Thomas Fiona – Der Tunnel

Rezension

Rachels engste Freundin Amy wird seit einem Jahrzehnt vermisst. Nun wurde ihre Leiche entdeckt, und Rachel macht sich auf den Weg zur Beisetzung. In einem Tunnel ereignet sich ein furchtbares Unglück, doch Rachel erleidet nur leichte Verletzungen. Allerdings gibt es viele Tote zu beklagen. Die Überlebenden halten zusammen, aber einer unter ihnen ist der Mörder von Amy. Als er Rachel erkennt, hat er nur einen Gedanken: Sie muss sterben.

Gleich zu Beginn spürt man eine erdrückende Stimmung. Der Tunnel verwandelt sich in eine tödliche Falle, da es keinen Ausweg gibt und die Überlebenden gefangen sind. Zusätzlich verstärkt der Regen die bedrückende Atmosphäre. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, befindet sich auch ein Mörder unter ihnen. Was für ein Szenario!

Als er Rachel erkennt, steht für ihn fest, dass sie sterben muss. Damit nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Wir erleben die Ereignisse aus der Gegenwart, erfahren, was damals passiert ist, und erhalten Einblicke in die Sichtweise des Mörders. Dadurch bleibt das Tempo hoch und die Geschichte abwechslungsreich.

Besonders spannend fand ich die Frage, wer sich tatsächlich hinter dem Mörder verbirgt. Die Autorin hält diese Information bis zum Schluss zurück und sorgt damit für einige spannende Momente und Spekulationen.

An manchen Stellen hätte ich mir von Rachel und den anderen Beteiligten etwas mehr Emotionen gewünscht, um ihre Ängste und ihre verzweifelte Situation noch intensiver mitzuerleben. Das ist allerdings mein persönlicher Eindruck und hat meinen Gesamteindruck nur wenig getrübt.

Fazit: Ein spannungsreicher Thriller mit einem Szenario, das man sich selbst wohl keinesfalls wünschen möchte. Das hohe Tempo, die beklemmende Atmosphäre und die wechselnden Perspektiven machen den Thriller abwechslungsreich und fesselnd. Besonders die Frage nach der Identität des Mörders sorgt bis zum Schluss für Spannung.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Piper Verlag herzlich bedanke.

Whitmore Felicity Die Patin von New York

Buchvorstellung

Zur feierlichen Enthüllung eines Denkmals für ihre Vorfahren, die als ›Eltern der Waisen‹ verehrt werden, trägt Mallory Taunton ein wertvolles Diamantcollier, ein Erbstück. Da erhebt sich ein Mann und behauptet, Jesse und Georgiana Birnbaum seien keineswegs soziale Wohltäter gewesen, sondern Mitglieder der Organisation von Fredericka Mandelbaum, New Yorks berüchtigter Verbrecherkönigin. Auch das Collier sei Diebesgut, seiner Familie vor 150 Jahren entwendet. Auf der Spur der Diamanten enthüllt sich eine unglaubliche Geschichte.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Winter Florence Die Wellentochter

Buchvorstellung

Nebelschwaden verbergen das Schloss in den Highlands am Tag ihrer Ankunft. Hier soll Hailey in den kommenden Monaten die wertvolle Bibliothek katalogisieren. Von Beginn an scheint die Familie, deren Vorfahren Dunrathmore einst erbaut haben, etwas zu verbergen. Wieso reiste die Bibliothekarin vor ihr so überstürzt ab? Und was ist 1876 mit Moira MacDonald geschehen, der großen Liebe des damaligen Schlossherrn? Moira war ein Freigeist und eine Dichterin, doch kurz nach der Hochzeit verschwand sie. Hailey folgt Moiras Spuren, die sie auf die grandiosen, seit Jahrzehnten unbewohnten St.-Kilda-Inseln führen – und in höchste Gefahr bringen.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Kohfink Heiko – Trollinger Trauma

Rezension

Kriminalhauptkommissar Böcker erwacht inmitten der Weinberge und neben ihm liegt die Leiche einer Frau. Für das Team aus Kleingrubenstetten wird dies zu einer komplizierten Angelegenheit, da die Zeit drängt und der Chef nicht ins Gefängnis kommen soll. Es werden Gruppen gebildet, die jeder noch so kleinen Spur nachgehen. Die Frage ist, was Böcker in den Weinbergen gemacht hat und welche Verbindung er zur Ermordeten hatte. Leider kann er sich daran nicht erinnern.

Dies ist bereits der fünfte Fall für die Schwabencops und auch diesmal wird es keineswegs langweilig. Im Gegenteil: Die Geschichte hat wieder einiges zu bieten und sorgt für Spannung, Unterhaltung und die eine oder andere humorvolle Szene.
Diesmal gerät ausgerechnet der Chef selbst unter Verdacht. Böcker wird blutverschmiert am Tatort aufgefunden und die Beweislage sieht zunächst alles andere als gut für ihn aus. Für die Schwabencops beginnt damit eine schwierige Aufgabe, denn sie sind fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Band deutlich weniger Anglizismen vorkommen. Auch die Namensverwechslungen, die mich in den vorherigen Büchern gelegentlich aus meinem Lesefluss gebracht haben, sind diesmal ausgeblieben. Ich hoffe sehr, dass das auch in den nächsten Fällen so bleibt, denn dadurch lässt sich die Geschichte für mich noch angenehmer lesen.
Wie schon bei den vorherigen Fällen überzeugen mich auch diesmal die unterschiedlichen und liebevoll gezeichneten Charaktere. Die Handlung spielt erneut auf der Schwäbischen Alb und der schwäbische Dialekt wird dezent eingesetzt. Wer nicht mit allen schwäbischen Begriffen vertraut ist, findet im Glossar am Ende hilfreiche Erklärungen.

Fazit: Es ist wieder eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Krimi, Humor und schwäbischem Lokalkolorit. Die Handlung bleibt interessant und die Schwabencops sind für mich inzwischen zu einer liebgewonnenen Ermittlertruppe geworden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Winter Nova – Die Nachbarin

Rezension

Bei ihrer Joggingrunde entdeckt Smilla einen kleinen Jungen im See und rettet ihn. Dabei verspürt sie ein seltsames Gefühl, als ob es ihr eigenes Kind wäre. Die Mutter reagiert nicht mit Dankbarkeit, sondern eher feindselig. Kurz danach stellt sich heraus, dass diese Mutter ihre Nachbarin ist, und ihr Ehemann Quentin lädt sie aus Dank für die Rettung ein. Seine Frau bleibt jedoch weiterhin kühl, und auch Smillas Mann Jonas verhält sich seltsam.

Schon der Prolog macht neugierig und verspricht eine spannende Geschichte. Dieses hohe Niveau hält der Thriller bis zum Schluss.
Smilla hat das Gefühl, dass etwas mit ihrem Ehemann nicht stimmt. Sein Verhalten verändert sich mehr und mehr und ihr Misstrauen wächst. Auch die neue Nachbarin Lou wirkt rätselhaft, distanziert und abweisend. Ich habe mich oft gefragt, warum sie so reagiert und welche Geheimnisse sie möglicherweise hat.
Es war interessant, dass ich nicht nur Lou skeptisch gegenüberstand. Auch Smilla schien mir in manchen Momenten nicht glaubwürdig. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht, wem ich wirklich vertrauen kann. Genau diese  Zweifeln haben mich gefesselt und dafür gesorgt, dass ich meine Vermutungen oft geändert habe.
Die wechselnden Perspektiven sorgen für zusätzliches Tempo und halten die Spannung durchgehend aufrecht. Die Anzahl der Charaktere ist angenehm überschaubar. Gleichzeitig sind die Charaktere überzeugend gezeichnet.

Fazit: Dies ist ein sehr guter und fesselnder Thriller, der mit einer Spannung, glaubwürdigen Charakteren und einer überraschenden Auflösung überzeugt hat. Ich habe bis zum Ende gerne mitgerätselt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.

Sagenroth S. Siesta mit Elvis

Buchvorstellung

Tod in der Mittagsstunde, Aufruhr in der Koblenzer Katzencommunity und ein herrenloser Hund

An einem heißen Sonntag im August, kurz nach dem größten Koblenzer Sommerevent Rhein in Flammen, sitzt beim spanischen Restaurant ein Toter am Tisch. Warum musste der Fremde sterben? Was haben der Boxerhund Ferdinand, ein treuloser Professor, eine verschwundene Ärztin und die Influencerin Lilly damit zu tun? Kater Elvis und seine Katzenfreundin Chloe nehmen wieder ihre Ermittlungen auf. Dabei führt es sie an die Koblenzer Universität, auf eine Bootstour, ins Theaterzelt auf der Festung und in die digitale Welt der Menschen.

Inmitten von Sommerstimmung und Touristentrubel geht es in der Stadt an Rhein und Mosel erneut um einen spannenden Kriminalfall. Gelingt es, die Wahrheit herauszufinden und wieder für Ruhe in den Koblenzer Gässchen zu sorgen?

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Eismann Sigra

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sigra Eismann vorstellen.

Doch wer steckt hinter der Autorin? Das erzählt sie euch heute selbst:

Ein Leben ohne Bücher ist sinnlos – das war für mich schon als Kind klar. Wenn meine Großeltern Besuch hatten, wurde ich dazu gerufen, um allen vorzulesen, weil ich das „doch so schön kann“. Als Teenie schrieb ich Buffy-Fanfiction und die Horror-Story „Insel des Grauens“. Es gab nie Zweifel: Beruflich will ich mal was mit Schreiben machen. In der thüringischen Provinz, in der ich aufgewachsen bin, gab es dahingehend aber nicht viele Optionen und so brachte mich 2013 dann ein Volontariat beim Onlinemagazin Promiflash nach Berlin. Ein Schritt, der mein Leben in vielerlei Hinsicht komplett verändert hat.
In den folgenden Jahren hab ich immer irgendwie mit Content gearbeitet: für Startups, Medienhäuser, Digitalagenturen. Der Wunsch, ein Buch zu schreiben, war immer da, wurde im Laufe der Jahre aber einfach vom Leben zugeschüttet. Und die Grube letztlich von Selbstzweifeln und fehlendem Mut bewacht. Irgendwann inspirierte mich Herzschmerz wieder zum Schreiben kurzer Texte, aber weiterhin hat die große Idee gefehlt, die sich für mich für ein Buch richtig angefühlt hat. Im Herbst 2024 kam die dann endlich und jetzt sind wir hier und ich darf mich nach der Veröffentlichung meiner Debüt-Novelle „Vergiss nicht, was uns Zuflucht war“ am 28.07.2026 nun Autorin nennen. Verrückt, sehr oft irrational und beängstigend. Ich bin ein sehr sensibler, empathischer Mensch, der dazu neigt, alles zu zerdenken – das ist bei dem Ganzen wirklich nicht hilfreich. Auf der anderen Seite wäre mein Buch sicher auch nicht das, was es ist, wenn ich nicht so wäre.
Und sonst? Auch nach 13 Jahren in Berlin bin ich der Stadt nicht müde. Ihr hab ich die mir liebsten Menschen zu verdanken und dass ich mich selbst gefunden hab. Ich liebe gutes Essen, Rosé und Margaritas, bin für immer Linkin Park- und Buffy-Fan. Und sehr, sehr dankbar, dass ich das Privileg hatte, meinen Traum zu verwirklichen.

Ganz herzlichen Dank für die wunderbaren und persönlichen Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg, viele inspirierende Momente und alles Gute für Deinen weiteren Weg als Autorin!

Unbezahlte Werbung

Mein Buch des Monats Juli 2026

Buch des Monats Juli 2026

Wie immer fiel die Wahl nicht leicht. Es gab viele spannende Bücher zur Auswahl. Doch am Ende hat mich der Thriller von Andrea Mara besonders überzeugt und sich den Titel „Buch des Monats“ verdient.

Meine Empfehlung findet ihr hier:

https://helgasbuecherparadies.com/2026/07/20/mara-andrea-alles-ihre-schuld-2/

Jetzt bin ich gespannt: Welches Buch war euer persönliches Lese Highlight? 📖✨

Teilt eure Empfehlungen gerne in den Kommentaren!

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Fitzek Sebastian Amokspiel

Buchvorstellung

Ein Radiostudio voller Geiseln. Und ganz Deutschland hört zu, wenn das Grauen live auf Sendung geht …

Die Spielregeln sind einfach: Ich rufe jede Stunde zufällig irgendeine Telefonnummer an. Meldet sich der Teilnehmer sofort nach dem Abheben mit der richtigen Parole, lass ich eine Geisel frei. Meldet der Angerufene sich aber ganz normal, mit ›Hallo‹ oder seinem Namen, dann töte ich eine Geisel!

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Bentow Max Puppenherz


Buchvorstellung

Als Nils Trojan und seine Kollegin Carlotta Weiss an einen Tatort gerufen werden, stockt ihnen der Atem. Eine Frau wurde brutal getötet, und der Mörder hat eine makabre Signatur hinterlassen – eine kleine Puppe, gefertigt aus einem menschlichen Knochen. Wie die forensische Analyse ans Licht bringt, stammt er von einem Opfer, das zehn Jahre zuvor ums Leben gekommen war, der Fall wurde nie aufgeklärt. Aber wo ist die Verbindung zu dem Cold Case? Als sich weitere Morde nach diesem verstörenden Muster ereignen, wächst der Druck auf Carlotta Weiss und Nils Trojan, endlich ein Ergebnis zu liefern. Schließlich stoßen sie auf eine mysteriöse Spur, die sie in das Turmzimmer einer alten Villa führt. Und hier enthüllt sich eine Wahrheit, die alles übersteigt, was sich Carlotta und Nils jemals hätten vorstellen können …

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.