Fitzek Sebastian – Der Nachtzug

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Der Strafverteidiger Adrian Corvin findet seine Frau blutüberströmt in der gemeinsamen Wohnung, während sein fünfjähriger Sohn Emil spurlos verschwunden ist. Eine fremde Frau verspricht ihm, ihn zu seinem Sohn zu führen, wenn er eine bestimmte Aufgabe erfüllt. Dafür muss er in den luxuriösen Nachtzug Royal Rail Express steigen.

Von Anfang an liegt eine unterschwellige Spannung in der Luft. Die Atmosphäre im Nachtzug hat mich sofort gefangen genommen. Corvin steht unter enormem Zeitdruck und muss eine schwierige Aufgabe bewältigen. Dabei jagt eine Aktion die nächste. Durch die kurzen Kapitel und die Cliffhanger konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Schon früh hatte ich einen Verdacht, wer hinter allem stecken könnte. Allerdings lag ich damit sowas von daneben. Immer wieder haben mich neue Wendungen dazu gebracht, meine Vermutungen zu überdenken. Ich habe fleißig mitgerätselt und war voller Sorge um Emil. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und das Finale hat mich wirklich verblüfft.

Fazit: Auch dieser Thriller von Sebastian Fitzek hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Atmosphäre im Nachtzug und die vielen überraschenden Wendungen haben mich begeistert. Allerdings fehlte mir diesmal ein wenig die Beklemmung, die ich bei seinen Thrillern sonst so intensiv empfinde. Trotzdem hatte ich spannende Lesestunden und wurde bestens unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

Schmidt Andreas Tod ist mein Geschenk

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Eine Reihe von unerklärlichen Todesfällen erschüttert Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in Wuppertal. Als sich herausstellt, dass die verstorbenen Patienten alle mit demselben Medikament behandelt wurden, führt eine erste Spur zum Palliativ-Netzwerk von Dr. Markus Berger.

Ist der hochangesehene Arzt in Wahrheit ein Todesengel, der glaubt, seinen Patienten Erlösung zu schenken? Die Kommissare Mia Sommer und Björn Lassner müssen bald tief in die finstersten menschlichen Abgründe eintauchen. Denn während Dr. Berger bereits in Untersuchungshaft sitzt, geht die Mordserie an Palliativ-Patienten weiter …

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

Jane Sarah

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Heute freue ich mich sehr, euch eine weitere Autorin vorzustellen. Vielen Dank, liebe Sarah Jane, dass du mein Gast bist und uns einen Einblick in dein Leben und deine Bücher gibst.

Liebe BuchliebhaberInnen,

ich freue mich total, mich heute hier vorstellen zu dürfen.Vielen Dank, liebe Helga.

Mein Name ist Sarah Jane und ich bin Romance-Autorin aus dem Markgräflerland in Baden-Württemberg. Geschichten, in denen tiefe Emotionen und spannende Momente aufeinanderprallen, angereichert mit ästhetischer Intimität, sind meine Spezialität. Außerdem darf auch eine Extraportion Dramatik nicht fehlen.

Hauptberuflich bin ich als Erzieherin tätig. Mit dem Schreiben habe ich schon vor 20 Jahren angefangen, damals noch im Bereich Fanfictions. Nach einer zehnjährigen Schreibpause zugunsten einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Bandpromoterin fand ich 2021 mit der Entdeckung von Diana Gabaldons „Outlander“-Reihe wieder zu dieser Leidenschaft zurück – im Gepäck ein Rucksack voller Erfahrungen mit Fans und deren teilweise grenzüberschreitendem Verhalten gegenüber Prominenten. Hieraus entstand die Idee für meinen im April 2025 veröffentlichten Debütroman „Fame – Das Echo des Ruhms“, den Auftakt einer Romance-Reihe um Maskenbildnerin Aleen Shepherd, die bei der Arbeit an einem Seriendreh Hauptdarsteller Rory Munro näherkommt und dadurch in einen Strudel aus Presserummel und Fanhysterie gerät.

Aber nicht nur im Schreiben gehe ich kreativ auf. Seit meiner Kindheit zeichne ich, habe mir in meinen Zwanzigern Basics in Grafikdesign beigebracht und war als Hobbykonzertfotografin in den Bühnengräben unterwegs. Heute nutze ich meine Fähigkeiten in diesen Bereichen, um unter anderem meine Buchcover, Charakterzeichnungen und Kapitelzierden selbst zu kreieren.

Magst du emotionale, dramatische und vor allem romantische Geschichten, mit einem ungewöhnlichen Setting? Dann lade ich dich herzlich ein, meine „Fame“-Reihe an
zutesten.

Ganz herzlichen Dank, liebe Sarah Jane, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, viele begeisterte Leserinnen und Leser und ganz viel Freude beim Schreiben deiner romantischen Geschichten.

Hansing Merit Bürokrimi Adventskalender Der Tote in der Kaffeeküche

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Ein Krimi-Adventskalender für Erwachsene: jeden Morgen ein Kapitel, sechs bis acht Minuten, vom 1. bis 24. Dezember.

Kranich Etiketten, dritter Stock: Großraumbüro, Kopierer mit Launen, ein Adventskalender aus 24 Papiertüten an der Kühlschranktür. Um 7:40 Uhr findet die Reinigungskraft Reinhard Pohl, Leiter der Auftragsbearbeitung, hinter der Arbeitsplatte. In der ersten Tüte steckt keine Schokolade, sondern ein Zettel. Elf Kolleginnen und Kollegen arbeiten weiter, weil Aufträge nicht warten. Jeder von ihnen hatte einen Grund.

Kommissarin Johanna Brenner ermittelt. Und Lea Wiegand, seit drei Wochen im Betrieb und noch ohne Namensschild, sieht Dinge, die den anderen längst nicht mehr auffallen.

Vielen Dank an Verlagshaus Greve für das Rezensionsexemplar.

Kabatek Elisabeth – Siebzehn schwäbische Verwandte und trotzdem ein Liebesroman

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Paula ist Zoologin und hat endlich das lang ersehnte Bergspitzhörnchen in Borneo vor der Kamera, als sie ein Anruf ihrer Schwester erreicht. Ihr Vater ist gestorben und sie soll sofort nach Stuttgart kommen. Nur widerwillig macht sie sich auf den Weg. Bei der Testamentseröffnung erwartet sie dann eine böse Überraschung, denn ihr Vater hat sich eine späte Rache ausgedacht. Paula soll für ein Jahr die Geschäftsleitung übernehmen. Ob das gut gehen kann?

Ich habe bisher alle Romane der Autorin gelesen, besonders gerne die Geschichten mit Pipeline. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es endlich wieder einen Roman gibt, der in Stuttgart spielt.

Paula fühlt sich mit ihrem Forschungsprojekt in Borneo ausgesprochen wohl und nun soll sie plötzlich Businessanzüge tragen und sich mit geschäftlichen Angelegenheiten beschäftigen? Nie und nimmer, denkt sie sich. Dazu kommt noch die fürchterliche Verwandtschaft, mit der sie sich auseinandersetzen muss.

Zum Glück steht ihr Dr. Alexander Hertling zur Seite. Er weiß bestens Bescheid und befreit Paula immer wieder aus misslichen Situationen. Was sie alles erlebt und wie sie die Herausforderungen meistert, ist mit viel Humor beschrieben. Dabei gibt es auch ernste Situationen und jede Menge Gefühl.

Die unterschiedlichen Charaktere konnten mich überzeugen, allen voran Paula, die sich in ihrer neuen Rolle behaupten muss. Besonders überrascht hat mich allerdings ihre Mutter. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Figuren zu begleiten und mitzuerleben, wie Paula mit den unerwarteten Herausforderungen umgeht. Der dezente schwäbische Dialekt sorgt zusätzlich für das passende Lokalkolorit.

Fazit: Was für ein wunderbarer und humorvoller Roman aus dem Schwobaländle. Die Geschichte hat mich unglaublich gut unterhalten, mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und zugleich mit ihren gefühlvollen Momenten berührt. Für mich stimmt hier einfach die Mischung aus Humor, Gefühl und schwäbischem Charme.
Am liebsten würde ich Paula und ihre siebzehn schwäbischen Verwandten noch weiter begleiten, denn diese Geschichte schreit geradezu nach einer Fortsetzung!
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

Martin Jo Ann Nicht lebenswert

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Im Dörfchen Kyllweiler verschwindet die Apothekerin Viktoria Wedekind spurlos. Hauptkommissar Leo Werner und sein Team von der Dauner Polizei stehen vor einem Rätsel: Niemand scheint die Frau wirklich zu vermissen und je länger die Ermittlungen dauern, desto mehr Fragen tauchen auf. Auch die Biologin Alex Cameron aus der Wochenend-WG kann ihre Neugier nicht zügeln. Als sie auf dem Grundstück der Apothekerin Zeugin einer Neonazi-Zusammenkunft wird, ahnt sie noch nicht, wie gefährlich ihre Nachforschungen sind. Gemeinsam mit ihrem Mitbewohner Max Morgenstern stößt sie schließlich auf eine Leiche, die im Wald nahe dem Anwesen verscharrt wurde.

Vielen Dank an Eifeler Literaturverlag für das Rezensionsexemplar.

Lauriel Angelika – Mira Belgusto und der schöne Tote

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Die Reisejournalistin Mira Belgusto und Claudio Bertani reisen für eine neue Reportage nach Apulien. Eine Schönheitsklinik liefert ihnen den passenden Stoff. Als sie von der Klinikchefin Anna zu einer Wellnessbehandlung eingeladen werden, ahnen sie noch nicht, dass sie kurz darauf über die Leiche des Schönheitschirurgen stolpern. Ihr kriminalistischer Spürsinn ist geweckt und sie wollen unbedingt herausfinden, wer hinter dem Mord steckt.

Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig, denn es gibt zahlreiche Verdächtige, die ein Motiv haben könnten.
Mira und Claudio sind zwei sympathische Protagonisten, die sich wunderbar ergänzen und als Team gut harmonieren. Es macht Spaß, sie bei ihrem zweiten Fall zu begleiten und mit ihnen nach dem Täter zu suchen. Neben den Ermittlungen wird auch der Wahn rund um Schönheitsoperationen thematisiert. Dabei wird deutlich, dass so manche Eingriffe eigentlich gar nicht nötig wären.
Wir lernen auch wunderschöne Dörfer kennen und die typischen Trulli Häuser haben mich besonders begeistert. Auch kulinarisch hat die Geschichte einiges zu bieten, sodass man am liebsten selbst die Koffer packen und nach Apulien reisen möchte.

Fazit: Es ist eine gelungene Mischung aus Kriminalroman, kulinarischen Genüssen und südländischem Flair. Die wunderschöne Landschaft Apuliens weckt die Reiselust und die Ermittlungen sorgen für Unterhaltung. Wer Krimis mit sympathischen Ermittlern und italienischem Lebensgefühl mag, ist hier genau richtig.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Winkelmann Andreas Moorland Die Braut

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Während ein Feuer unaufhaltsam durch das Moor fegt und alles darin zu zerstören droht, macht die Feuerwehr einen schrecklichen Fund: eine Leiche im Kofferraum eines verlassenen Wagens. Kurz darauf wird eine ermordete Frau entdeckt, ihr Anblick verstörend, denn sie wurde wie eine Braut hergerichtet. Zwei Tote innerhalb kurzer Zeit rufen Ermittlerin Malia Gold auf den Plan. Die Marschlandschaft kennt sie schon seit Kindertagen und auch ihre Mutter Ruth Sichler, die im Ort als Fährtenleserin bekannt ist, hilft ihr bei den Nachforschungen. Eigentlich trennt die beiden Frauen mehr als sie verbindet. Doch wenn Malia diesen Fall lösen will, muss sie Frieden mit ihrer Mutter und ihrer Vergangenheit schließen. Und dann ist da noch das Feuer, das sich immer weiter ausbreitet. Dabei droht es nicht nur, die Spuren zu vernichten, sondern auch den Ort, den Malia ihr Zuhause nennt.

Das Buch erscheint am 02.11.2026

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

Mein Buch des Monats September 2026

Wie ihr wisst, fällt mir die Wahl nicht leicht, denn es gibt immer viele tolle Bücher zu entdecken. Diesmal habe ich mich bewusst für etwas anderes entschieden. Es muss schließlich nicht immer ein Thriller, Krimi oder Roman sein.

Meine Empfehlung findet ihr hier:

https://helgasbuecherparadies.com/2026/09/16/nikolai-maria-die-schokoladen-villa-backstube/

Was war euer persönliches Lesehighlight im letzten Monat? Ein spannender Thriller, ein berührender Roman oder vielleicht auch ein ganz anderes Buch? Ich freue mich auf eure Tipps!

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Hermanns Maria

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Heute möchte ich euch die Autorin Maria Hermanns vorstellen und euch einen persönlichen Einblick in ihren Weg zum Schreiben geben.

Hoi zäme,

meinen Lebenslauf könnt ihr meinem Buch entnehmen. Deshalb möchte ich euch lieber etwas erzählen, das nicht darinsteht.

Ich hatte nie vor, ein Buch zu schreiben. Angefangen hat alles damit, dass ich merkte, wie gut es mir tat, meine Gedanken niederzuschreiben. Die Gedanken, die mich Tag und Nacht quälten, diktierte ich meinem Handy, einfach, um sie aus meinem Kopf zu bekommen und ein Stück weit loszulassen.

Was zunächst nur für mich gedacht war, wurde mit der Zeit zu einer Geschichte. Das Schreiben half mir, meine Trauer zu verarbeiten, abzuschließen und mich langsam wieder für das Leben zu öffnen. Ein Leben, das unter meiner Trauer lange verborgen gewesen war und das ich irgendwann wieder sehen und fühlen konnte.

Aus diesem persönlichen Prozess entstand schließlich „Denn das hast du getan“.

Ich habe das Buch nicht geschrieben, weil ich unbedingt Autorin werden wollte. Ich habe es geschrieben, weil mir das Schreiben geholfen hat. Und irgendwann kam der Gedanke: Wenn meine Geschichte mir geholfen hat, vielleicht kann sie auch jemand anderem helfen.

Dieser Gedanke gab mir den Mut, eine sehr persönliche und intime Geschichte zu veröffentlichen.

Heute bin ich deshalb nicht nur die Autorin von „Denn das hast du getan“, sondern vor allem jemand, der erfahren hat, dass Schreiben manchmal viel mehr sein kann als Worte auf Papier: Es kann ein Weg zurück ins Leben sein.

Ganz herzlichen Dank, liebe Maria, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher.

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser!