
Rezension
Eine brutal zugerichtete Frau hĂ€ngt in der Kuppel des Berliner Doms. Der LKA-Beamte Tom Babylon erkennt an ihrem Hals einen SchlĂŒssel und glaubt, dass dies mit dem Verschwinden seiner kleinen Schwester vor vielen Jahren zusammenhĂ€ngt. UnterstĂŒtzung erhĂ€lt er von der Psychologin Sita Johanns, die ihm helfen soll, den Fall aufzuklĂ€ren. Es handelt sich offenbar um einen kniffligen Fall, und erste Hinweise fĂŒhren zu seinem Freundeskreis, der ein Geheimnis verbirgt.
Die Geschichte beginnt sofort spannend und bleibt es bis zum Schluss, mit gelungenen Perspektivwechseln zwischen den Jahren 2017 und Erinnerungen an 1998. Tom Babylon, ein erfolgreicher Kommissar, zeichnet sich durch eine hohe AufklÀrungsquote sowie zahlreiche Dienstaufsichtsbeschwerden aus. Er ist sehr motiviert, den Fall zu lösen. Seine persönliche Geschichte, vor allem die Suche nach seiner Schwester, verstÀrkt die Spannung.
Sita, die ebenfalls dunkle Geheimnisse hat, ergĂ€nzt das Ganze. Der Mörder agiert Ă€uĂerst brutal, was die Spannung weiter erhöht.
Ein zusÀtzlicher Handlungsstrang in der Psychiatrie bringt zusÀtzliche Spannung und Abwechslung. Besonders interessant ist Klara, deren Rolle im Verlauf der ErzÀhlung immer neue Fragen aufwirft.
Fazit: Von Beginn an ist die Spannung hoch und durchzieht das gesamte Buch wie ein roter Faden. Das Finale bietet einen packenden Höhepunkt, bei dem einige Fragen offenbleiben, die in einer Fortsetzung geklĂ€rt werden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere BĂŒcher von ihm.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und âââââ
Unbezahlte Werbung, da ich das Buch gewonnen habe