Ich weiß nicht, wer mich nominiert hat, aber ganz herzlichen Dank, denn ich bin im Halbfinale des Radioplanet Berlin Award. Meine Freude ist riesig. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eure Stimme bekommen würde.
Meine Rezension zu Jutta Maria Herrmann Eine einzige Lüge
Marie unternimmt mit ihrem Ehemann Daniel eine Bergwanderung und ein Schneesturm überrascht beide. Sie wird gerettet, aber von Daniel fehlt jede Spur. Die Hoffnung gibt sie aber nicht auf. Dann trifft sie auf die schwangere Anne und bietet ihr an, in ihrer Einliegerwohnung einzuziehen. Anne nimmt das Angebot dankbar an, aber so ganz wohl fühlt sie sich nicht in Maries Nähe. Sie findet einiges mysteriös und fragt sich, wer ist Marie wirklich?
Wow, dieser Psychothriller hat es in sich. Es beginnt gleich dramatisch in den Bergen, als ein Schneesturm aufkommt und Daniel nicht mehr auftaucht. Dann begegnet Marie der schwangeren Anne und ein erster Verdacht kommt auf, was Marie denn wirklich bezweckt. Marie ist nicht gerade ein Sympathieträger, und im Laufe der Geschichte erkennt man die wahren Hintergründe. Anne ist Studentin, schwanger und permanent in Geldnot. Deshalb kam ihr das Angebot von Marie gerade recht. Durch die Perspektivenwechsel kann man sich in die verschiedenen Sichtweisen hineinversetzen und die kurzen Kapitel halten das Tempo hoch. Sehr spannend verläuft die Geschichte. Es gibt einige unerwartete Wendungen und am Ende kommt es zu einem grandiosen Showdown, der es in sich hat. Ich kann nur sagen: Eine einzige Lüge.
Fazit: Dieser Psychothriller hat mich von Anfang an in Atem gehalten. Ein wirklich gut durchdachter Plot zeichnet dieses Buch aus. Die Spannung ist von Anfang an hoch. So muss ein Psychothriller sein: spannend, packend, mitreißend und überraschend. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Buchvorstellung Ingrid Reidel und Patrizia Prudenzi Heu & Stroh
Wer kennt ihn nicht, den Duft von frischem Heu, das nach Sommerfrische und Urlaub riecht? Möchte man sich da nicht einfach hineinwerfen und wohlfühlen? Aber Vorsicht, könnte da die berühmte Nadel zu finden oder gar eine Leiche versteckt sein? Es ist bekanntlich nicht alles Stroh, was golden glänzt …
26 Mord(s)geschichten, die wohliges Gruseln mit Urlaubsfeeling versprechen. Garantiert allergiefrei – und mörderisch!
Mitwirkende sind folgende Autoren: Mathias Aicher, Sandra Åslund, Pupuze Berber, Susanne Brügmann, Carola Christiansen, Emerenz Ehrlich, Katharina Eigner, Daniela M. Hartinger, Johanna Huda, Hannelore Koch, Birgit Körner, Monja Luz, Ingrid Noll, Susanne Pohl, Patrizia Sabrina Prudenzi, Anja Puhane, Ingrid Reidel, Sabine Reins, Alex Roller, Regina Schleheck, Ilona Schmidt, Kathrin Stricker, Conny Vielain, Heike Wolpert, Lotte R. Wöss und Cécile Ziemons
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Lisa Deutschmann vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Danke für die Einladung, liebe Helga.
Im zarten Alter von acht Jahren habe ich meine erste kurze Geschichte niedergeschrieben und illustriert. Später habe ich studiert und eine wissenschaftliche Karriere eingeschlagen, bevor ich mich als Lektorin selbstständig gemacht und gleichzeitig mit dem Schreiben meines ersten Romans begonnen habe. Mein Erstlingswerk „Die Begleiterin“ wurde dank des damaligen Hypes um Shades of Grey sofort ein voller Erfolg, woraufhin ich noch zwei weitere Teile des Romans verfasst habe. In dieser Zeit entstanden auch ein Liebes- und ein Entwicklungsroman. Erst relativ spät habe ich damit begonnen, neben den Romanen auch Kurzgeschichten zu schreiben. Daraus ist 2021 das Kurzgeschichtenbuch „Mordende Frauen“ entstanden. Mit dem Roman „Der Pakt der Schwestern“ habe ich 2023 schließlich meinen ersten Thriller veröffentlicht. Wenn ich mal gerade nicht schreibe, lese oder fotografiere ich gern – letzteres am liebsten auf Reisen.
»Was glaubens, was hier los ist, wenn die Presse Wind davon kriegt?«
Wegen dem Golfclub ist Niederkaltenkirchen eh schon gespalten wie ein Holzscheit, aber jetzt liegt auch noch der Steckerlfischkönig höchstselbst und mausetot in der clubeigenen Spa-Landschaft. Der Franz ermittelt unter dubiosen Volksfestclans und golfenden Schickimickiarschlöchern, während seine Susi ganz andere Pläne hat: Sie kandidiert als Bürgermeisterin, was beim aktuellen Dorfoberhaupt hochgradig nervöse Zuckungen auslöst …
Nachdem ein sehr brutaler Mord an einer Frau in einer psychiatrischen Klinik begangen wurde, wird die Polizeipsychologin Caro Löwenstein zu den Ermittlungen unter der Leitung von Simon Berger hinzugezogen. Der Leiter der Anstalt weigert sich zur Mitarbeit und Caro soll für Befragungen in die Klinik ziehen. Sehr zum Missfallen von Berger. Dabei macht sie einige Entdeckungen und die Gefahr lauert auf sie.
Wow, was für ein Psychothriller. Von Anfang an herrscht Hochspannung, ohne dass diese abreißt. Dazu eine Anstalt, die mehr als gruselig erscheint. Caro muss sich behaupten, um beim LKA voranzukommen. Schweren Herzens zieht sie in die Kolonie ein, obwohl es ihr widerstrebt, dort zu übernachten. Dabei hätte ihre Tochter im Moment viel Aufmerksamkeit verdient. Auch Berger hat mit eigenen Dämonen zu kämpfen. Das macht die Charaktere sehr interessant. Der Fall gestaltet sich schwierig und sie kommen kaum einen Schritt weiter. In der Zwischenzeit mordet der Psychopath weiter. Wechselnde Perspektiven und Einblicke in die Vergangenheit gestalten das Ganze absolut spannend. Ich hatte zwar einen Verdacht, das hat meinem Lesegenus aber keineswegs geschmälert, denn sicher war ich mir bis zum Schluss nicht. Fazit: Dies ist ein äußerst gelungener Auftakt einer Reihe. Keine Langeweile kommt auf, sondern ein Ereignis jagt das andere. Sehr klug inszeniert und endet in einem großen Showdown. Es geht ganz schön zur Sache und ist nichts für schwache Nerven. Genau so muss ein Psychothriller sein: Voller Spannung und Dramatik, dabei gleichzeitig packend, mitreißend und überraschend. Von mir gibt es klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Ich habe meine Punkte bei Lesejury eingetauscht. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Ein Psychopath ermordet grausam und bestialisch Straftäter. Hauptkommissar van Almsick leitet die Sonderkommission Uriel. Kein leichtes ist es, denn der Psychopath mordet in immer kürzeren Abständen. Bei drei Freunden scheint die Freundschaft zu zerbrechen, als eine Wahrheit ans Licht kommt. Und auch unter der Mafia scheint nicht alles gut zu laufen. Die Soko hat alle Hände voll zu tun.
Das Buch beginnt gleich spannend und dramatisch. Es scheint, dass ein Psychopath Selbstjustiz an Straftäter verübt, die ungeschoren davon gekommen sind. Hier gibt es verschiedene Handlungsstränge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Die Kommissare sind ganz schön gefordert. Die Geschichte ist gut konstruiert und dem Autor ist es gelungen, auch ein spezielles Thema zu behandeln. Der Spannungsbogen ist durchgehend hoch und die kurzen Kapitel, sowie Perspektivenwechsel sorgen für gute Unterhaltung.
Fazit: Ein spannender Thriller mit verschiedenen Handlungssträngen haben mich in Atem gehalten und auch auf manche falsche Fährte geführt. Der Unterhaltungsfaktor ist hier hoch angesetzt. Das Ende war für mich stimmig. Sehr gute Charakterdarstellungen und ein spezielles Thema sorgten für einen rundum guten Lesegenuss. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Buchvorstellung Eva Völler Helle Tage, dunkle Schuld
Ruhrgebiet, 1948. Der Kriminalbeamte Carl Bruns arbeitet für die Abteilung Kapitalverbrechen im Essener Polizeipräsidium, nachdem er während der Nazizeit seinen Beruf nicht ausüben konnte. Im Zuge von Mordermittlungen erfährt er von einer grauenvollen Bluttat, die sich drei Jahre zuvor gegen Kriegsende ereignet hat. Während er dem flüchtigen Täter von damals nachspürt, geschehen weitere Morde. Erst allmählich erkennt Carl Bruns, dass sie Teile eines tödlichen Puzzles sind. Nicht nur er selbst gerät dabei ins Fadenkreuz des Mörders, sondern auch die Frau, die er liebt – die verwitwete Krankenschwester Anne, die verzweifelt an eine bessere Zukunft für sich und ihre Schwestern glaubt. Doch Anne hütet ein düsteres Geheimnis, von dem auch Carl nichts ahnt.
Meine Rezension zu Martina Bauer Mein Tod in der Sturmflut
Kaum ist Melissa dem Serienmörder Kristian Ried entkommen, verschwindet ihr geliebter Hund und sie wird bedroht. Kristian sitzt aber im Gefängnis. Wer trachtet ihr nach dem Leben?
Dies ist der zweite Teil der Küstenkrimis von Martina Bauer und ich empfehle unbedingt auch den ersten Teil zu lesen, um die Vorgänge besser zu verstehen. Melissa ist noch traumatisiert, aber so langsam bekommt sie ihr Leben in den Griff. Glücklich ist sie mit Axel und mit der Geschäftseröffnung des Wellenreiters erfüllt sie sich einen Traum. Dann wird sie erneut bedroht. Das Buch beginnt langsam und unaufgeregt und nimmt immer mehr an Fahrt auf. Bei manchen Szenen bekam ich Gänsehaut. Dann wird das Wetter schlechter und das Drama nimmt seinen Lauf. Dazu kommt, dass Melissa ein Geheimnis wahrt. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse. Auch wenn ich einen Verdacht hatte, hat das meinen Lesegenuss nicht geschmälert.
Fazit: Ein spannender Krimi mit düsterer Atmosphäre und guter Geschichte hat mich bestens unterhalten. Von mir gibt es Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.