Martin Jo Ann – Glühender Schnee

Rezension

Hauptkommissar Leo Werner nimmt die Ermittlungen auf, nachdem ein Mann erschossen aufgefunden wurde. Gleichzeitig mischt sich Alex mit ihren WG-Bewohnern ein und auch das BKA zeigt Interesse an der Aufklärung des Falls. Zudem kommt es zu einer Auseinandersetzung mit rivalisierenden Waffenhändlern.

Mitten im beschaulichen Loogh in der Eifel ist es mit der Ruhe schlagartig vorbei, als Pit die Leiche eines erschossenen Mannes entdeckt. Für die WG-Bewohner ist sofort klar, dass sie mehr über die Hintergründe herausfinden wollen. Dabei stoßen sie auf Geheimnisse, die bis in die Vergangenheit zurückreichen. Der Prolog führt zunächst ins Jahr 1992, mitten in den Bosnienkrieg. Dort begleiten wir Rafael und Jasna, die verzweifelt versuchen, dem Bürgerkrieg zu entkommen. Zudem sorgen kursiv hervorgehobene Rückblenden für Einblicke in die damaligen Geschehnisse und verdeutlichen allmählich die enge Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch die Rivalitäten zwischen zwei Banden bringen zusätzliche Spannung ins Geschehen.
Die Rückblicke auf den Bosnienkrieg verleihen der Geschichte eine ernste und bewegende Ebene, ohne den Kriminalfall in den Hintergrund zu drängen. Da ich die damaligen Ereignisse noch gut in Erinnerung habe, haben mich diese Abschnitte besonders berührt und zum Nachdenken angeregt.

Fazit: Es handelt sich um einen unterhaltsamen Kriminalroman, der mit Spannung und Humor die Handlung bereichert.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Eifeler Literatur Verlag herzlich bedanke.

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Meine lieben Bücherfreunde, Autoren und Blogger,

was für eine schöne Überraschung und große Freude.

Ich durfte für den neuen Newsletter von Bookstagram ein Interview mit Peter führen. Und dann wurde ich tatsächlich auch noch als Bücherpäpstin bezeichnet. So eine liebevolle Bezeichnung hat mich sehr gefreut. 💕

Der monatliche Bookstagram Newsletter steckt voller Lesefreude. Euch erwarten spannende Rezensionen, interessante Autorenvorstellungen, Berichte von den Buchmessen und jede Menge Inspiration für eure nächste Lektüre.

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📚 Sonja Roos
📚 Kirsten Weinhold
📚 Freida McFadden
📚 Klaus Peter Wolf

Außerdem gibt es spannende Autorenvorstellungen von:

✨ René Förder und Stephan Pächer
✨ Marina Trost
✨ Kirsten Harder
✨ Meike Dannenberg

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Seemayer Karin – Sommerwind in der Toskana

Rezension

Nach einer gescheiterten Beziehung fährt Laura in die Toskana, denn ihr verstorbener Onkel hat ihr ein Haus vererbt. Sie möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn die Sommerurlaube dort mit ihren Eltern hat sie sehr langweilig in Erinnerung. Dann trifft Laura auf Luca, der ihr von seinem Wunsch erzählt, einen Agriturismo zu führen. Plötzlich beginnt sie, die Toskana in einem neuen Licht zu sehen.

Zunächst möchte Laura den Verkauf des Hauses möglichst schnell hinter sich bringen. Ein lukratives Angebot liegt bereits vor, doch Lucas Ideen bringen sie zum Nachdenken und eröffnen ihr eine ganz neue Sicht auf die Zukunft des Anwesens. Besonders gut gefiel mir, wie herzlich Laura von Lucas Familie sie aufnimmt. Schon nach kurzer Zeit spürt sie eine Vertrautheit, die sie selbst überrascht.
Die Beschreibungen der malerischen Landschaften sind besonders gelungen. Ich konnte mir die Toskana und die idyllische Umgebung mühelos vorstellen. Dabei hatte ich fast den Duft und den süßen Geschmack der sonnengereiften Aprikosen in der Nase.
Neben der romantischen Geschichte spricht die Autorin auch ein nachdenkliches Thema an. Sie verdeutlicht, dass Veränderungen und wirtschaftliche Interessen oft nicht zum Wohle einer Region sind und dass es wichtig ist, Traditionen und die Natur zu schützen.

Fazit: Es handelt sich um eine leichte und unterhaltsame Lektüre, die mir mit Sommer, Sonne und einer traumhaften Umgebung schöne Lesestunden bescherte.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Simmonds Natali – Bevor sie ihn finden

Rezension

Jules steckt in einer Krise. Ihr Ehemann Adam zieht es vor, zu arbeiten, und in seiner Freizeit widmet er sich dem Gärtnern. Ihre Tochter Leah will ihr erstes Mal hinter sich bringen und begleitet ihren Bruder Reece zu einem Konzert, wo es dazu kommen soll. Welche Folgen das für Leah hat und wie ihre Mutter darin verwickelt ist, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Der Prolog sorgt sofort für Spannung und macht neugierig auf die Geschichte. Anschließend wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Jules und Leah erzählt. Dadurch erhält man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Besonders die Risse in der Beziehung zwischen Adam und Jules werden nach und nach sichtbar. Gleichzeitig wächst Leahs Abhängigkeit weiter an und nimmt schließlich nahezu obsessive Züge an.
Der Schreibstil ist ruhig und konzentriert sich auf ihre Konflikte. Wer von Anfang an einen rasanten Thriller erwartet, braucht etwas Geduld. Erst kurz vor dem Ende nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf.

Fazit: Es ist ein Buch mit interessanten Charakteren und glaubwürdigen Konflikten. Das Finale hat mich dann mit mehreren unerwarteten Wendungen überrascht und konnte mich überzeugen. Persönlich empfinde ich es jedoch eher als Spannungsroman als klassischen Thriller. Mein kleiner Hinweis ist, dass meiner Ansicht nach der Klappentext eine etwas andere Art von Geschichte verspricht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Mein Buch des Monats Juni 2026

📚 Buch des Monats Juni 2026

Wie immer fiel die Wahl nicht leicht. Es gab viele spannende Bücher zur Auswahl. Doch am Ende hat mich der Thriller von Florian Schwiecker besonders überzeugt und sich den Titel „Buch des Monats“ verdient.

Meine Empfehlung findet ihr hier:

https://helgasbuecherparadies.com/2026/06/10/schwiecker-florian-code-null-2/

Jetzt bin ich gespannt: Welches Buch war euer persönliches Lese Highlight? 📖✨

Teilt eure Empfehlungen gerne in den Kommentaren!

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McFadden Freida – Die Psychiaterin

Rezension

Tricia und Ethan sind auf der Suche nach einem Eigenheim. Sie schauen sich das abgelegenes Haus der Psychiaterin Adrienne Hale an, die seit drei Jahren verschwunden ist. Ein Schneesturm macht eine Rückkehr unmöglich, sodass sie im weitläufigen Anwesen schlafen müssen. Das Gebäude birgt jede Menge Geheimnisse, und Tricia stößt in einem versteckten Raum auf Kassetten von den Therapiesitzungen der Psychologin.

Der Autorin gelingt es, wieder von der ersten Seite an Spannung aufzubauen. Schon beim Betreten des abgelegenen Hauses wird deutlich, dass etwas nicht stimmt. Die bedrückende Stimmung ist spürbar, und ich konnte Tricias Unbehagen jederzeit nachvollziehen.
Besonders Ethan war für mich nur schwer einzuschätzen. Ich wusste nie, was ich von ihm halten sollte, und genau das hat die Spannung zusätzlich erhöht. Immer wieder versuchte ich, die folgenden Ereignisse vorauszusehen, und war überzeugt, bereits die Lösung zu kennen. Am Ende kam jedoch alles ganz anders. Die Autorin lenkte mich geschickt auf eine falsche Spur, und die unerwartete Wendung hat mich völlig überrascht.

Fazit: Die Autorin versteht es einfach, ihre Leser bis kurz vor dem Ende im Unklaren zu lassen. Die Geschichte ist fesselnd erzählt, das Tempo stimmt und die Auflösung ist wieder einmal grandios. Für mich war es wieder ein weiterer spannender Thriller mit einer großartigen Atmosphäre, vielen Gänsehautmomenten und einem Ende, das mich vollkommen überrascht hat.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Götz Gabrielle – Plötzlich war da Weite

Rezension

Dies ist das zweite Buch der Autorin, das neun Erzählungen beinhaltet. Einige der Geschichten basieren auf echten Erlebnissen, während andere Realität und Fiktion miteinander verbinden. Diese Kombination macht das Buch sowohl abwechslungsreich als auch authentisch.
Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte über Marthe Robert. Sie setzte sich als Frauenschwimmerin in einer Zeit durch, in der Frauen noch mit vielen Vorurteilen kämpfen mussten. Später engagierte sie sich für Frauenrechte.
Die Geschichte über die Beziehung zwischen Mutter und Kind, die aus der Perspektive von Carla und Mia erzählt wird, fand ich ebenfalls sehr bewegend. Die wechselnden Blickwinkel vermitteln die Emotionen beider Charaktere auf anschauliche Weise. Eine andere Erzählung, die auf tatsächlichen Ereignissen fußt, hat mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen und bis zum Schluss gefesselt. Ohne Altersbeschränkung ist eine warmherzige Geschichte, die eindrucksvoll daran erinnert, dass es für die Liebe nie zu spät ist.
Ob hoffnungsvoll, nachdenklich oder schmerzhaft: Alle Geschichten verbindet ihre Emotionalität und ihre Nähe zum echten Leben. Die Geschichten sind kurzweilig und eignen sich hervorragend für eine kleine Auszeit zwischendurch.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

Wolf Klaus-Peter – Sommerfeldt Solo

Rezension

Dr. Bernhard Sommerfeld ist nicht nur Ziel von Kopfgeldjägern, sondern auch BKA-Beamte haben den Wunsch, ihn auszuschalten. Doch wo hält er sich verborgen? Es kursieren zahlreiche Vermutungen, doch in Wahrheit hält er sich in Ostfriesland auf und ist ein Meister der Verkleidung. Sein Antrieb ist Rache, und er plant, sich mit dem Verbrecherboss Luis Berreta anzulegen.

Die Geschichte startet direkt spannend. Besonders gut hat mir gefallen, wie geschickt Sommerfeldt agiert und mit seiner perfekten Tarnung alle an der Nase herumführt. Er nimmt Kontakt zu Rupert auf und verfolgt dabei nur ein Ziel. Er will den Tod seiner Frau rächen. Während das BKA alles daransetzt, ihn endlich zu fassen, haben sie die Rechnung ohne Sommerfeldt gemacht. Er ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus. Leichen gibt es dabei zur Genüge.
Obwohl Sommerfeldt ein Serienkiller ist, hat er meine Sympathie. Das liegt vor allem daran, dass er seinen ganz eigenen Sinn für Gerechtigkeit hat.
Natürlich ist einiges stark überzogen und mit der Realität hat die Handlung nur wenig zu tun. Wer einen durch und durch glaubhaften Thriller erwartet, wird hier wohl enttäuscht sein. Mich hat das jedoch nicht gestört.

Mein Fazit: Der Kriminalroman ist zwar reichlich übertrieben, aber der schwarze Humor gleicht vieles aus und ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte um Sommerfeldt weitergeht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Duncan Tessa – Wer blind vertraut

Rezension

Die Therapeutin Lily Brown ist entsetzt über den Zustand ihrer neuen Klientin Mary-Ann. Diese wirkt erschöpft und leidet unter Depressionen, da ihre Tochter seit zwei Jahren verschwunden ist. Dies ist nicht ihr einziger Fall, denn ein Heiratsschwindler betrügt die Frauen um ihr Geld und Caroline ist bei ihr in Behandlung.

Obwohl Lily hochschwanger ist, nimmt sie einen neuen Fall an, sehr zum Unmut ihres Partners Dan, der besorgt ist, da sie bereits mehrfach in gefährliche Situationen geraten ist. Bald zeigt sich, dass Mary-Ann von ihrer Mutter und ihrem Bruder stark unter Druck gesetzt wird. Zur gleichen Zeit hofft Caroline, einen gewissenlosen Heiratsschwindler zur Verantwortung zu ziehen und ihr verlorenes Geld zurückzuerlangen. Gleichzeitig sucht Lilys Partner Dan nach mehreren vermissten Mädchen.
Der Roman greift Themen wie Abhängigkeit, Narzissmus und das Leben von Messis auf. Die Autorin verdeutlicht eindrucksvoll, wie manipulativ Menschen sein können und welche tiefen Wunden toxische Beziehungen hinterlassen. Die wechselnden Perspektiven erhöhen dabei die Spannung und die Zusammenhänge werden allmählich klarer.

Mein Fazit: Die Geschichte wird  eindringlich erzählt und ist voller Tragik und Dramatik. Sie lässt schonungslos in menschliche Abgründe blicken und überzeugt mit einer packenden Handlung. Das überraschende Ende rundet den Roman perfekt ab.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Limar Fiona – Unordentliche Verhältnisse

Rezension

Die 14-jährige Ilse sehnt sich nach mehr im Leben, doch das ist nicht so einfach. Sie stammt aus unordentlichen Verhältnissen und hat es schwer. Ihr Stiefvater stellt Forderungen an sie und als ihre beste Freundin stirbt, hinterfragt sie dies. Ilse hat einen großen Traum. Ob sie ihn verwirklichen kann, solltet ihr unbedingt selbst lesen.

Bisher kannte ich Fiona Limar nur durch ihre Krimis und Thriller, die ich sehr schätze. Daher war ich umso neugieriger auf ihren Ausflug in das historische Genre, und ich kann sagen, dass sie dies hervorragend gemeistert hat.
Die Handlung spielt in den 1920er Jahren in einem kleinen Dorf, in dem gesellschaftliche Erwartungen und Konventionen das Leben der Menschen bestimmen.
Ilse wächst in schwierigen familiären Verhältnissen auf. Während ihrem Stiefbruder nahezu jeder Wunsch erfüllt wird, muss sie Ungerechtigkeiten erleben. Auch ihre Mutter leidet unter ihrem Lebenspartner und kann sich nicht gegen ihn  durchsetzen.
Von Anfang an konnte ich mit Ilse mitfühlen und hoffen, dass ihr größter Wunsch in Erfüllung geht. Gleichzeitig wollte ich unbedingt herausfinden, was wirklich mit ihrer verstorbenen Freundin geschehen ist. Ihr Tod wirft viele Fragen auf und sorgt bis zum Ende für zusätzliche Spannung.

Fazit: Es ist ein fesselnder und emotionaler Roman, der einen gelungenen Auftakt zu einer neuen Reihe bildet. Da es ein Familiengeheimnis gibt und es noch nicht gelüftet ist, fieber ich jetzt schon der Fortsetzung entgegen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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