Manstein Bodo – Alsterfluch

Rezension

Innerhalb kurzer Zeit werden sowohl ein Immobilienmakler als auch ein Spielhallenbesitzer ermordet. Kommissar Erik van der Kolk und sein Team nehmen die Ermittlungen auf und haben den Verdacht, dass zwei unterschiedliche Mafiaorganisationen dahinterstecken. Könnte ein Bandenkrieg bevorstehen?

Dies ist bereits der dritte Teil dieser Reihe, die in Hamburg angesiedelt ist. Auch ohne das Vorwissen der ersten beiden Bücher fand ich den Einstieg mühelos.
Zu Beginn trifft man auf viele Charaktere, deren Beziehungen zueinander nicht sofort klar sind. Das führte bei mir zu einigen Verwirrungen. Nach und nach werden die einzelnen Erzählstränge klarer und der Zusammenhang wird deutlicher.
Rasch entsteht der Verdacht, dass organisierte Kriminalität involviert ist. Gleichzeitig gewinnt ein alter ungelöster Fall wieder an Bedeutung. Erik, der diesen Cold Case schon lange nicht hinter sich lassen konnte, erhält neue Ansätze und verfolgt die Spur mit großer Entschlossenheit.

Fazit: Es ist ein interessanter und spannender Kriminalroman mit einer sehr guten Handlung und gelungenen Wendungen. Es hat mir große Freude bereitet, die Ermittlungen zu begleiten und eigene Vermutungen anzustellen. Auf die tatsächliche Lösung bin ich allerdings nicht gekommen. Daher vergebe ich eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Perry Philippa – Die Therapeutin und ihre Mörder

Rezension

Als Dr. Pat Phillips vom Selbstmord eines Klienten erfährt, kann sie es kaum fassen. Er war in ihrer Therapie und schien weit davon entfernt zu sein, sich das Leben zu nehmen. Zusammen mit ihrem Nachbarn Pritchard möchte sie den Täter ausfindig machen. Das gestaltet sich als schwierig, da sie bei einigen Leuten nicht besonders beliebt ist.

Dies ist ein Cosy Crime mit psychologischem Feingefühl. Im Mittelpunkt steht die Therapeutin Pat, die sich nicht vorstellen kann, dass ihr Klient freiwillig von einer Klippe gestürzt sein soll. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn beginnt sie nachzuforschen und stößt dabei auf zahlreiche Ungereimtheiten. Besonders interessant ist, wie Pat ihre therapeutischen Fähigkeiten anwendet, um die Menschen zu beobachten, zwischen den Zeilen zu lesen und versteckte  Motive zu erkennen.
Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf an der englischen Küste, dessen malerische Umgebung wunderbar zur Erzählung passt.
Besonders beeindruckt hat mich die Szene in der Bar mit einem depressiven Mann. Hier wird deutlich, dass der Roman nicht nur ein Kriminalwerk ist, sondern dass die Autorin ihre persönlichen Erfahrungen als Therapeutin einfließen lässt.
Die Charaktere sind liebenswert gezeichnet und sorgen immer wieder für unterhaltsame und humorvolle Szenen. Pat ist eine sympathische Ermittlerin, die hartnäckig nach der Wahrheit sucht und sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt.

Fazit: Es ist ein atmosphärischer Cosy Crime Roman mit britischem Flair, interessanten Figuren und einer gelungenen Mischung aus psychologischen Touch.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Marcs Ella und Andi

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch das sehr sympathische Autorenpaar  Andi und Ella Marcs vorstellen.
Vielen Dank, dass ihr heute meine Gäste seid.

Andi und Ella Marcs sind ein verheiratetes Autorenduo, reisen gerne um die Welt und sind begeisterte Camper. Schnitzel, Mord und Tunke ist ihr erster gemeinsamer Kriminalroman entstanden zwischen Grillrost, Bierchen und vielen guten Ideen. Während Andi die Einfälle und verrückten Wendungen liefert, kümmert sich Ella um das Schreiben der Geschichten. Die perfekte Arbeitsteilung … zumindest, wenn man Andi fragt. Wenn sie nicht gerade neue Mordfälle ersinnen, genießen die beiden das Leben mit Familie, Hund und Katzen, lieben Freunden und möglichst viel Zeit auf Reisen.
Ella Marcs’ Herz schlägt außerdem für humorvolle Liebesromane. Ihr Debütroman „Lieber den Spatz in der Hand als gar keinen Vogel“ wurde über hunderttausend Mal verkauft.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

Baecker Sybille – Tod in den Highlands

Rezension

Ein gefälschter Whiskey sorgt für Aufregung, weshalb die Privatdetektivin Alison Dexter den Auftrag erhält, die Situation zu klären. Dies ist keine einfache Aufgabe, denn es gibt mehrere Verdächtige. Dann wird in der Nähe der Brennerei eine Leiche entdeckt.

Dieser Krimi spielt in den schottischen Highlands. Der gefälschte Whiskey könnte für eine Brennerei verheerende Folgen haben. Deshalb setzt Alison alles daran, möglichst schnell herauszufinden, wer hinter der Fälschung steckt. Unterstützung erhält sie unerwartet von ihrem Ex-Ehemann Sam. Zwischen ihnen ist die alte Anziehung immer noch spürbar.
Neben den Ermittlungen spielt auch der zehnjährige Dobbie eine wichtige Rolle. Der Junge hat es alles andere als leicht und bringt immer wieder berührende Momente in die Handlung.
Die Spannung baut sich eher langsam auf. Es wird viel Zeit für die Welt des Whiskys, die verschiedenen Charaktere und das Leben in den Highlands verwendet. Besonders die Vielzahl der Figuren machte es mir manchmal etwas schwierig, den Überblick zu behalten.
Der Krimi bietet eine ruhige und stimmungsvolle Handlung mit viel schottischem Flair und interessanten Einblicken.  Besonders Whisky-Liebhaber könnten an diesem Buch Gefallen finden.


Fazit: Ein atmosphärischer Highland-Krimi mit viel schottischem Charme, interessanten Figuren und einer eher ruhigen Handlung. Mich hat die besondere Stimmung gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐

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Goldammer Frank – Strandopfer

Rezension

Nachdem ein deutscher Urlauber am polnischen Ostseestrand tot aufgefunden wurde, wird die BKA-Beamtin Lena Schuldt damit beauftragt, zusammen mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk den Fall zu untersuchen. Schnell zeigt sich, dass der Verstorbene zu einer Gruppe Urlauber gehört und zudem die zehnjährige Laura verschwunden ist. Dies erweist sich als schwierige Herausforderung, denn ein weiterer Mord lässt nicht lange auf sich warten.

Nicht gerade begeistert reist Lena an die Ostseeküste, denn ausgerechnet dort liegt ihre Vergangenheit begraben. In der Nähe ist sie aufgewachsen und die Erinnerungen daran sind alles andere als angenehm. Dazu kommen ihre starken Vorurteile gegenüber Polen, die sie nur schwer abschütteln kann. Auch Adam begegnet seiner neuen Kollegin mit offenkundiger Skepsis.
Beide Ermittler bringen ihre Ecken und Kanten mit und müssen erst lernen, miteinander zu arbeiten. Sympathisch waren sie mir anfangs noch nicht, gerade das machte sie aber interessant .
Während Lena und Adam tiefer in die Ermittlungen eintauchen, zeigt sich schnell, dass hinter der scheinbar perfekten Urlaubskulisse viele Geheimnisse schlummern. Die Fassade der Urlauber beginnt nach und nach zu bröckeln und immer mehr Verdächtige stehen im Fokus.
Die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu. Ich habe ständig mitgerätselt und hatte zwischendurch einen Verdacht, nur um ihn kurze Zeit später wieder aufzugeben. Der Autor versteht es hervorragend, mit dem Unwissen zu spielen und immer wieder neue Hinweise zu streuen. Dies macht den Fall bis zum Ende undurchsichtig und überraschend.

Fazit: Es ist ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe rund um grenzübergreifende Ermittlungen. Die Spannung wird stetig gesteigert und auch das überraschende Ende konnte mich überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

Stonet Walther Tatort Glashaus

Buchvorstellung

TJ Brühlsdorf, beurlaubter Kriminalhauptkommissar und Graf aus altem vermögendem Adel, hat einen Anschlag der N’drangheta auf die Kronzeugen eines Mafia-Prozesses schwer verletzt überlebt. In seiner Villa in Tübingen erholt er sich, als der ermittelnden Oberstaatsanwältin und der neuen Leiterin der Mafia-Sonderkommission eine Frauenleiche bzw. die dazugehörige Akte auf den Tisch fallen. Schnell begreifen sie, dass sie auf die Kompetenz des Grafen angewiesen sind und holen ihn zurück ins Team. Während sich die scharf bewachte Villa zu einem geheimen Einsatzzentrum wandelt, entflammt ein erneuter blutiger Kampf mit den kalabresischen Bossen, der in der Wurmlinger Kapelle schließlich eine entscheidende Wendung nimmt.

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Gruber Birgit – Glitzer, Tod und Törtchen

Rezension

Sehr zur Überraschung ihres Freundes Lars nimmt Kati den Hund ihrer Schwiegermutter Anke mit zum Joggen. Plötzlich zieht dieser an der Leine und sie entdeckt eine Leiche. Der örtliche Konditor wurde ermordet. Sofort beginnt sie mit den Ermittlungen, da ihre Erfolgsquoten als Hobbydetektivin hoch sind.

Der elfte Fall mit Kati Blum hat mir wieder sehr unterhaltsame Stunden beim Lesen beschert. Diesmal hat sie eine schwere Nuss zu knacken. Der Tod des Konditors wirft viele Fragen auf und je tiefer sie nachforscht, desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht. Um an Informationen zu gelangen, nimmt sie sogar einen ungewöhnlichen Job als Brautmodenmodel an. Das sorgt nicht nur für amüsante Szenen, sondern bringt sie auch selbst in Schwierigkeiten.
Besonders gefallen hat mir erneut das Zusammenspiel zwischen Kati und Kriminalhauptkommissar Lars. Als ihr Freund macht er sich natürlich Sorgen und ist wenig begeistert davon, dass Kati ständig ihre Nase in laufende Ermittlungen steckt. Auch das angespannte Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter sorgt wieder für einige humorvolle Momente. Kein Wunder, dass Anke einen außergewöhnlichen Spitznamen trägt.

Fazit: Der Krimi liest sich angenehm leicht und locker und bietet gleichzeitig genug Spannung, sodass ich bis zum Ende miträtseln konnte. Vor allem die Dialoge haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Langeweile kam zu keiner Zeit auf. Die Geschichte spielt in Bayreuth und beinhaltet Lokalkolorit.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Wood Dany R. – Die stummen Turteltauben von Sylt

Rezension

Oma Käthe und ihr Lebensgefährte Hinnerk hören Sirenen und ahnen, dass etwas Schreckliches geschehen ist. Am Strand von Sylt werden zwei Leichname entdeckt. Die Kriminalpolizei erkennt schnell, dass es sich um Selbstmord handelt, doch Käthe und Hinnerk sind skeptisch. Auch weil die Freundin der Verstorbenen an einem Suizid zweifelt und vermutet, dass Dagmars Mörder über eine Dating-App in Kontakt gekommen ist. Oma Käthe ist sofort entschlossen, sich anzumelden. Werden sie die Wahrheit herausfinden?

Dies ist bereits der dritte Küstenkrimi mit Oma Käthe und Hinnerk, und auch diesmal sorgt die Geschichte von Beginn an für beste Unterhaltung. Der Einstieg ist herrlich humorvoll.
Als zwei Personen unter mysteriösen Umständen ihr Leben verlieren, bleibt Käthe und Hinnerk nichts anderes übrig, als eigenständig zu ermitteln. Dies bringt Hinnerks Sohn, der offiziell in dem Fall tätig ist, in Rage, denn er möchte die beiden Hobbydetektive lieber aus seinem Fall heraushalten. Doch Käthe lässt sich nicht aufhalten.
Besonders lustig sind die Szenen, in denen Käthe ihre Erlebnisse mit einer Dating-App schildert.  Außerdem gibt es viele Verdächtige, und lange bleibt unklar, wer wirklich einen Grund für den Tod der beiden Opfer haben könnte, was die Handlung durchweg spannend hält.
Privat hat Käthe ebenfalls genug Herausforderungen, da Hinnerks Schwester im gleichen Haus lebt und oft für Konflikte sorgt.

Fazit: Es ist wieder ein sehr humorvoller Küstenkrimi mit außergewöhnlichen Charakteren und unkonventionellen Methoden zur Lösung des Falls. Die Mischung aus Spannung und witzigen Dialogen macht das Buch zu einem angenehmen Lesevergnügen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Klinger Christian

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Christian Klinger vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Christian Klinger liebt als Autor nicht nur Triest und seine Geschichte, was in seiner historischen Romantrilogie rund um den Fahrrad fahrenden Ispettore Gaetano Lamprecht Niederschlag findet, er liebt auch schrullige Menschen und die Interaktion zwischen verschiedenartigen Menschentypen. Davon finden sich eine Menge in seinem letzten Roman, der als Antikrimi untertitelt ist, denn auch wenn es eine Leiche und einen Ermittler gibt, gibt es nicht das klassische Verbrechen, selbst wenn das Buch mit List und Betrug angefüllt ist. Denn es sind die kleinen Sünden, die bestraft werden.
Christian Klinger wurde in Wien geboren, wo er aufwuchs und Rechtswissenschaften studierte. Seit 2005 regelmäßige Publikationen (Romane, Anthologiebeiträge, Zeitschriften).

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg!

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Hirschler Herbert Blind Date im Heu

Buchvorstellung

Ein Mord im Heustadl und ganz Marienschlag schaut zu!
Herbert Hirschler legt mit „Blind Date im Heu“ seine zweite Krimikomödie vor und verbindet mit viel Witz, Tempo und Gespür für schräge Figuren erneut Spannung und Humor.

Nach dem großen Erfolg seines ersten Marienschlag-Krimis kehrt Herbert Hirschler zurück in das idyllische und mörderisch unterhaltsame Alpenvorland. Diesmal sorgt eine spektakuläre Reality-TV-Show für Aufregung im Dorf. Doch was als medienwirksames Kuppel-Event beginnt, endet in einem Todesfall, live zur besten Sendezeit.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.