Strauss Annika mit Fitzek Sebastian – REM

Rezension

Annika erinnert sich daran, dass ihr Vater ihr in ihrer Kindheit sagte, sie solle nicht einschlafen. Trotzdem fiel sie in den Schlaf, und ihr Vater starb. Sie wächst bei einer Adoptivfamilie mit Nico auf. Nacht für Nacht plagen sie Albträume, und ihre Furcht davor ist ständig präsent.

Das Buch beginnt gleich spannend und nimmt mich mit auf eine Reise durch die Vergangenheit und Traumwelten.
Besonders gelungen ist das Setting eines verlassenen Hotels. Die Autoren beschreiben diesen Ort so anschaulich, dass man sich mitten im Geschehen fühlt. Dies sorgt ab und zu für Gänsehaut. Immer wieder entstehen Momente, die unheimlich wirken und Spannung erzeugen. Gleichzeitig geschieht ständig etwas Neues, sodass es nie langweilig wird.
Die Erzählung ist kein traditioneller Thriller und nimmt am Ende eine Richtung ein, die an Science-Fiction erinnert. Das ist spannend gestaltet, auch wenn ich mir persönlich mehr Grusel gewünscht hätte, da der Horroraspekt manchmal etwas zu kurz kommt.
Dennoch bleibt das Buch durchgehend unterhaltsam. Die ungewöhnliche Mischung aus Thriller, Träumen und übernatürlichen Elementen sorgt für eine besondere Leseerfahrung.

Fazit: Es ist ein spannendes und originelles Buch, das durch seine besondere Atmosphäre und seine ungewöhnliche Handlung überzeugt. Wer sich darauf einlässt und keinen reinen Thriller oder viel Horror erwartet, wird hier gut unterhalten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Archan Isabella Die geheime Grotte von Garda

Buchvorstellung

Nach der erfolgreichen Aufklärung eines Mordfalles in Sirmione möchte Edwina Teufel, Chefinspektorin aus Wien, nun endlich die Seele am Gardasee baumeln lassen, sogar in das Wutbuch, das ihr die Psychologin ob ihrer Zornausbrüche aufgedrängt hatte, schreibt sie nun regelmäßig(er). Sirmione kennt sie bereits. Ein Bootsausflug nach Garda könnte der Entspannung zuträglich sein. Ein wohlverdientes Eis und ein Einkaufsbummel, anschließend eine Verabredung mit Freunden, die das naheliegende Weingut Cà della Ginevra besuchen. Klingt herrlich, oder?
Bevor Edwina jedoch in diesen Genuss kommt, läuft ihr ein Hund über den Weg und gleich darauf wird sie Zeugin einer seltsamen Szene: Ein Junge, so etwa acht Jahre alt, wird von einer großen Gestalt bedroht, die Edwina im Dunkeln eines Durchgangs nicht genau erkennen kann. Aber sie kann helfen. Der Junge weigert sich allerdings, mit ihr zu sprechen, nur seinen Namen verrät er ihr: Peppe Rocco.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Haymon Verlag herzlich bedanke.

Brandt Leo – Das Gehöft

Rezension

Mit ihren Freunden plant die Biologin Laura, einen Hof auf einer abgelegenen Hallig in der Nordsee zu bewirtschaften. Zunächst sind alle begeistert, doch bald ist vom Paradies nichts mehr zu spüren.
Laras Bruder verschwindet spurlos und es scheint, dass sie doch nicht die Einzigen auf der Insel sind, wie sie angenommen hatten. Eine Rückkehr aufs Festland wird unmöglich, da eine Sturmflut droht.

Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ließ mich nicht mehr los. Die Spannung ist sofort spürbar und wächst im Verlauf der Erzählung stetig, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch die Atmosphäre bleibt durchweg düster und bedrückend. Eine kleine Gruppe von Freunden befindet sich auf einer Insel, umgeben vom Meer.
Auf der Hallig ist es zunächst ruhig, fast idyllisch, doch schnell wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Versuche, die Insel zu verlassen, scheitern an den gefährlichen Prielen.
Lara weiß irgendwann selbst nicht mehr, wem sie noch Vertrauen schenken kann. Auch wenn ich nicht alle ihre Entscheidungen nachvollziehen konnte, hat das meinen Lesegenuss nicht beeinträchtigt.

Fazit: Besonders beeindruckend ist, wie der Autor die Stimmung einfängt. Eingeschlossen auf einer Hallig ohne echte Fluchtmöglichkeit, entsteht ein Gefühl der Bedrohung. Von Idylle ist hier keine Spur. Das Motiv und der Täter bleiben lange im Dunkeln, was die Spannung konstant hochhält. Ich hatte zwar zwischenzeitlich eine Vermutung, war mir aber nie sicher.
Es handelt sich um einen äußerst spannenden und fesselnden Thriller, der mich begeistert hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke

Filz Sylvia und Konopatzki Sigrid – Voll verlämmert ins Glück

Buchvorstellung

Die alleinerziehende Sandy hat durch Swantjes Hilfe eine bezahlbare Wohnung gefunden. Doch ihre Schichten im Restaurant Scholle lassen ihr kaum Zeit für das Wichtigste: ihre kleine Tochter Lina. Und wieder einmal ist es Swantje, die ihr wie ein Schutzengel auch noch einen neuen Job anbietet.
Bei einem Deichspaziergang verliert Lina ihr Herz an zuckersüße Weidelämmer. Und Sandy stolpert dabei mitten hinein in das Leben des Gutsbesitzers Enno Harms und seines Sohnes, der voller Zukunftsträume steckt. Auf Swantjes Hochzeit begegnet Sandy außerdem Joris, einem bodenständigen Handwerker, dessen sympathische, liebevolle Art sie überrascht und näher berührt, als sie erwartet hätte.
Zwischen Neubeginn, Küstenwind und kleinen Glücksmomenten muss Sandy entscheiden, wem sie ihr Herz anvertrauen kann.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Menschig Diana

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Diana Menschig vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Diana Menschig – Eine Autorin, viele Namen – inzwischen sind es sieben Pseudonyme, unter denen sie veröffentlicht. Ganz gleich, ob phantastisch, historisch oder kriminell, schreibt sie alle Romane und Kurzgeschichten mit Leidenschaft und Herzblut.
Seit 2012 schreibt sie, seit 2018 ist sie Berufsautorin und Autorin aus Berufung.
Viele ihrer Romane spielen in Südtirol. 2006 hat sie ihr Herz an diese wundervolle Alpenregion verloren, als sie dort an einem Rennradmarathon teilgenommen hat. Überhaupt gehören Schreiben und Radfahren eng zusammen, denn unterwegs kommen ihr die besten Ideen. So entstand zum Beispiel auch „Die alte Wassermühle“, ein kleiner Schauerroman, während einer Fahrt am Niederrhein, ihrer Heimatregion.
Als Gianna Milani schreibt sie die Nostalgiekrimireihe um Commissario Tasso im winterlichen Südtirol der 1960er, eine politisch bewegte Zeit. Die Idee stammte von ihrer Lektorin bei Bastei Lübbe – ein Angebot, zu dem Diana nicht nein sagen konnte.
Neben dem Schreiben engagiert sie sich in einigen Netzwerken, um immer wieder Menschen zusammenzubringen, die schreiben, lesen und einfach Bücher lieben.

Foto: (c) Johanna Sievers

Im Internet vereint sie das alles unter dem seitenrauschen.de

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Filz Sylvia und Konopatzki Sigrid Verliebt in Rosa

Buchvorstellung

Mit ihrem Akkordeon wagt Rosa einen Neuanfang bei den Deichperlen, einem Chor für Shantys und Seemannslieder. Fünf neue Freundinnen, so unterschiedlich wie Ebbe und Flut, nehmen sie herzlich auf und schenken ihr das Gefühl, angekommen zu sein.

Ein Küstenherz zum Verlieben

Aber nicht nur die Musik bringt Rosas Herz zum Schwingen. In der alten Hafenkneipe Möwenposten begegnet sie Sören, einem Bundespolizisten mit Küstenherz – und verliebt sich in ihn.

Wenn Vertrauen wie ein zarter Wind ist

Doch schon bald steht sie vor der Frage, ob sie Sören wirklich vertrauen kann.

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Kleinknecht Markus Mordshitze in Hamburg

Buchvorstellung

Gnadenlos brennt die Sonne auf Hamburg nieder. Die Hitze liegt wie ein Fluch über der Stadt, treibt Hanseaten wie Touristen an ihre Grenzen – und darüber hinaus. Während die Nächte schlaflos glühen, wird zwischen Hafen, Elbstrand und Villenvierteln geraubt, gemordet und gemeuchelt.
Aus diesem Glutofen scheint es kein Entkommen zu geben.

In 13 Kurzgeschichten entfaltet sich ein mörderischer Reigen aus Krimi, Grusel und Seemannsgarn.
Jede Geschichte steht für sich – und ist doch Teil eines dichten Netzes krimineller Energie.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Hansanord Verlag herzlich bedanke.

Michallon Clémence – Our Last Resort

Rezension

Die Geschwister Frida und Gabriel verbringen ihren Urlaub in einem Luxus-Resort. Sie genießen ihre Zeit, bis eine junge Frau tot aufgefunden wird. Schneller als gedacht gerät Gabriel in Verdacht, da er bereits wegen des Mordes an seiner Frau unter Beschuss stand. Trotzdem ist Frida fest von seiner Unschuld überzeugt. Hat sie möglicherweise falsch über ihren Bruder gedacht?

Dieses Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der heutigen Zeit begleiten wir Frida und Gabriel, die eigentlich einen erholsamen Urlaub verbringen möchten. Dann wird dieser durch den Tod einer Frau überschattet. Dennoch blieb dieser Handlungsstrang für mich eher ruhig und stellenweise etwas langatmig.
Deutlich intensiver und bewegender ist der Blick in die Vergangenheit. Hier bekommen wir Einblicke in die Kindheit und das Aufwachsen von Frida und Gabriel. Diese Phase ist alles andere als sorglos. Sie wachsen unter schwierigen Bedingungen auf und erleben eine Kindheit, die von Einschränkungen und mangelnder Freiheit gekennzeichnet ist. Dieser Abschnitt der Erzählung hat mich emotional tief berührt und teilweise sogar erschüttert.
Im Gegensatz dazu konnte mich die Gegenwartshandlung nicht in gleichem Maße fesseln. Die Spannung, die ich bei einem Thriller erwarte, blieb für mich weitgehend aus. Zwar steuert die Geschichte auf eine Wendung zu, doch diese Entwicklung war für mich recht früh erkennbar und konnte daher keine große Überraschung mehr bieten.

Fazit: Insgesamt hat mir vor allem der Teil in der Vergangenheit gefallen, da er deutlich mehr Tiefe und emotionale Wirkung hatte. Die Gegenwart konnte dieses Niveau für mich nicht halten. Für mich fühlt sich das Buch eher wie einen Roman an als wie einen klassischen Thriller.
Von mir gibt es 3,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

Eckstein Yvette Tod auf Hohenzollern

Buchvorstellung

Wolfgang ist Schlossmeister auf der Burg Hohenzollern, wie schon Generationen vor ihm. Die Burg hat er fest im Griff – bis eines Tages der Wachmann tot auf den Stufen der St. Michaelskapelle liegt. Schnell steht fest: Das war kein Unfall. Als kurz darauf auch noch ein wertvolles Kirchenfenster verschwindet, nehmen Wolfgang und seine Tochter Hannah die Ermittlungen selbst in die Hand. Doch innerhalb der alten Mauern lauern finstere Schatten.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.

Van der Meer Bente Willkommen in Deerhusen

Buchvorstellung

Das Luxusleben von Society-Lady Isabell Duval und ihren erwachsenen Kindern Clara und Lucas endet abrupt, als Familienoberhaupt Sebastian wegen eines spektakulären Finanzskandals ins Gefängnis wandert und seine Konten eingefroren werden. Mit 27 Euro Restvermögen fliehen die drei nach Nordfriesland, ins idyllische Deerhusen. Dort kommen sie in der Pension von Isabells bodenständiger Schwester Stine unter. Nun heißt es, Instantkaffee trinken, Fahrrad fahren und selbst mit anpacken. Zeit also, sich neu zu erfinden. Aber wie soll das gehen – ohne Personal und Geld?

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.