Durst-Benning Petra – Heimatsommer

Rezension

Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ihre beste Freundin denken darüber nach, was sie ändern können. Es gibt zahlreiche Vorschläge. Lassen sie sich umsetzen?

Dies ist eine Geschichte über Gemeinschaft, Zusammenhalt und neue Ideen. Jean Claude ist gelernter Koch und wollte eigentlich nur für kurze Zeit nach Goldberg kommen. Doch schnell merkt er, dass der kleine Ort frischen Wind braucht und dass die Menschen dort bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern. Mit viel Einsatz planen er, Eleonore, Fleur und die Dorfbewohner das Rebenbeben, um Goldberg wieder zum Blühen zu bringen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Dorfgemeinschaft zusammenarbeitet und jeder seine eigenen Ideen und Talente einbringt. Natürlich geschieht nicht alles reibungslos und immer wieder gibt es Herausforderungen. Gerade das macht die Geschichte aber authentisch und zeigt, dass Veränderungen oft Zeit und Mut brauchen. Es war beeindruckend für mich, wie aus vielen kleinen Ideen nach und nach etwas Größeres entsteht.
Die Rückblicke in das Jahr 1980 haben mir ebenfalls gut gefallen. Dadurch bekommen wir mehr Einblick in das Leben von Agnes und Helene sowie in ihre Vergangenheit. Die Charaktere sind generell sehr gut ausgearbeitet und wirken lebendig und freundlich.

Fazit: Es ist eine gelungene Geschichte über Gemeinschaft, Neuanfänge und den Mut, gemeinsam etwas zu bewegen. Der fiktive Ort im Remstal wird atmosphärisch beschrieben und man spürt beim Lesen die besondere Stimmung des kleinen Ortes. Alle haben sich viele Gedanken gemacht, um Goldberg zu verschönern und das Rebenbeben zu einem besonderen Ereignis zu gestalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Bloggerportal herzlich bedanke.

Hinterlasse einen Kommentar