
Gabriel wird wegen des bestialischen Mordes an seinen Eltern zu lebenslanger Haft in die Psychiatrie eingewiesen. Seine behandelnde Ärztin, Dr. Braunschweig, hat anfangs große Schwierigkeiten, zu ihm durchzudringen, da er alle Gespräche verweigert. Doch mit viel Geschick und Geduld gelingt es ihr schließlich nach einem Jahr, ihn dazu zu bringen, sich über das Geschehene zu äußern.
Der Roman beginnt mit einem schockierenden Notruf. Gabriel hat seine Eltern getötet. Durch die abwechselnden Perspektiven, insbesondere in den Sitzungen mit seiner Psychiaterin, kommt nach und nach die schmerzliche Wahrheit ans Licht. Die erschreckenden Details und der Gänsehautfaktor, den ich dabei erlebte, sind dabei durchgehend präsent und halten die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Auch Elenas Sichtweise fügt der Geschichte emotionale Tiefe hinzu und brachte mich an meine Grenzen. Die Spannung könnte nicht intensiver sein.
Fazit: Das Buch ist schockierend, fesselnd und unglaublich. Der Thriller besticht durch eine bildreiche Sprache und wirft die Frage auf: Wer ist hier das Opfer und wer der Täter? Die unerwartete Wendung am Ende der Geschichte hat mich völlig überrascht und war so nicht vorhersehbar. Die Autorin hat dies äußerst geschickt inszeniert und die Gefühle und Gedanken der Protagonisten eindrucksvoll eingefangen. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Ein Kommentar zu „Martin Jana 📖 Ich war kein braver Junge“