Dieses Buch beinhaltet 26 Mord(s)Geschichten verschiedener Autorinnen und eines Autors. Hier wird mit List und Tücke gemordet und das mitten in Heu & Stroh. Manchmal trifft der Tod den falschen. Auch sollte Mann die Frau nicht zu kurz halten, denn Geiz zahlt sich nicht aus. Es geht unter anderem auch um Betrug, Verrat und Eifersucht.
Fazit: Die Geschichten sind originell, kurz und knackig, spannend und einige unvorhersehbar. Sie zeichnen sich auch unter einem guten und flüssigen Schreibstil aus. Es war mir ein großes Lesevergnügen. Wer kriminelle Kurzgeschichten mag, ist hier richtig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Jürgen Seibold Seine letzte Weihnachtsfeier
Dieses Buch enthält 8 Kurz-Krimis, die kriminell sind und rund um Weihnachten spielen. Ich sage nur, Rache ist süß und wer anderen eine Grube gräbt. Auch gibt es eine Geschichte, die jedes Jahr zu Weihnachten weniger Gäste zählt. Warum und wieso müsst ihr unbedingt selbst lesen.
Fazit: Acht Kurzkrimis sind hier enthalten, die eines gemeinsam haben. Sie sind originell, klug durchdacht und sehr unterhaltsam. Dazu kommt der schwarze Humor. Wer kurze und knackige Geschichten liebt, ist hier genau richtig. Auch hier hatte ich einen Mordsspaß beim Lesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Thorsten Sueße Ein Mord ist nicht genug
Kriminaloberkommissar Raffael Störtebecker und seine Kollegin Andrea Renner haben es mit einem Mord an einer jungen Frau zu tun. Sie wurde erdrosselt und ihre Haare wurden abrasiert. Zuletzt hatte sie sich in der rechten, als auch der linken Szene aufgehalten, sehr zum Missfallen ihres erfolgreichen Vaters. Kurz darauf gibt es weitere Todesfälle in der Familie. Übt der Täter Rache?
Kein leichter Fall für Störtebecker und Team. Von Beginn an ist es spannend. Als weitere Morde geschehen, ist zunächst zu klären, warum diese Menschen sterben mussten. Verdächtige gibt es einige. Mir war der Ermittler Störtebecker sympathisch. Es umgibt ihn hanseatische Kühle, aber auch etwas Humor ist vorhanden. Dazu die Story um Emil, die seine weiche Seite zeigt. Ganz eingelebt hat er sich immer noch nicht in Hannover. Andrea kann ich noch nicht so richtig einschätzen. Hier steht nicht die Ermittlerarbeit im Vordergrund, sondern was den Täter veranlasst hat, so zu agieren.
Fazit: Es ist ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit. Sehr interessante Geschichte mit geschickten Wendungen, sodass ich auf die falsche Spur geführt wurde. Die Charaktere sind vielseitig und authentisch. Hier geht es um Gier und Niederträchtigkeit. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Die 82-jährige Melli findet bei ihrem Spaziergang im Lainzer Tiergarten eine Leiche vor. Sie informiert die Polizei und da sie eine ehemalige Krimiautorin ist, ist ihre Neugier geweckt. Sehr zum Leidwesen des Chefinspektors Angermann. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und ermittelt auf ihre Weise. Weitere Morde geschehen und Melli lässt nicht locker, den Täter zu finden.
Melli ist alles andere als betagt mit ihren 82 Jahren. Sie kann das Ermitteln nicht lassen. Dabei hilft ihr ihre Freundin Elfi. Einen Verdächtigen hat sie auch schon. Leider war sie mir nicht sympathisch und auch die Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern. Allerdings war die bildhafte Sprache gut und ich konnte mir alles vorstellen. Das Altersheim, mit ihren Bewohnern, die das genaue Gegenteil von Melli sind, nämlich träge und teilnahmslos, währenddessen Melli vor recht fit ist und unternehmungslustig.
Fazit: Es ist ein Krimi, der in Wien spielt und mit einer neugierigen und aktiven älteren Dame bestückt ist. Mir hat ein wenig Spannung gefehlt. Von mir gibt es ⭐⭐⭐
Seit über einem Jahr gibt es in dem beschaulichen Klein-Freudenstadt keine ungeklärten Todesfälle mehr. Eigentlich eine gute Nachricht für alle Bewohner des Örtchens in der Uckermark, nur für Angela Merkel nicht. Sie sehnt sich nach dem Thrill der Ermittlung, denn nichts hatte der Rentnerin so viel Freude bereitet wie die Detektivarbeit. In ihrer Verzweiflung hat sich Angela ein neues Hobby gesucht, von dem sie allerdings noch nicht einmal ihrem Ehemann Achim erzählt hat. Die gebuchte Ostsee-Kreuzfahrt soll etwas Abwechslung verschaffen – und ganz nebenbei Erkenntnisse für ihr neues Hobby liefern. Denn Angela und ihre Begleiter machen nicht irgendeine Kreuzfahrt, sondern eine Krimi-Kreuzfahrt. Dementsprechend sind neben der Ex-Kanzlerin, Achim und dem geliebten Mops auch diverse Krimiautoren unterschiedlichster Couleur mit an Bord. Als jedoch kurz nach dem Auslaufen der Megastar des deutschen Thrillers unerwartet zu Tode kommt, läuft Angela zu neuer Höchstform auf.
Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Thomas J. Fraunhoffer vorstellen. Es freut mich, dass Du heute mein Gast bist.
Hallo, liebe Helga! Vielen Dank, dass du mich deinen Lesern vorstellst.
Mich gibt es als Krimiautor in doppelter Ausführung. Seit 2016 habe ich unter meinem Pseudonym Franz Hafermeyer beim Lübbe-Verlag sechs Augsburg-Krimis mit den Ermittlern Elsa Dorn und Sven Schäfer veröffentlicht.
Der neue Fall „Die Datschi-Connection“ ist brandaktuell am 1. Dezember 2023 erschienen.
Unter meinem Klarnamen Thomas J. Fraunhoffer schreibe ich weitere Krimis. So ist ebenfalls beim Lübbe-Verlag der Bodenseekrimi „Die Toten von Lindau“ erschienen und beim Droemer-Verlag bin ich mit einer Kurzgeschichte in der Weihnachtsanthologie „Winter, Weihrauch, Wasserleiche“ vertreten.
Vor kurzem habe ich die Rohfassung eines neuen Krimi für den Lübbe-Verlag abgeschlossen. Dieser wird auch unter meinem Klarnamen veröffentlicht werden. Weiteres dazu ist leider noch geheim.
Aktuell arbeite ich als Franz Hafermeyer an Band 7 der Augsburger Krimireihe.
Ich bin Jahrgang 1971 und arbeite seit über dreißig Jahren für die bayrische Polizei.
Ich lebe mit meiner Ehefrau, zwei Miniponys und der Krimikatze Lisbeth auf dem Land in der Nähe von Augsburg.
Hier ist die gesamte Reihe mit dem Dorfpolizisten Jupp Backes von Dany R. wood. Auf dem Foto fehlt Nur Gisela sang schöner, das habe ich als Ebook in der Leserunde bei LovelyBooks gelesen. So bin ich überhaupt auf den Autor gekommen. Wer es gerne etwas schräg und humorvoll mag, ist hier genau richtig.
Meine Rezension zu Dany R. Wood Nur Hilde küsste wilder
Jupp Backes hat alle Hände voll zu tun, denn als Dorfpolizist muss er für Ordnung beim Dorffest sorgen. Die Ex-Schlagersängerin Hilde Kaiser möchte ihr Comeback in Hirschweiler bei diesem Dorffest feiern. Kurz nach ihrem Auftritt werden ihre Eltern ermordet aufgefunden. Sie wird der Tat verdächtigt, aber Jupp glaubt nicht daran und ermittelt auf eigene Faust.
Endlich ist das neue Buch mit dem Dorfpolizisten Jupp Backes erschienen. Gleich zu Beginn geht es turbulent zu und er möchte beweisen, dass Hilde unschuldig ist. Zuständig ist eigentlich sein Freund Waldi vom LKA, aber wie gewohnt ermittelt die ganze Familie Backes. Auch hier bestechen wieder die Charaktere. Allen voran Käthe, an der ich meine liebe Freude hatte. Wandelt sich doch wieder sehr verliebt wie ein Teenager durchs Haus. Sehr zum Leidwesen von Jupp. Dieser birgt vor Inge ein Geheimnis, von dem er hofft, dass es seine liebe Frau nicht erfährt. Auch ist er ein Mann des alten Schlages. Seine eigenwilligen Nachforschungen haben mir wieder viel Freude bereitet. Das Finale ist genial, denn mit dieser Auflösung hatte ich nicht gerechnet.
Fazit: Mir hat das Buch wieder sehr gefallen. Ich hatte öfter ein Schmunzeln im Gesicht. Der lockere Schreibstil hat es mir angetan. Spannend, schräg, skurril und sehr unterhaltsam ist der siebte Fall. Ich hoffe, dass ich auf die Fortsetzung nicht so lange warten muss. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Meine Rezension zu Edith Niedieck und weiteren Autoren Kölner morden anders
Dieses Buch enthält 13 Kurzgeschichten, die allesamt kriminell sind und in Köln spielen. Ich hatte einen Mordsspaß beim Lesen, denn alle sind unterschiedlich. Angefangen von jemandem, der versucht eine Tat zu vertuschen, bis hin zum Eifersuchtsdrama und Giftmord. Auch gilt hier, wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Rache ist süß, ist ein weiteres Thema und man sollte auch niemals Bienen unterschätzen.
Fazit: Kurze, knackige, originelle, sowie spannende Krimis sind hier enthalten. Die Mischung macht es aus. Es sind unterschiedliche Geschichten, und eines haben sie gemeinsam. Sie sind fesselnd und haben mich in Bann gezogen, sodass ich alles um mich herum vergaß. Außerdem zeichnen sie sich durch einen guten und flüssigen Schreibstil aus. Für zwischendurch sehr gut geeignet. Wer Kurzgeschichten mag, ist hier genau richtig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Astrid Schilcher vorstellen. Es freut mich, dass Du heute mein Gast bist.
Ich bin gebürtige Grazerin und war schon immer ein Büchernarr. Schreiben und Sprache sind meine präferierten Ausdrucksformen, obwohl ich auch schon mal zum Pinsel greife. Generell bin ich recht vielseitig. Ich habe Volkswirtschaft studiert, führe mit meinem Mann ein Vertriebstrainings-Unternehmen, bin auch FH-Lekorin und natürlich leidenschaftliche Autorin. Nach zwei gesellschaftskritischen Romanen bewege ich mich aktuell im Krimigenre. Kürzlich ist mein 2. Graz-Krimi rund um Chefinspektor Sepp Semper und sein Team erschienen. Obwohl ich eher zielstrebig und rational-analytisch bin, habe ich zu Beginn eines neuen Krimis nur die Leiche vor Augen. Beim Schreiben spüre ich dann nach, wie es dazu gekommen ist. Meist kenne ich selbst erst so nach einem Drittel des Buches Täter und Motiv. Ich brauche eben, trotz aller Spock-Gene, das kreative Chaos zum Arbeiten. Und obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheint, haben mein Brotberuf und meine Autorentätigkeit einiges gemeinsam. Im Vertrieb wie als Autor braucht es Emotionen sowie gutes, fesselndes Storytelling. Außerdem sind gute Ermittler wie auch erfolgreiche Vertriebler darin geübt, Motive aufzudecken und Recherchen anzustellen. In meinen Krimis ist immer auch ein Schuss Gesellschaftskritik mitverpackt und ich tauche mit Vergnügen in die Charaktere und ihr Umfeld ein. So kann ich ungestraft meine Mordslust ausleben. Inspirationen liefern mir Musik, meine Laufrunden, Alltagsbeobachtungen und Reisen. Ich liebe das Meer, die Natur, Bewegung, Bücher, gutes Essen und meinen Mann, mit dem ich immer wieder gerne philosophische Diskussionen führen, da wir beide zum Spaß nebenbei gerade Political, Economic and Legal Philosophy studieren. https://instagram.com/sepp_semper?igshid=MzRlODBiNWFlZA==
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.