
Buchvorstellung
Es gibt drei Regeln, die Brooke Sullivan als neu eingestellte Pflegefachkraft im Hochsicherheitsgefängnis befolgen muss:
Behandle alle Insassen respektvoll.
Gib nie persönliche Informationen preis.
Freunde dich NIEMALS mit den Insassen an.
Aber niemand im Gefängnis ahnt, dass Brooke bereits all diese Regeln gebrochen hat. Niemand weiß von ihrer engen Verbindung zu Shane Nelson, einem der berüchtigtsten Häftlinge der Strafanstalt.
Und sie wissen definitiv nicht, dass Shane vor vielen Jahren Brookes Highschool-Freund war – der Star-Quarterback, der jetzt den Rest seines Lebens wegen einer Reihe blutiger Morde hinter Gittern verbringt. Oder dass es Brookes Aussage war, die sein Urteil besiegelt hat.
Aber Shane erinnert sich.
Und er wird es nicht so bald vergessen.
Das eBook erscheint am 05.05.2026
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Netgalley herzlich bedanke.
Seit dem Hype um den Housemaidroman und -film von Freida McFadden sind in kurzer Zeit sehr, sehr viele weitere Thriller mit überraschenden Twists erschienen. Deshalb wollte ich lesen, wie die Handlung bei dem neuen Krimi „Häftling“ aufgebaut wurde. Dank NetGalley konnte ich das tun.
Ich bin gut in den Krimi reingekommen, denn Freida McFadden schreibt flüssig und unterhaltsam.
Brooke ist jung, hat einen 10-jährigen Sohn und tritt eine Stelle als Pflegefachkraft in einem Gefängnis an. Warum sie gerade dort arbeiten muss, wo der Mann einsitzt, der sie vor 11 Jahren versuchte umzubringen, wird erst sehr viel später aufgelöst.
Es dreht sich immer wieder um das Schockerlebnis, dass und wie Shane Nelson sie beinahe erdrosselt hätte. Natürlich taucht er im Krankenzimmer auf, natürlich verunsichert er Brooke. Was aber waren die Motive der Morde vor elf Jahren? Es gab insgesamt drei. Die Protagonistin Brooke erzählt in Rückblenden immer wieder davon, und das ist geschickt gemacht. Ihre Unsicherheit wird erklärt, aber sie handelt oft unlogisch. Auch erfahren wir nichts über die Motive und Hintergründe der Morde. Das ist schon seltsam und wirkt aufgesetzt.
So geht das hin und her. Mal wird der eine verdächtigt, mal der andere, wie in einem billigen Krimi. Und stets wird wiederholt, wie der Mörder Brooke umbringen wollte. Nicht sehr einfallsreich. Es gibt nur Figuren, keine Charaktere.
Die Handlung hat wenig überraschende Twists, es scheint alles an den Haaren herbeigezogen. Es werden auch ab und zu Äußerungen gemacht, für die ich keine Erklärung fand, die nicht zum Inhalt passten.
Am Ende kommt noch einmal etwas Spannung auf, aber auch hier wirkt alles effektheischend, nicht tiefgründig. Da war es bei „Wenn sie wüsste“ noch ganz anders.
Und der allerletzte Abschnitt ist so unsinnig und abwegig, dass ich so etwas nicht glauben kann.
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Ein wirklich blöder Krimi,mit einer selten dämlichen Protagonistin.
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