Hebesberger Roland RED BIRD AVA CANARY

Meine Rezension zu
Roland Hebesberger – Autor
RED BIRD AVA CANARY

Ava Canary liebt ihren Onkel über alles und ist schwer erschüttert über seinen plötzlichen Tod.
Er war in der CIA eine Legende und sie möchte unbedingt ihm nacheifern und tritt der CIA bei.
Bei einer geheimen Aktion gerät sie in große Schwierigkeiten und wird als vermeintlicher Maulwurf gründlich unter die Lupe genommen
Sie kann jedoch ihre Unschuld beweisen und bekommt einen großen Auftrag.
Wird ihr dies gelingen oder setzt sie sogar ihr Leben aufs Spiel? Wer ist der Maulwurf? Und um was geht es eigentlich?

Dies ist nach Abzweigungen mein zweites Buch von Roland Hebesberger und es hat mich nicht enttäuscht.
Man ist sofort in der Geschichte drin
Actiongeladen zieht sich die Story durch das ganze Buch.
Auf der Suche nach dem Maulwurf gibt es immer wieder neue Wendungen.
Wem soll man glauben?
Auch sollte man gute Nerven haben, denn es geht mitunter stark zur Sache.
Es wird in der Ichform von der Sicht Avas erzählt, so bekommt man sehr gute Einblicke in das Geschehen.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch.
Die Geschichte hatte mich voll im Griff, auch deswegen, weil die Spannung extrem hochgehalten wird und sich eine sehr gute Dynamik entwickelt.
Fazit: spannend, actionreich, fesselnd und ein Hauch Mystery und Sciencefiction.
Ein richtig guter Lesegenuss für alle die Agenten-Thriller lieben.
💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst
Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com

Korte Alizee

1. Erzähle kurz über Dich

Hallo und danke für die Einladung! Es freut mich, dass ich hier sein darf. Was kann ich über mich erzählen? Ich bin 49 Jahre alt, vollzeitarbeitende Familienernährerin und Freizeitautorin. Als Autorin Alizée Korte bin ich seit 3 Jahren aktiv. Ich habe bisher zwei Bücher veröffentlicht, meinen Roman „Dein Weg, meine Liebe“ im Oktober 2017 und im Juli 2018 den Erzählungsband „Das Echo der Farben“. Beide Bücher finden sich im Genre zeitgenössische Belletristik.

2. Mit Deinem Debütroman „Dein Weg meine Liebe“ hast Du einen großartigen Liebesroman mit Tiefgang geschrieben. Du hast Dich dem Thema Behinderter angenommen und sehr glaubhaft das Leben im Rollstuhl beschrieben. Wie bist Du auf dieses Thema gekommen?

Ich glaube, das Thema ist über viele Jahre zu mir gekommen. Für prägende Menschen in meinem Umfeld waren Krankheit und Behinderung immer das schlimmste vorstellbare Unglück, das sie mit allen Mitteln aus ihrem eigenen Leben ausklammern wollte. Man schaute „diese Leute“ nicht an, man war froh, dass man selbst nicht betroffen war. Als Heranwachsende fing ich an, diese Sichtweise in Frage zu stellen. Hier und dort kreuzten Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen meinen Weg, mal war der Kontakt flüchtig, mal etwas enger. Was ich aus diesen Begegnungen mitnahm, war, dass das Leben dieser Menschen definitiv nicht „das schlimmste vorstellbare Unglück“ war. Diese simple Erkenntnis fand ich in Büchern und Filmen kaum abgebildet. Das hat mich gewundert und ich habe angefangen, in meine Manuskripte Figuren mit Behinderung einzuarbeiten. Während des Studiums verliebte ich mich dann kurz, aber heftig, in einen Rollstuhlfahrer, was für mich einige Fragen aufwarf. Warum faszinierte er mich? War ich noch „normal“? Hatte ich ein Helfersyndrom? Einen Fetisch gar? Im Endeffekt scheiterte die Beziehung, bevor sie wirklich begann, an Dingen, die nichts mit Behinderung zu tun hatten. Danach habe ich mich noch mal stärker mit der Frage befasst, warum Menschen mit Behinderung in Büchern so seltsam dargestellt werden. Ich meine, wer schreibt, sucht doch in der Regel nach starken Persönlichkeiten für die Hauptfiguren, nach Menschen mit Ecken und Kanten. Und Menschen, die aufgrund einer Behinderung immer wieder mit Benachteiligung konfrontiert werden, entwickeln sehr häufig besonders starke Persönlichkeiten, lassen sich weniger von Oberflächlichkeit blenden. Ich fand, so eine Persönlichkeit hat durchaus das Zeug zur Hauptfigur. Das habe ich um die Jahrtausendwende erstmals mit meiner Geschichte „Der letzte Mord“ ausprobiert, und ab 2012 in „Dein Weg, meine Liebe“ noch konsequenter umgesetzt.

3. Ganz groß ist gerade das Thema Inklusion. Ich habe keinerlei Kontakte zu Behinderten, würde es sehr begrüßen, wenn in unserer Gesellschaft das Miteinander mehr gefördert würde. Ist das auch Dein Anliegen und hast Du im Bekanntenkreis Behinderte, da Du so warmherzig darüber geschrieben hast?

Vor einiger Zeit las ich im großen weiten Internetz im Zusammenhang mit Inklusion den schönen Satz: Auch Nicht-Behinderte haben ein Anrecht auf den Umgang mit Behinderten. Ich finde, das bringt sehr gut auf den Punkt, dass Inklusion keine Einbahnstraße ist. Es wird ja immer nur betont, dass Menschen mit Behinderung vom Umgang mit Nicht-Behinderten profitieren. Dabei steht unausgesprochen im Raum, dass dies auf Kosten der Nicht-Behinderten geschieht. Sie sollen Rücksicht nehmen, langsamer machen, helfen. Doch ein wesentlicher Punkt wird dabei vergessen: Je mehr wir mit Menschen zu tun haben, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Besonderheiten anders sind, umso vielfältiger wird unser eigenes Denken. Wir hinterfragen mehr, wir finden neue Lösungsansätze, wir sehen klarer, worauf es ankommt. Wenn wir erfahren, wie Menschen mit Behinderung leben, mit ihrer Besonderheit umgehen und was ihnen wichtig ist, hilft uns das – ganz egoistisch betrachtet – sogar für unser eigenes Leben. Denn wir haben gute Chancen, irgendwann selbst mit Einschränkungen zurechtkommen zu müssen. Manche erst in hohem Alter, manche früher. Und wir sind gut beraten, wenn wir dann nicht glauben, dass uns „das schlimmste vorstellbare Unglück“ ereilt hat, sondern in der Lage sind, weiterhin unser Leben als lebenswert zu empfinden.

4. Ich bin ja eine absolute Coverkäuferin und Dein Cover sagt nichts dazu, um was es ihm Buch geht. Ist das gewollt oder eher Zufall?

Das ist durchaus gewollt. „Dein Weg, meine Liebe“ ist die Geschichte von Vika und Etienne. Nicht die Geschichte eines Rollstuhls. Leider funktionieren viele von uns so, dass sie zuerst den Rollstuhl sehen, nicht die Person darin. Wer einen Rollstuhl auf dem Cover sieht, denkt zu neunzig Prozent: Ohoh, ein Schicksalsroman. Da brauche ich Taschentücher. In die Ecke wollte ich mein Buch nicht stellen.

5. Wie lange hast Du für dieses Buch gebaucht und wie viel Zeit nahm die Recherche in Anspruch?

An „Dein Weg, meine Liebe“ habe von 2012 bis 2017 gearbeitet. Also fünf Jahre. In diesem Zeitraum habe ich nicht zwischen Schreib- und Recherchephasen unterschieden. Viele Situationen habe ich selbst erlebt, darüber hinaus habe ich viel gelesen. Fachliteratur zur psychischen Bewältigung von Traumata, Blogs von Querschnittgelähmten und Inklusionsaktivisten, aber auch etliche Romane mit behinderten Protagonisten. Und Youtube schlägt mir immer noch so ziemlich jedes neue Video zum Thema Rollstuhlkarate vor.

6. Die Schauplätze des Buches sind zum großen Teil in Japan. Warst Du dort selbst überall? Sie spielen aber auch in Heidelberg. Hast Du eine besondere Beziehung zu dieser romantischen Stadt?

An den meisten Schauplätzen in Japan war ich tatsächlich. Manche habe ich allerdings räumlich verrückt. Das beschriebene Dojo in Amagasaki ist nicht wirklich in Amagasaki. Leider sind mehrere Kapitel, die in meiner persönlichen japanischen Lieblingsstadt Kyoto spielten, verschiedenen Kürzungen zum Opfer gefallen. In Heidelberg habe ich studiert und nach meinem Abschluss noch vier Jahre dort gearbeitet. Ich liebe die Stadt immer noch.

7. Du schreibst unter einem Pseudonym. Gibt es einen speziellen Grund dafür?

Ich bin ja nur Freizeitautorin. In meinem Hauptberuf kümmere ich mich seit zwölf Jahren um die Kommunikation des deutschen Zweigs eines globalen Agenturnetzwerks. Das heißt, wenn man meinen Klarnamen googelt, findet man alles, was mit Websites, Informationen und Pressemeldungen für diesen Arbeitgeber zu tun hat. Auch verschiedene Interviews mit meinen Chefs sind darüber zu finden. Da wollte ich nicht mit der lila Invasion dazwischenfunken.

8. Hast Du selbst Zeit zum Lesen und wenn ja, was liest Du und bevorzugst Du einen Lieblingsautor?

Die Zeit ist immer ein Problem. Aber ich lese gern und entdecke auch immer wieder neue Bücher, die mir gefallen. Zuletzt war das „Unter Leuten“ von Juli Zeh. Bei ihren Büchern stimmt einfach alles. Eine großartige Erzählerin, dazu klug und engagiert. Sehr gefallen hat mir auch „Dunkelgrün, fast schwarz“ von Mareike Fallwinkl. Ein tolles Debüt, beeindruckender Schreibstil. Ansonsten kämpfe ich seit dem Sommer mit dem neapolitanischen Quartett von Elena Ferrante. Ich hadere, finde es streckenweise zu langatmig, will aber auch nicht abbrechen. Wenn ich eines Tages den vierten Band beendet habe, werde ich vermutlich in Lobeshymnen ausbrechen. [Anmerkung: Ich bin bereits heute, 15. Januar, begeistert, obwohl ich soeben erst Band 3 begonnen habe. ;-)]

9. Tauscht Du Dich mit anderen Autoren aus?

Ja, aber nicht mit den genannten, sondern mit denen, die eher mein Level sind und die ich über Social Media kennenlerne.

10. Dein zweites Buch „Das Echo der Farben“ enthält sechs Erzählungen und ist wieder sehr berührend. Wann können wir mit einem neuen Buch von Dir rechnen und wann gibt es eine Fortsetzung von Etienne und Vika?

Tatsächlich arbeite ich seit einigen Monaten an der Fortsetzung von „Dein Weg, meine Liebe“. Mein Gefühl war ja immer, dass die Geschichte von Vika und Etienne nicht nach 396 Seiten zu Ende ist. Insofern geht es einfach weiter. Im Moment bin ich bei Kapitel 13. Die gute Nachricht zum Veröffentlichungszeitpunkt: Es ist relativ wahrscheinlich, dass ich nicht wieder fünf Jahre bis zur Fertigstellung brauchen werde. Die schlechte Nachricht: Wie lange es konkret dauern wird, weiß ich nicht. Wie gesagt, ich bin nur Freizeitautorin und mein Hauptberuf hat Priorität. Das liegt nicht zuletzt daran, dass an ihm das finanzielle Wohl der Familie abhängt, denn mein Mann ist seit einigen Monaten offiziell schwerbehindert. Ja, das Schicksal hat durchaus einen Sinn für Ironie.

11. Was sind Deine Wünsche für die Zukunft und möchtest Du Deinen Lesern noch etwas mitteilen?

Ja! Ein großes Dankeschön an alle, die Rezensionen zu meinem Roman auf Amazon, LovelyBooks etc. gepostet haben und/oder das Buch im Freundeskreis weiterempfehlen. Ich bin wahnsinnig froh, dass die Geschichte nicht – wie von so manchen Buchprofis prognostiziert – nur Betroffenen und ihren Angehörigen gefällt. Gewissermaßen lässt mich das hoffen, nicht nur für meine eigene Zukunft als Autorin, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander im wirklichen Leben. Vielleicht parken ein paar Menschen weniger „nur mal kurz“ auf Behindertenparkplätzen oder verkneifen sich die Frage „Was ist denn mit dir passiert?“, weil ein rollstuhlfahrender Karatelehrer namens Etienne Jeancour etwas in ihrem Kopf bewegt hat. Das wäre schön.

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Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Interview und wünsche Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg

Korte Alizee DEIN WEG MEINE LIEBE

Meine Rezension zu

Alizee Korte
Als Vikas Freund Daniel stirbt, will sie sich eine Auszeit in Japan nehmen. Von ihrem Nachbarn bekommt sie den Tipp, sich an Etienne zu wenden, der einige Jahre in Japan gelebt hat.
Sie sucht sämtliche Orte auf, die ihr Etienne genannt hat und veröffentlicht diese auf ihrem Profil. Leider meldet sich auf ihre Fotos und Kommentare Etienne nie.
Was für ein Geheimnis umgibt ihn?
Nach ihrer Heimkehr lernen sie sich kennen und stellen fest, dass beide schwere Schicksalsschläge verbinden.
Alizée Korte Autorin hat hier nicht nur einen Liebesroman geschrieben, sondern ein Buch mit Tiefgang.
Den Umgang mit Behinderten umschreibt sie glaubhaft und es wirkt nie übertrieben.
Sie bringt dem Leser nahe, dass ein Leben im Rollstuhl durchaus lebenswert ist und genauso viel Spaß und Freude haben, wie ein Nichtbehinderter.
Das Leben im Rollstuhl wird aber keinesfalls als einfach dargestellt.
Die Tücken im Alltag werden angesprochen.
Das Buch ist sehr warmherzig und emotionsvoll geschrieben. Es liest sich flüssig und ist bildhaft beschrieben.
Ich hatte an manchen Stellen Tränen in den Augen.
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.
Von mir gibt es 💥💥💥💥💥

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Fürbaß Julia

🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Julia Fürbaß vorstellen.

Julia Fürbaß, geboren am 12. Juli 1992 in Bruck an der Mur (Österreich), hatte schon immer eine Vorliebe für Bücher. Mit fünf Jahren bekam sie ihr erstes Lexikon, weil sie es nicht erwarten konnte, endlich selbst lesen und schreiben zu können. Schon zu diesem Zeitpunkt wusste sie, was sie einmal werden wollte: Autorin.
Wenn ihre Mutter ihr Geschichten vorlas, fragte sie stets: „Mama, wann kann ich das endlich selbst lesen?“
Dass „Lesen und Schreiben“ in der Grundschule auf Anhieb ihr Lieblingsfach wurde, war keine Überraschung. Im zarten Alter von sieben Jahren begann sie, eigene Kurzgeschichten zu schreiben. Die meisten davon handelten von sprechenden Tieren, großteils von Waldbewohnern, die untereinander Freundschaften knüpften und Abenteuer erlebten. Sie schrieb sogar ganze Reihen, die alle von einem kleinen Hasen und seinen Erlebnissen handelten.

Wenn sich Julia heute diese Geschichten durchliest, amüsiert sie sich sehr darüber.

Im Jugendalter rückte diese Leidenschaft immer mehr in den Hintergrund und jahrelang schrieb sie gar keine Geschichten mehr. Dafür entdeckte sie ihre Leidenschaft zu Psychothrillern. Sie begann, Bücher von Jilliane Hoffman, Sebastian Fitzek und anderen Schriftstellern regelrecht zu verschlingen.

Julia erlernte einen Beruf in der Metallindustrie, der ihr bis heute Spaß macht.

Doch eines Tages, als sie ein Buch von Joy Fielding ausgelesen hatte, kam ihr ein Gedanke: „Warum sollte ich das nicht auch können?“
Ehe sie sich versah, begann sich in ihrem Kopf eine Geschichte zu entwickeln. Sofort griff sie zu einem Blatt Papier, um eine Zusammenfassung zu schreiben.
Die Jahre vergingen und irgendwann hatte Julia mit Bleistift über vierhundert Seiten geschrieben. Natürlich musste nun ein Laptop her, um das Ganze auch bearbeiten zu können. Sie verbrachte mehrere Monate damit, ihr Manuskript abzuschreiben und Fehler auszubessern.

Sie entschied sich für den Weg, ihr Debüt „Negatio“ als Self-Publisherin zu veröffentlichen.

Es vergingen weitere Monate, bis auch diese Hürde überwunden war.

Als Julia am 1. April 2019 (und nein, das war kein Aprilscherz) den Probedruck der Printausgabe in den Händen hielt, kamen ihr die Tränen. In diesem Augenblick wusste sie, dass sich die jahrelange Arbeit gelohnt hatte und in ihrem Kopf entstanden Worte, die sie stets zum Weiterschreiben animieren: „Fantasien entstehen im Kopf – und ich habe vor, sie mit der Menschheit zu teilen!“

Vielen Dank für diese interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
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Smith Dana DORF OHNE GEWISSEN

Meine Rezension zu
Dana Smith DAS DORF OHNE GEWISSEN DAS DORF OHNE GEWISSEN

Frank ist ein wenig zurückgeblieben und lebt bei seiner Mutter.
Dadurch wurde er schon als Kind die Zielscheibe im Dorf.
Auch später gleicht der Einkauf im Supermarkt einem Spießrutenlauf.
Als Susanne verschwindet, fällt sofort der Verdacht der Dorfbewohner auf ihn, da er als Jugendlicher ins Visier der Polizei geraten ist.
Der Dorfklatsch und die Bosheiten nehmen immer größere Dimensionen an. Aus einer Mücke wird ein Elefant und sie üben Selbstjustiz. Immer wieder wird Frank gestoßen und geschlagen.
Keiner kommt ihm zu Hilfe, im Gegenteil der Überfall wird gefilmt. Nur Ines hilft ihm.
Die Dorfgemeinde sieht sich im Recht.
Was mit Suzanne wirklich geschah und welche Demütigungen Frank erlebt, müsst ihr selbst lesen.

Dies ist der Debüt-Roman von Dana Smith.
Das Buch hat mich von der ersten Zeile gefangen gehalten und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist sehr lebendig
Am liebsten hätte ich die Dorfbewohner wachgerüttelt und alle verbannt.
Sehr einfühlsam erzählt sie die Geschichte über Frank und über Ines.
Frank ist ein liebenswerter Mensch und wird sein Leben lang schikaniert.
Er hat mir sehr leid getan. Wieviel hat er bereits ertragen in seinem Leben.
Schon in der Schule musste er ein Spießrutenlauf in Kauf nehmen.
Ines gefällt mir sehr gut. Ihre Auflehnung gegen ihre Eltern und gegen die Bewohner lassen eine sehr gute Charakterstärke erkennen.
Die Protagonisten sind alle äußerst gut ausgearbeitet, die Story sehr gut durchdacht.
Diese Boshaftigkeit und Ignoranz gegenüber Schwächeren hat die Autorin vorzüglich dargestellt.
Das letzte Kapitel hat mir gefallen, jedoch fand ich es ein wenig überzogen.
Das Cover ist ein richtiger Hingucker.
Ich freue mich wieder, eine mir unbekannte Autorin kennengelernt zu haben.
Das Buch hat mich begeistert und zu Tränen gerührt.
Fazit: Eine sehr berührende Geschichte mit Dorfbewohnern, die so überall stattfinden könnte.
Von mir gibts eine absolute Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Grünthaler Hildegard HIGHWAY INS VERDERBEN

Meine Rezension zu
Hildegard Grünthaler
HIGHWAY INS VERDERBEN

Johannes Werning wird erpresst.
Dagmar Pohl ist frisch verliebt.
Tanja freut sich auf ein neues Leben mit ihrem Geliebten.
Helga und Jürgen Brombacher planen ihre Reise auf dem Highway durch Nordamerika.
Das Gemälde, die Leopardin wurde aus dem Museum gestohlen und Werning hat das Lösegeld bezahlt.
Plötzlich gibt es zwei Tote und diese geben nicht nur der Polizei Rätsel auf und das Lösegeld ist unauffindbar.
Auch Sascha und Tanja fahren mit ihrem Wohmobil den Highway entlang.
Der Privatdetektiv Olaf Schipanski will unbedingt das Lösegeld finden und heftet sich an die Fersen des Ehepaares Brombacher.
Wie dies alles zusammenhängt, welche Verstrickungen sich ergeben und wer das Lösegeld wirklich hat, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Hildegard Grünthaler hat hier einen rasanten und kurzweiligen Reisekrimi geschrieben.
Am Anfang der Geschichte habe ich mich gefragt, welche Zusammenhänge diese Personen alle haben.
Nach und nach kommt immer mehr Licht in das Geschehen. Immer wieder begegnen sich die Menschen.
Die Ehepaare Brombacher geraten in Verdacht und die Verwicklungen nehmen zu. Das Lösegeld wechselt von Ort zu Ort.
Durch diese Verstrickungen wird die Spannung hochgehalten.
Die unterschiedlichen Charaktere sind authentisch und glaubwürdig dargestellt.
Es gibt keine Hauptperson, auf die man das ganze Augenmerk richtet. Das hat mir hier sehr gut gefallen.
Die Autorin zeigt uns auch die Touristenhighlights und versteht es diese mit einem Krimi zu verbinden.
Ich gebe eine Leseempfehlung und 💥💥💥💥
Fazit: spannend, fesselnd und unterhaltend
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Berndt Denise Yoko GNADENE6

Meine Rezension zu
Denise Yoko Berndt GNADENENGEL

Amber besucht mit Danny einen Club, als beide die Nachricht erreicht, dass es einen Toten in einer Kirche gibt.
Sie machen sich auf zum Tatort und finden dort einen Obdachlosen erstochen vor.
Amber hat eigentlich vom letzten Einsatz die Nase voll und möchte sich dem Verkauf ihres Hauses widmen, lässt sich aber von Chris überreden, wieder ins Team zu kommen. Sie kann über den Tellerrand schauen und findet oftmals Lösungen.
Sie suchen im Umfeld des Toten.
Finden aber erstmal keine Hinweise und treten auf der Stelle.
Kurz darauf werden weitere Obdachlose tot in Kirchen aufgefunden.
Danny und Amber verfolgen jede noch so kleine Spur. Wird es ihnen gelingen, den Serienmörder zu fassen? Warum wird der Mord in Kirchen begangen und wo kreuzen sich die Wege der Ermordeten?

Mit viel Freude habe ich den 2. Teil begonnen und er hat mich nicht enttäuscht. Denise Yoko Berndt knüpft an den ersten Band an, obwohl es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Nur die Charaktere haben sich weiter entwickelt.
Amber hat noch immer mit dem Tod von Sean zu kämpfen, kann aber jetzt nach vorne schauen und sieht sich endlich nach einer neuen Wohnung um.
Mit Danny und Amber ist der Autorin ein tolles Team gelungen, ohne Zickereien und Geltungssucht. Das gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte ist von Anfang an spannend und bis zum Schluss erfährt man nicht, wer der Täter ist. Allerdings hatte ich eine Vermutung.
Bei diesem Buch führt uns die Autorin durch die Kirchen Londons. Durch ihre bildhafte Sprache kann man sich alles sehr gut vorstellen. Ich wusste nicht, dass es so viele Kirchen in London gibt. Es handelt sich hier auch um überwiegende Originalschauplätze.
Ich gebe hiermit eine klare Leseempfehlung
💥💥💥💥💥
Fazit: spannend, fesselnd und ein tolles Ermittlungsteam.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Häusser Ida MEINS

Meine Rezension zu
Ida Häusser MEINS

Ida Häusser beschreibt hier ihre Einnerungen bezüglich ihrer Kindheit in der kargen Steppe Kasachstan.
Diese sind in 21 Geschichten vorzüglich beschrieben.
Wie ihre Großeltern nach mehreren Vertreibungen in Kasachstan angekommen sind und weiterhin an ihrer deutschen Kultur festhalten.
Nachdem die Kinder in der Schule Russisch lernen, wird Wert darauf gelegt, dass dahaam nur deitsch geredet wird.
Die Autorin beschreibt ihre Klavierstunden oder wie sie eine Hose nach der neuesten Mode näht.
Warum die Kuh Manjka der Mittelpunkt ist und welche große Bedeutung sie hat.
Wie sie im Garten ist und ihre geliebten Äpfel Ranekta isst, die uns gänzlich unbekannt sind. Man möchte sie sofort selbst essen.
Was es mit dem Schaukelpferd und dem Christkind auf sich hat.
Und auch ein Quelle Katalog spielt eine große Rolle.

All dies erzählt sie in in den Kurzgeschichten ruhig und in einer angenehmen Sprache.
Mit ihren Worten hat sie mich in eine Welt entführt, die mir bis dahin fremd war.
Sie schreibt sehr bildhaft und ausdrucksvoll, deshalb konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.
Wenn man das Buch gelesen hat, bekommt das Cover eine eigene Bedeutung. Dieses ist sehr passend zu der Geschichte ausgewählt.
Mich hat dieses Buch tief berührt und zeigt, dass man auch mit wenig sehr glücklich sein kann.
Ich könnte mir durchaus einen richtigen Roman vorstellen, angefangen mit der Vertreibung bis hin zur Eingliederung in Deutschland. Die Voraussetzung dazu hat die Autorin.
Fazit: sehr eindrucksvolle Kurzgeschichten, die berühren und zum Nachdenken anregen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Hofelich Julia

🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Julia Hofelich vorstellen. Ihr Buch NEBELJAGD hat mich so begeistert, dass es mein Lesehighlight im Mai 2020 war.

Hier deine Vorstellung

Ich habe viele Jahre als Rechtsanwältin gearbeitet, bevor ich mich entschieden habe, mich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit nichts in der Hand als einem noch unverkauften Manuskript habe ich 2017 meine Kanzlei in Stuttgart aufgegeben.
Ein Sprung ins Ungewisse mit großen finanziellen Unwägbarkeiten. Ich habe diesen Schritt nicht bereut. Schreiben ist ein verdammt hartes Geschäft, aber eben meine große Leidenschaft. Gleichzeitig fasziniert mich noch immer das Rechtssystem, die Suche nach Gerechtigkeit und die Anwaltstätigkeit – und deshalb ist es eigentlich logisch, dass ich Krimis schreibe. In meinen ersten beiden Büchern „Totwasser“ und „Nebeljagd“, die bei Bastei Lübbe erschienen sind, verteidigt die Anwältin Linn Geller Mordverdächtige. In meinem dritten Krimi, dessen Titel noch nicht verraten werden darf und der im Januar 2021 erscheinen wird, ermitteln zwei Privatermittler in einem gefährlichen Fall, der mit einer mittelalterlichen Sage in Zusammenhang zu stehen scheint. Im Moment plane ich mein viertes Buch.

Nebenher schreibe ich Kurzgeschichten für Anthologien. Meine Kurzgeschichte „Opfer“, die letztes Jahr in der Anthologie der Mörderischen Schwestern „geschmackvoll morden“ erschienen ist, wurde für den renommierten Glauserpreis nominiert.

Außerdem unterrichte ich kreatives Schreiben, eine Tätigkeit, die mir ebenfalls sehr großen Spaß macht.

Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder.

Ich bin Mitglied der Mörderischen Schwestern und des Syndikats

http://www.juliahofelich.de
@Herb Allgaier ist der Fotograf meines Fotos

Ganz herzlichen Dank für diese sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
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