Perry Philippa Die Therapeutin und ihre Mörder

Buchvorstellung

Mit Toten ist man in Westlinke vertraut; die Seven Sisters, weiße, ziemlich hohe Kalksteinklippen, ein Hotspot für traurige Seelen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Ermordete hingegen – die gibt es so gut wie nie in diesem verschlafenen Landstrich an der südenglischen Küste. Für die Polizei ist der Fall Henry Clayton deshalb klar: Selbstmord. Eine Theorie, mit der Pat Philipps so gar nichts anfangen kann. Und sie muss es schließlich wissen. Immerhin war sie Henrys Therapeutin. Und für sie kann er nur auf einem Weg die Klippen hinabgestürzt sein kann: Er wurde gestoßen. Aber bei DS Stevens beißt sie mit ihrem Ansatz auf Granit. Also muss sie wohl selbst ermitteln: mit scharfem Blick für die menschlichen Schattenseiten, einem kratzbürstigen Kater und einem Nachbarn mit fatalen Likör-Ideen. Im Gegensatz zur Polizei stellt Pat die richtigen Fragen – und findet Antworten, die sie selbst gefährlich nahe an den Abgrund bringen.

Das Buch erscheint am 07.05.2026

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.

Eckstein Yvette – Tod auf Hohenzollern

Rezension

Der Schlossmeister Wolfgang Kramer entdeckt eines Tages den Wachmann Basti leblos in der Kirche St. Michaelis. Schnell wird ihm klar, dass es sich hierbei nicht um ein Unglück handeln kann, und zusammen mit seiner Tochter Hannah macht er sich daran, herauszufinden, wer für seinen Tod verantwortlich ist. Auf ihrer Suche stoßen sie auf zahlreiche Verdächtige.

Der Krimi lebt vor allem von seinem besonderen Schauplatz. Die Burg Hohenzollern auf der Schwäbischen Alb sorgt mit ihrer eindrucksvollen Kulisse sofort für eine geheimnisvolle Atmosphäre. Wenn dann auch noch der Nebel aufzieht, wird die Atmosphäre nahezu perfekt für einen Kriminalfall.
Wolfgang stößt bei seinen Nachforschungen auf ein altes Familiengeheimnis. Seine Freunde, die regelmäßigen Karten spielen, hätte der eine oder andere ein Motiv gehabt.
Anscheinend wollte Basti Wolfgang noch etwas Wichtiges mitteilen.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden Kriminalroman. Die Atmosphäre rund um die Burg Hohenzollern ist die größte Stärke des Buches, während die Handlung mich nicht ganz überzeugen konnte. Mir hat es etwas an Spannung gefehlt.
Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.

Kleiber Katja

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Katja Kleiber vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Meine Krimis heben sich durch ungewöhnliche Protagonistinnen (ja, es sind immer Frauen) und Haltung hervor. Außerdem gibt es was fürs Herz – fast immer ist in dem Krimi auch eine Liebesgeschichte zu finden.
Ich schreibe derzeit zwei Serien, und zwar eine Spanienreihe, die unter Romantic Suspense fällt – neben dem Krimifall gibt es auch Liebe, und zwar für eine ältere Protagonistin.
Jeder Band hat eine andere Protagonistin, die einen Krimifall löst und auch einen neuen Partner findet – das Genre ist Romantic Suspense. Außerdem spielen lokale Traditionen eine Rolle. Wer also gerne nach Spanien reist oder Barcelona besucht, lernt schon mal einige der katalanischen Eigenheiten kennen. Alle drei Bände sind unabhängig von einander lesbar.
Beim Schreiben der Spanien-Krimis bin ich gedanklich am Mittelmeer. Außerdem recherchiere ich vor Ort und binde historische Gegebenheiten ein – Lesen bildet! Der dritte und abschließende Band „Brisante Brandung“ erscheint im Juni und ist unabhängig von den ersten beiden lesbar, spielt aber am gleichen Ort: dem hübschen Fischerort Cambrils.
Die andere Serie spielt in Frankfurt und zeigt die dunklen Seiten der Bankenstadt. Hier ist gerade Band 5 erschienen – es geht um einen Skandal in der Pflege und düstere Machenschaften der Baubranche.
Ich mag keine Krimis, in denen Gewalt geschildert wird allein wegen des Effekts. Krimis sind für mich ein Weg, unsere Gesellschaft und Lebensrealität zu beschreiben und gleichzeitig zu unterhalten. Diesen schmalen Grad zu treffen, ist nicht einfach.
Ich lebe vom Schreiben, sowohl als Journalistin wie als Autorin. Als Dozentin an der Schule des Schreibens bilde ich Nachwuchs aus.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg

Wer immer rechtzeitig über meine Bücher Bescheid wissen will, abonniert am besten meinen Newsletter unter http://www.katja-kleiber.de

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Wood Dany R. Die stummen Turteltauben von Sylt

Buchvorstellung

Oma Käthe genießt mit ihrem Lebensgefährten Hinnerk den zweiten Frühling auf Sylt, als ein frischverliebtes älteres Pärchen tot gefunden wird. Ertrunken! Für die Kripo ist der Fall schnell geklärt: gemeinsamer Freitod in den Fluten der Nordsee, statt glückliches Schweben auf rosaroten Wolken. Eine Freundin der Toten wendet sich an Käthe, weil sie nicht an einen Suizid glaubt. Sie vermutet, dass der Mörder im Umfeld einer Dating-App zu finden ist, da ihre »Dating-Dagmar« häufig »Matches« mit dubiosen Männern hatte. Könnten also bei einem eifersüchtigen Single die Sicherungen durchgebrannt sein, weil das Opfer ihn abblitzen ließ? Käthe fackelt nicht lange: Sie meldet sich ebenfalls in der App an und trifft wildfremde Herren aus der Onlinewelt – natürlich aus rein ermittlungstaktischen Gründen und um ihrer unfreiwilligen Senioren-WG mit Ellen zu entfliehen. Hinnerks Schwester ist nämlich frisch verknallt und nervt mit schnulzigen Liebesballaden. Davon bekommt Käthe keine Dating-Lust, sondern nur Schwägerinnen-Frust.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Bro Tuva Polarblut Tödliches Leuchten

Buchvorstellung

In der eisigen Dunkelheit von Tromsø erschüttert ein brutaler Mord die verschneite Idylle. Der erfolgreiche Tourismusunternehmer Glen Solberg wird vor seinem Haus tot aufgefunden, mit einem Kopfschuss aus nächster Nähe hingerichtet. Noch bevor Anta Thorsen und Hans Vigeland von der Polizei Tromsø Antworten finden können, geschieht ein zweiter Mord. Tief im Schnee, in einer abgelegenen Hütte, wird ein Mann in einen Hinterhalt gelockt und erstochen – ausgerechnet in einer Nacht, in der die Nordlichter besonders hell über den Himmel tanzen. Zwei Tote. Zwei Tatorte. Und es gibt nur stumme Zeugen: die Polarlichter.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Gmeiner Verlag herzlich bedanke.

Luz Monja

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin  Monja Luz vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Herzlichen Dank, liebe Helga, dass ich mich hier auf deiner tollen Seite vorstellen darf. Ich bin im schönen Mittelrheintal aufgewachsen, in Bacharach, nicht weit entfernt vom berühmten Loreley-Felsen. Burgen und Schlösser waren für mich Alltag, es war normal in den Ruinen zu spielen. Doch schon sehr früh habe ich mich weniger für die lieblichen Prinzessinnen- , sondern für die Intrigen-, Lügen- und Mordgeschichten  interessiert.
In meiner Teenagerzeit flammte dann noch einmal die Liebe zur Poesie auf, die sich in zahlreichen von Herzschmerz erzählenden Gedichten entlud. Als ich dann entschied, meine freie Zeit mit Schreiben zu füllen, flossen spannende bis traurige Geschichten aufs Papier. Kaum zu glauben, denn ich würde mich als einen positiven und lustigen Mensch bezeichnen. Allerdings liegen mir die Randgruppen jeglicher Couleur am Herzen, das erklärt die ernste Stimme, die sich durch meine Romane und Kurzgeschichten zieht. Im Laufe der Zeit sind es weit über zehn in verschiedenen Anthologien geworden.
Meine Roman “Wer Verfehlung deckt” und “Wer Vertrauen schenkt” sind Regionalkrimis, die in Mainz angesiedelt sind, der rheinland-pfälzischen und närrischen Hauptstadt am Rhein. Ein ganzes Ermittler-Team sorgt für Spannung und kurzweilige Unterhaltung. Für die authentische Ermittlungsarbeit führe ich regelmäßige Interviews mit den verschiedenen Abteilungen der Polizei oder anderen Experten. Dabei helfen mir auch die großartigen Vereine Mörderische Schwestern, Selfpublisher und Bundesverband für junge AutorInnen, die eine große Unterstützung für mein Autorinnen-Dasein sind.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

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Gruber Birgit Glitzer, Tod und Törtchen

Buchvorstellung

Zusammen mit der Dogge ihrer Schwiegermutter ist Kati Blum zur Fastenzeit neuerdings sportlich unterwegs. Dass sie ausgerechnet am Bayreuther Hundestrand über eine Leiche stolpert, ist für die Hobbydetektivin eine willkommene Abwechslung. Das Opfer: ein Konditor, dessen berühmtes Törtchen-Rezept mit ihm verschwunden ist.

Während Kripo-Hauptkommissar Lars Winkelmann eine Spur ins Drogenmilieu verfolgt, glaubt Kati, dass Liebe das Tatmotiv gewesen sein muss. Um der Wahrheit näher zu kommen, schleicht sie sich mit ihrer Freundin Nina als Model bei der anstehenden Hochzeitsmesse ein und jagt wenig später im Brautkleid quer durch die Stadt.

Lars hat genug von ihren eigenmächtigen Methoden. Doch zwischen Zuckerguss, Spitzenstoff und einem mysteriösen Mann im Anzug stößt Kati auf immer mehr Ungereimtheiten. Fest steht: Hinter der süßen Fassade verbergen sich Geheimnisse, für die jemand bereit ist, alles zu tun …

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Kohfink Heiko – Rosalie und der blutige Pfeil

Rezension

Der Krimiclub findet sich zu einem Outdoor-Event auf einem Bogenschießplatz ein. Dort entdeckt Rosalie einen Pfeil, der mit Blut befleckt ist. Sogleich machen sich die Seniorendetektive Rosalie und Gustav ans Ermitteln. Doch je tiefer sie in die Sache eintauchen, desto mehr geraten sie in außergewöhnliche Situationen, sehr zum Leidwesen des Lukas Eisele.

In diesem zweiten Teil bringt der Autor seine Rentnerdetektivin erneut in die Handlung, und es dauert nicht lange, bis Rosalies und Gustavs kriminalistisches Gespür geweckt wird. Was anfangs wie ein Rätsel erscheint, verwandelt sich nach und nach zu einem spannenden Fall, bei dem lange unklar bleibt, ob tatsächlich ein Verbrechen begangen wurde.
Mit viel Neugier, Mut und einer gehörigen Portion Engagement machen sie sich daran, die Hintergründe aufzudecken. Dabei bringen sie sich wieder in gefährliche Situationen. Rosalie wäre allerdings nicht Rosalie, wenn sie sich davon abschrecken ließe. Gustav unterstützt sie wie gewohnt mit seiner ruhigen Art, sodass das Duo als Ermittler hervorragend harmoniert. Auch diesmal beweist Rosalie, dass sie nicht nur mutig, sondern auch klug ist, denn mit Einfallsreichtum gelingt es ihr, dem Täter auf die Schliche zu kommen.
Gelungen ist auch die Verbindung zur Reihe Schwabencops.

Fazit: Der Krimi überzeugt durch eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Der dezente schwäbische Dialekt ist leicht verständlich, und ein hilfreiches Glossar am Ende des Buches bietet Übersetzungen. Es ist eine unterhaltsame Geschichte mit liebenswerten Charakteren, die Lust auf mehr macht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Mohr Kerstin – Eierlikör und Bienenstich

Rezension

Eine Hunsrücker Honigmesse soll stattfinden und die Vorbereitungen laufen bereits. Bislang ist alles friedlich, bis anonyme Briefe auftauchen und kurz darauf ein Mord geschieht. Anneliese und Loni wittern einen neuen Fall und beginnen prompt mit ihren Ermittlungen. Selbst Anneliese erhält einen Drohbrief. Ein Verdächtiger ist zunächst nicht in Sicht.

Dies ist bereits der vierte Fall für die charmanten Seniorinnen. Bereits die Planungen für die Messe verlaufen alles andere als ruhig. Als dann auch noch ein Mord passiert, sind Anneliese und Loni sofort zur Stelle und fangen an, auf ihre eigene Art zu ermitteln, und zwar bei Eierlikör und Bienenstich. Es gibt einige Verdächtige, und ich habe mitgerätselt, wer ein Motiv haben könnte. Besonders hervorzuheben sind die beiden Damen Anneliese und Loni. Sie sind sehr sympathisch und wirken authentisch.

Fazit: Es handelt sich um einen soliden, unterhaltsamen Krimi aus dem Hunsrück mit Charme. Im Mittelpunkt stehen die sympathischen Seniorinnen Anneliese und Loni, die man sofort ins Herz schließt. Perfekte Lektüre, warmherzig und humorvoll erzählt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Greifenstein Gina – Grumbeersupp

Rezension


Eine Dose Grumbeersupp sorgt für Überraschung bei Kriminaloberkommissarin Paula Stern, denn sie findet einen Finger darin. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Bernd Keeser beginnen sie die Ermittlungen. Diese führen sie zu der neu eröffneten Suppenmanufaktur von Sabrina König. Ihr fehlt aber kein Finger. Hat dort ein Verbrechen stattgefunden und wo ist die Leiche?

Dies ist bereits der zehnte Band der Pfälzer-Reihe, aber mein erstes dieser Serie. Der Einstieg fiel mir sehr leicht.
Schon der ungewöhnliche Auftakt sorgt für Aufmerksamkeit. Paula ist völlig perplex, als sie plötzlich einen Finger in ihrer Suppe entdeckt. Doch eine passende Leiche fehlt zunächst. Die Ermittlungsarbeit bleibt durchgehend interessant, ohne dass es langweilig wird oder ins Stocken gerät.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Kriminalfall und Alltag. Zwischen den Ermittlungen spielt gutes Essen in gemütlichen Lokalen immer wieder eine Rolle. Die Ermittler wirken sympathisch und authentisch, auch weil ihr Privatleben immer wieder dezent mitschwingt. Die Handlung bleibt durchgehend spannend. Gerade als ich dachte, dass die Geschichte zu Ende erzählt ist, eröffnet sich noch einmal eine neue Richtung, die mich überrascht hat.

Fazit: Dies ist ein humorvoller Pfälzer Krimi mit ausdrucksstarken Charakteren und viel Charme. Der Dialekt ist dezent eingesetzt und war für mich ohne regionale Vorkenntnisse gut verständlich. Für mich war es sicher nicht das letzte Buch der Autorin, denn meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.