Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Claudia Mey vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Claudia Mey wurde am 20.August 1972 in Berlin geboren und wuchs dort mit ihren 2 älteren Brüdern behütet von ihren Eltern auf. Aber sie wuchs nicht nur in die Höhe sondern auch in die Breite. Sie machte den Realschulabschluss und erlernte danach den Beruf als Friseurin. Arbeitete viele Jahre als Angestellte/ Salonleiterin und machte sich dann 2008 mit ihrem eigenen Friseursalon C&M in Berlin/ Wilmersdorf selbstständig. Bis zu ihrem 43. Lebensjahr wog sie dann sagenhafte 138 kg bei 1,66m. Lebensgefährliche Krankheiten stellten sich ein, so konnte es nicht weiter gehen,die Arbeit fiel ihr immer schwerer. Claudia Mey nahm in 18 Monaten ohne Op und Qualen 71 kilo ab ,halbierte sich. 2016 berichtet das SZ Magazin in “ Wie meine Nachbarin 70 kilo abgenommen hat “ und der Berliner Kurier Titelseite einen Monat später in „Ich liebe halbe Sachen “ und einen Tag später „So klappt die Super Diät “ über sie. Daraufhin wurde sie 2018 zum SWR in die Sendung Nachtcafé „Von Vorsätzen und Rückschlägen “ eingeladen, ist heute noch in YouTube zu sehen. Danach kam die Idee ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, was aber nur mit der besten Freundin und Autorin Sabine Richling zu verwirklichen war.
Claudia Mey „Dick war gestern “ herrlich selbstironische Biografie/ Erfahrungsbericht wurde geschrieben um übergewichtige Personen zu motivieren es doch nochmal mit Willen und Stärke zu versuchen abzunehmen.
Buchtipp im November 2020 bei der Krankenkasse IKK BB Ernährungsexpertin Andrea Willgeroth und Bild der Frau online
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Zhara Herbst – Autorin vorstellen.
Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Zhara Herbst – das klingt zu schön, um nicht vielleicht ein Pseudonym zu sein. Ich bin Psychotherapeutin und Dozentin, gebürtige Rostockerin und dem Norden Deutschlands treu ergeben. Inzwischen lebe ich in Kiel und erfreue mich der Küste und der tollen Restaurants.
Wenn ich nicht arbeite, Klavier spiele oder boxe, sitze ich am Schreibtisch um zu schreiben … Als Jugendliche habe ich viel gelesen, am liebsten Kriminalromane und Thriller, und wurde im Laufe der Schulzeit auch zum kreativen Schreiben animiert. Während mir die Zeit zum Lesen heute oftmals fehlt, behielt ich das Schreiben bei, habe es als Ausgleich genutzt, es aber nie mit anderen geteilt – bis eine Freundin auf die Texte stieß. Sie und mein Partner begleiteten den Schreibprozess zum Manuskript meines ersten Romans „Sprottenblut“, das ich infolge ihres Drängen unabhängigen Testleser:innen vorlegte, mich aufgrund des Feedbacks zur Überarbeitung und schließlich zur Veröffentlichung entschloss. Da ich nicht für den Bedarf des Buchmarkts schreibe, fügt sich „Sprottenblut“ auch keinem klaren Genre ein. Die Geschichte hat sich im kreativen Prozess entwickelt. Es ist vor allem ein Spannungsroman, ein angethrillerter Kiel-Krimi, aber auch ein Entwicklungs- und Liebesroman. Ich mag Schubladen nicht. Man sucht in dem Roman vergebens nach Verfolgungsjagten und rasanter Action, denn meiner Meinung nach sind unsere Beziehungen, das Zwischenmenschliche, der spannende Moment. – Typisch Psychologin? Ja, vielleicht! – Wer zu meinem Buch greift, erfährt darin viel über die Protagonisten und ihre allzu menschlichen Versuche einen Alltag zu bewältigen, während es zu allem Überfluss auch noch eine verzwickte Mordserie zu lösen gilt … Das und den unerwarteten Genremix müssen meine Leser:innen mögen. Ich habe durch die Veröffentlichung viel über den Buchmarkt gelernt, bin dankbar und überwältigt von der Unterstützung so vieler lieber Menschen – so auch deiner, liebe Helga. Herzlichen Dank! – und werde solange mir der Spaß am Schreiben nicht verloren geht auch einen Folgeband veröffentlichen. Der ist nämlich längst in Arbeit und ich habe auch schon ein paar Ideen für weitere Bücher rund um meine Nebencharaktere – natürlich alle überhaupt nicht genrerein … Weitere Informationen, z.B. zu bevorstehenden Lesungen, zu den Schauplätzen des Buches oder zu mir als Autorin findet ihr auf meiner Homepage http://www.zhara-herbst.de https://www.facebook.com/ZharaHerbst/ https://instagram.com/zhara.herbst?utm_medium=copy_link
Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Anita Konstandin vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Anita Konstandin, Werbefachwirtin und lange Jahre freie Werbetexterin, lebt mit Mann und Hund im Raum Stuttgart, wo auch ihr neuester Krimi „Das Böse vergisst du nie“ spielt.
„Genau genommen spielt diese tragische Geschichte in Bad Cannstatt. Aber sie könnte sich auch sonstwo zugetragen haben; man braucht nur ein einsames Gartengebiet mit 17 Katzen und eine Buslinie zu einem Wald mit undurchdringlichem Dickicht.
Wie bei meinen beiden Vorgänger-Romanen habe ich auch hier eine Geschichte geschrieben, die mich bewegt, mich rührt. In diesem Fall geht es um Miriam und Norbert, ein Zwillingspaar, bei dem nur einer der beiden überleben durfte. Man fiebert mit diesem Menschen, hofft, dass er (in seinem Rachewahn) doch noch die Kurve kriegt. Doch es geschehen Fehler, die nicht mehr wiedergutgemacht werden können, und so muss man zusehen, wie sich das Geschehen konsequent in Richtung Untergang steigert. Der Verlag beschreibt den Krimi übrigens als bitterernst und gleichzeitig subtil humorvoll. Es gibt also auch Stellen, an denen man – erleichtert – lachen kann.“
Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Ingrid Reidel vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Vita:
Die in Weinheim geborene Autorin ist in einem kleinen Dorf am Rande des Odenwaldes aufgewachsen. Dort war ihr Vater als Dorfschullehrer tätig, wo er – damals noch vor dem Schulhausofen – Sagen und Märchen aus der Gegend erzählte. Als kleines Mädchen war die Autorin oft dabei und lauschte den Geschichten, aus denen sie später eigene entwickelte. 1980 trat sie in die pädagogischen Fußstapfen ihres Vaters und wurde Erzieherin. In diesem Beruf arbeitete sie zwanzig Jahre, wobei sie Theaterstücke für Kinder entwickelte und kleine Kinderbücher verfasste. 1999 folgte eine weitere Berufsausbildung zur Mediengestalterin.
2012 begann sie ein Online-Studium: Autorin werden und verlegte sich auf die Sparte Krimikurzgeschichten sowie auf Short-Storys im humoristischen Bereich. Besonders bekannt wurde sie durch ihren skurrilen schwarzen Humor. Die Autorin wurde mehrmals ausgezeichnet. Sie stand auf der Shortlist der Wiener Kriminacht, war im Finale der Art Experience in Baden bei Wien und gewann den Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und den Bloody Maries. Sie mag klassische Musik und Konfekt und liebt es, in die entlegensten Ecken zu reisen, auch wenn sie direkt vor der Haustür liegen, denn wie sie selbst sagt, gibt es überall noch etwas zu entdecken. Ingrid Reidel ist Mutter einer Tochter und wohnt mit ihrem Partner in einem alten Anwesen in Weinheim.
Heute möchte ich euch die sympathische Autorin @Ruth Edelmann-Amrhein vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Im Juni 1958 erblickte ich in Reutlingen das Licht der Welt. Schon als kleines Kind liebte ich es, wenn mir meine Mutter Märchen vorlas, was sie lange mit Hingabe tat. Als die ersten Märchenschallplatten auf den Markt kamen, lösten sie Mutters warme Stimme ab. Noch heute erinnere ich mich an die Gänsehaut, die mir die Stimme des vermummten Reiters über den Rücken jagte, als er der Kutsche von Frau Gräfin im finsteren Wald begegnete. Vom Kutscher nach seinem Namen befragt antwortete er: Rübezahl. Dann lachte er hallend und ich saß da und lauschte, während meine Fantasie mit der fliehenden Kutsche dahinflog. Herrlich war das. Später, als ich lesen konnte, war ich nur noch selten ohne Buch anzutreffen. Heute wundert es mich selbst, dass ich zum eigenen Schreiben erst in meiner zweiten Lebenshälfte gefunden habe. Nach einem Schreibwettbewerb der Zeitschrift emotion im Jahr 2010, bei dem über 700 Geschichten eingereicht wurden, war mir das Glück einer Veröffentlichung im Deutschen Taschenbuchverlag vergönnt. Die Geschichte hieß Wie ich zu meinem Mann fand. Wie ich tatsächlich nach einigen Hindernissen zu meinem (zweiten) Mann fand, wird in dieser Geschichte erzählt. Etwa ab diesem Zeitpunkt hat mich die Schreibleidenschaft erfasst. Inzwischen sind Kurzkrimis in mehreren Anthologien der Mörderischen Schwestern, deren Mitglied ich bin, im Wellhöfer Verlag Mannheim und im Silberburg Verlag Tübingen erschienen. Beim Literaturpreis der Grassauer Deichelbohrer 2019 schaffte es meine Geschichte Zimmer 69 in die Anthologie Nähe. Im Frühjahr 2021 erschien im Rahmen der Booksnacks-Kurzgeschichtenreihe meine Geschichte Das letzte Geschenk und im August 2021 durfte ich mich über die Veröffentlichung meines ersten Romans Theodora und der Engel des Todes im Verlag Oertel + Spörer Reutlingen, freuen. Beruflich hatte ich es immer mehr mit Zahlen als mit Buchstaben zu tun. Unmittelbar nach meiner Ausbildung zur Bankkauffrau in Bad Urach zog es mich für einige Jahre nach Berlin. Dort war ich an der Bank für Handel und Industrie tätig. Zurückgekehrt ins Ländle, führte mich mein Weg zunächst nach Stuttgart, wo meine beiden Söhne das Licht der Welt erblickten, dann nach Filderstadt und schließlich ins schöne Aichtal, wo ich seit dem Jahr 2007 zusammen mit meinem Mann lebe. Ich liebe meine schwäbische Heimat, die Mundart und das Viertele und seit einigen Jahren nun auch ganz besonders das Schreiben. Vielen Dank liebe Helga, dass ich mich auf Deiner Seite vorstellen durfte.
Und ihre Lesungstermine möchte ich euch nicht vorenthalten. Lesungstermine:
Buchpremierenlesung Mittwoch, 01. Dezember 2021 Stadtbibliothek Reutlingen Donnerstag, 03. Februar 2022 Buchhandlung „Bunter Bücherladen“ Filderstadt-Bernhausen Freitag, 18. Februar 2022 Buchhandlung „Im Roten Haus“ Nürtingen Das Foto wurde von der Buchhändlerin Julia Klingel aus der Bücherscheune Aichtal gefertigt.
Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Christine Zilinski vorstellen.
Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Deine Vorstellung Kennt ihr das, wenn ihr in euch einen Drang verspürt, unbedingt… dieses Bild malen zu müssen? Dieses verrückte Bauprojekt zu gestalten? Endlich dieses Musikinstrument zu lernen? Oder, in meinem Fall: Endlich diese Bücher zu schreiben?
Wie wahrscheinlich die meisten Autoren fasziniert mich Sprache schon von Kindesbeinen an. In der Schulzeit fing ich an, kleinere Geschichten und Glossen zu schreiben. Nichts Großes, zugegeben, aber irgendwie… hat das den Samen gepflanzt.
Nach Abitur und Studium – Ernährungswissenschaften hat so gar nichts mit einem Autorendasein zu tun – habe ich meinen Weg in die Verlagswelt gefunden. Seit 10 Jahren arbeite ich als Medizinjournalistin und habe vorwiegend mit fachlichen Texten zu tun.
Wo soll jetzt aber meine Fantasie bitteschön raus? Natürlich in meinen eigenen Büchern! Vor 7 Jahren habe ich es gewagt, „noch so ein“ Buch auf den Markt zu werfen – und ich lebe noch. Es war eine große Angst von mir, schändlichsten Müll zu produzieren, dessentwegen mich die paar Leser mit digitalen Fackeln würden vertreiben wollen. Aber nein. Irgendwie kam mein erstes Buch an. Und mein zweites. Und mein drittes. Und jetzt mein viertes. Das freut mich über die Maßen und lässt mich weitermachen – auch wenn ich seit 2 Jahren Mutter eines kleinen Wirbelwindes bin, der meine Zeit doch arg in Anspruch nimmt. Aber trotzdem: die Liebe zur Sprache (oh ja, ich weiß wie abgedroschen das klingt) ist mächtig und will zu Papier gebracht werden.
Und mit Charlotte Bienert als meiner Protagonistin habe ich eine Hobby-Detektivin eingeführt, die mit mir gemeinsam reift, sich entwickelt, und sich den Ängsten, Problemen und Widrigkeiten des Lebens stellt. Ach ja, sie klärt nebenbei auch noch verzwickte Morde auf – mit einem gar nicht so unattraktiven Kommissar, wohlbemerkt.
Vor ein paar Monaten habe ich ein weiteres Herzens-Projekt ins Leben gerufen, gemeinsam mit einem befreundeten Kollegen: Jaschinski – der Wohlfühlpodcast. Auch diesen Schritt habe ich – trotz Ängsten vor dem ultimativen Gesichtsverlust – gewagt und bis heute nicht bereut. Denn im Podcast kann ich mich nicht nur austippen, sondern aussprechen – und dabei so lebenswichtige Themen wie Selbstwert, Selbstbewusstsein, Ängste, Selbstzweifel und vieles mehr thematisieren.
Wer mehr über mich, meine Bücher oder den Podcast erfahren möchte, ist sehr herzlich eingeladen, hier herumzustöbern:
Vielen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung mit Charlotte Bienert und wünsche dir weiterhin viel Erfolg.
Heute möchte ich euch den sympathischen Autor Rainer Weidlinger – Autor vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist und wir dich näher kennenlernen dürfen.
Autor Rainer Weidlinger wurde am 16. Jänner 1970 in Schärding am Inn / Österreich geboren. Glücklich aufgewachsen, geprägt durch das bäuerliche Milieu am Land und durch die kleinstädtische Struktur seiner Heimatstadt. Keine Flucht, aber sein Ziel die Großstadt. Wien. Neben seiner Tätigkeit als Diplompädagoge Regie und Drehbuch. Viele Kurzfilme, zwei Langspielfilme. 2014 Gewinner des bekannten Carl Mayer-Drehbuchpreises in Graz / Österreich mit ´Reise nach Mond´, einem Coming-of-age-Drama. Der Entwicklung eines Drehbuchs entsprang die Idee, diese Geschichte in Romanform zu erzählen. BÖSE GUTE ZEIT ist entstanden.
Alleinstellungsmerkmal Es gibt viele Krimis und Thriller, die in einem abgelegenen Dorf in den Alpen spielen. Eine deutliche Abgrenzung zu diesen Romanen besteht neben dem Plot im Schreibstil des Autors. Vom Drehbuch geprägt ist die verknappte Sprache, die abgerissenen Sätze, die immer auf den Punkt gesetzten Dialoge, das sehr hohe Tempo der Erzählweise, die eindringlichen Bilder, die dramatischen Wendungen und das szenische Erleben in einem kaltgrauen Setting. Pures Kopfkino.
Vielen Dank für die interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und hoffe auch baldigen Nachschub eines Buches. Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com
Heute möchte ich euch den sympathischen Autor Andreas Russenberger vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Deine Vorstellung Ich habe meinen ersten Roman im zarten Alter von 50 Jahren veröffentlicht und mir damit gleich selbst ein schönes Geburtstagsgeschenk gemacht. Mittlerweile sind zwei weitere Bücher erschienen und das Vierte in Vorbereitung. Ich bin beim deutschen Gmeiner-Verlag unter Vertrag. Ursprünglich habe ich in Zürich Geschichte und Politologie studiert und habe anschließend rund 20 Jahre bei einem internationalen Finanzkonzern gearbeitet. Dort konnte ich die ganze Welt bereisen und viele Kulturen kennenlernen. So habe ich in Amerika, Europa und Asien gearbeitet. Frei nach dem Motto „Mit Würde kommt Bürde“ war mein Terminkalender schlussendlich ein Jahr im Voraus mit Managementmeetings durchgebucht. Irgendwann ist dann der Entschluss gereift, mehr Zeit für mich zu haben, nochmals etwas Neues zu beginnen und zwei Kindheitswünsche zu erfüllen – das Schreiben und Triathlon Wettkämpfe. Beides mache ich seither mit viel Freude. Sein eigenes Buch auf der Bestsellerliste zu sehen oder bei einem Ironman ins Ziel zu laufen, macht alle Mühen vergessen! Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Leserinnen und Lesern bedanken – erst sie machen meine Bücher lebendig!
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Monika Lüthi vorstellen. Vielen Dank, dass du heute mein Gast bist.
Wer ich damals war Kennst du »Monika« von den fidelen Mölltalern? Das war eines der Lieblingslieder meiner Eltern. Jegliche Behauptungen über einen Zusammenhang zwischen dem Lied und meinem Namen weisen sie aber von sich. Mit volkstümlicher Musik in den Ohren und dem Geruch von Stall in der Nase wuchs ich in einem winzigen Dorf in der Nähe von Freiburg im Üechtland auf. Wo wir wohnten, gab es außer dem Blick auf die Alpen nicht viel zu sehen und noch weniger zu tun. Sobald ich lesen konnte, änderte sich das. Der Tag hatte zu wenig Stunden für all die Bücher, die ich verschlang.
Wie ich zum Schreiben kam Erst in der Pubertät keimte in mir der Wunsch auf, einmal ein Buch von mir in der Stauffacher Buchhandlung in der Berner Neuengasse zu sehen, am liebsten im Bestsellerregal. Davon angetrieben schrieb ich mit 16 meinen ersten Roman – sofern man ein 120-seitiges, handschriftliches Dokument so nennen darf. Während meine Klassenkameraden ins Schwimmbad gingen, verbrachte ich die Sommerferien damit, meine Notizen auf den Computer zu übertragen. Die Geschichte hat es geschafft, fünf Festplatten zu überleben, und liegt nun im Ordner »Abfalleimer für Literatur«, in bester Gesellschaft mit zahlreichen Gedichten, Kurzgeschichten, und einem weiteren Roman. Nichts war gut genug. Beim Wechsel ans Gymnasium verlor ich die Freude am Schreiben und begrub die Idee vom Autorinnendasein, nachdem mir mein Deutschlehrer davon abgeraten hatte, mich als Maturaarbeit an ein Buchprojekt zu wagen. Ich entdeckte andere Hobbys: Sport und Sprachen. Erst während der Schwangerschaft mit meiner ersten Tochter und der damit verbundenen hormonellen Demenz realisierte ich, dass ich statt Spanischvokabeln zu pauken und wieder zu vergessen, genausogut einen Roman schreiben könnte. Da hätte man wenigstens etwas, das bleibt. Im Jahr 2016 fing ich wieder mit dem Schreiben an und hörte nicht mehr auf.
Warum ich schreibe In erster Linie schreibe ich, weil es mir Spaß macht, Geschichten wachsen zu sehen. Ich liebe es, wenn eine Idee sprießt und in meinem Kopf Gestalt annimmt, wie sie darin herumgeistert und sich zu einer Geschichte entwickelt. Ich liebe es, alles runterzuschreiben und innerhalb kürzester Zeit einen ersten Entwurf fertig zu haben. Am meisten liebe ich es, an einem Text zu feilen, ihn immer besser zu machen, sodass ich manchmal gar nicht weiß, wann ich damit aufhören soll. Manchmal ist das Schreiben ein Vorwand, Zeit für mich zu stehlen, mich mit einem Cappuccino und einem Früchtebrötchen ganz hinten in die Ecke meines Lieblingscafés zu setzen. Wenn ich loslege, ist meine Tasse immer leer und der Teller voller Brotkrümel, weil ich vor dem Schreiben in Windeseile alles austrinke und aufesse. Dann stecke ich die Ohrenstöpsel rein und versinke in meinen Geschichten. Im letzten Jahr ist ein weiteres Motiv hinzugekommen: Ich will nicht mehr nur für mich schreiben, sondern auch gelesen werden. Ich will dich mit meinen Geschichten mitreißen, überraschen und in eine andere Welt entführen.
Was ich schreibe Meine Geschichten handeln von Frauen, die mitten im Leben stehen und mit ihrer größten Herausforderung konfrontiert werden. Es geht um Erfahrungen jenseits des Alltags, die sie an ihre Grenzen bringen, und um Geheimnisse, die sich Stück für Stück entblättern. Ich schreibe über Ängste, Schicksalsschläge und Verrat, aber auch über Liebe und Vergebung. Meine Geschichten sind knackig und bringen es auf den Punkt. Es gibt keine seitenlangen Beschreibungen, wie die Figuren aussehen, keinen erzwungenen Humor oder ewig lange Kennenlerndialoge. Dafür erwarten dich überraschende Wendungen, Drama und Spannung. Es sind genau die Geschichten, die ich selbst gerne lesen würde.
Wer ich heute bin Mittlerweile lebe ich nicht mehr auf dem Land, sondern in der Schweizer Hauptstadt, in Bern. Ich liebe Ordnung über alles, bin aber selber extrem unordentlich. Mein Mann, der gar nicht mein Mann ist, weil wir nie geheiratet haben, kann ein Lied davon singen. Ich setze mich abends nach 20:00 Uhr lieber an den Schreibtisch und arbeite an meinen Romanen, als dass ich die Küche aufräume. Die Zeit ist, seit wir zwei Kinder haben, knapper geworden. Trotzdem schreibe ich von Jahr zu Jahr mehr. Das Geheimnis heißt Routine, ein gekündigtes Fernsehabonnement und weniger Schlaf. Nach jahrelangem Hadern und der Überzeugung, meine Bücher seien nicht gut genug, werfe ich nun alle Bedenken über Bord, stecke die Selbstzweifel in eine Schublade und wage mit meinen Geschichten den Schritt an die Öffentlichkeit.
Liebe Monika, ich danke dir für die sehr interessanten Einblicke in dein Autorenleben und wünsche dir viel Erfolg mit deinen Büchern. Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter http://www.helgasbuecherparadies.com
Ich hatte heute einen wunderschönen Nachmittag mit der Autorin Linda Graze verbracht. Sie ist eine unheimlich sympathische Frau und wir beide haben uns gleich sehr gut verstanden. Dabei habe ich außerdem viel über das Autorenleben und viele interessante Details erfahren. Vielen Dank für diesen wunderbaren Nachmittag. Wen habt ihr schon getroffen?