Buchvorstellung Sonja Roos Eine grenzenlose Welt Schicksal
Vier junge Auswanderer geben nicht auf – sie kämpfen für ihr Glück und den Erhalt des Morning Herald.
Amerika 1899: Seit einem tragischen Zerwürfnis haben die junge Auswanderin Marga und ihre Cousine Rosie kein Wort miteinander gesprochen. Marga arbeitet mittlerweile als Journalistin in San Francisco, wo sie ihren Sohn Nicky allein großzieht. Doch in Gedanken ist sie immer wieder in New York – und bei Rosie. Da greift das Schicksal in ihr Leben ein: Marga erhält einen Hilferuf von Rosie, als deren Mann, der Zeitungsverleger Simon, nach einem Überfall im Koma liegt. Der Morning Herald, den Marga und Simon einst gemeinsam gegründet hatten, steht vor dem Ruin. Marga eilt nach New York, um ihrer Cousine beizustehen. Es ist ihre Chance zu kämpfen: um Vergebung, um den Morning Herald und um ihre Familie. Dabei trifft sie auch den Fotografen Nando wieder, dem schon lange ihr Herz gehört.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Conny Lüscher vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Ganz herzlichen Dank, dass ich mich hier vorstellen darf! Bücher waren in meiner nicht ganz so rosigen Kindheit das Wichtigste für mich. Türen in andere Welten und schnell habe ich entdeckt, dass ich mir mit eigenen Geschichten ganze Universen erschaffen konnte. Das mache ich bis heute mit großer Leidenschaft. Ich habe auch gar keine Wahl, denn um meinen Schreibtisch drängeln sich immer wieder neue Protagonisten, die ihre Geschichte erzählt haben wollen. 2013 ist mein erster Roman erschienen, gefolgt von dreizehn weiteren Büchern. Hauptsächlich schreibe ich ziemlich böse Thriller, denn ich liebe es, die Leute um den Schlaf zu bringen. «In einem Rutsch verschlungen» ist für mich das schönste Kompliment. Doch als ich mit einem neuen Thriller begonnen hatte, wurde ich von den Protagonisten des Fantasyromans «Der Klang von Dunkel und Licht» regelrecht gezwungen, mich ihrer anzunehmen. Feewyn, die Nachtkatze Smelda und all die anderen haben mir keine Ruhe gelassen und ich bin ihren Spuren gefolgt. Die vielen Feedbacks der Lesenden machen mich sehr glücklich, vor allem ihr Wunsch nach einer Fortsetzung. Im Moment arbeite ich an einem Buch mit Kurzgeschichten. Und für einmal wird darin nicht gemordet, sondern herzhaft gelacht. Vielleicht stimmt ja, was eine Journalistin mal über mich geschrieben hat: «Sie ist die weibliche Ausgabe von Jekyll und Hyde.» Also privat bin ich ja ganz harmlos und lieb. Sagt jedenfalls mein Mann, mit dem ich in einer Kleinstadt in der Schweiz lebe. Ich freue mich, wenn ihr auf meiner Homepage vorbeischaut, hier findet ihr zu jedem Buch einen Trailer, Leseproben und alle Infos und Links: http://www.connyluescher.ch Oder folgt mir auf Facebook, Instagram oder Tiktok. Habt alle eine gute Zeit, immer genug Lesestoff und bleibt gesund! Herzlichst Conny
Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Buchvorstellung Friedrich Kalpenstein Prost, auf Brunngries
»Und wenn du noch so schnell läufst, die Vergangenheit holt dich immer wieder ein!«
An einem Morgen wird Katja Brendel, Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma, kurz vor Brunngries tot aufgefunden. Erste Untersuchungen vor Ort lassen keine Zweifel zu, dass die Frau gestorben ist, nachdem sie von einem Auto überfahren wurde. Die Fährte führt geradewegs zu Kommissar Tischler, an dessen Jaguar Spuren sichergestellt werden. Der Hauptkommissar wird schnell zum Hauptverdächtigen. Was hat Tischler mit dem Fall zu tun?
Der Verdacht erhärtet sich, als sich herausstellt, dass er und Katja Brendel eine gemeinsame Vergangenheit haben. Weshalb musste die junge Frau sterben?
Meine Rezension zu Bernd Hesse Die letzte Baustelle
Dieses Buch präsentiert eine Welt wahrer Kriminalität, die sowohl spannend als auch aufschlussreich sind. Der Autor beleuchtet die oft komplexen Wahrnehmungen von Zeugen und zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Aussagen selbst bei scheinbar klaren Situationen ausfallen können. Er zeigt auf, wie persönliche Vorurteile die Erinnerungen und Berichte der Zeugen beeinflussen können.
Es gibt insgesamt neun Fälle. Darin geht es um viele Delikte, wie Auftragsmord, Habgier, Drogenhandel usw. Auch werden die Schwierigkeiten beleuchtet, wenn sich ein Täter ins Ausland absetzt. Der Schreibstil ist nüchtern und etwas sachlich, aber es gibt auch einen Fall, der mich schmunzeln ließ.
Fazit: Bernd Hesse ist ein erfahrener Rechtsanwalt und bietet einen Einblick in die Welt echter Kriminalfälle. Mit seinem fundierten Fachwissen und seinem scharfen Blick für Details gelingt es ihm, die komplexen Facetten des Strafrechts anschaulich darzustellen. Dabei beleuchtet er nicht nur die rechtlichen Aspekte. Die Einblicke in die Arbeit eines Rechtsanwalts sind beeindruckend und informativ. Da es wahre Kriminalfälle sind, verleiht es dem Buch noch eine andere Dimension. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
Buchvorstellung Marie Bonstein Gefährlicher Isarblick
Das Oktoberfest in München ist in vollem Gange, da geht ein Notruf vom Hotel Schöntal ein. Eine ältere Dame meldet einen Mord. Doch am vermeintlichen Tatort weist nichts auf ein Verbrechen hin. Am Tag darauf ist die Zeugin tot, ermordet mit einem Wiesn-Souvenir, genau in dem Zimmer, in dem der angebliche Mord geschah. An einen Zufall kann Kommissarin Clara Liebig nicht glauben. Sie und Super-Recognizer Thorwald von Weidecke nehmen mit ihrem Team die Ermittlungen auf – und die Spur führt auf das größte Volksfest der Welt.
Kinder finden eine Leiche an einem schwer zugänglichen Ort und verständigen die Polizei. Kriminalkommissar Mark Birkholz und sein Team eilen zum Tatort. Die junge Frau wurde erwürgt und eine Münze steckt in ihrem Rachen. Sie ahnen schon, dass der Täter weiter mordet und tatsächlich wird kurz darauf eine weitere Tote entdeckt. Was hat diese Münze für eine Bedeutung und werden sie weitere Taten verhindern können?
Astrid Schwikardi gelang mit ihrem neuen Buch wieder ein spannender Kriminalroman. Es gibt geschickte Rückblicke auf die vorherigen Fälle und lassen gleich tief in die Geschichte eintauchen. Die Ermittlungsarbeit ist von Anfang an packend. Astrid Schwikardi weiß, wie man die Spannung aufrechterhält. Die Kommissare suchen nach den Gemeinsamkeiten der Toten. Als sie diese entdecken, kommt endlich der nötige Schwung in die Ermittlungen. Die Vielzahl an Verdächtigen sorgt dafür, dass man öfter seine Meinung ändert. Besonders hervorzuheben ist die geschickte Wendung, die die Autorin in die Handlung einbaut. Die Identität des Mörders bleibt bis zur letzten Seite ein gut gehütetes Geheimnis, und auch innerhalb der Ermittlungen gibt es Geheimnisse, die ich so nicht erwartet hätte.
Fazit: Dieser Köln-Krimi besticht durch seine durchgehende Spannung und seine Charaktere. Das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch packend und fesselnd. Am Ende hatte ich noch eine offene Frage, die mir die Autorin so beantwortet hat, dass dies in der Fortsetzung geklärt wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Mainbook Verlag herzlich bedanke
Die ermittelnden Köche Camilla und Peppino müssen erneut zusammen arbeiten, um Peppinos Familie aus dem Schlamassel zu befreien.
Camilla und Peppino führen endlich ohne Streitigkeiten oder plötzliche Todesfälle ihre benachbarten Lokale. Doch ein neuer Mord bringt die kulinarische Idylle wieder durcheinander. Ausgerechnet Camillas Mitarbeiter wird ermordet aufgefunden. Schnell stellt die Polizei Verbindungen zur Mafia fest. Peppinos entfernte Verwandte, seine Stammgäste und sein Vater geraten unter Verdacht. Vor kurzem noch erbitterte Rivalen, ermitteln die beiden Köche erneut zusammen, um den Mord aufzuklären und die Unschuld von Peppinos Familie zu beweisen. Aber was, wenn Peppinos Familie doch keine reine Weste hat?
Camilla und Peppino können sich nicht leiden, doch als in ihren Restaurants gemordet wird, müssen die Köche zusammen ermitteln.
Camilla ist angehende Sterneköchin aus England und legt Wert auf moderne Trends und vegane Küche. Peppino war Kriminalermittler, übernimmt aber zeitweise das italienische Restaurant seiner Familie gegenüber von Camillas Lokal. Beide sind stur und hitzköpfig, so dass bald Streit zwischen ihnen entbrennt. Doch dann ringt in Camillas Restaurant ein Gast um sein Leben, und ein Kunde verlässt Peppinos Trattoria mit den Füßen voraus. Ist das der Höhepunkt des Gastronomen-Duells – oder steckt etwas anderes dahinter? Die beiden Köche müssen gemeinsam ermitteln, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.
Meine Rezension zu Sia Piontek Die Sehenden und die Toten
Kriminalkommissarin Carla Seidel hat sich von Hamburg nach Wendland versetzen lassen. Bisher ging es dort ruhig zu, aber dann wird eine männliche Leiche aufgefunden. Der 18-jährige Justus scheint auf den ersten Blick feinsinnig zu sein, aber je weiter die Ermittlungen fortschreiten, umso mysteriöser wird der Blick auf ihn. Carlas Tochter Lana, die normalerweise sehr zurückgezogen ist, möchte ihrer Mutter bei der Klärung des Falles helfen und als sie bei einem Mädchen eine gleiche Narbe entdeckt, die auch Justus hatte, kommen sie dem Täter näher.
Im Mittelpunkt steht die Kommissarin Carla Seidel, die mit ihrer dunklen Vergangenheit kämpft und nun die Leitung eines Falls übertragen bekommt. Diese Herausforderung bringt nicht nur ihre beruflichen Fähigkeiten an die Grenze, sondern konfrontiert sie auch mit ihren eigenen Dämonen. Parallel dazu verfolgt ihre sensible Tochter Lana die Spur des Mörders und begibt sich auf eine gefährliche Reise in die Welt der Freunde des Opfers. Justus bringt mit seiner feinsinnigen und später exzessiven Art immer neue Erkenntnisse ans Licht, die die Spannung kontinuierlich steigern.
Fazit: Dies ist ein Kriminalroman, der nicht nur durch seine spannende Handlung besticht, sondern auch durch die Charaktere und Verstrickungen. Bis zum Schluss war unklar, wer für dieses Verbrechen verantwortlich war und welches Motiv er hatte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung ⭐⭐⭐⭐⭐
unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke
Buchvorstellung Tessa Duncan Wer mit den Wölfen heult
»Lily Brown wird herausfinden, was wirklich geschehen ist.“
Dies sind die Worte aus einem Abschiedsbrief des Police Sergeant Martin Gordon, bevor er sich vor dem Thomas-Becket-Altar in der Kathedrale von Canterbury erschießt. Zuvor wurde die ehemalige Polizeipsychologin Lily Brown damit beauftragt, ein psychologisches Gutachten über Gordon zu erstellen. Dabei geht es um seine Dienstfähigkeit. Denn bei einem Einsatz anlässlich eines Banküberfalls hat Gordon seinen Kollegen Clark Jarrett angeschossen. War das nur ein Versehen? Nicht zum ersten Mal gab es Konflikte zwischen den beiden Polizisten. Lily Brown kommt dem Geschehen allmählich auf die Spur. Doch noch bevor sie alle Tatsachen in Erfahrung gebracht hat, begeht Gordon Selbstmord. Da er sie ausdrücklich in seinem Abschiedsbrief erwähnt hat, wird sie zu den internen Ermittlungen der Umstände von Gordons Tod hinzugezogen. Dabei stößt sie auf ein unglaubliches Komplott innerhalb der Polizei. Auch ihre junge Patientin Jerry Hoover, die schon ihr zweites Baby durch den plötzlichen Kindstod verliert, gibt ihr Rätsel auf.
Wieder beruhen die Cold Cases, die diesem Buch zugrunde liegen, auf wahren Begebenheiten.