Furore im bayerischen Krautdorf Dacklrain: Kriminalhauptkommissar Nick Hallinger ist der Appetit bei seinem Herbsturlaub gehörig vergangen. Während der Krautverkostung wird ein nackter Toter im Fass gefunden – ein Wellnessgast des Hotels Feixl. Die Verwirrung ist groß, als im Bottich auch noch ein Ring mit Kreuzsymbol auftaucht. Die begonnene Special-Feixl-Week droht im Mordschaos zu versinken. Und auch Rezeptionistin Lexi Bäumel hat eigentlich genug andere Sorgen, um sich in private Ermittlungen zu stürzen, aber beim Anblick der Leiche juckt es sie doch wieder in den Fingern. Dabei stößt sie auf ein Haus am Waldrand mit genau dem gleichen Kreuzsymbol. Was hat es mit der unheimlichen Frau am Fenster auf sich? Und wer ist der mysteriöse Kapuzenmann? Schon bald tappt Lexi in eine Falle und wird selbst zum Opfer …
Meine Rezension zu Stephanie Schuster Die Wunderfrauen
Luise Dahlmann hat ein schlechtes Gewissen, denn sie hat sich mit ihrer Tochter Josie gestritten. Ein gemeinsames Weihnachtsfest, auf das sie gehofft hat, findet nicht statt. Ihre hochschwangere Tochter zieht es vor, mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern Weihnachten in Berlin zu verbringen. Jetzt liegt Luises Hoffnung darauf, diesen Tag mit ihren besten Freundinnen zu verbringen. Aber auch Helga, Annabell und Marie haben so ihre eigenen Probleme. Wird es ein entspanntes Weihnachtsfest geben?
Dies ist der Abschluss der Wunderfrauen. Ich kenne keinen vorherigen Band und habe mich ehrlich gesagt, sehr schwergetan in die Geschichte zu kommen. Es gibt zwar Rückblicke auf einige Geschehnisse, diese waren mir aber nicht aussagekräftig genug. Aus wechselnden Perspektiven wird erzählt, was mir jedoch oft sehr sprunghaft vorkam. Es gibt zwar Rückblicke, ich konnte die Zusammenhänge nicht immer nachvollziehen. Die Freundinnen wollen das Weihnachtsfest bei Luise abhalten und jede hat so ihre eigene Geschichte. Annabel versucht einen Weihnachtsbaum zu ergattern und entdeckt dabei etwas Geheimnisvolles.
Fazit: Mich konnte dieses Buch nicht abholen. Es liegt wohl sicher daran, dass ich bisher nichts von den Wunderfrauen gelesen habe. Ich konnte aber auch keine weihnachtliche Stimmung feststellen. Von mir gibt es ⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Birgid Windisch Weißenstädter Two-Step
Magda Wild möchte mit ihrem Herbert ihren wohlverdienten Urlaub in ihrem neuen Wohnwagen am Weißenstädter See verbringen. Mit der Ruhe ist es vorbei, als ein Mann vermisst wird und ein Toter aus dem See geborgen wird. Gemeinsam mit der Wunsiedler Polizei finden sie heraus, dass der Täter perfide agiert. Werden sie den Vermissten noch lebend finden?
Ich bin ein großer Fan von der Ermittlerin Magda, ihrem Herbert und Team. Gemeinsam haben sie bisher alle Fälle aufgeklärt. Selbst im Urlaub werden sie mit Kriminellen aus ihrer Ruhe gerissen. Als sie unmittelbar selbst betroffen sind, ist schnelle Handlung gefragt. Es gestaltet sich schwierig, da der Täter schon über viele Jahre tätig sein muss, denn es werden rund um das Gebiet mehrere Menschen seit Jahren vermisst. Abwechselnd wird aus der Sicht des Mörders erzählt und ist hautnah dabei, warum er die Menschen entführt hat und was er mit ihnen anstellt. Er geht sehr gewieft vor und keiner ahnt, wer er sein könnte. Aber er hat nicht mit Magda und ihrem Team gerechnet.
Fazit: Dies ist wieder ein spannender Regionalkrimi mit sympathischen Charakteren und viel Lokalkolorit. Ich hatte wieder schöne Lesestunden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Dieses Buch ist anders als alles, was Sie bisher gelesen haben. Nicht, weil drei Autoren drei Helden in drei Thrillern auf drei irrwitzige Trips schicken. Sondern weil die drei Autoren dabei ihre Helden tauschen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Idee: Drei Novellen, wie sie, abgesehen von den Handlungen, unterschiedlicher nicht sein könnten. Mehr noch. Auf teils bizarre Weise werden die neuen Abenteuer der getauschten Heldinnen und Helden nicht nur mit den Geschichten aus ihren ‚Vorleben‘ sondern die Storys auch miteinander und bisweilen mit ihren realen Schöpfern verwoben. Klaus Maria Dechant konfrontiert Kai Blieseners Journalistin Emma Berg bei einer lebensgefährlichen Recherche mit Figuren seiner eigenen Krimis, Jo Schuttwolf schickt im Gegenzug Dechants Kommissarin Michaela Cordes Selbstfindungstrip durch Los Angeles. Und Kai Bliesener? Er lebt seine Liebe zu Quentin Tarantino und David Lynch aus, und führt Andy, Jo Schuttwolfs sexsüchtigen Werbetexter auf eine rasante Tour zwischen Tag und Traum. Und alles endet dort, wo die Idee entstand, am ANLEGER 511.
Meine Rezension zu Marie Sand Ein Kind namens Hoffnung
Elly Berger ist Köchin und bei der jüdischen Familie Sternberg unersetzlich. Die Zeiten sich schlecht. Der Krieg ist unabwendbar und die Familie Sternberg ist in Gefahr. Eines Tages werden die Eltern des kleinen Leons verhaftet und Elly flieht mit dem Jungen. Zuerst findet sie Obdach bei ihren Eltern, aber auch dort ist sie mit Leon nicht sicher. Auf ihrer Flucht lernt sie Stephan kennen. Ob er ihr und Leon eine neue Heimat bieten kann?
Sehr emotionsvoll beginnt das Buch und wir begleiten Elly auf ihrer Flucht mit dem kleinen Leon. Dieser ist erst sechs Jahre alt und wird schon früh seiner Kindlichkeit beraubt. Denunziation ist an der Tagesordnung. Den Widerstand gegen das damalige Regime nimmt Elly auf. Auch Elly muss sehr viel erleiden und die Arbeit wächst und wächst. Ihre Träume zerfallen. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit den Steinbergs haben beide nie aufgegeben. Wir erfahren, wie es den ihnen ergeht, welchen steinigen Weg sie beschreiten und wie der Hass der Bevölkerung zunimmt. Elly Berger ist eine mutige und starke Frau, die es sich zum Ziel gemacht hat, den kleinen Jungen zu retten und ihr eigenes Glück hinten anzustellen. Allerdings liegt Ellys Augenmerk nur auf Leon. Alle anderen treten in Schatten.
Fazit: Was für ein emotionales Buch ist hier der Autorin gelungen. Sie schildert die Ereignisse sehr bildlich und ihr Schreibstil hat mich gefesselt. Kaum zu glauben, dass es ihr Debütroman ist. Ich hatte von Anfang an mit ihnen gelitten, gebangt und gehofft. Das Buch hat mich tief berührt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Buchvorstellung Catherine Shepherd Düsteres Wasser
Er stößt dich in die Dunkelheit und dein Albtraum beginnt!
In einer dunklen Winternacht ertrinkt eine junge Frau im eiskalten Wasser. Rechtsmedizinerin Julia Schwarz geht zunächst davon aus, dass sie sich von einer Brücke in den Tod gestürzt hat, denn sie trägt einen Abschiedsbrief bei sich. Doch bei der Autopsie entdeckt Julia etwas an dem Leichnam, das zweifellos auf einen Mord hindeutet. Schlimmer noch, offenbar hat der Täter sein Opfer vor dem Tod gefoltert. In den nackten Fußsohlen der Frau stecken zahlreiche Glassplitter. Während Kriminalkommissar Florian Kessler den Mörder im Umfeld der Frau sucht, überrascht Julia einen Mann im rechtsmedizinischen Institut, als er die Tote aus dem Kühlfach holen will. Einen Mann, den sie kennt. Plötzlich ist nichts mehr, wie es scheint. Julia deckt den grausamen Plan eines Serienkillers auf und gerät dabei selbst in tödliche Gefahr …
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Corinna Kohfink vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Corinna Kohfink liebt es, mit der deutschen Sprache zu spielen, mit deren Hilfe fiktiven Figuren Leben einzuhauchen und dadurch Menschen zu berühren oder zum Nachdenken zu bringen. Für sie sind es nicht die großen Dramen mit verblüffenden oder gar verwirrenden Wendungen, die ein gutes Buch braucht, sondern eher das Teilhaben am Alltag der Protagonist*innen, das Dabei-Sein bei Lebensveränderungen und das Beobachten von persönlicher Entwicklung der Charaktere. Am liebsten würde sie ihre Figuren, die ihr beim Schreiben so sehr ans Herz wachsen, in der Wirklichkeit begrüßen. Meist verliebt sie sich derart, dass sie sich am Ende des Buches noch nicht verabschieden mag und ihren Heldinnen und Helden Gastauftritte in weiteren Romanen auf den Leib schreibt. Wenn Corinna Kohfink mit einer Tasse Cappuccino auf dem Schreibtisch und den Fingern auf der Tastatur die Blicke auf die Reutlinger Alb schweifen lässt, kommen ihr die besten Ideen zu Geschichten, die in ihrer Heimat beginnen und danach zuweilen in ferne Länder führen. Die Liebe zu den Menschen, zu ihren Emotionen und Reifungsprozessen ist es, was sie dazu bringt, sich immer wieder neue Handlungsverläufe auszudenken. Wenn sie in ihrer Freizeit nicht gerade mit ihrem Mann Heiko über ihre oder seine neuesten Buchprojekte diskutiert, streunert sie gern durch die Natur, gärtnert, liest Liebesromane, Krimis, Thriller und andere tolle Bücher oder sie lässt sich beim Musik-Hören mit Emotionen überschütten. Deutsche Singer-Songwriter*innen lassen ihr Herz besonders hoch schlagen. Und wenn dann noch ab und zu einer ihrer beiden erwachsenen Söhne zu Besuch kommt, ist ihr Glück perfekt.
Meine Rezension zu Dany R. Wood Nur Rita raste rasanter
Nicht nur Inge nervt Jupp mit ihren ständigen Führerscheinfragen, auch Käthe verlangt ihm einiges ab mit ihrer Frühstückspension. Dann bekommt er auch noch einen „Praktikanten“ vor die Nase gesetzt. Da ist es verständlich, dass sich Jupps Laune im Keller befindet. Kurz darauf wird der Dorfpolizist zu einem Verkehrsunfall gerufen. Im Schlepptau sein lästiger Praktikant. Ist es Fahrerflucht oder ein heimtückischer Mord?
Dies ist bereits der sechste Teil mit dem Dorfpolizisten Jupp Backes. Diesmal ist er nur genervt von seiner Frau, Schwiegermutter und dem neuen Kollegen. Er weist ihn auch gleich in seine Schranken. Schließlich braucht der neue ihm nicht in seine Karten zu blicken. Mit viel Wortwitz führt uns der Autor durch die Seiten. Jupp ist eigenbrötlerisch und Einfühlsamkeit wird bei ihm kleingeschrieben. Nicht einfach für seine Umwelt, aber trotzdem ist er liebenswert. Manchmal kommen auch seine guten Seiten an die Oberfläche. Käthe mag ich ja seit dem ersten Buch, genauso Inge. Meine Sympathie hat auch der sogenannte Praktikant Ole erreicht. Nicht einfach gestaltet sich die Aufklärung des Unfalls. Viele Verdächtige gibt es.
Fazit: Ich liebe diese Reihe und auch dieser Dorfkrimi hat meine Begeisterung entfacht. Mit Wortwitz, etwas saarländischem Dialekt (er hält sich in Grenzen) und sympathische Charaktere machen dieses Buch zu einem Lesegenuss. Was wirklich geschah, erfährt man erst ganz zum Schluss.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐ Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter https://helgasbuecherparadies.com/
Ein winziges Zucken im Mundwinkel, die kleinste Veränderung in der Pupille reichen ihr, um das wahre Ich eines Menschen zu „lesen“: Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz-Expertin, spezialisiert auf die geheimen Signale des menschlichen Körpers. Als Beraterin der Polizei hat sie schon etliche Gewaltverbrecher überführt.
Doch ausgerechnet als sie nach einer Operation mit den Folgen eines Gedächtnisverlustes zu kämpfen hat, wird sie mit dem schrecklichsten Fall ihrer Karriere konfrontiert: Eine bislang völlig unbescholtene Frau hat gestanden, ihre Familie bestialisch ermordet zu haben. Nur ihr kleiner Sohn Paul hat überlebt. Nach ihrem Geständnis gelingt der Mutter die Flucht aus dem Gefängnis. Ist sie auf der Suche nach ihrem Sohn, um ihre „Todesmission“ zu vollenden? Hannah Herbst hat nur das kurze Geständnis-Video, um die Mutter zu überführen und Paul zu retten. Das Problem: Die Mörderin auf dem Video ist Hannah selbst!
Er ‑ die Inkarnation des Bösen Sie ‑ eine selbstbewusste junge Frau Nur für einen Augenblick kreuzen sich ihre Wege ‑ doch diese Begegnung wird Judith zum Verhängnis.
Von einem Moment auf den anderen findet sich die Berliner Busfahrerin Judith in einem Albtraum wieder. Ihre Kollegin ist tot. Judith entdeckt sie ermordet in ihrer Wohnung. Der Täter scheint es aber auch auf Judith abgesehen zu haben und macht gnadenlos Jagd auf sie. Die Polizei sieht sich nicht in der Lage, Judith zu schützen, verdächtigt sie sogar. Als sie nur knapp einem Mordanschlag entgeht, gibt es für Judith nur noch einen Ausweg: Flucht. Doch der Verfolger ist ihr dicht auf den Fersen. Und er kennt nur ein Ziel: Judiths Tod.