Beyer Anja Saskia – Sieben Jahre bis zu dir

Unbezahlte Werbung Rezensionsexemplar

Sieben Jahre sind seit dem Bootsunglück vergangen. Als Wren Logan Sinclair begegnet, der seinen Vater besucht, werden Erinnerungen an die Vergangenheit wieder wach. Seine damalige Zurückweisung hat sie nie ganz vergessen und dennoch merkt sie schnell, dass ihre Gefühle für ihn noch immer da sind. Gleichzeitig verhält sich Wrens Bruder Billy zunehmend merkwürdig. Als Wren und Logan bemerken, dass mit ihm etwas nicht stimmt, wollen sie ihm helfen und kommen sich dabei wieder näher. Doch wird Logan diesmal zu seinen Gefühlen für Wren stehen?

Es ist bereits der zweite Teil, der auf der Insel spielt, und schnell war ich wieder in der stimmungsvollen Umgebung angekommen. Die Geschichte lässt sich auch gut lesen, da durch einige Rückblicke wichtige Ereignisse aus der Vergangenheit verständlich werden und man schnell in die Handlung hineinfindet.

Logan ist auf Summerset Island, um seinen kranken Vater zu besuchen. Die Beziehung zwischen den beiden ist schwierig, denn sein Vater zeigt deutlich narzisstische Züge. Auch das Wiedersehen mit Wren ist zunächst nicht einfach, da die Vergangenheit noch immer zwischen ihnen steht. Dennoch ist die Anziehungskraft, die beide füreinander empfinden, deutlich spürbar. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich ihre Annäherung mit den Sorgen um Billy verbindet. Gemeinsam versuchen sie, herauszufinden, was mit ihm los ist.

Die Entwicklung der Geschichte war zwar vorhersehbar und ich hatte recht früh eine Vorstellung davon, wie sie ausgehen könnte. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Auch die authentischen Charaktere und das stimmungsvolle Setting auf Summerset Island haben mir gut gefallen.

Fazit: Der erste Teil der Reihe hat mich persönlich etwas mehr begeistert, dennoch ist die Geschichte gefühlvoll und unterhaltsam und handelt von Liebe, Verlust, Familie und der Frage, ob man der Vergangenheit eine zweite Chance geben kann.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Wilmes Frank – Lass den Tag nicht vorübergehen

Rezension

Theodor hat eine große Leidenschaft für die Malerei. Sein Vater ermöglicht es ihm, in einem Keller ein Atelier einzurichten. Da das Malen jedoch nicht immer finanziell tragfähig ist, nimmt er eine Anstellung bei dem Uhrenhändler Sir Martin an. Dieser erkennt sein Talent und führt ihn in die Welt der Kunst ein. Besonders die Farbe Weiß in all ihren Variationen hat es Theodor angetan. Die Stille wird zu einem stetigen Begleiter in seinem Leben.

In diesem Roman begleiten wir Theodor auf seinem Weg in die Künstlerwelt. Dabei bleibt er stets bescheiden und möchte keineswegs im Rampenlicht stehen, obwohl er schon bald sehr bekannt wird. Vielmehr liebt er die Ruhe und zieht sich gerne zurück. Seine Bilder entstehen aus Überzeugung und von innen heraus. Genau das macht ihn zu einem besonderen Künstler.

Auch als Mensch hat mir Theodor gut gefallen. Er ist hilfsbereit und kümmert sich beispielsweise auf besondere Weise um den Fahrradhändler. Dabei zeigt sich, dass ihm die Menschen in seinem Umfeld wichtig sind und er trotz seines Erfolges auf dem Boden bleibt.

Fazit: Es ist ein Roman über einen stillen Maler, der sich nicht verbiegen lässt und trotz seines Erfolges bescheiden bleibt. Die Geschichte ist eher ruhig gehalten und wird feinfühlig und stellenweise fast poetisch erzählt. Eine schöne Lektüre für alle, die ruhige und besondere Geschichten mögen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Hauff Kristina

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Kristina Hauff vorstellen.

Liebe Kristina, herzlich willkommen auf meinem Blog. Ich freue mich sehr, dass du heute meine Gastautorin bist.

Mein Name ist Kristina Hauff und ich bin am Niederrhein aufgewachsen.
Schon immer habe ich die Kolleginnen und Kollegen beneidet, die als Kind bereits die erste Romanidee im Kopf hatten. Ich selbst bin da absolute Spätzünderin. Vor meinem ersten Schreibversuch (im Alter von 40 Jahren!) lagen sechs verschiedene Berufe, die ich erlernt und ausgeübt habe (unter anderem war ich Theaterregisseurin, Buchhändlerin, Journalistin und Synchronautorin). Erst durch das Schreiben habe ich meine berufliche Erfüllung gefunden.
Fassade und Täuschung, Angst und Selbstschutz, zerbrochene Lebensträume und Vertrauen in sich selbst … das sind die Themen, um die es in meinen Romanen immer wieder geht. Was wünschen sich meine Figuren für ihr Leben? Wo finden sie Halt? Und wie schaffen sie es, ihre Träume zu verwirklichen? Die Figuren und ihre Geschichten sind erfunden und dennoch lebe ich in ihnen.
Zum Schreiben brauche ich Ruhe und trotzdem Menschen um mich herum, beides finde ich in der Stabi am Potsdamer Platz. Ich brauche mein Zuhause Berlin ebenso wie die Stille und Weite der Ostsee (auf der mein Mann und ich gern segeln!), meine Familie als Hort der Liebe und Struktur, aber auch das Alleinsein, um den Dämonen zu begegnen.
copyright Foto: Robert Bartholot

Ich freue mich über Euer Feedback auf Instagram oder auf meiner Webseite:
http://www.kristinahauff.com     

Ganz herzlichen Dank, liebe Kristina für die interessanten Einblicke in dein Leben.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser!

Limar Fiona Unordentliche Verhältnisse Unglücksbräute

Buchvorstellung

Beruflich läuft es für Ilse gut, sie hat ihre Lehre als Verkäuferin in Magdeburg angetreten. Doch privat wird sie von ihrer Familie zu einer Verbindung mit einem Mann gedrängt, die so gar nicht ihren Vorstellungen entspricht. Als dann eine Verlobung in ihrem Umfeld tödlich endet, reißt das alte Wunden auf und stürzt Ilse in einen Gewissenskonflikt. Wie viel darf sie riskieren, damit die Wahrheit über den Tod ihrer besten Freundin endlich ans Licht kommt? Als wäre das alles nicht genug, wird Ilse auch noch von einer geheimnisvollen Frau verfolgt und sieht sich dadurch plötzlich mit der dunklen Seite der schillernden Metropole konfrontiert, die ungeahnte Gefahren birgt.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Lehmann Astrid

Autorinnenvorstellung

Heute freue ich mich sehr, euch die sympathische Autorin Astrid Lehmann näher vorzustellen. Ihre besondere Lebensgeschichte verbindet Frankreich, den Schwarzwald und die Liebe zum Schreiben auf eine ganz außergewöhnliche Weise.

Französische Schwarzwälderin, europäische Nomadin und ein Kind des Waldes

So richtig gefunden im Leben habe ich mich erst durch das Schreiben. Geboren bin ich in Frankreich. Meine Mutter stammt aus der Bretagne, mein Vater aus dem Schwarzwald. Ende der 70er Jahre bin ich mit meinen Eltern nach Freiburg gezogen, ohne ein Wort Deutsch zu können! Nach dem Abitur auf dem Deutsch-Französischen Gymnasium habe ich zunächst eine Banklehre absolviert, der ausdrückliche Wunsch meines Vaters. Nach meinem Studium in Frankfurt bin ich dann als „Expat“ in der Welt herumgereist. Ich habe in vielen Ländern gelebt und gearbeitet. Klingt aufregend, war es aber nicht immer. Denn ich habe auch Zeiten der Einsamkeit erlebt. Dieses Gefühl, „anders“ zu sein, hat mich begleitet.

Wer bin ich, wo gehöre ich hin? Die Sehnsucht nach einem „Zuhause“ wurde stärker, und so bin ich nach vielen Jahren im Ausland wieder in den Schwarzwald zurückgekehrt, wo ich, nach einigen Kehren, meine ganz persönliche Heimat gefunden habe. Die Liebe zur Natur hat meinem Leben eine neue Richtung geschenkt: nach einer Ausbildung als Wildpflanzenpädagogin, folgte eine Zertifizierung im Bereich Feldbotanik, sogleich dann auch mein erstes Buch „Wildpflanzenküche aus dem Schwarzwald“. Mehrere Sachbücher folgten.

Doch ich habe gemerkt, dass ich noch andere Geschichten in mir trage. Geprägt von meiner tiefen Liebe zu Frankreich und diesem Gefühl, „anders“ zu sein, habe ich eine Familiengeschichte geschrieben: „Nur ein kurzer Sommer“, nominiert für den Delia Literaturpreis 2026. Vor wenigen Wochen ist dann „Und der Wind steht still“ erschienen, wieder eine deutsch-französische Geschichte, die in der Nachkriegszeit spielt und auf historischen Begebenheiten beruht.

Heute weiß ich: Ich bin eine „französische Schwarzwälderin“. Das ist meine ganz persönliche Identität.“

Ganz herzlichen Dank, liebe Astrid, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser!

Unbezahlte Werbung

Whitmore Felicity Die Patin von New York

Buchvorstellung

Zur feierlichen Enthüllung eines Denkmals für ihre Vorfahren, die als ›Eltern der Waisen‹ verehrt werden, trägt Mallory Taunton ein wertvolles Diamantcollier, ein Erbstück. Da erhebt sich ein Mann und behauptet, Jesse und Georgiana Birnbaum seien keineswegs soziale Wohltäter gewesen, sondern Mitglieder der Organisation von Fredericka Mandelbaum, New Yorks berüchtigter Verbrecherkönigin. Auch das Collier sei Diebesgut, seiner Familie vor 150 Jahren entwendet. Auf der Spur der Diamanten enthüllt sich eine unglaubliche Geschichte.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Winter Florence Die Wellentochter

Buchvorstellung

Nebelschwaden verbergen das Schloss in den Highlands am Tag ihrer Ankunft. Hier soll Hailey in den kommenden Monaten die wertvolle Bibliothek katalogisieren. Von Beginn an scheint die Familie, deren Vorfahren Dunrathmore einst erbaut haben, etwas zu verbergen. Wieso reiste die Bibliothekarin vor ihr so überstürzt ab? Und was ist 1876 mit Moira MacDonald geschehen, der großen Liebe des damaligen Schlossherrn? Moira war ein Freigeist und eine Dichterin, doch kurz nach der Hochzeit verschwand sie. Hailey folgt Moiras Spuren, die sie auf die grandiosen, seit Jahrzehnten unbewohnten St.-Kilda-Inseln führen – und in höchste Gefahr bringen.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Eismann Sigra

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sigra Eismann vorstellen.

Doch wer steckt hinter der Autorin? Das erzählt sie euch heute selbst:

Ein Leben ohne Bücher ist sinnlos – das war für mich schon als Kind klar. Wenn meine Großeltern Besuch hatten, wurde ich dazu gerufen, um allen vorzulesen, weil ich das „doch so schön kann“. Als Teenie schrieb ich Buffy-Fanfiction und die Horror-Story „Insel des Grauens“. Es gab nie Zweifel: Beruflich will ich mal was mit Schreiben machen. In der thüringischen Provinz, in der ich aufgewachsen bin, gab es dahingehend aber nicht viele Optionen und so brachte mich 2013 dann ein Volontariat beim Onlinemagazin Promiflash nach Berlin. Ein Schritt, der mein Leben in vielerlei Hinsicht komplett verändert hat.
In den folgenden Jahren hab ich immer irgendwie mit Content gearbeitet: für Startups, Medienhäuser, Digitalagenturen. Der Wunsch, ein Buch zu schreiben, war immer da, wurde im Laufe der Jahre aber einfach vom Leben zugeschüttet. Und die Grube letztlich von Selbstzweifeln und fehlendem Mut bewacht. Irgendwann inspirierte mich Herzschmerz wieder zum Schreiben kurzer Texte, aber weiterhin hat die große Idee gefehlt, die sich für mich für ein Buch richtig angefühlt hat. Im Herbst 2024 kam die dann endlich und jetzt sind wir hier und ich darf mich nach der Veröffentlichung meiner Debüt-Novelle „Vergiss nicht, was uns Zuflucht war“ am 28.07.2026 nun Autorin nennen. Verrückt, sehr oft irrational und beängstigend. Ich bin ein sehr sensibler, empathischer Mensch, der dazu neigt, alles zu zerdenken – das ist bei dem Ganzen wirklich nicht hilfreich. Auf der anderen Seite wäre mein Buch sicher auch nicht das, was es ist, wenn ich nicht so wäre.
Und sonst? Auch nach 13 Jahren in Berlin bin ich der Stadt nicht müde. Ihr hab ich die mir liebsten Menschen zu verdanken und dass ich mich selbst gefunden hab. Ich liebe gutes Essen, Rosé und Margaritas, bin für immer Linkin Park- und Buffy-Fan. Und sehr, sehr dankbar, dass ich das Privileg hatte, meinen Traum zu verwirklichen.

Ganz herzlichen Dank für die wunderbaren und persönlichen Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg, viele inspirierende Momente und alles Gute für Deinen weiteren Weg als Autorin!

Unbezahlte Werbung

Samson Tanja Frau Boomer badet nackt

Buchvorstellung

Vera Pohlmann, Anfang fünfzig, mag sich gerade selbst nicht mehr. Ihre Kamera im Online-Meeting muss den Alterungsfilter aktiviert haben – über Nacht scheinen ihre Gesichtskonturen erschlafft. Allein ihr Körpergewicht zeigt einen Aufwärtstrend. Während Tochter Flora spritzig mit Schönheitsbehandlungen experimentiert und ihrer Mutter zu Hormoncocktails rät, versucht Vera zu akzeptieren, dass mit ihren Kindern die eigene Jugendlichkeit ausgezogen ist. Neue Perspektiven müssen her! Als ihr gleichaltriger Arbeitskollege plötzlich einem Herzinfarkt erliegt, fasst Vera einen Plan. Wenn schon alt werden, dann bitte schlank und gesund! Sie will ihren Körper in Sachen Fitness und Ernährung auf ein neues Level upgraden. Schließlich liegt Longevity längst im Trend. In ihrer jungen Praktikantin Melissa findet sie eine Verbündete in Sachen Selbstoptimierung, nur ihr Mann Ferdi zieht bei ihrer Challenge „Perfekt altern“ nicht mit …

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Hansanord Verlag herzlich bedanke.

Kohfink Corinna – Lavendelblüte auf Mallorca

Rezension

In ihrem Job ist Leonie schon lange unzufrieden, weshalb sie ihn aufgibt. Als sie in Tübingen eine Anzeige entdeckt, in der Doro eine Wohnung auf Mallorca länger vermietet, macht sie sich auf den Weg dorthin. Vor zwanzig Jahren hat sie dort ihre große Liebe getroffen und niemals vergessen. Sie möchte endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen. Doch sie ahnt nicht, dass Doro ein Talent fürs Verkuppeln hat, und bald trifft sie Rafael wieder. Wie wird dieses Wiedersehen ausfallen?

Nie hat Leonie ihre große Liebe Rafael wirklich vergessen. Endlich möchte sie mit der Vergangenheit abschließen und einen Neuanfang wagen, ohne ständig an ihn denken zu müssen. Doch dabei hat sie die Rechnung ohne Doro gemacht, die schon viele Paare zusammengeführt hat.
Es war wunderschön, erneut nach Mallorca zurückzukehren und die Insel während der Lavendelblüte zu erleben. Die Autorin beschreibt die traumhafte Kulisse so lebendig, dass ich den Duft des Lavendels und die besondere Atmosphäre direkt vor Augen hatte. Besonders gefreut habe ich mich darüber, alten Bekannten wieder zu begegnen.
Sehr berührend fand ich auch zu erleben, wie Leonie und Rafael sich zum ersten Mal begegnet sind. Leonies Entwicklung hat mir ebenfalls sehr gefallen. Schritt für Schritt gewinnt sie mehr Selbstvertrauen und Mut.

Fazit: Es ist eine schöne Geschichte vor der malerischen Kulisse Mallorcas, die mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und  ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.