Lesung in Herrenberg mit Petra Durst-Benning

Gestern Abend fand im Gewölbekeller in Herrenberg eine Lesung von Petra Durst-Benning statt, organisiert in Kooperation mit der Papyrus Buchhandlung und dem COC Stadtcafé. Die besondere Atmosphäre dieser Location trug maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Den Auftakt bildete ein Cocktailempfang, bevor Andy Koch die Autorin vorstellte.
Mit ihrer sympathischen und lockeren Art führte sie anschließend durch den Abend. Sie gewährte Einblicke darin, was für sie ein gelungenes Leseerlebnis ausmacht, las ausgewählte Passagen aus ihrem Werk und nahm das Publikum mit ins Remstal, den Schauplatz ihres neuen Romans „Heimatsommer“. Zudem sprach sie über die aktuellen Herausforderungen, mit denen Winzer heute konfrontiert sind.

Im Anschluss bestand die Möglichkeit, signierte Exemplare zu erwerben. Wer noch Interesse an einem signierten Buch hat, kann dieses – solange der Vorrat reicht – weiterhin in der Papyrus Buchhandlung Herrenberg  bekommen.

Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend. Ein herzliches Dankeschön an die Autorin.  Auch die Gäste waren durchweg begeistert.

Perry Philippa Die Therapeutin und ihre Mörder

Buchvorstellung

Mit Toten ist man in Westlinke vertraut; die Seven Sisters, weiße, ziemlich hohe Kalksteinklippen, ein Hotspot für traurige Seelen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Ermordete hingegen – die gibt es so gut wie nie in diesem verschlafenen Landstrich an der südenglischen Küste. Für die Polizei ist der Fall Henry Clayton deshalb klar: Selbstmord. Eine Theorie, mit der Pat Philipps so gar nichts anfangen kann. Und sie muss es schließlich wissen. Immerhin war sie Henrys Therapeutin. Und für sie kann er nur auf einem Weg die Klippen hinabgestürzt sein kann: Er wurde gestoßen. Aber bei DS Stevens beißt sie mit ihrem Ansatz auf Granit. Also muss sie wohl selbst ermitteln: mit scharfem Blick für die menschlichen Schattenseiten, einem kratzbürstigen Kater und einem Nachbarn mit fatalen Likör-Ideen. Im Gegensatz zur Polizei stellt Pat die richtigen Fragen – und findet Antworten, die sie selbst gefährlich nahe an den Abgrund bringen.

Das Buch erscheint am 07.05.2026

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.

McFadden Freida – Der Häftling

Rezension

Brooke Sullivan nimmt eine Arbeitsstelle als Krankenschwester im Hochsicherheitsgefängnis an. Niemand darf erfahren, dass sie den Häftling Shane Nelsen vor 11 Jahren ins Gefängnis gebracht hat. Er soll mehrere Morde begangen haben. Als sie aufeinandertreffen, wird sie von der Vergangenheit eingeholt.

Diese Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, und genau das macht den Reiz dieses Thrillers aus. In der Gegenwart begegnet Brooke Shane wieder und trifft gleichzeitig auf ihren Jugendfreund Tom. Parallel dazu führen Rückblicke elf Jahre in die Vergangenheit und enthüllen nach und nach, was damals wirklich passiert ist. Dies sorgt dafür, dass ständig neue Details ans Licht kommen.
Ich war mir lange nicht sicher, ob Shane tatsächlich der Täter ist. Die Autorin lenkt die Wahrnehmung geschickt und lässt einen immer wieder zweifeln. Genau diese hält die Spannung durchgehend hoch.
Brooke wirkt stellenweise etwas naiv und nicht jede ihrer Entscheidungen waren für mich nachvollziehbar.

Fazit: Dieser Thriller überzeugt durch Spannung, geschickte Perspektivwechsel und unerwartete Entwicklungen. Ganz am Ende zeigt sich erneut die Stärke von Freida McFadden, denn der Twist kommt unerwartet. Ein Muss für alle Fans.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bookouture Deutschland herzlich bedanke.

Bookstagram

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#bookstagram Magazin ist frisch erschienen!

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heute möchte ich euch auf eine Homepage hinweisen, die einen monatlichen Newsletter anbietet. Dort findet ihr Rezensionen, Autorenvorstellungen, Berichte von den Buchmessen und jede Menge Lesestoff-Inspiration. Bücherfreunde können sich ganz einfach für den Newsletter anmelden.

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Eckstein Yvette – Tod auf Hohenzollern

Rezension

Der Schlossmeister Wolfgang Kramer entdeckt eines Tages den Wachmann Basti leblos in der Kirche St. Michaelis. Schnell wird ihm klar, dass es sich hierbei nicht um ein Unglück handeln kann, und zusammen mit seiner Tochter Hannah macht er sich daran, herauszufinden, wer für seinen Tod verantwortlich ist. Auf ihrer Suche stoßen sie auf zahlreiche Verdächtige.

Der Krimi lebt vor allem von seinem besonderen Schauplatz. Die Burg Hohenzollern auf der Schwäbischen Alb sorgt mit ihrer eindrucksvollen Kulisse sofort für eine geheimnisvolle Atmosphäre. Wenn dann auch noch der Nebel aufzieht, wird die Atmosphäre nahezu perfekt für einen Kriminalfall.
Wolfgang stößt bei seinen Nachforschungen auf ein altes Familiengeheimnis. Seine Freunde, die regelmäßigen Karten spielen, hätte der eine oder andere ein Motiv gehabt.
Anscheinend wollte Basti Wolfgang noch etwas Wichtiges mitteilen.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden Kriminalroman. Die Atmosphäre rund um die Burg Hohenzollern ist die größte Stärke des Buches, während die Handlung mich nicht ganz überzeugen konnte. Mir hat es etwas an Spannung gefehlt.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.

Kleiber Katja

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Katja Kleiber vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Meine Krimis heben sich durch ungewöhnliche Protagonistinnen (ja, es sind immer Frauen) und Haltung hervor. Außerdem gibt es was fürs Herz – fast immer ist in dem Krimi auch eine Liebesgeschichte zu finden.
Ich schreibe derzeit zwei Serien, und zwar eine Spanienreihe, die unter Romantic Suspense fällt – neben dem Krimifall gibt es auch Liebe, und zwar für eine ältere Protagonistin.
Jeder Band hat eine andere Protagonistin, die einen Krimifall löst und auch einen neuen Partner findet – das Genre ist Romantic Suspense. Außerdem spielen lokale Traditionen eine Rolle. Wer also gerne nach Spanien reist oder Barcelona besucht, lernt schon mal einige der katalanischen Eigenheiten kennen. Alle drei Bände sind unabhängig von einander lesbar.
Beim Schreiben der Spanien-Krimis bin ich gedanklich am Mittelmeer. Außerdem recherchiere ich vor Ort und binde historische Gegebenheiten ein – Lesen bildet! Der dritte und abschließende Band „Brisante Brandung“ erscheint im Juni und ist unabhängig von den ersten beiden lesbar, spielt aber am gleichen Ort: dem hübschen Fischerort Cambrils.
Die andere Serie spielt in Frankfurt und zeigt die dunklen Seiten der Bankenstadt. Hier ist gerade Band 5 erschienen – es geht um einen Skandal in der Pflege und düstere Machenschaften der Baubranche.
Ich mag keine Krimis, in denen Gewalt geschildert wird allein wegen des Effekts. Krimis sind für mich ein Weg, unsere Gesellschaft und Lebensrealität zu beschreiben und gleichzeitig zu unterhalten. Diesen schmalen Grad zu treffen, ist nicht einfach.
Ich lebe vom Schreiben, sowohl als Journalistin wie als Autorin. Als Dozentin an der Schule des Schreibens bilde ich Nachwuchs aus.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg

Wer immer rechtzeitig über meine Bücher Bescheid wissen will, abonniert am besten meinen Newsletter unter http://www.katja-kleiber.de

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Wood Dany R. Die stummen Turteltauben von Sylt

Buchvorstellung

Oma Käthe genießt mit ihrem Lebensgefährten Hinnerk den zweiten Frühling auf Sylt, als ein frischverliebtes älteres Pärchen tot gefunden wird. Ertrunken! Für die Kripo ist der Fall schnell geklärt: gemeinsamer Freitod in den Fluten der Nordsee, statt glückliches Schweben auf rosaroten Wolken. Eine Freundin der Toten wendet sich an Käthe, weil sie nicht an einen Suizid glaubt. Sie vermutet, dass der Mörder im Umfeld einer Dating-App zu finden ist, da ihre »Dating-Dagmar« häufig »Matches« mit dubiosen Männern hatte. Könnten also bei einem eifersüchtigen Single die Sicherungen durchgebrannt sein, weil das Opfer ihn abblitzen ließ? Käthe fackelt nicht lange: Sie meldet sich ebenfalls in der App an und trifft wildfremde Herren aus der Onlinewelt – natürlich aus rein ermittlungstaktischen Gründen und um ihrer unfreiwilligen Senioren-WG mit Ellen zu entfliehen. Hinnerks Schwester ist nämlich frisch verknallt und nervt mit schnulzigen Liebesballaden. Davon bekommt Käthe keine Dating-Lust, sondern nur Schwägerinnen-Frust.

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Goodwin Sarah – Der Fjord

Rezension

Amelias Schwester Rose ist seit über einem Jahr verschwunden, und sie vermutet, dass ihr während der legendären Sommerparty der Familie Fowley etwas zugestoßen sein könnte. Als Amelia eine Einladung zur kommenden Feier erhält, sieht sie die Möglichkeit, mehr darüber herauszufinden. Dort ist sie sich jedoch unsicher, wem sie ihr Vertrauen schenken kann.

Die Beschreibungen der norwegischen Küste und des Fjords wurden mit einer sehr guten Atmosphäre versehen. Auch das prunkvolle Anwesen trägt dazu bei und wirkt gleichzeitig anziehend und bedrohlich. Besonders beeindruckt hat mich Amelia. Mit Entschlossenheit und viel Einfallsreichtum gelingt es ihr, sich Zugang zu der exklusiven Einladung zu verschaffen. Sie wirkt tough. Merkt aber schnell, dass hinter der glänzenden Fassade nichts so ist, wie es scheint. Viele sind undurchschaubar. Obwohl ich ihr naives Verhalten in manchen Situationen etwas kritisiere, fand ich die Auflösung sehr gelungen.

Fazit: Besonders gefallen hat mir die clevere Wendung. Auch wenn anfangs die Spannung nur unterschwellig ist, war ich mit Freuden dabei. Gegen Ende zieht das Tempo deutlich an und mündet in einen überraschenden Twist, der das zuvor Gelesene noch einmal in ein neues Licht rückt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Herold Romy Die Schwartau Schwestern

Buchvorstellung

Wie aus dem Traum zweier Schwestern die Süße des Lebens wurde …

Fruchtige Süße, als hätte man das Glück in Rubinrot eingefangen. Als die Schwestern Emma und Tilde Fromm 1899 in Rostock den Zug besteigen, um einen Neuanfang in Schwartau zu wagen, ist die geliebte selbstgemachte Erdbeermarmelade natürlich im Gepäck. Die Frauen ahnen nicht, dass dieses kleine Stück Heimat der Grundstein für ein florierendes Familienunternehmen sein wird, dessen Konfitüren die Welt erobern. Doch der Weg dahin ist gespickt mit Intrigen und Widerständen. Und nicht nur ein Mal müssen Emma und Tilde Mut und Ideenreichtum beweisen, um ihren großen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

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Kohfink Corinna – Vielleicht liebe ich dich morgen

Rezension

Jahrelang hat Anja mit viel Liebe für ihre Mutter gesorgt und sie gepflegt. Nach ihrem Tod fühlt sie sich erschöpft und sehnt sich nach einem Neuanfang. Ihr Weg führt sie auf die Schwäbische Alb, wo sie neue Bekanntschaften schließt, die ihr vorschlagen, ein Retreat auf Menorca bei Lotte zu besuchen. Dort trifft sie einen Mann, den sie anfangs nicht ausstehen kann. Wird er es dennoch schaffen, sie mit seinem Charme zu beeindrucken?

Der Roman entführt in eine gefühlvolle Geschichte rund um Anja. Man begegnet hier wieder Lotte, die das Retreat leitet, und Raum für persönliche Entwicklung und Selbstreflexion bietet.
Im Retreat stehen hauptsächlich die Fragen nach dem eigenen Lebensweg im Fokus und geben wertvolle Denkanstöße. Der Autorin gelingt es auf eindrucksvolle Weise, Anjas Entwicklung darzustellen. Es ist schön zu beobachten, wie sie anfängt, neue Blickwinkel zuzulassen und mutig erste Schritte in die Zukunft zu wagen. Besonders in Herzensangelegenheiten bleibt Anja vorsichtig und traut ihren Gefühlen nicht.

Fazit: Es ist ein gefühlvoller Roman mit Tiefgang, der sich mit Selbstfindung, Mut und Liebe auseinandersetzt. Auch wenn es sich um den dritten Band handelt, kann die Geschichte gut für sich allein gelesen werden. Dennoch lohnt es sich, die gesamte Reihe zu lesen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.