Scherf H.C DER TOD IM DOPPELPACK

Meine Rezension zu
H.C. Scherf DER TOD IM DOPPELPACK

Was für ein schrecklicher Tatort Gordon Raabe und sein Team erwartet.
Kaum vorstellbar, dass jemand so gewalttätig vorgeht.
Der Mörder hat sich hier ausgetobt.
Weitere schwer misshandelte Menschen werden aufgefunden.
Schon bald steht fest, dass ein Pärchen hinter diesem grausamen Morden steckt.
Aber nicht nur damit wird Gordon Rabe konfrontiert. Ein alter Fall lässt ihn an seine Grenzen gehen.
Wer steckt hinter den Morden und was ist der Anlass? Wird er den alten Fall lösen können, ohne selbst in Gefahr zu kommen?

Mit einem Cliffhanger endete der 1. Teil.
Dieser knüpft direkt daran an.
Man kann sie zwar unabhängig voneinander lesen, aber es wäre besser die Vorgeschichte zu kennen.
Gordons autistische Kind wird sehr gut dargestellt und hat meine große Sympathie.
Diesmal hat Rabe es nicht nur mit brutalen Morden zu tun, auch ein alter Fall lässt
Raabe und sein Team an seine Grenzen stoßen.
Endlich gibt es eine Spur und diese führt zu einem Pärchen.
In Rückblenden wird die Geschichte der Täterin erzählt. Dadurch bekommt man sehr gute Einblicke.
Bei diesem zweiten Teil hat sich der Autor selbst übertroffen.
Von der ersten Seite bis zur letzten zieht sich die Spannung kontinuierlich durch.
Er versteht es diese zu halten.
Dieses mal geht es ziemlich grausam und brutal zu.
Es wird gezeigt, wozu Menschen fähig sein können und lässt uns in die tiefste Abgründe blicken.
Hier wird die Lust am Töten dargestellt, aber auch Gordons Ängste.
So muss ein Thriller sein.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.
💥💥💥💥💥
Fazit: spannend, fesselnd, dramatisch und voller Action.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Korte Alizee

1. Erzähle kurz über Dich

Hallo und danke für die Einladung! Es freut mich, dass ich hier sein darf. Was kann ich über mich erzählen? Ich bin 49 Jahre alt, vollzeitarbeitende Familienernährerin und Freizeitautorin. Als Autorin Alizée Korte bin ich seit 3 Jahren aktiv. Ich habe bisher zwei Bücher veröffentlicht, meinen Roman „Dein Weg, meine Liebe“ im Oktober 2017 und im Juli 2018 den Erzählungsband „Das Echo der Farben“. Beide Bücher finden sich im Genre zeitgenössische Belletristik.

2. Mit Deinem Debütroman „Dein Weg meine Liebe“ hast Du einen großartigen Liebesroman mit Tiefgang geschrieben. Du hast Dich dem Thema Behinderter angenommen und sehr glaubhaft das Leben im Rollstuhl beschrieben. Wie bist Du auf dieses Thema gekommen?

Ich glaube, das Thema ist über viele Jahre zu mir gekommen. Für prägende Menschen in meinem Umfeld waren Krankheit und Behinderung immer das schlimmste vorstellbare Unglück, das sie mit allen Mitteln aus ihrem eigenen Leben ausklammern wollte. Man schaute „diese Leute“ nicht an, man war froh, dass man selbst nicht betroffen war. Als Heranwachsende fing ich an, diese Sichtweise in Frage zu stellen. Hier und dort kreuzten Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen meinen Weg, mal war der Kontakt flüchtig, mal etwas enger. Was ich aus diesen Begegnungen mitnahm, war, dass das Leben dieser Menschen definitiv nicht „das schlimmste vorstellbare Unglück“ war. Diese simple Erkenntnis fand ich in Büchern und Filmen kaum abgebildet. Das hat mich gewundert und ich habe angefangen, in meine Manuskripte Figuren mit Behinderung einzuarbeiten. Während des Studiums verliebte ich mich dann kurz, aber heftig, in einen Rollstuhlfahrer, was für mich einige Fragen aufwarf. Warum faszinierte er mich? War ich noch „normal“? Hatte ich ein Helfersyndrom? Einen Fetisch gar? Im Endeffekt scheiterte die Beziehung, bevor sie wirklich begann, an Dingen, die nichts mit Behinderung zu tun hatten. Danach habe ich mich noch mal stärker mit der Frage befasst, warum Menschen mit Behinderung in Büchern so seltsam dargestellt werden. Ich meine, wer schreibt, sucht doch in der Regel nach starken Persönlichkeiten für die Hauptfiguren, nach Menschen mit Ecken und Kanten. Und Menschen, die aufgrund einer Behinderung immer wieder mit Benachteiligung konfrontiert werden, entwickeln sehr häufig besonders starke Persönlichkeiten, lassen sich weniger von Oberflächlichkeit blenden. Ich fand, so eine Persönlichkeit hat durchaus das Zeug zur Hauptfigur. Das habe ich um die Jahrtausendwende erstmals mit meiner Geschichte „Der letzte Mord“ ausprobiert, und ab 2012 in „Dein Weg, meine Liebe“ noch konsequenter umgesetzt.

3. Ganz groß ist gerade das Thema Inklusion. Ich habe keinerlei Kontakte zu Behinderten, würde es sehr begrüßen, wenn in unserer Gesellschaft das Miteinander mehr gefördert würde. Ist das auch Dein Anliegen und hast Du im Bekanntenkreis Behinderte, da Du so warmherzig darüber geschrieben hast?

Vor einiger Zeit las ich im großen weiten Internetz im Zusammenhang mit Inklusion den schönen Satz: Auch Nicht-Behinderte haben ein Anrecht auf den Umgang mit Behinderten. Ich finde, das bringt sehr gut auf den Punkt, dass Inklusion keine Einbahnstraße ist. Es wird ja immer nur betont, dass Menschen mit Behinderung vom Umgang mit Nicht-Behinderten profitieren. Dabei steht unausgesprochen im Raum, dass dies auf Kosten der Nicht-Behinderten geschieht. Sie sollen Rücksicht nehmen, langsamer machen, helfen. Doch ein wesentlicher Punkt wird dabei vergessen: Je mehr wir mit Menschen zu tun haben, die aufgrund von körperlichen oder geistigen Besonderheiten anders sind, umso vielfältiger wird unser eigenes Denken. Wir hinterfragen mehr, wir finden neue Lösungsansätze, wir sehen klarer, worauf es ankommt. Wenn wir erfahren, wie Menschen mit Behinderung leben, mit ihrer Besonderheit umgehen und was ihnen wichtig ist, hilft uns das – ganz egoistisch betrachtet – sogar für unser eigenes Leben. Denn wir haben gute Chancen, irgendwann selbst mit Einschränkungen zurechtkommen zu müssen. Manche erst in hohem Alter, manche früher. Und wir sind gut beraten, wenn wir dann nicht glauben, dass uns „das schlimmste vorstellbare Unglück“ ereilt hat, sondern in der Lage sind, weiterhin unser Leben als lebenswert zu empfinden.

4. Ich bin ja eine absolute Coverkäuferin und Dein Cover sagt nichts dazu, um was es ihm Buch geht. Ist das gewollt oder eher Zufall?

Das ist durchaus gewollt. „Dein Weg, meine Liebe“ ist die Geschichte von Vika und Etienne. Nicht die Geschichte eines Rollstuhls. Leider funktionieren viele von uns so, dass sie zuerst den Rollstuhl sehen, nicht die Person darin. Wer einen Rollstuhl auf dem Cover sieht, denkt zu neunzig Prozent: Ohoh, ein Schicksalsroman. Da brauche ich Taschentücher. In die Ecke wollte ich mein Buch nicht stellen.

5. Wie lange hast Du für dieses Buch gebaucht und wie viel Zeit nahm die Recherche in Anspruch?

An „Dein Weg, meine Liebe“ habe von 2012 bis 2017 gearbeitet. Also fünf Jahre. In diesem Zeitraum habe ich nicht zwischen Schreib- und Recherchephasen unterschieden. Viele Situationen habe ich selbst erlebt, darüber hinaus habe ich viel gelesen. Fachliteratur zur psychischen Bewältigung von Traumata, Blogs von Querschnittgelähmten und Inklusionsaktivisten, aber auch etliche Romane mit behinderten Protagonisten. Und Youtube schlägt mir immer noch so ziemlich jedes neue Video zum Thema Rollstuhlkarate vor.

6. Die Schauplätze des Buches sind zum großen Teil in Japan. Warst Du dort selbst überall? Sie spielen aber auch in Heidelberg. Hast Du eine besondere Beziehung zu dieser romantischen Stadt?

An den meisten Schauplätzen in Japan war ich tatsächlich. Manche habe ich allerdings räumlich verrückt. Das beschriebene Dojo in Amagasaki ist nicht wirklich in Amagasaki. Leider sind mehrere Kapitel, die in meiner persönlichen japanischen Lieblingsstadt Kyoto spielten, verschiedenen Kürzungen zum Opfer gefallen. In Heidelberg habe ich studiert und nach meinem Abschluss noch vier Jahre dort gearbeitet. Ich liebe die Stadt immer noch.

7. Du schreibst unter einem Pseudonym. Gibt es einen speziellen Grund dafür?

Ich bin ja nur Freizeitautorin. In meinem Hauptberuf kümmere ich mich seit zwölf Jahren um die Kommunikation des deutschen Zweigs eines globalen Agenturnetzwerks. Das heißt, wenn man meinen Klarnamen googelt, findet man alles, was mit Websites, Informationen und Pressemeldungen für diesen Arbeitgeber zu tun hat. Auch verschiedene Interviews mit meinen Chefs sind darüber zu finden. Da wollte ich nicht mit der lila Invasion dazwischenfunken.

8. Hast Du selbst Zeit zum Lesen und wenn ja, was liest Du und bevorzugst Du einen Lieblingsautor?

Die Zeit ist immer ein Problem. Aber ich lese gern und entdecke auch immer wieder neue Bücher, die mir gefallen. Zuletzt war das „Unter Leuten“ von Juli Zeh. Bei ihren Büchern stimmt einfach alles. Eine großartige Erzählerin, dazu klug und engagiert. Sehr gefallen hat mir auch „Dunkelgrün, fast schwarz“ von Mareike Fallwinkl. Ein tolles Debüt, beeindruckender Schreibstil. Ansonsten kämpfe ich seit dem Sommer mit dem neapolitanischen Quartett von Elena Ferrante. Ich hadere, finde es streckenweise zu langatmig, will aber auch nicht abbrechen. Wenn ich eines Tages den vierten Band beendet habe, werde ich vermutlich in Lobeshymnen ausbrechen. [Anmerkung: Ich bin bereits heute, 15. Januar, begeistert, obwohl ich soeben erst Band 3 begonnen habe. ;-)]

9. Tauscht Du Dich mit anderen Autoren aus?

Ja, aber nicht mit den genannten, sondern mit denen, die eher mein Level sind und die ich über Social Media kennenlerne.

10. Dein zweites Buch „Das Echo der Farben“ enthält sechs Erzählungen und ist wieder sehr berührend. Wann können wir mit einem neuen Buch von Dir rechnen und wann gibt es eine Fortsetzung von Etienne und Vika?

Tatsächlich arbeite ich seit einigen Monaten an der Fortsetzung von „Dein Weg, meine Liebe“. Mein Gefühl war ja immer, dass die Geschichte von Vika und Etienne nicht nach 396 Seiten zu Ende ist. Insofern geht es einfach weiter. Im Moment bin ich bei Kapitel 13. Die gute Nachricht zum Veröffentlichungszeitpunkt: Es ist relativ wahrscheinlich, dass ich nicht wieder fünf Jahre bis zur Fertigstellung brauchen werde. Die schlechte Nachricht: Wie lange es konkret dauern wird, weiß ich nicht. Wie gesagt, ich bin nur Freizeitautorin und mein Hauptberuf hat Priorität. Das liegt nicht zuletzt daran, dass an ihm das finanzielle Wohl der Familie abhängt, denn mein Mann ist seit einigen Monaten offiziell schwerbehindert. Ja, das Schicksal hat durchaus einen Sinn für Ironie.

11. Was sind Deine Wünsche für die Zukunft und möchtest Du Deinen Lesern noch etwas mitteilen?

Ja! Ein großes Dankeschön an alle, die Rezensionen zu meinem Roman auf Amazon, LovelyBooks etc. gepostet haben und/oder das Buch im Freundeskreis weiterempfehlen. Ich bin wahnsinnig froh, dass die Geschichte nicht – wie von so manchen Buchprofis prognostiziert – nur Betroffenen und ihren Angehörigen gefällt. Gewissermaßen lässt mich das hoffen, nicht nur für meine eigene Zukunft als Autorin, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander im wirklichen Leben. Vielleicht parken ein paar Menschen weniger „nur mal kurz“ auf Behindertenparkplätzen oder verkneifen sich die Frage „Was ist denn mit dir passiert?“, weil ein rollstuhlfahrender Karatelehrer namens Etienne Jeancour etwas in ihrem Kopf bewegt hat. Das wäre schön.

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Ich bedanke mich ganz herzlich für dieses Interview und wünsche Dir alles Gute und weiterhin viel Erfolg

Korte Alizee DEIN WEG MEINE LIEBE

Meine Rezension zu

Alizee Korte
Als Vikas Freund Daniel stirbt, will sie sich eine Auszeit in Japan nehmen. Von ihrem Nachbarn bekommt sie den Tipp, sich an Etienne zu wenden, der einige Jahre in Japan gelebt hat.
Sie sucht sämtliche Orte auf, die ihr Etienne genannt hat und veröffentlicht diese auf ihrem Profil. Leider meldet sich auf ihre Fotos und Kommentare Etienne nie.
Was für ein Geheimnis umgibt ihn?
Nach ihrer Heimkehr lernen sie sich kennen und stellen fest, dass beide schwere Schicksalsschläge verbinden.
Alizée Korte Autorin hat hier nicht nur einen Liebesroman geschrieben, sondern ein Buch mit Tiefgang.
Den Umgang mit Behinderten umschreibt sie glaubhaft und es wirkt nie übertrieben.
Sie bringt dem Leser nahe, dass ein Leben im Rollstuhl durchaus lebenswert ist und genauso viel Spaß und Freude haben, wie ein Nichtbehinderter.
Das Leben im Rollstuhl wird aber keinesfalls als einfach dargestellt.
Die Tücken im Alltag werden angesprochen.
Das Buch ist sehr warmherzig und emotionsvoll geschrieben. Es liest sich flüssig und ist bildhaft beschrieben.
Ich hatte an manchen Stellen Tränen in den Augen.
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.
Von mir gibt es 💥💥💥💥💥

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Smith Dana DORF OHNE GEWISSEN

Meine Rezension zu
Dana Smith DAS DORF OHNE GEWISSEN DAS DORF OHNE GEWISSEN

Frank ist ein wenig zurückgeblieben und lebt bei seiner Mutter.
Dadurch wurde er schon als Kind die Zielscheibe im Dorf.
Auch später gleicht der Einkauf im Supermarkt einem Spießrutenlauf.
Als Susanne verschwindet, fällt sofort der Verdacht der Dorfbewohner auf ihn, da er als Jugendlicher ins Visier der Polizei geraten ist.
Der Dorfklatsch und die Bosheiten nehmen immer größere Dimensionen an. Aus einer Mücke wird ein Elefant und sie üben Selbstjustiz. Immer wieder wird Frank gestoßen und geschlagen.
Keiner kommt ihm zu Hilfe, im Gegenteil der Überfall wird gefilmt. Nur Ines hilft ihm.
Die Dorfgemeinde sieht sich im Recht.
Was mit Suzanne wirklich geschah und welche Demütigungen Frank erlebt, müsst ihr selbst lesen.

Dies ist der Debüt-Roman von Dana Smith.
Das Buch hat mich von der ersten Zeile gefangen gehalten und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist sehr lebendig
Am liebsten hätte ich die Dorfbewohner wachgerüttelt und alle verbannt.
Sehr einfühlsam erzählt sie die Geschichte über Frank und über Ines.
Frank ist ein liebenswerter Mensch und wird sein Leben lang schikaniert.
Er hat mir sehr leid getan. Wieviel hat er bereits ertragen in seinem Leben.
Schon in der Schule musste er ein Spießrutenlauf in Kauf nehmen.
Ines gefällt mir sehr gut. Ihre Auflehnung gegen ihre Eltern und gegen die Bewohner lassen eine sehr gute Charakterstärke erkennen.
Die Protagonisten sind alle äußerst gut ausgearbeitet, die Story sehr gut durchdacht.
Diese Boshaftigkeit und Ignoranz gegenüber Schwächeren hat die Autorin vorzüglich dargestellt.
Das letzte Kapitel hat mir gefallen, jedoch fand ich es ein wenig überzogen.
Das Cover ist ein richtiger Hingucker.
Ich freue mich wieder, eine mir unbekannte Autorin kennengelernt zu haben.
Das Buch hat mich begeistert und zu Tränen gerührt.
Fazit: Eine sehr berührende Geschichte mit Dorfbewohnern, die so überall stattfinden könnte.
Von mir gibts eine absolute Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Häusser Ida MEINS

Meine Rezension zu
Ida Häusser MEINS

Ida Häusser beschreibt hier ihre Einnerungen bezüglich ihrer Kindheit in der kargen Steppe Kasachstan.
Diese sind in 21 Geschichten vorzüglich beschrieben.
Wie ihre Großeltern nach mehreren Vertreibungen in Kasachstan angekommen sind und weiterhin an ihrer deutschen Kultur festhalten.
Nachdem die Kinder in der Schule Russisch lernen, wird Wert darauf gelegt, dass dahaam nur deitsch geredet wird.
Die Autorin beschreibt ihre Klavierstunden oder wie sie eine Hose nach der neuesten Mode näht.
Warum die Kuh Manjka der Mittelpunkt ist und welche große Bedeutung sie hat.
Wie sie im Garten ist und ihre geliebten Äpfel Ranekta isst, die uns gänzlich unbekannt sind. Man möchte sie sofort selbst essen.
Was es mit dem Schaukelpferd und dem Christkind auf sich hat.
Und auch ein Quelle Katalog spielt eine große Rolle.

All dies erzählt sie in in den Kurzgeschichten ruhig und in einer angenehmen Sprache.
Mit ihren Worten hat sie mich in eine Welt entführt, die mir bis dahin fremd war.
Sie schreibt sehr bildhaft und ausdrucksvoll, deshalb konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.
Wenn man das Buch gelesen hat, bekommt das Cover eine eigene Bedeutung. Dieses ist sehr passend zu der Geschichte ausgewählt.
Mich hat dieses Buch tief berührt und zeigt, dass man auch mit wenig sehr glücklich sein kann.
Ich könnte mir durchaus einen richtigen Roman vorstellen, angefangen mit der Vertreibung bis hin zur Eingliederung in Deutschland. Die Voraussetzung dazu hat die Autorin.
Fazit: sehr eindrucksvolle Kurzgeschichten, die berühren und zum Nachdenken anregen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Ross Andreas

🎙🎙🎙 Autorenvorstellung 🎙🎙🎙
Heute möchte ich euch den sympathischen Autor Andreas Roß vorstellen.

Deine Vorstellung
Andreas Roß, derzeit 58 Jahre alt, Tendenz steigend, verheiratet, zwei nahezu vollständig erwachsene Kinder, die ihn nicht mehr so oft brauchen. Deswegen bleibt ihm mehr Zeit, um als „Mundwerker“ Geld zu verdienen und Geschichten zu Papier zu bringen. Er ist Sozialpädagoge und in der Mieterberatung für verschiedene Südhessische Baugesellschaften tätig. Während seiner Arbeit in den langen dunklen Fluren der in die Jahre gekommenen Miethäuser findet er Anhaltspunkte für seine skurrilen Geschichten. Dazu kommt die Liebe zu seiner Wahlheimat Darmstadt.
Neben zwei Kurzgeschichtensammlungen „Begegnung mit dem Berserker“ (2011) und „Das Leben ist eine Zicke“ (2018) sind drei Kriminalromane erschienen, „abgedrückt“ (2013), „weißkalt“ (2015), „Tage, die alles verändern“ (2017) und „innere Schreie“ (2020).

Aktuell ist der vierte Band der Dobermann-Reihe mit dem Titel „Innere Schreie“ erschienen.
Mehr unter: http://www.krimiautor-ross-darmstadt.de

Pressestimmen:

„…seine Romane schreibt der Autor nicht auf ein im Voraus gedachtes Ende hin. Er stattet die Figuren mit charakterlichen Eigenarten aus, legt seine eigenen Erfahrungen hinein, dann lässt er sie laufen und schaut, wie sie sich entwickeln. Der Autor kann sich selbst überraschen.“ Darmstädter Echo 27.8.2019

„Die Krimis des im Martinsviertel lebenden Autors zeichnen sich durch einen heiteren Erzählton aus. Auch wenn gemordet, erstochen, bei lebendigem Leib vergraben wird, meist schwingt ein ironischer Unterton mit oder schlägt die Handlung Kapriolen.“
P-Magazin Oktober 2018

„… prägnant skizziert Roß Szenen aus dem Leben, aber auch aus diversen Zwischenwelten. Sahnehäubchen ist der regionale Bezug, denn Darmstadt mischt als Tatort immer wieder mit. Lesen sollte man die Geschichten nicht zuletzt, um auf Krimilesungen mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.“
Vorhang-Auf, Mai 2018

Vielen Dank für diese interessanten Einblicke. Ich wünsche für weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.
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Kalpenstein Friedrich GRUPPENTHERAPIE

Rezension

Ben Kaldern führt ein Doppelleben. Er ist Architekt, aber heimlich ein Schlagersänger auf Mallorca.
Er tritt dort mit Perücke, Sonnenbrille und Bart unter dem Namen Benny Biber auf.
Seine Freundin Clarissa ahnt nicht, dass er zweimal die Woche nach Mallorca fliegt, um seinem Hobby zu frönen.
Auch dass er dort mit Eva ein Verhältnis hat, ahnt sie nicht.
Sie möchte ihn zu einem erfolgreichen Architekten in dem Unternehmen ihres Vaters machen.
Ob das funktioniert und ob er aufliegt, müsst ihr selbst lesen.

Friedrich Kalpenstein hat eine amüsante Geschichte geschrieben, die dem Klischee der Parties auf Mallorca entspricht.
Ben ist ein sympathischer Charakter, der sich nicht verbiegen lässt und seinen Traum lebt. Er ist sympathisch und es ist sehr interessant, wie er die beiden Leben unter einen Hut bringt.
Clarissa und ihr Vater kommen aus der Oberschicht und sind arrogant , aber sie werden ihrem darzustellenden Charakter gerecht.
Wer die Bücher über Hans und Herbert kennt, wird die Dialoge zwischen den Beiden vermissen. Aber es ist auch ein eigenständiges Buch.
Ich hatte sehr schöne Lesestunden und gebe 4 Sterne.
Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Texte der Lieder im Buch.
Wer die Songs hören möchte, dem empfehle ich die CD von Ben Valder, die Friedrich Kalpenstein rausgebracht hat. Ich kann euch versprechen, dass die Musik ein richtiger Ohrwurm ist.
Fazit: eine sehr unterhaltsame und amüsante Sommerlektüre.
Von mir gibt es 4 Sterne
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Winter Claudia Wie sagt man, ich liebe dich

📖📖📖📖 #Buchvorstellung 📖📖📖📖

Heute erscheint dieser wundervolle Roman von Claudia Winter. Das Cover ist schon traumhaft schön. Das Buch verspricht ganz tolle Lesestunden.

Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt …
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Neufang Daniel DIE ORDENSSCHWESTER

Meine Rezension zu
Daniel Neufang DIE ORDENSSCHWESTER

Bei der Familie Meschenbier ist das Geld knapp und das Essen reicht gerade so für zwei. Für Gabriele geht es daher ins Franziskanerinnen Kloster. Dort macht sie eine Ausbildung zur Ordensschwester. Danach wird sie in Saarlouis im Hospital eingesetzt.
Nach Ausbruch des ersten Weltkrieges wird das Hospital in ein Militärkrankenhaus entfremdet. Fortan versorgen Gabriele und die anderen Ordensschwestern die verletzten Soldaten. Dies ist alles andere als einfach und lässt alle an ihre Grenzen kommen.
Gabriele lernt den Sanitäter Walter Schilling kennen und als er wieder an die Front muss, schreiben sie sich gegenseitig Briefe. In dieser schweren Zeit geben sie sich durch die Briefwechsel Kraft dieses Dilemma durchzustehen.
Gabriele zweifelt immer mehr am Glauben. Wird sie sich für Walter oder den Orden entscheiden?

Dieses Buch von Daniel Neufang handelt vom Leid des Krieges. Voller Enthusiasmus ziehen jungen Männer in den Krieg und wenn sie zurückkehren, dann mit leerem Blick und schlimmen Verletzungen.
In der Zivilbevölkerung herrscht große Not, Leid und Armut.
Dem Autor ist es vorzüglich gelungen, die schrecklichen Seiten des Krieges darzustellen.
Ob es auf dem Schlachtfeld oder die noch motivierten Soldaten geht, alles ist sehr bildhaft dargestellt.
Der Zweifel am Glauben von Gabriele hat er eindrucksvoll geschildert.
Gabriele ist sehr gut gezeichnet. Sie ist authentisch und glaubhaft. Auch die Nebencharaktere sind gut durchdacht.
Eine gute Recherche ist dem Buch anzumerken.
Ich fand es wieder sehr interessant und es lässt sich gut lesen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.
Fazit: eindrucksvolle Schilderung in den Kriegsjahren.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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