Luchs Luna – Musicalmädchen

Rezension

Anna hat sich für die Rolle im Musical Ronjas Räubertochter ohne Erlaubnis ihrer Eltern angemeldet, die zunächst nicht sehr glücklich darüber waren. Es gelingt ihr in die Vorbereitungsgruppe zu kommen  hielt es jedoch zunächst vor ihrer Freundin Sara geheim. Beide träumen nämlich davon, Musicalstars zu werden. Aber auch Sarah wird später aufgenommen. Es gibt nur eine Hauptrolle. Wer bekommt sie?

Wir begleiten Anna bei ihren Vorbereitungen. Dabei merkt man, wie anstrengend dies sein kann, aber auch, wie sehr Anna es genießt. Die Schattenseiten werden hier ebenso verarbeitet. Anna lebt fast nur noch für ihr Musical. Ihr Bruder muss zurückstecken.
Ich fand die Einblicke hinter die Kulissen des Musiktheaters sehr interessant, und die Autorin hat die Atmosphäre gut vermittelt.
Es wird spannend erzählt und ich fieberte mit, ob und wie weit es Anna gelingen wird, die Hauptrolle zu ergattern. Dazu ihre Freundschaft mit Sara.

Fazit: Eine sehr interessante Geschichte mit Blick hinter die Kulissen. Hier werden wichtige Themen wie Freundschaft, Träume und Niederlagen angesprochen. Aber das Buch beinhaltet auch Neid und Konkurrenz. Ich habe es genossen, in die Welt des Musiktheaters entführt zu werden und mich sehr wohlgefühlt. Das Buch ist für Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren angegeben.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Hinweis: Diese Geschichte wurde zuvor unter selbigem Titel von Isabel Holocher-Knosp veröffentlicht.

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Luchs Luna – Welpenbeben

Rezension

Sam ist ein Australian Shepherd, der als Welpe in eine Familie mit zwei Kindern kam. Er stellt das Familienleben auf den Kopf und ist sehr eigenwillig. Gehorsam ist definitiv nicht sein Ding und er mag Schuhe, Socken und Pfützen, in denen er ausgiebig badet. Doch er trifft auch auf Monster und Gartenschlangen, die er fürchtet. Wenn er hungrig ist, isst er manchmal ungenießbare Dinge.

Diese Geschichte wird aus der Sicht des Hundes Sam erzählt und man erlebt aus erster Hand, was er ausheckt und anstellt. Sehr zur Bestürzung seines Frauchens, die der Sache so langsam über den Kopf wächst. Er ist sehr verspielt und versteht seine Rudelführer nicht immer, diese ihn aber auch nicht. Missverständnisse sind also vorprogrammiert.

Fazit: Eine schöne und humorvolle Geschichte aus der Sicht eines Hundes. Das Lesen zauberte mir oft ein Lächeln ins Gesicht. Viele Situationen haben sich tatsächlich auf diese Weise abgespielt, was dem Buch auch einen Realitätssinn verleiht.
Mir hat es große Freude bereitet.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Hinweis: Diese Geschichte wurde zuvor unter selbigem Titel von Isabel Holocher-Knosp veröffentlicht.

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Lange Roland – Harzhölle

Rezension

Privatdetektiv Stefan Blume erhält den Auftrag, Daniel von Bodenfels ausfindig zu machen, da dieser für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich gemacht wird. Während seiner Suche entdeckt er ein Netzwerk von Reichsbürgern. Gleichzeitig bittet ihn Streicher um Unterstützung für eine verletzte Frau. Die Ereignisse überschlagen sich und es scheint, dass etwas Größeres dahintersteckt.

Mit seinem neuen Thriller präsentiert Roland Lange bereits sein sechstes Buch, das im Harz spielt. Wie bei seinen vorherigen Büchern ist die Geschichte so konzipiert, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden kann. Für die, die bereits mit Stefan Blume und seiner Vergangenheit vertraut sind, gibt es jedoch spannende Rückblenden, und die Rolle von Streicher wird zunehmend deutlicher.
Der neue Fall für Stefan Blume gestaltet sich als äußerst kompliziert, da der gesuchte Verdächtige wie vom Erdboden verschluckt scheint. Die Verbindung zu Reichsbürgern erhöht den Spannungsfaktor, und je tiefer Blume recherchiert, desto mehr erkennt er, dass er ein Wespennest gestochen hat. Die drohenden Gefahren betreffen nicht nur ihn selbst.

Fazit: Der Autor versteht es, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten, auch weil er ein interessantes und zeitgemäßes Thema anspricht. Es entwickelt sich zu einer Sache von unerwartetem Ausmaß, die mich überrascht hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Friese Jani – Immer wieder Sehnsucht nach Norderney

Rezension

Der Krieg ist endlich vorbei, und Mariannes Wunsch ist es, Else wiederzufinden, denn sie hat ihr Kind zu sich genommen. Ihre riskante Reise beginnt in Linz, wo sie erfährt, dass ihre große Liebe Hans angeklagt wird. An ihrer Seite ist Arjen, der in Marianne verliebt ist und sie unterstützt.
Else hingegen muss im Lager verbleiben, da man sie der Zusammenarbeit mit dem Feind verdächtigt. Sie sehnt sich jedoch danach, endlich ihre Tochter Hedi und Marianne wiederzusehen. Ob das gelingt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Der zweite Teil hat mich erneut überwältigt und tief berührt.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Marianne, die mit Elses Tochter Hedi während des Krieges in die Schweiz geflohen ist, sowie ihre verzweifelte Suche, Hedis Mutter nach dem Krieg wiederzufinden. Diese Suche bringt sie in gefährliche und demütigende Situationen. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit wurden eindrucksvoll verdeutlicht. Währenddessen bleibt Else im Lager gefangen, und ihr Leid ist noch lange nicht vorbei. Die Begegnung mit James Müller gibt ihr einen Funken Hoffnung.
Auch diese Schilderungen sind sehr lebendig. Manchmal liefen mir die Tränen über die Wangen, als ich die harten Bedingungen und mir das unvorstellbare Leid vorstellte, das viele Frauen im Krieg erleiden mussten. Trotzdem sind diese Frauen daran nicht zerbrochen.

Fazit: Es ist eine sehr emotionale, und gefühlvolle Erzählung, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Geschichte hat mich tief berührt mit all den Schicksalsschlägen, die mir unter die Haut gingen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Aurass Dieter – Der Gebote-Killer

Rezension

Der Fund einer Leiche in der Nähe einer Kirche in Koblenz wirft zunächst viele Fragen auf, zumal auf dem Körper des Verstorbenen eine kryptische Botschaft hinterlassen wurde. Kurz darauf wird ein weiterer Toter mit ähnlichen Merkmalen entdeckt. Kommissar Ulf Auer und sein Team vermuten einen Serientäter, und sie erhalten Unterstützung von einem Profiler vom LKA sowie einem speziellen Vertreter des Vatikans. Das Töten hört einfach nicht auf.

Dieter Aurass ist definitiv ein Garant für spannende Lesemomente, und auch in diesem neuen Thriller konnte er mich nicht enttäuschen. Die Geschichte handelt von einem Serienmörder, dessen Brutalität und vor allem die hinterlassenen rätselhaften Nachrichten für Verwirrung sorgen. Für die Ermittler ist dies eine enorme Herausforderung.
Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich als äußerst kompliziert, wodurch die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite bleibt. Während des Lesens konnte ich miträtseln und fühlte mich dem Täter auf der Spur. Besonders beeindruckend fand ich die Figuren, die der Autor mit viel Tiefe und Feinheiten erschaffen hat. Mein absoluter Favorit war Fisch, dessen unermüdlicher Einsatz, manchmal auch unter fragwürdigen Mitteln, ihn zu einem faszinierenden Charakter machte.
Das Buch bietet nicht nur eine packende Geschichte, sondern gewährt auch Einblicke in das Privatleben der Charaktere. Das Motiv des Täters bleibt lange im Dunkeln und verstärkt die Spannung.

Fazit: Dem Autor ist ein gut durchdachter Thriller gelungen, der sowohl rätselhafte Aspekte als auch lebendige Charaktere umfasst. Obwohl ich eine vage Ahnung hatte, wer hinter den schrecklichen Taten steckte, blieb ich bis zur letzten Seite gefesselt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kern Theresa – Die Freiheit so weit

Rezension

Emma und Elias haben eine engere Verbindung entwickelt, doch der Abend endet tragisch. Nach einem schweren Verkehrsunfall liegt Elias im Koma, und Emma kehrt nach Deutschland zurück. Sie rückt ihrem Traumberuf als Astronautin näher. Zudem ist sie schwanger von ihrem Exfreund, der alles daran setzt, die Beziehung aufrechtzuerhalten, was Emma sehr belastet. Ihre Gefühle gelten jedoch Elias.

Nachdem der erste Teil mit einem Cliffhanger endete, geht die Geschichte direkt und dramatisch weiter. Emma kämpft mit den Folgen des Unfalls. Sie hat keine Erinnerung an den Vorfall, während Elias im Koma liegt. Hier beginnt der erste Erzählstrang, der sich intensiv mit Emma auseinandersetzt und sich mit ihren Gefühlen befasst.
Gleichzeitig wird die Geschichte aus dem Jahr 1915 erzählt, die in Temeswar, Rumänien, spielt. Susanne ist schwanger und wird daraufhin von ihrer Familie verstoßen. Ihr Schicksal ist eng verbunden mit dem ihrer Freundin Marie, die nach Amerika ausgewandert ist und als Jüdin um Akzeptanz kämpft.
Diese Erzählung gewährt einen tiefen Einblick in die traumatischen Erlebnisse, die viele Menschen in dieser Zeit durchgestanden haben, einschließlich der Schrecken des Krieges und der damit verbundenen Hungersnot.
Die wechselnden Perspektiven halten das Spannungsniveau hoch und die Charaktere sind authentisch und gut ausgearbeitet.

Fazit: Das Finale ist gut gelungen und bietet abschließende Antworten, die mir im ersten Teil gefehlt haben. Es ist eine berührende und lebendige Geschichte. Allerdings ist es notwendig, den ersten Teil zu lesen, um die volle Tragweite der Geschichten und Charaktere zu erfassen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Teil 1
https://helgasbuecherparadies.com/2025/01/09/kern-theresa-%f0%9f%93%96-der-unendlichkeit-so-nah/

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Mullen Kelly – Die Einladung

Rezension

Rosemary MacLaine erhält eine Einladung von Jane. Es ist wichtig, dass sie dort auftaucht, denn angeblich hat Jane ihr gut gehütetes Geheimnis entdeckt. Ihre Enkelin Addie begleitet sie. In Janes Wohnung treffen sie auf weitere Gäste, und es scheint, als hätte jeder von ihnen etwas zu verbergen. Plötzlich hören alle einen Schrei und entdecken, dass Jane ermordet worden ist. Rosemary und Addie sind überzeugt, dass der Täter unter den Anwesenden zu finden ist. Wegen eines heftigen Schneesturms kann zudem keine Hilfe gerufen werden.

Zunächst muss ich zugeben, dass ich Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Die große Anzahl an Charakteren war für mich anfangs verwirrend. Zum Glück hat mir das Personenverzeichnis auf der Innenseite des Covers dabei geholfen, den Überblick zu behalten. Nachdem Jane gestorben ist, übernehmen Rosemary, die von allen Mimi genannt wird, und ihre Enkelin Addie die Ermittlungen. Obwohl Mimi und Addie in letzter Zeit oft unterschiedlicher Meinung waren, wird ihre Beziehung wieder stärker.
Die unterschiedlichen Charaktere bieten eine interessante Grundlage, da anscheinend jeder ein Geheimnis verbirgt. Dennoch plätschert die Geschichte häufig vor sich hin, und die Spannung bleibt aus. Die Theorien, die Mimi und Eddy entwickeln, haben mir dagegen gut gefallen.
Ein weiterer Schwachpunkt war für mich der fehlende Humor in der Erzählung.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden Kriminalroman, der in einer schönen Umgebung spielt, doch es mangelt ihm an dem nötigen Schwung und der Spannung, um vollends zu begeistern.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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Rimkus Claudia – Morden für Einsteiger

Rezension

Carolin Gerber hat genug davon, dass viele Verbrecher unbestraft davonkommen. Deshalb erstellt sie eine Liste von Personen, die ihrer Meinung nach den Tod verdienen. An erster Stelle steht ihr ungeliebter Schwager. Doch das Ganze gestaltet sich schwieriger als erwartet, und überraschenderweise hilft ihr das Schicksal. Ein Kommissar sucht ihre Nähe. Findet er ihr Geheimnis heraus, oder weshalb sollte er plötzlich Interesse an ihr zeigen?

Was für eine amüsante Geschichte. Von der ersten Seite an war ich sofort begeistert. Carolin hat eine Liste mit potenziellen Todeskandidaten erstellt, und ab diesem Moment nimmt die Handlung richtig Schwung auf. Aus Carolins Perspektive erzählt, konnte ich intensiv an ihren Gedanken und Handlungen teilnehmen. Es war faszinierend, in ihre Gedankenwelt einzutauchen und ihre Beweggründe nachzuvollziehen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass ich als Leser direkt angesprochen wurde. Es fühlte sich an, als wäre ich Teil der Geschichte. Der Schreibstil ist locker und voller Humor. Die kreativen Satzkreationen brachten mich immer wieder zum Schmunzeln, manchmal musste ich sogar laut lachen.
Darüber hinaus ist das Buch nicht nur spannend, sondern es ist auch etwas fürs Herz.

Fazit: Was für ein außergewöhnlicher Kriminalroman. Ich bin total begeistert. Der humorvolle Schreibstil und die sympathische Protagonistin sorgten dafür, dass ich beim Lesen Mordsspaß hatte. Originell, humorvoll und spannend.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Tsokos Michael – Mit kalter Hand

Rezension

Die forensische Expertin Dr. Sabine Yao wird von Kommissar Milan Hasanovic zu einem besonders herausfordernden Fall gerufen. Der als Pferderipper bekannte Täter tötet auf brutale Weise Pferde und es besteht die Befürchtung, dass er auch vor Menschen nicht halt macht. Darüber hinaus hat sie einen weiteren Fall zu bearbeiten, bei dem es um die Entdeckung von Leichenteilen geht, wobei vor allem die Identität der Opfer ermittelt werden muss.

Ich konnte erneut in die faszinierende und düstere Welt der Rechtsmedizin eintauchen. Diesmal untersucht das Team der BKA-Einheit Extremdelikte und die brillante Dr. Yao außergewöhnliche und spannende Fälle.
Der neue Fall, in dem Leichenteile gefunden werden, verdeutlicht, wie tiefgehend die Ermittlungsarbeit im Bereich der Rechtsmedizin ist. Dr. Yao beweist ihr außergewöhnliches Talent und trägt mit ihren Erkenntnissen erheblich zum Fortschritt der Ermittlungen bei. Besonders fesselnd sind die Passagen, in denen wir als Leser einen Einblick in Dr. Yaos Vorgehensweise erhalten. Der Autor schildert die Abläufe sehr detailliert, sodass ich das Geschehen hautnah miterleben konnte. Allerdings ist die präzise Darlegung nicht unbedingt für jedermann geeignet. Zudem erhalten wir Einblicke in das Leben des Täters, wobei ich mir gewünscht hätte, noch tiefer in seine Persönlichkeit einzutauchen.
Auch beim Pferderipper spielt Dr. Yao eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung des Falles. Ihre Fähigkeiten und ihr unaufhörlicher Einsatz, alle Fälle zu lösen, machen sie zu einer wahren Expertin in ihrem Bereich.

Fazit: Der Spannungsbogen des Buches ist sehr gut aufgebaut. Dem Autor gelingt es, ungewöhnliche Todesfälle ins Licht zu rücken und dabei einen faszinierenden Einblick in die Rechtsmedizin und diesmal auch in die Tiermedizin zu gewähren. Trotz der oft sachlichen Darstellung der Inhalte hat dies meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Vielmehr bildet diese Mischung aus True-Crime, Fiktion und realen Begebenheiten einen gelungenen Mix, der mich sehr gut unterhalten hat.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke