Summer Suza 📖 Wo der Wind von Liebe flüstert

Meine #Rezension zu

Suza Summer Wo der Wind von Liebe flüstert

Sophie ist sehr erfolgreich als Eventmanagerin bei einer Hochzeitsagentur. Sie hat nur noch ihren Beruf im Kopf und für anderes ist kein Platz.
Bis ihr Mann in den Bergen verunglückt. Ab diesem Monat ist nichts mehr wie es war. Sie sitzt nur noch an seinem Bett und kümmert sich aufopferungsvoll um ihn.
Dabei lässt sie ihr Leben Revue passieren und stellt fest, dass sie vieles versäumt hat. Wie es weitergeht, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Ich kenne schon einige Bücher von Suza Summer, die sie unter den Pseudonymen Liv Eiken und Jonna Steen veröffentlicht hat.
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen.
Sophie war bisher nur mit ihrer Arbeit beschäftigt und viele hat sie vor den Kopf gestoßen, ohne dass sie es bemerkt hat. Am Krankenbett stellt sie nun fest, dass sie ihr Leben ändern will und sie sich auch viel mehr um ihren Mann kümmern möchte. Später macht sie sich selbst auf den Weg in die Berge und was sie dabei erlebt und erfährt, lässt alles vorherige fast im Schatten stehen.
Mir gefällt Sophie sehr. Die Autorin hat sie authentisch und lebendig dargestellt. Das Buch ist luftig leicht zu lesen und ohne in Kitsch zu verfallen. Es ist sensibel und zugleich berührend.
Am Anfang ahnt man noch nicht, wohin das Ganze führt.
Die bildgewaltige Sprache lässt uns die Berge, die gefährlichen Scharten und auch die Hütten sehr gut vor Augen sehen.

Fazit: eine tiefgründige Geschichte mit einer überraschenden Wendung wird einfühlsam erzählt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Weitere Rezensionen der Autorin findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Fitzek Sebastian 📖 Der erste letzte Tag

Meine #Rezension zu

@Sebastian Fitzek Der erste letzte Tag

Livius Reimers Flug von München nach Berlin wird aufgrund schlechten Wetters gecancelt. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich  mit Lea einen Mietwagen zu teilen. Lea ist sehr eigenwillig, laut und hat andere Vorstellungen vom Leben wie Livius. Sie macht unterwegs den Vorschlag einen Tag zu verbringen, als wäre er der letzte.
Was bei diesem Roadtrip geschieht, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Sebastian Fitzek hat mit diesem Buch keinen Thriller geschrieben und dennoch ist das Buch von der ersten Seite an spannend, lustig und voller Situationskomik, aber auch mit einem ernsten Hintergrund.

Livius und Lea reisen gemeinsam quer durch Deutschland und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Beide sind sehr unterschiedlich und dennoch finden sich Gemeinsamkeiten. Jeder hat aber einen anderen Blickwinkel aufs Leben.

Manche Begebenheiten sind lustig, skurril und selbst schwarzer Humor kommt vor. Immer wieder brach ich in Lachen aus, aber es gibt auch durchaus sehr ernste Momente.
Die beiden Protagonisten haben mich begeistert in ihrer Art, Unterschiedlichkeit und Vorhaben.  Jeder auf seine Weise.

Ich habe das Buch durchgesuchtet. Sebastian Fitzek, ich möchte mehr davon.
Mich hat das Buch nicht nur amüsiert,  sondern auch tief berührt und zum Nachdenken angeregt.

Fazit: absolut gelungene Story mit Tiefgang, dabei aber auch skurril. Die lustigen und  die ernsten  Dialoge tragen zu einem absoluten Lesevergnügen bei.
Ganz großes Kino. Es ist ein anderer Fitzek und äußerst gelungen. Er beherrscht auch dieses Genre.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥

Vielen Dank an die @Verlagsgruppe Droemer für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Weitere Rezensionen findet ihr unter www.helgasbuecherparadies.com

#Sebastianfitzek
#Neuerscheinung
#Droemerknaur

Teufl-Heimhilcher Brigitte 📖 Waldstettener G’schichten Besuch aus Rom

Meine #Rezension zu Brigitte Teufl-Heimhilcher Waldstettener G`schichten Besuch aus Rom

Gottfried Gruber kehrt nach 30 jähriger Abwesenheit wieder nach Waldstetten zurück. Er ist inzwischen Kardinal im Vatikan.
In Waldstetten begegnet er seiner Jugendliebe Rosalinde wieder und stellt fest, dass er eine erwachsene Tochter hat.
Der Bürgermeister Ludwig Paffler findet heraus, dass Gruber den Vatikan nicht freiwillig verlassen hat.
Was ist der Grund für die Rückkehr nach Waldstetten?

Dies ist der zweite Teil der Waldstettener
G’schichten von Brigitte Teufl-Heimhilcher.
Gottfried Gruber kehrt nicht ganz freiwillig nach über 30 Jahren nach Waldstetten zurück. Er war damals Priester und hatte sich in Rosalinde verliebt.
Inzwischen ist er Kardinal und die alte Liebe flammt wieder auf. Kurz darauf wird er vom Vatikan zurückbeordert. Rosalinde ist erschüttert. Hat ihre Liebe denn keine Chance?

Die Autorin greift das Thema des Zölibats und andere Themen der katholischen Kirche auf. Auch das bedingungslose Grundeinkommen wird hier nochmals angesprochen. Beides sind Themen, die nach wie vor aktuell sind.

Dies alles wurde in einem schönen Roman verarbeitet, der keine Langeweile aufkommen lässt. Mit einem angenehmen Schreibstil lässt sie uns durch die Zeilen gleiten. Die bildhafte Sprache tun ein Übriges, um sich alles sehr gut vorstellen zu können. Es hat mir Freude bereitet, diesen heiteren Gesellschaftsroman zu lesen.

Fazit: ein leichter Unterhaltungsroman, der sich aktuellen Themen, wie der katholischen Kirche und dem bedingungslosem Grundeinkommen annimmt. Dabei macht der Roman Lust auf die nächsten Folgen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Weitere Rezensionen zu Brigitte Teufl-Heimlicher findet ihr hier

Teil 1
https://helgasbuecherparadies.com/2019/08/23/brigitte-teufl-heimhilcher-waldstettner-geschichten-tante-adelheids-schloss/

Teil 2 https://helgasbuecherparadies.com/2021/05/03/teufl-heimhilcher-brigitte-%f0%9f%93%96-waldstettener-gschichten/

https://helgasbuecherparadies.com/2021/04/26/teufl-heimhilcher-%f0%9f%93%96-zwillinge-in-dur-und-moll/

https://helgasbuecherparadies.com/2020/07/27/teufl-heimhilcher-brigitte-zwischen-tafelspitz-und-ministerrat-2/

Gruber Andreas 📖 Todesreigen

Meine #Rezension zu Andreas Gruber Todesreigen

Mehrere Kollegen, die im BKA beschäftigt sind, begehen Selbstmord. Sabine Nemez glaubt nicht an Selbstmord und möchte Hilfe von Maarten S. Sneijder, der ist aber noch vom Dienst suspendiert. Er verweigert die Hilfe und bittet sie eindringlich die Finger von dem Fall zu lassen.
Das veranlasst Sabine erst recht einer ersten Spur zu folgen und diese führt in die Vergangenheit zu Hardy, der gerade nach 20 Jahren Gefängnis entlassen wurde.
Plötzlich ist Sabine nicht mehr erreichbar und Sneijder macht sich auf die Suche nach ihr. Was ist damals wirklich geschehen? Warum gibt es eine Mauer des Schweigens?

Auch dieser vierte Teil hat es in sich.
Sabine ermittelt anfangs alleine und kommt einem Verbrechen auf die Spur, das in der Vergangenheit liegt.
Als sie vermisst wird, macht sich Snejder auf die Suche nach ihr. Dabei zeigt er menschliche Züge und ein wenig Empathie. Mir gefällt Sneijder in seiner Rolle äußerst gut. Es gibt kaum jemand, der ihm das Wasser reichen kann.
Sabine hat sich seit der ersten Folge weiterentwickelt und nimmt so manche Eigenschaften von Sneijder an. Das macht sie aber nicht unsympathischer.
Diesmal muss Sabine sehr viel aushalten.
Wie gewohnt hält der Autor den Spannungsbogen konstant oben.
Das Buch besteht aus mehreren Teilen und führt uns in verschiedene Zeitebenen.
So nach und nach kommt man der Auflösung näher.
Eine absolut genial ausgedachte Story sorgen für Abwechslung.
Ich empfehle die Reihe mit Sneijder vom ersten Band an zu lesen.

Fazit: hier geht es um Vertuschung, Geld und Gier. Was dabei in Kauf genommen wird, lässt mich fassungslos zurück. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Whitmore Felicity 📖 Die vergessenen Stimmen von Chastle House

Meine #Rezension zu

Felicity Whitmore Die vergessenen Stimmen von Chastle House

Dione Dearing ist eine sehr erfolgreiche Sängerin. Ihre Tourneen sind schon lange im Voraus ausgebucht. Dione erhält eine Nachricht, dass sie ein Herrenhaus in England geerbt hat. Einzige Bedingung ist, dass ihre Mutter nichts davon erfährt. Heimlich schleicht sie sich davon, auch um das in einem Brief erwähnte Familiengeheimnis zu lüften. Was wird sie erwarten?

Das ist mein drittes Buch der Autorin Felicity Whitmore. Dieses Buch wird in drei Zeitebenen erzählt. Sie umfassen die Zeit von 1866 bis 2019.
Die Amerikanerin Katherine heiratet Henry. Von Anfang an ist ihre Schwiegermutter mit ihr unzufrieden. Katherine ist eine sehr selbstbewusste Frau, widerspricht und lässt sich nichts gefallen. In dieser Zeit hatten sich Frauen unterzuordnen. Wir begleiten Hatty, die Enkelin Henrys. Groß geworden ist sie in Chastle House, muss aber ausziehen, da ein Fluch auf dem Haus liegt.
Ein Hauptteil der Geschichte dreht sich um Dione. Bisher hat ihr Mutter ihr Leben bestimmt und alle Fäden in der Hand gehabt. Dione war es nicht anders gewöhnt oder sich dagegen aufzulehnen. Als sie erfährt, dass ihre Wurzeln in England sich befinden, macht sie sich auf den Weg nach Chastle House. Sie verliebt sich, aber es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt.
Die Autorin versteht es, den Protagonisten Leben einzuhauchen, so dass der Eindruck entsteht, sie würden real existieren.

Gekonnt lässt die Autorin die Fäden zusammen laufen und man wird mit einem Familiengeheimnis konfrontiert, das ich so nicht erwartet hätte.
Auch hier hat mich wieder die bildgewaltige Darstellung beeindruckt. Ich konnte mir Chastle Wood und Woodland House sehr gut vorstellen.

Fazit: bewegende Einblicke, die in einem spannenden Roman mit Geheimnissen verarbeitet wurden, dabei aber auch Schicksal und Dramatik vorhanden sind.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst

Weitere Rezensionen von mir zur Autorin findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/2021/01/30/whitmore-felicity-%f0%9f%93%96-der-faden-der-vergangenheit/

Whitmore Felicity 📖 Der Klang der verborgenen Räume

Pätzold Oliver 📖 30 Tage

Meine #Rezension zu Andreas Otter/Oliver Pätzold 30 Tage

Eine schwere Krise zwischen den Supermächten ist entbrannt und weltweit gibt es nukleare Einschläge.
Im Fernsehen wird darüber berichtet und das macht Nina, Julia und Valerie Angst. Plötzlich wird es gleißend hell und es gibt einen Knall.
Um sie herum ist vieles zerstört. Sascha, der Exfreund von Nina ist inzwischen in der WG eingetroffen. Sie packen Rucksäcke und machen sich auf den Weg in die Alpen, denn dort vermuten sie keine nukleare Verseuchung.
Werden sie es schaffen und auf ein Versorgungslager treffen? Sind sie dort vor den Strahlen sicher?

Ein erschreckendes Szenario hat hier der Autor Oliver Pätzold gezeichnet.
Über München wurde eine Atombombe gezündet und die jungen Leute sind auf der Suche nach Hilfe.
Die Staatsmacht ist zusammen gebrochen und bald gibt es von dieser Seite keine Hilfe mehr. Plünderungen und Verbrechen sind an der Tagesordnung. Der Kampf ums Überleben ist übermächtig. Wasser, Lebensmittel und Medikamente sind knapp.
Dabei wird gezeigt, dass die Menschlichkeit abhanden gekommen ist und jeder nur ums Überleben kämpft. Auch erleben wir hier sehr gut die fortschreitende Strahlenkrankheit, an der die Jugendlichen erkrankt sind.
Auf ihrem Weg in den Süden erleben Sie viel Schreckliches.
Besonders gefallen hat mir Julia. Wie sie das Schicksal meistert, war sehr gut beschrieben.

Allerdings gefiel mir Die Letzten um einiges besser. Einige Passagen erinnern sogar an dieses Buch.

Hier war die Spannung am Anfang da, aber verlor sich durch die immer wieder kehrenden Beschreibungen an den verschiedenen Orten. Es wiederholt sich alles laufend. Die ständigen körperlichen Beschwerden waren mir zuviel, da sie immer gleich abliefen. Erst im letzten Drittel kam wieder Spannung auf.

Fazit: ein erschreckendes Szenario, indem der Verfall der Gesellschaft sehr gut dargestellt wurde, allerdings habe ich mir mehr erwartet.
Mich konnte da Buch nicht wirklich überzeugen.

Von mir gibt es 3,5 Sterne

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Meine Lese-Highlight von Oliver Pätzold findet ihr hier

Oliver Pätzold DIE LETZTEN ZERFALL

Pätzold Oliver DIE LETZTEN VERLUST

Schwarz Christina 📖 Wenn die Spinne ihr Netz verlässt

Meine #Rezension zu

Christina Schwarz Wenn die Spinne ihr Netz verlässt

Paul Anderlech glaubt nicht an den Selbstmord bei einer Toten. Sonja geht nach der Obduktion auch tatsächlich von einem Mord aus. Nach dem dritten Opfer finden sie endlich erste Ansatzpunkte und Gemeinsamkeiten. Ein Täter sucht sich seine Opfer auf Facebook aus. Leider fehlt Patrick Bauer in Anderlechs Team, denn er wurde bei einer Nazitruppe durch den BND eingeschleust. Diese planen ein Attentat.
Kurz darauf wird Viktoria vermisst. Kann Patrick das Attentat verhindern? Werden sie Viktoria wohlbehalten auffinden?

Dieser fünfte Teil der Anderlech Reihe von Christina Schwarz hat es in sich. Hier hat sich die Autorin gleich zwei Themen gewidmet. Zum einen den sozialen Medien, die auch negative Seiten haben. Zum anderen um eine agierende Nazigruppe, die viel Leid erzeugt.
Es herrscht von Anfang an Spannung und es geht sehr zur Sache.
Diesmal haben es Paul Anderlech und sein Team mit einem Täter zu tun, der sich auf Facebook seine Opfer aussucht. Um endlich den Täter zu finden, möchten sie einen Lockvogel auf ihn ansetzen. Patrick fehlt hinten und vorne. Nicht mal Anderlech weiß, dass er für den BND arbeitet. Er soll die Hintermänner finden, die die Nazigruppe anleiten. Dann gerät Patrick mit seinem Gewissen in Konflikt.
Hannes muss hier endlich mal über sich hinaus wachsen und es gibt für ihn eine Veränderung. Ich finde es gut, dass er mehr und mehr Raum gewinnt.
Paul zieht sich erst mal ein wenig zurück, da ein Unglück ihn sehr trifft.

Fazit: Spannung und viel Leid, Korruption, Terrorismus, aber auch Naivität wurden in einem qualitätvollen Krimi verpackt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥

Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Teil 1
https://helgasbuecherparadies.com/2020/10/04/schwarz-christina-%f0%9f%93%96-wenn-der-sommer-schatten-wirft/

Teil 2
https://helgasbuecherparadies.com/2020/12/05/schwarz-christina-%f0%9f%93%96-wenn-der-tod-in-dur-erklingt/

Teil 3
https://helgasbuecherparadies.com/2021/02/05/schwarz-christina-%f0%9f%93%96-wenn-kleine-engel-schlafen/

Teil 4
https://helgasbuecherparadies.com/2021/03/29/schwarz-christina-%f0%9f%93%96-wenn-der-tod-dein-leben-ist/

Teil 5

Teufl-Heimhilcher 📖 Zwillinge in Dur und Moll

Als Roswithas Mutter stirbt, stürzt sie in eine Krise. Sie ist launisch, ungerecht und mit sich selbst mehr als unzufrieden. Darunter leidet die ganze Familie.
Ihre Söhne gehen ihren eigenen Weg und auch damit ist Roswitha nicht einverstanden. Ihre Tochter Tini ist in der Pubertät und dementsprechend aufmüpfig.
Ihr Mann interessiert sich nur für seine Arbeit, ihre wird nicht honoriert. Welche Wünsche hat sie und welche blieben auf der Strecke in ihrer 30 jährigen Ehe?
Ihre Zwillingsschwester Vicky ist genau das Gegenteil und versucht sie immer wieder aus ihrer Lethargie zu reißen.
Verbirgt Roswitha etwa ein Geheimnis? Wäre ihr Leben anders verlaufen, wenn sie nicht immer so korrekt gewesen wäre und auch mal spontan?

Brigitte Teufl-Heimlicher hat hier einen wunderschönen Familienroman geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich leicht lesen. Die Kapitel sind kurz und tragen zu einer harmonischer Geschichte bei.
Die Höhen und Tiefen einer jahrelangen Ehe, die Unzufriedenheit und die Konsequenzen werden sehr schön beleuchtet.
Roswithas strenge Art, Ewalds Gemütlichkeit und alle anderen Charaktere sind sehr einfühlsam beschrieben, sodass allesamt sympathisch und authentisch wirken.

Die Sprache ist bildhaft, man ist immer mitten im Geschehen.

Dieses Buch zu lesen war mir eine große Freude.
💥💥💥💥💥

Limar Fiona 📖 Wenn Liebe mordet

Meine #Rezension zu

Fiona Limar Wenn Liebe mordet

Marie Liebig und ihr Team werden angefordert, da der Tod einer jungen Frau nicht auf einen Suizid deutet. Auch die nächste Leiche ähnelt einem inszeniertem Selbstmord.
Erste Recherchen ergeben, dass die Frauen alle in einer Selbsthilfegruppe waren. Diese Frauen hatten alle ein Verhältnis zu einem verheiratetem Mann.
Marie will als Lockvogel agieren und begibt sich in große Gefahr.

Dies ist der siebte Fall des Team Mord-Nord. Wie man es von Fiona Limar gewohnt, zieht sich die Spannung von Anfang an durch und hält sich bis zum Ende.
Diesmal haben sie es mit Frauen zu tun, die ein Verhältnis mit verheirateten Männern eingegangen sind. Wie es scheint, ist jemand auf einem Rachefeldzug.
Innerhalb des Teams haben sie Verstärkung von Rebecca erhalten. Sie muss sich zwar erst behaupten, aber es gelingt ihr sehr schnell und die Akzeptanz ist bald da. Auch bei Marie gibt es erst mal gute Nachrichten. Mir gefällt das ganze Team.
Der Schreibstil ist flüssig und die bildhafte Darstellung sehr gelungen.
Ich hatte zwar früh eine Ahnung wer dahinter steckt, aber das schmälerte nicht mein Lesevergnügen. Das Ganze endet dramatisch und auch traurig.

Fazit: Spannung, Dramatik und Rache herrschen hier vor. Es ist ein gelungener Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.
Von mir gibt es 💥💥💥💥💥

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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