Capellmann Carla

🎤🎤🎤 Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Carla Capellmann vorstellen. Auf der Frankfurter Buchmesse konnte ich sie persönlich kennenlernen.
Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Vielen Dank, liebe Helga, dass du mich hier vorstellst!
Ich bin 1963 in Jülich geboren und aufgewachsen. Nach Stationen in Trier, Regensburg, Koblenz und Darmstadt lebe ich inzwischen wieder im Rheinland, und zwar in Königswinter. Wie die Ermittlerin in meinem Krimi bin ich Informatikerin, allerdings auf dem Sprung ins Autorinnendasein. Bald werde ich mich ganz dem Schreiben widmen und freue mich schon sehr darauf, ein wenig mehr von den vielen Ideen in meinem Kopf umsetzen zu können.
In meinem Debütkrimi „Tod in Zeeland“ geht es an die niederländische Nordseeküste und in die Yogaszene, beides Dinge, die ich selbst sehr mag. Walcheren und die zeeländische Küste kenne ich seit meiner Kindheit und von zahlreichen Radtouren. Natürlich lese ich auch gerne, liebe Wortspiele und komme (nicht nur deswegen) auch an der Lyrik nicht vorbei.
Tod in Zeeland ist im März 2021 bei emons erschienen.
Außerdem sind einige Kurzgeschichten und ein Lyrikband von mir erschienen.

Mehr über mich findet Ihr auf meiner Webseite: http://www.carlacapellmann.de

Autorenfoto: © Laura O‘ Fotografie

Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
http://www.helgasbuecherparadies.com

Liebkind Petra K. Gungl

🎤🎤🎤 Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Petra Liebkind K. Gungl vorstellen.
Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Die Wienerin Petra K. Gungl alias Petra Liebkind lebt für das geschriebene Wort – zu Beginn noch als Juristin, mittlerweile hauptberuflich als Autorin.
Neuerdings gehört dazu auch die Herausgabe von Kurzgeschichtensammlungen sowie professionelles Sprechen.
Ihr Repertoire reicht vom Krimi bis zur romantischen Komödie.
Für die kampfsporterprobte Autorin ist ihre Familie, inklusive Kätzchen, die wichtigste Kraftquelle.
In KUNG FU MAMA findet Ihr einiges an persönlicher Trainingserfahrung – allem voran: die vielen Muskelkater!

Petra Liebkind, Kung Fu Mama, PIPER-Verlag, 2021
Erster Satz aus KUNG FU MAMA:
Das Leben war kein Rummelplatz, eher ein Klassenzimmer, aus dem der Lehrer nie rausging.
Textschnipsel:
»Tut mir leid, Mali – aber ohne Liebe sind wir bloß Zombies.«

In 18 Morden um die Welt, Leinpfad Verlag, 2021, Hg. Fenna Williams & Petra K. Gungl, Print & Hörbuch mit Soundtrack

Petra K. Gungl, Diabolische List (2014), Diabolisches Spiel (2016), Tannenglühen (2017) – Gemeiner Verlag

Die neuesten Anthologien mit Geschichten von Petra K. Gungl:
Tour de Mord, Benevento Verlag, 2021, Hg. Carola Christiansen & Mareike Fröhlich
Kaffee.Mokka.Tot., Emons Verlag, 2021, Hg. Anja Marschall
Teufelspakt, Lüge und Moral, Adakia Verlag 2021, Hg. Ursula Schmid-Spreer, Birgit Lambert

Hier findet Ihr noch mehr Infos: http://www.petrakgungl.com & http://www.pertraliebkind.com

Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/autorenvorstellung-a-z/

Mey Claudia

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Claudia Mey vorstellen.
Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Claudia Mey wurde am 20.August 1972 in Berlin geboren und wuchs dort mit ihren 2 älteren Brüdern behütet von ihren Eltern auf. Aber sie wuchs nicht nur in die Höhe sondern auch in die Breite. Sie machte den Realschulabschluss und erlernte danach den Beruf als Friseurin. Arbeitete viele Jahre als Angestellte/ Salonleiterin und machte sich dann 2008 mit ihrem eigenen Friseursalon C&M in Berlin/ Wilmersdorf selbstständig. Bis zu ihrem 43. Lebensjahr wog sie dann sagenhafte 138 kg bei 1,66m. Lebensgefährliche Krankheiten stellten sich ein, so konnte es nicht weiter gehen,die Arbeit fiel ihr immer schwerer.
Claudia Mey nahm in 18 Monaten ohne Op und Qualen 71 kilo ab ,halbierte sich. 2016 berichtet das SZ Magazin in “ Wie meine Nachbarin 70 kilo abgenommen hat “ und der Berliner Kurier Titelseite einen Monat später in „Ich liebe halbe Sachen “ und einen Tag später „So klappt die Super Diät “ über sie.
Daraufhin wurde sie 2018 zum SWR in die Sendung Nachtcafé „Von Vorsätzen und Rückschlägen “ eingeladen, ist heute noch in YouTube zu sehen. Danach kam die Idee ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, was aber nur mit der besten Freundin und Autorin Sabine Richling zu verwirklichen war.

Claudia Mey „Dick war gestern “ herrlich selbstironische Biografie/ Erfahrungsbericht wurde geschrieben um übergewichtige Personen zu motivieren es doch nochmal mit Willen und Stärke zu versuchen abzunehmen.

Buchtipp im November 2020 bei der Krankenkasse IKK BB Ernährungsexpertin Andrea Willgeroth und Bild der Frau online

Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/autorenvorstellung-a-z/

Herbst Zhara

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Zhara Herbst – Autorin vorstellen.

Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.


Zhara Herbst – das klingt zu schön, um nicht vielleicht ein Pseudonym zu sein.
Ich bin Psychotherapeutin und Dozentin, gebürtige Rostockerin und dem Norden Deutschlands treu ergeben. Inzwischen lebe ich in Kiel und erfreue mich der Küste und der tollen Restaurants.

Wenn ich nicht arbeite, Klavier spiele oder boxe, sitze ich am Schreibtisch um zu schreiben …
Als Jugendliche habe ich viel gelesen, am liebsten Kriminalromane und Thriller, und wurde im Laufe der Schulzeit auch zum kreativen Schreiben animiert. Während mir die Zeit zum Lesen heute oftmals fehlt, behielt ich das Schreiben bei, habe es als Ausgleich genutzt, es aber nie mit anderen geteilt – bis eine Freundin auf die Texte stieß. Sie und mein Partner begleiteten den Schreibprozess zum Manuskript meines ersten Romans „Sprottenblut“, das ich infolge ihres Drängen unabhängigen Testleser:innen vorlegte, mich aufgrund des Feedbacks zur Überarbeitung und schließlich zur Veröffentlichung entschloss.
Da ich nicht für den Bedarf des Buchmarkts schreibe, fügt sich „Sprottenblut“ auch keinem klaren Genre ein. Die Geschichte hat sich im kreativen Prozess entwickelt. Es ist vor allem ein Spannungsroman, ein angethrillerter Kiel-Krimi, aber auch ein Entwicklungs- und Liebesroman. Ich mag Schubladen nicht. Man sucht in dem Roman vergebens nach Verfolgungsjagten und rasanter Action, denn meiner Meinung nach sind unsere Beziehungen, das Zwischenmenschliche, der spannende Moment. – Typisch Psychologin? Ja, vielleicht! – Wer zu meinem Buch greift, erfährt darin viel über die Protagonisten und ihre allzu menschlichen Versuche einen Alltag zu bewältigen, während es zu allem Überfluss auch noch eine verzwickte Mordserie zu lösen gilt … Das und den unerwarteten Genremix müssen meine Leser:innen mögen.
Ich habe durch die Veröffentlichung viel über den Buchmarkt gelernt, bin dankbar und überwältigt von der Unterstützung so vieler lieber Menschen – so auch deiner, liebe Helga. Herzlichen Dank! – und werde solange mir der Spaß am Schreiben nicht verloren geht auch einen Folgeband veröffentlichen. Der ist nämlich längst in Arbeit und ich habe auch schon ein paar Ideen für weitere Bücher rund um meine Nebencharaktere – natürlich alle überhaupt nicht genrerein …
Weitere Informationen, z.B. zu bevorstehenden Lesungen, zu den Schauplätzen des Buches oder zu mir als Autorin findet ihr auf meiner Homepage
http://www.zhara-herbst.de
https://www.facebook.com/ZharaHerbst/
https://instagram.com/zhara.herbst?utm_medium=copy_link

Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Russenberger Andreas

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch den sympathischen Autor Andreas Russenberger vorstellen.
Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Deine Vorstellung
Ich habe meinen ersten Roman im zarten Alter von 50 Jahren veröffentlicht und mir damit gleich selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht. Mittlerweile sind zwei weitere Bücher erschienen und das Vierte in Vorbereitung. Ich bin beim deutschen Gmeiner-Verlag unter Vertrag.
Ursprünglich habe ich in Zürich Geschichte und Politologie studiert und habe anschließend rund 20 Jahre bei einem internationalen Finanzkonzern gearbeitet. Dort konnte ich die ganze Welt bereisen und viele Kulturen kennenlernen. So habe ich in Amerika, Europa und Asien gearbeitet. Frei nach dem Motto „Mit Würde kommt Bürde“ war mein Terminkalender schlussendlich ein Jahr im Voraus mit Managementmeetings durchgebucht.
Irgendwann ist dann der Entschluss gereift, mehr Zeit für mich zu haben, nochmals etwas Neues zu beginnen und zwei Kindheitswünsche zu erfüllen – das Schreiben und Triathlon Wettkämpfe. Beides mache ich seither mit viel Freude. Sein eigenes Buch auf der Bestsellerliste zu sehen oder bei einem Ironman ins Ziel zu laufen, macht alle Mühen vergessen! Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Leserinnen und Lesern bedanken – erst sie machen meine Bücher lebendig!

Alles zu Andreas Russenberger finden Sie auf der Autorenwebseite http://www.andreas-russenberger.ch

Bisher erschienen:

2018 „Die Kanzlerin“
2020 „Paradeplatz“
2021 „Bahnhofstrasse“

Ich danke dir ganz herzlich für die interessanten Einblicke und wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Nentwich Vera

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Vera Nentwich vorstellen.

Vielen Dank, dass du heute hier mein Gast bist.

Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war?

Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane.
Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren.
Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen.
Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.
Auf ihrem Blog Veras Welt berichtet sie über ihre Projekte, und im wöchentlichen Podcast „Die Zwei von der Talkstelle“ gibt sie mit der Autorenkollegin Tamara Leonhard Einblicke in das Autorinnendasein.

Bisher hat sie folgende Titel veröffentlicht:
Kick ins Leben
Rausgekickt: Blaue Vögel
Tote Models nerven nur
Liebe vertagen, Mörder jagen
Tote machen Trüme wahr
Tote Bosse singen nicht
Tote Trolle meckern nicht
Pseudonyme küsst man nicht
Wunschleben

Blog: http://www.vera-nentwich.de
Facebook: facebook.com/autorinveranentwich/
Twitter: twitter.com/veraswelt

Vielen Dank für deine sehr interessante Vorstellung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Schwikardi Astrid

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute ist die sympathische Autorin Astrid Schwikardi bei mir zu Gast.
Ich freue mich, dass du dich hier vorstellst.

Deine Vorstellung
Ich hatte schon immer ein besonderes Faible für abgehobene, ungewöhnliche Geschichten. Egal ob geschriebene, gehörte oder selbst erlebte. Über viele Jahre hinweg habe ich heimlich im stillen „Kämmerlein“ geschrieben. Meist mystische Geschichten, aber auch Thriller und Kriminalgeschichten, die von den tiefen Abgründen der menschlichen Seele handelten.

Um es kurz zu machen: Nichts ist spannender und faszinierender als das Leben selbst. Es ist der alltägliche Wahnsinn, der mich inspiriert, wodurch noch so kleine Augenblicke zu unvergesslichen Geschichten heranreifen. Ein damaliges Gesundheitsthema war so ein Auslöser. Eine simple Idee entwickelte sich zu einer Geschichte, die ich unbedingt aufs Papier bringen musste: „Uterus“.

Schweißtreibende Schreibarbeit mit intensiver Manuskriptüberarbeitung folgte, bis „Uterus“ schließlich im März 2019 veröffentlicht wurde.

Einige Jahre sind seitdem vergangen, längst sind einige meiner Kurzgeschichten in Anthologien und der erste Band meiner Kölner Kriminalreihe „Uterus – Ein Köln Krimi“ im Frankfurter Verlag mainbook erschienen. Der zweite Band „Animus – Ein Köln Krimi“ folgte im April letzten Jahres. Momentan schreibe ich an dem dritten Band und hoffe, in spätestens einen Monat das erlösende Worte „Ende“ unter die Geschichte setzen zu können. Im Anschluss daran werde ich weiter an meinem Thriller rumfeilen in der Hoffnung, auch dieses Projekt noch in diesem Jahr fertigstellen zu können.

Falls ihr noch mehr über mich und meine Projekte erfahren möchtet, besucht mich doch mal auf Instagram, Facebook oder auf meiner Autorenseite.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit, bleibt gesund und bis bald.

https://www.facebook.com/astrid.schwikardi
https://www.instagram.com/astridschwikardi/
https://www.astridschwikardi.de

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Whitmore Felicity

🎤🎤🎤#Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Felicity Whitmore vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist und dich hier vorstellst.

Der Wunsch zu schreiben

Erinnerungen trügen und ich frage mich oft, ob es tatsächlich Daphne Du Mauriers Buch Rebecca gewesen sein kann, das in mir den Wunsch zum Schreiben weckte. Denn als ich meine erste Geschichte schrieb, war ich erst zwölf Jahre alt. Habe ich dieses Buch tatsächlich schon vorher gelesen? Ich weiß noch, dass ich es bei meiner Großtante fand. Sofort habe ich mich in die Lektüre gestürzt. Ich tauchte in eine neue, faszinierende Welt ein und lebte die nächsten Wochen auf Manderley. In einer Lesepause räumte ich, zur großen Freude meiner Mutter, meinen Schreibtisch auf. Dann nahm ich auf meinem knall orangefarbenen Schreibtischstuhl Platz, malte mir eigenes Briefpapier mit meinen Initialen am Kopfende der Seite, und stellte mir vor, ich sei die neue Herrin Manderleys, die grade ihre Post im Morgenzimmer beantwortete. Am nächsten Tag setzte ich mich wieder an meinen Schreibtisch, vor mir lag mein Briefbogen: Weißes Papier, das darauf wartete beschrieben zu werden. Und plötzlich wusste ich, dass ich schreiben musste. Eine Geschichte, in der meine Heldin sich so verhalten würde, wie ich es mir vorstellte. Eine Heldin, die eine Mrs Danvers schneller rausschmeißen würde, als Maxim überhaupt den Namen „Rebecca“ aussprechen konnte und in der mein Manderley kein Opfer der Flammen werden würde.

Kurz darauf entdeckte ich Agatha Christie und verschlang in einem einzigen Sommer nahezu alle Kriminalromane von ihr. Als der letzte Mord gelöst war, las ich aus Verzweiflung darüber, Hercule Poirot, Miss Marple und Mrs. Oliver hinter mir lassen zu müssen, Agatha Christies Autobiographie Meine gute alte Zeit. Darin beschreibt sie ausführlich ihren Weg zur Schriftstellerei und in diesen Tagen nahm der bis dahin eher diffuse Wunsch zu schreiben, konkrete Gestalt an.

Damals habe ich meinen Eltern erklärt, dass ich Schriftstellerin werden wolle, sie haben mir nicht widersprochen, mich nicht ermahnt, erst einen „anständigen“ Beruf zu erlernen, denn meine Berufswünsche hatten sich bis dahin regelmäßig geändert und Schriftstellerin war nicht der exotischste Wunsch unter ihnen. Mit vier Jahren war mir klar, dass es das Beste für mich wäre, Bäuerin zu werden, wenig später entschied ich mich doch lieber für eine Laufbahn als Kapitänin, bevor ich dann auf die Idee kam, Zirkusartistin zu werden. Meine Eltern registrierten nun also den neusten Berufswunsch ihrer Tochter ohne größere Überraschung und meine Mutter trat mir ihre alte Schreibmaschine ab. Ich begann zu schreiben. In meiner Cousine fand ich eine Verbündete, die ich schnell überreden konnte, auch Autorin werden zu wollen. Gemeinsam begannen wir also jede mit einer Geschichte. Meine Schreibpartnerin gab zwar nach der ersten Seite den Wunsch der Schriftstellerei wieder auf, las aber brav meine Geschichte, die ich in wenigen Tagen fertig gestellt hatte. Sie umfasste immerhin 100 Seiten und ich gab ihr den Titel „Der Sonne entgegen“. Meine erste Leserin war voll des Lobes und mit geschwollener Brust entschied ich, mich nun erst einmal auf den Lorbeeren ausruhen zu können. Die erste Geschichte war schließlich geschrieben und somit der Grundschein für ein erfolgreiches Schriftstellerleben gelegt.

Im Laufe der folgenden Jahre ging zwar leider mein Erstlingswerk verloren, der Wunsch zu schreiben, blieb jedoch immer in mir verankert. Genau wie damals, ist es auch heute noch das weiße Blatt, das mich auffordert zu schreiben. Die leeren Seiten schreien danach, von mir beschrieben zu werden. Welten wollen erschaffen werden, deren Erschaffer ich sein möchte. Ich habe mittlerweile unzählige Bücher gelesen, sehr viele haben mich tief beeindruckt und ihre Spuren in meinem Inneren hinterlassen.

Immer wieder spürte ich den Drang zu schreiben, immer wieder kam ich davon ab. Agatha Christie und Daphne Du Maurier tauchten jedoch immer wieder in meinem Leben auf. Ich begegnete ihnen, wenn ich nicht damit rechnete und dann war mir plötzlich wieder klar, dass ich schreiben muss. Dass ich niemals zufrieden sein wüde, wenn ich mich davon abhalten ließ. Im April 2012 waren mein Mann und ich in Fowey, der Wahlheimat Daphne Du Mauriers. Es war ein wunderschöner sonniger Apriltag und als ich Ferryside, das Haus in dem Daphne Du Maurier lange gewohnt hat, betrachtete, brodelten unzählige Ideen in mir. Das gleiche Gefühl hatte ich jedes Mal in Greenway, dem Ferienhaus von Agatha Christie, das ich schon oft besucht habe. In diesen Momenten wurde mir immer wieder bewusst, wie wichtig das Schreiben für mich war und wie unsagbar fern ich mich davon fühlete. Warum ließ ich mich immer wieder davon abhalten? Wieso blieb der Wunsch trotzdem so hartnäckig in mir verankert? Noch heute ist mir manchmal so, als lächelten mich Agatha und Daphne an und würden sagen: „Schreib. Träume nicht davon, sondern schreib.“

Inzwischen habe ich es längst getan und ich bin selbst im Schriftsteller-Dasein angekommen. Aus meinen Träumen wurde Realität! Seit 2017 sind bereits meine ersten drei Romane bei dtv erschienen. Die nächsten drei sind geschrieben und auch sie haben ihre Heimat bei dtv gefunden. Aber so richtig verstanden habe ich es manchmal noch nicht. Dann will ich mich kneifen, um mich zu vergewissern, dass das wirklich meine Bücher sind, die da in der Buchhandlung vor mir liegen. Dass all das in meinem Kopf und aus meiner Fantasie und Disziplin heraus entstanden ist, kommt mir vor wie ein Traum. Ich bin meinem Verlag, meiner Lektorin und nicht zuletzt meinem Agenten unendlich dankbar dafür, dass sie an mich und meine Bücher geglaubt haben!

https://www.felicitywhitmore.de
https://www.facebook.com/FeliWhitmore/

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg
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