Lindstein Mariette DIE SEKTE DEIN ALPTRAUM NIMMT KEIN ENDE

Meine Rezension zu

Mariette Lindstein DIE SEKTE

DEIN ALPTRAUM NIMMT KEIN ENDE

Sofia lebt glücklich mit ihrem Ehemann Benjamin und hat eine 15-jährige Tochter. Sie engagiert sich stark für Sektenaussteiger und hat mit Ehemaligen aus der Sekte ein Haus für diese eingerichtet.

Eines Tages brennt dieses Haus ab und kurz darauf meldet sich Franz Oswald.

Die alten Ängste brechen auf.

Franz Oswald ist nach wie vor an Sofia interessiert, aber nicht nur an ihr. Sie lässt auf ein Treffen mit Franz ein, obwohl ihr alle abraten.

Zwischenzeitlich hat er wieder große Anerkennung in der Öffentlichkeit. Die Menschen sind begeistert von ihm.

Was aber wirklich auf der Insel Dimö geschieht, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Dieser Teil von Mariette Lindstein steht den anderen in nichts nach. Im Gegenteil, das Buch ist extrem spannend.

Diesmal muss Sofia um ihre Tochter bangen. Franz hat in der Zwischenzeit eine Menge Anhänger.

Er hat sich nicht verändert. Ist nach wie vor ein Narzisst und nach außen hin großzügig und verständnisvoll. Seine faszinierende Wirkung bleibt nicht ohne Folgen.

Ihn umgibt eine Aura, der sich nur wenige entziehen können.

Es wird teilweise aus der Sicht eines seiner Kinder erzählt. Das ist schockierend und lässt einen nachdenklich zurück.

Mariette Lindstein zeigt mit ihrem Buch, was in einer Sekte möglich sein kann.

Ihre eigene 25-jährige Erfahrung als Sektenmitglied sind spürbar.

Dies ist der dritte Teil. Kann aber unabhängig von den anderen gelesen werden, jedoch empfehle ich mit Band 1 zu beginnen. Sofias Entwicklung lässt sich so am Besten nachvollziehen.

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefangen genommen und mitgerissen.

Ihre Schreibweise und das Geschehen machen das Buch zu einem absoluten Lesegenuss.

Aktuell wird die Reihe verfilmt, worauf ich mich sehr freue.

Fazit: spannend, fesselnd, schockierend und aufwühlend.

Von mir gibt es 5 Sterne.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Van Hattem Brigitte SCHABRACKENBLUES

Meine Rezension zu
Brigitte van Hattem

SCHABRACKENBLUES

Silvia Maier ist Lehrerin und mitten in den Wechseljahren. Regelmäßig trifft sie sich mit ihren Freundinnen um den Schabrackenblues zu zelebrieren. Jede hat so ihre Wehwehchen und sie stellen fest, die Männer sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren.
Wie Silvia und ihre Freundinnen diese Zeit meistern, müsst ihr selbst lesen.

Brigitte van Hattem hat hier hervorragend die Probleme der Frauen ab 50 erläutert. Ich habe das Buch sehr vergnüglich gelesen, denn es handelt von meinen Leidensgenossinnen. Auch wenn es nur einige kleine Gemeinsamkeiten gibt, verbindet das.
Sie bringt Themen zur Sprache und spricht sehr offen darüber, von denen ich nicht mal geahnt habe, dass es sie gibt. Unverhohlen schildert sie das eine oder andere Leiden. Manches lässt einen grübeln und hoffen, nie davon betroffen zu werden.
Der Spaßfaktor kommt dabei aber nicht zu kurz.
Dies alles vereint sie in einer heiteren Mischung und Ernsthaftigkeit, so dass man nur noch so durch die Seiten fliegt.
Der Titel Schabrackenblues hat mich anfangs eher befremdet, aber wenn man das Buch liest, macht auch der Titel Sinn.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung, nicht nur für Frauen ab 50 und
💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Teufl-Heimhilcher Brigitte ZWISCHEN TAFelSPITZ UND MINISTERRAT

Meine Rezension zu
Brigitte Teufl-Heimhilcher
ZWISCHEN TAFELSPITZ UND MINISTERRAT

Band 1
Sybille Hold-Meixner tritt die Nachfolge des verstorbenen Minister Winter an. Er ist bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Sybille nimmt ihr Amt sehr ernst. Wichtige Themen wie Wehrpflicht, Pensionsalter und Studiengebühren stehen auf ihrem Programm.
Der Kanzler Reifenstein mischt sich aber in viele Dinge ein und sie soll nur in seinem Sinne handeln, da Wahlen anstehen.
Der Chefredakteur Viktor Raab glaubt nicht an den Unfalltod des Ministers und nimmt die Recherche auf.
Dabei kommen er und Sybille sich näher.

Band 2
Zwei Jahre später wird Sybille zur Vizekanzlerin gewählt und hat außerdem den Parteivorsitz.
Stress ist vorprogrammiert und eigentlich müsste sie sich viel mehr um Viktor kümmern.
In ihren eigenen Reihen steht Finkenberg unter Verdacht der Vorteilsnahme. Wird sie sich behaupten können oder muss sie sogar zurücktreten?

Wie der Titel schon verrät geht es hier im heiteren Gesellschaftsroman von Brigitte Teufl-Heimlicher politisch zu.
Sie nimmt sich aktuellen Themen an und schreibt über Korruption, Machtgier und Vertuschung.
Sybille kommt sehr sympathisch rüber und auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen.
Mir hat er sehr gut gefallen.
Fazit: eine Geschichte mit politischem Touch und sympathischen Darstellern.
Von mir gibt es 4 Sterne.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Hartung Alexander

🎙🎙🎙 #Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch den sympathischen Autor Alexander Hartung vorstellen.

Vielen Dank, dass du hier mitmachst.

Deine Vorstellung
Ich wurde 1970 in Mannheim geboren und nach einem Abstecher nach Berlin, bin ich seit 2001 wieder zurück in die Kurpfalz, wo ich mit meiner Familie immer noch wohne.
Meine noch immer anhaltende Begeisterung für Krimis begann mit Agathas Christies »Mord im Orient-Express«.
Angefangen zu schreiben habe ich aber erst während meines Studiums der Volkswirtschaft, Ende der 90er-Jahre.
Im Jahre 2014 erblickte mein erster Krimi (»Bis alle Schuld beglichen«) das Licht der Welt. Von diesem Zeitpunkt an habe ich mindestens ein Buch pro Jahr veröffentlicht, alle mit Amazon Publishing als Verlag. Bis zum April 2020 waren es deren zehn in zwei Serien:
Jan Tommen (Berlin):
1. Bis alle Schuld beglichen
2. Vor deinem Grab
3. Wenn alle Hoffnung vergangen
4. Die Erinnerung so kalt
5. Was verborgen bleiben sollte
6. Wenn die Zeit gekommen ist

Nik Pohl (München):
1. Auf zerbrochenem Glas
2. Vom gleichen Blut
3. Von zerfallenen Träumen

Dazu noch das alleinstehende Buch »Ich werde nicht ruhen«.
Im November 2019 erhielt ich vom Amazon Publishing eine Auszeichnung für verkaufte eine Millionen Bücher. Vier wurden bereits ins Englische übersetzt, zwei weitere auf Italienisch. Abgesehen von »Ich werde nicht ruhen«, ist jeder Roman auch als Hörbuch erhältlich.
Mein Arbeitsalltag als Thriller-Autor ist sehr unvorhersehbar. Als nicht hauptberuflicher Autor und Familienvater kann man nur schreiben, wenn man Zeit hat. Leider leidet vor allem das Lesen unter dem Schreiben.
Von der Schreibidee bis zum fertigen Buch dauert es etwa ein Jahr. Das reicht vom Erstellen der Übersicht, zum eigentlichen Schreiben, bis hin zum Lektorat. Dazu braucht es aber etwas Übung. Beim ersten Buch war das deutlich länger.
Meine sind aus Inspirationen aus Literatur, Fernsehen und vor allem echten Verbrechen. Es gibt sehr viel Literatur über Serienmörder, die sehr hilfreich ist, bis hin zu Serien wie „Mindhunters“, die sehr akribisch aufgebaut sind.

Vielen Dank für diese sehr interessanten Einblicke.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

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Würdinger Sebastian GRENZENLOS AN DEINER SEITE

Meine #Rezension zu
Sebastian Würdinger
GRENZENLOS AN DEINER SEITE

Johann hat eine kleine körperliche Behinderung und wird deshalb in der Schule gemobbt. Auf seine Mutter ist auch kein Verlass, denn sie ist dem Alkohol verfallen. Er lernt einen Fischer kennen und dieser akzeptiert ihn so, wie er ist und sein Leben geht allmählich aufwärts und er findet sein Glück.

Sebastian Würdiger hat sich hier dem Thema Behinderung angenommen.
Die Leute zeigen Abneigung und Ablehnung und haben keinerlei Toleranz und Anerkennung für die Behinderten.
Leider wurde ich mit Johann nicht warm. Die Ausdrucksweise und Verhalten passt nicht zu einem Jugendlichen.
Die Handlung erfolgt zu plötzlich, Zeitsprünge sind nicht nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist einfach gehalten. Potenzial nach oben ist gegeben.
Es wurde in dieser kurzen Geschichte zu viele Handlungen integriert, so dass sie unglaubwürdig erscheinen.
Auch Logikfehler sind enthalten.
Trotz allem regt das Thema zum Nachdenken und Umdenken an.
Von mir gibt es 3 Sterne.
Nach Rücksprache mit dem Autor werden in einer Neufassung diverse Fehler behoben. Gerne gebe ich dem Autor dann nochmals eine Chance und lese das überarbeitete Buch.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Aurass Dieter

📖📖#Buchvorstellung #Neuzugang📖

Auf dieses Buch von Autor Dieter Aurass bin ich schon sehr gespannt.
Vielen Dank an den CW Niemeyer Buchverlage GmbH für die zwei Exemplare.
Ein Exemplar könnt ihr im Oktober auf meinem Blog gewinnen, für alle, die dieses Jahr nicht auf die Messe gehen können oder wollen.

Hier habt ihr schon mal den Klappentext

Eine Stadt in Angst.
Koblenz, die beschauliche Touristenstadt an Rhein und Mosel, wird in Angst und Schrecken versetzt. Jeden 3. Tag geschieht ein grauenvoller Mord, jede Tat trägt eine andere Handschrift und die Opfer haben keinerlei Gemeinsamkeiten.

Obwohl Kriminalhauptkommissar Auer, Leiter der Mordkommission, frühzeitig die Handschrift eines Serienkillers vermutet, nehmen seine Vorgesetzten ihn nicht ernst. Er ist wegen seines vorlauten Mundwerks in Ungnade gefallen und sein Team besteht aus Beamten mit Disziplinarstrafen, aber er widmet sich trotz der Widerstände mit aller Kraft der Aufklärung der Verbrechen. Dabei erhält er unerwartete Unterstützung durch eine junge Praktikantin, die kurz vor ihrer Prüfung zur Kommissarin steht.

https://www.niemeyer-buch.de

Kalpenstein Friedrich PROST, AUF DIE WIRTIN

Meine #Rezension zu

Friedrich Kalpenstein PROST, AUF DIE WIRTIN

Hauptkommissar Tischler ist von München nach Brunngries versetzt worden.
Er ist noch von Umzugskartons umgeben, als ihn die Nachricht erreicht, dass es eine Tote gibt. Es stellt sich heraus, dass die Tote die Wirtin Franziska Leidinger ist.
Brunngries ist normalerweise ein Ort, wo es ruhig und heimelig ist.
Mit Polieiobermeister Fink macht er sich auf zum Tatort.
Ein Verdächtiger ist schnell im Umfeld von Franziska gefunden.
Bei der ersten Befragung ist Fink zu eifrig und Tischler muss ihn erst einmal bremsen.
Es gibt außerdem noch weitere Verdächtige.
Akribisch wird im gesamten Team ermittelt.
Wenn ihr wissen wollt, wer der Mörder ist und was es mit der F-U-T Methode auf sich hat, dann kann ich euch den Provinzkrimi wärmstens empfehlen.

Ich war schon sehr gespannt wie sich Friedrich Kalpenstein in dem Genre Krimi macht.
Bisher kenne ich nur die Herbert Reihe.
Es ist ihm sehr gut gelungen.
Mit Tischler und Fink hat er ein gutes Duo
kreiert.
Anfangs muss er Fink noch bremsen, aber am Schluss gibt es großes Lob.
Überhaupt ist das ganze Kommissariat stimmig.
Bis zum Schluss weiß man nicht, wer der Täter ist. Somit bleibt alles spannend.
Die Sprache ist sehr bildhaft und zeichnete mir auch öfter ein Lächeln ins Gesicht. Der Humor und die gewohnten Dialoge kommen nicht zu kurz.
Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung mit Tischler und Fink freuen.
Fazit: ein toller Provinzkrimi gespickt mit Humor und Spannung
Von mir gibt es 💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Kraus Christian

🎙🎙🎙 #Autorenvorstellung 🎙🎙🎙
Heute möchte euch euch den sehr sympathischen Autor Christian Kraus vorstellen.

Vielen Dank, dass du mitgemacht.

Hallo!

Erstmal ganz lieben Dank für die Möglichkeit, mich und meine Bücher hier vorstellen zu dürfen.

Ich bin gebürtiger Hamburger und nur im Nebenberuf Schriftsteller. Mein Interesse für Naturwissenschaften und Psychologie hat meine Neigung zum kreativen Schreiben und dem Ausdenken von Geschichten lange in den Hintergrund gedrängt.
Nach dem Abi habe ich Medizin studiert, mich auf Psychiatrie und Psychotherapie spezialisiert und einige wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht.
Ich musste erst durch eine Zwischenprüfung in der Psychoanalyseausbildung rasseln und einige Wochen Frust schieben, um ernsthaft mit dem kreativen Schreiben zu beginnen. Damals (das ist jetzt gute fünfzehn Jahre her) brauchte ich dringend eine Abwechslung von Krankenhausalltag und Ausbildung und habe meinen ersten (unveröffentlichten) Roman geschrieben – eine, wie ich noch immer finde, ganz nette Fantasygeschichte. Meiner zehnjährigen Tochter hat sie sehr gut gefallen.
Die Prüfung habe ich erfolgreich nachgeholt und arbeite nach etlichen Jahren in der Hamburger Uniklinik inzwischen als Psychiater und Psychoanalytiker in meiner eigener Praxis – aber beim Schreiben bin ich geblieben.
Mein Interesse an Menschen, eine Leidenschaft für bewegende Geschichten und Freude an der Sprache sind die roten Fäden sowohl meiner schriftstellerischen als auch meiner psychotherapeutischen Arbeit.
Da ich einige Jahre in einer forensischen Abteilung tätig war, also einer Einrichtung, in der psychisch kranke Menschen, die schwere Straftaten begangen haben, begutachtet und behandelt werden, liegt es für mich Nahe, meine Krimis im psychiatrischen bzw. forensischen Umfeld anzusiedeln.
In meinen ersten veröffentlichten Roman „Der Seele dunkle Seite“ geht es um einen forensischen Psychiater, der ins Visier eines psychopathischen Killers gerät. Gerade die psychologische Ausgestaltung des Bösewichts finde ich immer wieder herausfordernd und spannend.
Um die Frage, welche Erlebnisse und unbewussten Motive einen Menschen zum Verbrecher oder gar Mörder werden lassen, geht es auch in meinem zweiten Buch, „Töte, was du liebst“. Ein junger Polizist und eine Gerichtsmedizinerin jagen einen unheimlichen Killer, der erst Katzen und später Menschen tötet. Was zunächst klingt wie ein Sonntagsabendfernsehkrimi, entwickelt sich zu einer intensiven Psychogeschichte. In meinem dritten Buch „Nichts wird dir bleiben“ steht ein Psychoanalytiker im Mittelpunkt, dessen sicher geglaubtes Leben Stück für Stück auseinanderbricht und der erst spät begreift, dass er ins Visier eines gefährlichen Sektenführers geraten ist.
https://www.krauskrimi.de
https://www.facebook.com/krauskrimi.de/

Liebe Grüße und spannende Lesestunde wünscht

Christian Kraus

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
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Scherf H.C DER TOD IM DOPPELPACK

Meine Rezension zu
H.C. Scherf DER TOD IM DOPPELPACK

Was für ein schrecklicher Tatort Gordon Raabe und sein Team erwartet.
Kaum vorstellbar, dass jemand so gewalttätig vorgeht.
Der Mörder hat sich hier ausgetobt.
Weitere schwer misshandelte Menschen werden aufgefunden.
Schon bald steht fest, dass ein Pärchen hinter diesem grausamen Morden steckt.
Aber nicht nur damit wird Gordon Rabe konfrontiert. Ein alter Fall lässt ihn an seine Grenzen gehen.
Wer steckt hinter den Morden und was ist der Anlass? Wird er den alten Fall lösen können, ohne selbst in Gefahr zu kommen?

Mit einem Cliffhanger endete der 1. Teil.
Dieser knüpft direkt daran an.
Man kann sie zwar unabhängig voneinander lesen, aber es wäre besser die Vorgeschichte zu kennen.
Gordons autistische Kind wird sehr gut dargestellt und hat meine große Sympathie.
Diesmal hat Rabe es nicht nur mit brutalen Morden zu tun, auch ein alter Fall lässt
Raabe und sein Team an seine Grenzen stoßen.
Endlich gibt es eine Spur und diese führt zu einem Pärchen.
In Rückblenden wird die Geschichte der Täterin erzählt. Dadurch bekommt man sehr gute Einblicke.
Bei diesem zweiten Teil hat sich der Autor selbst übertroffen.
Von der ersten Seite bis zur letzten zieht sich die Spannung kontinuierlich durch.
Er versteht es diese zu halten.
Dieses mal geht es ziemlich grausam und brutal zu.
Es wird gezeigt, wozu Menschen fähig sein können und lässt uns in die tiefste Abgründe blicken.
Hier wird die Lust am Töten dargestellt, aber auch Gordons Ängste.
So muss ein Thriller sein.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
💥💥💥💥💥
Fazit: spannend, fesselnd, dramatisch und voller Action.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Korte Alizee

1. Erzähle kurz über Dich

Hallo und danke für die Einladung! Es freut mich, dass ich hier sein darf. Was kann ich über mich erzählen? Ich bin 49 Jahre alt, vollzeitarbeitende Familienernährerin und Freizeitautorin. Als Autorin Alizée Korte bin ich seit 3 Jahren aktiv. Ich habe bisher zwei Bücher veröffentlicht, meinen Roman „Dein Weg, meine Liebe“ im Oktober 2017 und im Juli 2018 den Erzählungsband „Das Echo der Farben“. Beide Bücher finden sich im Genre zeitgenössische Belletristik.

2. Mit Deinem Debütroman „Dein Weg meine Liebe“ hast Du einen großartigen Liebesroman mit Tiefgang geschrieben. Du hast Dich dem Thema Behinderter angenommen und sehr glaubhaft das Leben im Rollstuhl beschrieben. Wie bist Du auf dieses Thema gekommen?

Ich glaube, das Thema ist über viele Jahre zu mir gekommen. Für prägende Menschen in meinem Umfeld waren Krankheit und Behinderung immer das schlimmste vorstellbare Unglück, das sie mit allen Mitteln aus ihrem eigenen Leben ausklammern wollte. Man schaute „diese Leute“ nicht an, man war froh, dass man selbst nicht betroffen war. Als Heranwachsende fing ich an, diese Sichtweise in Frage zu stellen. Hier und dort kreuzten Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen meinen Weg, mal war der Kontakt flüchtig, mal etwas enger. Was ich aus diesen Begegnungen mitnahm, war, dass das Leben dieser Menschen definitiv nicht „das schlimmste vorstellbare Unglück“ war. Diese simple Erkenntnis fand ich in Büchern und Filmen kaum abgebildet. Das hat mich gewundert und ich habe angefangen, in meine Manuskripte Figuren mit Behinderung einzuarbeiten. Während des Studiums verliebte ich mich dann kurz, aber heftig, in einen Rollstuhlfahrer, was für mich einige Fragen aufwarf. Warum faszinierte er mich? War ich noch „normal“? Hatte ich ein Helfersyndrom? Einen Fetisch gar? Im Endeffekt scheiterte die Beziehung, bevor sie wirklich begann, an Dingen, die nichts mit Behinderung zu tun hatten. Danach habe ich mich noch mal stärker mit der Frage befasst, warum Menschen mit Behinderung in Büchern so seltsam dargestellt werden. Ich meine, wer schreibt, sucht doch in der Regel nach starken Persönlichkeiten für die Hauptfiguren, nach Menschen mit Ecken und Kanten. Und Menschen, die aufgrund einer Behinderung immer wieder mit Benachteiligung konfrontiert werden, entwickeln sehr häufig besonders starke Persönlichkeiten, lassen sich weniger von Oberflächlichkeit blenden. Ich fand, so eine Persönlichkeit hat durchaus das Zeug zur Hauptfigur. Das habe ich um die Jahrtausendwende erstmals mit meiner Geschichte „Der letzte Mord“ ausprobiert, und ab 2012 in „Dein Weg, meine Liebe“ noch konsequenter umgesetzt.

3. Ganz groß ist gerade das Thema Inklusion. Ich habe keinerlei Kontakte zu Behinderten, würde es sehr begrüßen, wenn in unserer Gesellschaft das Miteinander mehr gefördert würde. Ist das auch Dein Anliegen und hast Du im Bekanntenkreis Behinderte, da Du so warmherzig darüber geschrieben hast?

Vor einiger Zeit las ich im großen weiten Internetz im Zusammenhang mit Inklusion den schönen Satz: Auch Nicht-Behinderte haben ein Anrecht auf den Umgang mit Behinderten. Ich finde, das bringt sehr gut auf den Punkt, dass Inklusion keine Einbahnstraße ist. Es wird ja immer nur betont, dass Menschen mit Behinderung vom Umgang mit Nicht-Behinderten profitieren. Dabei steht unausgesprochen im Raum, dass dies auf Kosten der Nicht-Behinderten geschieht. Sie sollen Rücksicht nehmen, langsamer machen, helfen. Doch ein wesentlicher Punkt wird dabei vergessen: Je mehr wir mit Menschen zu tun haben, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Besonderheiten anders sind, umso vielfältiger wird unser eigenes Denken. Wir hinterfragen mehr, wir finden neue Lösungsansätze, wir sehen klarer, worauf es ankommt. Wenn wir erfahren, wie Menschen mit Behinderung leben, mit ihrer Besonderheit umgehen und was ihnen wichtig ist, hilft uns das – ganz egoistisch betrachtet – sogar für unser eigenes Leben. Denn wir haben gute Chancen, irgendwann selbst mit Einschränkungen zurechtkommen zu müssen. Manche erst in hohem Alter, manche früher. Und wir sind gut beraten, wenn wir dann nicht glauben, dass uns „das schlimmste vorstellbare Unglück“ ereilt hat, sondern in der Lage sind, weiterhin unser Leben als lebenswert zu empfinden.

4. Ich bin ja eine absolute Coverkäuferin und Dein Cover sagt nichts dazu, um was es ihm Buch geht. Ist das gewollt oder eher Zufall?

Das ist durchaus gewollt. „Dein Weg, meine Liebe“ ist die Geschichte von Vika und Etienne. Nicht die Geschichte eines Rollstuhls. Leider funktionieren viele von uns so, dass sie zuerst den Rollstuhl sehen, nicht die Person darin. Wer einen Rollstuhl auf dem Cover sieht, denkt zu neunzig Prozent: Ohoh, ein Schicksalsroman. Da brauche ich Taschentücher. In die Ecke wollte ich mein Buch nicht stellen.

5. Wie lange hast Du für dieses Buch gebaucht und wie viel Zeit nahm die Recherche in Anspruch?

An „Dein Weg, meine Liebe“ habe von 2012 bis 2017 gearbeitet. Also fünf Jahre. In diesem Zeitraum habe ich nicht zwischen Schreib- und Recherchephasen unterschieden. Viele Situationen habe ich selbst erlebt, darüber hinaus habe ich viel gelesen. Fachliteratur zur psychischen Bewältigung von Traumata, Blogs von Querschnittgelähmten und Inklusionsaktivisten, aber auch etliche Romane mit behinderten Protagonisten. Und Youtube schlägt mir immer noch so ziemlich jedes neue Video zum Thema Rollstuhlkarate vor.

6. Die Schauplätze des Buches sind zum großen Teil in Japan. Warst Du dort selbst überall? Sie spielen aber auch in Heidelberg. Hast Du eine besondere Beziehung zu dieser romantischen Stadt?

An den meisten Schauplätzen in Japan war ich tatsächlich. Manche habe ich allerdings räumlich verrückt. Das beschriebene Dojo in Amagasaki ist nicht wirklich in Amagasaki. Leider sind mehrere Kapitel, die in meiner persönlichen japanischen Lieblingsstadt Kyoto spielten, verschiedenen Kürzungen zum Opfer gefallen. In Heidelberg habe ich studiert und nach meinem Abschluss noch vier Jahre dort gearbeitet. Ich liebe die Stadt immer noch.

7. Du schreibst unter einem Pseudonym. Gibt es einen speziellen Grund dafür?

Ich bin ja nur Freizeitautorin. In meinem Hauptberuf kümmere ich mich seit zwölf Jahren um die Kommunikation des deutschen Zweigs eines globalen Agenturnetzwerks. Das heißt, wenn man meinen Klarnamen googelt, findet man alles, was mit Websites, Informationen und Pressemeldungen für diesen Arbeitgeber zu tun hat. Auch verschiedene Interviews mit meinen Chefs sind darüber zu finden. Da wollte ich nicht mit der lila Invasion dazwischenfunken.

8. Hast Du selbst Zeit zum Lesen und wenn ja, was liest Du und bevorzugst Du einen Lieblingsautor?

Die Zeit ist immer ein Problem. Aber ich lese gern und entdecke auch immer wieder neue Bücher, die mir gefallen. Zuletzt war das „Unter Leuten“ von Juli Zeh. Bei ihren Büchern stimmt einfach alles. Eine großartige Erzählerin, dazu klug und engagiert. Sehr gefallen hat mir auch „Dunkelgrün, fast schwarz“ von Mareike Fallwinkl. Ein tolles Debüt, beeindruckender Schreibstil. Ansonsten kämpfe ich seit dem Sommer mit dem neapolitanischen Quartett von Elena Ferrante. Ich hadere, finde es streckenweise zu langatmig, will aber auch nicht abbrechen. Wenn ich eines Tages den vierten Band beendet habe, werde ich vermutlich in Lobeshymnen ausbrechen. [Anmerkung: Ich bin bereits heute, 15. Januar, begeistert, obwohl ich soeben erst Band 3 begonnen habe. ;-)]

9. Tauscht Du Dich mit anderen Autoren aus?

Ja, aber nicht mit den genannten, sondern mit denen, die eher mein Level sind und die ich über Social Media kennenlerne.

10. Dein zweites Buch „Das Echo der Farben“ enthält sechs Erzählungen und ist wieder sehr berührend. Wann können wir mit einem neuen Buch von Dir rechnen und wann gibt es eine Fortsetzung von Etienne und Vika?

Tatsächlich arbeite ich seit einigen Monaten an der Fortsetzung von „Dein Weg, meine Liebe“. Mein Gefühl war ja immer, dass die Geschichte von Vika und Etienne nicht nach 396 Seiten zu Ende ist. Insofern geht es einfach weiter. Im Moment bin ich bei Kapitel 13. Die gute Nachricht zum Veröffentlichungszeitpunkt: Es ist relativ wahrscheinlich, dass ich nicht wieder fünf Jahre bis zur Fertigstellung brauchen werde. Die schlechte Nachricht: Wie lange es konkret dauern wird, weiß ich nicht. Wie gesagt, ich bin nur Freizeitautorin und mein Hauptberuf hat Priorität. Das liegt nicht zuletzt daran, dass an ihm das finanzielle Wohl der Familie abhängt, denn mein Mann ist seit einigen Monaten offiziell schwerbehindert. Ja, das Schicksal hat durchaus einen Sinn für Ironie.

11. Was sind Deine Wünsche für die Zukunft und möchtest Du Deinen Lesern noch etwas mitteilen?

Ja! Ein großes Dankeschön an alle, die Rezensionen zu meinem Roman auf Amazon, LovelyBooks etc. gepostet haben und/oder das Buch im Freundeskreis weiterempfehlen. Ich bin wahnsinnig froh, dass die Geschichte nicht – wie von so manchen Buchprofis prognostiziert – nur Betroffenen und ihren Angehörigen gefällt. Gewissermaßen lässt mich das hoffen, nicht nur für meine eigene Zukunft als Autorin, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander im wirklichen Leben. Vielleicht parken ein paar Menschen weniger „nur mal kurz“ auf Behindertenparkplätzen oder verkneifen sich die Frage „Was ist denn mit dir passiert?“, weil ein rollstuhlfahrender Karatelehrer namens Etienne Jeancour etwas in ihrem Kopf bewegt hat. Das wäre schön.

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Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Interview und wünsche Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg