Duncan Tessa Wer blind vertraut

Buchvorstellung

Ein neuer Fall aus ihrer therapeutischen Praxis bringt Lily Brown an ihre Grenzen und sogar in höchste Lebensgefahr. Was ist der Tochter ihrer schwer depressiven Patientin Mary-Ann zugestoßen, die seit fast drei Jahren vermisst wird? Lebt die inzwischen 13-jährige Laura noch? Und wie kann sie dem Heiratsschwindler Paul das Handwerk legen, der ihre Patientin Caroline um viel Geld betrogen hat? Aber nicht nur das: Ist dieser Mann womöglich ein Mörder?

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke.

Fischer Thea – Der Tod kennt ihren Namen

Rezension

Zusammen mit Bernd Niemann führt Lena Meister eine Agentur, die Menschen dabei unterstützt, unter einer anderen Identität neu zu starten. Sie helfen nicht nur Opfern von Stalking, sondern auch Frauen, die Gewalt im häuslichen Umfeld erleben, ein neues Leben an einem anderen Ort zu beginnen. Bis eines Tages ihre junge Klientin Michelle tot aufgefunden wird. Lena hat plötzlich Angst um ihr eigenes Leben.

Schon der Prolog hat mich sofort neugierig gemacht. Lena hat sich ein neues Leben aufgebaut und versucht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch schnell wird deutlich, dass diese Vergangenheit sie einzuholen droht und sie sich in großer Gefahr befindet.
Nach und nach wird verständlicher, weshalb Lena bedroht wird. Ihre ständige Vorsicht und das große Misstrauen gegenüber anderen sind vollkommen nachvollziehbar. Ich konnte ihre Ängste und ihr Verhalten gut nachempfinden. Auch die Einblicke in ihre Agentur bereichern die Erzählung.
Die Autorin behandelt zudem aktuelle und bedeutende Themen wie Stalking, Incels und Frauenfeindlichkeit. Besonders alarmierend ist dabei die Frage, wie rasch sich die Rollen von Opfern und Tätern verändern können. Auch sehr gut gefallen hat mir das Setting im Fünfseenland. Da ich erst vor Kurzem selbst dort Urlaub gemacht hatte, waren mir viele Orte vertraut. Die Atmosphäre und die Umgebung wurden sehr authentisch und atmosphärisch beschrieben.

Fazit: Der Spannungsbogen ist nicht durchgehend auf hohem Niveau, dennoch bleibt die Geschichte durch eine unterschwellige Bedrohung fesselnd.
Das Ende hat mich zunächst etwas irritiert. Je länger ich darüber nachdachte, desto nachvollziehbarer erschien es mir jedoch. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Geschichte noch fortgesetzt wird.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Ullstein Verlag herzlich bedanke.

Hafermeyer Franz Lattenschuss und Abseitsfalle

Buchvorstellung

Die Damen des SV Donauwörth wittern ein Verbrechen. Denn der Vermisste, der die Frauenmannschaft ehrenamtlich betreut, würde sie niemals so kurz vor dem Saisonabschluss hängen lassen. Die Polizei winkt ab, und der Vereinsvorstand fordert, dass die Frauen sich auf den anstehenden Spieltag konzentrieren sollen.


Doch die Freundinnen Tanja (Mittelfeld), Loretta (Abwehr) und Ina (Tor) gehen in die Offensive: Sie stoßen auf eine heimliche Affäre, dubiose Rivalitäten und den Spott der Herrenmannschaft – bis ein blutiger Fund sie auf die richtige Spur bringt …

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Casparis Dina – Die dunkle Seite der Schokolade

Rezension

Die Anwältin Serafine Montalin will den tödlichen Unfall ihres Vaters aufklären. Ihr kommt es daher gelegen, dass sie als interne Ermittlerin bei dem Schokoladenunternehmen einen Job bekommt, in dem ihr Vater gestorben ist. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, die Übernahme der Schokoladenfabrik Grison vorzubereiten, und dabei trifft sie ihre erste Liebe wieder.

Der Roman weckte bei mir mit seinem Titel und der Grundidee zunächst die Erwartung eines klassischen Kriminalromans. Wer jedoch auf eine durchgehend spannende Ermittlungsstory hofft, könnte enttäuscht werden. Zwar gibt es mit dem Unfalltod von Serafines Vater einen dramatischen Einstieg und im letzten Drittel taucht auch eine Leiche auf, doch beide Aspekte werden vergleichsweise knapp behandelt.
Viel stärker rückt ein anderes Thema in den Fokus. Es geht um die schrittweise Aufdeckung eines lange verborgenen Familiengeheimnisses, wobei auch die Ausbeutung in der Zeit des Kolonialismus thematisiert wird. Interessant sind auch die Einblicke in die Schokoladenherstellung.
Serafine hat mir gut gefallen, da sie weiß, was sie möchte, und entsprechend entschlossen handelt.

Fazit: Es handelt sich weniger um einen Krimi als um eine Familiengeschichte, die mit einzelnen kriminellen Elementen versehen ist. Die Spannung tritt dabei stellenweise in den Hintergrund, doch die Kombination aus historischen Aspekten, familiären Verstrickungen und einem interessanten thematischen Rahmen sorgt dennoch für gute Unterhaltung.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke.

Silber Eva-Maria und Wilczek Kirsten Der Bonbonmord zu Köln

Buchvorstellung

Köln 1848: In der Stadt werden von einem Giftmischer mit Strychnin versetzte Schokoladen-Bonbons verteilt, viele erkranken, ein Kind stirbt. Schnell verbreitet sich unter den Bürgern Schrecken, Paranoia und Hysterie. Ein gefälschtes Fahndungsplakat, das eine hohe Belohnung für die Ergreifung des Giftmörders verspricht, führt zu wechselseitigen Verdächtigungen und anonymen Anzeigen. Fieberhaft werden Verdächtige, ob passend oder nicht, gejagt. Als eine Verdächtige vor Gericht gestellt wird, müssen ihre Verteidiger Bas Sello und Dr. Venedey ihre ganze Kunst aufwenden, um zu verhindern, dass ihre Mandantin auf der Guillotine endet, während um sie herum die Revolution tobt.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Falk Thorsten

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Thorsten Falk vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Ich wurde am 1976 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Abitur begann ich ein Studium der International Business Administration in Wiesbaden, entschied mich aber schnell für meinen eigentlichen Weg: die Küche. Dort lernte ich Präzision, Kreativität und wie man Chaos in Form bringt. Kochen war für mich Handwerk, Leidenschaft und Bühne zugleich. Später bildete ich mich an der Hotelfachschule Heidelberg zum Hotelbetriebswirt weiter – und lernte dort meine Frau kennen. Danach sind wir gemeinsam nach Plau am See gezogen. Seit über 20 Jahren leiten wir hier unser familiengeführtes Vier-Sterne-Seehotel in zweiter Generation – sie als Inhaberin und Direktorin, ich als Küchenchef. 2026 feiern wir 50 Jahre Familienbetrieb.
Doch irgendwann reichten mir Rezepte nicht mehr. Worte drängten sich vor, Geschichten wollten erzählt werden. So wurde aus dem Koch ein Schriftsteller. Ich schreibe über das, was mich umgibt: Plau am See – für mich Heimat, Herz und Tatort zugleich. In meinen Regionalkrimis treffen Bodenständigkeit und feiner Humor auf Abgründe, die oft näher sind, als man denkt. Ich lebe mit meiner Frau und unseren beiden Söhnen in der Altstadt, gehe zur Jagd, fahre Mountain- und Gravelbike und engagiere mich im Tourismus.
Was mich antreibt? Neugier statt Zynismus, Tatendrang statt Routine und der feste Vorsatz, wie Peter Pan nie ganz erwachsen zu werden und mir immer ein Stück Abenteuerlust zu bewahren. Ich schreibe, wie ich lebe: mit offenen Augen und einem Augenzwinkern.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

Kalpenstein Friedrich – Salute Das letzte Foto

Rezension

Domenico Spina ist ein begeisterter Fotograf, der es liebt, früh am Morgen zum Rocca di Garda zu gehen. Eines Morgens entdeckt ein Paar seinen leblosen Körper auf einem Felsvorsprung. Kommissar Lanza stellt schnell fest, dass es sich um ein Verbrechen handelt. Als Paul Zeitler von dem toten Fotografen erfährt, entdeckt er ein früheres Hobby neu und mischt sich natürlich in die Ermittlungen ein. Spina hatte sich einige Feinde gemacht. Wurde ihm das zum Verhängnis?

Der vierte Teil der Serie hat mich erneut sehr unterhalten. Die Geschichte spielt wieder im malerischen Bardolino am Gardasee. Paul Zeitler hat zwar seinen alten Beruf als Kommissar hinter sich gelassen und betreibt nun erfolgreich sein Café, doch seine Leidenschaft für Kriminalfälle ist nach wie vor ungebrochen. Kaum kündigt sich ein neuer Fall an, wird seine Neugier geweckt.
Besonders gefallen hat mir wieder das Zusammenspiel von Lanza und Zeitler. Die beiden ergänzen sich hervorragend und sorgen mit ihren unterschiedlichen Herangehensweisen für viele unterhaltsame Momente. Unterstützung in seinem Café erhält er mittlerweile tatkräftig von Emil, der äußerst erfrischend ist. Auf ihn möchte ich nicht mehr verzichten. Die große Stärke des Krimis liegt einmal mehr in den liebenswerten Charakteren und der stimmungsvollen Kulisse am Gardasee. Den Täter hatte ich bis kurz vor der Auflösung überhaupt nicht auf dem Schirm, weshalb mich das Ende überraschte.

Fazit: Ein weiterer gelungener Band der Reihe, der mit seinen humorvollen Dialogen und italienischem Flair überzeugt. Ich empfehle auch, die vorherigen Bücher zu lesen, auch wenn sie unabhängig voneinander sind.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kalpenstein Friedrich Salute Das letzte Foto

Buchvorstellung

»Manche Fotos sind für die Ewigkeit!«

Der Fotograf Domenico Spina wird in den frühen Morgenstunden auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Der Mann aus Bardolino war bekannt für seinen besonderen Blick, mit dem er Mensch und Natur jahrzehntelang perfekt in Szene gesetzt hatte.

Commissario Lanza wird gerufen und ist sich schnell sicher, dass Spina nicht freiwillig den kürzesten Weg nach unten genommen hat. Ungewollt erhält er Unterstützung von Barista und Ex-Kommissar Paul Zeitler, der es erneut nicht lassen kann, auf seine Weise in diesem Fall zu ermitteln. Erste Informationen führen nach Verona, wo Spina sich bereits in jungen Jahren als Fotograf der berühmten Opernsängerin Carmen Belotti etabliert hatte. Doch der Fotograf neigte wohl auch dazu, Menschen zu fotografieren, die nicht wussten, dass sein Fokus auf ihnen lag.

Drückte Domenico Spina vielleicht im falschen Augenblick auf den Auslöser seiner Kamera?

Das Buch erscheint am 09.06.2026

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Scheidle Michael J.

Autorenvorstellung


Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Michael J. Scheidle vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Mein Name ist Michael J. Scheidle. Als freier Journalist habe ich für verschiedene regionale Magazine gearbeitet.
Mit besonderer Leidenschaft bin ich außerdem als Streckensprecher bei verschiedenen Motorsportveranstaltungen in Deutschland und im benachbarten Ausland tätig. Auf so mancher Kartbahn ist meine Stimme mittlerweile ein vertrauter Klang.
Geboren wurde ich auf der Ostalb, wo ich bis heute lebe und verwurzelt bin. Die Region hat mich geprägt und dient oft als subtiler Hintergrund meiner literarischen Arbeit.
In meiner Freizeit bin ich ein leidenschaftlicher Eishockey- und Footballfan – allerdings auf der Zuschauerseite.
Auf meiner Homepage www. michaelj-scheidle. de können meine Kurzgeschichten gelesen werden.  Sie entstehen nicht am Reißbrett, sondern im Leben. Ich halte die Augen offen, nehme Begegnungen, Gespräche und Ereignisse aus meinem Alltag auf und verwandle diese Eindrücke in fiktive Geschichten.
Da ich ein lustiger Mensch bin, sind die Geschichten immer auch mit einer gehörigen Prise Humor und ein wenig Satire gewürzt. Das Motto meiner Lesungen lautet deshalb: „Krimi trifft Humor“.
Was als alltägliche Beobachtung beginnt, kann sich in meinen Geschichten zu etwas völlig Neuem entwickeln. Trotzdem bleibt immer ein Funken Wahrheit, ein Stück Realität.
Im Jahr 2022 habe ich den Kriminalroman „Tomatidin” (ISBN 978-3-95747-129-1) im Einhorn-Verlag in Schwäbisch Gmünd veröffentlicht.
Ein besonderes Highlight in meiner schriftstellerischen Laufbahn erlebte ich im Sommer 2024: „Tomatidin” wurde für die Bühne adaptiert und auf der Freilichtbühne in Kirchheim am Ries mit einem Besucherrekord aufgeführt. Die Verwandlung meiner Figuren und Handlungsstränge in ein lebendiges Theaterstück zu erleben, war für mich als Autor eine faszinierende Erfahrung. Zu sehen, wie das Publikum gespannt der Geschichte folgt, die ich einst am Schreibtisch entwickelt habe, gehört zu den bewegendsten Momenten meiner Autorenkarriere.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Hess Lilly Tote trinken keinen Riesling

Buchvorstellung

Bitte alle den Bus verlassen: Mord!

Eigentlich wollte Rosi Ritter nur eine Busreise entlang der deutschen Weinstraße leiten – doch dann fällt erst der Würstchenwärmer aus, und während einer Pause im Pfälzer Wald stolpert sie auch noch über eine Leiche. Die junge Winzerin Anna Zeder wurde brutal erschlagen. Neben ihr: das Amulett von Rosis bester Freundin Grete, deren Weingut der größte Konkurrent des Opfers ist! Rosi, ehemalige Kanzlerreferentin mit Organisationstalent, Olga, Ex-Kommissarin mit Betonfrisur, und Monique, charmante Tangotänzerin mit ausgeprägtem Spürsinn, ermitteln auf eigene Faust. Zwischen Zumba-Kursen, Weinfesten und Familienfehden stoßen die drei auf ein Netz aus Intrigen, Eifersucht und Geheimnissen, das tief ins Herz der idyllischen Pfalz führt.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.