Aichner Bernhard – Totenfrau Das Haus

Rezension

Es ist einige Zeit vergangen, als bei einer Exhumierung zwei Köpfe und vier Beine gefunden wurden. Bestatterin Blum wird rasch zur Hauptverdächtigen und findet Zuflucht in einem leerstehenden Hotel. Dort stößt sie endlich auf Antworten zu ihrer Vergangenheit, doch ist dieser Ort wirklich sicher?

Dieser zweite Teil schließt direkt an die Geschehnisse des ersten Bandes an. Daher empfehle ich jedem, die Reihe unbedingt der Reihenfolge nach zu lesen. Ohne die vorhergehenden Informationen fehlen wichtige Zusammenhänge und viele Entwicklungen in Blums Geschichte.
Blum befindet sich erneut in einer extremen Ausnahmesituation. Sie muss ohne ihre Kinder fliehen und findet Unterschlupf bei Alfred, Ingmar und deren Haushälterin in einem leerstehenden Hotel. Von dort an nimmt die Geschichte eine Richtung an, die gleichermaßen unheimlich wie schockierend ist.
Besonders beeindruckt hat mich, dass ich während des Lesens nie vorhersagen konnte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde.
Der Autor schafft es bemerkenswert gut, Spannung aufzubauen, und überrascht mich immer wieder.
Obwohl die Geschehnisse wieder intensiv sind, fand ich diesen Band etwas weniger grausam als den ersten. Das mindert jedoch nicht die Spannung.
Auch stilistisch überzeugt der Autor wieder mit seinem prägnanten und mitreißenden Schreibstil.

Mein Fazit: Auch der zweite Teil der Reihe hat mich bestens unterhalten. Spannend, überraschend und hervorragend inszeniert. Das offene Ende weckt sofort die Vorfreude auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Rowohlt Verlag herzlich bedanke.

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