Blunk Malin

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute ist sehr sympathische Autorin Malin Blunk zu Gast bei mir.
Ich freue mich, dass du dich hier vorstellst.

Über Malin Blunk

Die Liebe zu Büchern wurde mir wahrscheinlich schon als Kind mitgegeben. Meine Eltern hatten mir immer aus dem „Struwwelpeter“ vorgelesen. Damit war der Grundstein für mein Leseinteresse gelegt. Ich liebe Bücher solange ich zurückdenken kann. Bereits im Alter von ungefähr 10 Jahren habe ich kleine Geschichten geschrieben. Danach endete allerdings meine Schreibkarriere, denn meine berufliche Tätigkeit verschüttete diese zarten kreativen Anfänge.

Mittlerweile stehe ich nicht mehr im Berufsleben und kann so meine wiederentdeckte Leidenschaft voll ausleben. Da ich selbst am liebsten Krimis lese, war es nur logisch, dass ich auch welche schreibe. Und wo sonst lassen sich die geheimen Abgründe, die jeder in sich trägt, so hervorragend ausleben? In meinen Büchern wird man keine Bandenkriminalität oder Psychopathen finden. Bei mir steht der ganz normale Mensch im Mittelpunkt. Ein Mensch, dessen Leben durch außergewöhnliche Umstände aus den Fugen gerät. Ein Mensch, der plötzlich zu Sachen fähig ist, die er vorher nie für möglich gehalten hätte. Ein Mensch wie du und ich.

Bisher sind von mir zwei Buchserien und im Sommer 2020 ein Sylt-Krimi erschienen. Davon wird es demnächst mehr geben.

Den Serienanfang machte 2015 der erste Band über den Privatdetektiv Phil Seegers, der in Hamburg tätig war. Nach vier Bänden hatte ich Lust, etwas Regionales zu schreiben. Ich bin in Kiel geboren und lebe noch immer ganz in der Nähe in Schleswig-Holstein. Hier kenne ich mich am besten aus. Und so entstand 2017 die Serie um Hauptkommissar Matthias „Matti“ Andresen und die Mordkommission Kiel.

Bereits der erste Krimi „Ein eiskalter Plan“ wurde zu einem Erfolg, der bis heute anhält. Die Leser lieben das Team, zu dem noch Viola Meissner und Bastian Geisler gehören. Sie fiebern auch mit deren Privatleben mit, von dem in jedem Krimi etwas dabei ist. Schließlich endet das Leben nicht nach Feierabend. Mir geht es nicht anders, ich hänge auch an dem Team. Was kein Wunder ist, schließlich lebe und leide ich über Wochen und Monate während des Schreibens mit ihnen.

Die Serie umfasst bisher 9 Bücher. Das neueste heißt „ANDRESEN! Ein Jahr, drei Tage“ und ist vor ein paar Tagen erschienen. Und es wird weitergehen, das verspreche ich.

https://www.facebook.com/Malin-Blunk-1750311145245805/

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr
http://www.helgasbuecherparadies.com

Krafzik Marion

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute darf ich die sympathische Autorin Marion Krafzik begrüßen.
Vielen Dank, dass du dich hier vorstellst.

Hallo ich freue mich, euch ein wenig von mir erzählen zu dürfen und werde versuchen mich kurz zufassen. Ich hoffe, es gelingt mir.
Aufgewachsen in der Lüneburger Heide, arbeitete ich zunächst als Fotografin, bevor ich nach Hamburg zog und dort die Fotografie gegen bewegte Bilder tauschte. Ich wurde Regisseurin für Werbung und Image-Filme. Der Drang nach Weite und Abenteuer führte mich nach Südafrika. Dort gründete ich eine Safari-Firma und fing an zu schreiben. Mit vielen Geschichten, Eindrücken und Erlebnissen kehrte ich nach Jahren wieder zurück in die Lüneburger Heide.
Ich liebe es, Geschichten über die menschlichen Abgründe zu schreiben – all das, was tief in uns verborgen ist. Doch bevor ich meinen ersten Roman schrieb, verging noch ein wenig Zeit, denn um ehrlich zu sein, hatte ich viel zu viel Respekt davor.
Doch dann überwand ich meine Ängste und veröffentlichte 2014 meinen ersten Roman. Es fühlte sich richtig gut an und es hatte mich gepackt.
Fortan widmete ich mich noch mehr der Studie der Psychologie der bekanntesten Psychopathen dieser Welt und ich schaute und hörte mir die Menschen noch genauer an.
Ich mag das Subtile. Ich mag es, wenn die Fantasie angeregt wird und beim Lesen Bilder im Kopf entstehen. Meine Geschichten sind nicht von Brutalität und fließendem Blut geprägt, sondern das, was die Menschen tief in sich tragen. Was das Schicksal, ihre Vergangenheit aber auch ihre Gier, mit ihnen macht. Ich mag es, wie die Charaktere an ihren Aufgaben wachsen oder auch scheitern. So wie im Leben.
Bislang habe ich sieben Bücher geschrieben und es werden noch mehr. Versprochen.
https://www.facebook.com/autorinmarionkrafzik/

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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Krispin Angela

🎤🎤🎤 Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Angela Krispin vorstellen

Vielen Dank, dass du hier auf meinem Blog von dir erzählst.

Vorab einen ganz herzlichen Dank, dass ich mich hier vorstellen darf, liebe Helga.

Von Anfang an waren Bücher in meinem Leben ein zuverlässiger Wegbegleiter – durch gute und durch schwierige Zeiten. Bereits in der Grundschule habe ich alles gelesen, was mir unter die Augen kam.
Wenn mir der Lesestoff ausging, arbeitete ich mich durch das Bücherregal meiner Eltern und die Comics meines großen Bruders.
Meine erste Geschichte schrieb ich mit neun Jahren. Sie handelte von einem Planeten mit Farben, die es auf der Erde nicht gibt. Dass nur 26 Buchstaben unendlich viele Geschichten und Welten hervorzaubern können, fasziniert mich noch heute.
Meine Ausbildung zur Schriftsetzerin kam meinem Traumberuf Schriftstellerin zumindest buchstabenmäßig recht nahe. Trotzdem rückte das Schreiben immer wieder in den Hintergrund. Verschiedene Kampfsportarten, Tauchen und Reisen in exotische Länder waren mir eine Zeitlang wichtiger.
Als ich Mutter von zwei Töchtern wurde, musste ich mir oft Geschichten aus dem Stegreif ausdenken. Das hat mich veranlasst, wieder selbst zum Stift bzw. zur Tastatur zu greifen.
Meine Romane handeln nicht von der Aufklärung eines Verbrechens. Es geht eher darum, was einen Menschen überhaupt dazu treibt, und was das mit ihm und seinem Umfeld macht. In meinem Roman „Im letzten Haus“ geht es zum Beispiel um zwei Kinder, die die Leiche ihrer Großmutter verstecken, um nicht ins Heim zu kommen.
Mein Buch „Unbehagliche Geschichten“ handelt teilweise auch von grenzwertigen moralischen Entscheidungen.
Also eher Drama als Krimi. Eher Kammerspiel als Action.
Ich freue mich, wenn meine Bücher zum Nachdenken anregen. Wäre man nicht selbst unter gewissen Umständen zu einer Straftat oder der Verheimlichung einer solchen fähig…?
Seit einigen Jahren lebe ich wieder in meiner Geburtsstadt Lüneburg, in der mir auf Schritt und Tritt Geschichte(n) begegnet.
http://www.angela-krispin.de

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg

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Whitmore Felicity

🎤🎤🎤#Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Felicity Whitmore vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist und dich hier vorstellst.

Der Wunsch zu schreiben

Erinnerungen trügen und ich frage mich oft, ob es tatsächlich Daphne Du Mauriers Buch Rebecca gewesen sein kann, das in mir den Wunsch zum Schreiben weckte. Denn als ich meine erste Geschichte schrieb, war ich erst zwölf Jahre alt. Habe ich dieses Buch tatsächlich schon vorher gelesen? Ich weiß noch, dass ich es bei meiner Großtante fand. Sofort habe ich mich in die Lektüre gestürzt. Ich tauchte in eine neue, faszinierende Welt ein und lebte die nächsten Wochen auf Manderley. In einer Lesepause räumte ich, zur großen Freude meiner Mutter, meinen Schreibtisch auf. Dann nahm ich auf meinem knall orangefarbenen Schreibtischstuhl Platz, malte mir eigenes Briefpapier mit meinen Initialen am Kopfende der Seite, und stellte mir vor, ich sei die neue Herrin Manderleys, die grade ihre Post im Morgenzimmer beantwortete. Am nächsten Tag setzte ich mich wieder an meinen Schreibtisch, vor mir lag mein Briefbogen: Weißes Papier, das darauf wartete beschrieben zu werden. Und plötzlich wusste ich, dass ich schreiben musste. Eine Geschichte, in der meine Heldin sich so verhalten würde, wie ich es mir vorstellte. Eine Heldin, die eine Mrs Danvers schneller rausschmeißen würde, als Maxim überhaupt den Namen „Rebecca“ aussprechen konnte und in der mein Manderley kein Opfer der Flammen werden würde.

Kurz darauf entdeckte ich Agatha Christie und verschlang in einem einzigen Sommer nahezu alle Kriminalromane von ihr. Als der letzte Mord gelöst war, las ich aus Verzweiflung darüber, Hercule Poirot, Miss Marple und Mrs. Oliver hinter mir lassen zu müssen, Agatha Christies Autobiographie Meine gute alte Zeit. Darin beschreibt sie ausführlich ihren Weg zur Schriftstellerei und in diesen Tagen nahm der bis dahin eher diffuse Wunsch zu schreiben, konkrete Gestalt an.

Damals habe ich meinen Eltern erklärt, dass ich Schriftstellerin werden wolle, sie haben mir nicht widersprochen, mich nicht ermahnt, erst einen „anständigen“ Beruf zu erlernen, denn meine Berufswünsche hatten sich bis dahin regelmäßig geändert und Schriftstellerin war nicht der exotischste Wunsch unter ihnen. Mit vier Jahren war mir klar, dass es das Beste für mich wäre, Bäuerin zu werden, wenig später entschied ich mich doch lieber für eine Laufbahn als Kapitänin, bevor ich dann auf die Idee kam, Zirkusartistin zu werden. Meine Eltern registrierten nun also den neusten Berufswunsch ihrer Tochter ohne größere Überraschung und meine Mutter trat mir ihre alte Schreibmaschine ab. Ich begann zu schreiben. In meiner Cousine fand ich eine Verbündete, die ich schnell überreden konnte, auch Autorin werden zu wollen. Gemeinsam begannen wir also jede mit einer Geschichte. Meine Schreibpartnerin gab zwar nach der ersten Seite den Wunsch der Schriftstellerei wieder auf, las aber brav meine Geschichte, die ich in wenigen Tagen fertig gestellt hatte. Sie umfasste immerhin 100 Seiten und ich gab ihr den Titel „Der Sonne entgegen“. Meine erste Leserin war voll des Lobes und mit geschwollener Brust entschied ich, mich nun erst einmal auf den Lorbeeren ausruhen zu können. Die erste Geschichte war schließlich geschrieben und somit der Grundschein für ein erfolgreiches Schriftstellerleben gelegt.

Im Laufe der folgenden Jahre ging zwar leider mein Erstlingswerk verloren, der Wunsch zu schreiben, blieb jedoch immer in mir verankert. Genau wie damals, ist es auch heute noch das weiße Blatt, das mich auffordert zu schreiben. Die leeren Seiten schreien danach, von mir beschrieben zu werden. Welten wollen erschaffen werden, deren Erschaffer ich sein möchte. Ich habe mittlerweile unzählige Bücher gelesen, sehr viele haben mich tief beeindruckt und ihre Spuren in meinem Inneren hinterlassen.

Immer wieder spürte ich den Drang zu schreiben, immer wieder kam ich davon ab. Agatha Christie und Daphne Du Maurier tauchten jedoch immer wieder in meinem Leben auf. Ich begegnete ihnen, wenn ich nicht damit rechnete und dann war mir plötzlich wieder klar, dass ich schreiben muss. Dass ich niemals zufrieden sein wüde, wenn ich mich davon abhalten ließ. Im April 2012 waren mein Mann und ich in Fowey, der Wahlheimat Daphne Du Mauriers. Es war ein wunderschöner sonniger Apriltag und als ich Ferryside, das Haus in dem Daphne Du Maurier lange gewohnt hat, betrachtete, brodelten unzählige Ideen in mir. Das gleiche Gefühl hatte ich jedes Mal in Greenway, dem Ferienhaus von Agatha Christie, das ich schon oft besucht habe. In diesen Momenten wurde mir immer wieder bewusst, wie wichtig das Schreiben für mich war und wie unsagbar fern ich mich davon fühlete. Warum ließ ich mich immer wieder davon abhalten? Wieso blieb der Wunsch trotzdem so hartnäckig in mir verankert? Noch heute ist mir manchmal so, als lächelten mich Agatha und Daphne an und würden sagen: „Schreib. Träume nicht davon, sondern schreib.“

Inzwischen habe ich es längst getan und ich bin selbst im Schriftsteller-Dasein angekommen. Aus meinen Träumen wurde Realität! Seit 2017 sind bereits meine ersten drei Romane bei dtv erschienen. Die nächsten drei sind geschrieben und auch sie haben ihre Heimat bei dtv gefunden. Aber so richtig verstanden habe ich es manchmal noch nicht. Dann will ich mich kneifen, um mich zu vergewissern, dass das wirklich meine Bücher sind, die da in der Buchhandlung vor mir liegen. Dass all das in meinem Kopf und aus meiner Fantasie und Disziplin heraus entstanden ist, kommt mir vor wie ein Traum. Ich bin meinem Verlag, meiner Lektorin und nicht zuletzt meinem Agenten unendlich dankbar dafür, dass sie an mich und meine Bücher geglaubt haben!

https://www.felicitywhitmore.de
https://www.facebook.com/FeliWhitmore/

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg
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Sander Lena

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Lena Sander Thriller vorstellen.
Es freut mich, dass du mein Gast bist.

Biographie
Mit meiner Familie lebe ich in Freiburg, am Fuße des Schwarzwaldes. Ich freue mich immer über den Besuch meiner fünf Patenkinder – gern abwechselnd – liebe Musik, Kunst, die Natur und spannungsgeladene Literatur.
Nein, ich war nicht schon von Kindheit an dem Schreiben verfallen, eher der Malerei. Später der Musik. Zusammen mit einer Band, durfte ich sechzehn Jahre als Sängerin auf den unterschiedlichsten Bühnen Rock ,Blues, Soul und R&B zum Besten geben. Zum Schreiben kam ich erst viele Jahre später, als zu viel Staub des trockenen Marketingstudiums aufgewirbelt wurde.

Ich schreibe Bücher, weil ….
eine Therapie bei einem Psychologen zu teuer und weitaus langwieriger wäre. Meine ersten Werke, die von meinem zweiten Ego stammen – ich bin zuweilen etwas schizophren veranlagt – gehören eher in die humoristische Schublade. Zum Genre Thriller kam ich quasi wie die Jungfrau zum Kind. Der Psychologe hatte keine Termine mehr frei – nein, Scherz. Es ging bei „Zersetzt“ um Tatsachen, die unbedingt spannend verpackt an die Öffentlichkeit gelangen mussten. Diesem Sog, seiner Kreativität freien Lauf lassen zu können – bis man von der Lektorin abrupt gestoppt wird – und ganz nebenbei Menschen, die einen ärgern, sofort auf die Besetzungscouch für den nächsten Thriller zu setzen, konnte ich bis heute nicht entkommen. Für jedes meiner Projekte bewirbt sich auch der eine oder andere kauzige Typ für eine Nebenrolle.
Besonders blutig sind meine Psychothriller nicht. Ganz ehrlich? Ich kann kein Blut sehen (lesen) und bin tief in meinem Herzen eine zartbesaitete Seele. Was allerdings noch viel wirkungsvoller sein kann als Horrorszenarien bis ins kleinste Detail zu beschreiben, ist, den Start-Knopf des Psycho-Kopfkinos der Leser zu aktivieren. Was ich auch in den nächsten Büchern beibehalten werde, sind die erschreckenden Tatsachenhintergründe, die mich während der Recherche selbst immer wieder schockieren.
In erster Linie möchte ich Sie, als Leser unterhalten und für eine gewisse Zeit ihrem Alltag entfliehen lassen.

https://www.lena-sander.de
https://www.facebook.com/lenasander01/

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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Young Caitlyn

Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Caitlyn Young vorstellen.
Vielen Dank, dass du hier mitmachst.

Wenn ein Kindheitstraum in Erfüllung geht, dann ist es zuerst ein bisschen unwirklich. Für die Autorin Caitlyn Young hat im Winter 2018 eine wunderbare Reise begonnen, die hoffentlich niemals enden wird.

Seither arbeitet sie nämlich mit der Agentur Ashera zusammen und tut verstärkt das, was ihre Leidenschaft ist: schreiben! Dabei fühlt sie sich in den verschiedensten Genres zu Hause und legt großen Wert auf einprägsame Charaktere und eine Botschaft, die den Leser auch zum Nachdenken anregt.

Neben den beiden bisher veröffentlichten Kurzgeschichten aus dem Genre Funny Romance „Kinderloser Sünder sucht …“ (Puput Books) und „Schwiegermutter-Sch(r)eck“ (dp-Verlag) und der Novelle „Der Mops, der Liebesbote spielte“ (Ashera Verlag) hat sie in ihrem Debüt-Roman „Kleine Lügen, große Liebe: Sparks of Love“ (dp-Verlag) eine Protagonistin gewählt, die dem realen Leben entnommen ist, mit all ihren Ängsten, Macken und Unsicherheiten. Es ist ein Buch, das vor allem jungen Frauen Mut machen soll, zu sich selbst zu stehen und die Suche nach dem Glück niemals aufzugeben.

Mit den Schauplätzen des Romans – Stuttgart und London – kennt sich Caitlyn Young aus, denn sie ist gebürtige Stuttgarterin und hat ein Jahr in London studiert. Zurzeit arbeitet sie an einem Familiengeheimnis-Roman, der in Michigan und Pennsylvania spielt, wo die Autorin viele Jahre gelebt hat. Es ist ihr wichtig, authentisch über Orte schreiben zu können, weshalb sie ihr Schauplätze niemals googelt.Viele Projekte stehen noch an und es ist erstaunlich, wie die Ideen manchmal wie aus dem Nichts kommen, um dann weiterentwickelt zu werden. Geplant sind ein weiterer Familiengeheimnis-Roman und ein Psycho-Thriller.

Literarische Vorbilder hat Caitlyn Young während ihrer Zeit in Michigan, in der sie Mitglied in einem sehr lesefreudigen Buch-Club war, viele gefunden: Anne Tyler, Elizabeth Strout, Celeste Ng, John Green, um nur einige zu nennen. Es sind die alltäglichen Themen, die Youngfaszinieren, und zwar in ihrer ganzen Tiefe und Bedeutung, gepaart mit einer Prise Humor und einem Funken Optimismus. Denn in ihnen steckt das, was uns wirklich ausmacht und beschäftigt.

Vielen Dank für deine Vorstellung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
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Scherf H.C Interview vom 08.01.2021

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen und erfolgreichen Autor H.C. Scherf vorstellen. In diesem Interview werden eure Fragen beantwortet.

Interview mit H.C. Scherf, Thrillerautor

Danke, dass Sie sich zu einem Interview zur Verfügung stellen.
Mich und die Leser interessiert zu Beginn, wie Sie zum Schreiben kamen.

Der Volksmund würde sagen: Wie die Jungfrau zum Kind. Doch ganz so spaßig war es dann doch nicht. Der Job als leitender Angestellter innerhalb eines Zeitungs-Großverlages, der auch Wochenanzeiger herausbringt, verantwortete ich diverse Titel im Kerngebiet des Ruhrreviers. Erst zum Zeitpunkt, als ich in den Ruhestand ging, ereilten mich prägende Schicksalsschläge, die mich in eine sehr tiefe, emotionale Krise katapultierten. Um aus diesem tiefen Tal der Depressionen wieder herauszukommen, griff ich in die Tasten und schrieb mir das Leid von der Seele. Die Therapie schien zu wirken, denn es führte dazu, dass ich in den letzten fünf Jahren insgesamt 25 Bücher und diverse Kurzgeschichten veröffentlichte.

Wenn Sie von Schicksalsschlägen sprechen, denke ich, dass es sich um tragische Geschichten handelt, die aus Ihrer Feder entstanden.

Das trifft nur teilweise zu. Beim Debütroman »Das Glück kennt kein Erbarmen« ging es schon um eine tragische Geschichte zweier vom Schicksal gebeutelter Menschen. Doch verlor sich die Depression zusehends und ich arbeitete mit Themen, die mich schon immer beschäftigten. So schrieb ich z.B. über eheliche Misshandlungen, den Missbrauch von Kindern, die Schuld eines Vaters, der sein Kind verletzte, die Kraft, die in erkrankten Menschen steckt und die Zerstörung der Natur. Alles verpackte ich in spannende Geschichten, damit die Message mit der Story mehr oder weniger aufgenommen wird.

Warum fassen Sie die Themen nicht direkt an und informieren den Leser klar und sachlich?

Da entstehen bei den meisten Menschen natürliche Hürden. Kaum jemand möchte in der Phase des entspannenden Lesens mit solchen Problemen konfrontiert werden. Wir möchten in diesem Moment der Entspannung austreten aus dieser realen Welt und nicht noch mit dererlei Themen konfrontiert werden. Träumen ist angesagt. Zusätzlich entsteht im Kopf ein Verdrängungsprozess, der uns suggeriert: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Die Konsequenz ist, dass solche Bücher in den Regalen der Büchereien liegenbleiben. Jeder weiß um die Geschehnisse und will doch die Berührung damit vermeiden. Wir vergessen allerdings, dass das unsägliche Übel direkt neben uns in der Nachbarwohnung stattfindet.

Aber Sie erwähnen, dass Sie die Themen doch in Ihren Büchern verarbeiten. Wie darf ich diesen scheinbaren Widerspruch verstehen?

Dabei handelt es sich nur um einen scheinbaren Widerspruch. Wenn ich z.B. den Menschenhandel, den Missbrauch von Kindern oder den Organhandel in einen Thriller einbaue, gebe ich dem Leser eine fiktive Handlung vor, in deren Verlauf ich jedoch viele Fakten und Zahlen aus der Grundthematik unterbringe. Der Leser nimmt diese Fakten zwar auf, sieht dennoch das Geschehen um das eigentliche Thema als erfunden an. Dadurch ist für ihn alles sehr weit weg und weniger belastend. Dennoch habe ich geschafft, dass sich Wissen im Unterbewusstsein ablegt und somit eine Nachhaltigkeit erreichen. Das Buch soll spannend unterhalten, den Leser aber auch nachdenklich bzgl. des Themas zurücklassen.

Eine interessante These, die Sie vertreten. Damit untermauern Sie die Behauptung, dass Lesen bildet.

Das auf jeden Fall. Aber ich möchte das noch auf den jeweiligen Verfasser von Büchern ausweiten. Das Schreiben selbst bildet noch viel stärker. Sie glauben gar nicht, wie sehr allein die Recherche zum Buch dem Autor Wissen vermittelt. Indem wir uns mit dem Plot und den Fakten beschäftigen, nehmen wir ungeheures Wissen auf, über das wir zuvor zumindest nur eingeschränkt verfügten. Ich gebe zu, dass ich vieles, was ich bis heute bzgl. Straftaten erfahren musste, besser gar nicht hätte wissen wollen.

Das bringt mich zu einer anderen Frage. Sie schrieben zu Beginn unter Ihrem Klarnamen Harald Schmidt. Was trieb Sie dazu, das Pseudonym H.C. Scherf anzunehmen und plötzlich ausschließlich Thriller zu schreiben?

Versuchen Sie einmal, dem Leser zu vermitteln, dass allein Sie sich hinter dem Namen verbergen und nicht der durch TV bekannte Promi. Stets fand ich in Online-Buchhandlungen die Bücher des namensgleichen Kabarettisten in meiner Sammlung. Auch bei den Inhalten vermuteten die Leser einen komplett anderen Inhalt. Das war einer der Gründe, warum ich zum Pseudonym wechselte. Aber auch das neue Genre erforderte einen Wechsel des Namens. Der Klarname hätte keinesfalls zum Thema Thriller gepasst. In der Folge suchte ich nach einem Pseudonym, was zusätzlich noch die Frage offenhielt, welchem Geschlecht der Autor zuzuordnen war!!

Sicher war die Entscheidung nicht unbegründet, wie Ihre ansteigende Bekanntheitskurve beweist. Doch sehen wir, dass Sie nicht als Verlagsautor schreiben. Was bewegt Sie dazu, als Selbstverleger, als Selfpublisher zu schreiben?

In den Augen vieler Leser*innen wird der Selfpublisher selbst heute noch als B-Autor angesehen, dem es scheinbar nicht gelungen ist, einen Verlag zu finden. Seine Klasse reichte wohl nicht aus, um einen allwissenden Verlagslektor begeistern zu können. So viel zu Vorurteilen. Ich gebe zu, dass ich mich nie bemüht habe. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Einer dürfte sicherlich sein, dass ich (so würde es Bruce Willis wohl salopp bezeichnen) »für den Scheiß einfach zu alt bin«. Welcher Verlag, der wirtschaftlich denken und kalkulieren muss, nimmt einen 72jährigen noch unter Vertrag? Aber viel wichtiger war und ist mir die Selbstständigkeit mit der ich eigene Entscheidungen zum Text, zur Aufmachung, zur Vermarktung treffen darf. Sehen wir das Ganze doch einmal pragmatisch. Wie viele Autoren gibt es, die vom Schreiben leben können? Wie viele Autoren gibt es, die von ihren Verlagen wirklich auflagensteigernd gepuscht werden? Hier sieht man stets nur die Fitzeks und Folletts. Die meisten von ihnen laufen nur als schmückendes Beiwerk zu den ganz Großen der Branchen in den Verlagen. Oft müssen sie ihre Marketingaktivitäten noch selbst erledigen, da der Verlag kaum weiter in sie investieren möchte, nachdem schon Cover-Herstellung, Lektorat und Korrektorat Geld verschlungen hat. Aber der Hauptgrund liegt bei mir darin, dass ich MEINEN Schreibstil gefunden habe, den ich mir von keinem Lektorat im Wesentlichen verändern lassen möchte. Nur so finde ich mich unverfälscht in meinen Büchern wieder. Es sind und bleiben meine Träume und Gedanken.

Danke für die Brücke, die Sie mir zur nächsten Frage bauen. Befürchten Sie nicht, von den Lesern als, sagen wir einmal, »krank« angesehen zu werden, weil Sie sich mit perfiden, manchmal abstoßenden Mordgeschichten beschäftigen?

Gestatten Sie mir ein Lächeln. Das werde ich oft bei Lesungen gefragt. Das brachte mich dazu, die Zuhörer schon zu Beginn der Veranstaltung darüber aufzuklären. Wir Thriller-Autoren besitzen die Fähigkeit, schlimmste Verbrechen aus einer gesunden Distanz betrachten und beschreiben zu können, obwohl wir uns gedanklich mitten im Geschehen bewegen. Für uns ist das Geschehen absolut fiktiv, was uns die Möglichkeit gibt, eine saubere Trennung herbeizuführen. Je nach Beschreibungs-Intensität versinkt dagegen der Leser in der Handlung, wird quasi unaufhaltsam hineingezogen. Das lässt sich seitens des Autors geschickt variieren. Je nach Schreibweise kann das schon sehr heftig werden. Aus diesem Grund recherchiere ich die jeweiligen Örtlichkeiten sehr intensiv. Wenn der Leser Angst verspürt, den Ort des Verbrechens, den Täter oder die Furcht des Opfers nachvollziehen kann, hat das Buch seinen Zweck erfüllt und einen Level erreicht, der es einmalig macht. Die letzte Seite umzublättern, muss einen tiefen Seufzer des Bedauerns hervorrufen. Am Ende muss der Gang in den Keller oder in den bisher gewohnten, friedlichen Wald für einen gewissen Zeitraum Angst erzeugen.

Zum Schluss muss ich noch eine Frage loswerden. Sie sind bekannt für Ihre oftmals extremen Recherchemethoden. Was treibt Sie in diese hier und da ungewöhnlichen Vorhaben?

So ungewöhnlich sind die eigentlich gar nicht. Die meisten meiner Autorenkollegen und -kolleginnen tun das in abgewandelter Form. Das gehört dazu. Eine Recherche in den Tiefen des Internets ist an mancher Stelle sicher notwendig, kann aber einer Vor-Ort-Recherche niemals gleichkommen. Es gibt bei mir eine Regel, die ich fast zu 100% befolge. Die Orte, an denen meine Figuren wandeln, habe ich zumeist selbst zuvor besucht. Dazu gehören der nächtliche Friedhof, der Lost-Place-Bereich, der modrige Keller, die Gefängniszelle oder das Restaurant auf Borneo, sowie vieles mehr. Ich selbst muss die Angst gespürt haben, die meine Opfer später erleiden. Ich selbst muss die Wege durch einsame Keller gegangen sein, muss das Essen auf Bali genossen haben – nur dann kann ich dem Leser das Gefühl der alles einnehmenden Furcht vermitteln, oder die Gewürze des Essens förmlich riechen lassen. Nichts ersetzt das Original. Schon aus diesem Grund setze ich mich mit den Rettungskräften der Feuerwehr und Ärzten zusammen. Ich will wissen, wie und was sie fühlen, wenn sie in Einsätzen dem Schrecklichsten begegnen: dem Tod. Außerdem pflege ich regelmäßigen Kontakt zu einem Freund, der selbst einmal eine Mordkommission leitete. Dr. Manfred Lukaschewski ist mir stets eine Stütze, wenn es heißt, den Leichenfund und die anschließende Analyse authentisch zu beschreiben. In überschaubarem Rahmen Hintergrundwissen aus der Rechtsmedizin zu vermitteln, kann dem Leser eine gewisse Schreibkompetenz vermitteln, was ich als sehr wichtig erachte.

Ich hätte noch einen Riesenberg an Fragen, doch haben wir das Wichtigste schon erfahren dürfen. Ich hoffe, dass wir noch viele spannende Thriller aus Ihrer Feder lesen dürfen. Danke für die ehrlichen und ausführlichen Antworten.

Wer noch mehr über den Autor H.C. Scherf und seine aktuellen Projekte/Thriller-Reihen lesen möchte, kann das auf seiner Autorenseite unter https://www.scherf-autor.de tun.

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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Bürgel Matthias

Heute ist Matthias Bürgel zu Gast bei mir.

1. Erzähle kurz über Dich

Erst einmal möchte ich mich herzlich bedanken, dass du mir die Möglichkeit gibst, mich deinen Lesern vorzustellen.

Ich zähle mittlerweile 48 Lenze, Ehemann, Vater und Großvater. Seit nunmehr fast 28 Jahren bin ich im Polizeidienst des Landes Baden-Württemberg. 1991, im Mittleren Dienst begonnen, war ich 14 Jahre im Streifendienst tätig und bin nach dem Studium (Verwaltungs- u. Rechtswissenschaften) zur Kriminalpolizei gewechselt. Seit 2014 versehe ich meinen Dienst beim Kriminaldauerdienst.

2. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?

Eigentlich mehr durch Zufall. Ich muss ja dienstlich schon sehr viel Schreiben. Ein Staatsanwalt fand meine Berichte offenbar immer sehr lesenswert. Er war es der mich gedrängt hat mit dem Schreiben zu beginnen.

3. Dein Politthriller „Projekt Goliath“ hat mir sehr gefallen. Spannend und fesselnd von Anfang bis Ende, das ich nicht aus der Hand legen wollte. Woher kam die Idee zu dieser Geschichte?

Die Idee zu Projekt Goliath entstand im September 2015, als die Flüchtlingswelle seinen Höhepunkt erreichte. Wie viele war mir die Notwendigkeit bewusst, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. Dennoch trieb mich, berufsbedingt, die Sorge um die Innere Sicherheit. Menschen unbekannter Herkunft strebten ins Land und ich malte mir aus, dass darunter auch IS-Kämpfer sein könnten, die unerkannt und unregistriert hier untertauchen könnten und irgendwann als »Schläfer« Anschläge verüben könnten. Leider haben sich meine Befürchtungen bestätigt.

4. Das Thema ist brandaktuell und sehr gut recherchiert. Mitunter geht es um die Molekular Medizin. Woher hast Du Dein Wissen?

In Vieles musste ich mich einlesen, recherchieren und Rat einholen. Mein bester Berater war mein Sohn, welcher Molekularbiologe ist. Seiner Expertise ist es zu verdanken, dass Dr. Patrick Sprenger ein Impfstoff entwickeln konnte. Was übrigens keine Fiktion ist, sondern tatsächlich in der Theorie so möglich wäre.

5. Wärst Du gerne eine der Charaktere von Deinem Buch?

Hm, ich glaube nicht😊

Sicherlich entstehen beim Schreiben Charaktere, mit denen man sich mehr oder weniger identifiziert. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte die Ruhe und Gelassenheit von Piwi, David Sprengers Freund 😊

6. Wie lange hast Du für dieses Buch zum Schreiben gebraucht?

Geschrieben war es erstaunlicherweise recht schnell. Nach den Recherchen habe ich es in vier Monaten zu Papier gebracht. Akte Kronos hat etwas länger (6 Monate) gedauert.

Das dritte Buch, ein Psycho-Thriller sogar noch länger (9 Monate).

7. War das Dein erstes Buch? Ist die Akte Kronos ein ähnliches Buch und folgt demnächst ein neues?

Richtig! Projekt Goliath war mein Debüt. Akte Kronos ist ebenfalls ein Thriller oder Krimi-Thriller, wie man es sehen möchte, in dem David Sprenger wieder einer der Hauptfiguren ist. Mein Schwiegervater ist vor fast vier Jahren an Krebs verstorben, was mich bis heute beschäftigt. Krebsleiden und die Therapieformen haben mich intensiver damit beschäftigen lassen. So ist die Geschichte zu Akte Kronos entstanden.

8. Hast Du selbst Zeit zum Lesen und wenn ja, was liest Du und bevorzugst Du einen Lieblings Autor?

Leider komme ich im Augenblick nicht sehr viel zum Lesen. Einen besonderen Lieblingsautor habe ich nicht. Eines meiner Lieblingsbücher ist »Der Medicus«, von Noah Gordon. Sonst lese ich quer Beet, z.B. Steven King, Lisa Jackson, Uwe Laub, Sebastian Fitzek, Marc Elsberg, Frank Schätzing, Dan Brown, Rainer Löffler und viele viele mehr.

9. Hast Du noch andere Interessen als Schreiben?

Wenn ich mal keinen Dienst habe, oder gerade an einem Manuskript arbeite, spiele ich sehr gerne Gitarre oder düse mit meinem Motorrad durch die Gegend. Sonst genieße ich meine Freizeit bei ausgedehnten Spaziergängen mit meinen Hunden und meiner Familie.

10. Was sind Deine Wünsche für die Zukunft?

In erster Linie Gesundheit.

Wenn ich dann noch einen Wunsch frei hätte?! Dass ich mit meinen Geschichten noch viele Leser begeistern kann und darf.

https://www.matthias-buergel.de

Vielen Dank, dass Du Dir Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Dieses Interview habe ich im Oktober 2018 mit Matthias Bürgel geführt.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg

Limar Fiona

Heute ist Fiona Limar bei mir zu Gast.

1. Erzähle kurz über dich

👩 Geboren wurde ich in einem geschichtsträchtigen Ort in Sachsen-Anhalt,
dort bin ich auch aufgewachsen und zur Schule gegangen, um danach in Jena Psychologie zu studieren. Den Beruf der Psychologin und Psychotherapeutin habe ich gern ausgeübt. Über zehn Jahre war ich in der
Forschung tätig, habe später sowohl mit Erwachsenen, als auch mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Zu Hause bin ich inzwischen am Rande von Berlin, wo ich mit meiner Großfamilie und mehreren Katzen auf
einem Bauernhof lebe. Ich liebe die Natur und alles, was auf vier Pfoten daherkommt, ist automatisch mein Freund. Nie könnte ich in einem Krimi schildern, wie ein Tier gequält oder umgebracht wird, da verläuft für mich die absolute Schmerzgrenze.

2. Wann hast du mit dem Schreiben begonnen?

👩 Durch meinen Beruf war ich zwangsläufig schon immer von der schreibenden Zunft. Ich habe an mehreren Fachbüchern mitgeschrieben, populärwissenschaftliche Bücher veröffentlicht (unter anderem über die
psychologische Bedeutung von Märchen) und viele Zeitschriftenartikel verfasst. Zum Hobby machte ich das Schreiben erst vor gut fünfJahren.
Auslöser war eine Veränderung in meiner persönlichen Lebenssituation, durch einen Pflegefall in der Familie konnte ich meinen Beruf nicht mehr wie bisher ausüben. Das Schreiben ist ein guter Ausgleich in schwierigen Lebenssituationen, es kann wenigstens zeitweise von anderen Sorgen
ablenken. Inzwischen fehlt mir etwas, wenn ich nicht an einem Buch arbeiten kann

3.Weshalb schreibst du unter dem Pseudonym Fiona Limar?

👩 Für meine Krimis habe ich ein Pseudonym gewählt, weil ich anderweitig unter meinem richtigen Namen tätig gewesen war. Ich wollte die Dinge auseinanderhalten.

4. Gerade ist das Buch „Die Toten vom See“ erschienen. Man spürt den psychologischen Touch in dem Buch. Kommt dir da zugute, dass du Psychologin und Psychotherapeutin bist?

👩 Unbedingt. Ursprünglich wollte ich überhaupt keine Krimis schreiben, sondern Bücher über psychologische Themen. Doch dann habe ich schnell begriffen, dass der Krimi ein gutes Medium ist, um solche Themen locker und interessant zu vermitteln. Und so geht es in all meinen Büchern neben dem eigentlichen Kriminalfall immer in erster Linie um die Abgründe der menschlichen Seele, um pathologische Familienstrukturen, seltene psychische Störungen, um typische Psychopathen und um ganz normale Menschen, die durch ihre Lebensumstände zum Äußersten getrieben werden. Den Weg dorthin nachzuzeichnen, zu erklären, was in den Menschen vorgeht, finde ich spannend. Ich kann nur hoffen, meine Leser finden das
auch.

5. Wie bereitest du dich auf deine Geschichten vor? Was war die bisher aufwendigste Vorbereitung?

👩 Das lässt sich gar nicht so einfach sagen. Sehr viel Erfahrungen schöpfe ich aus meiner beruflichen Tätigkeit, in deren Verlauf ich mit einer Unmenge an tragischen Schicksalen konfrontiert war. Mit allen habe ich gesprochen, mit Menschen, die unter diversen Ängsten litten, mit Missbrauchsopfern und mit solchen, die einen Familienangehörigen durch
eine Straftat verloren hatten. Auch die Täter haben mir gegenüber gesessen, die Stalker, die sich in ihrer Wahnidee verfangen hatten, die
Pädophilen, die unter ihrer Veranlagung litten und diejenigen, die krude Rechtfertigungen für ihre Übergriffe auf Kinder vorbrachten. Ich habe Männer kennengelernt, die ihre Aggressionen nicht unter Kontrolle
bekamen, und Frauen, die sich für die ihnen zugefügte Gewalt auch noch schämten. Auf all das kann ich beim Schreiben leicht zurückgreifen, es findet – natürlich in stark verfremdeter Form -Eingang in meine Bücher.
Dafür muss ich nicht recherchieren. Den wesentlich größeren Rechercheaufwand verlangt mir die Darstellung der polizeilichen
Ermittlungsarbeit ab. Dafür kontaktiere ich dann auch schon mal die Pressestellen der zuständigen Polizeidirektionen. Doch nach und nach entsteht auch hier ein Archiv und ein Grundstock an Wissen, auf den ich immer wieder zurückgreifen kann. Die aufwendigste Recherche war eventuell die für“Henkersbraut“, den Krimi, den ich in meinem Geburtsort Bad Salzelmen angesiedelt habe. Dort gibt es das
deutschlandweit umfangreichste Archiv der Hexenprozesse, die dort stattgefunden haben, darunter den tragischen Fall eines 13jährigen
Mädchens, das als Hexe verbrannt wurde. Ich wollte unbedingt darüber schreiben, die Historie mit einem aktuellen Kriminalfall verbinden, um zu zeigen, dass die Muster der Denunziation immer die gleichen geblieben
sind. Dafür habe ich sehr viel über die historischen Fälle gelesen.

6. Wie bekommen die Protagonisten ihre Namen und steckt vielleicht eine
Bedeutung dahinter?

👩 Die Psychologin Iris Forster, die Hauptfigur meiner vierbändigen Reihe, trägt einen Blumennamen, als Ausdruck meiner Liebe zur Natur. Die Iris ist eine meiner Lieblingsblumen und den Nachnamen Forster trug ein berühmter Staudengärtner. Nicht bei allen meinen Figuren kann ich die Namenswahl so genau erklären, manchmal treffe ich sieeinfach aus dem Bauch heraus.

7. Welches deiner Bücher ist dein Lieblingsbuch?

👩 Immer das Buch, an dem ich gerade schreibe, denn ich muss ihm meine
ganze Aufmerksamkeit widmen.

8. Hast du Zeit zum Lesen und was liest du am liebsten? Hast du einen Lieblingsautor?

👩 Ich lese sehr gern und viel, leider ist die Lesezeit immer zu knapp bemessen. Häufig lese ich historische Romane und Biografien. Krimis dagegen lese ich so gut wie überhaupt nicht, dafür aber sehr viel über reale Kriminalfälle und Rechtsmedizin. Rechtsmedizin war mein Studienwunsch, bevor ich die nie bereute Entscheidung für die
Psychologie traf, das Interesse daran blieb bei mir trotzdem bestehen.
Und natürlich lese ich alles, was mein Fach betrifft. Mein Lieblingsautor ist der großartige amerikanische Psychotherapeut Irvin
Yalom, der neben fachlichen Publikationen eine ganze Reihe von Erzählungen und Romanen verfasst hat, die sich alle um die
Psychotherapie drehen. Er schafft es, informativ und gleichzeitig fesselnd zu schreiben.

9. Welche sonstigen Interessen hast du?

👩 Ich interessiere mich sehr für die Natur, für Pflanzen und für Tiere.
Wenn es die Zeit erlaubt, betätige ich mich in meinem naturnah gestalteten Garten. Ich mag auch handwerkliche Tätigkeiten und bastele
gern. Historische Puppenstuben haben es mir angetan, gern stöbere ich auf Trödelmärkten nach verwendbaren Bauteilen, die ruhig sehr kaputt sein dürfen. Ich kriege das schon wieder hin. Soll ich mal was zeigen?
Vielleicht meine Miniaturbibliothek?

10. Welche Wünsche hast du für die Zukunft? Können wir bald mit einem neuen Buch von dir rechnen?

👩 Mein größter Wunsch ist der nach Gesundheit, vor allem auch für all meine Lieben. Alles andere ist zweitrangig. An meinem neuen Buch schreibe ich bereits eifrig und hoffe es im Frühjahr (März/April) herausbringen zu können.

Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses informative Interview und wünsche Dir alles Gute.

Dieses Interview habe ich mit Fiona Limar in 2018 durchgeführt

Gruber Birgit

🎙🎙🎙 #Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Birgit Gruber Autorin vorstellen

Vielen Dank, dass du hier mitmachst.

Unter dem Pseudonym Birgit Gruber schreibe ich leidenschaftlich gern lustig-leichte Liebesromane und mit meiner Cosy Krimi Reihe „KATI BLUM ermittelt“ habe ich eine etwas andere Krimikomödie ins Leben gerufen.

Ich lebe in der Nähe von Bayreuth/Oberfranken.
Neben dem Schreiben bin ich Mutter von zwei Teenagern, bekennende Katzenliebhaberin und mag Sonnenschein und Cappuccino.
Ich werkle gern im Garten und lese natürlich selbst liebendgern. Was? Bunt gemischt, aber vorzugsweise auch gerne die Genres, in denen ich selbst schreibe. Witzige Unterhaltungsromane und Krimis. Denn ich finde, das Leben ist oft anstrengend genug, deshalb ist Abschalten und Entspannen zwischendurch genau das Richtige.
Ach ja, und ich Lache sehr gerne 😂. Nichts ist deshalb schöner, als ein Buch, das mich hier und da zum Schmunzeln oder lauthals zum Lachen bringt. Und genau dieses Ziel verfolge ich auch mit meinen eigenen Romanen 🙃.

Gerade habe ich meinen 10. Roman veröffentlicht und der Nächste lässt nicht mehr lange auf sich warten.
Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachts- und Winterzeit! Herzliche Grüße Birgit Gruber

Ich bedanke mich ganz herzlich für die interessanten Einblicke und wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com