weihnachtsfeiertagen ist es ruhig in der Detektei, also beschließt Finola, den Besuch bei ihrer Granny auf der Insel Harris zu verlängern. Währenddessen erhalten Anne und Lachie einen vermeintlich ruhigen Auftrag: Sie sollen einen Erben namens Matt Browne für eine ältere Dame ausfindig machen. Der ist auch schnell gefunden – doch dann entgeht Matt nur ganz knapp einem Anschlag auf sein Leben. Will jemand das Vermögen der Auftraggeberin für sich haben, oder hat der Erbe Feinde in Schottland, von denen er nichts weiß? Finola reist zurück nach Edinburgh und stellt Nachforschungen an – doch dabei deckt sie ein Geheimnis auf, das die junge Detektivin in Lebensgefahr bringt!
Sebastian Schäfers Suche nach dem Kreuzer nimmt einfach kein Ende. Vor sechs Jahren wurde seine Frau und sein Kind getötet. Jede Spur verlief bisher im Sande. Jetzt hat er einen Plan ausgeheckt, wie er dem Kreuzer näher kommen könnte, sehr zum Leidwesen seiner Freundin und Kommissarin Inka Brandt. Ein neuer Ansatz führt ihn von der Nordsee bis in die Heide. Dabei hinterlässt der Kreuzer tödliche Spuren. Unterstützung erhält er von der Kommissarin Sahra Sturm. Ob es ihnen wirklich gelingt den Täter zur Strecke zu bringen, müsst ihr unbedingt selbst lesen. Es lohnt sich.
Dies ist bereits der sechste Teil der Heide-Reihe von Angela L. Forster mit der Ermittlerin Inka Brandt. Sie steht diesmal nicht im Vordergrund, sondern es geht diesmal ausschließlich um die Suche nach dem Kreuzer. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Sechs Jahre jagt Sebastian einem Phantom hinterher und der Täter ist ihm immer einen Schritt voraus. Viele Tote kreuzen dabei Sebastians Suche. Wir begleiten diesmal auch den Täter und nehmen an seiner Gedankenwelt teil. Auch Rückblicke auf seine Kindheit gibt es. Dies hat die Autorin hervorragend inszeniert. Überhaupt fand ich, dass dieser Teil ausgesprochen gut gelungen ist. Von Anfang an herrscht Spannung. Durch die Perspektivenwechsel haben wir viele Einblicke in das Handeln der Polizei, aber auch des Täters. Auch die bildgewaltige Sprache lässt uns die Tristesse des Novembers spüren und die verschiedenen Orte dem Leser nahegebracht. Am Ende geht es dann Schlag auf Schlag und lässt einen erstaunt zurück.
Fazit: Ein sehr spannender Krimi auf der Jagd nach einem Serientäter und einem überraschenden Ende haben mir großen Lesegenuss bereitet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Edith Niedieck vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
„Hinter einem so freundlichen Gesicht kann doch nichts Böses stecken.“ Doch.
Ich bin Edith Niedieck, lebe und arbeite in Köln und mag das plurale Leben dieser Medienstadt ebenso wie die so wichtigen grünen Lungen. Wenn ich nicht schreibe und mit bockbeinigen Figuren kämpfe oder auf Lesungen und Signierstunden bin, tauche ich in Ausstellungen oder in Kochtöpfe ab, tobe mit meiner Bobtailhündin, tanze Tango Argentino und brenne für mehr Nachhaltigkeit. Westdeutsche Zeitung: […] „Der neue Krimi „Geheimniskrämer“ von Edith Niedieck ist ein spannender Blick auf die undurchschaubaren Machenschaften der Energiekonzerne.“ Ich bin Mitglied im „Syndikat“ und den „Mörderischen Schwestern“ und finde Menschen gnadenlos spannend.
Schon als Kind liebte ich Abenteuer, sie beflügelten meine Fantasie. Keine Schmugglergeschichte konnte gruselig genug sein, um mich nicht in den Bann zu ziehen. Oder nachts unter die Bettdecke. Denn dort heimlich zu lesen, war herrlich. Viele, viele Bücher hielten mich wach, während das Taschenlampenlicht mit mir um die Wette zitterte. Wenn ich dabei erwischt wurde, behauptete ich, der Teddy sei’s gewesen.
Lesen, Schreiben, passt – meinten später meine Mentoren. Also entschied ich mich nach meinem BWL-Studium für eine Laufbahn als Senior-Texterin. Fing an als Praktikantin in Singapur und fand kurz darauf meinen Platz in einer renommierten Agentur in München. Schnell erschienen Arbeiten von mir im Jahrbuch der Werbung. Dann zog ich der Liebe wegen zurück nach Köln.
Irgendwann beschloss ich, endlich zu morden … ähm … natürlich nur in Gedanken und sehr zur Verwunderung meiner Freunde und Familie. Sie fanden es seltsam, dass ich mich mit schrägen Charakteren befasste. Hinter einem so freundlichen Gesicht konnte doch nichts Böses stecken. Doch.
2019 wurde mein Debütroman „Luxuslügen“ publiziert. Er führt Leser*innen in die so eigene Welt des Kölner Wohlfühlmilieus und zeichnet auf spannende wie unterhaltsame Weise ein Stadtbild, das scheinbar schillert und blitzt wie die Auslagen eines Juweliers.
2020 war ich mit meinem Kurzkrimidebüt für den Literaturpreis Wortrandale Berlin nominiert.
Ende 2021 ist mein neuer Kriminalroman „Geheimniskrämer“ erschienen. Ein energiegeladenes Buch für eine überregionale Leserschaft, das die Themen „Grüner Strom“ und Lobbyismus mit in den Fokus nimmt. Ein lang gehegter Wunsch, endlich bekam ich die Gelegenheit dazu und es hat großen Spaß gemacht, dies durch den Plot zu ziehen. Der Schauplatz ist Köln, aber das ist im Grunde nur exemplarisch. Denn überall kann schlagartig das Licht ausgehen. Immer. Und immer mehr, behaupten Experten. Was mir übrigens, als ich die Druckfahnen kontrollierte, tatsächlich passierte und ich sofort Puls bekam. Ich wünsche mir, dass „Geheimniskrämer“ möglichst viele Menschen lesen. Warum? Um beispielsweise auch zu erfahren, ob Tote flüstern können. Im Leben nicht … 😉
Häufig werde ich gefragt, was mich noch als Autorin „packt“. Nun, es sind diese wunderbaren Lesungen und Dialoge mit dem Publikum. Die sind schon sehr, sehr fein. Und ich kann gar nicht oft genug betonen, wie dankbar ich bin, für all die tollen Menschen, die mich so großartig unterstützen. Vielen Dank auch an dich, liebe Helga. Das motiviert. Auch für den nächsten Krimi. Ja, er ist in Arbeit …
Weitere Informationen zu Terminen, zu mir oder zu News findet ihr hier: