
Rezension
Tom hat einen Auftrag eines Kulturprojekts, das ihn für längere Zeit durch halb Europa reisen lässt. Seine Frau möchte nicht die ganze Zeit mit den kleinen Zwillingen allein sein und beschließt kurzerhand, ebenfalls am Kulturprojekt teilzunehmen, und die Betreuung der Kinder zu teilen. Ein Wohnmobil muss her, und schon beginnt die Reise. Doch nicht alles läuft wie erhofft. Das Camperleben zu viert ist sehr beengt, und ihr Mann scheint mehr mit seiner Kollegin beschäftigt zu sein. Von der idyllischen Atmosphäre kann hier keine Rede sein.
Dieser Roman erzählt von einem Roadtrip, der ganz anders verläuft als geplant. Valerie beginnt die gemeinsame Reise voller Vorfreude, merkt aber bald, dass Planung und Realität oft weit auseinanderliegen. Sie steht ständig unter Strom, reagiert angespannt auf jede Abweichung, sobald Chaos entsteht. Tom dagegen wirkt gelassen und in sich ruhend, was sie nervt. Ursprünglich wollten sie die Kinderbetreuung aufteilen, aber dies funktioniert nicht.
Fazit: Ein unterhaltsamer und humorvoller Roadtrip mit Gefühl und authentischen Konflikten. Kleine Längen in der Mitte werden durch eine spannende Weiterentwicklung ausgeglichen. Besonders gelungen ist das lebendige Setting, das verschiedene Orte in den Fokus rückt. Gleichzeitig zeigt die Geschichte, wie alle an ihren Herausforderungen wachsen und sich weiterentwickeln.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Heyne Verlag herzlich bedanke.








