Finlay Alex Falls mir etwas zustößt

Buchvorstellung

Seit fünf Jahren durchlebt Ryan Richardson diese Nacht immer wieder: die aufgerissene Autotür. Der Schlag auf den Kopf. Hände, die ihn aus dem Wagen zerren. Die Schreie seiner Freundin Ali. Seither ist Ali verschwunden, und viele argwöhnen, dass Ryan etwas damit zu tun hatte. Mittlerweile hat er seinen Nachnamen geändert, ein Jurastudium begonnen und versucht, jene Ereignisse hinter sich zu lassen. Bis zu dem Anruf seines Vaters: Man hat Alis Auto in einem See gefunden, darin zwei unbekannte Tote und eine Nachricht in Alis Handschrift: „Falls mir etwas zustößt …” Dann der nächste Schock: Ryan sieht den Mann, der ihn seit jener Nacht in seinen Träumen verfolgt. Die Suche nach der Wahrheit führt ihn zurück in seine Heimatstadt, wo eine junge Ermittlerin den Fall wieder aufrollt …

Das Buch erscheint am 19.08.2026.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

Bentow Max –  Puppenherz

Rezension

An einem Tatort bietet sich Kommissar Nils Trojan und seiner Kollegin Carlotta Weiss ein grauenhaftes Szenario: Eine Frau wurde auf brutale Weise ermordet, und der Täter hinterließ eine Puppe, die aus menschlichen Knochen gefertigt ist. Sie stellen fest, dass der Knochen zu einer Frau gehört, die vor zehn Jahren ums Leben kam. Weitere Morde folgen, die ein ähnliches Muster aufweisen. Obwohl sie einige Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern erkennen, tappen sie lange im Dunkeln.

Bei einem neuen Fall mit Nils Trojan und Carlotta bin ich immer neugierig, und das Buch hat meine Erwartungen definitiv erfüllt. Dem Autor gelingt es erneut, von Beginn an eine düstere und bedrückende Stimmung aufzubauen, die sich durch die gesamte Geschichte zieht.
Die Ermittlungen sind herausfordernd. Ein Täter handelt mit erschreckender Kaltblütigkeit und hinterlässt Angehörige, die mit den Ereignissen völlig überfordert sind. Die entscheidende Frage nach dem Warum bleibt lange unbeantwortet.
Je weiter die Ermittler vordringen, desto verstörender wird das Gesamtbild. Was sie schließlich herausfinden, liegt weit über dem, was ich erwartet hatte. Die Auflösung kommt erst gegen Ende und hat mich wirklich überrascht.
Positiv empfand ich auch, dass das Privatleben von Nils und Carlotta nicht unnötig viel Raum einnimmt. Dadurch bleibt die Geschichte konzentriert und der Fall steht klar im Mittelpunkt.

Fazit: Es handelt sich um einen überaus raffinierten und fesselnden Psychothriller, der süchtig nach mehr macht. Unglaublich spannend, mitreißend und fesselnd.
Einmal angefangen, wollte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. So muss Thriller sein!
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

Lehmann Astrid

Autorinnenvorstellung

Heute freue ich mich sehr, euch die sympathische Autorin Astrid Lehmann näher vorzustellen. Ihre besondere Lebensgeschichte verbindet Frankreich, den Schwarzwald und die Liebe zum Schreiben auf eine ganz außergewöhnliche Weise.

Französische Schwarzwälderin, europäische Nomadin und ein Kind des Waldes

So richtig gefunden im Leben habe ich mich erst durch das Schreiben. Geboren bin ich in Frankreich. Meine Mutter stammt aus der Bretagne, mein Vater aus dem Schwarzwald. Ende der 70er Jahre bin ich mit meinen Eltern nach Freiburg gezogen, ohne ein Wort Deutsch zu können! Nach dem Abitur auf dem Deutsch-Französischen Gymnasium habe ich zunächst eine Banklehre absolviert, der ausdrückliche Wunsch meines Vaters. Nach meinem Studium in Frankfurt bin ich dann als „Expat“ in der Welt herumgereist. Ich habe in vielen Ländern gelebt und gearbeitet. Klingt aufregend, war es aber nicht immer. Denn ich habe auch Zeiten der Einsamkeit erlebt. Dieses Gefühl, „anders“ zu sein, hat mich begleitet.

Wer bin ich, wo gehöre ich hin? Die Sehnsucht nach einem „Zuhause“ wurde stärker, und so bin ich nach vielen Jahren im Ausland wieder in den Schwarzwald zurückgekehrt, wo ich, nach einigen Kehren, meine ganz persönliche Heimat gefunden habe. Die Liebe zur Natur hat meinem Leben eine neue Richtung geschenkt: nach einer Ausbildung als Wildpflanzenpädagogin, folgte eine Zertifizierung im Bereich Feldbotanik, sogleich dann auch mein erstes Buch „Wildpflanzenküche aus dem Schwarzwald“. Mehrere Sachbücher folgten.

Doch ich habe gemerkt, dass ich noch andere Geschichten in mir trage. Geprägt von meiner tiefen Liebe zu Frankreich und diesem Gefühl, „anders“ zu sein, habe ich eine Familiengeschichte geschrieben: „Nur ein kurzer Sommer“, nominiert für den Delia Literaturpreis 2026. Vor wenigen Wochen ist dann „Und der Wind steht still“ erschienen, wieder eine deutsch-französische Geschichte, die in der Nachkriegszeit spielt und auf historischen Begebenheiten beruht.

Heute weiß ich: Ich bin eine „französische Schwarzwälderin“. Das ist meine ganz persönliche Identität.“

Ganz herzlichen Dank, liebe Astrid, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser!

Unbezahlte Werbung

Strobel Arno Happy Weekend

Buchvorstellung

Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem Freitag mit dem Auto aufbrechen. Eine kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende, einfach mal ausspannen. Doch beim kurzen Halt an einer Raststätte wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Zum Glück hat Katja einen kleinen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, über den sie ihn orten kann. Und tatsächlich, auf der Karte in der App sehen sie ihn als blauen Punkt, wie er sich eben der Autobahnauffahrt nähert. Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Wagen, in dem sie ihr Gepäck vermuten. Doch dann ist es zu spät – sie sitzen in der Falle. Denn jemand hat sie absichtlich an diesen Ort gelockt. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt genau jetzt …

Das Buch erscheint am 26.08.26

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei S.Fischer Verlag herzlich bedanke.

Frey Carolin – Das Krähenzimmer

Rezension

Nach einer langen Reise von Berlin ist Lotta endlich in Geelekow in der Villa Sturmmöwe angekommen. Ihre Ferien hat sie dort schon häufig verbracht. Doch jetzt hat sie das Gefühl, beobachtet zu werden, und entdeckt, dass in dem Krähenzimmer eine Frau geschlafen hat, die verstorben ist.

Bereits der Prolog beginnt spannend und macht neugierig auf die Geschichte. Lotta kommt in der Villa an und findet schnell Kontakt zu anderen. Dennoch fühlt sie sich von Beginn an unbehaglich. Immer wieder hat sie den Eindruck, dass jemand sie beobachtet und bedroht. Bald fragt sie sich, ob es jemanden gibt, der möchte, dass sie die Villa verlässt.
Als Lotta erfährt, dass in der Villa vor einiger Zeit eine Frau gestorben ist, lässt sie der Gedanke daran nicht mehr los. Sie beginnt, Nachforschungen anzustellen, um herauszufinden, was damals wirklich geschehen ist. Die Erzählung erfolgt größtenteils aus Lottas Perspektive. Tagebucheinträge und Regeln werfen zusätzliche Fragen auf.
Lange Zeit wusste ich nicht, was wirklich hinter den Ereignissen steckt und vor allem, wem Lotta überhaupt vertrauen kann. Im Mittelteil hat die Spannung allerdings etwas nachgelassen und die Handlung kam stellenweise etwas ruhiger voran. Dafür konnte mich die Auflösung am Ende überraschen, denn mit dieser Entwicklung hatte ich nicht gerechnet.

Fazit: Es ist ein gelungenes Debüt, das eher ruhig erzählt wird und seine Spannung vor allem durch Geheimnisse, Zweifel und die Frage nach der Wahrheit aufbaut.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Lauriel Angelika Mira Belgusto und der schöne Tote

Buchvorstellung

Weiße Häuser, glitzerndes Meer und ein Ort, an dem makelloses Aussehen zum Geschäft geworden ist: Für ihre neue Reportage reist Reisejournalistin Mira Belgusto gemeinsam mit Ex-TV-Star Claudio Bertani nach Monopoli in Apulien. In einem als Schönheitsklinik umfunktionierten Gutshof stehen sie plötzlich vor einer Leiche: Der gefeierte Chefarzt der Klinik liegt tot in seinem Büro.

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Thomas Fiona – Der Tunnel

Rezension

Rachels engste Freundin Amy wird seit einem Jahrzehnt vermisst. Nun wurde ihre Leiche entdeckt, und Rachel macht sich auf den Weg zur Beisetzung. In einem Tunnel ereignet sich ein furchtbares Unglück, doch Rachel erleidet nur leichte Verletzungen. Allerdings gibt es viele Tote zu beklagen. Die Überlebenden halten zusammen, aber einer unter ihnen ist der Mörder von Amy. Als er Rachel erkennt, hat er nur einen Gedanken: Sie muss sterben.

Gleich zu Beginn spürt man eine erdrückende Stimmung. Der Tunnel verwandelt sich in eine tödliche Falle, da es keinen Ausweg gibt und die Überlebenden gefangen sind. Zusätzlich verstärkt der Regen die bedrückende Atmosphäre. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, befindet sich auch ein Mörder unter ihnen. Was für ein Szenario!

Als er Rachel erkennt, steht für ihn fest, dass sie sterben muss. Damit nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Wir erleben die Ereignisse aus der Gegenwart, erfahren, was damals passiert ist, und erhalten Einblicke in die Sichtweise des Mörders. Dadurch bleibt das Tempo hoch und die Geschichte abwechslungsreich.

Besonders spannend fand ich die Frage, wer sich tatsächlich hinter dem Mörder verbirgt. Die Autorin hält diese Information bis zum Schluss zurück und sorgt damit für einige spannende Momente und Spekulationen.

An manchen Stellen hätte ich mir von Rachel und den anderen Beteiligten etwas mehr Emotionen gewünscht, um ihre Ängste und ihre verzweifelte Situation noch intensiver mitzuerleben. Das ist allerdings mein persönlicher Eindruck und hat meinen Gesamteindruck nur wenig getrübt.

Fazit: Ein spannungsreicher Thriller mit einem Szenario, das man sich selbst wohl keinesfalls wünschen möchte. Das hohe Tempo, die beklemmende Atmosphäre und die wechselnden Perspektiven machen den Thriller abwechslungsreich und fesselnd. Besonders die Frage nach der Identität des Mörders sorgt bis zum Schluss für Spannung.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Piper Verlag herzlich bedanke.

Whitmore Felicity Die Patin von New York

Buchvorstellung

Zur feierlichen Enthüllung eines Denkmals für ihre Vorfahren, die als ›Eltern der Waisen‹ verehrt werden, trägt Mallory Taunton ein wertvolles Diamantcollier, ein Erbstück. Da erhebt sich ein Mann und behauptet, Jesse und Georgiana Birnbaum seien keineswegs soziale Wohltäter gewesen, sondern Mitglieder der Organisation von Fredericka Mandelbaum, New Yorks berüchtigter Verbrecherkönigin. Auch das Collier sei Diebesgut, seiner Familie vor 150 Jahren entwendet. Auf der Spur der Diamanten enthüllt sich eine unglaubliche Geschichte.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Winter Florence Die Wellentochter

Buchvorstellung

Nebelschwaden verbergen das Schloss in den Highlands am Tag ihrer Ankunft. Hier soll Hailey in den kommenden Monaten die wertvolle Bibliothek katalogisieren. Von Beginn an scheint die Familie, deren Vorfahren Dunrathmore einst erbaut haben, etwas zu verbergen. Wieso reiste die Bibliothekarin vor ihr so überstürzt ab? Und was ist 1876 mit Moira MacDonald geschehen, der großen Liebe des damaligen Schlossherrn? Moira war ein Freigeist und eine Dichterin, doch kurz nach der Hochzeit verschwand sie. Hailey folgt Moiras Spuren, die sie auf die grandiosen, seit Jahrzehnten unbewohnten St.-Kilda-Inseln führen – und in höchste Gefahr bringen.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Kohfink Heiko – Trollinger Trauma

Rezension

Kriminalhauptkommissar Böcker erwacht inmitten der Weinberge und neben ihm liegt die Leiche einer Frau. Für das Team aus Kleingrubenstetten wird dies zu einer komplizierten Angelegenheit, da die Zeit drängt und der Chef nicht ins Gefängnis kommen soll. Es werden Gruppen gebildet, die jeder noch so kleinen Spur nachgehen. Die Frage ist, was Böcker in den Weinbergen gemacht hat und welche Verbindung er zur Ermordeten hatte. Leider kann er sich daran nicht erinnern.

Dies ist bereits der fünfte Fall für die Schwabencops und auch diesmal wird es keineswegs langweilig. Im Gegenteil: Die Geschichte hat wieder einiges zu bieten und sorgt für Spannung, Unterhaltung und die eine oder andere humorvolle Szene.
Diesmal gerät ausgerechnet der Chef selbst unter Verdacht. Böcker wird blutverschmiert am Tatort aufgefunden und die Beweislage sieht zunächst alles andere als gut für ihn aus. Für die Schwabencops beginnt damit eine schwierige Aufgabe, denn sie sind fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass in diesem Band deutlich weniger Anglizismen vorkommen. Auch die Namensverwechslungen, die mich in den vorherigen Büchern gelegentlich aus meinem Lesefluss gebracht haben, sind diesmal ausgeblieben. Ich hoffe sehr, dass das auch in den nächsten Fällen so bleibt, denn dadurch lässt sich die Geschichte für mich noch angenehmer lesen.
Wie schon bei den vorherigen Fällen überzeugen mich auch diesmal die unterschiedlichen und liebevoll gezeichneten Charaktere. Die Handlung spielt erneut auf der Schwäbischen Alb und der schwäbische Dialekt wird dezent eingesetzt. Wer nicht mit allen schwäbischen Begriffen vertraut ist, findet im Glossar am Ende hilfreiche Erklärungen.

Fazit: Es ist wieder eine spannende und unterhaltsame Geschichte mit einer gelungenen Mischung aus Krimi, Humor und schwäbischem Lokalkolorit. Die Handlung bleibt interessant und die Schwabencops sind für mich inzwischen zu einer liebgewonnenen Ermittlertruppe geworden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.