Storks Bettina 📖 Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe

Meine #Rezension zu Bettina Storks

Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe

Nachdem Henriette Markovitch als Malerin in einer Akademie abgelehnt wurde, weil sie eine Frau ist, macht sie ein Studium zur Fotografin. Wenig später nimmt sie den Künstlernamen Dora Maar an. Sie ist bereits sehr erfolgreich als Fotografin, als sie Pablo Picasso kennen und lieben lernt.
Picasso wird durch Maar inspiriert und erstellt in den Kriegsjahren eines seiner größten Werke, das Guernica.
Dabei vernachlässigt Dora immer mehr ihr Talent und widmet sich nur Picasso und seiner Malerei.

Bettina Storks hat sich hier der sehr erfolgreichen Künstlerin Dora Maar angenommen und ihr Leben dargestellt. Bevor sie Picasso kennengelernt hat, war sie bereits eine sehr erfolgreiche Künstlerin und ihre surrealistischen Werke fanden auffallend großes Interesse.
Mit Picasso hat sie einen Mann gefunden, der ihr auf Augenhöhe begegnet.
Äußerst eindrucksvoll mit all ihren Facetten bringt uns die Autorin die Künstlerin nahe. Nicht nur ihre Intelligenz und Begabung, auch ihre große Liebe zu Picasso, sowie ihre Verletzlichkeit werden hier aufgezeigt.
Picasso akzeptiert sie aber nicht unbedingt als eine ebenbürtige Künstlerin. Lange stand sie im Schatten von ihm.
Bettina Storks zeigt uns die zwei Gesichter der Liebe.
Für Picasso steht seine Malerei immer an erster Stelle. Sie weiß, dass sie sich entscheiden muss, ob sie weiterhin an zweiter Stelle bei ihrem Geliebten steht.
Dora fällt in eine tiefe Depression, als eine neue und deutlich jüngere Frau in Picassos Leben tritt.
In Menerbes findet sie wieder zu sich und knüpft an weitere Erfolge an.
Auch wird hier von den Kriegswirren erzählt und welche Auswirkungen das auf die gesamte Künstlerwelt hat.
Bettina Storks gibt Einblicke in die Künstlerszene und versteht es gleichzeitig eine spannende und fesselnde Geschichte zu erzählen.
Bei mir wurde die Neugier auf die Künstlerin geweckt und so manche Fotografie und Gemälde habe ich daraufhin gegoogelt.

Fazit: Ein biographischer Roman, in der Dora Maar die Anerkennung zuteil wird, die sie verdient. Die bewundernswerte surrealistische Künstlerin war ihrer Zeit weit voraus war.
Bettina Storks hat uns dies mit einem großartigen und stilsicheren Schreibstil näher gebracht.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

https://www.bettinastorks.de/