Samson Tanja – Frau Boomer badet nackt

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Vera Pohlmann ist Anfang 50 und steckt in einer persönlichen Krise. Plötzlich fallen ihr die Falten auf und auch ihr Körpergewicht steigt. Das möchte sie mit gesunder Ernährung und Sport in den Griff bekommen. Als sie dann auch noch eine Praktikantin bekommt, die bei ihren Plänen mitzieht, ist sie glücklich. Doch was hält ihre Familie von den Veränderungen?

Schon auf den ersten Seiten hatte ich ein Schmunzeln im Gesicht.
Vera befindet sich auf einem Selbstfindungstrip und stößt mit ihren Aktionen ihre Familie ganz schön vor den Kopf. Ihr Mann Ferdi erträgt ihre neuen Ideen geduldig, doch manchmal schießt sie auch übers Ziel hinaus. Longevity ist ihre Devise, während ihre Freundin Tessa ihr zeigt, dass es auch andere Wege gibt.

Wie Vera ihre Herausforderungen meistert, ist mit viel Humor erzählt. Dabei habe ich mich selbst ertappt, denn das Thema Selbstakzeptanz spielt eine große Rolle. Auch das Älterwerden und der eigene Körper beschäftigen Vera, und ich denke, dass sich viele in ihren Gedanken wiederfinden werden.

Fazit: Die Autorin erzählt die Geschichte mit viel Humor, gibt ihr aber auch Tiefgang. Der lockere Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Thema Selbstakzeptanz regt zum Nachdenken an.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Vielen Dank an hansanord für das Rezensionsexemplar.

Reid Andrew The Train

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Ein mörderischer Wettlauf gegen die Zeit in der New Yorker U-Bahn

»Schalte dein Handy nicht aus. Steig nicht aus dem Zug. Ich weiß, wer du wirklich bist.«

Diese Textnachricht erhält Ben Cross, als er in die U-Bahn steigt. Der anonyme Attentäter droht außerdem, die erste Person, die aussteigt, zu töten, sollte Ben seinen Anweisungen nicht folgen, und macht diese Drohung an der nächsten Station wahr. Während der entführte Zug durch New York rast, versucht Detective Kelly Hendricks, den Mörder zu stoppen. Dafür braucht sie Ben. Denn in seiner Vergangenheit liegt der Schlüssel, um den Täter endlich aufzuhalten. Aber Ben würde fast alles tun, um sich der Wahrheit nicht stellen zu müssen …

Vielen Dank an Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Menz Lars Der gute Sohn

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Eine Familie am Frühstückstisch. Die Mutter streicht dem Sohn durchs Haar, der Vater schenkt Kakao nach. Ein perfekter Morgen – bis die Fußfessel anschlägt. Strom quält den Körper des Jungen. Er zuckt zusammen, erduldet den Schmerz. Ein Junge, wie ihn sich seine Eltern wünschen. Ein guter Sohn.

Währenddessen betritt Liv Beck die sturmumtoste Nordseeinsel. Ruhe sucht die Polizistin hier – und Abstand vom letzten Einsatz, der tödlich endete. Doch dann begegnet sie am Strand einem verzweifelten Mann, der fest davon überzeugt ist, dass sein verschwundener Sohn nicht im Meer ertrank. Warum glaubt ihm niemand?

Je tiefer Liv gräbt, desto dichter zieht der Nebel aus Geheimnissen über die Insel. Bald begreift sie: Wer zu viele Fragen stellt, verschwindet vielleicht als Nächstes.

Vielen Dank an Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.

Arnold Susanne Mary und der Tote im Schrank

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Eine Leiche im Wäscheschrank, ein rätselhafter Brand vor zehn Jahren und ein Landhaus voller Geheimnisse – Wirtschafterin Mary Higgins hat sich ihren neuen Arbeitsplatz anders vorgestellt.

Als Mary im Advent 1930 in Darkmoor House eintrifft, soll sie nicht nur den Haushalt der Familie Montgomery in Ordnung bringen, sondern auch den Tod der Schwester ihrer Hausherrin aufklären. Doch kaum hat sie ihren Koffer abgestellt, taucht eine unbekannte männliche Leiche auf. Zwei Todesfälle, Jahre auseinander – und das ist erst der Anfang.
Hinter der Fassade des herrschaftlichen Anwesens in Oxfordshire verbergen sich Intrigen, Lügen und ein Geflecht aus Abhängigkeiten, das tiefer reicht als vermutet. Mary besitzt einen messerscharfen Verstand, eine Vorliebe für Ordnung und die Gabe, zwischen den Zeilen zu lesen. Eigenschaften, die einem Kommissar fehlen, der lieber einfache Lösungen sucht. Unterstützt von ihrer charmant-durchtriebenen Tante Josefine beginnt Mary, die Fäden zu entwirren.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Robotham Michael – Bruderherz

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Nach zwölf Jahren Haft wird Arlo Hackett entlassen und kehrt in seine Heimatstadt zurück. Sein Bruder Luke wurde wegen eines Verbrechens verurteilt, doch Arlo kommen Zweifel an den damaligen Ereignissen. Er beginnt, Nachforschungen anzustellen und herauszufinden, was wirklich geschah. Damit macht er sich nicht nur Freunde und bald stellt sich die Frage, wem er noch trauen kann.

Gemeinsam mit einer Anwältin begibt er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Dabei muss er nicht nur mit den Schwierigkeiten der Nachforschungen zurechtkommen, sondern sich auch erst wieder an das Leben in Freiheit gewöhnen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Neben den Ereignissen nach Arlos Haftentlassung gibt es Rückblicke in die Vergangenheit, durch die nach und nach weitere Details ans Licht kommen. Ich war sehr neugierig, was damals tatsächlich mit Saxon geschehen ist und wie sich die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen.

Besonders gut haben mir die ausführlichen Charakterbeschreibungen gefallen, durch die die Figuren viel Tiefe bekommen.

Fazit: Für mich ist Bruderherz eher ein Spannungsroman als ein klassischer Thriller. Besonders die tiefgründige Geschichte und die gelungenen Charakterbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn sich das Buch von den anderen Werken des Autors unterscheidet, konnte es mich mit seiner besonderen Erzählweise überzeugen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐️⭐️⭐️⭐️

Vielen Dank an Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Garmus Bonnie Peck & Peck

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New York, 1982. Verbrechen sind an der Tagesordnung, und Batter Gray, frischgebackener College-Absolvent mit einem „feinen Ohr“ für Poesie, blickt sorgenvoll in die Zukunft. Doch als Batter einen Traumjob bei Peck & Peck ergattert, der geheimnisvollsten, dysfunktionalsten und doch renommiertesten Lyrikzeitschrift der Welt, scheint sich das Blatt zu wenden. Schon bald steckt er mitten in dem heimlichen Krieg zwischen den beiden Herausgebern, den berühmten Peck-Brüdern, und ist eingeweiht in die Privatangelegenheiten der 39 Lektoren, die nur ein einziges Ziel vereint: Originalität finden. Kreativität fördern. Den Rest verbrennen.

Vielen Dank an Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

Klüpfel Kobr Blendwerk

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In „Blendwerk – Kluftinger ermittelt“ prallt der gemütliche Allgäu-Kommissar auf die grelle Welt von Instagram, Hashtags und Hochglanz-Reels. Eine bekannte Influencerin stürzt in der Schlucht des Eistobels in den Tod und plötzlich ist das idyllische Alpen-Panorama voller Misstrauen, Neid und Online-Hass. Während Kluftinger im Gemeinderat mit Erzfeind Langhammer ringt, soll er klären, ob ein riskantes Selfie schiefging oder jemand die Scheinwelt der Social Media gezielt in einen Tatort verwandelt hat.

Kluftinger zwischen Hashtags und Abgrund

Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, muss Klufti sich durch Fake-Accounts, gekaufte Follower und digitale Selbstinszenierung kämpfen. Eine Welt, in der Reichweite mehr zählt als Moral.

Vielen Dank an Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar.

Eschbach Andreas – Novembersommer

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Ein Umweltaktivist der Greenforce begeht vor laufender Kamera Suizid, um auf die Erderwärmung aufmerksam zu machen. Überschwemmte Straßen, hohe Temperaturen, sommerliche Wärme im November und Missernten sind die Folgen. Der Klimawissenschaftler Frederik Rookwerper vertritt die Meinung, dass nur Geo-Engineering den Hitzekollaps der Erde noch verhindern kann. Mit einem Versuch setzen sie etwas in Gang, das die Welt auf eine Weise verändert, mit der ich nicht gerechnet hätte.

Die Geschichte nimmt eine Wendung, die mich überrascht hat. Die Idee fand ich sehr interessant. Allerdings hätte ich mir bei diesem brisanten Thema eine packendere Umsetzung gewünscht. Die Erzählweise war mir zu nüchtern, sodass ich die Verzweiflung der Menschen nicht wirklich nachempfinden konnte. Auch fehlte mir die Dynamik, die für mehr Spannung gesorgt hätte. Zudem zog sich die Geschichte zwischendurch etwas in die Länge.

Fazit: Ein interessantes Buch zu einem wichtigen Thema, das durch die gute Recherche und eine unerwartete Wendung überzeugt. Leider konnte mich die Geschichte nicht durchgehend fesseln, da mir die Dramatik und Spannung gefehlt haben.
Von mir gibt es 4 Sterne

Vielen Dank an Lübbe für das Rezensionsexemplar.

Nash Thomas

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Heute freue ich mich sehr, euch den sympathischen Autor Thomas Nash vorzustellen.

Ich bin Schauspieler, Sprecher und Drehbuchautor und daher eigentlich im Metier Film zu Hause. Ich liebe den Film, er vereint alle künstlerischen Formen. Ich mag es, vor der Kamera und am Set zu sein, gemeinsam mit anderen etwas zu erschaffen, das später gesehen werden kann. Als Drehbuchautor wiederum erfinde ich Geschichten für die Leinwand. Allerdings ist Filmemachen teuer und nicht jedes Drehbuch wird auch tatsächlich verfilmt. Gerade Fantasy – mein Lieblingsgenre – ist finanziell eher schwierig umzusetzen.

Anders beim Roman. Egal ob epischer Weltenbau oder Alltag, der Druck kostet quasi dasselbe. So hab ich letztlich das Buch als Medium für meine kreativen Auswüchse entdeckt. Hier kann ich alles erzählen und es redet mir keiner drein. Ich muss zum Beispiel nicht eine einzelne Hauptfigur haben, die alle Stationen der Heldenreise durchmacht, wie man das bei der klassischen Filmdramaturgie gerne sieht. Ich darf viel freier agieren. In meinen bisher erschienenen Romanen „Émenor – Welt ohne Schatten“ und „Der Pakt der Alchemisten“ etwa schicke ich ein ganzes Figurenensemble auf Reisen, um zusammen ein Problem zu lösen. Companionship hat einen großen Reiz auf mich, weil es da um Gemeinschaft geht. Ich liebe solche Geschichten. Sie passen perfekt ins Genre Fantasy und sie geben mir die Möglichkeit, mit Gruppendynamik zu spielen, denn es herrscht ja unter den Figuren nicht immer eitle Wonne. Spannung, Ereignisdichte, Abenteuer, Mystik, das alles findet sich in meinen Romanen wieder, aber ich lege auch Wert auf eine Prise Humor. Es darf düster sein, soll aber trotzdem Passagen zum Lachen bieten. Und weil es mir auch wichtig ist, WIE eine Geschichte erzählt wird, wende ich viel Zeit für Dialoge und Satzbau auf. Ein interessanter Sprachrhythmus ist mir ein Anliegen. Deswegen dauert es bei mir auch länger, bis ich ein Buch endlich fertiggestellt habe.

Ich danke Helga für die Vorstellung.

Ganz herzlichen Dank für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, kreative Ideen und viele begeisterte Leserinnen und Leser.

Raffer Harald  Golightly Karolina Der kleine Ronny Botschafter der Erde

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Wenn wir nachts fasziniert in den funkelnden Sternenhimmel blicken, überlegen wir oft, was sich auf diesen leuchtenden und Lichtjahre entfernten Punkten abspielen könnte. Und wie es dort wohl aussieht? Der kleine Ronny, von einer unbeschreiblichen Sehnsucht nach den unendlichen Weiten des Universums erfasst, erkundet geheimnisvolle Planeten und deren außerirdische Bewohner – als Botschafter der Erde. Der hochbegabte zwölfjährige Schüler, der mit seinen Eltern in der Nähe des US-Weltraumbahnhofes Cape Canaveral in Florida lebt, klettert für seine unglaublichen Abenteuer heimlich in parkende Raketen und startet ins Weltall. Dabei muss er die NASA-Polizisten Jimmy und Joe austricksen. Vor allem bei der Landung. Ronny verfügt neben einem Weltraumanzug über eine selbst gebastelte Sprachen-Geräusch-Übersetzungsmaschine, einen speziellen Laser-Kugelschreiber und einen ansteckbaren Raketen-Superbeschleuniger. Der Bub erklärt bizarren Aliens unsere Erde und was wir Menschen eigentlich machen.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.