In der Einsatzleitstelle in Hannover geht ein Notruf ein. Eine Hand ragt aus dem Moor und eine Kugel liegt darin. Die neue Kollegin Effi Lu möchte unbedingt zeigen, was in ihr steckt. Sie analysiert die Umstände und lässt nicht locker. Daraufhin finden sie im Moor zwei Autos mit fünf Leichen darin. Es wird eine Cold Case Unit gegründet, mit Kriminalhauptkommissar Montag und Effi Lu. Die beiden ermitteln akribisch. Effi kommt der Wahrheit immer näher und gerät in Gefahr.
Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe mit dem Ermittler Montag und Effi Lu. Schon der Prolog beginnt spannend. Effi Lu hat es als kleine Polizistin, die zudem chinesische Wurzeln hat, nicht leicht. Aber ihre analytische Denkweise und ihre akribische Ermittlungsarbeit zeigen erste Erfolge. Derweil hat Montag Stress mit seiner Frau, und ob das nicht reicht, auch mit Karin, der Leiterin der Mordkommission Moorleiche. Mir haben die beiden sehr gut gefallen. Sie haben Ecken und Kanten, aber Karin war mir von Anfang an unsympathisch. Das ewige Monday, Monday war etwas übertrieben und hat mich gestört. Die Spannung nimmt ab der Mitte des Buches zu und dann unterstützen sich die Ereignisse.
Fazit: ein gut durchdachter Fall mit Ermittlern, die Ecken und Kanten haben. Es endet mit einer Auflösung, die ich anfangs nicht erwartet hätte. Der flüssige und bildhafte Schreibstil haben mich nur so durch die Zeilen fliegen lassen und deshalb gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne
Vielen Dank an für das Rezensionsxemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr auf
Hauptkommissar Sven Kowalskis größter Wunsch ist es, Boris endlich zu verhaften. Leider ist das leichter gesagt als getan, denn bei einer Razzia war Boris bereits vorgewarnt. Nadeschda hielt sich zu diesem Zeitpunkt in dem Lokal auf und beim Anblick der Polizisten verliert sie die Kontrolle. Sie war in diesem Lokal, denn sie hat sich leicht verdientes Geld versprochen. Dann begegnet sie jemandem aus ihrer Vergangenheit und verspürt nur eins, Rache. Kowalski und Nadeschda schmieden einen Plan. Aber kann sie dem Kommissar trauen? Sie begibt sich in die Höhle des Löwen und kommt in Gefahr.
Wow, was für ein Thriller. Schon der Prolog hat es in sich. Nadeschda hat viel dafür getan, den Schrecken ihrer Vergangenheit abzustreifen, als ihr plötzlich jemand begegnet, der ihrer Familie böses angetan hat. Sie sinnt auf Rache. Kowalski möchte dem Drogen- und Mädchenhändler endlich das Handwerk legen. Er ist kein gewöhnlicher Kriminalbeamter, sondern ist für seine Alleingänge bekannt und setzt sich auch über Vorschriften hinweg. Dem Autor ist es gut gelungen verschiedene Charaktere zu erschaffen und eine dermaßen starke Spannung aufzubauen, die kontinuierlich gesteigert wird. Allerdings ist das Buch nichts für schwache Nerven. Ich muss einige Male schwer schlucken, als es zum Äußersten kam. Kowalskis Gegner ist kompromisslos und geht über Leichen. Zum Schluss hat der Autor noch eins daraufgelegt. Spannender geht es fast nicht.
Fazit: ein absolut spannender, fesselnder und atemraubender Thriller, der mich mehr als begeistert hat. Ich habe bis zum Schluss mit gebangt und mitgezittert. Das Risiko sich hier zu langweilen ist gering. Der letzte Satz im Buch lässt auf eine Fortsetzung zu hoffen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an für das Rezensionsxemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr auf https://helgasbuecherparadies.com/
Bei einem nachmittäglichem Kaffee gehen Ruth und Richard der Frage nach, ob das Familiengrab weiter bestehen bleiben oder aufgelöst werden soll. Beim Stöbern von Familienfotos überlegt Richard ein Buch über seine Familie zu schreiben. Er ist bereits die vierte Generation. Hier geht es um seine Urgroßmutter Charlotta, seine Großmutter Magda, die Mutter Mia und seine Schwestern Ruth und Nicole. Aber auch Exfrauen und Exmänner werden Raum gegeben. Dadurch finden sich viele Mitwirkende. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet, sodass man sich ein Bild von ihnen machen konnte. Es wird in wechselnden Perspektiven berichtet, allerdings nicht chronologisch geordnet, was mir manchmal bei der Zuordnung der einzelnen Familien schwergefallen ist. Das ist so gewollt, denn das Durcheinander der Bilder im gefundenen Karton haben Emotionen bei Richard ausgelöst und es wäre schrecklich langweilig, wenn es geordnet wäre. (so ein Zitat) Jede einzelne Person hat ihr eigenes Schicksal und dies war sehr interessant. Übrigens, auch ich war David Cassidy Fan und es hat mir gefallen, nach so langer Zeit wieder daran erinnert zu werden.
Fazit: Wie in einem Puzzle wurden hier Stück für Stück die Familien beschrieben. Ihre Schicksale und ihr Leben waren sehr interessant geschildert. Es geht hier unter anderem um Kinderlandverschickung, Entbehrungen, Nachkriegsjahre und mehr. Allerdings war es auch an manchen Stellen etwas langatmig. Die Recherche war sicher sehr umfangreich und deshalb gibt es von mir ⭐⭐⭐⭐
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin @Hedi Hummel vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Ich freue mich sehr, mich heute in Helgas Bücherparadies vorstellen zu dürfen!
Obwohl ich in Rüsselsheim das Licht der Welt erblickt habe, hat mich die Opelstadt nie zum Autofahren inspiriert. Seit meiner Kindheit verfasse ich Gedichte und Kurzgeschichten und mit 13 Jahren das kleine Theaterstück „El Zorro rächt sich“, das im Gemeindehaus der St. Josefs-Kirche aufgeführt wurde. Eintrittspreis: Fruchtgummis und Schokolade.
Von 1975 bis 1982 bin ich mit selbst verfassten Chansons, Frauen- und Protestliedern im Rhein-Main-Gebiet und in Berlin aufgetreten und kann es nicht lassen, immer einmal wieder von einer neuen Lieder-Serie zu träumen … Nach Regieassistenz-Erfahrungen im Mainzer Stadttheater und im Wiener Theater an der Josefstadt habe ich an der FU Berlin Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Slavistik studiert. Abschluss 1985: Magister Artium. Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ beeindruckte mich tief – Magister-Arbeit über Musils Mythenverarbeitung (Der verhinderte Dionysos) – so dass ich bis heute meine Umwelt mit Musil-Zitaten malträtiere.
1986 bin ich alleine durch Japan gereist und habe drei Monate in einem Zen-Kloster in Tokyo verbracht. Die literarische Verarbeitung der Reise-und Klosterabenteuer harrt noch ihres Abschlusses. Schweren Herzens habe ich 1989 mein geliebtes Berlin verlassen und bin in die Heimat zurückkehrt, um meine Arbeit als Redakteurin beim ZDF in Mainz-Lerchenberg, in der Spielfilm Redaktion, anzutreten. Nach 30 Jahren als Mainzelfrau und der Betreuung „Die Filmnacht im ZDF“ lebe ich als freie Autorin im Wiesbadener Westend.
Wegen kurzfristigen Liebeskummers hatte ich meinen jahrelang ruhenden Roman über die turbulente, zwischenmenschliche Zeit vor dem Berliner Mauerfall wieder aufgenommen und 2004 „Pluto über Berlin. Eine kriminelle Liebesgeschichte“ beim Alkyon-Verlag, Marbach am Neckar veröffentlicht. Meine große Liebe zu der Nordseeregion um Cuxhaven schlug sich in meinem zweiten Kriminalroman „Nachsaison in Duhnen“ nieder, den Alkyon BIK (Buchverlag Irmgard Keil) 2008 herausbrachte. Sechs Auflagen erlebte der Roman im Alkyon Verlag. Aus Altersgründen stellten die Verleger 2016 ihre Arbeit ein. Dankenswerter-weise übernahm der Niemeyer Verlag, Hameln, die „Nachsaison in Duhnen“ 2018 in gänzlich neuer Aufmachung. Die 3. Auflage folgte 2021. Im März 2021 erschien – als lockere Fortsetzung – der Nordseekrimi „Kraniche über Otterndorf“ beim Niemeyer Verlag, in dem wiederum Kommissar Hartmut Frank die Ermittlungen leitet, dieses Mal mit Verstärkung der attraktiven Profilerin Liz.
Ich bin Mitglied der Autorengruppe des Wiesbadener Literaturhauses, die sich ironisch „Dostojewskis Erben“ nennt. Im September 2022 ist mein Herzensprojekt „Das Lied des Wassers“ beim CW Niemeyer Verlag erschienen – ein Roman über eine große Liebe, eine unzerstörbare Freundschaft und das Gedächtnis des Wassers. Spannungssüchtlinge dürfen sich auch jetzt schon auf einen neuen Nordsee-Krimi freuen.
Meine Rezension zu Doris Röckle Die Wagemut der Burgtochter
Die junge Praxedis ist mit Johan Donat verheiratet und wohnt auf der Burg Gutenberg. Sie ist sehr unglücklich, denn Johan zeigt ihr die kalte Schulter und ihre Schwiegermutter und Schwägerin demütigen sie ununterbrochen. Der junge Mönch Mauritius ist in geheimer Mission unterwegs, hat aber einen schweren Unfall und landet auf der Burg. Praxedis ahnt nicht, was sich daraus entwickelt. Der Krieg hält Einzug zwischen den Habsburgern und Eidgenossen und Praxedis und ihre Freundin Katharina finden Zuflucht auf Schloss Feldkirch.
Dies ist ein historischer Roman, der im Jahre 1499 spielt und zeigt ganz klar das Elend der armen Bevölkerung und den tiefen Graben zwischen arm und reich. Praxedis ist enttäuscht über ihr Leben mit ihrem Ehemann und der zänkischen Schwiegermutter. Sie ist hilfsbereit, stößt aber oft an ihre Grenzen die ihr auferlegt werden. Durch die Perspektivechsel begleitet man einerseits Praxedis und anderseits nimmt man an den Intrigen teil und ist außerdem mitten im Kriegsgeschehen. Sehr bildhaft hat die Autorin das dargestellt. Manchmal verlor ich den Faden, denn die vielen ungewohnte Namen und Orte, sowie sehr viele Mitwirkende habe mich irritiert. Gegen Ende wird es spannend, aber ich hätte mir mehr Details und Raum über den Verbleib von Praxedis gewünscht.
Fazit: ein historischer Roman, der das Kriegsgeschehen, aber auch die Geschichte der Praxedis schildert und über geheime Bruderschaften handelt. Es werden aber auch die Grenzen zwischen Arm und reich aufgezeigt. Er hat mich gut unterhalten und ich gebe ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsxemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr auf
Meine Rezension zu Alizée Korte Eine Göttin im Advent
Etienne bekommt einen Anruf seiner Exfreundin Sandrine und quartiert sie auch gleich in die gemeinsame Wohnung ein, die er inzwischen mit Vika teilt. Vika ist alles andere als begeistert, denn Sandrine ist selbstbewusst, bestimmend und chaotisch. Es gibt einen kleinen Zwischenfall, den Etienne an Vikas Liebe zweifeln lässt und Vika ahnt nicht, was ihn beschäftigt. Werden sie alle Hindernisse meistern?
Nachdem mich bereits „Dein Weg, meine Liebe“ und „Zum Horizont führt keine Treppe“ begeistert hat, war ich auf Teil 3 gespannt. Es gibt immer wieder Rückblicke und viel Raum wurde Etiennes Exfreundin Sandrine gewidmet. Auch wenn sie mir anfangs nicht sympathisch war, habe ich dies im Verlauf der Geschichte revidiert. Sie hat nämlich einen Großteil dazu beigetragen, dass Etienne sich damals nicht aufgegeben hat. Überhaupt sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und haben sich weiter entwickelt. Darin eingeschlossen sind auch Kitty und Diana. Auch hier spielt wieder die Querschnittslähmung eine große Rolle, aber andere Themen wie Tierschutz, Verlassensängste und vieles mehr, wurden mit einem gefühlvollen Schreibstil verfasst.
Fazit: ein außergewöhnlicher Roman, der im Advent spielt, ist tiefgründig und mit viel Gefühl geschrieben. Auch wenn dieser Roman unabhängig von den anderen gelesen werden kann, empfehle ich dennoch die Vorgänger Bücher auch zu lesen. Es lohnt sich. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Christian Dabert wird zu einem Tatort gerufen. Er findet eine Leiche voller Maden vor. Seine Frau Luise übernimmt die Obduktion und stellt fest, dass der Mann schon vor vielen Jahren gestorben war. Daberts erste Spur führt ihn in die Vergangenheit. Ein Schiff, namens France, war im Ersten Weltkrieg verschwunden. Sie hatte viel Gold als Fracht dabei. Ein Geisterschiff wurde erst kürzlich gesichtet, das der France ähnlich sieht. Dabert macht sich auf die Suche nach dem Schiff auf und trifft auf einen grausamen Widersacher.
Auch der fünfte Teil der mysteriösen Fälle des Commissaire Dabert beginnt spannend und bleibt es auch die ganze Zeit. Dabert hat es mit seinem schwierigsten Fall zu tun, denn er ist auch noch persönlich betroffen. Das wichtigste für ihn ist, das Gold zu schützen. Keine leichte Aufgabe, denn es gibt jemanden, der dies zu seinem Eigen machen möchte. Es erfolgt ein gnadenloser Kampf, in dem der Commissaire auch mal übers Ziel hinausschießt, dennoch einen kühlen Kopf bewahrt und den Gegner immer im Auge behält. Die Charaktere und die sehr gute bildliche Sprache wurden ausgezeichnet dargestellt. Ich hatte die ganze Zeit alles gut vor Augen.
Fazit: ein besonders spannender Abenteuer-Thriller, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Im Gegenteil, eine Steigerung war hier spürbar. Mich hat der Autor auf ein interessantes und fesselndes Abenteuer mitgenommen und außergewöhnlich gut unterhalten. Auch die Recherche dazu war hervorragend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsxemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr auf https://helgasbuecherparadies.com/
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Thea Lehmann Krimi-Autorin vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Thea Lehmann wurde am Ammersee in Oberbayern geboren, besuchte die Schule in Starnberg und studierte anschließend in München Deutsche Literatur, Geschichte und Kommunikationswissenschaften. Als sie ihren heutigen Ehemann kennenlernte, einen gebürtigen Sachsen, tauchte sie nicht nur ein in seine Familiengeschichte und die DDR-Vergangenheit ein, sie verliebte sich auch schockartig in die Sächsische Schweiz, eine einmalige Landschaft aus engen Schluchten und hoch aufragenden Sandsteinfelsen. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Westen Münchens, verbringt aber so viel Zeit als möglich in der Sächsischen Schweiz. Das Schreiben entdeckte sie schon früh, schrieb als Zehnjährige ihre erste Geschichte, später auch schmalzige Pubertätsgedichte, viel später Kurzgeschichten für Magazine. Aber Schriftstellerin zu werden war damals für sie kein reeller Beruf, deshalb wählte sie den Journalismus und arbeitete lange für verschiedene Zeitschriften, bis sie sich mit einem Pressebüro selbständig machte. Aber immer war da dieser große Wunsch im Hinterkopf, einen Roman zu schreiben. 2015 war es dann soweit, der unerwartete Tod eines Nahestehenden brachte sie dazu, endlich den Traum zu realisieren. Der erste Kriminalroman „Tod im Kirnitzschtal“ entstand. Die romantische Sächsische Schweiz wurde zur Kulisse raffinierter Morde, die es aufzuklären gilt. In diesem Jahr erschien der siebte Heimatroman dieser Reihe „Wolfshappen“ um den bayerischen Kommissar Leo Reisinger, der mit seinen sächsischen Kollegen in der Kripo Dresden arbeitet. Dieser Bayer ist die Leinwand, auf der Thea Lehmann all ihre persönlichen Erfahrungen mit der sächsischen Sprache, der Küche, der Lebensart zeichnen kann. Mit humorvollem Blick schaut sie auf die Unterschiede zwischen Sachsen und Bayern, findet aber deutlich mehr Gemeinsamkeiten. In jedem Krimi jagt sie den Bayer Reisinger ins malerische Gebirge. Inzwischen gibt es LeserInnen, die mit dem Krimi in der Hand die Wanderwege im Nationalpark Sächsische Schweiz ablaufen, auf den Spuren der verschiedenen Tatorte.
Thea Lehmann ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern e.V., im Syndikat e.V. und erhielt im Jahr 2021/22 einen Literaturpreis der Berliner „Wortrandale“ für ihren Kurzkrimi. Weitere Kurzgeschichten sind erschienen in der Anthologie „In 18 Morden um die Welt“, herausgegeben von Fenna Williams, in der Jubiläumsausgabe der Mörderischen Schwestern: „Tour de Mord“ herausgegeben von Carola Christiansen und Mareike Fröhlich, und in der Reihe „Genusslichter“, herausgegeben von Fenna Williams und Klaudia Zotzmann-Koch. Folgende Sächsische Schweiz Krimis erschienen im ddv-Edition Verlag, Dresden, gibt es im Handel: Tod im Kirnitzschtal, Taschenbuch und ebook Dunkeltage im Elbsandstein Taschenbuch und ebook Mordskunst im Elbtal Taschenbuch und ebook Tatort Kuhstall Tödliches Schweigen im Sandstein Blut und Blüten Wolfshappen
Mich hat eine riesen Überraschung von Eva-Maria Silber – Silber Thriller erreicht. Ein wunderschöner Blumenstrauß und ihr ñeues Buch. Ich bin ganz sprachlos. Ganz herzlichen Dank. Der Strauß ist wunderschön.
Auf das Buch freue ich mich auch schon .
Buchvorstellung Eva-Maria Silber Moorgrab
Lukas Bauer findet im „Toten Moor“ am Steinhuder Meer zwei vor Jahrzehnten versenkte Autos – mit fünf Leichen darin. Kurz darauf muss er selbst mit seinem Leben bezahlen. Und eins steht fest: Unfälle waren das nicht. Die Kofferräume sind voller Steine und die Fahrersitze leer. Kriminalhauptkommissar Montag, Spitzname Monday, und Effi Lu, die einzigen Mitglieder der Cold Case Unit Niedersachsen nehmen sich dem Fall an. Doch sie müssen schnell feststellen, dass der Mörder noch heute über Leichen geht, um sein Geheimnis zu schützen …
Meine Rezension zu Helen Paris On a cosy Winter Night
Jonathan möchte Weihnachten in dem anonymen Hotel Blue Cafe verbringen. Auch Marley landet dort, nachdem die Buchung für ihr Hotel schiefgelaufen ist. Im Blue Cafe ist jeder anonym. Keiner verrät seinen wirklichen Namen. Als die Beiden aufeinander treffen, funkt es zwischen ihnen und sie verbringen eine Nacht zusammen und Marley verschwindet am Morgen. Sie haben sich an die Regel gehalten und tauschten keine Adressen aus. Keiner kann den anderen vergessen und die Suche nacheinander scheint aussichtslos.
Dieser stimmungsvolle Roman wird abwechselnd aus Sicht von Jonathan und Marley geschildert. Sehr unbeschwert genießen beide den gemeinsamen Tag und es zaubert etwas Weihnachtstimmung in das eher kalt gehaltene Hotel. Sie rodeln im Schnee, führen Gespräche und haben den gleichen Humor. Sehr einfühlsam wurde dies beschrieben. Am nächsten Morgen kommt das Erwachen und ich habe mitgefiebert, ob und wie sie sich wiederfinden. Der Schreibstil ist flüssig und die Stimmung sehr gut eingefangen.
Fazit: Ein tolles Setting mit einer schönen Geschichte, die mir gut gefallen hat und ich mitgefiebert habe, ob sie sich finden. Die Charaktere sind ausdrucksstark und die Stimmung hat ein übriges getan, mich gut zu unterhalten. Ein Roman, der nicht nur in die Weihnachtszeit passt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/