Die Adventszeit hat sich Kater Socke anders vorgestellt. Statt gemütlich auf dem Fenstersims zu dösen, ist seine Spürnase gefragt, denn die sechsjährige Darja ist verschwunden. Und das alles wegen einem Hund. Hund Fiete lebt im Tierheim und würde so gerne bei der Kleinen einziehen. Doch das Schicksal hat andere Pläne und Darja läuft von zu Hause weg. Plötzlich ist die ganze Stadt auf der Suche. Werden sie Darja finden? Eine turbulente Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie mit 57 zauberhaften Illustrationen.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Katharina Fröhlich vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Katharina Fröhlich ist Sozialpädagogin, hat zwei Kinder und lebt mit ihrer Familie in Südhessen. Schon früh träumte sie sich in magische Welten, besonders wenn ihr die Realität zu laut und hektisch war. Die Länder in ihrer Phantasie und die Freunde zwischen den Buchseiten gaben ihr als Kind Orientierung, Sicherheit und Hoffnung. Genau das würde sie nun mit ihren Geschichten gerne anderen (jungen) Menschen vermitteln. Die echte Welt kann manchmal hart sein, da bieten Geschichten kleine Fluchten mit großen Abenteuern, nahbaren Held:innen und tiefgreifenden Entscheidungen. Katharina ist es wichtig, dass ihre jungen Held:innen wachsen dürfen: Kinder, die sich auch naiv, unüberlegt und egoistisch verhalten, stellen sich nach und nach ihren Herausforderungen. Wie im echten Leben ist nicht jede Entscheidung gut und nicht jede Figur stark und mutig. Die Autorin ist überzeugt, dass es Kinder und Jugendliche stärkt, Worte zu haben für Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch und Depression. Deshalb schreckt sie auch vor diesen Themen in ihren Büchern nicht zurück. Die altersgemäße Sprache, die Bilder und Gefühle beschreibt, nimmt die (jungen) Leser:innen ernst, ohne zu überfordern. Ihre Tätigkeit im pädagogischen Bereich findet sich auch im Schreiben der Autorin wieder. Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, Gut und Böse, um Entwicklung und Verantwortung. Themen also, die Katharina Fröhlich als essentielle Grundfragen der (jungen) Menschen ausgemacht hat, die sie ein Stück ihres Lebensweges begleiten durfte. Sie ist selbst gespannt, wie ihre eigene Entwicklung als Autorin wohl weitergehen wird.
Rosemary MacLaine erhält eine Einladung von Jane. Es ist wichtig, dass sie dort auftaucht, denn angeblich hat Jane ihr gut gehütetes Geheimnis entdeckt. Ihre Enkelin Addie begleitet sie. In Janes Wohnung treffen sie auf weitere Gäste, und es scheint, als hätte jeder von ihnen etwas zu verbergen. Plötzlich hören alle einen Schrei und entdecken, dass Jane ermordet worden ist. Rosemary und Addie sind überzeugt, dass der Täter unter den Anwesenden zu finden ist. Wegen eines heftigen Schneesturms kann zudem keine Hilfe gerufen werden.
Zunächst muss ich zugeben, dass ich Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hineinzufinden. Die große Anzahl an Charakteren war für mich anfangs verwirrend. Zum Glück hat mir das Personenverzeichnis auf der Innenseite des Covers dabei geholfen, den Überblick zu behalten. Nachdem Jane gestorben ist, übernehmen Rosemary, die von allen Mimi genannt wird, und ihre Enkelin Addie die Ermittlungen. Obwohl Mimi und Addie in letzter Zeit oft unterschiedlicher Meinung waren, wird ihre Beziehung wieder stärker. Die unterschiedlichen Charaktere bieten eine interessante Grundlage, da anscheinend jeder ein Geheimnis verbirgt. Dennoch plätschert die Geschichte häufig vor sich hin, und die Spannung bleibt aus. Die Theorien, die Mimi und Eddy entwickeln, haben mir dagegen gut gefallen. Ein weiterer Schwachpunkt war für mich der fehlende Humor in der Erzählung.
Fazit: Es handelt sich um einen soliden Kriminalroman, der in einer schönen Umgebung spielt, doch es mangelt ihm an dem nötigen Schwung und der Spannung, um vollends zu begeistern. Von mir gibt es 3,5 Sterne.
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Franziska Pabst wird beim Surfen von einem Motorboot angefahren – ein gezielter Angriff, bei dem sie nur knapp mit dem Leben davonkommt. Ihre Rettung verdankt sie der Journalistin Jette Johannsen, die den Vorfall beobachtet und sofort handelt. Bei einem Besuch in der Klinik erfährt Jette, dass Franziska allein lebt und kurz zuvor eine Eigenbedarfskündigung erhalten hat. Ihr Zuhause, ein heruntergekommenes Mehrfamilienhaus, steht vor der Sanierung – bis auf eine ältere Dame ist das Haus bereits leer. Der Eigentümer ist Heiner Breckwoldt, eine schillernde Figur der Sylter Immobilienwelt. Er ist bekannt für Luxussanierungen und fragwürdige Baugenehmigungen. Jettes journalistischer Instinkt ist geweckt und sie beginnt zu recherchieren. Als kurz darauf eine 17-jährige Schülerin spurlos verschwindet, die mit Breckwoldt zu einer Segeltour verabredet war, wird aus Neugier ein persönlicher Kreuzzug. Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Horst Hemer, der im Auftrag der Eltern ermittelt, nimmt sie die Spur auf. Doch Breckwoldt weiß sich zu schützen – und geht über Leichen, wenn es sein muss. Jette ahnt nicht, wie nah die Gefahr bereits ist. Wieder einmal braucht sie die Unterstützung ihres Ex-Mannes Falk Richter, dem Leiter der Sylter Polizei. Und erneut wird ihre zart entwickelte Beziehung auf eine harte Probe gestellt.
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Carolin Gerber hat genug davon, dass viele Verbrecher unbestraft davonkommen. Deshalb erstellt sie eine Liste von Personen, die ihrer Meinung nach den Tod verdienen. An erster Stelle steht ihr ungeliebter Schwager. Doch das Ganze gestaltet sich schwieriger als erwartet, und überraschenderweise hilft ihr das Schicksal. Ein Kommissar sucht ihre Nähe. Findet er ihr Geheimnis heraus, oder weshalb sollte er plötzlich Interesse an ihr zeigen?
Was für eine amüsante Geschichte. Von der ersten Seite an war ich sofort begeistert. Carolin hat eine Liste mit potenziellen Todeskandidaten erstellt, und ab diesem Moment nimmt die Handlung richtig Schwung auf. Aus Carolins Perspektive erzählt, konnte ich intensiv an ihren Gedanken und Handlungen teilnehmen. Es war faszinierend, in ihre Gedankenwelt einzutauchen und ihre Beweggründe nachzuvollziehen. Besonders gut gefallen hat mir, dass ich als Leser direkt angesprochen wurde. Es fühlte sich an, als wäre ich Teil der Geschichte. Der Schreibstil ist locker und voller Humor. Die kreativen Satzkreationen brachten mich immer wieder zum Schmunzeln, manchmal musste ich sogar laut lachen. Darüber hinaus ist das Buch nicht nur spannend, sondern es ist auch etwas fürs Herz.
Fazit: Was für ein außergewöhnlicher Kriminalroman. Ich bin total begeistert. Der humorvolle Schreibstil und die sympathische Protagonistin sorgten dafür, dass ich beim Lesen Mordsspaß hatte. Originell, humorvoll und spannend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Die forensische Expertin Dr. Sabine Yao wird von Kommissar Milan Hasanovic zu einem besonders herausfordernden Fall gerufen. Der als Pferderipper bekannte Täter tötet auf brutale Weise Pferde und es besteht die Befürchtung, dass er auch vor Menschen nicht halt macht. Darüber hinaus hat sie einen weiteren Fall zu bearbeiten, bei dem es um die Entdeckung von Leichenteilen geht, wobei vor allem die Identität der Opfer ermittelt werden muss.
Ich konnte erneut in die faszinierende und düstere Welt der Rechtsmedizin eintauchen. Diesmal untersucht das Team der BKA-Einheit Extremdelikte und die brillante Dr. Yao außergewöhnliche und spannende Fälle. Der neue Fall, in dem Leichenteile gefunden werden, verdeutlicht, wie tiefgehend die Ermittlungsarbeit im Bereich der Rechtsmedizin ist. Dr. Yao beweist ihr außergewöhnliches Talent und trägt mit ihren Erkenntnissen erheblich zum Fortschritt der Ermittlungen bei. Besonders fesselnd sind die Passagen, in denen wir als Leser einen Einblick in Dr. Yaos Vorgehensweise erhalten. Der Autor schildert die Abläufe sehr detailliert, sodass ich das Geschehen hautnah miterleben konnte. Allerdings ist die präzise Darlegung nicht unbedingt für jedermann geeignet. Zudem erhalten wir Einblicke in das Leben des Täters, wobei ich mir gewünscht hätte, noch tiefer in seine Persönlichkeit einzutauchen. Auch beim Pferderipper spielt Dr. Yao eine entscheidende Rolle bei der Aufklärung des Falles. Ihre Fähigkeiten und ihr unaufhörlicher Einsatz, alle Fälle zu lösen, machen sie zu einer wahren Expertin in ihrem Bereich.
Fazit: Der Spannungsbogen des Buches ist sehr gut aufgebaut. Dem Autor gelingt es, ungewöhnliche Todesfälle ins Licht zu rücken und dabei einen faszinierenden Einblick in die Rechtsmedizin und diesmal auch in die Tiermedizin zu gewähren. Trotz der oft sachlichen Darstellung der Inhalte hat dies meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Vielmehr bildet diese Mischung aus True-Crime, Fiktion und realen Begebenheiten einen gelungenen Mix, der mich sehr gut unterhalten hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Ein Munitionstransporter geht kurz nach seinem Verschwinden in Flammen auf. Der Fahrer? Tot in einer Waldhütte im Harz. Die Ladung? Nicht aufzufinden. In einem von völkischer Ideologie geprägten Ökodorf brennt ein Gebäude auf dem Hof des Bürgermeisters ab – der Verdacht fällt auf Umweltaktivisten. Stefan Blume ermittelt jedoch in einem anderen Fall: Ein Pharmaunternehmersohn soll für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich sein. Doch der Mann ist verschwunden. Währenddessen taucht Streicher, der Waldläufer, mit einer verletzten Frau auf und bittet Blume um Hilfe. Als Blume auf ein Reichsbürger-Netzwerk stößt, in das auch Angelika, eine Freundin von Katja, verwickelt zu sein scheint, erhält er einen Hilferuf von Katja. Ihm bleibt nur eine Wahl: sich den Verbrechern auszuliefern.
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Sibylle Baillon vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Sibylle Baillon wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren und lebt seit ihrem 24. Lebensjahr an der Côte d’Azur.
Alles begann 2015, als ihr Sohn sie aufforderte, nicht nur vom Schreiben zu träumen, sondern endlich den Schritt zu wagen. Also nutzte sie die Sommerferien, um ihren ersten historischen Roman Die zweite Braut zu schreiben. Er wurde auf Amazon und Thalia zum Bestseller.
Einer ihrer größten Erfolge war 1944 – Der letzte Schuss, ein Roman, der die packende Geschichte einer Flucht durch ganz Frankreich erzählt und an wahre Begebenheiten anlehnt. Es folgten viele weitere Romane, darunter hauptsächlich ganze Reihen, und bis heute hat sie über 30 Romane veröffentlicht.
Am liebsten schreibt sie bei Morgengrauen, direkt nach dem Aufstehen. Sie ist eine „Rauschschreiberin“ und fühlt sich ganz besonders in historischen Romanen, aber auch in Liebes- und Kriminalromanen zu Hause. Heute stellt sie ihre Bodensee-Saga vor, eine Trilogie, die beim Gmeiner-Verlag erschienen ist. Unter dem Pseudonym Sibilla Bellini wurde dort ebenfalls der erste Teil ihrer neuen Gardasee-Reihe veröffentlicht.
Carin hat von ihrem Onkel ein Haus auf der Schwäbischen Alb geerbt. Sie schließt Kontakt zu ihrer Nachbarin Lydia und bei einem Besuch auf der Alpaka-Farm öffnet sich Carin und teilt einige Einblicke in ihr Leben. Lydia arrangiert sofort ein Coaching bei Lotte auf Menorca, und Malte, der dort geschäftlich tätig ist, bietet ihr eine Mitfahrgelegenheit an. Malte präsentiert ihr eine Lebensweise, die sich stark von ihrer bisherigen unterscheidet, und bringt ihr Herz zum Schlagen. Was sie bei der Fahrt und beim Coaching auf Menorca erlebt, solltet ihr unbedingt selbst lesen.
Der zweite Teil spielt erneut teilweise auf Menorca. Carin ist von Selbstzweifeln und einem geringen Selbstwertgefühl geplagt und kämpft gegen die strengen und oft falschen Prägungen ihrer Erziehung an. Besonders berührend ist die Verbindung zwischen Carin und Malte, der in ihr ein großes Potenzial erkennt. Dank seiner Unterstützung und positiven Einstellung erlebt Carin eine unerwartete Leichtigkeit, die ihr Selbstbild und ihren Blick auf die Welt verändert. Auch Lotte spielt eine wesentliche Rolle in Carins Entwicklung, und es ist eine Freude, ihre Fortschritte zu verfolgen.
Fazit: Das Buch erzählt eine bewegende Geschichte. Es thematisiert unter anderem Selbstfindung und Selbstliebe sowie die negativen Auswirkungen falscher Erziehung. Mit viel Gefühl und Emotion hat die Autorin den richtigen Ton getroffen. Es regt zum Nachdenken an. Manchmal braucht man einfach einen anderen Blickwinkel. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐