Johannes Werning wird erpresst. Dagmar Pohl ist frisch verliebt. Tanja freut sich auf ein neues Leben mit ihrem Geliebten. Helga und Jürgen Brombacher planen ihre Reise auf dem Highway durch Nordamerika. Das Gemälde, die Leopardin wurde aus dem Museum gestohlen und Werning hat das Lösegeld bezahlt. Plötzlich gibt es zwei Tote und diese geben nicht nur der Polizei Rätsel auf und das Lösegeld ist unauffindbar. Auch Sascha und Tanja fahren mit ihrem Wohmobil den Highway entlang. Der Privatdetektiv Olaf Schipanski will unbedingt das Lösegeld finden und heftet sich an die Fersen des Ehepaares Brombacher. Wie dies alles zusammenhängt, welche Verstrickungen sich ergeben und wer das Lösegeld wirklich hat, müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Hildegard Grünthaler hat hier einen rasanten und kurzweiligen Reisekrimi geschrieben. Am Anfang der Geschichte habe ich mich gefragt, welche Zusammenhänge diese Personen alle haben. Nach und nach kommt immer mehr Licht in das Geschehen. Immer wieder begegnen sich die Menschen. Die Ehepaare Brombacher geraten in Verdacht und die Verwicklungen nehmen zu. Das Lösegeld wechselt von Ort zu Ort. Durch diese Verstrickungen wird die Spannung hochgehalten. Die unterschiedlichen Charaktere sind authentisch und glaubwürdig dargestellt. Es gibt keine Hauptperson, auf die man das ganze Augenmerk richtet. Das hat mir hier sehr gut gefallen. Die Autorin zeigt uns auch die Touristenhighlights und versteht es diese mit einem Krimi zu verbinden. Ich gebe eine Leseempfehlung und 💥💥💥💥 Fazit: spannend, fesselnd und unterhaltend
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Martin Meyer vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Vita
1967 im fränkischen Schweinfurt geboren, gehöre ich nicht zu den Autoren, die schon als Kind Gedichte, Märchen oder Abenteuerromane schrieben. Ich bin also ein Spätberufener. Nach dem Abitur studierte ich Jura und war in Bamberg erst als Staatsanwalt und zuletzt als Richter tätig. Nach meinem gesundheitlich bedingten Ausscheiden aus dem Justizdienst im Jahr 2007 öffnete ich mich endlich meinen literarischen Begabungen und schreibe seither Romane, Kurzgeschichten und auch Gedichte. Ich spüre in meinen Texten vielfach den Wunden und Brüchen im Menschen nach. Mein juristisches Fachwissen gebe ich heute als Dozent in Workshops für Autorinnen und Autoren weiter. Außerdem spiele ich Orgel und Posaune. So gilt mein Ohrenmerk dem Dreiklang von Sinn, Text und Wort.
Ich lebe mit meiner Frau Dagmar im Herzen Frankens. Eine erste Kurzgeschichte aus meiner Feder erschien bereits im Jahre 2011. Im Sommer 2020 erschien mein Romandebüt „Der falsche Karl Valentin“, am 13. April 2022 mein erster Krimi „Mord im Altmühltal“. Die aktuellen Kurzgeschichten sind im Wellhöfer Verlag und adakia Verlag veröffentlicht. Ich bin zudem Mitglied des „Bundesverbandes junger Autorinnen und Autoren“ (BVjA) sowie des Syndikats.
Auerbach & Auerbach Viele Erben verderben das Sterben
Pippa Bolle reist nach Venedig. Mara ist ihre Nichte und blind und sie soll auf sie aufpassen. Dabei lernt sie die Töchter von Benito Pazzoli, die sich mit ihren zukünftigen Erbschaften auseinandersetzen müssen. Benito ist gesund, aber hat seinen Töchtern eine Aufgabe gestellt. Nicht nur damit muss sich Pippa auseinandersetzen. Ein Toter wird im leergepumpten Kanal gefunden. Was steckt da dahinter?
Ich habe mich ab und zu schwergetan mit den vielen Personen, die in der Geschichte involviert sind. Auch noch nach der Hälfte des Buches habe ich das Personenregister, das am Anfang des Buches ist, nachgeschlagen. Dies hat etwas meinen Lesefluss beeinträchtigt. Ansonsten finde ich den Schreibstil sehr gut und humorvoll. Die herrliche Kulisse Venedigs macht ein übriges. Durch die bildhafte Sprache konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Benito agiert im Hintergrund, ist aber doch immer recht präsent. Casanova wird er auch genannt und das zu Recht. Hat er es doch faustdick hinter den Ohren. Viele Themen hat die Autorin hier mit eingepackt. Mobbing, Missbrauch und die Blindheit von Mara. Sie hat mir als Protagonistin am besten gefallen. Wie sie mit ihrer Blindheit umgeht und das Leben meistert. Der Roman beginnt langsam und im zweiten Drittel wird es spannend. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse.
Fazit: Ein Roman mit kriminellen Elementen und mehreren Themen haben mich gut unterhalten. Der tolle Schreibstil mit Humor gespickt gefiel mir sehr gut. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Kriminalhauptkommissar Mark Birkholz erfährt von seinen Eltern, dass die Nachbarstochter Aurelia schon seit einiger Zeit verschwunden ist. Bei Marks Besuch in der Vermisstenabteilung erfährt er, dass der Fall abgeschlossen ist, da ein Brief von Aurelia aufgetaucht ist. Als ein weiteres Unglück über die Nachbarfamilie hereinbricht, glaubt er fest daran, dass sie entführt wurde. Was bei der Suche nach ihr geschieht und welche außergewöhnliche Dinge und Zusammenhänge ans Tageslicht kommen, ist dermaßen spannend und fesselnd.
Mit diesem dritten Teil der Köln-Krimi-Reihe ist Astrid Schwikardi ein absolut hoch spannender Krimi gelungen. Mark Birkholz ist nach wie vor seit dem Tod seiner Schwester bestürzt und es lässt ihn nicht los. Als er mit dem Verschwinden von Aurelia konfrontiert wird, ist es besonders schwierig für ihn. Auch das Privatleben läuft nicht so, wie erwartet. Ein außergewöhnlicher Fall beschäftigt Mark und seinen Kollege Stefan. Sie gehen jeder noch so kleinen Spur nach. Dadurch nimmt der Krimi immer mehr an Fahrt auf. Keine Sekunde wird es langweilig. Im Gegenteil, das Tempo nimmt zu und man bleibt gefesselt. Die Autorin hat geschickte Wendungen eingefügt, sodass man bis zum Ende keine Ahnung hat, wohin das Ganze führt. Am Ende schließt sich der Kreis und alles ergibt einen Sinn.
Fazit: Ein Kölner Krimi, der sich durch einen sehr gut durchdachten Plot und viel Spannung sich auszeichnet, der außerdem mit guten Charakteren punktet. Auch der bildhafte Schreibstil hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet. Der Krimi ist packend und fesselnd. Dieses Buch ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch empfehle ich auch die vorigen Bücher zu lesen, um die Entwicklung der Charaktere besser zu verstehen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Ein mysteriöses Familiengeheimnis, ein ungeklärter Selbstmord, eine unheimliche weißhaarige Frau am Hafen … Damit wird die Schriftstellerin Lena konfrontiert, obwohl sie in Stralsund eigentlich nur auf Inspiration für ihr neues Buch hofft. Denn statt Liebesromanen will sie künftig Thriller schreiben. Als sie dann auf die geheimnisvolle Cecile trifft, die sie darum bittet, für einige Wochen auf das Haus ihrer verstorbenen Mutter aufzupassen, nimmt das Unheil seinen Lauf und sie findet sich selbst in einem Thriller wieder. Psycho-Krimi meets Lesbian Romance. https://www.sabinebrandl.net/
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Romina Angeli Autorin vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Hallo, ich bin Romina Angeli und komme aus dem wunderschönen Allgäu. Ich habe eine Tochter im Teeniealter und einen wunderbaren Mann, der mir wann immer es notwendig ist, den Rücken freihält. Wir drei reisen sehr gerne und erkunden die Welt. Dennoch ist es immer wieder schön nach Hause zu kommen und die Berge bei Sonnenaufgang zu beobachten. Die Inspiration für meine Geschichten rund um Walli hole ich mir überall. Teilweise sind es Anekdoten die mir selbst passiert sind (ich bin oft etwas tollpatschig) oder lustige Erlebnisse, die ich bei Freunden aufgeschnappt habe. Zum Schreiben bin ich buchstäblich wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Als ich meinem Mann monatelang damit im Ohr lag, er soll nicht noch mehr Bücher anschaffen (wegen akutem Platzmangel) und lieber mal selbst ein Buch schreiben, wogegen er sich strikt weigerte. Er meinte, man kann nicht einfach so ein Buch schreiben. Allein aus Trotz musste ich ihn eines besseren belehren. Naja, es hat geklappt und „Walli“, meine Hauptprotagonistin, ermittelt bereits seit April 2021. Im Juni diesen Jahres erscheint der zweite Teil (Wer zweimal stirbt ist trotzdem tot) und auch der dritte Band ist derzeit in Bearbeitung.
Ein Verkehrsunfall beschäftigt derzeit das Kommissariat in Brunngries. Kurt Lehmann ist ums Leben gekommen und es sieht ganz danach aus, dass sich jemand an seinem Fahrzeug zu schaffen gemacht hat. Als Anwalt hatte er viele Feinde und ein Sympathieträger war er auch nicht. Constantin Tischler und Felix Fink finden Drohbriefe in Lehmanns Wohnung und ermitteln in jede Richtung. Wer hatte so einen Hass auf den Anwalt, dass er ihm nach dem Leben getrachtet hat?
Dies ist bereits der vierte Ermittlungsfall für Tischler und Fink und hat auf keinen Fall von seiner Faszination verloren. Die Zusammenarbeit der Beiden funktioniert sehr gut, auch wenn der motivierte Polizeiobermeister Fink immer noch übers Ziel hinausschießt. Da bleibt nur die Ermahnung von Tischler, aber er ist dennoch stolz auf ihn, was er bereits für eine Entwicklung gemacht hat. Die Aufklärung gestaltet sich schwierig, aber sie wären nicht so ein erfolgreiches Ermittlungsteam, wenn sie nicht den Täter finden würden. Die TuF- Methode bewährt sich bestens. Der Autor lässt uns an der Weiterentwicklung der Charaktere teilhaben. Überhaupt sind mir alle ans Herz gewachsen und ich möchte keinen missen. Nicht mal die manchmal nervige Mutter von Fink. Hier trifft man auch alte Bekannte, wie den Kfz-Mechaniker, der es faustdick hinter den Ohren hat. Auch diesmal bestechen die hervorragenden Dialoge zwischen Tischler und Fink. Ich musste oft herzhaft lachen. Am Ende überrascht der Autor mit unvorhergesehenem.
Fazit: Ein sehr spannender Krimi mit herrlichen Dialogen, bildhafter Sprache, schöner Kulisse und guter Charakterdarstellung, haben mir großen Lesegenuss bereitet. Langeweile kommt da nicht auf. Friedrich Kalpenstein hat sich auch im Genre Krimi behauptet. Jetzt heißt es wieder warten, bis die Fortsetzung kommt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Sebastian Schäfers Suche nach dem Kreuzer nimmt einfach kein Ende. Vor sechs Jahren wurde seine Frau und sein Kind getötet. Jede Spur verlief bisher im Sande. Jetzt hat er einen Plan ausgeheckt, wie er dem Kreuzer näher kommen könnte, sehr zum Leidwesen seiner Freundin und Kommissarin Inka Brandt. Ein neuer Ansatz führt ihn von der Nordsee bis in die Heide. Dabei hinterlässt der Kreuzer tödliche Spuren. Unterstützung erhält er von der Kommissarin Sahra Sturm. Ob es ihnen wirklich gelingt den Täter zur Strecke zu bringen, müsst ihr unbedingt selbst lesen. Es lohnt sich.
Dies ist bereits der sechste Teil der Heide-Reihe von Angela L. Forster mit der Ermittlerin Inka Brandt. Sie steht diesmal nicht im Vordergrund, sondern es geht diesmal ausschließlich um die Suche nach dem Kreuzer. Das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Sechs Jahre jagt Sebastian einem Phantom hinterher und der Täter ist ihm immer einen Schritt voraus. Viele Tote kreuzen dabei Sebastians Suche. Wir begleiten diesmal auch den Täter und nehmen an seiner Gedankenwelt teil. Auch Rückblicke auf seine Kindheit gibt es. Dies hat die Autorin hervorragend inszeniert. Überhaupt fand ich, dass dieser Teil ausgesprochen gut gelungen ist. Von Anfang an herrscht Spannung. Durch die Perspektivenwechsel haben wir viele Einblicke in das Handeln der Polizei, aber auch des Täters. Auch die bildgewaltige Sprache lässt uns die Tristesse des Novembers spüren und die verschiedenen Orte dem Leser nahegebracht. Am Ende geht es dann Schlag auf Schlag und lässt einen erstaunt zurück.
Fazit: Ein sehr spannender Krimi auf der Jagd nach einem Serientäter und einem überraschenden Ende haben mir großen Lesegenuss bereitet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Edith Niedieck vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
„Hinter einem so freundlichen Gesicht kann doch nichts Böses stecken.“ Doch.
Ich bin Edith Niedieck, lebe und arbeite in Köln und mag das plurale Leben dieser Medienstadt ebenso wie die so wichtigen grünen Lungen. Wenn ich nicht schreibe und mit bockbeinigen Figuren kämpfe oder auf Lesungen und Signierstunden bin, tauche ich in Ausstellungen oder in Kochtöpfe ab, tobe mit meiner Bobtailhündin, tanze Tango Argentino und brenne für mehr Nachhaltigkeit. Westdeutsche Zeitung: […] „Der neue Krimi „Geheimniskrämer“ von Edith Niedieck ist ein spannender Blick auf die undurchschaubaren Machenschaften der Energiekonzerne.“ Ich bin Mitglied im „Syndikat“ und den „Mörderischen Schwestern“ und finde Menschen gnadenlos spannend.
Schon als Kind liebte ich Abenteuer, sie beflügelten meine Fantasie. Keine Schmugglergeschichte konnte gruselig genug sein, um mich nicht in den Bann zu ziehen. Oder nachts unter die Bettdecke. Denn dort heimlich zu lesen, war herrlich. Viele, viele Bücher hielten mich wach, während das Taschenlampenlicht mit mir um die Wette zitterte. Wenn ich dabei erwischt wurde, behauptete ich, der Teddy sei’s gewesen.
Lesen, Schreiben, passt – meinten später meine Mentoren. Also entschied ich mich nach meinem BWL-Studium für eine Laufbahn als Senior-Texterin. Fing an als Praktikantin in Singapur und fand kurz darauf meinen Platz in einer renommierten Agentur in München. Schnell erschienen Arbeiten von mir im Jahrbuch der Werbung. Dann zog ich der Liebe wegen zurück nach Köln.
Irgendwann beschloss ich, endlich zu morden … ähm … natürlich nur in Gedanken und sehr zur Verwunderung meiner Freunde und Familie. Sie fanden es seltsam, dass ich mich mit schrägen Charakteren befasste. Hinter einem so freundlichen Gesicht konnte doch nichts Böses stecken. Doch.
2019 wurde mein Debütroman „Luxuslügen“ publiziert. Er führt Leser*innen in die so eigene Welt des Kölner Wohlfühlmilieus und zeichnet auf spannende wie unterhaltsame Weise ein Stadtbild, das scheinbar schillert und blitzt wie die Auslagen eines Juweliers.
2020 war ich mit meinem Kurzkrimidebüt für den Literaturpreis Wortrandale Berlin nominiert.
Ende 2021 ist mein neuer Kriminalroman „Geheimniskrämer“ erschienen. Ein energiegeladenes Buch für eine überregionale Leserschaft, das die Themen „Grüner Strom“ und Lobbyismus mit in den Fokus nimmt. Ein lang gehegter Wunsch, endlich bekam ich die Gelegenheit dazu und es hat großen Spaß gemacht, dies durch den Plot zu ziehen. Der Schauplatz ist Köln, aber das ist im Grunde nur exemplarisch. Denn überall kann schlagartig das Licht ausgehen. Immer. Und immer mehr, behaupten Experten. Was mir übrigens, als ich die Druckfahnen kontrollierte, tatsächlich passierte und ich sofort Puls bekam. Ich wünsche mir, dass „Geheimniskrämer“ möglichst viele Menschen lesen. Warum? Um beispielsweise auch zu erfahren, ob Tote flüstern können. Im Leben nicht … 😉
Häufig werde ich gefragt, was mich noch als Autorin „packt“. Nun, es sind diese wunderbaren Lesungen und Dialoge mit dem Publikum. Die sind schon sehr, sehr fein. Und ich kann gar nicht oft genug betonen, wie dankbar ich bin, für all die tollen Menschen, die mich so großartig unterstützen. Vielen Dank auch an dich, liebe Helga. Das motiviert. Auch für den nächsten Krimi. Ja, er ist in Arbeit …
Weitere Informationen zu Terminen, zu mir oder zu News findet ihr hier:
Isabelle Archan Die Mördermitzi und der Sensenmann
In Kufstein wird eine einbetonierte Leiche in einem Keller gefunden und die Polizistin Agnes Kirschnagel steht vor einem Rätsel. Es war ein junges Mädchen und wurde vor vielen Jahren ermordet und die Vermisstenanzeigen laufen ins Leere. Agnes stößt auf einen ähnlichen Fall und mittendrin steht natürlich Mitzi, die das Böse anzieht. Eine Spur führt in die Vergangenheit und plötzlich lauert die Gefahr. Wer steckt dahinter und ist es womöglich ein Serientäter?
Dies ist der vierte Teil mit der Mördermitzi und hat mich wie immer überrascht. Ich habe Mitzi von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sie ist schräg, aber unheimlich lieb und etwas naiv. Ihre einzige Freundin Agnes liegt Mitzi sehr am Herzen. Sie stellt eine Liste mit möglichen Tätern zusammen, aber keiner glaubt an Mitzis Theorien. Dann macht sie sich selbst auf den Weg, um den Mörder zu finden. Es gibt immer wieder Einblicke in die Vergangenheit von Mitzi, die einiges mitmachen musste und von Schuldgefühlen erdrückt wird. Die Charaktere sind wieder klasse dargestellt und der Krimi ist von Anfang bis Ende spannend. Eine Ahnung, wer dahintersteckt, hatte ich nicht. Die Autorin hat das geschickt in andere Richtungen gelenkt.
Fazit: ein spannender Krimi mit einer schrägen Mitzi, die mein Herz schon lange erobert hat. Ich hatte wieder sehr schöne Lesestunden und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐