Klaffke Bernhard – Stille Verdammnis

Rezension

Hauptkommissar Frank Fröhlig und seine Kollegin Julia Stern stoßen in einer leerstehenden Industriehalle auf eine grausam zugerichtete Leiche. Vieles spricht dafür, dass es sich um einen geflüchteten Menschen handelt. Ein wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass das Opfer anscheinend ohne Gegenwehr gefoltert wurde. Ihre Nachforschungen führen sie in die Welt des organisierten Verbrechens und zu einem Fetisch-Club.

Die Handlung findet in Duisburg statt, wo die Ermittler mit einem kniffligen Rätsel konfrontiert sind. Von Anfang an ist klar, dass dieser Fall alles andere als einfach ist. Es fehlen fast sämtliche Spuren, die auf den Täter hindeuten, was die Ermittler vor eine nahezu unlösbare Herausforderung stellt. Die Abartigkeit der Straftat und die Frage, wie der Täter seine Opfer ohne jeglichen Widerstand quälen konnte, machen die Geschichte sehr fesselnd.
Fröhlig kommt für mich als wenig sympathischer Charakter rüber. Seine wechselhaften Beziehungen und seine kühle Art lassen ihn emotional distanziert erscheinen.
Ein weiterer zentraler Charakter ist Julia, die autistische Züge hat. Leider konnte der Autor bei mir keine emotionale Verbindung zu ihr herstellen, was ich schade fand.
Trotzdem bleibt die Spannung während der Ermittlungen durchgehend hoch. Man folgt mit Interesse, wie die Kommissare dem Verbrecher langsam näherkommen.

Fazit: Der Showdown ist packend und bringt einige in Gefahr, was die Anspannung steigert. Es geht allerdings ordentlich zur Sache und es ist nichts für schwache Nerven. Auch wenn ich mit den Charakteren wenig anfangen konnte, ist es dennoch ein packender Thriller.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei CW Niemeyer Buchverlag herzlich bedanke.

Schmidt Andreas Hass ist meine Liebe

Buchvorstellung

Hass ist meine Liebe« ist der Auftakt einer Krimi-Reihe aus dem Bergischen Land: Die unkonventionelle Kommissarin Mia Sommer wird mit den Abgründen des schönsten Gefühls der Welt konfrontiert.

Kopfüber und ertrunken liegt die angesehene Psychologin Tessa Winkler in einem Brunnen am Toelleturm, Wuppertals teuerster Wohngegend. Würgemale an ihrem Hals zeigen, dass sie unter Wasser gehalten wurde. Die Kommissare Mia Sommer und Björn Lassner haben zuerst den Exmann im Visier, der seine Trauer nutzt, um die Ermittler zu manipulieren. Und den Vater eines Mädchens, das bei einem Unfall starb, den Tessa verschuldet hat. Doch dann liegt eine weitere Frau tot auf der berühmten bunten Holsteiner Treppe, genau zwischen den beiden Stufen, die mit »Schlechtes Gewissen« und »Ehre« beschriftet sind.

Zufall oder der Beginn einer Mordserie? Mia und Björn nehmen die Vergangenheit der beiden Opfer genauer unter die Lupe und entdecken unheimliche Ähnlichkeiten in deren Liebesleben …

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke

Berchtold Biggi

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Biggi Berchtold vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Hallo, ich bin Biggi Berchtold, und ja, ich schreibe über Liebe. Aber nicht die kitschige Sorte mit rosa Einhörnern und Glitzerregen (obwohl ich Glitzer nicht grundsätzlich mag).

Ich bin durch und durch Romantikerin – mit Herz, Humor und einem Hang zum Chaos. Seit 2015 lasse ich meine Protagonisten stolpern, lachen, lieben und manchmal auch fluchen, bis sie ihr Happy End finden. Meine Geschichten sind sinnlich, spannend und so authentisch, dass man manchmal denkt, ich hätte sie heimlich aus meinem Leben geklaut. (Hab ich nicht. Meistens.)

Ich lebe mit meinem Mann und unserem erwachsenen Sohn in einem Vorort von Augsburg, meiner Geburtsstadt und gleichzeitig meine Ideenschmiede. Wenn ich nicht gerade schreibe, reise ich gern, lese gern und höre Musik, die sich oft heimlich in meine Bücher schleicht. Nebenbei male ich immer wieder gern oder werkle im Garten. Mal mit Pinsel, mal mit dem Tablet.

In den Amazon Top 100 war ich auch schon. Mehrmals. Aber ich bin trotzdem die mit dem Kaffeefleck auf dem Manuskript und dem chaotischen Schreibtisch voller Post-its, die keiner versteht.

Freu mich, wenn du Lust hast, in meine Geschichten einzutauchen. Taschentücher und Lacher inklusive.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Von Feyerabend Charlotte – Liebesrausch

Rezension

Anaïs Nin ist mit Hugo verheiratet, und seine Liebe zu ihr ist grenzenlos. Er kümmert sich nicht nur um sie, sondern auch um ihre kreativen Freunde. Schließlich trifft Anaïs den älteren Henry, und zwischen ihnen entsteht eine leidenschaftliche Affäre. In ihren Tagebüchern reflektiert sie über diese ausschweifenden Erlebnisse.

Die Autorin entführt nach Paris in den 1930 Jahren. Anaïs gewährt Einblicke in ihr Leben, das von emotionalen Konflikten und Liebesabenteuern geprägt ist. Die Ablehnung durch ihren Vater hat einen erheblichen Einfluss auf ihre Beziehungen und Entscheidungen im Leben.
Obwohl Anaïs mit Hugo verheiratet ist, hindert es sie nicht daran, eine intensive Beziehung zu Henry zu führen. Gleichzeitig fühlt sie sich auch zu dessen Frau June hingezogen. Die Vielzahl an Affären, die alle Hauptfiguren haben, sorgt für eine interessante Erzählweise. Leider vermisse ich tiefere Einblicke in ihr  literarisches Schaffen, was ich mir gewünscht hätte. Der Schwerpunkt liegt auf Abwechslung, Leidenschaft und den damit verbundenen Abhängigkeiten.
Anaïs selbst erschien mir oft als oberflächlich, während Henry mir als sexbesessen erschien.

Fazit: Diese Liebesgeschichte hat mich letztlich nicht so gefesselt, wie ich es erhofft hatte. Trotz der interessanten Rahmenhandlung und der Atmosphäre, die damals in Paris herrschte,  bleibt das Buch für mich hinter den Erwartungen zurück.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Sagenroth S. Alle Jahre wieder mit Elvis

Buchvorstellung

Es ist Dezember in der Koblenzer Altstadt, aber noch nicht alle sind in besinnlicher Stimmung. Oma Klärchen widersetzt sich den Feiertagsplänen ihrer Kinder. Samtpfote Chloe plant eine Demo gegen Katzen als Weihnachtsgeschenk. Der alte Kater Oskar studiert die Menschen im Haus gegenüber und stellt besorgt fest: „Es ist seltsam. Sie sprechen kaum miteinander.“ Doch dann wird einer der Nachbarn tot aufgefunden und Kater Elvis und die zauberhafte Chloe begeben sich wieder auf Tätersuche. Können sie außerdem Klärchens Weihnachtsfest retten?

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke

Kaden Gaby – Schneeweiße Küste

Rezension

Ein Containerschiff ist durch einen heftigen Sturm manövrierunfähig und durch die hohen Wellen verliert das Schiff seine wertvolle Fracht, wobei tausende von Päckchen mit einer weißen Substanz am Strand landen. Die Drogenmafia setzt alles daran, ihr kostbares Gut zurückzubekommen, aber so manch anderer möchte es zu schnellem Geld machen. Fenja findet die Sportschuhe ihres Ehemanns im Müll, doch von ihm fehlt jede Spur.
Außerdem zeigt ihr braver Kater ihr die Krallen und wird zur Kratzbürste. Für die Kommissare scheint es sich um einen bedeutenden Fall zu handeln.

Das war mein erster Krimi aus dieser Serie. Ein brisanter Fund und eine unbekannte Leiche sind Teil der Ermittlungen.
Fenja ist über das Verhalten ihres Mannes verwundert. Als dieser plötzlich verschwindet, wird sie in eine Reihe von chaotischen Ereignissen verwickelt. Leider konnte mich Fenja nicht ganz überzeugen. Ihre naive Art bringt sie immer wieder in schwierige Situationen, sie erschien mir zu leichtgläubig.
Parallel dazu müssen die Kommissare einen mysteriösen Mordfall sowie einen Drogenfund und die Suche nach einer vermissten Person aufklären. Die Leiterin des Kommissariats, Tomke, hat mit persönlichen Herausforderungen zu kämpfen und sehnt sich danach, endlich ungelöste Fälle zu bearbeiten. Als zudem ihre Kommissarin Miri Blum verschwindet, ist schnelles Handeln gefragt.

Fazit: Dieser Kriminalroman ist eine lockere und leichte Lektüre, der in einer reizvollen Kulisse in Ostfriesland spielt. Er bietet eine gute Unterhaltung für entspannende Lesestunden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an CW Niemeyer Buchverlag

Winkelmann Andreas Entführung im Himmelreich

Buchvorstellung

Der Campingplatz Himmelreich am Schwielowsee ist in Aufruhr: Der Bäcker ist verschwunden! Kein Bäcker heißt keine Brötchen, und das bedeutet schlechte Laune.

Dauercamper und Ex-Schauspieler Björn Kupernikus und Annabelle Schäfer, seine neue Partnerin „in crime“ entdecken den Lieferwagen des Bäckers in der Nähe des Sees; die Schuhe des Vermissten stehen am Ufer. Prompt geht die Polizei von Selbstmord aus. Fall gelöst?

Sein Bauchgefühl sagt Kupernikus, dass mehr hinter der Sache stecken muss. Zumal es auch noch einen Einbruch in ein Hausboot gab. Dabei wurde die junge Besitzerin angegriffen. Von einem Motiv weit und breit keine Spur. Kupernikus und Annabell beginnen Fragen zu stellen, die sie bald tief in einen verzwickten Fall verwickeln.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bei Droemer Knaur bedanke

Zino Lia

Autorenvorstellung


Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Lia Zino vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.


Liebe Thriller-Fans,

ich bin Lia Zino, 1998 in Düsseldorf geboren – und zähle zu den Menschen, die bei True Crime-Dokus wunderbar entspannen können. Die menschliche Psyche, Rätsel und Kriminalfälle faszinieren mich seit jeher, deshalb sieht mein Alltag als Reporterin oft spannender aus, als so mancher Krimi: Zum Beispiel, wenn ich illegalen Welpenhändlern hinterherjage und sie der Polizei überführe (kein Roman, sondern echtes Leben!).

Auch privat liebe ich den Wechsel zwischen Spannung und Entspannung – mal beim Yoga, mal mit gruseligen Filmen, gutem Essen und einem Stapel Thriller. Meine geliebten Katzen schlafen dabei bevorzugt auf meinen Manuskripten als auf dem Kratzbaum.

Mit ERBE, meinem ersten Psychothriller, erfülle ich mir einen Traum: Geschichten zu erzählen, die nachhallen und für Gänsehaut sorgen – auch beim entspannten Doku-Schlaf.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Wünsche Christiane – Es bleibt doch in der Familie

Rezension

Als Marlene die Nachricht vom Tod ihrer geliebten Tante erhält, ist sie sehr betroffen. Sie erfährt, dass sie und ihre Schwestern gemeinsam mit ihren Cousins und einer ihr unbekannten Person das Erbe teilen müssen. Die drei Geschwister, Marlene, Esther und Nicole, sind darüber äußerst enttäuscht, da sie sich intensiv um die Tante gekümmert haben. Ein Streit zwischen allen Beteiligten scheint unvermeidlich. Im Haus ihrer Tante findet Marlene das Tagebuch ihres verstorbenen Onkels, das ein gut verborgenes Geheimnis enthüllt. Der Wunsch der Tante, dass eine gemeinsame Entscheidung für das Testament getroffen wird, führt zu weiteren Konflikten unter den Erben.

Die Erzählung wird abwechselnd aus der Sicht der drei Schwestern Marlene, Esther und Nicole präsentiert, was es mir ermöglicht hat, ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.
Die Geschichte ist von vielen Fragen geprägt: Wer ist der geheimnisvolle siebte Erbe? Was hat es mit Peter, dem Ehemann, und der großen Liebe von Klara auf sich? Diese Fragen sorgten für anhaltende Spannung. Man wird Zeuge von Auseinandersetzungen, Missgunst und Neid, die auch in jeder erbberechtigten Familien auftreten können.
Besonders beeindruckend sind die Tagebucheinträge, die nach und nach ein Bild von Peter zeichnen. Auch die Geheimnisse von Klara werden Stück für Stück enthüllt. Es ist spannend zu verfolgen, welche Überraschungen die Handlung bereithält und wie die Charaktere mit diesen Herausforderungen umgehen.

Mein Fazit: Christiane Wünsche hat mit ihrem einfühlsamen Schreibstil ein unterhaltsames und spannendes Buch geschaffen, das mich sehr begeisterte. Die Autorin widmet sich zudem einem aktuellen Thema.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei S. Fischer Verlag herzlich bedanke.

Luchs Luna – Musicalmädchen

Rezension

Anna hat sich für die Rolle im Musical Ronjas Räubertochter ohne Erlaubnis ihrer Eltern angemeldet, die zunächst nicht sehr glücklich darüber waren. Es gelingt ihr in die Vorbereitungsgruppe zu kommen  hielt es jedoch zunächst vor ihrer Freundin Sara geheim. Beide träumen nämlich davon, Musicalstars zu werden. Aber auch Sarah wird später aufgenommen. Es gibt nur eine Hauptrolle. Wer bekommt sie?

Wir begleiten Anna bei ihren Vorbereitungen. Dabei merkt man, wie anstrengend dies sein kann, aber auch, wie sehr Anna es genießt. Die Schattenseiten werden hier ebenso verarbeitet. Anna lebt fast nur noch für ihr Musical. Ihr Bruder muss zurückstecken.
Ich fand die Einblicke hinter die Kulissen des Musiktheaters sehr interessant, und die Autorin hat die Atmosphäre gut vermittelt.
Es wird spannend erzählt und ich fieberte mit, ob und wie weit es Anna gelingen wird, die Hauptrolle zu ergattern. Dazu ihre Freundschaft mit Sara.

Fazit: Eine sehr interessante Geschichte mit Blick hinter die Kulissen. Hier werden wichtige Themen wie Freundschaft, Träume und Niederlagen angesprochen. Aber das Buch beinhaltet auch Neid und Konkurrenz. Ich habe es genossen, in die Welt des Musiktheaters entführt zu werden und mich sehr wohlgefühlt. Das Buch ist für Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren angegeben.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Hinweis: Diese Geschichte wurde zuvor unter selbigem Titel von Isabel Holocher-Knosp veröffentlicht.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke