Nach einer bitteren Enttäuschung bleibt Emery nichts anderes übrig, als ihr Großstadtleben in Vancouver hinter sich zu lassen und in ihre Heimat zurückzukehren, auf die malerische Insel Summerset Island vor der Küste Kanadas. Die Insel scheint unverändert, doch unter der ruhigen Oberfläche brodelt die Vergangenheit. Dort endete vor sieben Jahren eine Bootsparty in einer Katastrophe. Niemand spricht über das Unglück, auch Cole, Emerys heimliche große Liebe, nicht. In all der Zeit konnte sie ihn nicht vergessen und auch jetzt lässt er ihr Herz wieder höherschlagen. Zwischen großen Gefühlen und verborgenen Wahrheiten entscheidet sich, ob aus Emerys Rückkehr ein Neuanfang werden kann.
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Hannes Winkler muss sich schon früh als Fährmann bewähren. Seine sorglose Kindheit mit seinen Freundinnen Annemarie und Elisabeth ist abrupt vorbei. Er ist in Elisabeth verliebt, darf jedoch als Fährmann nicht heiraten, und sie ist außerdem bereits dem Landwirt Josef Steiner versprochen, während Annemarie auf eine Trauung mit Josef gehofft hat. Dann kommt der Erste Weltkrieg, gefolgt von einem schweren Schicksalsschlag.
Der Autorin gelingt es wieder einmal, einen beeindruckenden historischen Roman zu schreiben, der im Zeitraum von 1894 bis 1915 spielt und von der ersten Zeile an fesselt. Die Kindheit von Hannes, Annemarie und Elisabeth ist nur von kurzer Dauer, da sie unter harter Arbeit leiden müssen. Schon das Elternhaus prägt sie auf grausame Weise und diese folgt ihnen durch das gesamte Leben. Im Mittelpunkt stehen Elisabeth, Josef, Annemarie und Hannes. Elisabeth, inzwischen eine Bäuerin, fühlt sich gefangen in der Ehe mit Josef. Ihr eigener Einfluss und ihr Mitspracherecht sind gleich null. Auch Annemarie muss viel erdulden, während Hannes‘ Arbeit am reißenden Fluss Salzach gefährlich ist. Die unerfüllte Sehnsucht der Dreien fällt stark ins Gewicht, denn Gewalt, Missbrauch und Machtmissbrauch, prägen ihr Leben. Die Erzählung wechselt die Perspektiven, was das Gefühl der Beklemmung des Romans verstärkt und die Realität der damaligen Verhältnisse anschaulich macht.
Fazit: Das Buch ist ein extrem bedrückender Roman, der sowohl mitreißend unterhält als auch tief berührt. Er gibt Einblicke in die grausamen Schicksale und die damalige Rolle der Frauen. Für mich zählt dieses Buch zu einem der herausragenden Leseerlebnisse. Selten hat mich eine Geschichte so gefesselt und nachhaltig beschäftigt. Es ist eine Erzählung, die lange im Gedächtnis bleibt. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐+
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.
Als ihre Mutter Irma stirbt, verliert Nina den Boden unter den Füßen. Nach Jahren des Ausharrens an der Seite dieser gebrochenen Frau ist sie plötzlich frei und fühlt sich verlorener denn je. Um wieder festen Grund zu finden, reist sie ins tschechische Riesengebirge, wo die Familie ihren letzten gemeinsamen Urlaub verbracht hat. Nina will ergründen, was die Familie damals auseinandertrieb – und was das Land für sie bereithält, das ihre Mutter einst Heimat nannte: Böhmen.
Das Buch erscheint am 12.03.2026
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Als Bloggerin der dritten Stuttgarter Buchmesse war ich mit meinem Mann unterwegs.
Es war erstaunlich, was die Organisatoren Annkatrin Zellner, Stefan Zeh und Miriam Berger auf die Beine gestellt haben – wahrlich eine Mammutaufgabe. In diesem Jahr gab es fest eingeplante Timeslots, wodurch der Ablauf deutlich besser organisiert war als im Vorjahr.
Es fand sich eine feine Mischung an Büchern. Kinderliteratur, Fantasy, Romane und Krimis waren reichlich vertreten. Die Autorinnen und Autoren habe ich durchweg freundlich und motiviert erlebt. Es war ein wundervoller Tag mit vielen tollen Begegnungen und Gesprächen.
Mein besonderer Dank gilt auch meinem Mann, der geduldig war und mich beim Fotografieren tatkräftig unterstützt hat. Und das Beste: Nächstes Jahr findet die Veranstaltung im Messegelände Stuttgart statt. Merkt euch schon jetzt den Termin vor: 27.02.2027.
Hohenwart und Siegering, Anfang des 20. Jahrhunderts: Als Fährmann muss Hannes Winkler dem Brauch folgen, sich keine Frau zu nehmen. Denn sollte sein gefährlicher Beruf sein Leben fordern, darf er keine bedürftigen Angehörigen zurücklassen. Hannes’ Herz gehört trotzdem schon lang seiner Jugendfreundin Elisabeth. Doch die ist Josef Steiner versprochen, dem Erben des größten Hofes am diesseitigen Ufer der Salzach. Das trifft nicht nur Hannes und Elisabeth hart, die seine Gefühle erwidert: Elisabeths beste Freundin Annemarie hatte sich Hoffnung auf eine Heirat mit Josef gemacht.
Während der 1. Weltkrieg die kleine Gemeinschaft diesseits und jenseits der Salzach in Österreich und Deutschland spaltet, gerät das Leben der vier jungen Leute in einen Strudel aus Gewalt, Aufbegehren und Schuld. Als schließlich ein Kind verschwindet, wird eine tödliche Spirale in Gang gesetzt.
Das Buch erscheint am 02.03.2025
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Nachdem Svea bei einer Beförderung übergangen wurde, ist sie so niedergeschlagen, dass sie sich Urlaub und Überstunden nimmt und zu ihrer Großmutter nach Greetsiel fährt. Diese hat sich verletzt und benötigt Unterstützung in ihrer Pension. Da diese in die Jahre gekommen ist, kümmert sie sich um einige Reparaturen. Dort trifft sie Thies und Eric, ihre Freunde aus der Jugend, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat. Nun steht sie vor der Entscheidung, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll.
Als erster Teil der Nordseeliebe-Reihe hat mich dieses Buch sofort begeistert. Svea ist in ihrem Job sehr enttäuscht worden und nutzt die Gelegenheit, um ihrer Großmutter zur Seite zu stehen. Dabei begegnet sie Thies und ist überrascht, wie aus dem einst kleinen Jungen ein selbstbewusster junger Mann geworden ist, wodurch ihr Herz schneller schlägt. Zugleich empfindet Svea auch eine Anziehung zu Eric. Die Charaktere sind wieder einmal überzeugend gestaltet. Sie sind sympathisch und authentisch. Die Handlung bleibt leicht und locker. Es geht um Familie, Verantwortung, neue Hoffnungen und die zarte Entwicklung einer Liebe, aber auch um eine Familiengeschichte, die Svea lange Zeit belastete.
Fazit: Es ist ein stimmiger und herzerwärmender Roman mit großartigen Charakteren und einer eindrucksvollen Küstenatmosphäre. Zudem lädt das Buch zum Träumen ein. Dafür sorgt Romantik. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Die Renovierungsarbeiten sind nun endlich beendet, und Maike und Alex machen sich auf den Weg nach Fuerteventura, um den Jahreswechsel dort zu feiern. Natürlich gibt es einige Hürden. Schon am Flughafen ereignet sich das erste Missgeschick für Alex. Auch das All-inclusive-Hotel entspricht den gängigen Vorstellungen, denn es gibt Liegenreservierer, überspannte Rentner und gefährliche Rasenmäherroboter. Doch Alex bleibt gelassen, denn er hat eine große Überraschung für Maike geplant. Ob alles ohne Probleme verläuft, müsst ihr unbedingt selbst herausfinden.
Dies ist der vierte Teil, der sofort in die Handlung einsteigt. Bereits zu Beginn wird deutlich, dass der Autor den humorvollen Stil der Reihe beibehält. Wer Alex bereits kennt, weiß, dass er scheinbar das Pech anzieht. Immer wieder geschehen in seinem Umfeld unvorhergesehene Dinge, und oft hatte ich Mitleid mit ihm, weil er sich mehr oder weniger ahnungslos in skurrile Situationen bringt. Eine besonders lustige Szene entsteht, als Alex beim Wasserballspielen gegen wirklich starke Gegner antreten muss. Auch die Überraschung für Maike gestaltet sich als äußerst kompliziert. Die Charaktere bleiben sympathisch und glaubhaft, und besonders Alex zeigt, dass er auch in ungewöhnlichen Momenten gelassen bleibt.
Fazit: Dies ist ein humorvoller Roman mit einer Prise Romantik und sehr sympathischen Charakteren. Die Beschreibungen der Hotelgäste wirken realistisch und bringen eine Alltagswirklichkeit ins Spiel, was mich besonders amüsierte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Die Journalistin Juliane ist für die Brigitte tätig und thematisiert Angelegenheiten, die Frauen betreffen. Bisher hat sie den idealen Partner nicht gefunden, da ihr ihre Unabhängigkeit wichtiger ist. Eine Frau in den 1970er Jahren gab mit der Heirat ihre Freiheit und Selbstbestimmung auf. Dann trifft sie Andreas, aber die Furcht vor einer möglichen Schwangerschaft belastet sie. Zeitgleich demonstrieren in Frankreich Frauen für mehr Gleichstellung und Selbstbestimmung. Auch Juliane beschäftigt sich mit dem Thema des Paragrafen 218.
Die Autorin widmet sich mit großer Sensibilität einem Thema, das bis heute nichts an Relevanz verloren hat, nämlich der Selbstbestimmung und dem Kampf um den Paragrafen 218. Eingebettet in die gesellschaftlichen Umbrüche der 1970er-Jahre erzählt sie eine bewegende und aufrüttelnde Geschichte. Im Mittelpunkt steht Juliane, eine starke und selbstbewusste Frau, deren Artikel viele Frauen ihrer Generation ansprechen. Sie ermutigt dazu, die eigene Meinung zu äußern, sich zu positionieren und für die eigenen Rechte einzutreten. Auch ihre persönliche Geschichte hat mich berührt. Besonders eindrucksvoll ist, wie es der Autorin gelingt, die Atmosphäre der 70er-Jahre lebendig werden zu lassen. Musik, Mode und das gesellschaftliche Lebensgefühl dieser Zeit werden so anschaulich geschildert, dass ich mich mitten hineinversetzt fühlte. Gleichzeitig zeigt der Roman, wie hart und steinig der Weg zur Gleichberechtigung war und wie viel wir den mutigen Frauen von damals verdanken. Obwohl die Erzählung fiktiv ist, stützt sie sich auf reale Ereignisse. Sie regt zum Nachdenken an und macht mir bewusst, wie bedeutend es ist, errungene Rechte nicht für selbstverständlich zu halten.
Fazit: Es ist eine großartige und bewegende Geschichte, die mich sowohl unterhalten als auch nachdrücklich bewegt hat. Ich habe großen Respekt vor den Frauen, die für Gleichberechtigung gekämpft haben, Chapeau! Wo wären wir heute ohne ihren Mut? Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Svea steht kurz vor ihrer Beförderung, als sie plötzlich übergangen wird und ihr beruflicher Traum zerbricht. Da erreicht sie ein Hilferuf ihrer Großmutter, der wie ein Wink des Schicksals wirkt. Svea reist nach Greetsiel, um spontan die Leitung der kleinen Familienpension zu übernehmen. Die alte Herberge ist in die Jahre gekommen und sehnt sich nach frischem Wind. Zwischen abgeblätterter Farbe und vertrauten Gängen spürt Svea, dass sich nicht nur die Pension verändert hat – auch sie selbst ist nicht mehr dieselbe. Und dann sind da noch Thies und Eric, ihre Freunde aus Kindertagen. Aus dem einstigen Kleeblatt sind drei Erwachsene geworden, deren Wege sich längst getrennt haben. Doch mit jedem gemeinsamen Moment kehrt ein Stück der alten Unbeschwertheit zurück. Svea steht vor Entscheidungen, die weit über ihre Karriere hinausgehen, denn plötzlich mischt sich auch ihr Herz ein. Greetsiel wird zum Prüfstein ihrer Vergangenheit, zum Ort der Veränderung und zur Erkenntnis, dass Beständigkeit manchmal dort liegt, wo man sie am wenigsten erwartet.
Das Buch erscheint am 23.02.2026
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Michael Klink ist seit drei Jahrzehnten ein erfolgreicher Comedian und gewährt in diesem Buch einen offenen Blick in sein Leben jenseits der Bühne. Die Urlaubssuche des Ehepaars gestaltet sich anfangs kompliziert, denn Isabel zieht Schweden vor. Am Ende entscheiden sie sich jedoch für Gran Canaria. Auf der Insel erleben sie zahlreiche alltägliche Dinge, die vielen von uns vertraut sind. Eine unangenehme Blase während der Reise, ein Pool voller Gummitiere und der oft übersehene Hinweis, beim Eincremen auf die Partnerin zu hören. Das Buch ist geprägt von witzigen und menschlichen Momenten, in denen der Autor sich selbst nicht zu ernst nimmt und dem Leser genügend Gelegenheit bietet, sich mit ihm zu identifizieren.
Fazit: Sehr humorvoll erzählt der Comedian auf lustige Weise von seinen Erlebnissen, und ich musste oft herzlich lachen. Die Situationen erscheinen glaubwürdig und nahbar, sodass ich mir gut vorstellen kann, seine Auftritte zu besuchen. Es sind amüsante Alltagsgeschichten mit einem humorvollen Blick auf die Dinge. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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