Während eines Abenteuerurlaubs in den schwedischen Bergen verschwinden zwei Frauen spurlos und eine dritte wird schwer verletzt aufgefunden. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus. Doch dann taucht in Göteborg die Leiche einer Frau auf, die zwei Jahre zuvor in der gleichen Gegend verschwand. Den Ermittlern stellt sich nun die Frage, wo sich die Frau in den vergangenen Jahren aufgehalten hatte. Verdächtig ist auch, dass in beiden Fällen der gleiche Guide die Tour begleitete. Hat er etwas mit dem Verschwinden der Frauen zu tun? Schließlich ist er außerdem der Hauptverdächtige in einem Mordfall, der drei Jahre zurückliegt. In der Hoffnung, die vermissten Frauen noch lebend zu finden, nehmen Alva Claesson und ihr Team die Spur auf. Doch die führt sie in tiefere Abgründe, als sie vermutet hatten.
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In der ansonsten ruhigen Kleingartenanlage ertönt plötzlich ein Schrei, und der smarte Heilpraktiker Sebastian wird leblos aufgefunden. Er kam durch einen Bienenstich ums Leben. Valentina, die Lerche, und Friedl sind überzeugt, dass jemand nachgeholfen hat, und schon beginnen die Untersuchungen der Kleingartendetektive, die feststellen, dass einige Menschen ein Motiv hatten.
Die Erzählung erfolgt aus Valentinas Sicht, einer über vierzigjährigen Frau. Valentina, ihre Freundin Barbara, die liebevoll „die Lerche“ genannt wird, und ihrer Nachbarin Friedl, die deutlich über 70 ist. Jede von ihnen hat eine Parzelle in einer Kleingartenanlage. Als dort ein Toter entdeckt wird, ist es mit der Ruhe vorbei. Von diesem Zeitpunkt an starten die Gartenbesitzer ihre Ermittlungen bei Kaffee, Kuchen und Gin. Zwischendurch wird auch kräftig gegärtnert. Der Anfang ist bereits sehr amüsant und hat mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Figuren sind außergewöhnlich, aber auf eine charmante und liebenswerte Weise. Insbesondere die drei Frauen mit ihren unterschiedlichen Charakteren sorgen für humorvolle Situationen.
Fazit: Es ist ein humorvolles, charmantes und skurriles Lesevergnügen, das durch seine liebenswerten Charaktere begeistert. Erst am Ende wird enthüllt, was wirklich geschehen ist. Für mich war das Buch sogar noch besser als „Nur die Wühlmaus war Zeuge“, das ich ebenfalls sehr gelungen fand. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐ https://helgasbuecherparadies.com/2024/10/13/pahr-martina-%f0%9f%93%96-nur-die-wuehlmaus-war-zeuge/
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Swantje liebt ihren Job in der Milchbar Shakes & Co an der Strandpromenade – Sonne, die Nordsee und ihre begehrte Homemade-Remoulade machen sie glücklich. Doch in Sachen Liebe sieht es anders aus: Ihre Freundinnen sind mittlerweile vergeben, nur sie ist noch solo. Übriggeblieben? Dieser Gedanke lässt sie nicht los. Kurzerhand wagt sie den Sprung in verschiedene Dating-Abenteuer: Ein Urlauber weckt ihr Interesse, ein alter Schulfreund, für den sie früher schwärmte, bringt schöne Erinnerungen zurück, und dann ist da noch der neue Zahnarzt, der sie überraschend auf ein Date einlädt. Doch wer von ihnen ist wirklich der Richtige – oder schlägt Swantjes Herz längst für jemanden, den sie bisher übersehen hat?
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Hanni Faller vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Hanni Faller dachte immer, dass die Welt besser wird, wenns mehr Schwarzwaldkrimis gibt. Deshalb begann sie mit dem Schreiben. Heute, zwei Jahre später, ist die Welt zwar erst recht im Eimer, aber es gibt immerhin mehr Schwarzwaldkrimis. Teilerfolg! Hanni lebt mit ihrem Mann, fünf Gitarren, sieben Mundharmonikas und einem Cajon in der Nähe von Freiburg. Wenn man ihr eine Frage stellt, wie: »Woher beziehen Sie die Inspiration für die Protagonisten Ihrer Werke?« Dann legt sie die Hand ans Kinn und blickt nach rechts oben ins Leere. Das macht sie aber nicht, weil sie über die Frage nachdenkt, sondern weil jemand, der so fragt, von einer Autorin erwartet, dass die so guckt. Nach einer angemessenen Pause würde sie wahrscheinlich antworten: »Ich denke, es ist eine Melange aus Eindrücken von Menschen, die mich auf meiner Reise als Autorin begleiten.« Das wäre zwar genauso verschwurbelt dahergeredet wie die Frage, aber Hanni hätte das Wort ›Reise‹ untergebracht. Das ist nämlich das erklärte Lieblingswort vieler Autorinnen (Nein, das ist nicht gegendert. Es sind wirklich nur weibliche Autoren gemeint). Tatsächlich hadert Hanni mit den Bezeichnungen ›Autor‹ oder ›Schriftsteller‹. Hierzulande haben beide einen vergeistigten Beigeschmack und man erwartet dann immer sowas wie das oben erwähnte sinnierende Gucken. In den englischsprachigen Regionen hat man es als Angehöriger der schreibenden Zunft erheblich einfacher. Da kann man sich anstandslos ›Writer‹ nennen und alles ist gesagt. Bezeichnet man sich in Deutschland als ›Schreiber‹, klingt das nach schwarzen Fingerkuppen, und von ›Schreiber_ling_‹ wollen wir gar nicht erst anfangen, obwohl Hanni das eigentlich ganz süß findet. Wenn man jetzt den Eindruck gewonnen hat, dass Autorin, Schriftstellerin und Schöngeist Hanni Faller sich nicht so ganz ernst nimmt, dann täuscht der nicht. Und genauso geht sie an ihre Geschichten ran.
Christiana erbittet Unterstützung vom Psychologen Dr. Heimer. Ihr Wunsch ist es, ihren Ehemann davon zu überzeugen, dass er nach der Geburt des Kindes nicht sterben wird. Heimer willigt ein und befindet sich plötzlich inmitten krimineller Machenschaften.
Hier wird das Thema der Beeinflussung von Erinnerungen angesprochen. Dr. Heimer will Christiana zur Seite stehen, trifft jedoch auf eine Mauer des Schweigens und kommt nicht weiter. Auch die plötzliche Unerreichbarkeit von Christiana wirft Fragen in ihm auf. Leider hat mich das Buch insgesamt nicht ganz gepackt. Es wurden zu viele Themen angesprochen, die die Handlung manchmal zu überladen erscheinen ließen. Auch die meisten Protagonisten waren mir unsympathisch, was allerdings ihrer Rolle zuzuschreiben ist und einige Entscheidungen waren für mich nicht immer nachzuvollbar, was meine Freude am Lesen etwas beeinträchtigte.
Fazit: Es ist ein interessantes Buch mit leichten Schwächen. Das Ende war jedoch spannend und unerwartet. Jeder hat seine eigenen Vorlieben und Ansichten über Literatur. Dies ist lediglich meine persönliche Meinung, vielleicht spricht das Buch anderen besser zu. Von mir gibt es ⭐⭐⭐
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Miriam ist mit ihrem Leben zufrieden. Die Beziehung zu ihrem Freund an den Wochenenden genügt ihr, mehr Nähe wünscht sie sich im Moment nicht. Als Henrik bei ihr einziehen will und seine gesamten Sachen mitbringt, ist sie mehr als überrascht. Miriam hat eine Idee, wie sie ihre Wochenendbeziehung weiterhin aufrechterhalten kann, und sie setzt diese gleich in die Tat um, indem sie ihn bei ihrer Kollegin unterbringt. Wird das funktionieren?
Dies ist der dritte Teil der Ostseereihe ich und fand die Geschichte rund um Miriam und Henrik durchaus unterhaltsam. Das Ostseeflair und der Humor haben mir gut gefallen. Zu Miriam konnte ich anfangs leider keine Verbindung aufbauen. Sie wirkte auf mich ziemlich selbstsüchtig und unfair, was mich zu Beginn gestört hat. Sie liebt ihre Freiheit, fühlt sich aber plötzlich bedrängt, als Henrik bei ihr einziehen möchte. Das hat die Erzählung interessant gemacht, da eine Lösung gefunden werden musste, die Miriam recht zügig umsetzt. Das Ende war dann unerwartet und hat mich doch noch mit Miriam versöhnt.
Fazit: Trotz meiner anfänglichen Abneigung zu Miriam hat mir die Geschichte gut gefallen, und die Szenen an der Ostsee schaffen eine angenehme Atmosphäre, die Sehnsucht nach dem Meer weckt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
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Gordon Rabe und sein Team sind weiterhin mit dem Thema Kinderhandel beschäftigt, als ein anderer Fall sie ruft. Bei der männlichen Leiche wird zunächst ein Selbstmord vermutet, doch bald stellt sich heraus, dass es ein Mord war. Kurz darauf wird eine weitere Leiche entdeckt, Der Täter agiert äußerst brutal. Die Zeit drängt, denn Hinweise, die er hinterlassen hat, lassen vermuten, dass die Mordserie weitergehen wird, und die Drohungen richten sich auch gegen Gordons Familie.
Eine Serie von Morden erschüttert das Kriminaldezernat, und der extrem brutale Täter, der seine Verbrechen im Namen Satans ankündigt, bringt eine beklemmende Stimmung mit sich. Der Mörder bleibt ihnen stets einen Schritt voraus. Dies macht die Erzählung spannend und fesselnd. Die Wechsel der Perspektiven bieten wiederholt Einblicke in die Gedanken des Täters. Man ist förmlich nah dran an seinen Schritten und Ausführungen. Besonders gelungen ist die Figur Jonas, die eine wichtige Rolle spielt und als meine Lieblingsfigur hervorragt. Seine Entwicklung haben mir äußerst gut gefallen.
Fazit: Der dritte Teil ist ebenfalls ein abwechslungsreicher, spannungsgeladener und fesselnder Kriminalroman, der sowohl mit einer packenden Handlung als auch mit gut durchdachten Charakteren überzeugt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Oma Käthe hat neuerdings ein Helfer-und-Putz-Syndrom: Sie übernimmt für eine erkrankte Bekannte deren Job als Haushälterin in der Villa der Unternehmerfamilie Lindholm. Dort rasselt sie sofort mit der jungen und bildhübschen Millionärsgattin Fernanda aneinander. Am nächsten Tag wird die Brasilianerin tot in den Dünen gefunden. Ermordet!
Während für die Kripo Fernandas Stalker dringend tatverdächtig ist, ermittelt Oma Käthe mit dem Staubwedel bewaffnet auf eigene Faust, um mehr über die Familie des Opfers herauszufinden. Kurios: Niemand trauert um das unbeliebte Opfer. Welches Geheimnis die Lindholms wohl unter den Teppich zu kehren versuchten? In diesem Vier-Generationen-Haus verhalten sich nämlich alle merkwürdig.
Auch bei Käthe und ihrem Lebensgefährten Hinnerk, einem pensionierten Kriminalkommissar, hängt der Haussegen schief: Hinnerks Schwester zieht bei den Senioren ein und sorgt für jede Menge Zündstoff. Kein Wunder, dass Käthe lieber bei den Millionären wischt und saugt, statt sich daheim mit dem Pöbel zu quälen und zu zoffen!
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Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Mike Mateescu vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Ich entstamme einer ziemlich durchgeknallten und sprachaffinen Familie, weshalb ich schon mit sechs Jahren naiv eigene Geschichten zu zeichnen begann und mit zehn Chefredaktor meiner eigenen Schülerzeitung war. Da sich mit Zeichnen und Schreiben aber kaum eine taugliche Ausbildung finden liess und mich sämtliche Werbeagenturen hochkantig ablehnten (was ich mir bis heute nicht zu erklären vermag), machte ich mich gänzlich frei von Enthusiasmus auf, eine satangesteuerte Konzerndrohne zu werden. Meine Reise führte von der Telekommunikation in die Musikindustrie. Kurzzeitig arbeitete ich sogar als Texter und Velomechaniker. Irgendwann klingelte es an der Tür und die Bündner Privatdetektivin Enitta Carigiet stand auf der Matte. Das war mein Aufruf. Gemeinsam veröffentlichten wir beim Emons-Verlag »Mordfondue«, »Auf glühendem Eis«, »Der König von Wiedikon« und »Altstetten«. Während ich die Serie neben anderen Titeln auf meinem eigenen Label weiterlaufen lasse, schlage ich mit Kantonspolizistin Danica Eagle-Owl Troy in »Hardbrücke« beim Th. Gut-Verlag ein neues Kapitel auf. Meine Geschichten sind grundsätzlich ein deftiger Eintopf aus Abenteuerromanen, Thrillern und unpolitischer, beissender Gesellschaftskritik. Oder was ich gemeinhin »Ablebe-Literatur« nenne. Lesefluss, Interkonnektivität und plastische Charakterzeichnung stehen dabei an oberster Stelle. Und wenn ich auf ein Ziel hinarbeite, dann darauf, dass wir uns alle ein bisschen weniger ernst nehmen.
Anne kriegt die Krise. Da hat sie monatelang die Goldene Hochzeit ihrer Eltern vorbereitet, doch bei der Feier verkündet ihre Mutter, dass sie sich scheiden lässt. Altersstarrsinn oder Late Life Crisis? Als die Mutter dann auch noch einen deutlich jüngeren Freund präsentiert, wendet sich Anne an Tom, den Sohn des neuen Lovers – der jedoch kein Problem damit hat. Prompt bringt eine überraschende Versuchung Annes eigenes Eheleben durcheinander, und sie muss sich fragen: Ist die Liebe zu einem jüngeren Mann wirklich so abwegig?
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