Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Carola Christiansen, die ich persönlich auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt habe. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Liebe Helga, herzliche Dank für Deine Vorstellung!
Mein Name ist Carola Christiansen und ich wurde in Hamburg geboren.
Bevor ich (endlich) meine Liebe zur Schriftstellerei entdeckte, arbeitete ich viele Jahre in der Personaldisposition einer großen Fluggesellschaft. In der Zeit war ich Teil des Special Assistant Team für traumatisierte Fluggäste und Angehörige.
Eine Zeitlang lebte ich in Hongkong, Dänemark und Luxemburg, wo ich mich u.a. ehrenamtlich für Greenpeace engagierte.
Es zog mich immer wieder in die Ferne – und genauso sicher zurück an die Elbe. Doch vor kurzem durfte ich zwei wundervolle Recherchemonate in Venedig verbringen, dort fand ich eine zweite Heimat …
Bis November 2021 war ich drei Jahre lang Präsidentin der Mörderischen Schwestern, nun möchte ich mich wieder meinem Schreiben widmen.
Ich habe zwei abgeschlossene Krimis einer Serie veröffentlicht und ein Manuskript fertig, außerdem sind vier kriminelle Kurzgeschichten von mir in Anthologien erschienen. Eine Anthologie wurde von mir und meiner hervorragenden Kollegin Mareike Fröhlich zum 25jährigen Jubiläum der Mörderischen Schwestern herausgegeben.
Wenn ich nicht in Venedig bin oder anderswo unterwegs, lebe und schreibe ich in Hamburg Altona (und liebe meinen Kiez): Spannung made in Altona!
Seit Leonie auf der Welt ist, dreht sich Isabels Leben ausschließlich um ihre Tochter. Ganz vernarrt ist sie in die Kleine und würde sie am Liebsten nicht aus den Armen legen. Sehr zum Leidwesen ihres Mannes, aber auch alle anderen lässt sie nicht an sich ran. Eines Tages liegt Leonie nicht mehr in ihrem Stubenwagen. Isabel ist verzweifelt. Sie macht sich auf die Suche. Wird diese erfolgreich sein?
Wow, was für ein Debütroman ist hier Monika Lüthi gelungen. Obwohl er sehr ruhig erzählt wird, herrscht von Anfang an eine große Beklemmung. Die Autorin widmet sich einem Thema, das unter die Haut geht. Eine Entführung eines Kindes ist das Schlimmste, was man erleben kann. Die Emotionen und die Verzweiflung von Isabell sind die ganze Zeit spürbar. Sie wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer, auch wenn sie anfangs mit ihrer Fürsorge und Liebe übertrieben handelt. Marc wirkt dagegen distanziert. Unter anderem geht es hier auch um Vertrauen und Freundschaft. Das hat die Autorin sehr gut umgesetzt. Der ruhige und flüssige Schreibstil hat mich das Buch kaum aus der Hand legen lassen. Es hat mich derart in Bann gezogen und Gänsehaut beschert. Auch das Cover ist absolut gut gelungen und passt genau zur Geschichte Es wird in zwei Zeitebenen erzählt und das hält die Spannung hoch und gegen Ende kommt es zum großen Showdown.
Fazit: Ein ruhig erzählter Roman mit großer Spannung, aber auch Beklemmung, der mich voll und ganz überzeugt hat. Das Debüt ist großartig gelungen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com
Silvia Salomons Leidenschaft sind Grüne Männer, die sich an Kirchenportalen oder älteren Häusern befinden. Sie möchte die Kirche in Wildberg im Nordschwarzwald besuchen. Aus früheren Besuchen weiß sie, dass sich am Taufbecken ein Symbol befindet. Silvia entdeckt zwischen den Kirchenbänken eine Leiche und informiert umgehend die Polizei. Da sie sich am Tatort aufhält, ist sie erstmal verdächtig. Kurz darauf macht sie sich auf die Suche nach dem Täter und erhält Unterstützung von dem Journalisten HD. Dabei stoßen sie in ein Wespennest und geraten in Gefahr.
Dies ist der Debütkrimi von Helena Reinhardt und er ist ihr gut gelungen. Eine Leiche findet Silvia und sie ist neugierig und möchte den Fall lösen. Aber sie hat gerade auch Sorgen mit ihrer Freundin Anne, die unter Depressionen leidet. Bei den Recherchen stoßen Silvia und HD auf den Wiccakult voller geheimnisvoller Bräuche und tauchen tief in die Geschichte ein. Silvia ist mir sympathisch und die gemeinsame Suche mit HD gestaltet sich schwieriger als gedacht. Auch der kauzige Kommissar gefällt mir. Die Originalschauplätze rund um Nagold, Wildberg und Calw, die ich von meinen Radausflügen bestens kenne, sind sehr authentisch beschrieben. Das gleiche gilt für die Klosteranlagen in Wildberg und Hirsau. Ausführlich wird auch über die Grünen Männer berichtet. Auch wenn ich es sehr interessant fand, hatte ich dadurch das Gefühl, dass etwas Spannung verloren ging. Diese steigerte sich zum Ende des Buches, was mir sehr gut gefiel.
Fazit: Ein Krimi mit viel Lokalkolorit, mystisch und mit alten Bräuchen versehen und authentischen Charakteren. Man merkt dem Buch eine gute Recherche an. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Emons Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Fast zeitgleich verschwinden in der Jachenau mehrere Menschen und in Innsbruck werden in einem Studentenwohnheim zwei Mädchen vermisst. Alexa Jahn und ihr Kollege Florian Huber versuchen im Umfeld der Vermissten eine Spur zu finden. Das ist leichter gesagt als getan und Bernhard Krammer sieht in Österreich einen Zusammenhang zum deutschen Vermisstenfall. Auch erinnert er sich an einen alten Fall, der nie gelöst wurde. Inwischen haben Alexa und Florian eine erste Spur und begeben sich in Gefahr. Werden sie die Vermissten noch lebend auffinden?
Dies ist der zweite Grenzfall von Anna Schneider und er hat mich von Anfang an sehr gut unterhalten. Alexa erfährt ein lang gehegtes Geheimnis und ist erstmal völlig perplex, bevor der nächste Fall sie erreicht. Heftige Schneefälle erschweren die Suche nach den Vermissten. Mir gefallen Alexa und Bernhard gut. Sie sind eigen, aber haben Durchsetzungsvermögen und scheuen keine Gefahr. Die Zusammenarbeit mit ihrem Kollegen Florian gestaltet sich immer besser. Auch diesmal wird auf deutscher und österreichischer Seite ermittelt. Gleich zu Beginn nimmt die Handlung an Fahrt auf. Unter Zeitdruck und Anspannung wird den Ermittlern klar, dass es sich um einen gut organisierten Täter handelt. Die wortkargen Einwohner tragen nicht gerade zur Lösung bei. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Ein tolles Setting ist der Autorin gelungen. Die Atmosphäre der Berge, der heftige Schneefall und die authentische Beschreibungen sind gut ausgearbeitet. Ein hervorragender Erzählstil und die wechselnden Perpektiven tragen zu einem hohen Lesegenuss bei. Die Spannung wird hoch gehalten und zum Ende gibt es einen hochdramatischen Showdown. Was den Täter zu den Taten veranlasst hat, hat mich sehr überrascht. Davon lese ich zum ersten Mal und man merkt dem Buch an, dass gut recherchiert wurde.
Fazit: Ein spannender Krimi, der mich überzeugt hat und das offene Ende jetzt schon neugierig auf die Fortsetzung macht. Für mich war es ein kriminell gutes und starkes Lesevergnügen mit einem hervorragenden Erzählstil. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch den Horror-Thriller von Vincent Voss vorstellen
Amelie Fischer ist Professorin am Institut für Ethnologie in Hamburg und weiß alles über die dritte deutsche Polarexpedition 1878 zum Nordpol. Das denkt sie jedenfalls, bis ihr ein Dachbodenfund in die Hände gespielt wird. Nicht die Entdeckung einer eisfreien Passage, nicht die Erforschung des ewigen Eises war das eigentliche Ziel, sondern ein Schiff namens »Sirene« sicher ins Eis zu geleiten. Je mehr sie herausfindet, umso geheimnisvoller erscheint die Expedition in der Nachbetrachtung. Und als sie beschließt, selbst eine Gruppe von Wissenschaftlern in den Nord-Osten Grönlands zu führen, um die Sirene zu bergen, bringt sie ihr Leben in Gefahr
Heute möchte ich euch einen besonderen Roman von Christiane Fischer vorstellen.
Hier ist der Klappentext
Marie wittert den Durchbruch als Redakteurin. Dafür muss es ihr nur gelingen, den ehemaligen Spitzensportler Lars Franke zu einem Interview zu bewegen. Doch seit der Leichtathletik-Profi mit Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzt, verweigert er der Presse jeden Kontakt. Aufgeben war jedoch noch nie eine Stärke von Marie. So wählt sie einen ungewöhnlichen Weg, um mit Lars in Kontakt zu kommen. Dass dieser dabei auch ihr Herz berührt, war so nun wirklich nicht geplant.
Es beginnt eine emotionale Zeit, die neben Spannung und Aufregung auch tiefe Einblicke in das Leben eines Rollstuhlfahrers offenbart.
Magda Wild und ihr Team haben es diesmal mit einem Täter zu tun, der einen Mann getötet und eine Nachricht hinterlassen hat. Kurz hintereinander werden auf dieselbe Weise weitere Männer ermordert. Sie sind alle im gleichen Alter und wurden in Tanzkleidung aufgefunden. Es deutet darauf hin, dass jemand Rache an den sogenannten Gigolos nehmen will. Akribisch versuchen Magda und ihr Team den Täter zu finden und als sie ihm endlich näher kommen, überschlagen sich die Ereignisse.
Dies ist der vierte Teil der Mümling Krimireihe aus der Feder von Birgid Windisch. Es scheint diesmal sehr kompliziert zu sein. Gut, dass das Team harmoniert und zusammenarbeitet, ohne zu zicken. Immer mit dabei ist die Fellnase Fränzchen. Durch die Spaziergänge, die für Magda auch gleichzeitig zum Nachdenken des Falles anregen, lernt man die Gegend im Odenwald sehr gut kennen. Dabei trägt auch die bildhafte Sprache dazu. Es wird in mehreren Perspektiven erzählt, so wird man Zeuge der Taten, ohne zu ahnen, wer denn das Geschöpf ist. Hier tat ich mir ein klein wenig schwer mit dieser Form der Erzählung. Aber auch dieser Krimi hat mich wieder begeistert, da er interessante Ermittlungsarbeit und Spannung beinhaltet.
Fazit: Ein spannender Mümlingtalkrimi mit viel Lokalkolorit und einem Ende, das man so nicht erwarten würde. Bis zum Schluss bleibt unklar, wer der Täter ist.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Fenna Williams Auerbach vorstellen, die ich persönlich auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt habe. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Fenna Williams alias Auerbach & Auerbach Fenna wollte nie etwas anderes tun als lesen und schreiben und das Gelesene und Geschriebene mit Verve und Begeisterung weiter geben. Deshalb studierte sie zunächst an der FU Berlin alle die Fächer, denen sie seit frühester Jugend besonderes Interesse entgegen brachte und fügte später Kreatives Schreiben in all seinen Facetten in Seattle, London und an der Uni Cambridge hinzu.
Das Studium finanzierte sie als Studien-Reiseleiterin für den Deutsch-Britischen Jugendaustausch oder kommerzielle Reiseveranstalter. Ihre Reisen und Studienfahrten führten sie durch ganz Europa, in den Südpazifik, das südliche Afrika und Amerika, sowie später als Touristikassistentin auch in Länder wie Indien, Indonesien, den Oman oder Kuwait. Ihre denkwürdigsten Auslandsjobs waren Hundefängerin in Kanada, Airport-Agent in Houston und Lyon und Assistentin im Brass Rubbing Centre von Westminster Abbey, London.
Kein Wunder also, bei all der Weltenbummelei, dass Fenna am liebsten über das Reisen schreibt, wie in »Die Inselsammlerin«, ein Buch über zwölf Inseln, die ihr besonders am Herzen liegen, wie St. Helena im Südatlantik, auf der Napoleon die Jahre seiner Verbannung zubrachte, Jura in Schottland, auf der George Orwell sein »1984« schrieb oder Capri, Fennas Fels in der Lesebrandung. Fennas Schreibmotto für fiktionale Texte lautet: Krimis auf Reisen! Jeder Band ihrer Krimireihe um die Haushüterin und Übersetzerin Pippa Bolle, den Fenna unter dem Pseudonym Auerbach & Auerbach/Auerbach & Keller schreibt, spielt in einem anderen europäischen Land und an Orten, an denen Fenna sich zuhause fühlt: Berlin, Venedig, den englischen Cotswolds, den südfranzösischen Montagne Noir, auf der schottischen Halbinsel Kintyre ….
Fenna coacht Kolleginnen und Kollegen sowohl in Kleingruppen als auch in Einzelsitzungen und organisiert Schreibretreats und Schmökertage sowohl für andere AutorInnen, als auch für LeserInnen – die dabei ganz schnell zu Wiederholungstätern werden. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern e.V., im Syndikat, im Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen und Teil des Autorensofas.
Fenna bietet eigene Studienreisen zu speziellen Themengebieten an: Literatur und Wein in Venedig und Venetien, Whisky in Schottland und Shakespeare in Stratford-upon-Avon und London, immer aber zu Entspannung und Kreativität an inspirierenden (und kulinarisch günstigen) Plätzen der Welt. Fennas großen Leidenschaften sind neben dem Reisen und dem Schreiben, Shakespeare, Shakespeare, Shakespeare und ein gutes Glas Single Malt Whisky.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Fenna Williams Auerbach vorstellen, die ich persönlich auf der Frankfurter Buchmesse kennengelernt habe. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Fenna Williams alias Auerbach & Auerbach Fenna wollte nie etwas anderes tun als lesen und schreiben und das Gelesene und Geschriebene mit Verve und Begeisterung weiter geben. Deshalb studierte sie zunächst an der FU Berlin alle die Fächer, denen sie seit frühester Jugend besonderes Interesse entgegen brachte und fügte später Kreatives Schreiben in all seinen Facetten in Seattle, London und an der Uni Cambridge hinzu.
Das Studium finanzierte sie als Studien-Reiseleiterin für den Deutsch-Britischen Jugendaustausch oder kommerzielle Reiseveranstalter. Ihre Reisen und Studienfahrten führten sie durch ganz Europa, in den Südpazifik, das südliche Afrika und Amerika, sowie später als Touristikassistentin auch in Länder wie Indien, Indonesien, den Oman oder Kuwait. Ihre denkwürdigsten Auslandsjobs waren Hundefängerin in Kanada, Airport-Agent in Houston und Lyon und Assistentin im Brass Rubbing Centre von Westminster Abbey, London.
Kein Wunder also, bei all der Weltenbummelei, dass Fenna am liebsten über das Reisen schreibt, wie in »Die Inselsammlerin«, ein Buch über zwölf Inseln, die ihr besonders am Herzen liegen, wie St. Helena im Südatlantik, auf der Napoleon die Jahre seiner Verbannung zubrachte, Jura in Schottland, auf der George Orwell sein »1984« schrieb oder Capri, Fennas Fels in der Lesebrandung. Fennas Schreibmotto für fiktionale Texte lautet: Krimis auf Reisen! Jeder Band ihrer Krimireihe um die Haushüterin und Übersetzerin Pippa Bolle, den Fenna unter dem Pseudonym Auerbach & Auerbach/Auerbach & Keller schreibt, spielt in einem anderen europäischen Land und an Orten, an denen Fenna sich zuhause fühlt: Berlin, Venedig, den englischen Cotswolds, den südfranzösischen Montagne Noir, auf der schottischen Halbinsel Kintyre ….
Fenna coacht Kolleginnen und Kollegen sowohl in Kleingruppen als auch in Einzelsitzungen und organisiert Schreibretreats und Schmökertage sowohl für andere AutorInnen, als auch für LeserInnen – die dabei ganz schnell zu Wiederholungstätern werden. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern e.V., im Syndikat, im Verband deutscher Schriftsteller und Schriftstellerinnen und Teil des Autorensofas.
Fenna bietet eigene Studienreisen zu speziellen Themengebieten an: Literatur und Wein in Venedig und Venetien, Whisky in Schottland und Shakespeare in Stratford-upon-Avon und London, immer aber zu Entspannung und Kreativität an inspirierenden (und kulinarisch günstigen) Plätzen der Welt. Fennas großen Leidenschaften sind neben dem Reisen und dem Schreiben, Shakespeare, Shakespeare, Shakespeare und ein gutes Glas Single Malt Whisky.