Fitzek Sebastian – Die Therapie

Rezension

Der Psychiater Viktor Larenz ist verzweifelt, denn seit 4 Jahren fehlt jede Spur von seiner Tochter Josy. Um eine Anfrage für ein Interview von einer Zeitung zu bearbeiten, zieht er sich auf die Nordseeinsel Parkum zurück. Dort wird er von einer Frau besucht, die eine Therapie bei ihm starten möchte, und nach anfänglichem Zögern stimmt er zu. Ab diesem Moment nimmt die Geschichte einen unerwarteten Verlauf.

Nach zwei Jahrzehnten wurde dieses Buch erneut veröffentlicht und ich habe die Gelegenheit ergriffen, es nocheinmal zu lesen. Der ursprüngliche Reiz ist geblieben und ich war erfreut, wieder in diese Erzählung einzutauchen. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und intelligent gestaltet. Dr. Larenz ist weiterhin auf der Suche nach seiner Tochter und es scheint, dass seine Patientin mehr über ihren Verbleib weiß, als sie bereit ist zu offenbaren. Diese Situation schafft eine Spannung, die fesselt, und ich konnte mitfiebern und mitfühlen. Zudem gibt es unerwartete Wendungen und der Autor zeigt, wie geschickt er dies in der Spannung einsetzt.

Fazit: Ich habe das Buch nahezu im Handumdrehen gelesen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Am Ende präsentiert der Autor  ein Finale, das mich völlig überrascht hat. Sebastian Fitzek zählt ohne Zweifel zu den besten in seinem Fach und zeigt, wie fesselnd dieses Genre sein kann. So muss ein Psychothriller sein.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Calden Saskia Ein dunkles Versteck

Buchvorstellung

Isabell kommt beim Einkaufen mit einem Fremden ins Gespräch und ahnt zunächst nichts Böses. Als dieser jedoch ihren Namen weiß, ihre Gewohnheiten kennt, ihr zunehmend auflauert und vor ihrer Tür ein geflochtenes Armband hinterlässt, beschleicht sie ein ungutes Gefühl, das rasch in pure Angst umschlägt. Ohne Zweifel hat er Isabell nicht zufällig ausgewählt. Doch was hat er vor?

Zur gleichen Zeit steht die Freiburger Kommissarin Evelyn Holm vor einem rätselhaften Fall: Eine Studentin wird als vermisst gemeldet. Zunächst deutet alles darauf hin, dass sie mit ihrem Liebhaber durchgebrannt ist – bis wenig später eine grausam zugerichtete Frauenleiche in einem Waldstück entdeckt wird. Es ist nicht die Vermisste, aber beide Frauen verbindet ein Detail: ein geflochtenes Armband.

Das Buch erscheint am 31.03.2026.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Fitzek Sebastian Die Therapie

Buchvorstellung

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die zwölfjährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Stuttgarter Buchmesse

Als Bloggerin der dritten Stuttgarter Buchmesse war ich mit meinem Mann unterwegs.

Es war erstaunlich, was die Organisatoren Annkatrin Zellner, Stefan Zeh und Miriam Berger auf die Beine gestellt haben – wahrlich eine Mammutaufgabe. In diesem Jahr gab es fest eingeplante Timeslots, wodurch der Ablauf deutlich besser organisiert war als im Vorjahr.

Es fand sich eine feine Mischung an Büchern.  Kinderliteratur, Fantasy, Romane und Krimis waren reichlich vertreten. Die Autorinnen und Autoren habe ich durchweg freundlich und motiviert erlebt. Es war ein wundervoller Tag mit vielen tollen Begegnungen und Gesprächen.

Mein besonderer Dank gilt auch meinem Mann, der geduldig war und mich beim Fotografieren tatkräftig unterstützt hat.
Und das Beste: Nächstes Jahr findet die Veranstaltung im Messegelände Stuttgart statt. Merkt euch schon jetzt den Termin vor: 27.02.2027.

https://www.stuttgarter-buchmesse.de/

Limar Fiona – Todesstollen

Rezension

Ein Mädchen fällt in einen alten Bergwerksstollen, und bei den Rettungsarbeiten wird eine Leiche entdeckt. Es stellt sich heraus, dass es sich um eine sechzehnjährige junge Frau handelt, die vor zehn Jahren spurlos verschwunden ist. Kriminalinspektorin Alva Claesson und ihr Team suchen nach Hinweisen bei den Freundinnen aus jener Zeit. Laura hat seitdem unter heftigen Alpträumen zu leiden und kontaktiert den Psychologen Birger Nyberg. Doch es droht Gefahr für Laura, denn es scheint, als ob jemand nicht möchte, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Das Buch startet gleich dramatisch und spannend und hält diese über weite Teile der Geschichte. Nachdem Lauras Freundin tot aufgefunden wird, hat sie mit Panikattacken und kurzen Flashbacks zu kämpfen. Die Frage, was vor zehn Jahren passiert ist, lässt Laura nicht los, und sie versucht mit Hypnose, die längst vergessenen Erinnerungen zurückzuholen. Kurz darauf geschehen ein Mord und eine Entführung.
Früh hatte ich eine Ahnung, wer hinter den Vorfällen stecken könnte, aber dieses Wissen hat meine Freude am Lesen nicht gemindert. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der Ermittler tragen wesentlich zu meiner Lesefreude bei. Besonders gelungen ist die stärkere Einbindung des Psychologen Birger, dessen Fachkenntnisse die Arbeit des Kommissariats bereichern.

Fazit: Dies ist bereits der dreizehnte Teil der Schweden-Reihe, kann aber auch unabhängig gelesen werden. Es handelt sich erneut um einen spannenden Fall mit  psychologischen Touch und überzeugender Teamarbeit.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Poznanski Ursula Signal

Buchvorstellung

Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.

Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Droemer Knaur herzlich bedanke.

Limar Fiona – Stirb an deinen Lügen

Rezension

Im Maßregelvollzug gibt es einen neuen Fall, der der Psychiaterin Ilka Herzog zugewiesen wird. Bianca Keller steht unter dem Verdacht, einen Mord begangen zu haben. Sie betont jedoch ihre Unschuld und erwähnt immer wieder eine Frau sowie einen Mann mit einem auffälligen Tattoo in Form einer Fledermaus. Währenddessen ist Kriminalkommissar Malte Wächter auf der Suche nach einem Täter, der nachts Frauen in ihren eigenen vier Wänden überfällt.

Die Autorin hat erneut einen fesselnden Psychiatrie-Thriller geschrieben, der mich von der ersten Seite an packte und mit einer cleveren und gut durchdachten Handlung begeisterte.
Besonders spannend ist die Frage, ob Bianca tatsächlich lügt, um einer Bestrafung zu entgehen, oder ob ihre Aussagen der Wahrheit entsprechen. Zunächst glaubt niemand an die Existenz der mysteriösen Frau, die Bianca beschreibt. Doch als Carina ebenfalls von einer Frau und einem Tattoo berichtet, eröffnet sich für Ilka und Malte eine erste Spur.

Fazit: Die Autorin zeigt erneut ihr Talent. Sie verbindet eine packende Erzählung mit einem psychologischen Aspekt, der förmlich unter die Haut geht. Es ist äußerst spannend und beim Lesen vergeht die Zeit wie im Flug. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Teil 1 https://helgasbuecherparadies.com/2024/06/09/limar-fiona-%f0%9f%93%96-stirb-zweimal-schwesterherz/

Teil 2 https://helgasbuecherparadies.com/2024/11/12/limar-fiona-%f0%9f%93%96-engelskaelte/

Teil 3 https://helgasbuecherparadies.com/2025/05/01/limar-fiona-%f0%9f%93%96-blutmondnaechte/

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Bestgen Sarah – Safe Space

Rezension

Anna Salomon arbeitet als forensische Psychologin und hat jüngst eine Stelle in einem Hochsicherheitsgefängnis angenommen. Ihr Hauptanliegen ist es, das Rätsel um das Verschwinden ihrer Schwester zu lösen.

Das Buch beginnt sofort mit Spannung. Die verschiedenen Blickwinkel machen die Lektüre besonders fesselnd. Auf der einen Seite begleitet man Anna auf ihrer Suche nach dem Verbleib ihrer Schwester, die seit sechs Jahren vermisst wird. Ihre Nachforschungen führen sie in einen Bereich des Gefängnisses, in dem die schlimmsten Verbrecher untergebracht sind.
Außerdem gibt es Tagebucheinträge von Sina, die in einer toxischen Partnerschaft lebt, und von Leon, der in seiner Jugend viele leidvolle Erfahrungen gemacht hat. Diese Einblicke berührten mich tief.
Während Anna versucht, das perfide Spiel, das mit ihr gespielt wird, zu durchschauen, unternimmt sie alles, um die Wahrheit zu finden. Die Wendungen sind gelungen und überraschend. Auch wenn ich  schon früh erahnte, wer dahintersteckt, gab es dennoch eine unvorhersehbare Entwicklung, die selbst mich überrascht hat.

Fazit: Auch dieser Thriller hat mich nach  Happy End  überzeugt. Es ist von Anfang bis Ende spannend und hat mich bis zur letzten Seite mitfiebern lassen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Netgalley

Limar Fiona Stirb an deinen Lügen

Buchvorstellung

Der Fall der jungen Frau, die in den Maßregelvollzug eingewiesen wurde, scheint klar zu sein: Bianca Kehler ist eine Betrügerin und Mörderin. Alle Indizien sprechen gegen sie. Doch immer wieder erwähnt sie eine geheimnisvolle Frau, mit der ihr Unglück angefangen haben soll. Da es für die Existenz dieser Unbekannten keine Beweise gibt, vermuteten sogar die für ihren Fall zuständigen Ermittler, sie könnte unter einer Wahnerkrankung leiden. Als die Patientin auch noch einen Mann mit einem Fledermaustattoo erwähnt, werden die Ermittler hellhörig. Könnte er der gesuchte Mörder sein, der Frauen nachts in ihren Wohnungen überfällt? Und was weiß Bianca Kehler über ihn? Sowohl die für die Patientin zuständige Psychiaterin Ilka Herzog als auch der Kriminalist Malte Wächter bekommen es mit einem Netz aus Lügen und Halbwahrheiten zu tun, in dem sie sich zu verstricken drohen, während draußen ein skrupelloser Mörder nach weiteren Opfern sucht.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Herrmann Jutta Maria – Die Notlüge

Rezension

Ranka reist mit ihrem Freund im Wohnmobil, als sie die Mitteilung erhält, dass ihre Mutter Agnes in einen schweren Autounfall verwickelt war und sich im Koma befindet. Sie entdeckt, dass Agnes nicht ihre biologische Mutter sein kann, und sucht nach Antworten. Während ihrer Recherche stößt sie auf einen Mord, bei dem Agnes anscheinend eine Rolle spielt.

Das Buch beginnt mit einem spannenden Prolog, der sofort meine Neugier weckte. Ranka ist entsetzt, als sie herausfindet, dass Agnes nicht ihre biologische Mutter ist. Diese Entdeckung führt zu einer Reihe von Nachforschungen, die auch Ranka in Gefahr bringen. Merkwürdige Vorfälle häufen sich. Auch ihr Freund, dem sie zuerst vertraut hat, wirkt mittlerweile verdächtig.

Fazit: Der Spannungsbogen ist durch viele unerwartete Wendungen geprägt. Gelegentlich erscheint die Handlung etwas übertrieben,. Das hohe Tempo der Erzählung sorgt aber dafür, dass man Seite um Seite umblättern möchte, um mehr zu erfahren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.