Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Simon Wasner vorstellen. Es freut mich, dass Du heute mein Gast bist.
Hallo zusammen!
Mein Name ist Simon Wasner und ich könnte nicht glücklicher sein, denn ich bin Schriftsteller! Das war schon immer mein großer Traum und ich bin sehr stolz, dass ich mit der Krimikomödie ABLAGE MORD schon meinen dritten Roman veröffentlichen konnte. Ich freue mich sehr, wenn ihr euch von einem Buch von mir unterhalten lassen wollt! Schaut gerne bei Facebook und Instagram vorbei oder lasst euch von meinem Buchtrailer Lust darauf machen, ABLAGE MORD zu eurer nächsten Lektüre zu machen!
Hauptkommissar Ludger Fromme übernimmt die Leitung der Ermittlungen, als eine männliche Leiche am Möhnesee aufgefunden wird. Zusammen mit dem ortsansässigen Polizeiteam soll der Mörder gefunden werden. Eine schwierige Aufgabe, denn Fromme lässt kein eigenständiges Arbeiten zu. Kommissaranwärterin Fenja Grothe weiß sich normalerweise zu behaupten und ist gut in ihrem Fach, wird aber immer wieder vom Kommissar ausgebremst. Weitere Morde geschehen und Fenja ermittelt auf eigene Faust und findet einige Details, die sie dem Mörder näher bringt, kommt dabei aber gleichzeitig auch in Gefahr.
Ich kenne die Autorin bereits von ihren Cornwall Krimis und war dementsprechend gespannt. Von Anfang an gefiel mir die Art und Weise des Schreibens, sowie die Kommissaranwärterin Fenja. Sie hinterfragt vieles, hat einen guten Spürsinn und ihre Zeugenbefragungen haben Hand und Fuß. Auch ihre Art, sich gegenüber dem geltungsbedürftigen Fromme zu behaupten und ihr Schneid gefiel mir ausgesprochen gut. Die Ermittlungsarbeiten waren zu keinem Zeitpunkt langweilig. Wechselnde Kapitel und die Ich-Form von Fenja haben die Spannung aufrechterhalten. Dazu der verzwickte Fall mit mehreren Toten, kein Motiv und viele Verdächtige trugen zu einem sehr guten Lesegenuss bei.
Fazit: Es ist ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit Lokalkolorit. Die vielschichtigen und facettenreiche Charaktere sind authentisch. Der flüssige Schreibstil ließ mich nur so durch die Zeilen gleiten. Der Krimi ist abwechslungsreich und es bleibt bis zum Ende spannend und rätselhaft. Ein tolles Krimivergnügen. Über eine Fortsetzung würde ich mich sehr freuen. Von mir gibt es Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Buchvorstellung Andreas Breidert Das letzte Gericht
Sabines Kochkünste sind ein Fest für die Sinne. Mit ihrem feinen Geruchsinn kreiert sie Aromen, die ihre Restaurantgäste regelmäßig auf emotionale Reisen schicken. Doch eines Tages holt die Vergangenheit sie ein. Als sie ihrem einstigen Vergewaltiger wieder begegnet, steigen Rachegefühle in ihr auf. Sabine will Gerechtigkeit und beschließt, ihn kulinarisch „um die Ecke“ zu bringen. Doch es soll nicht ihr letzter Mord bleiben. Ein pädophiler Pfarrer, ein brutaler Alkoholiker, ein gerissener Betrüger und noch weitere „böse Menschen“ werden Sabines Opfer. Von ihrem Gerechtigkeitssinn angetrieben entwickelt sie sich immer mehr zu einem Racheengel, der nicht mehr weiß, wie er aufhören soll.
Buchvorstellung Franz Hafermeyer Die Schampus-Verschwörung
Ein Skelett im Augsburger Siebentischwald! Privatschnüffler Sven Schäfer stolpert ausgerechnet beim Joggen mit seiner Tochter darüber. Kriminaldirektor Jansenbrink gibt den Fall an Elsa Dorn, die nun endlich offiziell bei der Mordkommission ermittelt. Die ist überhaupt nicht erfreut, dass Schäfer sich schon wieder in einen ihrer Fälle einmischt.
Die Spur führt zu drei wohlhabenden und einflussreichen Bürgern der Stadt, der sogenannten Bazi-Schickeria. Jansenbrink spielt das mit aller Macht herunter. Warum nur? Schon bald geschehen neue Morde. Wieder einmal wird klar: Diesen Fall können Dorn und Schäfer nur gemeinsam lösen.
Buchvorstellung Edith Niedieck Kölner Morden anders
Kölle Alaaf kennt ja eigentlich jeder, aber Kölle knallhart ist dann die andere Seite, die von den Kölnern in dieser Anthologie gezeigt wird. Dragqueens, stille Engel, eine Partnervermittlung und selbstverständlich das Hätzje am Büdche sowie vieles andere mehr dürfen nicht fehlen. Lassen Sie sich fesseln von den spannenden Kurzkrimis folgender Autorinnen und Autoren:
Greta Welslau, Gisela Witte, Gabriele Nakhosteen, Anja Puhane, Ingrid Reidel, Jacky Jackson, Spunk Seipel, Heinrich Beindorf, Monika Deutsch, Dinah Marcus, Christiane Waldvogel, Edith Niedieck und last but not least Regina Schleheck.
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Helmut Jäger vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Soeben wurde ich als der sympathische Autor vorgestellt. Und was mache ich? Ich schaue Euch dermaßen böse an. Das Krimischreiben färbt offensichtlich ab, vor allem, wenn man so böse Geschichten schreibt, wie ich. Aber ich verspreche: Wenn ich mal etwas Lustiges schreibe, werde ich lächeln! Das Internet verbirgt nichts und Google sowieso nicht. Aber ich erspare es Euch, meine Lebensgeschichte dort zusammenzusuchen. Ich bin ein gebürtiger Oberbayer, der Anfang 1991 von Berufs wegen mit der Familie in Oberschwaben gelandet und hängen geblieben ist. Aufgewachsen bin ich in Trostberg/Alz im wunderschönen Chiemgau. Meine bereits in der Kindheit ausgeprägte Lesewut hatte zur Folge, dass es mich Anfang der Siebzigerjahre nach München getrieben hat, um dort den ehrenwerten Beruf des Buchhändlers zu erlernen. Das war auch die Initialzündung für die Schreiberei. Bald bin ich in den Kreis der damals aufmüpfigen und wider den Volkstumsmief anschreibenden, jungen Mundartpoeten geraten, die sich einmal im Monat im legendären Fraunhofer, den es heute noch als Gaststätte mit angeschlossenem Theater gibt, trafen. In dieser Zeit Veröffentlichungen, Auftritte in Kleinkunstbühnen, literarischen Zirkeln und bei Wirtshauslesungen. Dann machte das Leben Ernst. Die Familie, ein forderndes Berufsleben, zuerst in Verlagen, dann in der Sportartikelindustrie, trieben mir meine literarischen Flausen, aber nicht das Lesen aus. Ich habe nur noch Gebrauchsprosa und für die Schublade geschrieben. Diese habe ich ab dem Tag des Ruhestands wieder geöffnet und mich reichlich daraus bedient. Daraus sind meine bisher erschienen drei Kriminalromane entstanden. Und, ich habe noch Lust weitere zu schreiben. Zeit dazu habe ich als Ruheständler genug. Wie erwähnt, lebe ich seit über dreißig Jahren im wunderschönen Landstrich nördlich des Bodensees. Hier kann ich meiner Leidenschaft auf entspannte Weise nachgehen. Gemäß meinem Motto: »Die Berge im Blick und böse Geschichten im Kopf«.
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg. Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
Kommissar Franz Eberhofer wird zum Golfplatz gerufen. Ein Mann liegt tot in der Dusche und da er der Präsident des Golfclubs war, ist für den Bürgermeister die Aufklärung erste Priorität. Franz ruft Rudi um Hilfe, denn bisher lösten sie gemeinsam alle Fälle. Rudi kniet sich natürlich tief hinein und Franz ist das gerade recht. Probleme hat er auch mit Susi, denn unerbittlich strebt sie das Amt der Bürgermeisterin an.
Diese Geschichte ist wieder sehr überspitzt und übertrieben und Franz hat hier wieder mal die Allüren eines großen Machos. Als sein Sohn sich nicht dem Fußball widmet und lieber ein anderen Hobby ausübt, will Franz partout nicht zur Aufführung seines Sohnes. Als wäre das nicht genug, ärgert ihn Susi mit ihrem Engagement als Bürgermeisterin. Auch auf seine Freunde kann er sich nicht mehr verlassen, außer auf Rudi, denn der nimmt ihm fast die gesamte Ermittlungsarbeit ab. Es wird meist in der Ich-Form von Franz erzählt und da ist der Schreibstil einfach und das Vokabular mit bayrischen Schimpfwörtern untermalt. Hier steht Wortwitz und Komik an erster Stelle. Ich kenne und mag die Filme und sah jeden einzelnen Schauspieler vor mir, was für mich ein Lesegenuss war.
Fazit: Auch wenn vieles übertrieben und überspitzt ist und die Aufklärung des Mordes im Hintergrund steht, hat mich das Ganze gut unterhalten. Ich fand jedoch, dass das Buch insgesamt etwas schwächer ist. Dennoch gibt es von mir eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Dtv Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Meine Rezension zu Eva Völler Helle Tage, dunkle Schuld
Ein Massengrab wird drei Jahre nach Kriegsende entdeckt und der Essener Kriminalbeamte Carl Bruns möchte die damaligen Täter ausfindig machen. Dabei trifft er seine Jugendliebe Anne, die mit ihren Schwestern und Neffen wieder nach Essen zurückgekehrt ist. Es geschehen Morde und dabei hat der Täter nicht nur Anne im Visier, sondern bald darauf auch Carl.
Dies ist ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Schon der Prolog hat mich in Atem gehalten und ich war den Tränen nahe. Es ist kurz nach dem Krieg. Ein Massengrab wird gefunden und ausgehoben. Kaum Lebensmittel vorhanden, der Schwarzmarkt hart umkämpft und die Hamsterfahrten gingen nicht immer glimpflich aus. Es wurde zwar entnazifiziert, aber diese drängen wieder auf ihre alten Posten zurück. Auf der einen Seite gibt es die spannende Ermittlungsarbeit, die immer neue Erkenntnisse bringt und auch die Bedrohung durch den Mörder. Auf der anderen Seite der Hunger und die Wohnungsnot. Die Charaktere waren alle durchgehend glaubhaft, und authentisch und die meisten sympathisch. Dabei gefiel mir die Vielseitigkeit. Die Spannung fand ich durchgehend hoch. Ein brutaler Mörder bleibt lange unerkannt. Die geschickten Wendungen haben mir äußerst gut gefallen. Das Buch geht unter anderem der Frage der Schuld nach, ob ungesühnt, oder ob jemand aus Gleichgültigkeit gehandelt hat. Dabei werden Täter und Opfer gleichermaßen beleuchtet, was mich sehr erschüttert hat. Dies hat die Autorin sehr überzeugend dargestellt.
Fazit: Ein historischer Kriminalroman, der sich auch mit Schuld befasst, Wendungen nimmt, die nicht vorhersehbar sind und am Ende mit einem spannenden Finale aufwartet. Es ist eine packende Zeitgeschichte und ich würde mich freuen, wenn es eine baldige Fortsetzung geben würde. Von mir gibt es klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Buchvorstellung Ingrid Reidel Die schöne Kleopatra
»Also, Herr Sonnenschein, irgendetwas ist mit dieser Leiche hier nicht in Ordnung.« Lisa Schneider ahnt nicht, wieviel Kopfzerbrechen ihr die geheimnisvolle Tote auf dem Edelstahltisch noch bereiten wird. Kaum in ihre alte Heimat zurückgekehrt, geschehen rätselhafte Dinge. Zusammen mit Doktor Brinkmann muss Lisa sogar einen Einbruch wagen. Und dann ist da auch noch die schöne Kleopatra … Der zweite Fall für Lisa Schneider
Ich weiß nicht, wer mich nominiert hat, aber ganz herzlichen Dank, denn ich bin im Halbfinale des Radioplanet Berlin Award. Meine Freude ist riesig. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eure Stimme bekommen würde.