Ein Radiostudio voller Geiseln. Und ganz Deutschland hört zu, wenn das Grauen live auf Sendung geht …
Die Spielregeln sind einfach: Ich rufe jede Stunde zufällig irgendeine Telefonnummer an. Meldet sich der Teilnehmer sofort nach dem Abheben mit der richtigen Parole, lass ich eine Geisel frei. Meldet der Angerufene sich aber ganz normal, mit ›Hallo‹ oder seinem Namen, dann töte ich eine Geisel!
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Als Nils Trojan und seine Kollegin Carlotta Weiss an einen Tatort gerufen werden, stockt ihnen der Atem. Eine Frau wurde brutal getötet, und der Mörder hat eine makabre Signatur hinterlassen – eine kleine Puppe, gefertigt aus einem menschlichen Knochen. Wie die forensische Analyse ans Licht bringt, stammt er von einem Opfer, das zehn Jahre zuvor ums Leben gekommen war, der Fall wurde nie aufgeklärt. Aber wo ist die Verbindung zu dem Cold Case? Als sich weitere Morde nach diesem verstörenden Muster ereignen, wächst der Druck auf Carlotta Weiss und Nils Trojan, endlich ein Ergebnis zu liefern. Schließlich stoßen sie auf eine mysteriöse Spur, die sie in das Turmzimmer einer alten Villa führt. Und hier enthüllt sich eine Wahrheit, die alles übersteigt, was sich Carlotta und Nils jemals hätten vorstellen können …
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Im eher beschaulichen Tromsø ereignet sich ein Verbrechen. Der angesehene Unternehmer Glen Solberg wird vor seinem Eigenheim erschossen. Anta Thorsen und Hans Vigeland beginnen mit den Nachforschungen, und nicht lange danach wird ein weiterer Mann erstochen in einer Hütte entdeckt. Stehen diese beiden Vorfälle in irgendeinem Zusammenhang?
Der Krimi spielt in Tromsø, einer Stadt, die für ihre beeindruckenden Polarlichter bekannt ist und mit ihrer winterlichen Atmosphäre eine stimmungsvolle Kulisse für diesen Kriminalroman bietet. Zu Beginn stehen die Ermittler vor einem rätselhaften Fall. Zwischen den Opfern scheint es zunächst keine offensichtlichen Gemeinsamkeiten zu geben und die Suche nach dem Täter entwickelt sich zu einer echten Herausforderung. Zwar geraten mehrere Personen in den Fokus der Ermittlungen, doch die Hinweise sind spärlich und führen immer wieder in neue Richtungen. Dadurch bleibt lange offen, wer tatsächlich hinter den Verbrechen steckt. Neben dem Kriminalfall nimmt auch das Privatleben der Ermittler viel Raum ein. Anta steckt in einer persönlichen Krise und versucht, beim Sport den Kopf freizubekommen. Die Trainingseinheiten sind für sie weit mehr als ein Ausgleich und geben ihrem Leben Halt. Hans beschäftigt sich dagegen intensiv mit seiner eigenen Herkunft und möchte mehr über seine Vergangenheit erfahren. Besonders gelungen sind die atmosphärischen Beschreibungen der nordnorwegischen Landschaft. Die verschneite Umgebung und die faszinierenden Polarlichter schaffen eine eindrucksvolle Stimmung.
Mein Fazit: Dies ist ein spannender Kriminalroman mit einer interessanten und durchdachten Handlung, die fast bis zum Schluss undurchsichtig bleibt. Die gelungene Mischung aus packenden Ermittlungen, glaubwürdigen Figuren und der beeindruckenden Kulisse macht das Buch zu einer lesenswerten Lektüre. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Eine männliche Leiche mit einer Kugel im Herz wird auf einem stillgelegten Rastplatz gefunden. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem eskalierten Raubüberfall aus. Doch dann wird der unbekannte Tote gleich zweimal identifiziert: von seiner Ehefrau und kurz darauf von einer weiteren Lebensgefährtin. In ihrem neuen Fall haben Juha und Lux vom Hamburger LKA es mit einem Mordopfer zu tun, das offenbar über Jahre hinweg ein bestens organisiertes Doppelleben geführt hat. Doch wie lange kann man zwei Leben führen, bis man beide verliert? Eine Frage, die sich Juha auch auf persönlicher Ebene stellen muss. Während der Ermittlungen folgen Juha und Lux beiden Identitäten des Toten in die Vergangenheit und stoßen auf ein Geflecht aus tragischen Ereignissen, familiären Abgründen und verhängnisvollen Lügen.
Das Buch erscheint am 14.08.2026
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Vera Pohlmann, Anfang fünfzig, mag sich gerade selbst nicht mehr. Ihre Kamera im Online-Meeting muss den Alterungsfilter aktiviert haben – über Nacht scheinen ihre Gesichtskonturen erschlafft. Allein ihr Körpergewicht zeigt einen Aufwärtstrend. Während Tochter Flora spritzig mit Schönheitsbehandlungen experimentiert und ihrer Mutter zu Hormoncocktails rät, versucht Vera zu akzeptieren, dass mit ihren Kindern die eigene Jugendlichkeit ausgezogen ist. Neue Perspektiven müssen her! Als ihr gleichaltriger Arbeitskollege plötzlich einem Herzinfarkt erliegt, fasst Vera einen Plan. Wenn schon alt werden, dann bitte schlank und gesund! Sie will ihren Körper in Sachen Fitness und Ernährung auf ein neues Level upgraden. Schließlich liegt Longevity längst im Trend. In ihrer jungen Praktikantin Melissa findet sie eine Verbündete in Sachen Selbstoptimierung, nur ihr Mann Ferdi zieht bei ihrer Challenge „Perfekt altern“ nicht mit …
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Es muss nicht immer ein umfangreicher Kriminalroman sein. Der Schriftsteller zeigt, dass er auch die Kunst des Kurzkrimis beherrscht. Hier stellt der Autor 13 Kurzkrimis vor, die alle in Hamburg angesiedelt sind, und wie vielseitig das Verbrechen sein kann. Jede Geschichte ist anders und überrascht mit einer eigenen Idee. Mal geht es um eine teuflische Intrige gegen einen Angeklagten, mal verhindert ausgerechnet eine leere Hülle ein Attentat. Besonders gut gefallen hat mir die Geschichte um einen raffinierten Heiratsschwindler. Auch die Erzählung darüber, wie man sein Personal auf ganz ungewöhnliche Weise behält, bleibt lange im Gedächtnis. Die Geschichten sind spannend, böse und immer wieder mit einer guten Portion schwarzen Humors versehen. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Trotz ihrer Kürze entwickeln die Krimis eine erstaunliche Spannung. Das Hamburger Ambiente ist dabei in vielen Geschichten spürbar und verleiht eine besondere Stimmung.
Fazit: Es ist eine rundum gelungene Sammlung von kurzen und knackigen Kurzkrimis. Wer spannende und originelle Geschichten mit überraschenden Wendungen und einer Prise schwarzem Humor mag, wird hier bestens unterhalten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Eine Reisegruppe aus Korea entdeckt eine Leiche im Mummelsee. Kommissarin Catharina Bäuerle und ihr Partner Luka Papadakis beginnen mit den Ermittlungen, da sie von einem Verbrechen ausgehen. Kurz darauf wird eine zweite Leiche entdeckt. Einige Einheimische behaupten, die Geschichte um die Mummelseesaga werde nachgespielt.
Der Mummelsee schafft eine geheimnisvolle und beinahe mystische Atmosphäre und ist die ideale Kulisse für einen Kriminalroman. Die Autorin fängt die besondere Stimmung dieses Ortes hervorragend ein und macht die Landschaft zu einem wichtigen Teil der Geschichte. Zu Beginn bleibt die Identität der Toten völlig im Dunkeln. Die Ermittlungen gestalten sich deshalb äußerst schwierig und das Team verfolgt jede noch so kleine Spur. Als schließlich eine zweite Tote gefunden wird, sorgt dies für noch mehr Aufsehen. Besonders positiv sind mir die sympathischen Charaktere aufgefallen. Das Ermittlerteam arbeitet glaubwürdig und harmonisch zusammen. Vor allem Catherina hat mein Interesse geweckt und ich würde in den nächsten Bänden gerne noch mehr über sie erfahren. Neben der Krimihandlung greift die Autorin auch ernste gesellschaftliche Themen wie Femizid auf und fügt sie stimmig in die Geschichte ein. Dadurch gewinnt der Roman zusätzlich an Tiefe.
Fazit: Es handelt sich um einen unterhaltsamen Krimi mit einer großartigen Atmosphäre, interessanten Ermittlungen und liebenswerten Charakteren. Am liebsten würde ich mich sofort selbst auf den Weg zum Mummelsee machen, um diesen geheimnisvollen Ort zu erkunden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Vor zehn Jahren verschwand Rachels beste Freundin Amy, nun ist ihre Leiche im Snowdonia-Nationalpark gefunden worden. Für die Beerdigung macht sich Rachel auf den Weg nach Wales. Doch wegen eines schrecklichen Autounfalls wird sie kurz vor dem Ziel mit einer Gruppe Fremder in einem alten Tunnel eingeschlossen. Es gibt Tote, und auch sie selbst ist verletzt.
Rasch bildet sich eine Schicksalsgemeinschaft. Aber einer der im Tunnel gefangenen Menschen ist nicht, wer er vorgibt zu sein. Es ist Amys Mörder. Als er Rachel erkennt, ersinnt er ein perfides Spiel mit nur einem Ziel: Rachels Tod.
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Tierärztin Anke Hartmann wird in den Haifischbereich gerufen, weil die Haie äußerst aufgebracht sind. Dort entdeckt sie eine Leiche. Hauptkommissarin Gretchen Larssen und ihr Team nehmen die Ermittlungen auf. Der Meeresbiologe Marius Langenfeld ist ohne Skrupel umgebracht worden. Es gibt zahlreiche Verdächtige. Kurz danach wird eine weitere Leiche aufgefunden, die auf die gleiche Weise getötet wurde. Es stellt sich heraus, dass beide kurz vor ihrem Tod beunruhigende Nachrichten erhalten hatten.
Gretchen Larssen ermittelt mit ihrem Team bereits zum zehnten Mal und erneut gelang es dem Autorenpaar, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Die kurzen Rückblicke erleichterten es mir, schnell in die Story einzutauchen. Obwohl ich die Reihe empfehle, können die einzelnen Fälle ganz unabhängig voneinander gelesen werden, da jeder für sich selbst abgeschlossen ist. Der Beginn der Geschichte ist sofort fesselnd und es gibt viele Verdächtige, was mich bis zum Ende zum Mitraten anregte. Die Ermittler vermuten, dass es nicht bei einem einzigen Opfer bleiben wird. Daher ist schnelles Handeln erforderlich. Zusätzlich zu den laufenden Ermittlungen bittet Karl Gretchen, ihm bei der Suche nach seiner seit fünfzehn Jahren vermissten Tochter zu helfen. Diese Nebenhandlung bringt zusätzliche Spannung. Gleichzeitig muss Gretchen mit einer besorgniserregenden Diagnose umgehen. Zudem begegnet man erneut Edda, die Schwierigkeiten auf ihrem Campingplatz hat. Dies sorgt für viel Abwechslung, ohne dass die eigentliche Kriminalhandlung in den Hintergrund rückt. Besonders gut gefallen hat mir wieder die stimmungsvolle Atmosphäre an der Ostsee, die perfekt zur Geschichte passt. Zudem greifen die Autoren mit der Überfischung ein aktuelles und wichtiges Thema auf, das sich gelungen in die Handlung einfügt.
Fazit: Auch der zehnte Fall von Gretchen Larssen hat mich wieder bestens unterhalten. Die gelungene Mischung aus spannenden Ermittlungen und einer tollen Atmosphäre macht das Buch zu einem echten Lesegenuss. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Ermittlungen mit Gretchen Larssen Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Es sollte der sicherste Ort der Welt sein. Das gemütliche Reetdachhaus hinter den Dünen, wo Lotta die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbrachte. Sie weiß genau, wo der Schlüssel liegt, wie die Krähen im Garten klingen. Hier will sie sich verstecken, hier wird sie niemand finden. Doch anders als früher, als der Strand voller Touristen und alles bunt und lebendig war, scheint das Örtchen am Meer jetzt verwaist. Und auch im Haus ist etwas anders als früher. Lotta hat immer öfter das Gefühl, nicht allein zu sein. Jemand beobachtet sie. Jemand folgt ihr, wenn sie draußen ist. Jemand ist bei ihr, wenn sie schläft. Lotta beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln. Was ist mit diesem Haus, das sie so gut kannte? Warum sind die Menschen so abweisend? Als sie anfängt, Fragen zu stellen, setzt sich ein düsteres Bild zusammen. Das Haus in den Dünen scheint eine Geschichte zu haben, die es tief in sich bewahrt. Eine Wahrheit, verborgen in einem Tagebuch. Dann erfährt Lotta von der jungen Frau, die vor ihr hier war. Die auch in diesem Haus wohnte. Die vor ihr hier gestorben ist
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