Eine Leiche im Wäscheschrank, ein rätselhafter Brand vor zehn Jahren und ein Landhaus voller Geheimnisse – Wirtschafterin Mary Higgins hat sich ihren neuen Arbeitsplatz anders vorgestellt.
Als Mary im Advent 1930 in Darkmoor House eintrifft, soll sie nicht nur den Haushalt der Familie Montgomery in Ordnung bringen, sondern auch den Tod der Schwester ihrer Hausherrin aufklären. Doch kaum hat sie ihren Koffer abgestellt, taucht eine unbekannte männliche Leiche auf. Zwei Todesfälle, Jahre auseinander – und das ist erst der Anfang. Hinter der Fassade des herrschaftlichen Anwesens in Oxfordshire verbergen sich Intrigen, Lügen und ein Geflecht aus Abhängigkeiten, das tiefer reicht als vermutet. Mary besitzt einen messerscharfen Verstand, eine Vorliebe für Ordnung und die Gabe, zwischen den Zeilen zu lesen. Eigenschaften, die einem Kommissar fehlen, der lieber einfache Lösungen sucht. Unterstützt von ihrer charmant-durchtriebenen Tante Josefine beginnt Mary, die Fäden zu entwirren.
Heute freue ich mich sehr, euch den sympathischen Autor Thomas Nash vorzustellen.
Ich bin Schauspieler, Sprecher und Drehbuchautor und daher eigentlich im Metier Film zu Hause. Ich liebe den Film, er vereint alle künstlerischen Formen. Ich mag es, vor der Kamera und am Set zu sein, gemeinsam mit anderen etwas zu erschaffen, das später gesehen werden kann. Als Drehbuchautor wiederum erfinde ich Geschichten für die Leinwand. Allerdings ist Filmemachen teuer und nicht jedes Drehbuch wird auch tatsächlich verfilmt. Gerade Fantasy – mein Lieblingsgenre – ist finanziell eher schwierig umzusetzen.
Anders beim Roman. Egal ob epischer Weltenbau oder Alltag, der Druck kostet quasi dasselbe. So hab ich letztlich das Buch als Medium für meine kreativen Auswüchse entdeckt. Hier kann ich alles erzählen und es redet mir keiner drein. Ich muss zum Beispiel nicht eine einzelne Hauptfigur haben, die alle Stationen der Heldenreise durchmacht, wie man das bei der klassischen Filmdramaturgie gerne sieht. Ich darf viel freier agieren. In meinen bisher erschienenen Romanen „Émenor – Welt ohne Schatten“ und „Der Pakt der Alchemisten“ etwa schicke ich ein ganzes Figurenensemble auf Reisen, um zusammen ein Problem zu lösen. Companionship hat einen großen Reiz auf mich, weil es da um Gemeinschaft geht. Ich liebe solche Geschichten. Sie passen perfekt ins Genre Fantasy und sie geben mir die Möglichkeit, mit Gruppendynamik zu spielen, denn es herrscht ja unter den Figuren nicht immer eitle Wonne. Spannung, Ereignisdichte, Abenteuer, Mystik, das alles findet sich in meinen Romanen wieder, aber ich lege auch Wert auf eine Prise Humor. Es darf düster sein, soll aber trotzdem Passagen zum Lachen bieten. Und weil es mir auch wichtig ist, WIE eine Geschichte erzählt wird, wende ich viel Zeit für Dialoge und Satzbau auf. Ein interessanter Sprachrhythmus ist mir ein Anliegen. Deswegen dauert es bei mir auch länger, bis ich ein Buch endlich fertiggestellt habe.
Ich danke Helga für die Vorstellung.
Ganz herzlichen Dank für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, kreative Ideen und viele begeisterte Leserinnen und Leser.
Heute freue ich mich sehr, euch den sympathischen Autor Thomas Durchschlag vorzustellen, den ich auf der Frankfurter Buchmesse persönlich kennenlernen durfte. Wir haben ein interessantes Gespräch geführt, das mir in schöner Erinnerung geblieben ist. Umso mehr freue ich mich, euch heute einen Einblick in sein Leben und seine Arbeit zu geben.
Thomas Durchschlag nimmt uns mit hinter die Kulissen seiner Arbeit als Thriller-Autor und erzählt, was ihn beim Schreiben bewegt, welche Rolle Recherche für ihn spielt und warum es ihm wichtig ist, seine Leserinnen und Leser mit seinen Geschichten zu berühren.
Liebe Helga, ich freue mich sehr, dass ich mich heute bei Dir als Thriller-Autor vorstellen darf.
Bevor ich anfing Romane zu schreiben, habe ich fast zwanzig Jahre als Drehbuchautor und Regisseur für Spielfilme gearbeitet. Obwohl das Schreiben eines Romans ganz anders ist als die Arbeit beim Fernsehen, glaube ich doch, jetzt davon als Autor zu profitieren und aus meiner Erfahrung im Erzählen von Geschichten schöpfen zu können. Denn am Ende kommt es immer darauf an, eine Geschichte spannend und interessant zu erzählen und dabei Emotionen zu erzeugen, die im besten Fall noch eine Weile nachwirken.
Menschen mit einer Geschichte zu berühren ist etwas, das mich schon beim Filmemachen fasziniert hat. Wenn ich heute beim Schreiben noch einmal eine Szene durchgehe und diese beim Lesen etwas bei mir auslöst, obwohl ich sie doch selbst geschrieben habe und den Ausgang schon kenne, dann weiß ich, dass ich auf der richtigen Fährte bin.
Eine wesentliche Rolle spielt für mich dabei die Recherche. Ich glaube, man spürt beim Lesen, ob sich jemand mit der Welt, von der er erzählt, wirklich beschäftigt hat oder nicht. Meine Figuren und Geschichten sind erfunden, aber dennoch will ich, dass die Welt, in der sie spielen, sich echt anfühlt. Insofern ist Fiktion für mich auch immer ein Spiegel der Realität.
Da ich immer neugierig bin, ist Recherche für mich aber auch die Möglichkeit, Zugang zu einer Welt zu erlangen, die mir sonst verschlossen bliebe. Und indem ich sie in meine Bücher einfließen lasse, kann ich etwas von dem, was ich dabei entdecke und erfahre, auch mit meinen Leserinnen und Lesern teilen.
Ganz herzlichen Dank, lieber Thomas, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, viele spannende Ideen und zahlreiche begeisterte Leserinnen und Leser!
Mitzi kann’s kaum fassen. Sie ist schwanger! Eigentlich wäre jetzt Zeit für Ruhe und Zukunftspläne mit ihrem Rudolfo, doch genau der ist plötzlich spurlos verschwunden. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Agnes findet Mitzi heraus, dass der Mann an ihrer Seite mehr Geheimnisse hat, als ihr lieb sein kann: Rudolfo war jahrelang verdeckt im Einsatz. Während Agnes fieberhaft recherchiert, folgt Mitzi ihrer ganz eigenen Spur – fest entschlossen, sich diesmal wirklich aus Schwierigkeiten herauszuhalten. Nur leider haben Männer mit Vergangenheit und alte Feinde wenig Verständnis für gute Vorsätze
Vielen Dank an Emons Verlag für das Rezensionsexemplar.
Heute darf ich euch wieder einen interessanten Autor vorstellen. Hinter jedem Buch steckt nicht nur eine Geschichte, sondern auch ein Mensch mit seinen eigenen Erfahrungen, Ideen und besonderen Wegen zum Schreiben.
Herzlich willkommen, lieber Robert Maier, auf meinem Blog. Schön, dass du mein Gast bist und uns einen Einblick in dein Leben und deine Bücher gibst.
Robert Maier wurde 1961 in Frankfurt am Main geboren. Die ersten drei Jahrzehnte seines Lebens verbrachte er in der Mainmetropole, bevor ihn die 1990er Jahre nach München führten. Später kehrte er in die Region zurück und lebt heute in Bad Vilbel bei Frankfurt.
Schon während seines Physikstudiums in Frankfurt entwickelte er den analytischen Blick, der bis heute viele seiner Kurzgeschichten prägt. Beruflich verschlug es den Diplom-Physiker allerdings nicht in die Forschung, sondern in die Welt der Informationstechnologie.
Der Weg zum Schreiben begann eher zufällig: Bei einem feuchtfröhlichen Abend voller Erinnerungen an allerlei Jugendsünden meinte seine Frau irgendwann: „Darüber sollte jemand mal ein Buch schreiben.“ Hätte sie nicht kurzerhand Notizblock und Stift geholt, wäre sein Erstlingsroman Pankfurt vermutlich nie entstanden.
Mit der Reihe Virus Cop schuf Robert Maier ein ungewöhnliches Ermittlerduo, das seine Fälle mit viel Kreativität und einer eher flexiblen Auslegung gesetzlicher Grenzen löst. In seinem ersten Wetterau-Krimi Handkäs Masala setzt er erneut auf außergewöhnliche Figuren und schickt diesmal ein ebenso eigenwilliges Ermittlertrio ins Rennen.
Ein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt, ist die Macht von Desinformation. In seinen Kriminalromanen Frankfurter Fake News und Frankfurter Verschwörung beschäftigt er sich mit den gesellschaftlichen Folgen von Manipulation und Verschwörungserzählungen.
Robert Maier ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und war bis Ende 2024 als IT-Manager bei einer großen deutschen Fluggesellschaft tätig. Seit seinem Eintritt in den Ruhestand widmet er sich verstärkt dem Schreiben und genießt die neu gewonnene Freiheit.
Er ist Mitglied im Autorenverein „Syndikat“.
Ganz herzlichen Dank, lieber Robert Maier, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg, viele kreative Ideen und zahlreiche begeisterte Leserinnen und Leser, die deine Geschichten entdecken.
Heute möchte ich euch eine ganz besondere Autorinnenvorstellung präsentieren. Hinter dem Pseudonym Sanna Falckner steckt ein kreatives Autorenduo, das gemeinsam spannende Geschichten mit besonderen Figuren und viel Liebe zum Detail entwickelt.
Liebe Helga, vielen Dank, dass wir uns hier vorstellen dürfen. ‚Wir‘ deshalb, weil wir eigentlich zu zweit schreiben, unter dem Pseudonym Sanna Falckner. Und das kam so: Mein Co Autor ist Installateur und sagte eines Tages zu mir: „Was ich alles in meinem Beruf erlebe, darüber müsste man einen Roman schreiben.“ Ich bin Autorin und in meinem Kopf setzte sich eine Idee fest. So entstand Lena, eine Installateurin, die zur Privatermittlerin wird, weil sie unter Mordverdacht gerät. Natürlich musste mein Co Autor mit ins Boot, denn Recherche nehme ich ziemlich genau. Da wir beide in Heidelberg leben und ich diese Stadt einfach liebe, war auch schnell der Schauplatz klar. So nach und nach entstand das ganze Figurenensemble um Lenas Opa Tasso, die sanierungsbedürftige Villa, in der Lena mit ihrem Opa lebt, und alles andere.
Schnell wurde auch deutlich, dass Lena als Installateurin gut undercover ermitteln kann, weil sie durch ihre Arbeit in Wohnungen und Häuser kommt und dort die Leute in ein Gespräch verwickelt. So war klar, dass diese Figur auf jeden Fall als Hauptfigur in einer Reihe funktioniert.
Wenn ich Lena zum Beispiel in einem Hotel ermitteln lassen muss, frage ich meinen Co Autor, was sie in dem Haus arbeiten könnte. Dann müssen wir sie nur noch plausibel an den Ort des Geschehens bringen.
Diese gemeinsame Arbeit macht viel Spaß. Ich bin froh, dass wir einen so tollen Verlag gefunden haben. Wir sitzen derzeit an Band zwei und schicken Lena wieder auf Montage in ihrem neuen Fall, in dem sie Tassos Freundin Mathilde zu Hilfe kommen muss.
Ganz herzlichen Dank, liebe Sanna, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser!
In Brunngries ist wieder allerhand los. Der Spitzensportler Moritz Binder wird am Morgen tot im neu eröffneten Sportgeschäft aufgefunden. Hauptkommissar Tischler findet heraus, dass es einige Motive gibt. Doch zunächst gestalten sich die Ermittlungen schwierig. Fink hat dagegen mit einem weiteren Fall zu tun. Auch dort gibt es zwar einen Verdächtigen, doch der ist auf der Flucht.
Dies ist bereits der 13. Fall für Tischler und Fink und trotzdem schafft es Friedrich Kalpenstein wieder, mich bestens zu unterhalten.
Die herrlichen Dialoge und Wortgefechte lassen keine Sekunde Langeweile aufkommen. Im Gegenteil, davon kann ich einfach nicht genug bekommen. Während der Ermittlungen habe ich mich immer wieder gefragt, wer einen Grund gehabt haben könnte, den Spitzensportler umzubringen. Auch die Kommissare gehen dieser Frage nach und die Ermittlungsarbeit wird dabei unterhaltsam und zugleich spannend dargestellt.
Natürlich kommt auch das Privatleben der beiden nicht zu kurz. Diesmal renoviert Fink eine Wohnung und sorgt damit immer wieder für Situationen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.
Fazit: Ich lese die Reihe rund um Tischler und Fink immer wieder gerne. Auch der 13. Fall hat mir viel Freude bereitet. Besonders gefällt mir die Mischung aus Ermittlungsarbeit, herrlichen Dialogen und dem typisch bayrischen Humor. Im fiktiven Brunngries im Chiemgau fühle ich mich inzwischen fast schon zu Hause. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
📚 Einladung zum 30-jährigen Bestehen der Mörderischen Schwestern Stuttgart 📚
Sehr gerne bin ich der Einladung zum 30-jährigen Bestehen der Mörderischen Schwestern Stuttgart gefolgt. Gefeiert wurde dieses besondere Jubiläum im gemütlichen LuSi Café und Bistro.
Es war ein wunderbares Frühstück mit vielen interessanten Begegnungen. Ich durfte bekannte Autorinnen wiedersehen und auch einige neue, spannende Persönlichkeiten kennenlernen. Die Gespräche waren inspirierend und ich habe viel über die Arbeit der Mörderischen Schwestern Baden-Württemberg erfahren.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte Uwe Dörr, der mit seinem Akkordeon ein Lied aus „Frühstück bei Tiffany“ spielte und damit für einen besonderen Moment sorgte.
Es war ein rundum gelungenes Treffen mit vielen schönen Gesprächen, interessanten Einblicken und einer herzlichen Atmosphäre. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. Ich habe diesen Vormittag sehr genossen.
Im Norden von Düsseldorf wird der Körper einer Frau gefunden – nackt in einem Bachzulauf versteckt. Keine Kleidung. Kein Ausweis. So zugerichtet, dass niemand mehr sagen kann, wer sie war.
Lara Kraft und Martin Weber übernehmen die Ermittlungen. Schnell ist klar: Hier wollte jemand nicht nur töten. Hier sollte vernichtet werden: Leben, Spuren, Identität.
Die Ermittler setzen alles daran, der Unbekannten ihren Namen zurückzugeben.
Gleichzeitig gerät Laras eigenes Leben ins Wanken. Die Erinnerung an eine Nacht, die folgenlos bleiben sollte, rückt gefährlich nah. Nähe ist Schwäche. Und Schwäche kann sie sich in ihrer Position nicht leisten.
Vor allem nicht in einem Fall, in dem eine Frau nicht nur getötet, sondern gelöscht werden sollte.
Nach »Schließfach 1974« – der nächste Fall für Lara Kraft & Martin Weber.
Heute möchte ich euch einen Autor vorstellen, der mit seinen Krimis die besondere Atmosphäre seiner oberbayerischen Heimat einfängt. Lernt den sympathischen Autor Maurice Richardson kennen und entdeckt seine spannenden Geschichten voller Geheimnisse und überraschender Wendungen.
„Ich bin Maurice Richardson. Ein Autor aus dem schönen Oberbayern und jemand, der sich viel zu viele Gedanken über den perfekten Mord macht. Aber keine Sorge: natürlich nur auf Papier. Meine Geschichten entstehen dort, wo ich mich selbst am wohlsten fühle: in meiner Heimat, zwischen Bergen, Seen und kleinen Orten, in denen die Welt auf den ersten Blick noch in Ordnung scheint. Genau diese Mischung aus Heimat, Idylle und dunklen Geheimnissen fasziniert mich.
Der Weg zum Autor war bei mir allerdings kein gerader. Neben dem Schreiben arbeite ich in einem ganz anderen Beruf und habe mir das Schreiben Schritt für Schritt aufgebaut. Irgendwann wurde aus der Idee, einen eigenen Krimi zu schreiben, tatsächlich ein fertiges Manuskript und daraus schließlich mein Krimi Debüt Mord auf der Herreninsel.
Seitdem lässt mich die Welt zwischen Verbrechen, Ermittlungen und überraschenden Wendungen nicht mehr los. Mit Tod auf der Fraueninsel ist inzwischen der nächste Fall meiner Reihe Tödliches Alpenland erschienen.
Wenn ich gerade nicht schreibe, lese ich selbst gerne, bin in den Bergen oder am Wasser unterwegs, sammle neue Eindrücke und frage mich vermutlich ein bisschen zu oft, wie man daraus einen guten Krimi machen könnte.
Ich freue mich, wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit mir in die eine oder andere mörderische Geschichte einzutauchen.
Ganz herzlichen Dank, lieber Maurice, für die interessanten Einblicke in dein Leben und deine Bücher.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele begeisterte Leserinnen und Leser!