Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Paul Steinbeck vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Der Autor Paul Steinbeck … …, Jahrgang 1967, studierte Geschichte, Geographie und Medienkommunikation an der Universität Trier, mit Praxisarbeiten beim ZDF, Saarländischen Rundfunk und Trierischer Volksfreund. Er ist gebürtiger Oberschwabe und lebt in der Region Stuttgart. Die Zukunftssaga mit den Bänden „Der Flug des Zitronenfalters, die große Wende 2098“ und „Der Tresor im ewigen Eis, Band 2“, sowie „Apokalypse 2146“ bilden den Auftakt der Steinbeck-Werke. Die Erzählungen rund um Kommissar Plodowski fanden mit dem WorldSkills-Krimi „Geheimcode WorldSkills“ und dem Krimi „Die Rache der Schwabenkinder“ ihren ersten Aufschlag, gefolgt vom aktuellen Werk „Schwäbische Gold“. In allen Plodowski-Erzählungen nimmt sich der Autor besonderer Begebenheiten an, um sie der Öffentlichkeit in dramatischer Erzählform näherzubringen. Mit dem neu erschienen Buch „Marcs Suche“ begibt sich Steinbecks Hauptfigur auf eine abenteuerliche Reise zu sich selbst. Ein vielschichtiges Werk, welches nach dem Sinn des Lebens, der Liebe und den Beziehungen fragt. „Schreiben ist für mich eine wunderbare Reise in die Welten meiner Heldinnen und Helden. Für mich ist es jedes Mal eine echte Freiheit, die ich fern des Alltags erleben darf.“ Dabei recherchiert der Oberschwabe intensiv direkt an den Orten des Geschehens, um eine authentische Schilderung zu ermöglichen, in die sich die vielfältigen Geschichten einbetten.
Meine Rezension zu Isabella Archan Sterz und der Mistgabelmord
Der Europol Inspektor Ferdinand Sterz, der inzwischen in Deutschland tätig ist, erhält einen Anruf seiner ehemaligen Freundin Lena. Ihr Bruder und Ferdinands bester Freund wurde ermordet. Nach einigen Telefonaten kommt er in die Steiermark zurück und ermittelt gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Gitte Busch. Kurz darauf geschieht ein zweiter Mord. Einen Zusammenhang scheint es nicht zu geben. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und selbst Sterz kommt in Gefahr: Was verbindet die Ermordeten?
Dies ist der Start einer neuen Reihe mit dem Ermittler Sterz und der Auftakt ist sehr gut gelungen. Sterz kehrt in seine Heimat zurück und möchte unbedingt den Mord an seinem ehemaligen Freund aufklären. Seine Grazer Kollegen sind nicht gerade erfreut, aber mit Gitte versteht er sich bestens. Auch privat kommt nach Aussprachen einiges ans Tageslicht. Mir gefallen die Charaktere sehr gut. Die Autorin versteht es sie so darzustellen, dass man jeden einzelnen vor Augen hat. Auch die bildhafte Sprache begeistert mich. Der Humor fehlt hier auch nicht und ein wenig Dialekt ist dabei.
Fazit: Ein spannender Krimi mit ausdrucksstarken Charakteren und mit einem unvorhergesehenen Mörder haben mich sehr gut unterhalten. Ein klasse Start einer neuen Reihe mit viel Lokalkolorit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an benevento für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Vor den Augen des Kriminalhauptkommissars Jan Graf springt auf Sylt ein Mann von den Klippen. Er versucht ihn noch festzuhalten, jedoch ohne eine Chance. Es stellt sich heraus, dass dies kein Selbstmord war. Die erste heiße Spur führt Jan Graf und Steffi Teufel zu einem sehr alten Fall. Gleichzeitig haben sie es noch mit einer Vermissten zu tun.
Diesmal spielt der neue Krimi von Drea Summer auf Sylt und mit Jan Graf und Steffi Teufel ist der Autorin ein gutes Ermittlungsteam gelungen. Nach gründlicher Recherche erkennen die Beiden Parallelen zum Nordseeritzer, der vor vielen Jahren sein Unwesen in Norddeutschland trieb. Sie gehen der Frage nach, was hat den Mann veranlasst von den Brücke zu springen. Keine einfache Aufgabe. Gleichzeitig wird Leyla entführt und wir sind hautnah dabei, was mit Leyla geschieht. Durch geschickte Wendungen bleibt die Spannung hoch. In wechselnden Perspektiven wird erzählt. Am Ende wurden alle losen Fäden verknüpft, aber durch die vielen Verstrickungen fehlte mir ab und zu der Durchblick.
Fazit: ein guter Start einer neuen Reihe mit einem sympathischen Ermittlerduo, das spannend und fesselnd erzählt wird. Von mir gibt es ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Meine Rezension zu Julia K. Rodeit Winter im kleinen Inselhotel hinterm Deich
Die erfolgreiche Scheidungsanwältin Nella wird noch im Gericht von dem Ehemann einer Mandantin bedroht und angegriffen. Sie fühlt sich nicht mehr sicher zu Hause und reist zu ihrer Freundin Sarah nach Amrum. Ganz unverhofft trifft sie auf Ben, den sie vor ein paar Jahren kennengelernt und der ihr den Kopf verdreht hat, aber nach einer gemeinsamen Nacht verschwunden ist. Sie möchte es ihm gerne heimzahlen. Wird ihr das gelingen?
Julia K. Rodeit hat mich wieder mit ihrem Wohfühlroman verzaubert. Dies ist der zweite Band der Reihe. Ich kam gleich in die Geschichte, obwohl ich das Vorgängerbuch nicht kannte. Im verschneiten Amrum hat die Autorin eine schöne Kulisse erschaffen. Nella gefällt mir sehr. Ihre Vergangenheit und ihr Handeln hat mich sehr berührt. Auch wie sie sich verhalten hat, fand ich sehr interessant . Das Zusammentreffen der Beiden hat mich amüsiert. Ich finde, dass die Autorin die Charaktere liebevoll gestaltet und ausgearbeitet hat. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Auch die bildliche Sprache und die Emotionen wurden äußerst gut eingefangen.
Fazit: Dieser Wohfühlroman mit einer wunderschönen Geschichte hat mich berührt und mich auf die verschneite Insel Amrum entführt. Ich hatte sehr schöne Lesestunden, die mich vom Alltag ablenkten. Die Bücher des Inselhotels können unabhängig voneinander gelesen werden. Von mir eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Buchvorstellung George Milare The High Heels Signature
Ein Mord erschüttert die schöne Schlösserstadt Potsdam. Im Park Sanssouci wird die Leiche eines Teenagers gefunden. Das Opfer wurde brutal zusammengeschlagen und sterbend zurückgelassen – mit dem Wundmal eines Stöckelschuhs auf dem Rücken. Die markante Handschrift des Täters ähnelt denen dreier weiterer ungelöster Kriminalfälle. Für die Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Es gilt, den Mörder zu stoppen, bevor er erneut zuschlagen kann. Der erfolgreichste und exzentrischste Profiler Deutschlands bringt die Kriminalisten schließlich auf eine neue Fährte. Doch dann stimmen die forensischen Ergebnisse nicht mehr mit dem Täterprofil überein. Und die Spuren führen nach Asien und Afrika.
Buchvorstellung Martina Straten Das Dorf der toten Kinder
Julia Guthenberg kehrte ihrer Heimat vor zwanzig Jahren den Rücken, denn sie konnte den Tod ihres fünfjährigen Sohnes Ben nicht ertragen. Das Kind lag aufgebahrt im Wald und sein Mörder wurde nie gefasst. Die junge Frau wanderte nach Amerika aus und baute sich dort eine neue Zukunft auf. Sie hatte sich geschworen, nie wieder einen Fuß in das Dorf zu setzen, denn sie konnte den Verlust von Ben nie überwinden.
Aber als ihre Mutter im Sterben liegt, kommt sie zurück in den kleinen Ort Berkweiler im Hunsrück und die Dorfbewohner lassen sie deutlich spüren, dass sie hier nicht erwünscht ist.
Kaum ist Julia wieder da, verschwindet im Dorf ein Kind…
Aljona wächst mit ihren Geschwistern in einem sehr gläubigen Haus auf. Sie tanzt gerne aus der Reihe und ihr Vater erwischt sie dabei. Aljona wird hart bestraft. Selbst 22 Jahre später gelingt es ihr nicht, sich dem strenggläubigen Vater zu entziehen. Auf einmal passiert etwas Unvorhergesehenes und die Geheimnisse kommen so langsam an die Oberfläche.
Wow, was für ein großartiger Thriller ist hier Astrid Korten gelungen. Von Anfang an spürte ich eine Beklemmung beim Lesen. Aljona und ihre Geschwister wachsen mit einem bigottem Vater auf, der mit harter Hand regiert und bestraft, was nicht seinen Vorstellungen entspricht. Auch als Erwachsene kann sie sich nicht dem religiösen Wahn ihres Vaters nicht entziehen und kümmert sich dennoch um ihn, der inzwischen dement ist. Es wird aus unterschiedlichen Sichtweisen berichtet. Dazu kommen noch Briefe, die Aljona an ihren Vater schreibt. Stück für Stück wird enthüllt, was sie und ihre Geschwister erleiden mussten. Die Autorin hat sehr gut den religiösen Wahn des Vaters und der Gemeinde beschrieben, die mich fassungslos machten. Ich habe mit ihnen gelitten und mich gefürchtet. Sehr interessant fand ich auch die Ermittlungen von der Beamtin des LKA Hilke Fuchs.
Fazit: Ein sehr beklemmender und erschütternder Thriller, der mir unter die Haut ging. Absolut düster und nervenaufreibend und mit wahren Begebenheiten versehen, wurden hier meisterlich in einem Thriller wiedergegeben. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Meine Rezension zu Martina Bauer Morden für Fortgeschrittene
Maria hat einen der begehrten Plätze für ein Schreibseminar bei dem erfolgreichen Autor Rufus Brecht erhalten. Der Autor hat zehn Autoren in sein Schloss Eisenstein im Schwarzwald eingeladen. Etwas Mystisches und Geheimnisvolles liegt in der Luft. Auch die Teilnehmer findet Maria seltsam. Als eine Leiche entdeckt wird, hat Maria Angst um ihr Leben. Es geschehen weitere Unglücke. Durch den Schneefall und den Ausfall der Telefonleitungen ist Hilfe holen erstmal nicht möglich.
Die Autorin führt den Leser in den verschneiten Schwarzwald nach Kaltenbronn in der Nähe des Hochmoors. Sehr düster, kalt und mystisch liegt das Schloss und ist dir Stimmung. Es wird aus Sicht von Maria erzählt und von Anfang an, spürte ich eine gewisse Beklemmung. Zehn Autoren möchten viel lernen bei einem Schreibseminar des Erfolgsautors. Nach und nach geschehen Dinge, die sich nicht erklären lassen. Als ein Mord geschieht, wird das Misstrauen untereinander groß. Was das Setting anbelangt, hat die Autorin es richtig gut getroffen. Der verschneite Schwarzwald, Dunkelheit und ein mystisches Schloss, sowie Misstrauen prägen das Buch.
Fazit: Dieser äußerst spannende und kurzweilige Thriller, mit einer großartigen Kulisse und einer fesselnden Geschichte, hat mich von Anfang an sehr gut unterhalten. Bis zuletzt rätselte ich mit und war komplett auf dem Holzweg. Schon „Stilles Kind“ hat mich von der Autorin begeistert und auch dieses bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Roland Lange vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Die dunklen Seiten – Tatort Harz – das ist Motto und Motivation für mein kriminelles schriftstellerisches Treiben.
Aber halt! Erst einmal zurück auf Anfang. Ich bin Jahrgang 1954, Goldener Oktober. Geboren wurde ich am Harzrand, in einem kleinen Dorf namens Förste, das jetzt zur Stadt Osterode am Harz gehört. Abgesehen von studien- und berufsbedingten Ortsveränderungen bin ich dem Harz Zeit meines Lebens treu geblieben. Bis heute lebe ich in der Nähe „meines“ Mittelgebirges in Katlenburg-Lindau.
Ich habe auf dem Gymnasium den mathematischen Zweig gewählt, habe nach dem Abitur Vermessungskunde in Hamburg studiert und danach bis 2014 als Vermessungsingenieur in den Katasterämtern in Göttingen und später in Osterode am Harz gearbeitet. Kling komisch, ist aber so 😉 Immer wieder wurde und werde ich gefragt, wie das zusammengeht – Vermessungstechnik und Schriftstellerei. Ehrlich gesagt, darüber habe ich auch oft nachgedacht. Ich weiß nur, dass es schon immer in mir war, mich künstlerisch-kreativ auszudrücken. Sei es durch Malerei (als Kind auf kleinen Kuchen-Papptabletts), durch Musik (als Sänger in einer Rock’n’Roll-Band in meiner jugendlichen Sturm- und Drangzeit) oder eben schriftstellerisch, anfangs mit Gedichten, Liedtexten und Kurzgeschichten und ersten Veröffentlichungen ab 1991). Begleitet von einer gewissen Orientierungslosigkeit und (Selbst-)Versuchen, u.a. auch im Bereich Selfpublishing, zog sich das Ausprobieren über Jahre hin. Das Genre Krimi stand dabei immer im Zentrum. Richtig los ging es schließlich 2010 mit der Veröffentlichung meines Krimis „Höhlenopfer“ im Prolibris Verlag. Sieben weitere Bücher mit dem Hauptkommissar Ingo Behrends folgten, ehe 2020 der Privatdetektiv Stefan Blume in meinem Krimi „Harzkinder“ im Niemeyer Verlag ins Licht der Öffentlichkeit trat. Zwei weitere Krimis („Harzhunde“ und „Harzhenker“) folgten.
Nun zu meinem Motto „Die dunklen Seiten – Tatort Harz“: Wenn mich etwas wirklich fasziniert, dann die dunklen Seiten der Menschen! Die Abgründe der menschlichen Seele üben einen besonderen Reiz auf mich aus und beflügeln meine Fantasie. Tatort Harz – auch hier geht es um die dunklen Seiten, zumeist um die geschichtlichen dunklen Seiten, die mit Geschehnissen während und zum Ende des 2. Weltkriegs und insbesondere mit der innerdeutschen Grenze zusammenhängen und oft Basis und Ursprung meiner Krimis bilden. Und immer bietet der Harz die Kulisse für meine Bücher. „Mein“ Mittelgebirge ist wie geschaffen für dunkle Geschichten. Mystisch, düster, geheimnisvoll und „sagenhaft“. Der eigentliche Grund aber ist der, dass der Harz meine Heimat ist. Dort kenne ich mich besser aus, als an anderen spannenden Orten. Es geht mir auch um Authentizität. Deshalb spielen meine Krimis hier – im Harz.
Und sonst? Nun, wenn ich nicht gerade schreibe, widme ich mich meinen Hunden (die Kinder sind erwachsen und kommen alleine klar). Und ich lese. Viel. Täglich. Vor allen Dingen – na klar, Krimis. Und noch ein „Zeitvertreib“, den ich unbedingt erwähnen muss: Im Jahr 2011 habe ich das Harzer Krimifestival „MORDSHARZ“ ins Leben gerufen. Seitdem gehöre ich zum Veranstalter-Team. Das Festival findet jedes Jahr Mitte September statt und hat sich zu einem Event-Magneten entwickelt, mit nationalen und internationalen Krimi-Größen im Programm. (www.mordsharz-festival.com)
Meine Rezension zu Jani Friese Weihnachtszauber in New York
Luisa verbringt das diesjährige Weihnachtsfest bei ihrer Schwester Julia in New York, denn sie soll die zehnjährige Molly beaufsichtigen, da Julia geschäftlich ins Ausland muss. Molly hat ihren Vater durch einen Unfall verloren und ist seitdem traumatisiert und stottert. Sie ist dadurch ein leichtes Mobbingopfer in der Schule. Luisa lernt den smarten Unternehmer William Cooper kennen und ihr Herz schlägt schneller, nachdem er auch Molly völlig verzaubert hat. William ist bei Frauen sehr begehrt und Luisa bleibt vorsichtig. Werden die beiden sich dennoch finden?
Dieser Roman spielt in New York und das ganze Buch hindurch, spürte ich eine Weihnachtsstimmung. Nicht nur die verschneite Landschaft hat dazu beigetragen, auch die Geschichte, die ans Herz geht. Die Autorin hat die Charaktere liebevoll gezeichnet und ein aktuelles Thema eingearbeitet. Der Winter- und Weihnachtszauber geht dennoch nicht verloren. Man spürt ihn das ganze Buch hindurch.
Fazit: Der Wohlfühlroman, der weihnachtlichen und winterlichen Zauber innehat, hat mich überzeugt und sehr gut unterhalten. Auch das Thema fand ich ausgezeichnet. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/