
Buchvorstellung
Alea erfüllt Erwartungen. Im Beruf, im Alltag, im Leben. Sie hält durch, organisiert, trägt – bis ihr Körper nicht länger mitmacht. Was lange wie Stabilität wirkt, entpuppt sich als Erschöpfung. Was nach Kontrolle aussieht, ist längst Selbstverlust. In einem Alltag aus Leistungsdruck, Loyalität und dem Anspruch, allem gerecht zu werden, verliert Alea immer mehr den Kontakt zu sich selbst. Als nichts mehr funktioniert, beginnt etwas, das sie nicht länger aufschieben kann: der Rückweg zu ihrer eigenen Wahrheit. Zwischen Angst, Rückzug und wachsender Klarheit stellt sie sich den Maßstäben, die ihr Leben bestimmt haben – und der Frage, ob Anpassung wirklich Sicherheit bedeutet. „Irreversible“ ist ein psychologisch dichter Roman über Burnout, gesellschaftliche Erwartungen und den Mut, das eigene Leben neu auszurichten. Wie weit muss ein Mensch sich von sich entfernen, bevor Umkehr zur einzigen Richtung wird?
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.