Mey Claudia

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Claudia Mey vorstellen.
Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Claudia Mey wurde am 20.August 1972 in Berlin geboren und wuchs dort mit ihren 2 älteren Brüdern behütet von ihren Eltern auf. Aber sie wuchs nicht nur in die Höhe sondern auch in die Breite. Sie machte den Realschulabschluss und erlernte danach den Beruf als Friseurin. Arbeitete viele Jahre als Angestellte/ Salonleiterin und machte sich dann 2008 mit ihrem eigenen Friseursalon C&M in Berlin/ Wilmersdorf selbstständig. Bis zu ihrem 43. Lebensjahr wog sie dann sagenhafte 138 kg bei 1,66m. Lebensgefährliche Krankheiten stellten sich ein, so konnte es nicht weiter gehen,die Arbeit fiel ihr immer schwerer.
Claudia Mey nahm in 18 Monaten ohne Op und Qualen 71 kilo ab ,halbierte sich. 2016 berichtet das SZ Magazin in “ Wie meine Nachbarin 70 kilo abgenommen hat “ und der Berliner Kurier Titelseite einen Monat später in „Ich liebe halbe Sachen “ und einen Tag später „So klappt die Super Diät “ über sie.
Daraufhin wurde sie 2018 zum SWR in die Sendung Nachtcafé „Von Vorsätzen und Rückschlägen “ eingeladen, ist heute noch in YouTube zu sehen. Danach kam die Idee ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, was aber nur mit der besten Freundin und Autorin Sabine Richling zu verwirklichen war.

Claudia Mey „Dick war gestern “ herrlich selbstironische Biografie/ Erfahrungsbericht wurde geschrieben um übergewichtige Personen zu motivieren es doch nochmal mit Willen und Stärke zu versuchen abzunehmen.

Buchtipp im November 2020 bei der Krankenkasse IKK BB Ernährungsexpertin Andrea Willgeroth und Bild der Frau online

Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/autorenvorstellung-a-z/

Herbst Zhara

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Zhara Herbst – Autorin vorstellen.

Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.


Zhara Herbst – das klingt zu schön, um nicht vielleicht ein Pseudonym zu sein.
Ich bin Psychotherapeutin und Dozentin, gebürtige Rostockerin und dem Norden Deutschlands treu ergeben. Inzwischen lebe ich in Kiel und erfreue mich der Küste und der tollen Restaurants.

Wenn ich nicht arbeite, Klavier spiele oder boxe, sitze ich am Schreibtisch um zu schreiben …
Als Jugendliche habe ich viel gelesen, am liebsten Kriminalromane und Thriller, und wurde im Laufe der Schulzeit auch zum kreativen Schreiben animiert. Während mir die Zeit zum Lesen heute oftmals fehlt, behielt ich das Schreiben bei, habe es als Ausgleich genutzt, es aber nie mit anderen geteilt – bis eine Freundin auf die Texte stieß. Sie und mein Partner begleiteten den Schreibprozess zum Manuskript meines ersten Romans „Sprottenblut“, das ich infolge ihres Drängen unabhängigen Testleser:innen vorlegte, mich aufgrund des Feedbacks zur Überarbeitung und schließlich zur Veröffentlichung entschloss.
Da ich nicht für den Bedarf des Buchmarkts schreibe, fügt sich „Sprottenblut“ auch keinem klaren Genre ein. Die Geschichte hat sich im kreativen Prozess entwickelt. Es ist vor allem ein Spannungsroman, ein angethrillerter Kiel-Krimi, aber auch ein Entwicklungs- und Liebesroman. Ich mag Schubladen nicht. Man sucht in dem Roman vergebens nach Verfolgungsjagten und rasanter Action, denn meiner Meinung nach sind unsere Beziehungen, das Zwischenmenschliche, der spannende Moment. – Typisch Psychologin? Ja, vielleicht! – Wer zu meinem Buch greift, erfährt darin viel über die Protagonisten und ihre allzu menschlichen Versuche einen Alltag zu bewältigen, während es zu allem Überfluss auch noch eine verzwickte Mordserie zu lösen gilt … Das und den unerwarteten Genremix müssen meine Leser:innen mögen.
Ich habe durch die Veröffentlichung viel über den Buchmarkt gelernt, bin dankbar und überwältigt von der Unterstützung so vieler lieber Menschen – so auch deiner, liebe Helga. Herzlichen Dank! – und werde solange mir der Spaß am Schreiben nicht verloren geht auch einen Folgeband veröffentlichen. Der ist nämlich längst in Arbeit und ich habe auch schon ein paar Ideen für weitere Bücher rund um meine Nebencharaktere – natürlich alle überhaupt nicht genrerein …
Weitere Informationen, z.B. zu bevorstehenden Lesungen, zu den Schauplätzen des Buches oder zu mir als Autorin findet ihr auf meiner Homepage
http://www.zhara-herbst.de
https://www.facebook.com/ZharaHerbst/
https://instagram.com/zhara.herbst?utm_medium=copy_link

Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Russenberger Andreas

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch den sympathischen Autor Andreas Russenberger vorstellen.
Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.

Deine Vorstellung
Ich habe meinen ersten Roman im zarten Alter von 50 Jahren veröffentlicht und mir damit gleich selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht. Mittlerweile sind zwei weitere Bücher erschienen und das Vierte in Vorbereitung. Ich bin beim deutschen Gmeiner-Verlag unter Vertrag.
Ursprünglich habe ich in Zürich Geschichte und Politologie studiert und habe anschließend rund 20 Jahre bei einem internationalen Finanzkonzern gearbeitet. Dort konnte ich die ganze Welt bereisen und viele Kulturen kennenlernen. So habe ich in Amerika, Europa und Asien gearbeitet. Frei nach dem Motto „Mit Würde kommt Bürde“ war mein Terminkalender schlussendlich ein Jahr im Voraus mit Managementmeetings durchgebucht.
Irgendwann ist dann der Entschluss gereift, mehr Zeit für mich zu haben, nochmals etwas Neues zu beginnen und zwei Kindheitswünsche zu erfüllen – das Schreiben und Triathlon Wettkämpfe. Beides mache ich seither mit viel Freude. Sein eigenes Buch auf der Bestsellerliste zu sehen oder bei einem Ironman ins Ziel zu laufen, macht alle Mühen vergessen! Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Leserinnen und Lesern bedanken – erst sie machen meine Bücher lebendig!

Alles zu Andreas Russenberger finden Sie auf der Autorenwebseite http://www.andreas-russenberger.ch

Bisher erschienen:

2018 „Die Kanzlerin“
2020 „Paradeplatz“
2021 „Bahnhofstrasse“

Ich danke dir ganz herzlich für die interessanten Einblicke und wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Nentwich Vera

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Vera Nentwich vorstellen.

Vielen Dank, dass du heute hier mein Gast bist.

Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war?

Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane.
Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren.
Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen.
Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.
Auf ihrem Blog Veras Welt berichtet sie über ihre Projekte, und im wöchentlichen Podcast „Die Zwei von der Talkstelle“ gibt sie mit der Autorenkollegin Tamara Leonhard Einblicke in das Autorinnendasein.

Bisher hat sie folgende Titel veröffentlicht:
Kick ins Leben
Rausgekickt: Blaue Vögel
Tote Models nerven nur
Liebe vertagen, Mörder jagen
Tote machen Trüme wahr
Tote Bosse singen nicht
Tote Trolle meckern nicht
Pseudonyme küsst man nicht
Wunschleben

Blog: http://www.vera-nentwich.de
Facebook: facebook.com/autorinveranentwich/
Twitter: twitter.com/veraswelt

Vielen Dank für deine sehr interessante Vorstellung. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.

Schwikardi Astrid

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute ist die sympathische Autorin Astrid Schwikardi bei mir zu Gast.
Ich freue mich, dass du dich hier vorstellst.

Deine Vorstellung
Ich hatte schon immer ein besonderes Faible für abgehobene, ungewöhnliche Geschichten. Egal ob geschriebene, gehörte oder selbst erlebte. Über viele Jahre hinweg habe ich heimlich im stillen „Kämmerlein“ geschrieben. Meist mystische Geschichten, aber auch Thriller und Kriminalgeschichten, die von den tiefen Abgründen der menschlichen Seele handelten.

Um es kurz zu machen: Nichts ist spannender und faszinierender als das Leben selbst. Es ist der alltägliche Wahnsinn, der mich inspiriert, wodurch noch so kleine Augenblicke zu unvergesslichen Geschichten heranreifen. Ein damaliges Gesundheitsthema war so ein Auslöser. Eine simple Idee entwickelte sich zu einer Geschichte, die ich unbedingt aufs Papier bringen musste: „Uterus“.

Schweißtreibende Schreibarbeit mit intensiver Manuskriptüberarbeitung folgte, bis „Uterus“ schließlich im März 2019 veröffentlicht wurde.

Einige Jahre sind seitdem vergangen, längst sind einige meiner Kurzgeschichten in Anthologien und der erste Band meiner Kölner Kriminalreihe „Uterus – Ein Köln Krimi“ im Frankfurter Verlag mainbook erschienen. Der zweite Band „Animus – Ein Köln Krimi“ folgte im April letzten Jahres. Momentan schreibe ich an dem dritten Band und hoffe, in spätestens einen Monat das erlösende Worte „Ende“ unter die Geschichte setzen zu können. Im Anschluss daran werde ich weiter an meinem Thriller rumfeilen in der Hoffnung, auch dieses Projekt noch in diesem Jahr fertigstellen zu können.

Falls ihr noch mehr über mich und meine Projekte erfahren möchtet, besucht mich doch mal auf Instagram, Facebook oder auf meiner Autorenseite.

Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit, bleibt gesund und bis bald.

https://www.facebook.com/astrid.schwikardi
https://www.instagram.com/astridschwikardi/
https://www.astridschwikardi.de

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Whitmore Felicity

🎤🎤🎤#Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Felicity Whitmore vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist und dich hier vorstellst.

Der Wunsch zu schreiben

Erinnerungen trügen und ich frage mich oft, ob es tatsächlich Daphne Du Mauriers Buch Rebecca gewesen sein kann, das in mir den Wunsch zum Schreiben weckte. Denn als ich meine erste Geschichte schrieb, war ich erst zwölf Jahre alt. Habe ich dieses Buch tatsächlich schon vorher gelesen? Ich weiß noch, dass ich es bei meiner Großtante fand. Sofort habe ich mich in die Lektüre gestürzt. Ich tauchte in eine neue, faszinierende Welt ein und lebte die nächsten Wochen auf Manderley. In einer Lesepause räumte ich, zur großen Freude meiner Mutter, meinen Schreibtisch auf. Dann nahm ich auf meinem knall orangefarbenen Schreibtischstuhl Platz, malte mir eigenes Briefpapier mit meinen Initialen am Kopfende der Seite, und stellte mir vor, ich sei die neue Herrin Manderleys, die grade ihre Post im Morgenzimmer beantwortete. Am nächsten Tag setzte ich mich wieder an meinen Schreibtisch, vor mir lag mein Briefbogen: Weißes Papier, das darauf wartete beschrieben zu werden. Und plötzlich wusste ich, dass ich schreiben musste. Eine Geschichte, in der meine Heldin sich so verhalten würde, wie ich es mir vorstellte. Eine Heldin, die eine Mrs Danvers schneller rausschmeißen würde, als Maxim überhaupt den Namen „Rebecca“ aussprechen konnte und in der mein Manderley kein Opfer der Flammen werden würde.

Kurz darauf entdeckte ich Agatha Christie und verschlang in einem einzigen Sommer nahezu alle Kriminalromane von ihr. Als der letzte Mord gelöst war, las ich aus Verzweiflung darüber, Hercule Poirot, Miss Marple und Mrs. Oliver hinter mir lassen zu müssen, Agatha Christies Autobiographie Meine gute alte Zeit. Darin beschreibt sie ausführlich ihren Weg zur Schriftstellerei und in diesen Tagen nahm der bis dahin eher diffuse Wunsch zu schreiben, konkrete Gestalt an.

Damals habe ich meinen Eltern erklärt, dass ich Schriftstellerin werden wolle, sie haben mir nicht widersprochen, mich nicht ermahnt, erst einen „anständigen“ Beruf zu erlernen, denn meine Berufswünsche hatten sich bis dahin regelmäßig geändert und Schriftstellerin war nicht der exotischste Wunsch unter ihnen. Mit vier Jahren war mir klar, dass es das Beste für mich wäre, Bäuerin zu werden, wenig später entschied ich mich doch lieber für eine Laufbahn als Kapitänin, bevor ich dann auf die Idee kam, Zirkusartistin zu werden. Meine Eltern registrierten nun also den neusten Berufswunsch ihrer Tochter ohne größere Überraschung und meine Mutter trat mir ihre alte Schreibmaschine ab. Ich begann zu schreiben. In meiner Cousine fand ich eine Verbündete, die ich schnell überreden konnte, auch Autorin werden zu wollen. Gemeinsam begannen wir also jede mit einer Geschichte. Meine Schreibpartnerin gab zwar nach der ersten Seite den Wunsch der Schriftstellerei wieder auf, las aber brav meine Geschichte, die ich in wenigen Tagen fertig gestellt hatte. Sie umfasste immerhin 100 Seiten und ich gab ihr den Titel „Der Sonne entgegen“. Meine erste Leserin war voll des Lobes und mit geschwollener Brust entschied ich, mich nun erst einmal auf den Lorbeeren ausruhen zu können. Die erste Geschichte war schließlich geschrieben und somit der Grundschein für ein erfolgreiches Schriftstellerleben gelegt.

Im Laufe der folgenden Jahre ging zwar leider mein Erstlingswerk verloren, der Wunsch zu schreiben, blieb jedoch immer in mir verankert. Genau wie damals, ist es auch heute noch das weiße Blatt, das mich auffordert zu schreiben. Die leeren Seiten schreien danach, von mir beschrieben zu werden. Welten wollen erschaffen werden, deren Erschaffer ich sein möchte. Ich habe mittlerweile unzählige Bücher gelesen, sehr viele haben mich tief beeindruckt und ihre Spuren in meinem Inneren hinterlassen.

Immer wieder spürte ich den Drang zu schreiben, immer wieder kam ich davon ab. Agatha Christie und Daphne Du Maurier tauchten jedoch immer wieder in meinem Leben auf. Ich begegnete ihnen, wenn ich nicht damit rechnete und dann war mir plötzlich wieder klar, dass ich schreiben muss. Dass ich niemals zufrieden sein wüde, wenn ich mich davon abhalten ließ. Im April 2012 waren mein Mann und ich in Fowey, der Wahlheimat Daphne Du Mauriers. Es war ein wunderschöner sonniger Apriltag und als ich Ferryside, das Haus in dem Daphne Du Maurier lange gewohnt hat, betrachtete, brodelten unzählige Ideen in mir. Das gleiche Gefühl hatte ich jedes Mal in Greenway, dem Ferienhaus von Agatha Christie, das ich schon oft besucht habe. In diesen Momenten wurde mir immer wieder bewusst, wie wichtig das Schreiben für mich war und wie unsagbar fern ich mich davon fühlete. Warum ließ ich mich immer wieder davon abhalten? Wieso blieb der Wunsch trotzdem so hartnäckig in mir verankert? Noch heute ist mir manchmal so, als lächelten mich Agatha und Daphne an und würden sagen: „Schreib. Träume nicht davon, sondern schreib.“

Inzwischen habe ich es längst getan und ich bin selbst im Schriftsteller-Dasein angekommen. Aus meinen Träumen wurde Realität! Seit 2017 sind bereits meine ersten drei Romane bei dtv erschienen. Die nächsten drei sind geschrieben und auch sie haben ihre Heimat bei dtv gefunden. Aber so richtig verstanden habe ich es manchmal noch nicht. Dann will ich mich kneifen, um mich zu vergewissern, dass das wirklich meine Bücher sind, die da in der Buchhandlung vor mir liegen. Dass all das in meinem Kopf und aus meiner Fantasie und Disziplin heraus entstanden ist, kommt mir vor wie ein Traum. Ich bin meinem Verlag, meiner Lektorin und nicht zuletzt meinem Agenten unendlich dankbar dafür, dass sie an mich und meine Bücher geglaubt haben!

https://www.felicitywhitmore.de
https://www.facebook.com/FeliWhitmore/

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke.
Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg
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Sander Lena

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Lena Sander Thriller vorstellen.
Es freut mich, dass du mein Gast bist.

Biographie
Mit meiner Familie lebe ich in Freiburg, am Fuße des Schwarzwaldes. Ich freue mich immer über den Besuch meiner fünf Patenkinder – gern abwechselnd – liebe Musik, Kunst, die Natur und spannungsgeladene Literatur.
Nein, ich war nicht schon von Kindheit an dem Schreiben verfallen, eher der Malerei. Später der Musik. Zusammen mit einer Band, durfte ich sechzehn Jahre als Sängerin auf den unterschiedlichsten Bühnen Rock ,Blues, Soul und R&B zum Besten geben. Zum Schreiben kam ich erst viele Jahre später, als zu viel Staub des trockenen Marketingstudiums aufgewirbelt wurde.

Ich schreibe Bücher, weil ….
eine Therapie bei einem Psychologen zu teuer und weitaus langwieriger wäre. Meine ersten Werke, die von meinem zweiten Ego stammen – ich bin zuweilen etwas schizophren veranlagt – gehören eher in die humoristische Schublade. Zum Genre Thriller kam ich quasi wie die Jungfrau zum Kind. Der Psychologe hatte keine Termine mehr frei – nein, Scherz. Es ging bei „Zersetzt“ um Tatsachen, die unbedingt spannend verpackt an die Öffentlichkeit gelangen mussten. Diesem Sog, seiner Kreativität freien Lauf lassen zu können – bis man von der Lektorin abrupt gestoppt wird – und ganz nebenbei Menschen, die einen ärgern, sofort auf die Besetzungscouch für den nächsten Thriller zu setzen, konnte ich bis heute nicht entkommen. Für jedes meiner Projekte bewirbt sich auch der eine oder andere kauzige Typ für eine Nebenrolle.
Besonders blutig sind meine Psychothriller nicht. Ganz ehrlich? Ich kann kein Blut sehen (lesen) und bin tief in meinem Herzen eine zartbesaitete Seele. Was allerdings noch viel wirkungsvoller sein kann als Horrorszenarien bis ins kleinste Detail zu beschreiben, ist, den Start-Knopf des Psycho-Kopfkinos der Leser zu aktivieren. Was ich auch in den nächsten Büchern beibehalten werde, sind die erschreckenden Tatsachenhintergründe, die mich während der Recherche selbst immer wieder schockieren.
In erster Linie möchte ich Sie, als Leser unterhalten und für eine gewisse Zeit ihrem Alltag entfliehen lassen.

https://www.lena-sander.de
https://www.facebook.com/lenasander01/

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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Scherf H.C Interview vom 08.01.2021

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen und erfolgreichen Autor H.C. Scherf vorstellen. In diesem Interview werden eure Fragen beantwortet.

Interview mit H.C. Scherf, Thrillerautor

Danke, dass Sie sich zu einem Interview zur Verfügung stellen.
Mich und die Leser interessiert zu Beginn, wie Sie zum Schreiben kamen.

Der Volksmund würde sagen: Wie die Jungfrau zum Kind. Doch ganz so spaßig war es dann doch nicht. Der Job als leitender Angestellter innerhalb eines Zeitungs-Großverlages, der auch Wochenanzeiger herausbringt, verantwortete ich diverse Titel im Kerngebiet des Ruhrreviers. Erst zum Zeitpunkt, als ich in den Ruhestand ging, ereilten mich prägende Schicksalsschläge, die mich in eine sehr tiefe, emotionale Krise katapultierten. Um aus diesem tiefen Tal der Depressionen wieder herauszukommen, griff ich in die Tasten und schrieb mir das Leid von der Seele. Die Therapie schien zu wirken, denn es führte dazu, dass ich in den letzten fünf Jahren insgesamt 25 Bücher und diverse Kurzgeschichten veröffentlichte.

Wenn Sie von Schicksalsschlägen sprechen, denke ich, dass es sich um tragische Geschichten handelt, die aus Ihrer Feder entstanden.

Das trifft nur teilweise zu. Beim Debütroman »Das Glück kennt kein Erbarmen« ging es schon um eine tragische Geschichte zweier vom Schicksal gebeutelter Menschen. Doch verlor sich die Depression zusehends und ich arbeitete mit Themen, die mich schon immer beschäftigten. So schrieb ich z.B. über eheliche Misshandlungen, den Missbrauch von Kindern, die Schuld eines Vaters, der sein Kind verletzte, die Kraft, die in erkrankten Menschen steckt und die Zerstörung der Natur. Alles verpackte ich in spannende Geschichten, damit die Message mit der Story mehr oder weniger aufgenommen wird.

Warum fassen Sie die Themen nicht direkt an und informieren den Leser klar und sachlich?

Da entstehen bei den meisten Menschen natürliche Hürden. Kaum jemand möchte in der Phase des entspannenden Lesens mit solchen Problemen konfrontiert werden. Wir möchten in diesem Moment der Entspannung austreten aus dieser realen Welt und nicht noch mit dererlei Themen konfrontiert werden. Träumen ist angesagt. Zusätzlich entsteht im Kopf ein Verdrängungsprozess, der uns suggeriert: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Die Konsequenz ist, dass solche Bücher in den Regalen der Büchereien liegenbleiben. Jeder weiß um die Geschehnisse und will doch die Berührung damit vermeiden. Wir vergessen allerdings, dass das unsägliche Übel direkt neben uns in der Nachbarwohnung stattfindet.

Aber Sie erwähnen, dass Sie die Themen doch in Ihren Büchern verarbeiten. Wie darf ich diesen scheinbaren Widerspruch verstehen?

Dabei handelt es sich nur um einen scheinbaren Widerspruch. Wenn ich z.B. den Menschenhandel, den Missbrauch von Kindern oder den Organhandel in einen Thriller einbaue, gebe ich dem Leser eine fiktive Handlung vor, in deren Verlauf ich jedoch viele Fakten und Zahlen aus der Grundthematik unterbringe. Der Leser nimmt diese Fakten zwar auf, sieht dennoch das Geschehen um das eigentliche Thema als erfunden an. Dadurch ist für ihn alles sehr weit weg und weniger belastend. Dennoch habe ich geschafft, dass sich Wissen im Unterbewusstsein ablegt und somit eine Nachhaltigkeit erreichen. Das Buch soll spannend unterhalten, den Leser aber auch nachdenklich bzgl. des Themas zurücklassen.

Eine interessante These, die Sie vertreten. Damit untermauern Sie die Behauptung, dass Lesen bildet.

Das auf jeden Fall. Aber ich möchte das noch auf den jeweiligen Verfasser von Büchern ausweiten. Das Schreiben selbst bildet noch viel stärker. Sie glauben gar nicht, wie sehr allein die Recherche zum Buch dem Autor Wissen vermittelt. Indem wir uns mit dem Plot und den Fakten beschäftigen, nehmen wir ungeheures Wissen auf, über das wir zuvor zumindest nur eingeschränkt verfügten. Ich gebe zu, dass ich vieles, was ich bis heute bzgl. Straftaten erfahren musste, besser gar nicht hätte wissen wollen.

Das bringt mich zu einer anderen Frage. Sie schrieben zu Beginn unter Ihrem Klarnamen Harald Schmidt. Was trieb Sie dazu, das Pseudonym H.C. Scherf anzunehmen und plötzlich ausschließlich Thriller zu schreiben?

Versuchen Sie einmal, dem Leser zu vermitteln, dass allein Sie sich hinter dem Namen verbergen und nicht der durch TV bekannte Promi. Stets fand ich in Online-Buchhandlungen die Bücher des namensgleichen Kabarettisten in meiner Sammlung. Auch bei den Inhalten vermuteten die Leser einen komplett anderen Inhalt. Das war einer der Gründe, warum ich zum Pseudonym wechselte. Aber auch das neue Genre erforderte einen Wechsel des Namens. Der Klarname hätte keinesfalls zum Thema Thriller gepasst. In der Folge suchte ich nach einem Pseudonym, was zusätzlich noch die Frage offenhielt, welchem Geschlecht der Autor zuzuordnen war!!

Sicher war die Entscheidung nicht unbegründet, wie Ihre ansteigende Bekanntheitskurve beweist. Doch sehen wir, dass Sie nicht als Verlagsautor schreiben. Was bewegt Sie dazu, als Selbstverleger, als Selfpublisher zu schreiben?

In den Augen vieler Leser*innen wird der Selfpublisher selbst heute noch als B-Autor angesehen, dem es scheinbar nicht gelungen ist, einen Verlag zu finden. Seine Klasse reichte wohl nicht aus, um einen allwissenden Verlagslektor begeistern zu können. So viel zu Vorurteilen. Ich gebe zu, dass ich mich nie bemüht habe. Dafür gibt es vielerlei Gründe. Einer dürfte sicherlich sein, dass ich (so würde es Bruce Willis wohl salopp bezeichnen) »für den Scheiß einfach zu alt bin«. Welcher Verlag, der wirtschaftlich denken und kalkulieren muss, nimmt einen 72jährigen noch unter Vertrag? Aber viel wichtiger war und ist mir die Selbstständigkeit mit der ich eigene Entscheidungen zum Text, zur Aufmachung, zur Vermarktung treffen darf. Sehen wir das Ganze doch einmal pragmatisch. Wie viele Autoren gibt es, die vom Schreiben leben können? Wie viele Autoren gibt es, die von ihren Verlagen wirklich auflagensteigernd gepuscht werden? Hier sieht man stets nur die Fitzeks und Folletts. Die meisten von ihnen laufen nur als schmückendes Beiwerk zu den ganz Großen der Branchen in den Verlagen. Oft müssen sie ihre Marketingaktivitäten noch selbst erledigen, da der Verlag kaum weiter in sie investieren möchte, nachdem schon Cover-Herstellung, Lektorat und Korrektorat Geld verschlungen hat. Aber der Hauptgrund liegt bei mir darin, dass ich MEINEN Schreibstil gefunden habe, den ich mir von keinem Lektorat im Wesentlichen verändern lassen möchte. Nur so finde ich mich unverfälscht in meinen Büchern wieder. Es sind und bleiben meine Träume und Gedanken.

Danke für die Brücke, die Sie mir zur nächsten Frage bauen. Befürchten Sie nicht, von den Lesern als, sagen wir einmal, »krank« angesehen zu werden, weil Sie sich mit perfiden, manchmal abstoßenden Mordgeschichten beschäftigen?

Gestatten Sie mir ein Lächeln. Das werde ich oft bei Lesungen gefragt. Das brachte mich dazu, die Zuhörer schon zu Beginn der Veranstaltung darüber aufzuklären. Wir Thriller-Autoren besitzen die Fähigkeit, schlimmste Verbrechen aus einer gesunden Distanz betrachten und beschreiben zu können, obwohl wir uns gedanklich mitten im Geschehen bewegen. Für uns ist das Geschehen absolut fiktiv, was uns die Möglichkeit gibt, eine saubere Trennung herbeizuführen. Je nach Beschreibungs-Intensität versinkt dagegen der Leser in der Handlung, wird quasi unaufhaltsam hineingezogen. Das lässt sich seitens des Autors geschickt variieren. Je nach Schreibweise kann das schon sehr heftig werden. Aus diesem Grund recherchiere ich die jeweiligen Örtlichkeiten sehr intensiv. Wenn der Leser Angst verspürt, den Ort des Verbrechens, den Täter oder die Furcht des Opfers nachvollziehen kann, hat das Buch seinen Zweck erfüllt und einen Level erreicht, der es einmalig macht. Die letzte Seite umzublättern, muss einen tiefen Seufzer des Bedauerns hervorrufen. Am Ende muss der Gang in den Keller oder in den bisher gewohnten, friedlichen Wald für einen gewissen Zeitraum Angst erzeugen.

Zum Schluss muss ich noch eine Frage loswerden. Sie sind bekannt für Ihre oftmals extremen Recherchemethoden. Was treibt Sie in diese hier und da ungewöhnlichen Vorhaben?

So ungewöhnlich sind die eigentlich gar nicht. Die meisten meiner Autorenkollegen und -kolleginnen tun das in abgewandelter Form. Das gehört dazu. Eine Recherche in den Tiefen des Internets ist an mancher Stelle sicher notwendig, kann aber einer Vor-Ort-Recherche niemals gleichkommen. Es gibt bei mir eine Regel, die ich fast zu 100% befolge. Die Orte, an denen meine Figuren wandeln, habe ich zumeist selbst zuvor besucht. Dazu gehören der nächtliche Friedhof, der Lost-Place-Bereich, der modrige Keller, die Gefängniszelle oder das Restaurant auf Borneo, sowie vieles mehr. Ich selbst muss die Angst gespürt haben, die meine Opfer später erleiden. Ich selbst muss die Wege durch einsame Keller gegangen sein, muss das Essen auf Bali genossen haben – nur dann kann ich dem Leser das Gefühl der alles einnehmenden Furcht vermitteln, oder die Gewürze des Essens förmlich riechen lassen. Nichts ersetzt das Original. Schon aus diesem Grund setze ich mich mit den Rettungskräften der Feuerwehr und Ärzten zusammen. Ich will wissen, wie und was sie fühlen, wenn sie in Einsätzen dem Schrecklichsten begegnen: dem Tod. Außerdem pflege ich regelmäßigen Kontakt zu einem Freund, der selbst einmal eine Mordkommission leitete. Dr. Manfred Lukaschewski ist mir stets eine Stütze, wenn es heißt, den Leichenfund und die anschließende Analyse authentisch zu beschreiben. In überschaubarem Rahmen Hintergrundwissen aus der Rechtsmedizin zu vermitteln, kann dem Leser eine gewisse Schreibkompetenz vermitteln, was ich als sehr wichtig erachte.

Ich hätte noch einen Riesenberg an Fragen, doch haben wir das Wichtigste schon erfahren dürfen. Ich hoffe, dass wir noch viele spannende Thriller aus Ihrer Feder lesen dürfen. Danke für die ehrlichen und ausführlichen Antworten.

Wer noch mehr über den Autor H.C. Scherf und seine aktuellen Projekte/Thriller-Reihen lesen möchte, kann das auf seiner Autorenseite unter https://www.scherf-autor.de tun.

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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