Durst-Benning Petra – Heimatsommer

Rezension

Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ihre beste Freundin denken darüber nach, was sie ändern können. Es gibt zahlreiche Vorschläge. Lassen sie sich umsetzen?

Dies ist eine Geschichte über Gemeinschaft, Zusammenhalt und neue Ideen. Jean Claude ist gelernter Koch und wollte eigentlich nur für kurze Zeit nach Goldberg kommen. Doch schnell merkt er, dass der kleine Ort frischen Wind braucht und dass die Menschen dort bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern. Mit viel Einsatz planen er, Eleonore, Fleur und die Dorfbewohner das Rebenbeben, um Goldberg wieder zum Blühen zu bringen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Dorfgemeinschaft zusammenarbeitet und jeder seine eigenen Ideen und Talente einbringt. Natürlich geschieht nicht alles reibungslos und immer wieder gibt es Herausforderungen. Gerade das macht die Geschichte aber authentisch und zeigt, dass Veränderungen oft Zeit und Mut brauchen. Es war beeindruckend für mich, wie aus vielen kleinen Ideen nach und nach etwas Größeres entsteht.
Die Rückblicke in das Jahr 1980 haben mir ebenfalls gut gefallen. Dadurch bekommen wir mehr Einblick in das Leben von Agnes und Helene sowie in ihre Vergangenheit. Die Charaktere sind generell sehr gut ausgearbeitet und wirken lebendig und freundlich.

Fazit: Es ist eine gelungene Geschichte über Gemeinschaft, Neuanfänge und den Mut, gemeinsam etwas zu bewegen. Der fiktive Ort im Remstal wird atmosphärisch beschrieben und man spürt beim Lesen die besondere Stimmung des kleinen Ortes. Alle haben sich viele Gedanken gemacht, um Goldberg zu verschönern und das Rebenbeben zu einem besonderen Ereignis zu gestalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Dominik Chris – Narbensommer

Rezension

Eine schreckliche Mordreihe erschüttert Frankfurt. Marc Davids und Zoé Martin stehen vor einer erheblichen Herausforderung. Die Opfer wurden auf äußerst brutale Weise getötet und weisen massive Bissverletzungen auf. Vor zwanzig Jahren ereignete sich ein ähnlicher Vorfall, wobei der Täter noch seine Strafe absitzt. Erste Hinweise führen ins Rotlichtmilieu.

Dieser Thriller hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Obwohl es bereits der zweite Band der Reihe ist, konnte ich mühelos in die Handlung eintauchen und hatte nie das Empfinden, wesentliche Informationen zu vermissen. Die Ermittlungen bringen Marc und Zoé tief in das Rotlichtmilieu, wo rivalisierende Gangs einen erbitterten Konflikt ausfechten. Die Stimmung ist düster und bedrohlich. Besonders gelungen fand ich die Vielfalt der Charaktere.
Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und zieht sich durch das gesamte Buch. Vor allem die detailreichen und sehr ausführlichen Beschreibungen der Taten sorgen dafür, dass die Handlung unter die Haut geht. Einige Szenen sind brutal und keineswegs für empfindliche Gemüter geeignet. Der Täter handelt äußerst grausam.

Fazit: Für mich war es das erste Buch des Autors, aber ganz sicher nicht das letzte. Ein packender und fesselnder Thriller, der mich bestens unterhalten hat und große Lust auf die Fortsetzung macht.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Hirschler Herbert Blind Date im Heu

Buchvorstellung

Ein Mord im Heustadl und ganz Marienschlag schaut zu!
Herbert Hirschler legt mit „Blind Date im Heu“ seine zweite Krimikomödie vor und verbindet mit viel Witz, Tempo und Gespür für schräge Figuren erneut Spannung und Humor.

Nach dem großen Erfolg seines ersten Marienschlag-Krimis kehrt Herbert Hirschler zurück in das idyllische und mörderisch unterhaltsame Alpenvorland. Diesmal sorgt eine spektakuläre Reality-TV-Show für Aufregung im Dorf. Doch was als medienwirksames Kuppel-Event beginnt, endet in einem Todesfall, live zur besten Sendezeit.

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Filz Sylvia und Konopatzki Sigrid – Voll verlämmert ins Glück

Rezension

Sandy steht vor einer großen Entscheidung. Soll sie ihren Job im Restaurant aufgeben und stattdessen Swantjes Angebot annehmen? Auf jeden Fall würde sie dann wesentlich mehr Zeit mit ihrer kleinen Tochter Lina verbringen können. Während sie mit Lina spazieren geht, sieht sie Lämmer und der Gutsherr lädt sie ein, die kleinen Tiere zu besuchen. Dort trifft sie Enno, der jedoch andere Pläne für seine Zukunft hat, als das Gut seines Vaters zu übernehmen. Auf Swantjes Hochzeit begegnet sie auch Joris und plötzlich findet sie sich zwischen zwei Männern wieder, die ihr nahe gehen.

Dies ist bereits der siebte Band aus der Reihe. Die Bücher lassen sich zwar unabhängig voneinander lesen, dennoch würde ich empfehlen, die komplette Reihe kennenzulernen. Immer wieder trifft man auf liebgewonnene Charaktere aus den früheren Geschichten. In dieser Geschichte steht Sandy vor mehreren entscheidenden Entscheidungen. Ein neuer beruflicher Weg ist im Angebot und plötzlich sorgen zwei Männer für ein ordentliches Gefühlschaos.
Besonders gefallen hat mir erneut die Kulisse an der Nordsee. Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft sind wieder wesentliche Themen. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Liebe die Autorinnen in ihre Figuren und die Handlung gesteckt haben.
Auch optisch ist die Reihe weiterhin ein kleines Highlight. Der wunderschöne Bildschnitt zieht sich durch alle Bücher und macht sie zu einem echten Blickfang im Bücherregal.

Fazit: Ich habe mich wieder wunderbar unterhalten gefühlt und freue mich jetzt schon auf weitere Geschichten hinterm Deich. Für mich war es erneut ein Wohlfühlroman mit Charme und Herz.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Herold Romy – Die Schwartau Schwestern

Rezension

Der Umzug nach Schwartau fiel den Schwestern Emma und Tilde leicht. Schließlich wird ein neues Werk gebaut, in dem Bohnerwachs hergestellt wird. Der Traum von den beiden Schwestern ist, eine Erdbeermarmelade herzustellen. Doch zunächst beginnt die Produktion mit Kunsthonig. Bis zur Herstellung der Marmelade vergeht einige Zeit.

Dies ist ein Roman, der die Entstehung der Schwartauer Werke lebendig und anschaulich erzählt. Interessant fand ich die Einblicke in den Aufbau einer Firma. Es wird deutlich, wie viel Arbeit, Mut und Ausdauer erforderlich waren, um aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stehen Emma und Tilde, zwei selbstbewusste Frauen, die genau wissen, was sie erreichen wollen. Umso erfreulicher ist es, dass ihr Bruder Otto sie unterstützt und ihnen Vertrauen entgegenbringt. Beide widmen sich engagiert ihrer Arbeit. Emma kümmert sich verantwortungsbewusst um die Buchhaltung, während Tilde innovative Ideen im Werbebereich einbringt.
Neben der eigentlichen Unternehmensentwicklung behandelt der Roman auch viele andere Themen. Allerdings haben die verschiedenen Nebenhandlungen aus meiner Sicht dazu geführt, dass die Herstellung und Produktion der Erdbeermarmelade etwas zu kurz kommt. Hier hätte ich mir mehr Informationen gewünscht.

Fazit. Es ist eine gelungene Hommage an die Entstehung der Schwartauer Werke und bietet Einblicke in diese Zeit. Außerdem merkt man dem Buch die intensive Recherche deutlich an.
Ich habe mich gut unterhalten  und vergebe 4,5 Sterne

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Zimmermann Antje – Das Event

Rezension


Die Kommissarin Leandra Kern hat ihren Dienst von Hamburg auf die Nordseeinsel Helgoland verlegt, und auch Kommissaranwärterin Maxi Adler ist für eine begrenzte Zeit auf die Insel zurückgekehrt. In einem ungenutzten Hotel wird ein Live-Event, inspiriert von „The Shining“ aufgeführt, und es kommt zu einigen Verwirrungen, die bis zu einem Mord führen.

Schon die ersten Seiten packen einen sofort und lassen keinen Zweifel daran, dass man in eine spannende Geschichte eintaucht. Das verlassene Hotel als Kulisse ist ausgezeichnet gewählt, und die Schilderung der Insel vermittelt eine solch dichte Atmosphäre, dass man sich förmlich zwischen den Felsen und dem stürmischen Meer wähnt.
Leandra und Maxi sind interessante Charaktere mit Ecken und Kanten, die genau wissen, was sie wollen. Auch wenn sie mich nicht komplett erreichen konnten, mochte ich ihre Eigenheiten. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, und halten das Tempo hoch. Allerdings bleibt die Spannung nicht durchweg auf einem hohen Niveau, und durch die Vielzahl an angesprochenen Themen rückt das zentrale Ereignis etwas in den Hintergrund.

Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist unterhaltsam und atmosphärisch, sodass man beim Lesen das Zeitgefühl verliert.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne

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Blum Franziska – Sommer ist mein Lieblingsort

Rezension

Cäcilia hat durch das Erbe ihres Großvaters ihren Traum eines Tierheims verwirklicht. Dabei steigen ihr die Sorgen über den Kopf. Sie fühlt sich erschöpft, und ihre Kollegen raten ihr dringend zu einem Urlaub. Mit dem Campingbus reist sie nach Italien. Dort begegnet sie Roman, und ihre Gefühle für ihn werden immer stärker. Leider hat er ein anderes Lebensmotto als sie. Werden sie dennoch zueinander finden?

Dieser Roman erzählt eine einfühlsame und zugleich nachdenkliche Geschichte über Mut, Verantwortung und das eigene Glück. Im Mittelpunkt steht Cäcilia, deren größter Traum ihre Pfoteninsel ist. Doch die zunehmenden Sorgen um ihre Existenz führen dazu, dass sie eine Pause einlegen muss. Cäcilias enge Bindung zu den Tieren ist deutlich spürbar. Ihr Wohl liegt ihr über alles, und sie hat ihr Leben diesem Anliegen gewidmet. Für eine Partnerschaft blieb bisher kein Platz.
Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet und tragen dazu bei, dass sich die Geschichte lebendig anfühlt. Themen wie Tierschutz, Achtsamkeit und Zusammenhalt werden in die Handlung integriert und geben dem Roman eine spürbare Tiefe. Gleichzeitig kommt auch die Liebe nicht zu kurz und fügt sich stimmig in die Handlung ein.

Fazit: Dies ist ein sehr schöner und tiefgründiger Sommerroman, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig leicht zu lesen ist. Die Geschichte hat mich nur so durch die Zeilen gleiten lassen. Besonders gelungen sind die stimmungsvollen Beschreibungen der Landschaft. Sie versetzten mich direkt ans Meer und machten die Umgebung vor meinem inneren Auge lebendig.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kastner Solveig-Marie – Summer Heat

Rezension

Mia arbeitet als Animateurin in einer großen Ferienanlage in Portugal. Schnell knüpft sie mehr als eine Freundschaft mit Yanis. Der Job gestaltet sich als herausfordernd und Mia hat den Eindruck, dass sie nicht willkommen ist. Sie hat sich nur aus einem bestimmten Grund für diese Stelle entschieden. Mia fühlt sich überwacht und eine Party gerät außer Kontrolle. Plötzlich gibt es einen Toten und das Misstrauen wächst.

Meine Erwartungen an das Buch waren hoch, vor allem, weil die Grundidee und der Ort vielversprechend wirkten. Zu Beginn konnte die Erzählung mich noch etwas fesseln. Die Stimmung war ansprechend und die Kulisse im Resort hatte eigentlich alles, was für eine spannende Geschichte nötig ist. Im Laufe der Zeit ließ mein Interesse jedoch stark nach, da die Handlung kaum vorankommt und echte Höhepunkte über lange Strecken fehlen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Zuerst begleiten wir Mia, deren Geheimnis erst sehr spät gelüftet wird. Leider konnte mich diese Aufklärung nicht wirklich beeindrucken, sodass der lange Aufbau letztendlich enttäuschend wirkte.
Im weiteren Verlauf kommt Yanis Sichtweise, doch auch seine Perspektive brachte für mich keine Spannung in die Geschichte. Erst als eine dritte Figur ins Spiel kommt, gewinnt die Handlung kurzzeitig etwas an Spannung, doch dieser Effekt hält nicht lange an.
Gegen Ende überschlagen sich zwar die Ereignisse, doch zu diesem Zeitpunkt hatte mich das Buch bereits verloren. Die späte Zuspitzung konnte nicht mehr ausgleichen, was zuvor an Entwicklung gefehlt hatte. Auch die eigentlich sehr stimmungsvolle Landschaft und das sommerliche Setting konnten die Schwächen der Handlung nicht auffangen.

Fazit: Es bleibt ein gemischter Eindruck bei mir zurück. Die Idee hatte Potenzial, wurde aber für mein Empfinden nicht konsequent genug ausgeschöpft. Schade, denn hier wäre deutlich mehr möglich gewesen. Für mich sind es daher solide 2,5 Sterne

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Rodeit Julia K. Nordseewellen & Sommerglück

Buchvorstellung

Nur ein Wimpernschlag und alles ist anders …
Jara zieht mit ihren beiden Kindern nach Greetsiel. Nach dem Tod ihres Mannes brauchen sie alle einen Neuanfang.
Doch kaum ist sie da, folgt die Ernüchterung auf dem Fuß, denn das gekaufte Haus ist viel baufälliger als erwartet. Auch der charmante Zimmermann Mattis kann mit seinem unerschütterlichen Optimismus nicht viel ausrichten, denn das Geld für die Renovierung wird knapp. Als dann auch noch Jaras Schwiegermutter auftaucht, ist das Chaos perfekt.
Kann Jara die Fäden entwirren? Oder funkt am Ende ihr Herz dazwischen?

Das Buch erscheint am 08.06.2026

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Grisham John – Das Vermächtnis

Rezension

Als eines Tages die betagte Witwe Eleanor Barnett in die Kanzlei von Simon Latch eintritt, um ein neues Testament erstellen zu lassen, sieht er die große Möglichkeit, zu Wohlstand zu gelangen. Der verstorbene Ehemann von Eleanor hatte zu seinen Lebzeiten in Aktien investiert und ihr ein enormes Vermögen hinterlassen. Nach einem Unfall ändert sich jedoch alles, und Simon muss sich einer Anklage wegen Mordes aus Habgier stellen. Verzweifelt bemüht er sich, seine Unschuld zu beweisen.

Dieser Roman hat mich als langjährigen Fan sofort wieder gepackt. Schon die ersten Seiten machen deutlich, dass hier mehr als nur ein klassischer Justizroman erzählt wird.
Im Mittelpunkt steht der Anwalt Simon, der plötzlich selbst ins Visier der Ermittlungen gerät und zu Unrecht des Mordes beschuldigt wird!? Parallel dazu lernen wir Eleanor kennen, eine ältere Dame, deren Vermögen immer wieder Fragen aufwirft. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, ob ihre Geschichten der Wahrheit entsprechen. Gerade diese Unsicherheit verleiht der Handlung eine besondere Spannung.
Simon kümmert sich intensiv um Eleanor, begleitet sie, hört ihr geduldig zu und erfüllt ihre Wünsche. Gleichzeitig verfolgt er jedoch eigene Interessen. Seine Beweggründe sind nicht immer edel. Als er schließlich selbst angeklagt wird, habe ich richtig mit ihm gelitten.
Die Darstellung des Gerichtsverfahrens ist detailliert und dennoch fesselnd. Die Beweissicherung wirkt realistisch und nachvollziehbar, und immer wieder werden Hinweise gestreut, die auf mögliche Täter hindeuten. Dennoch entwickelt sich die Geschichte am Ende ganz anders als erwartet, was für eine gelungene Überraschung sorgt.

Fazit: Es ist ein spannender Justizroman mit gut ausgearbeiteten Charakteren und Wendungen, die die Spannung konstant hochhalten. Für mich ein überzeugendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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