
Emma reist in die USA, um ihren Freund zu besuchen. Sie berichtet ihm von ihrer Teilnahme an einem Auswahlverfahren der ESA, doch anstatt UnterstĂŒtzung zu finden, wird sie mit seiner Unzufriedenheit konfrontiert. Er stellt sie vor eine harte Wahl: Karriere oder Liebe. Daraufhin packt Emma spontan ihre Koffer und nimmt die Einladung von Becky an, die sie nach Hawaii bringt. Dort trifft sie auf Elias und erkennt, dass sie nicht nur die gleiche Leidenschaft teilen, sondern auch ein verborgenes Familiengeheimnis verbindet.
Die Handlung entfaltet sich in zwei zeitlichen Ebenen. Im Zentrum steht Emma, deren Erwartungen an ihre Beziehung enttĂ€uscht werden und sie sich dann nach Hawaii begibt. Sie lernt Elias kennen, was ihr ganzes Leben auf ĂŒberraschende Weise verĂ€ndert. Gleichzeitig erleben wir die bewegende Geschichte von Marie, einer jĂŒdischen Frau, die mit den Herausforderungen der Zeit kĂ€mpft und unglĂŒcklich verliebt ist. Die SchauplĂ€tze sind eindringlich und lebhaft beschrieben, insbesondere die ErzĂ€hlung von Maries schwieriger Situation und der intensiven Freundschaft zu Susanne, die durch die GefĂŒhle fĂŒr den gleichen Mann auf eine harte Probe gestellt wird.
Fazit: Die Geschichte ist unterhaltsam und lĂ€sst sich flĂŒssig lesen, was auch auf die grĂŒndliche Recherche zurĂŒckzufĂŒhren ist, die in das Buch eingeflossen ist. Allerdings möchte ich anmerken, dass die ErzĂ€hlung als Dilogie konzipiert ist, was bedeutet, dass die Handlung nicht in sich abgeschlossen ist. Dies empfand ich persönlich als etwas schade, da ich gerne eine vollstĂ€ndige Geschichte erlebt hĂ€tte. Die Fortsetzung ist jedoch bereits in Aussicht, was die Vorfreude auf die weitere Entwicklung der Charaktere und ihrer Schicksale weckt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ââââ
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofĂŒr ich mich herzlich bedanke
Ein Kommentar zu „Kern Theresa đ Der Unendlichkeit so nah“