Herrmann Jutta Maria 📖 Amnesia

Meine #Rezension zu @Jutta Maria Herrmann

Nachdem Sven Helen verlassen hat, kehrt sie nach vielen Jahren wieder in ihre Heimatstadt zurück. Von ihrer Mutter wird sie sehr kaltherzig empfangen, ihre Schwester Kristin nimmt sie dagegen mit offenen Armen in Empfang. Helen möchte endlich ihrer Familie mitteilen, dass sie unheilbar Krebs hat. Ihre Schwester ist schwanger und inzwischen mit Leon verheiratet. Helen hat nicht gerade das beste Verhältnis zu ihm und alles deutet daraufhin, dass er Kristin schlägt.

Leon wird eines morgens erstochen aufgefunden. Helen hat an den vergangenen Abend keine Erinnerung mehr, denn durch ihre Tabletten und Psychopharmaka hat sie Blackouts und Alpträume. Was ist real und ist sie Schuld an seinem Tod?

Wow, was für ein Psychothriller ist hier der Autorin Jutta Maria Herrmann gelungen.

Von Anfang an ist eine unterschwellige Spannung vorhanden, die mich absolut gefesselt hat. Helen möchte ihrer Familie mitteilen, dass sie unheilbar krank ist und wird bei der Ankunft gleich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Leon verhält sich sehr abweisend, sein Blick ist voller Hass.

Helen wird äußerst gut dargestellt. Ihre Krankheit, Verwundbarkeit und die Beziehung zu ihrer Mutter sind authentisch und glaubhaft.

Man leidet mit ihr und durch die Ich-Perspektive lernt man sie sehr gut kennen.

Ihre kaltherzige Mutter ist mir sehr unsympathisch und die immer fröhliche Kristin mitunter suspekt.

Wer sagt die Wahrheit und wer lügt. Dies ist nicht erkennbar. Nichts ist so wie es scheint.

Der Schreibstil ist packend und bildgewaltig.

Im Laufe der Geschichte wird dann alles klarer, aber überraschende Wendungen und den Ausgang der Geschichte habe ich nicht mal ansatzweise geahnt.

Fazit: eine unterschwellige Spannung und fesselnde Szenen begleiten uns durch das komplette Buch und ein gelungenes Finale machen diesen Psychothriller zu einem sehr guten Leseerlebnis.

Von mir gibt es 💥 💥 💥 💥 💥

Dieser Thriller ist erstmals 2017 erschienen und wurde überarbeitet und mit einem neuen Cover versehen.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Weitere Rezensionen von mir über die Bücher von Jutta Maria Herrmann findet ihr hier:

Herrmann Jutta Maria 📖 Ich bringe den Tod

Jutta Maria Herrmann Schuld bist du

Herrmann Jutta Maria 📖 Böse bist du

https://helgasbuecherparadies.com/2021/01/05/herrmann-jutta-maria-%f0%9f%93%96-waehle-den-tod/

https://helgasbuecherparadies.com/2020/05/11/herrmann-jutta-maria-nommensen-thomas-sonst-tot/

Schiller BC 📖 Dunkelsteig

Meine #Rezension zu BC Schiller Dunkelsteig

Die Journalistin Felicitas Laudon kehrt nach 20 Jahren in ihre Heimatstadt Dunkelsteig zur Beerdigung ihres Vaters zurück. Bei den Dorfbewohnern ist sie nicht gerade willkommen. Sie möchten vor allem Ruhe in ihrem Dorf haben und nicht an die Zeit von damals erinnert werden, denn einem alten Glauben nach verschwindet jede 20 Jahre dort ein Mensch.
Felicitas will vor allem wissen, was damals mit Manuela geschah. Bei einer ausgelassenen Abifeier im Gebirge ist Manuela im Teufelsspalt verschwunden.
Nach dem Vorfall schwören sich Felicitas und ihre Freunde Adrian und Johannes niemals über das Geschehen zu sprechen.
Kurz nach ihrer Ankunft erhält Felicitas ein Päckchen mit einem Armband, dass sie Manuela an diesem Abend geschenkt hat. Nun will Felicitas erst recht rausfinden, was damals geschah. Wem kann sie trauen?

Dem Autorenduo BC Schiller ist mit Dunkelsteig ein sehr spannender Thriller gelungen.
Von Anfang an herrscht eine bedrückende und beklemmende Stimmung.
Das Dorf an sich ist schon düster. Eingebettet zwischen schroffen Felsen gibt es selbst im Sommer nur ein paar Sonnenstunden.
Die Spannung steigt immer mehr an. Dadurch, dass hier im Wechsel von Gegenwart und Vergangenheit erzählt wird, bleibt das Ganze bis zum Schluss geheimnisvoll.
Auch die Charaktere sind interessant und sehr authentisch. Jeder ist verdächtig.

Fazit: ein packender und beklemmender Psychothriller, der so ganz ohne Blutvergießen auskommt, aber sich durch sehr düstere Stimmung auszeichnet.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Das Buch gibt es nur bei Thalia
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID151076784.html

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Straten Martina

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Martina Straten vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.

Kurzinfos:

Martina Straten wurde in Düsseldorf geboren.
Sie ist Journalistin und Germanistin.
Schon während des Studiums entdeckte sie ihre Liebe zum Radio und begann 1993 bei dem Kult-Sender RTL RADIO Luxemburg. 2003 wechselte sie zu Radio SALÜ nach Saarbrücken. Dort moderiert sie bis heute die sehr erfolgreiche „Martina-Straten-Show“. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter am Rande des Hunsrücks.

Warum schreibst Du gerade Thriller? Was fasziniert Dich daran?

Ich liebe Spannung und ich tauche sehr gerne in meine Figuren ein. Es ist für mich immer wieder aufregend neue Figuren zu entwerfen, dabei gucke ich sehr genau auf die Täter. Wie kann es passieren, dass ein Mensch zu einer Bestie wird? Warum töten Menschen?
Dabei darf man natürlich nie die Opfer aus dem Blick verlieren, denn einem anderen Menschen das Leben zu nehmen ist mit nichts zu entschuldigen.

In Deinem neusten Buch „Blutmariechen“ ist eine Zeitreise und eine Deutschlandreise entstanden. Wie kam es dazu?

Corona hat meine Buchpläne im Jahr 2020 ganz schön durcheinander gewirbelt. Für den dritten Teil meiner „Franziska-Merten-Serie“, zu der „Weiß, weiß, Totenkreis“ und „Blau, blau, tot die Frau“ gehören, hätte ich sehr viel recherchieren müssen. Ich liebe es zu den Orten zu fahren, an denen meine Bücher spielen. Ich möchte sehen, riechen und fühlen, wie es da ist. Durch den Lockdown im März 2020 war das nicht möglich. Also habe ich mich auf eine Reise durch meine Phantasie begeben.

„Blutmariechen“ spielt an Orten, die mir sehr vertraut sind. Am Niederrhein bin ich aufgewachsen, in Aachen habe ich studiert, in Köln hatte ich meine ersten Jobs, in Frankfurt war ich mit Freunden oft in der legendären Diskothek „Dorian Grey“ und in Saarbrücken arbeite ich jetzt.
Dazu habe ich die verschiedenen Zeitebenen gewählt, was mir viel Spaß gemacht hat.
Insofern ist es ein sehr persönliches Buch geworden.

Warum spielt der Tanz in diesem Buch eine so große Rolle? Hast Du selbst mal professionell getanzt?

Nein, ich bin nicht soooo gut im Tanzen. Aber ich wäre es gerne. Tanzen ist für mich ein Ausdruck der Seele.
Der Körper kann so viel über sich mitteilen durch die Bewegung und Tanzen ist die schönste Art das zu zeigen, finde ich.
Mich faszinieren alle Formen des Tanzes und mich fasziniert die Leidenschaft dafür.
Wenn man es richtig professionell machen will, muss man dafür regelrecht brennen und das tun die Mädchen in „Blutmariechen“.

Finden Deine Freunde und Deine Familie es nicht manchmal komisch, dass Du so eine blühende Phantasie hast und so tief hinabsteigen kannst in die Welt des Bösen?

Mein Mann hat manchmal Angst vor mir! Nein, Quatsch, hat er natürlich nicht, aber klar, er fragt sich oft, woher diese Phantasie kommt.
Ich kann es nicht erklären… Wenn die Idee zu einem neuen Buch da ist und ich zu schreiben anfange, dann ist es, als würde ich einen Film beschreiben, der vor meinem inneren Auge abläuft. Es „schreibt mich“, sozusagen.
Und ich beobachte sehr gerne. Mich interessieren Menschen, deshalb kann ich stundenlang in einem Café sitzen und nur gucken. Das finde ich unglaublich spannend.

Was hast Du als nächstes geplant?

Jetzt kommt dann endlich der dritte Teil um meine Kommissarin „Franziska Merten“.
Ich habe festgestellt, dass sie den Lesern sehr ans Herz gewachsen ist und dass meine Fans sehnsüchtig auf eine Fortsetzung warten.
Ich konnte dann auch letzten Sommer genug recherchieren, deshalb bin ich zuversichtlich, dass der dritte Teil bald fertig sein wird und ich bin gespannt, wie er ankommt. Ich freue mich auf Franziska, denn so schön es auch war, einen Solo-Thriller zu schreiben… ich habe sie schon vermisst.

Trotzdem wird „Blutmariechen“ nicht das einzige „Stand-alone“ sein, das ich schreiben werde, da bin ich ganz sicher.
Martina Straten
Journalistin und Autorin
http://www.martinastraten.de

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
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Korten Astrid 📖 Mondteufel

Meine #Rezension zu
Astrid Korten Mondteufel

Stella wacht in einer Rehabilitationsklinik auf und kann sich an die vergangenen Wochen nicht erinnern. Ein Aneurysma lässt viele Erinnerungen nicht zu. Es plagen sie fast unerträgliche Kopfschmerzen. Nach und nach erfährt sie, dass ihre Mutter gestorben ist und ihr Mann sie verlassen hat. Außerdem hat sie Flashs und sieht Dinge, die andere nicht sehen. Nachts wird ihr Zimmer betreten und unerklärliche Vorgänge häufen sich.
Am meisten plagt sie, dass sie nicht mehr weiß, was vor vielen Jahren mit ihrem Bruder Jordi geschah. Was ist damals passiert? Wem kann sie trauen?

Astrid Korten ist hier wieder ein Psychothriller gelungen, der es in sich hat.
Schon das Cover ist ein Hingucker und mit der Frau im Abendkleid, dem Vollmond und die Rosenblätter wecken sofort die Neugier auf das Buch.
Auch der Prolog zieht einen in den Bann und der Spannungsbogen wird kontinuierlich oben gehalten.
Es stellt sich die Frage, was ist wirklich geschehen. Ist Stella nur verwirrt oder spielt jemand ein Spiel mit ihr.
Ob es sich um Emma ihre Halbschwester, ihr Mann Julian oder ihr Exmann und seine neue Frau dreht, keinem kann man trauen. Allerdings auch nicht Stella.
Man hat immer nur Vermutungen.
Tagebucheinträge ihrer Mutter tragen zur weiteren Verwirrung herbei. Ihr Bruder Jordi wurde im Alter von 8 Jahren von drei Jugendlichen ermordet. Was ist damals wirklich geschehen?
Die Autorin versteht es zu fesseln und einen auf den Irrweg zu leiten. Nichts ist so wie es scheint.
Immer wenn man denkt, jetzt ist man auf der richtigen Fährte, nimmt es eine unvorhergesehene Wendung.
Erst am Ende wird das Rätsel gelöst und das lässt mich sprachlos zurück.

Fazit: spannend, fesselnd, unerwartet, dramatisch. Mit einem grandiosen Finale überzeugt die Autorin. Intrigen und Hass, aber auch Raffgier kommen hier zur Sprache. Auch die Recherche zur Hirnblutung ist vorbildlich.

Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 💥 💥 💥 💥 💥

Sander Lena 📖 Phase 8.2

Meine #Rezension zu

Lena Sander Thriller Phase 8.2

Nach dem Tod ihrer Eltern kommt Ella in ein Kinderheim. Sie erlebt die Jahre dort mit Demütigungen und Misshandlungen. Nicht nur unter den Erziehern leidet sie, sondern auch unter den jugendlichen Bewohnern. Heute nimmt sie Psychopharmaka und Diätpillen und hat immer wieder Blackouts.
Eines Tages wacht sie festgebunden in einem Krankenbett auf. Sie kann sich nicht erinnern, wie sie hier her kam.
Dr. Steinhardt führt Gespräche mit Ella, da er ein gerichtliches Gutachten fertigen muss. Es gab mehrere Morde im Umfeld des damaligen Kinderheims.
Was ist geschehen? Hat Ella damit zu tun?

Dies ist mein zweites Buch von Lena Sander und ich wurde nicht enttäuscht.
Es spielt in verschiedenen Zeitzonen. Rückblickend wird auf Ellas Leben im Kinderheim genommen. Grausamkeiten standen an der Tagesordnung.
Als Erwachsene hat sie plötzlich Blackouts und steht als Angeklagte da.
Erst nach und nach kommt die ganze Geschichte ans Licht und man kann nachvollziehen, warum jemand Rache nimmt.
Durch geschickte Wendungen erfährt man erst ganz am Schluss wie es dazu kam und wer der Täter ist.
Dadurch, dass das Buch nach wahren Begebenheiten geschrieben wurde, geht einem das Ganze ganz schön unter die Haut.

Fazit: ein spannender Psychothriller, der nach einer wahren Geschichte erzählt wird, ruft Gänsehaut herbei. Fesselnd bleibt es bis zum Schluss, da man erst dann erfährt, wie alles zusammen hängt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Weitere Rezensionen findet ihr unter

https://helgasbuecherparadies.com/2020/12/30/sander-lena-%f0%9f%93%96-stummer-schmerz/
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Krafzik Marion 📖 Guilty Zeit der Vergeltung

Meine #Rezension zu

Marion Krafzik Guilty Zeit der Vergeltung

Voller Stolz verlässt die Staatsanwältin Emilia nach einem gewonnenen Urteil den Gerichtssaal. Sie ist glücklich mit Nicolas verheiratet und erzählt ihm ein wenig von ihrer Strategie des Falles.
Nicolas ist sehr erstaunt über sie, denn bisher kennt er sie nur als zurückhaltend und schüchtern.
Plötzlich verändert er sich immer mehr und wird sogar handgreiflich gegenüber Emilia. Sie möchte Abstand und geht zu ihrem Vater, der ein Jagdhaus mitten im Wald in Schweden besitzt.
Seit seine Frau vor 10 Jahren gestorben ist, trauert er. Ganz unerwartet begeht er bei der Jagd Selbstmord. Emilia ist verzweifelt. Ab diesem Moment schwebt sie in Gefahr. Was dann passiert, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Dies ist mein erstes Buch von Marion Krafzik und es hat mich absolut überzeugt. Gekonnt gelingt es ihr den Spannungsbogen von Anfang bis Ende hochzuhalten. Überrascht immer wieder mit neuen Wendungen. Eine unheilvolle Entwicklung bahnt sich an.

Der Autorin ist es vortrefflich gelungen, die unterschiedlichen Charaktere zum Leben zu erwecken. Sehr gut konnte man sich in die einzelnen Personen hineinversetzen. Man leidet und hofft mit Emilia, dass sich alles zum Guten wendet. Kaum ausgedacht, gibt es eine neue Wendung, mit der man nicht gerechnet hat.

Die Autorin hat eine direkte, schnörkellose und bildgewaltige Sprache und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Mit einer tiefgründigen Geschichte hat sie mich in ihrem Bann geschlagen.

Die Story zeigt auch, dass man manche Dinge aus verschiedenen Perspektiven betrachten soll, um nicht ein vorschnelles Urteil zu bilden. Schnell ist man in einer ähnlichen Situation.

Ich freue mich, wieder eine neue Autorin kennengelernt zu haben und es wird keinesfalls mein letztes Buch von ihr sein.

Fazit: ein spannender und packender Thriller mit sehr glaubwürdigen Charakteren machen dieses Buch zu einem wahren Lesegenuss
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 💥 💥 💥 💥 💥

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Krafzik Marion

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute darf ich die sympathische Autorin Marion Krafzik begrüßen.
Vielen Dank, dass du dich hier vorstellst.

Hallo ich freue mich, euch ein wenig von mir erzählen zu dürfen und werde versuchen mich kurz zufassen. Ich hoffe, es gelingt mir.
Aufgewachsen in der Lüneburger Heide, arbeitete ich zunächst als Fotografin, bevor ich nach Hamburg zog und dort die Fotografie gegen bewegte Bilder tauschte. Ich wurde Regisseurin für Werbung und Image-Filme. Der Drang nach Weite und Abenteuer führte mich nach Südafrika. Dort gründete ich eine Safari-Firma und fing an zu schreiben. Mit vielen Geschichten, Eindrücken und Erlebnissen kehrte ich nach Jahren wieder zurück in die Lüneburger Heide.
Ich liebe es, Geschichten über die menschlichen Abgründe zu schreiben – all das, was tief in uns verborgen ist. Doch bevor ich meinen ersten Roman schrieb, verging noch ein wenig Zeit, denn um ehrlich zu sein, hatte ich viel zu viel Respekt davor.
Doch dann überwand ich meine Ängste und veröffentlichte 2014 meinen ersten Roman. Es fühlte sich richtig gut an und es hatte mich gepackt.
Fortan widmete ich mich noch mehr der Studie der Psychologie der bekanntesten Psychopathen dieser Welt und ich schaute und hörte mir die Menschen noch genauer an.
Ich mag das Subtile. Ich mag es, wenn die Fantasie angeregt wird und beim Lesen Bilder im Kopf entstehen. Meine Geschichten sind nicht von Brutalität und fließendem Blut geprägt, sondern das, was die Menschen tief in sich tragen. Was das Schicksal, ihre Vergangenheit aber auch ihre Gier, mit ihnen macht. Ich mag es, wie die Charaktere an ihren Aufgaben wachsen oder auch scheitern. So wie im Leben.
Bislang habe ich sieben Bücher geschrieben und es werden noch mehr. Versprochen.
https://www.facebook.com/autorinmarionkrafzik/

Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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Hochholzer Lukas 📖 Der Stillleben Mörder

Meine #Rezension zu @Lukas Hochholzer

Der Stillleben Mörder

Igor Kowalski unternimmt alles, um den Dämonen in seinem Kopf zu entfliehen. Nach einem Anfall muss er sich erst sortieren und überlegen, wo er gerade ist und ob er wirklich existiert. Der Dämon Omega befiehlt ihm ein Stillleben zu produzieren.
Bald darauf gibt es grausame Morde.
Mit der Aufklärung ist der Kommissar Steinhofer und sein labiler Praktikant Mayer beauftragt.
Mayer zweifelt selbst an seinem Verstand. Was ist denn nun wirklich geschehen?

Lukas Hochholzer lässt uns an den Stimmen im Kopf der Protagonisten teilhaben. Die sind so detailliert beschrieben, dass man sich das vorstellen kann.

Was auf den ersten Blick sehr verwirrend ist, stellt sich am Ende als große Verwicklung dar und man ahnt anfangs nicht, wohin das Ganze führt.
Kowalski kann nicht mehr die Realität erkennen und auch Mayer ist psychisch am Ende.
Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil und eine bildgewaltige Sprache und alles wirkt sehr düster.
Beim Lesen fragte ich mich aber des Öfteren, was ist real und was spielt sich in den Köpfen ab? Da nicht nur einer der Protagonisten Stimmen im Kopf hörte, blieb das Ganze verwirrend.
Auch die Polizeiarbeit, die eigentlich nicht stattfindet, ist für mich wenig glaubhaft.

Fazit: wer wissen möchte, wie Menschen von Stimmen im Kopf geleitet werden, ist hier bei diesem Psychokrimi genau richtig.

Von mir gibt es 3,5 Sterne
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Behmann Ulrich 📖 Dezember Tod

Meine #Rezension zu

Ulrich Behmann Dezember Tod

Ein Fischkutter wird von einer Riesenwelle getroffen und von der Besatzung fehlt jede Spur.
Die Mordermittlerin Herma van Dyck bekommt einen Anruf, dass an der Humme-Mündung Leichenhunde angeschlagen haben, aber keine Leiche zu finden sei. Sie zögert mit der Weiterleitung an ihren Chef, denn sie hat schon einmal einen groß angelegten Einsatz angeleiert, der sich dann als falsch erwiesen hat.
Die Taucher finden tatsächlich eine Leiche. Dies bleibt aber nicht der einzige Fund. Sie haben es mit einem Serientäter zu tun. Endlich finden sie einen Hinweis.
Können sie den Täter aufhalten, bevor noch mehr geschieht? Und was hat der gesunkene Fischkutter damit zu tun?

Dieser Psychothriller spielt an Originalschauplätzen an Weser und Nordsee. Der Autor Ulrich Behmann orientiert sich an echte Kriminalfälle und die grausamen Details sind real.
In wechselnden Kapiteln wird aus der Sicht des Täters geschildert. Dieser fühlt sich unbesiegbar und spielt ein Spiel mit den Kommissaren.
Schon früh hat er seine sadistische Ader gespürt. Das Ganze wird mit Emotionen untermalt, während die Ermittlungen sehr nüchtern und sachlich gehalten werden. Das liegt mitunter daran, dass wahre Begebenheiten eingeflossen sind. Mir war dies aber eine Spur zu sachlich.
Auch zu den Hauptpersonen konnte ich keinen Zugang aufbauen. Sie waren mir nicht sonderlich sympathisch.
Alles in allem war es jedoch eine spannende Geschichte, in der man auch über sonstige Kriminalfällte etwas erfährt.

Fazit: Aus Sicht des Täters wird eine sehr spannende, aber auch brutale Geschichte erzählt. Mit viel Lokalkolorit führt der Autor durch die Zeilen.
Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Sander Lena

🎤🎤🎤 #Autorenvorstellung 🎤🎤🎤

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Lena Sander Thriller vorstellen.
Es freut mich, dass du mein Gast bist.

Biographie
Mit meiner Familie lebe ich in Freiburg, am Fuße des Schwarzwaldes. Ich freue mich immer über den Besuch meiner fünf Patenkinder – gern abwechselnd – liebe Musik, Kunst, die Natur und spannungsgeladene Literatur.
Nein, ich war nicht schon von Kindheit an dem Schreiben verfallen, eher der Malerei. Später der Musik. Zusammen mit einer Band, durfte ich sechzehn Jahre als Sängerin auf den unterschiedlichsten Bühnen Rock ,Blues, Soul und R&B zum Besten geben. Zum Schreiben kam ich erst viele Jahre später, als zu viel Staub des trockenen Marketingstudiums aufgewirbelt wurde.

Ich schreibe Bücher, weil ….
eine Therapie bei einem Psychologen zu teuer und weitaus langwieriger wäre. Meine ersten Werke, die von meinem zweiten Ego stammen – ich bin zuweilen etwas schizophren veranlagt – gehören eher in die humoristische Schublade. Zum Genre Thriller kam ich quasi wie die Jungfrau zum Kind. Der Psychologe hatte keine Termine mehr frei – nein, Scherz. Es ging bei „Zersetzt“ um Tatsachen, die unbedingt spannend verpackt an die Öffentlichkeit gelangen mussten. Diesem Sog, seiner Kreativität freien Lauf lassen zu können – bis man von der Lektorin abrupt gestoppt wird – und ganz nebenbei Menschen, die einen ärgern, sofort auf die Besetzungscouch für den nächsten Thriller zu setzen, konnte ich bis heute nicht entkommen. Für jedes meiner Projekte bewirbt sich auch der eine oder andere kauzige Typ für eine Nebenrolle.
Besonders blutig sind meine Psychothriller nicht. Ganz ehrlich? Ich kann kein Blut sehen (lesen) und bin tief in meinem Herzen eine zartbesaitete Seele. Was allerdings noch viel wirkungsvoller sein kann als Horrorszenarien bis ins kleinste Detail zu beschreiben, ist, den Start-Knopf des Psycho-Kopfkinos der Leser zu aktivieren. Was ich auch in den nächsten Büchern beibehalten werde, sind die erschreckenden Tatsachenhintergründe, die mich während der Recherche selbst immer wieder schockieren.
In erster Linie möchte ich Sie, als Leser unterhalten und für eine gewisse Zeit ihrem Alltag entfliehen lassen.

https://www.lena-sander.de
https://www.facebook.com/lenasander01/

Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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