Engelmann Gabriella 📖 Der Gesang der Seeschwalben

Rezension

Die erfolgreiche Podcasterin Anna reist nach Listland, um ein Buch ĂŒber Fenja Lorenzen zu schreiben. Zu ihrer Verwunderung trifft sie im Haus nur auf Fenjas Tochter Elisa und erfĂ€hrt, dass Fenja ĂŒberstĂŒrzt nach NiebĂŒll musste. Nach einem heftigen Starkregen im Haus besichtigen sie den Schaden auf dem Dachboden und entdecken in einem Versteck Dinge, die schon sehr lange dort lagerten. Neugierig geworden, beginnen Anna und Elisa nachzuforschen und sehen sich einem Geheimnis gegenĂŒber. Wird Fenja es lĂŒften?

Diese Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzĂ€hlt und stellt die 85-jĂ€hrige Fenja Lorenzen in den Mittelpunkt. Sie ist eine leidenschaftliche BĂŒcherliebhaberin, deren Vergangenheit eng mit den Erlebnissen ihrer Mutter Lene in den Kriegsjahren verbunden sind.
Der ErzĂ€hlstrang wechselt zwischen Annas und Lenes Perspektive. Ein zentrales Thema sind verbotene BĂŒcher und auch eine verbotene Liebe.  Es werden die Geheimnisse aus der Vergangenheit StĂŒck fĂŒr StĂŒck enthĂŒllt, was meine Neugier bis zur letzten Seite aufrechterhielt
Der Schreibstil der Autorin ist lebendig und beinah poetisch, was die bildhaften Beschreibungen und die tiefen Emotionen der Charaktere eindrucksvoll verstÀrkt. Besonders Lene, die starke Frau aus der Vergangenheit, bleibt mir im GedÀchtnis.

Fazit: Der erste Teil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Kulisse ist wunderbar gelungen, und die Autorin schafft es, die damalige Zeit und den Ort zum Leben zu erwecken. Der Roman hat Tiefgang und erzĂ€hlt eine bewegende Geschichte ĂŒber Liebe, Verlust und LĂŒgen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofĂŒr ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke

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