
Henriette Bachmann ist nicht gerade beliebt in Immenberg. Sie plant nicht nur, die anstehende Kirmes zu boykottieren, sondern verursacht auch Schwierigkeiten für eine Bäckerei und viele andere. Rita ist die Vorsitzende von den Schönen Tönen und kann es nicht ertragen, dass die Kirmes nicht stattfindet soll. Kurz darauf wird Henriette tot aufgefunden. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Regine und Daniela beginnt Rita mit den Ermittlungen. Sie stoßen auf zahlreiche Verdächtige.
Rita steht dabei gleich vor zwei Herausforderungen, denn neben den Ermittlungen muss auch noch ein neuer Dirigent für den Musikverein gefunden werden. Beides bringt einige Verwicklungen und humorvolle Situationen mit sich.
Wie schon in den vorigen Büchern liegt auch hier deutlich der intensive Blick auf den Charakteren und ihrem Miteinander. Das verleiht dem Krimi eine sympathische und authentische Note, auch wenn die Spannung sich nur langsam aufbaut. Die Zweitnamen bereiteten mir ein wenig Mühe.
Die Kombination aus Krimi und Vereinsleben ist besonders gelungen. Man merkt, dass die Autorin ihre eigenen Erfahrungen einbringt, was die Beschreibung des Musikvereins sehr glaubwürdig erscheinen lässt.
Fazit: Es ist ein unterhaltsamer Krimi mit viel Atmosphäre und liebevoll gezeichneten Figuren. Der Humor lockert die Geschichte immer wieder auf und der Dialekt bleibt angenehm dezent und gut verständlich.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4, 5 Sterne
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.








