Peck Quentin 📖 Minus 22 Grad

Rezension

Laura Gehler genießt es, nachts auf verschneiten Straßen mit dem Fahrrad zu fahren. Doch plötzlich wird sie von einem Auto von der Straße gedrĂ€ngt und findet sich in einem PlexiglaskĂ€fig wieder. Ihr EntfĂŒhrer stellt ihr ein RĂ€tsel. Schafft sie es nicht, dies zu lösen, ist ihr Leben in Gefahr. Kurz nach ihrer EntfĂŒhrung erhĂ€lt ihre Mutter eine schockierende Nachricht und sie setzt alles daran, ihre Tochter zu finden.

Ich liebe es, wenn Thriller mit einem packenden Prolog beginnen, und genau dies bietet diese Geschichte. Im Vordergrund der ErzĂ€hlung steht Laura, die sich in einer dramatischen und verzweifelten Situation befindet. WĂ€hrend Kommissar Lukas Johannsen unermĂŒdlich nach ihr sucht, gerĂ€t er immer mehr unter Druck, denn die Zeit rinnt ihm durch die Finger. Johannsen ist ein sympathischer Charakter, der schnell erkennt, dass es in der Vergangenheit bereits einen Ă€hnlichen Fall gegeben hat. Ein weiterer Handlungsstrang widmet sich Ariane, die in der Abgeschiedenheit eines Waldes lebt. Es bleibt lange unklar, wie all diese ErzĂ€hlstrĂ€nge miteinander verknĂŒpft sind.

Fazit: Dieser Thriller ist temporeich und spannend, mit vielschichtigen Charakteren und einer fesselnden Handlung, die mich von Beginn an ĂŒberzeugt hat. Allerdings lĂ€sst die Spannung im Mittelteil etwas nach, um dann schließlich wieder an Fahrt aufzunehmen. Das unerwartete Ende gleicht diese kleine SchwĂ€che jedoch aus. Obwohl es einige subtile Hinweise auf den TĂ€ter gab, habe ich diese zunĂ€chst ĂŒbersehen. Die klirrende KĂ€lte und die eisige Umgebung tragen zur AtmosphĂ€re des Buches bei.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofĂŒr ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke

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