Der Schuldenberg seines Erbbauernhofs wird nicht kleiner, die Urlaubsgäste zanken sich Tag und Nacht und die Apfelernte ist anstrengend: Privatdetektiv Lorenz Lovis hat wie immer alle Hände voll zu tun. Sein jüngster Fall führt ihn auf die Bretter, die die Welt bedeuten – als Spitzel mischt er sich unter eine Brixner Laientheatergruppe, deren Kulissen zerstört werden.
Zu allem Überfluss wird auch noch sein bester Freund Scatolin vom Polizeidienst suspendiert: Er wird der Korruption im Zusammenhang mit einem Drogenring bezichtigt. Ehrensache, dass Lovis die Ermittlungen aufnimmt – und dabei selbst tiefer und tiefer in den Strudel der Ereignisse gerät.
Das Buch erscheint am 17.05.2023 und kann bereits vorbestellt werden. Link zum Buch https://amzn.to/3pn3cLG
Meine Rezension zu Jürgen Seibold Sherlock ist ausgeflogen
In der Buchhandlung von Robert Mondrian sind tagsüber die Kakadus von seinem Mitarbeiter Alfons. Eines Tages ist Sherlock verschwunden und Watson bleibt alleine zurück. Ein blutbefleckter Flokati wurde am Tatort zurückgelassen. Weitere Tiere werden vermisst. Dann wird der pensionierte Oberstaatsanwalt Heinrich Jäckel tot aufgefunden und kurz darauf fehlt jede Spur von Kommissarin Lier. Wird sie das gleiche Schicksal erleiden, wie der Oberstaatsanwalt?
Dies ist bereits der vierte Fall, in dem der Buchhändler Robert Mondrian ermittelt. Ich kam gleich in die Geschichte, obwohl ich noch kein Vorgängerbuch gelesen habe. Robert und Alfons sind ganz in ihrem Element. Sie ermitteln in alle Richtungen. Robert fallen Gemeinsamkeiten auf und akribisch verfolgen sie jeder noch so kleinen Spur. Manchmal schießt Alfons aber übers Ziel hinaus. Der Krimi ist spannend und humorvoll und die Charaktere gefallen mir alle sehr gut. Es gibt zwar immer wieder Hinweise, aber wer dahintersteckt, wird erst zum Schluss bekannt gegeben.
Fazit: Der Regionalkrimi besticht mit ausgereiften Charakteren und Humor, sowie Spannung. Der gute Schreibstil hat ein übriges getan, um mich bestens zu unterhalten. Ich hätte mir vielleicht noch ein klein wenig Dialekt gewünscht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Sascha Nebel ist auf dem Weg zum Geburtstag seiner Tochter, als plötzlich eine Frau heftig das Auto attackiert. Die Polizei ist im Anmarsch und da Sascha in Schwierigkeiten steckt, flüchtet er mit der wütenden Frau und landet in einem Bus. Dieser führt sie schnurstracks zu einem Elternabend und die Beiden schlüpfen in die Rolle eines Elternpaares, das noch zu keinem Elternabend erschienen ist.
Was für eine Geschichte. Sehr humorvoll fängt sie an und da ich den Klappentext nicht gelesen habe, wusste ich auch nicht, was auf mich zukommt. Sascha Nebel ist ein kleiner Krimineller, der sich plötzlich auf einem Elternabend befindet und als Vater von Hector auftreten muss. Dieser ist kein einfacher Schüler, aber Sascha hat ganz andere Probleme. Es wird in der Ich-Form von Sascha Nebel erzählt und von Anfang an verfolgen wir die Gedankengänge von ihm. Sie sind anfangs sehr humorvoll. Manchmal war es mir aber etwas zu viel und zu übertrieben und dennoch finde ich den Roman sehr gut. Ab der Hälfte nimmt das Buch eine Wendung, die mich sehr nachdenklich stimmte. Einem schwierigen Thema hat sich der Autor gewidmet.
Fazit: Ausgezeichnet ist es Sebastian Fitzek gelungen, Humor und ernste Themen wie Mobbing und Suizid zu verknüpfen. Der Tiefgang der Geschichte war für mich sehr überraschend, das Ende aber auch. Der Autor kann nicht nur Thriller, sondern Humor mit ernsten Themen angehen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Ich finde die Zons-Thriller von Catherine Shepherd sehr interessant, da sie abwechslungsreich sind. Eine Geschichte spielt immer in der Vergangenheit und die andere in der Gegenwart. Es gibt aber trotzdem Verbindungen. Hier findet ihr meine Rezensionen dazu.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Lana Kister vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Mein Name ist Lana und ich bin an der Nordseeküste der Wesermarsch groß geworden. Bereits in meinen Schulanfängen habe ich begonnen aus selbst gezeichneten Bildern eine Geschichte zu kreieren. Daraus sind zum Beispiel mehrere Geschichten über eine Maus namens Frederik entstanden. Es hat mich aber erst in meinem Rechtsreferendariat gepackt, ein Buch zu schreiben, da ich dadurch einige Inspirationen hatte. Dies war vor allem neben der vielen Lernerei eine willkommene Abwechslung. Nebenbei schreibe ich auch Kurzgeschichten auf der Plattform „Story one.“ Dort habe ich auch ein paar Schreibwettbewerbe gewonnen.
Meine Rezension zu Catherine Shepherd Das Wiegenlied
Kriminalkommissar Oliver Bergmann hat es mit einem brutalen Doppelmord zu tun. Dies bleibt aber nicht der einzige Mord. Einen Zusammenhang zwischen den Taten erkennt er und sein Team, da der Täter ein MP3 Player mit einem Lied hinterlassen hat. Der Stadtsoldat Bastian Mühlenberg wird ins Kloster gerufen, da eine Nonne bestialisch umgebracht wurde und die Leiche ein Brandmal trägt. Weitere Nonnen sterben.
Diesmal geht es um einen Täter, der sowohl in der Vergangenheit und in der Gegenwart die gleiche Handschrift trägt. Was aber ist die Verbindung? Dieses Geheimnis wird erst ganz zum Schluss gelüftet. Durch die Perspektivenwechsel wird es nicht langweilig. Wie auch in den vergangenen Zons-Thriller, treffen auch hier Anna und Bastian in ihren Träumen aufeinander. Das Privatleben in beiden Zeitebenen steht hier nicht so im Vordergrund, was mir etwas gefehlt hat.
Fazit: Diesmal gibt es Querverbindungen von früher und heute, was ich sehr interessant fand. Ein spannender Thriller, der sehr gelungen ist und mit einem überraschenden Ende aufwartet. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐ Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Buchvorstellung Astrid Korten Eva-Maria Silber Overkill No-Name Girl
Ende März verschwindet in München die zwölfjährige Greta spurlos. Sie ist nicht die Erste, wissen Polizeihauptkommissarin Mo Celta und ihr Kollege Nico Braun von der Kripo München. Als wäre das nicht genug, werden die Ermittler mit über die Stadt verteilten seltsam inszenierten Skelettteilen konfrontiert. Zeitgleich taucht ein Teenager in der Fußgängerzone auf, gekleidet wie ein Obdachloser und völlig ausgehungert. Und das, obwohl er viel Geld in seinem Rucksack hat. Geld, das die Ausreißerin Peggy dringend braucht. Was ist das Geheimnis des autistisch anmutenden Teenies? Hat er etwas gesehen, was er nicht sehen sollte?
Buchvorstellung Birgid Windisch Mimlinger Stampes Blues
Der Fall nimmt seinen Anfang, als Magda, die Leiterin des Höchster Polizeireviers, beim Spaziergang mit ihrem Hund Fränzchen, einen Toten auf dem Mömlinger Spielplatz findet. Langsam häufen sich die Leichen und das Ermittlerteam um Magda, muss schnell hinter den verrückten Plan des Mörders kommen, um seinem Treiben ein Ende zu bereiten! Sie stoßen nach und nach auf vielerlei sonderbare Rätsel und sind heilfroh, bei diesem Fall ihren supergescheiten Wolfi an der Seite zu haben. Zum Glück ergänzen sie sich in ihren Talenten und Fähigkeiten auch diesmal wieder wunderbar und werden hoffentlich den Täter bald zur Strecke bringen.
Mein Buch des Monats April 2023 Bettina Storks Die Kinder von Beauvallon
Und wieder ist mir die Auswahl schwer gefallen mein Lese-Highlight auszusuchen, aber das Buch von Bettina Storks hat mich tief berührt. Es ist sehr emotional, eindrucksvoll, ergreifend, aufwühlend und spannend.
Buchvorstellung Friedrich Kalpenstein Prost, auf die Feinschmecker
»Verärgere niemals den Koch. Er könnte dir dein letztes Gericht servieren!«
Sechs Gourmets, drei Gänge, ein Toter. So ruhig hatte sich der Lehrer Klaus Busch seinen Ruhestand nicht vorgestellt: Nach einem gemeinsamen Essen im Kreise befreundeter Feinschmecker bricht er tot vor seiner Haustür zusammen. Schnell ist klar, dass er vergiftet wurde.
Hauptkommissar Tischler ermittelt. Die Herausforderung könnte nicht größer sein. Denn unter den sechs Personen befinden sich zwei Herren, die der Kommissar nur allzu gut kennt, Polizeioberrat Schwenk und der Bürgermeister von Brunngries, Max Gmeinwieser. Die beiden sind natürlich fest davon überzeugt, dass dadurch ihre Unschuld bewiesen ist.
Tischler sieht das anders. Denn er ermittelt wie immer in alle Richtungen.