Wood Dany R. – Nur  Dietmar dinierte deftiger

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Inge nervt ihren Mann Jupp mit ihren Urlaubsplänen, da kommt ihm die Unterbrechung gerade recht, denn der Gastwirt Dietmar Lenz liegt tot in seiner Badewanne mit aufgeschnittenen Pulsadern. Was zunächst nach Suizid aussieht, wird von der Mutter des Getöteten vehement dementiert. Dorfpolizist Jupp Backes nimmt die Ermittlungen auf und stellt schnell fest, dass Dietmar nicht gerade beliebt war.

Dies ist bereits der 10. Fall für den Dorfpolizisten Jupp Backes und wieder geht es im saarländischen Hirschweiler turbulent und humorvoll zu. Während Jupp ermittelt, muss er sich auch mit Inges Reisewünschen auseinandersetzen, denn während sie verreisen möchte, ist Jupp überzeugt, dass es zu Hause doch am schönsten ist.

Dem Autor gelingt es erneut, Spannung und Humor miteinander zu verbinden. Jupps ungefiltertes Mundwerk sorgt dabei für viele humorvolle und manchmal auch etwas rauere Momente, was einfach gut zu seinem Charakter passt.

Fazit: Ich habe die Zeit im Saarland mit der Jubiläumsausgabe genossen. Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der mich bestens unterhalten hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Raabe Melanie – Daisy

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Luca führt ein Doppelleben. Tagsüber ist sie eine erfolgreiche Anwältin, nachts sorgt sie auf ihre ganz eigene Art für Gerechtigkeit. Dabei hinterlässt sie stets ein Gänseblümchen. Doch eines Tages scheint jemand ihre eigenen Spielregeln gegen sie zu verwenden. In der Stadt tauchen Plakate mit einer Botschaft auf, die eindeutig an Luca gerichtet ist. Wer kennt ihr Geheimnis und wer ist ihr auf der Spur?

Schon der ungewöhnliche Einstieg hat mich neugierig gemacht. Die Idee einer Anwältin, die nachts selbst für Gerechtigkeit sorgt, fand ich spannend. Die Geschichte bietet mehrere Verdächtige und genügend Möglichkeiten zum Miträtseln. Ich war lange auf der falschen Spur und wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt.

Besonders interessant fand ich die Rückblicke auf ein Geschehen, das 16 Jahre zurückliegt. Sie haben zusätzliche Spannung erzeugt, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Verbindung zum aktuellen Geschehen noch stärker herausgearbeitet wird.

Fazit: Ein spannendes Buch mit einer ungewöhnlichen Idee und einem tollen Schreibstil, das mich gut unterhalten hat. Für mich wurde das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft und auch der große Aha Effekt am Ende blieb aus. Dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Bloggerportal.

Haussmann Julia

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Heute darf ich euch eine Autorin vorstellen, deren Weg zum Schreiben ganz besonders ist. Julia Haussmann verbindet ihre Liebe zu Italien, persönliche Erinnerungen und eine große Portion Leidenschaft zu einem ganz besonderen Herzensprojekt.

Mit ihrem Italienkrimi „COMMISSARIO LEONESSA – Tod am Gardasee“ nimmt sie die Leserinnen und Leser mit an den wunderschönen Gardasee und zeigt, wie aus einem persönlichen Gedanken ein neuer Traum entstehen kann.

Vielen Dank, liebe Julia Haussmann, dass du dich bei Helgas Bücherparadies vorstellst.

Ich bin Julia Haussmann und freue mich unglaublich, mich euch vorstellen zu dürfen.
Nach 25 Jahren Hotellerie und Eventbranche beschloss ich nach Corona, mein Leben auf links zu drehen, mir den Traum eines B&B in Riva del Garda zu erfüllen. Doch Träume zerplatzen. Zudem kam in der „Pandemie-Isolationshaft“ der unverarbeitete Tod meiner Mutter an die Oberfläche.
Aus dem Nichts hatte ich den verrückten Einfall, einen Krimi für sie zu schreiben – ohne Bücher war sie nur ein halber Mensch und am Gardasee verbrachten wir viele Mutter-Tochter-Urlaube. So schlug ich drei Fliegen mit einer Klappe: Lesestoff für die Himmelsbibliothek, ein Ventil für meine Trauer und nebenbei habe ich Italien zu mir geholt.
Mein Italienkrimi war nicht für die Öffentlichkeit gedacht, wurde aber zu einem neuen Traum, aus dem im besten Fall eine Reihe wird.
Dass COMMISSARIO LEONESSA – Tod am Gardasee am 01.07.2026 bei dotbooks erschienen ist, kommt mir immer noch surreal vor.
Am Schreiben liebe ich, keinen Zwängen und Konventionen unterworfen zu sein, mich für nichts entschuldigen zu müssen. Im realen Leben können wir keine Entscheidung, keine Tat mit einer Löschtaste ausradieren und kein einziges Wort zurücknehmen. Tun wir etwas, ist es getan – auch wenn wir es hinterher verwünschen. Sagen wir etwas, ist es gesagt – auch wenn wir es danach bereuen. Als Autorin jedoch kann ich meine Figuren tun und sagen lassen, was ich will, ohne etwas bedauern zu müssen. Und wenn doch, ist es Absicht.
Ich hoffe, mein „Therapie-Projekt“ gefällt euch genauso gut, wie es meiner Mutter gefallen hätte.

Ganz herzlichen Dank für deine wundervolle Vorstellung, liebe Julia Haussmann. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Buch und hoffe, dass viele Leserinnen und Leser deinen Gardasee Krimi entdecken werden.

Herrmann Jutta – Das Unglück

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Kara kann nicht glauben, dass ihr Mann bei einem Zugunglück ums Leben gekommen ist. Auf der Suche nach der Wahrheit stößt sie auf immer mehr Geheimnisse und muss erkennen, dass sie ihren Mann vielleicht nicht so gut kannte, wie sie dachte.

Die spannende Ausgangsidee, überraschende Wendungen und Karas Nachforschungen haben mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zugänglich, wodurch sich die Geschichte angenehm lesen lässt. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch etwas mehr sprachliche Tiefe gewünscht, zudem waren einige Details für mich nicht immer relevant.

Fazit: Ein spannender Thriller über Geheimnisse, Lügen und Vertrauen mit einer interessanten Handlung und einer überraschenden Wendung. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Ich empfehle es weiter.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Grandl Peter – Die Oboe

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Diese Kurzgeschichte von Peter Grandl ist in der Anthologie Mord am Hellweg 12 erschienen.

Wie vom Autor gewohnt, ist man sofort mitten im Geschehen und die Spannung ist von der ersten Zeile an spürbar. Ein Attentäter befindet sich in einer Schule und versetzt Schüler und Lehrkräfte in Angst. Während einige Schüler Schutz suchen und sich im Theaterraum verstecken, wird die Situation zunehmend bedrohlicher.

Die Atmosphäre ist bedrückend und die Angst der Beteiligten ist beim Lesen deutlich zu spüren.  Mit jeder Seite steigt die Anspannung und man fragt sich, wie die Situation ausgehen wird.

Dann geschieht ein folgenschwerer Fehler, der mich sprachlos zurückgelassen hat. Gerade dieser Moment zeigt, wie schnell Entscheidungen weitreichende Folgen haben können.

Neben der spannenden Handlung greift der Autor auch die Themen Vorurteile und Rassismus auf.

Fazit: Die Oboe ist eine kurze, aber äußerst spannende und beklemmende Geschichte, die mich von der ersten Zeile an gefesselt hat. Besonders das folgenschwere Ereignis hat mich sprachlos zurückgelassen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Gruber Birgit – Sandkornträume auf Sylt

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Das Model Izzy Stern braucht dringend eine Auszeit. Deshalb steigt sie auf ihr Motorrad und fährt einfach los, ohne ein konkretes Ziel vor Augen zu haben. An einer Raststätte trifft sie auf Theo, der nach einer Reifenpanne mit seinem Motorrad gestrandet ist. Als er Izzy bittet, ihn nach Sylt zu fahren, sagt sie spontan zu. Theo besitzt dort eine Yacht und Izzy beschließt, erst einmal ebenfalls auf der Insel zu bleiben. Schon bald spüren beide eine große Anziehungskraft, doch jeder von ihnen hat seine eigenen Sorgen und Probleme, von denen der andere zunächst nichts weiß.

Ich musste von Anfang an immer wieder schmunzeln. Der Schlagabtausch zwischen Izzy und Theo ist einfach herrlich und die beiden liefern sich so manches amüsante Wortgefecht.

Beide brauchen eine Auszeit und versuchen, einen Weg aus ihren persönlichen Problemen zu finden. Anfangs wissen sie nur wenig voneinander und jeder trägt seine eigenen Sorgen mit sich herum. Während Lösungen zunächst nicht in Sicht sind, entstehen natürlich auch Missverständnisse. Diese sorgen für zusätzliche Spannung und machen es interessant zu verfolgen, wie sich Izzy und Theo langsam näherkommen.

Nicht nur das wunderschöne Ambiente von Sylt hat die Autorin hervorragend eingefangen. Auch die beiden Hauptfiguren haben mir sehr gut gefallen. Izzy und Theo sind zwei sympathische und lebendige Charaktere. Die Inselkulisse verleiht der Geschichte zudem eine besondere Atmosphäre und macht Lust darauf, selbst den Wind und das Meer auf Sylt zu genießen.

Neben der Liebesgeschichte greift die Autorin auch ernstere Themen wie Stalking, Bevormundung und Vertrauen auf. Diese Themen fügen sich gut in die Handlung ein. Trotzdem kommt der Humor keineswegs zu kurz und lockert die Geschichte immer wieder wunderbar auf.

Fazit: Es ist eine herrlich erfrischende Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren, viel Humor und einer traumhaften Inselkulisse. Das Happy End konnte ich zwar schon erahnen, doch der Weg dorthin war unterhaltsam, emotional und spannend zu verfolgen. Gerade die humorvollen Dialoge zwischen Izzy und Theo haben mir besonders gut gefallen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Fitzek Sebastian – Amokspiel

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Eigentlich hatte die Kriminalpsychologin Ira Samin ganz andere Pläne, als sie zu einem Geiseldrama in einen Berliner Rundfunksender gerufen wird. Doch plötzlich gerät sie in einen Albtraum, der ihr alles abverlangt. Ein unbekannter Täter hat die Kontrolle übernommen und zwingt die Menschen zu einem grausamen Spiel. Er ruft wahllos Telefonnummern an und stellt den Angerufenen vor eine scheinbar einfache Aufgabe. Sie müssen sich mit einem bestimmten Satz melden. Tun sie es nicht und nennen stattdessen ihren Namen, muss eine Geisel sterben. Für Ira beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Kann sie den Entführer zum Aufgeben bewegen und das Leben der Geiseln retten?

Das Buch erschien ursprünglich vor 19 Jahren und wurde nun neu aufgelegt. Obwohl ich die Geschichte bereits kannte, hat sie mich auch diesmal wieder vollkommen begeistert. Dem Autor gelingt es, von Beginn an eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen und die Spannung immer weiter zu steigern.

Ira Samin übernimmt die Verhandlungen mit dem Entführer und steht dabei unter einem enormen Druck. Jede Entscheidung kann über Leben und Tod entscheiden. Doch der Täter ist ihr immer wieder einen Schritt voraus und stellt Forderungen, die zunächst kaum erfüllbar erscheinen. Währenddessen wartet ein SEK-Team auf seinen Einsatz. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass sich möglicherweise ein Maulwurf in den eigenen Reihen befindet. Die Frage, wem man vertrauen kann, wird dadurch zu einem weiteren gefährlichen Bestandteil dieses Spiels.

Besonders gut hat mir gefallen, wie geschickt die Handlung immer wieder in eine andere Richtung gelenkt wird. Gerade wenn man glaubt, die Zusammenhänge zu durchschauen, kommt die nächste Wendung und alles sieht plötzlich wieder anders aus. Dadurch bleibt die Geschichte durchgehend spannend und entwickelt ein Tempo, das kaum Zeit zum Durchatmen lässt.

Fazit: Auch 19 Jahre nach der ersten Veröffentlichung hat der Thriller für mich nichts von seiner Wirkung verloren. Ein temporeicher Thriller mit einem perfiden Spiel, vielen überraschenden Wendungen und einer Spannung, die bis zum Schluss nicht nachlässt. Für mich gehört dieses Buch nach wie vor zu den besten Werken von dem Autor.
Mit drei Worten: brillant, großartig, spannend.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

Blunk Malin – Sommeropfer

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Björn Röther wird überfallen, brutal gefesselt und ins Wasser geworfen. Zum Glück kommt rechtzeitig Hilfe. Als die Journalistin Jette Johannsen davon erfährt, wittert sie sofort eine spannende Geschichte. Doch dieser Anschlag bleibt nicht der einzige auf Björn. Hauptkommissar Falk Richter übernimmt die Ermittlungen und hat schon bald jemanden im Verdacht.

Dies ist bereits der sechste Band der Reihe, die auf Sylt spielt. Auch diesmal ist es der Autorin gelungen, einen abwechslungsreichen Kriminalfall mit einer stimmungsvollen Kulisse zu verbinden.

Jette nimmt schnell Kontakt zu Björn auf und die beiden verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Sehr zum Leidwesen von Falk, der nicht nur befürchtet, dass Jette sich wieder einmal selbst in die Ermittlungen einmischt. Auch seine Eifersucht spielt dabei eine Rolle. Die kleinen Reibereien zwischen den beiden sorgen zudem für unterhaltsame Momente.

Neben den Ermittlungen gibt es wieder einige Einblicke in das Privatleben der Beiden. Diese fügen sich jedoch gut in die Handlung ein, ohne den Spannungsbogen zu unterbrechen. Dadurch wirken Jette und Falk noch authentischer und ich verfolge ihre Entwicklung weiterhin gerne.

Fazit: Es ist ein spannender und abwechslungsreicher Kriminalroman in toller Atmosphäre, der mich bestens unterhalten hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Jette Johannsen und Falk Richter.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Kuhl + Sandrock – Ein Leben zu viel

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In einer stillgelegten Raststätte wird eine Leiche gefunden. Die Hamburger Ermittler des LKA, Juha Korhonen und Lux Adisa, versuchen gemeinsam mit Stine Verhoeven herauszufinden, wer der Tote war. Dabei stoßen sie auf eine ungewöhnliche Tatsache, denn der Mann hatte offenbar zwei Identitäten. Zum einen hatte er eine Familie, zum anderen lebte er mit einer anderen Frau zusammen.

Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn je mehr die Ermittler über das Leben des Toten herausfinden, desto mehr Fragen tauchen auf. Als plötzlich die Schwester des Toten auftaucht, nimmt der Fall eine unerwartete Wendung und die bisherigen Erkenntnisse müssen neu betrachtet werden.

Dies ist bereits der dritte Teil der Reihe und ich mag die sympathischen Kommissare Juha und Lux inzwischen sehr gerne. Deshalb war ich gespannt, welcher Fall sie diesmal erwarten würde. Schon von Anfang an kommt Spannung auf und die Ermittlungen entwickeln sich zu einem Fall, bei dem ich immer wieder rätseln konnte, was tatsächlich dahintersteckt.

Mit Stine Verhoeven haben Juha und Lux zudem eine tolle Verstärkung bekommen. Sie passt sehr gut ins Team und bringt frischen Wind in die Ermittlungen. Besonders gefallen haben mir die Rückblicke in die Vergangenheit. Nach und nach wird enthüllt, was damals geschehen ist und wie die Ereignisse mit dem aktuellen Fall zusammenhängen. Dadurch setzt sich das Geschehen Stück für Stück zu einem Gesamtbild zusammen.

Fazit: Das Autorenduo hat mich auch mit diesem dritten Fall wieder überzeugen können. Die Mischung aus spannenden Ermittlungen und interessanten Charakteren hat mir sehr gut gefallen. Langeweile kommt dabei definitiv nicht auf. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Juha und Lux.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank an Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar.

McFadden Freida – Die verschlossene Tür

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Nora Davies ist erfolgreiche Chirurgin, doch niemand ahnt etwas über ihre Vergangenheit. Ihr Vater hat viele Frauen im Keller ermordet, während sie als Kind nicht die leiseste Ahnung hatte. Auch nach 26 Jahren sitzt ihr Vater immer noch im Gefängnis, aber plötzlich werden zwei ihrer Patienten auf die gleiche Weise umgebracht, wie es ihr Vater einst tat. Die Polizei vermutet, dass sie irgendwie damit in Verbindung steht, kann ihr aber nichts nachweisen.

Schon der Prolog hat mich sofort gepackt und eine unglaublich spannende Atmosphäre geschaffen. Die Autorin versteht es wieder einmal, von Anfang an Fragen aufzuwerfen.
Nora wächst behütet auf, doch eine verschlossene Kellertür weckt ihre Neugier, und sie lebt ein anscheinend normales Leben und hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Dennoch hat sie zunehmend das Gefühl, beobachtet zu werden. Als zwei Frauen getötet werden, beginnt die Suche nach dem Täter, und auch ich habe mich immer wieder gefragt, wer der Mörder sein könnte.
Lange Zeit besteht eine unterschwellige Spannung, die stetig zunimmt. Vieles bleibt undurchsichtig und genau diese Unsicherheit trägt zum Reiz der Geschichte bei. Die Autorin setzt geschickt auf falsche Fährten und sorgt dafür, dass man bis zum Ende miträtselt. Die Auflösung hält schließlich eine Wendung bereit, die ich so nicht erwartet habe.
Obwohl ich diesen Thriller insgesamt etwas schwächer fand als andere Werke der Autorin, hat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

Fazit: Es war mir erneut ein großes Vergnügen, in die kriminellen Machenschaften einzutauchen. Die beklemmende Stimmung und die geheimnisvolle Atmosphäre hinter der verschlossenen Tür haben mir sehr gut gefallen. Insbesondere die unerwartete Wendung zum Schluss wurde bestens umgesetzt. Für mich war es eine spannende Lektüre mit viel Rätselspaß.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an bookoutore Deutschland und Netgalley