Mich hat der brandneue Thriller von Catherine Shepherd erreicht. Ich mag die Reihe mit Laura Kern sehr gern und bin gespannt drauf.
Hier schon mal der Klappentext. Meine Rezension folgt auch bald dazu.
Er will dich und nichts kann ihn aufhalten!
Am Ufer eines Sees wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Ein rostiger Stacheldraht ist um ihren Hals gewickelt und die Schulter mit einem dreiflügligen Schmetterling tätowiert. In ihrer Hosentasche entdeckt Spezialermittlerin Laura Kern eine Botschaft, bei der ihr das Blut in den Adern gefriert. »Ich bin die Zweite«, steht auf einem Papiertaschentuch geschrieben. Doch wer ist dann das erste Opfer? Eine weitere Nachricht führt Laura zu der nächsten Toten, die ebenfalls grausam zugerichtet ist. Laura jagt einen Serienkiller, der abgrundtief böse ist und sie in ein gnadenloses Spiel verwickelt. Ein Spiel, das niemand gewinnen kann. Erst in letzter Minute erkennt sie, was der Täter wirklich vorhat. Aber es scheint längst zu spät, ihn zu stoppen.
Den ersten Teil des Schwarzwaldkrimis von Linda Graze möchte ich euch nicht vorenthalten.
Klappentext Hätte das nicht bis morgen Zeit gehabt! «Im Lebe net», meint die Putzfrau des Polizeipostens von Bad Wildbad. Aber sie täuscht sich: Der neue Kommissar aus Karlsruhe heißt Justin Schmälzle, er ist schwarz, vegan und liebt (außer seiner Frau Claudia) kaum etwas mehr als seinen Reismilch-Macchiato. In Karlsruhe hat er noch einen Drogenring ausgehoben. In Bad Wildbad werden allenfalls Blumenkübel in die Enz geworfen. Wenn es hochkommt. Schaden: 250 Euro. Doch dann treibt ein toter Mann im Fluss unter dem Lindenbrückle. Wenig später verschwindet eine junge Frau im Bannwald. Schließlich tauchen auch noch Tütchen mit Kräutern auf, die an die Jugendlichen von Bad Wildbad verkauft werden. Was ist hier los? Justin Schmälzle wird es herausfinden. Aber erst nach seinem Reismilch-Macchiato.
Nachdem Henriette Markovitch als Malerin in einer Akademie abgelehnt wurde, weil sie eine Frau ist, macht sie ein Studium zur Fotografin. Wenig später nimmt sie den Künstlernamen Dora Maar an. Sie ist bereits sehr erfolgreich als Fotografin, als sie Pablo Picasso kennen und lieben lernt. Picasso wird durch Maar inspiriert und erstellt in den Kriegsjahren eines seiner größten Werke, das Guernica. Dabei vernachlässigt Dora immer mehr ihr Talent und widmet sich nur Picasso und seiner Malerei.
Bettina Storks hat sich hier der sehr erfolgreichen Künstlerin Dora Maar angenommen und ihr Leben dargestellt. Bevor sie Picasso kennengelernt hat, war sie bereits eine sehr erfolgreiche Künstlerin und ihre surrealistischen Werke fanden auffallend großes Interesse. Mit Picasso hat sie einen Mann gefunden, der ihr auf Augenhöhe begegnet. Äußerst eindrucksvoll mit all ihren Facetten bringt uns die Autorin die Künstlerin nahe. Nicht nur ihre Intelligenz und Begabung, auch ihre große Liebe zu Picasso, sowie ihre Verletzlichkeit werden hier aufgezeigt. Picasso akzeptiert sie aber nicht unbedingt als eine ebenbürtige Künstlerin. Lange stand sie im Schatten von ihm. Bettina Storks zeigt uns die zwei Gesichter der Liebe. Für Picasso steht seine Malerei immer an erster Stelle. Sie weiß, dass sie sich entscheiden muss, ob sie weiterhin an zweiter Stelle bei ihrem Geliebten steht. Dora fällt in eine tiefe Depression, als eine neue und deutlich jüngere Frau in Picassos Leben tritt. In Menerbes findet sie wieder zu sich und knüpft an weitere Erfolge an. Auch wird hier von den Kriegswirren erzählt und welche Auswirkungen das auf die gesamte Künstlerwelt hat. Bettina Storks gibt Einblicke in die Künstlerszene und versteht es gleichzeitig eine spannende und fesselnde Geschichte zu erzählen. Bei mir wurde die Neugier auf die Künstlerin geweckt und so manche Fotografie und Gemälde habe ich daraufhin gegoogelt.
Fazit: Ein biographischer Roman, in der Dora Maar die Anerkennung zuteil wird, die sie verdient. Die bewundernswerte surrealistische Künstlerin war ihrer Zeit weit voraus war. Bettina Storks hat uns dies mit einem großartigen und stilsicheren Schreibstil näher gebracht. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Der Juwelier Michael Pfeiffer wird erschossen aufgefunden. Die Aachener Kommissare sind gefordert, zumal Michael nicht der einzige Tote bleibt. Ein Obdachloser wurde mit einer außergewöhnlichen Mordwaffe getötet. Kriminalhauptkommissar Hansen und sein Team ermitteln in alle Richtungen. Der Schwiegervater von Michael lässt kein gutes Haar an ihm, denn er vermutet, dass er in illegale Geschäfte verwickelt war. Dazu kommt, dass sie unter Druck stehen, denn die bevorstehende Reit WM soll das inzwischen gewonnene Ansehen nicht verlieren. Wird es ihnen gelingen weitere Verbrechen zu verhindern?
Dies ist der 5. Fall für Hansen und sein Team. Man kann alle Teile unabhängig voneinander lesen, da jede Geschichte in sich abgeschlossen ist. Diesmal gibt es Berührungspunkte mit der Politik von Nordirland und dem Brexit. Der Autor versteht es glänzend Krimi und Politik spannend zu verknüpfen. Er gibt Einblicke in die Problematik Großbritanniens wegen dem bevorstehenden Austritt aus der EU und gleichzeitig welche Bedeutung dies für Nordirland hat. Hansen gefällt mir gut. Er hat einen trockenen Humor und ist ruhig und besonnen. Sein gesamtes Team ist stimmig und keiner drängt sich in Vordergrund. Am Anfang steht viel Ermittlungsarbeit an, aber im Laufe der Geschichte nimmt die Spannung immer mehr zu, bis es zum sogenannten Show-down kommt.
Fazit: ein spannender und unterhaltsamer Krimi mit einem politischen Touch, vielschichtigen Charakteren und steigendem Spannungsbogen, halten den Leser in Atem und bescheren einen sehr guten Lesegenuss. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezension zu den Aachen-Krimis findet ihr unter
Xisca Font kehrt nach 10 Jahren von Madrid wieder nach Mallorca zurück, da ihre Mutter ihre Hilfe benötigt. Gemeinsam schauen sie die Osterprozession an. Ein Büßer bricht plötzlich zusammen. In ihrer neuen Dienststelle als Subinspectora ist ihr ein wenig langweilig und sie wittert ein Verbrechen, als sie erfährt, dass der Büßer gestorben ist. Zusammen mit ihrem Kollegen Jan macht sie sich an die Ermittlungen, sehr zum Leidwesen ihres Kollegens Carlo. Tatsächlich stellt sich heraus, dass am Büßergürtel Gift war. Ihre Spuren führen sie zu einer Bruderschaft, die aus arroganten Menschen besteht. Wer steckt hinter der Tat?
Dies ist der Debüt Krimi von Liliana Moreno. Sie hat einen sehr angehmen Schreibstil, auch wenn er sehr detailverliebt ist. Gute Kommentare, Vergleiche und Wortkreationen lassen oft ein Schmunzeln zu. Sehr gut gefällt mir Xisca, die sich in ihrer neuen Dienststelle erst behaupten muss. Sie ist eine Frau mit Ecken und Kanten, dennoch sympathisch. Carlo ist oft von ihr genervt. Er liebt Frauen und wechselt sie häufig. Die Ermittlungsarbeit gerät ins Stocken, da die bessere Gesellschaft der Bruderschaft nicht gerade mitteilsam ist. Dadurch, dass am Anfang viel vom Privatleben von Xisca erzählt wird, bleibt streckenweise die Spannung auf der Stelle. Die Landschaft beschreibt sie sehr anschaulich, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Am Ende wartet sie mit einem Täter auf, den ich nicht im Visier hatte.
Fazit: ein Krimi mit Lokalkolorit und sehr gut ausgearbeiteten Charakteren, sowie der sehr gute Schreibstil mit interessanten Wortkreationen führen zu einem guten Lesegenuss. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an den CW Niemeyer Buchverlage GmbH für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Heute möchte ich euch den historischen Liebesroman von @Kristy Nichols vorstellen. Der Klappentext klingt interessant und das Cover finde ich sehr gelungen
Klappentext Hastig ging er um sie herum und war dabei, aus dem Zimmer zu stürmen, als zwei einfache Worte ihn dazu brachten, mitten in der Bewegung innezuhalten.„Bitte, Albert.“ Es war als würde ihm der Boden unter den Füßen weggezogen. Sie hatte ihn bei seinem Namen genannt! Und dieses eine Wort, Albert, aus ihrem Mund fühlte sich an, als würde sich eine Schlinge um sein Herz legen und ihn geradewegs zu ihr ziehen. Jede Zeit hat ihre eigenen Herausforderungen, und das Herz fragt nie danach, wen es lieben darf. Lena hat das, wovon die meisten Frauen träumen: Einen tollen Mann, der sie unbedingt heiraten will. Allerdings: das, was anderen Frauen in ihrem Alter die Freudentränen in die Augen treibt, versetzt sie in Panik. Eheringe – das klingt für sie nach Handschellen in Miniaturform. Bis ein mysteriöses Medaillon Lena ins Augsburg des Jahres 1912 versetzt. Liegt dort das Geheimnis ihrer Heiratsphobie begraben?In dieser Zeitreise erlebt Lena die unmögliche Liebe zwischen einem reichen Industriellen und einem Dienstmädchen. Albert weiß, dass seine Leidenschaft zu Theresa dem Mädchen zum Verhängnis werden kann. Verzweifelt sucht er nach einem Ausweg. Doch dann läuft den beiden Liebenden die Zeit davon…Ein historischer Liebesroman über eine Liebe, die nicht sein darf… voller Spannung, Gefühl und Leidenschaft.
Jo de Jong findet im Nachlass seiner Tante Liz Briefe an seinen Vater, die dieser nie erhalten hat. In diesen Briefen berichtet Trudi von einem Geheimnis. Warum hat seine Tante die Briefe unterschlagen? Dieser Frage gehen seine Mutter Roosje und Jo nach. Ihre Reise in die Vergangenheit führt sie deshalb nach Deutschland ins sauerländische Hönnetal. Dort wurden kurz vor Kriegsende bei einem geheimen Projekt Kriegsgefangene zu unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit in einem Stollen gezwungen. So auch Klaas, der Mann von Roosje. Wird es ihnen gelingen das Geheimnis zu entschlüsseln?
Dies ist der zweite Teil nach „Der Klang der Schwalbe“ von Uta Baumeister um die geheimen Vorgänge zum Bau einer Benzinfabrik. Wir begleiten Roosje und Jo auf ihrer Reise nach Deutschland und lernen dabei die Kunsthistorikerin Sibylle Kraft kennen, die die beiden tatkräftig bei der Suche nach Trudi unterstützt. Dabei wird Sibylle bedroht, denn jemand möchte verhindern, dass Licht in die Vergangenheit kommt. Es wird im Wechsel und in der Ich-Form von Klaas erzählt, wie es ihm auf der Flucht ergangen ist. Dort hat er Trudi kennen und lieben gelernt. Seine Gefühle, Gedankengänge, sein Leiden, aber auch die Hoffnung kann man gut nachvollziehen kann. Er war im zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter und er und seine Kameraden mussten sehr viel erleiden. Im Wechsel wird in der Gegenwart berichtet, in der Roosje und Jo nach Erklärungen suchen. Klaas hat Zeit seines Lebens nie vom Krieg erzählt. Später kommt auch noch Trudi zu Wort, deren Leben alles andere als einfach war. Die Protagonisten sind sehr lebendig und authentisch dargestellt. Man merkt, dass die Autorin mit großer Begeisterung geschrieben hat. Viel Hintergrundinformationen erhält man zu dem geheimen Projekt Die Schwalbe I.
Fazit: eine gelungene Fortsetzung und keine leichte Lektüre mit viel Dramatik und Leid verbunden. Von mir gibt es 4,5 Sterne.
Die Tippfehler im Ebook wurden bereits behoben. Die korrigierte Fassung der Taschenbücher gibt es demnächst.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Auf diesen Schwabenkrimi von Jochen Bender bin ich schon sehr gespannt. Vielen Dank. Da meine Rezension zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, stelle ich euch das Buch kurz vor
Klappentext
Vor einem Weinberghäusle im Cannstatter Zuckerle wird eine Leiche gefunden, die Todesumstände sind rätselhaft. Hurlebaus und Walter, die beiden Kommissarek, finden heraus, dass es sich bei dem Opfer um einen Lehrer handelt. Kurze Zeit später wird eine Schülerin aus seiner Klasse vermisst. Ist Kiara in der Gewalt von Kidnappern oder Kinderschändern? Die Kommissare ermitteln in verschiedene Richtungen, bis ein Kollege des toten Lehrers in Verdacht gerät. Weitere Spuren führen zu an Wiedergeburt glaubende Mittelalter-Fans, die am Lagerfeuer Geister beschwören. Bei der turbulenten Suche nach dem Täter tauchen Hurlebaus und Walter in eine andere Welt ein, die so gar nicht dem entspricht, was ihnen Tag für Tag begegnet.
Meine #Rezension zu F. A. Cuisinier Picon und das entführte Wunderkind
Irène weilt gerade mit ihrem Mann Vincent Concort auch Picon genannt, auf einem Campingplatz, als ein Anruf ihrer Zwillingsschwester Madelaine sie erreicht. Madelines Sohn Albert wird vermisst. Picon ist schon ein Weilchen als Kommissar im Ruhestand, aber seine Spürnase ist geweckt. Erste Ermittlungen verlaufen im Sande. Dann versucht Picon sich in den Sohn hineinzuversetzen und geht zu der Hütte, in der Albert entführt wurde. Dort entdeckt Picon endlich eine heiße Spur. Werden sie Albert rechtzeitig finden?
Dies ist ein Kriminalroman von F.A Cuisinier. Hier wird Irènes Neffe entführt. Picon versucht alles, um ihn wieder zu finden. Anfangs geht er verschiedenen Spuren nach. Auch hier war die Geschichte in die Länge gezogen. Eine Spannung kam dadurch nicht auf. Es wurde etwas überzogen dargestellt Von mir gibt es 💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Meine Rezension zu F.A. Cuisinier Picon und das tote Mädchen von Stonehenge
Der Kommissar Vincent Concort auch Picon genannt, ist bereits im Ruhestand, als ihn ein Anruf seines ehemaligen Kollegen Georges Devereaux erreicht. In Stonehenge wurde ein französisches Mädchen tot aufgefunden wurde. Seine Frau Irène ist Gerichtsmedizinerin und lässt das Mädchen zur Obduktion nach Frankreich bringen. Dabei stellt sie fest, dass das Mädchen jahrelang in einem dunklen Gebäude gefangen gehalten und misshandelt wurde. Picon und seine Frau verfolgen jede noch so kleine Spur. Werden sie den Täter finden?
Dies ist ein Kriminalroman von F.A Cuisinier. Das Buch fängt mit dem Auffinden des jungen Mädchens an. Picon und seine Frau Irène suchen nach dem Täter. Dies gestaltet sich als sehr schwierig. Dabei wird die Geschichte in die Länge gezogen es ist sehr langatmig. Eine Spannung kam dadurch nicht auf. Für mich war die Geschichte an manchen Stellen unglaubwürdig. Das Ende nicht sehr realistisch. Von mir gibt es ⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst