An einen Unfall glaubt der neue Hauptkommissar Patrick Köhler nicht, als er den Unfallort aufsucht, an dem acht Menschen einer Pilgergruppe ihr Leben verloren. Altötting, ein beschaulicher Ort in Bayern, wird unerwartet Schauplatz abscheulicher Verbrechen, denn unbekannte Täter kennen keine Gnade. In der Kommissarin Jana Jäger und dem pensionierten Kollegen Rosenek findet Köhler Mitstreiter, die seine Mord-These unterstützen. Bestätigt wird diese durch weitere Verbrechen, die in einem scheinbaren Zusammenhang stehen – bis auf einen Mord, der einfach nicht dazu passen will. Das Böse kehrt dort ein, wo Menschen Zuflucht zu Gott suchen. Das Team aus Altötting nimmt den Kampf gegen das Böse an.
Eine brutal zugerichtete Frau hängt in der Kuppel des Berliner Doms. Der LKA-Beamte Tom Babylon erkennt an ihrem Hals einen Schlüssel und glaubt, dass dies mit dem Verschwinden seiner kleinen Schwester vor vielen Jahren zusammenhängt. Unterstützung erhält er von der Psychologin Sita Johanns, die ihm helfen soll, den Fall aufzuklären. Es handelt sich offenbar um einen kniffligen Fall, und erste Hinweise führen zu seinem Freundeskreis, der ein Geheimnis verbirgt.
Die Geschichte beginnt sofort spannend und bleibt es bis zum Schluss, mit gelungenen Perspektivwechseln zwischen den Jahren 2017 und Erinnerungen an 1998. Tom Babylon, ein erfolgreicher Kommissar, zeichnet sich durch eine hohe Aufklärungsquote sowie zahlreiche Dienstaufsichtsbeschwerden aus. Er ist sehr motiviert, den Fall zu lösen. Seine persönliche Geschichte, vor allem die Suche nach seiner Schwester, verstärkt die Spannung. Sita, die ebenfalls dunkle Geheimnisse hat, ergänzt das Ganze. Der Mörder agiert äußerst brutal, was die Spannung weiter erhöht. Ein zusätzlicher Handlungsstrang in der Psychiatrie bringt zusätzliche Spannung und Abwechslung. Besonders interessant ist Klara, deren Rolle im Verlauf der Erzählung immer neue Fragen aufwirft.
Fazit: Von Beginn an ist die Spannung hoch und durchzieht das gesamte Buch wie ein roter Faden. Das Finale bietet einen packenden Höhepunkt, bei dem einige Fragen offenbleiben, die in einer Fortsetzung geklärt werden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
In diesem Buch berichtet der Autor von seiner Jugend in den 1970er Jahren. Seine Großmutter spielte dabei eine zentrale Rolle in seinem Leben. Von ihr erhielt er wertvolle Lehrstunden.
Mit großer Begeisterung habe ich dieses Buch gelesen. Es ist eine liebevolle Würdigung von Großmüttern sowie der sorglosen Ära, in der man mit einfachen Dingen zufrieden war. Es hat mich an die schönen und unkomplizierten Zeiten meiner eigenen Jugend erinnert. Nicht nur der Autor fand die Spiele und Sprüche seiner Oma lehrreich und witzig, sondern auch ich konnte ähnliche Erlebnisse nachfühlen. Sie verdeutlichen, dass ein Leben mit wenig Besitz dennoch von Glück und Zufriedenheit geprägt sein kann. Der humorvolle Schreibstil des Buches strahlt viel Glück aus. Die Beschreibungen des Schwarzwalds waren so anschaulich, dass ich fast das Gefühl hatte, erneut dort zu sein, da ich vor kurzem selbst Urlaub in der Region gemacht habe und viele Orte wiedererkannte. Es war ein Vergnügen, die Erinnerungen an frühere Zeiten aufzufrischen und die Gemeinsamkeiten zu meiner eigenen Kindheit zu entdecken.
Fazit: Es ist eine wundervolle Erinnerung an die guten alten Zeiten, an die Unbeschwertheit und das Glück, das wir damals erlebten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Chefinspektorin Edwina Teufel gönnt sich eine Auszeit am Gardasee und engagiert sich ehrenamtlich in einem Fundbüro. Eines Tages bringt ein Mann eine Schlange vorbei, und am darauffolgenden Tag ist er tot. Daraufhin wird Edwinas kriminalistische Neugier geweckt, und sie mischt sich in die Ermittlungen ein.
Edwina Teufel zweifelt an der Todesursache und nimmt Kontakt zu Commissario Adriano Alcesta auf. Der allerdings geht von einem natürlichen Tod aus. Anfangs zögert er, aber dann ordnet er doch eine Obduktion an und schließlich bittet er Edwina um Unterstützung und die Zusammenarbeit. Während ihrer Nachforschungen gerät Edwina selbst in Gefahr, was die Spannung etwas erhöht. Edwina hat ein hitziges Gemüt und wird deshalb auch Zornnatter genannt.
Fazit: Es ist ein Krimi, der mit dem Flair des Gardasees punktet und eine schöne Kulisse bildet. Die Charaktere sind gut getroffen und sympathisch. Das Buch lässt sich leicht lesen und die Handlung gut strukturiert. Besonders überrascht hat mich das Motiv, das ich so nicht erwartet hätte. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Skurril, originell und gärtnerisch wertvoll. Die Nachbarschaft in der Kleingartenanlage der drei Schrebergärtnerinnen Valentina, die Lerche und Friedl hat einen radikalen Verjüngungsschnitt erlebt. Partys und Partnerschaften, Business und Beziehungen wirbeln wild durcheinander, bis am Ende des Gartenjahres einer stirbt: und zwar der junge, attraktive Heilpraktiker Sebastian – angeblich an einem Bienenstich. Doch die drei Schrebergarten-Sherlocks glauben nicht an einen tragischen Unfall und forschen nach. Bei Kaffee, Kuchen und Gin stellen sie bald fest: Viel zu viele Menschen im Garten hatten ein Motiv, den jungen Mann loszuwerden.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Lily Winter vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Die Autorin, die unter dem Pseudonym Lily Winter schreibt, wurde in Indien geboren und wuchs zunächst in einem Waisenhaus auf. Glücklicherweise wurde sie irgendwann nach Deutschland adoptiert, wo sie nach wie vor mit ihrer Familie lebt. Sie liest gerne Liebesromane oder auch Fantasy und natürlich auch den ganzen Vampirkram. Die meisten Buchideen kommen ihr im Schlaf oder im Urlaub, vorzugsweise beides. Die Idee zu ihrem ersten Buch und dem Auftakt der Sommertrilogie „Gestern, Morgen, für immer?“ kam ihr wie ein Tagtraum vor. Im Geiste sah sie zwei Personen sich küssen und dann in verschiedene Züge steigen. Da sie dringend wissen wollte, wie es weiter geht, fing sie an, das Ganze aufzuschreiben.
Das Pseudonym Lily Winter wurde ihr übrigens von ihrer Freundin vorgeschlagen, die ihr versicherte, dass sie Bücher unter solch einem Namen ganz bestimmt eher kaufen würde.
Kaum ist Lukas Eisele aus seinem Urlaub zurückgekehrt, gibt es eine tote Frau. Eine Bewohnerin ist während der Kehrwoche die Kellertreppe hinuntergefallen. Handelt es sich um einen bedauerlichen Sturz oder möglicherweise um Mord? Gemeinsam mit seiner Kollegen Inga und Martin möchte er den Fall aufklären.
Dieser Krimi ist äußerst unterhaltsam und spielt in einer schwäbischen Gemeinde, in der der charmante Dialekt und das lokale Flair hervorstechen. Die Erzählung beginnt mit einem rätselhaften Sturz, der den Polizeiposten in Kleingrubenstetten vor ein echtes Rätsel stellt. Die Ermittlungen sind spannend, da es viele Verdächtige gibt. Doch wer ist tatsächlich verantwortlich und welches Motiv steckt dahinter? Polizeichef Böcker bringt immer wieder humorvolle Momente ein und sorgt mit seinen Missgeschicken für einige Lacher. Auch alltägliche Probleme, wie die kaputte Kaffeemaschine oder das defekte Auto, tragen zur Abrundung der Geschichte bei.
Fazit: Auch mit dem dritten Teil hat mich der Autor überzeugt. Es ist eine ideale Kombination aus Humor, Krimi und regionalem Flair. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, ist hier bestens aufgehoben. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Aufregung herrscht im Zoo, denn die Flamingos sind verschwunden. Die kleinen Wasserschweine Raul, Emmy und Tristan machen sich auf in das Abenteuer, um die Flamigos zu suchen, denn es macht die Runde, dass ein Raubtier gewütet haben soll.
Dieses Kinderbuch ist eine bezaubernde Geschichte, die aus der Sicht der Tiere erzählt wird. Die neugierigen Wasserschweine machen sich auf den Weg, um die Flamingos zu suchen, und erleben dabei spannende Abenteuer. Dabei treffen sie auf viele verschiedene Tiere, die alle ihre eigenen Besonderheiten haben. Besonders schön finde ich, dass die Tiere nicht nur neugierig sind, sondern auch lernen, was um sie herum passiert, und manchmal auch Hilfe benötigen. Das zeigt den kleinen Lesern, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Auch die kleinen nächtlichen Abenteuer, bei denen die Wasserschweine sich aus ihrem Gehege schleichen, sorgen für spannende Momente. Die Illustrationen von Anika Voigt sind wunderschön und helfen den Kindern, sich die Tiere und ihre Welt noch besser vorzustellen. Die Geschichte ist humorvoll und witzig. Ob sie allerdings schon ab 5 Jahren geeignet ist, mag ich zu bezweifeln. Es ist eher für Kinder, die bereits selbst lesen.
Fazit: Das Buch ist ein tolles Kinderbuch, das Spaß macht, lehrreich ist und die Fantasie anregt. Ich habe die drei Wasserschweine sofort ins Herz geschlossen und kann es jedem empfehlen, der nach einem schönen, unterhaltsamen und liebevoll gestalteten Kinderbuch sucht. Die Kombination aus tollen Illustrationen und einer spannenden Geschichte macht es zu einem echten Schatz für kleine Leserinnen und Leser. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke
Die drei kleinen Wasserschweine Emmy, Tristan und Raul leben im Zoo und sind auf der Suche nach neuen Abenteuern. Obwohl sie alles haben, was sie brauchen, sind sie neugierig, was außerhalb ihres Geheges passiert. Zuerst möchten sie sich jedoch einen Geburtstagswunsch erfüllen, für den sie eine Gegenleistung erbringen müssen. Im Anschluss begeben sie sich auf ihr Abenteuer.
Das große Abenteuer, das die Wasserschweine erleben, ist spannend und sie auf ihrer Entdeckungstour zu begleiten, gefiel mir sehr. Besonders schön finde ich, wie die Tiere dabei neue Freunde kennenlernen und wichtige Werte wie Mut, Freundschaft, Akzeptanz vermittelt werden. Die Raben, die eine eigene Sprache sprechen, fand ich besonders amüsant und einfallsreich. Das Buch ist außerdem wunderschön gestaltet, mit beeindruckenden Illustrationen von Anika Voigt.
Fazit: Die Mischung aus Spannung, Abenteuer und Humor macht das Lesen oder Vorlesen zu einem echten Vergnügen. Allerdings denke ich, dass es nicht für 5-Jährige geeignet ist. Für Kinder, die schon selbst lesen können, ist es perfekt. Ich denke, für jüngere Kinder ist es vor dem Einschlafen zu spannend oder zu heftig. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Dtv Verlag herzlich bedanke.
Die kleine Polizeidienststelle in Bad Reichenhall wird von einer Frau besucht, die ein Packerl am Ufer entdeckt hat. Am Fundort findet Carmen Bär zudem ein Handy, das verdächtige Unterhaltungen mit Männern enthält, als sie es öffnet. Seltsamerweise wurde jedoch keine Vermisstenanzeige für diese Frau erstattet.
Der Regionalkrimi spielt im wunderschönen Berchtesgadener Land und bietet eine tolle Kulisse, die durch die Bilder im Buch noch lebendiger erscheinen. Carmens Bär Ermittlungsmethoden sind außergewöhnlich und sorgen für einige amüsante Momente, besonders während ihrer Treffen mit den verdächtigen Männern.
Fazit: Das Buch ist ein etwas anderer Krimi, der mich gut unterhalten hat und durch seine Bergkulisse eine besondere Atmosphäre schafft. Das Hardcover gefällt mir sehr. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droste Verlag herzlich bedanke