Eulenspiegels Postkartenkalender 2026

Rezension

Schon zu Beginn des Jahres bietet dieser Postkartenkalender eine besonders amüsante Erfahrung. Mit Witz, Kreativität und einzigartigen Ideen auf jeder einzelnen Seite bringt er garantiert ein Lächeln ins Gesicht.
Auf insgesamt 28 Seiten findet man humorvolle Motive, die ideal geeignet sind, um mit guter Laune in die neue Woche zu starten. Jeder Blick auf eine Karte hebt die Stimmung und gibt frischen Schwung für den Tag.
Die Postkarten sind vielfältig einsetzbar, sei es als nette Nachricht an Freunde oder Familie. Der Empfänger wird sich bestimmt über diesen besonderen Gruß freuen.
Die Karten sind auf hochwertigem Karton gedruckt, wodurch Farben und Details besonders gut zur Geltung kommen. Jede Seite deckt einen Zeitraum von zwei Wochen ab, was eine angenehme Übersichtlichkeit schafft. Sonntage und Feiertage sind dabei rot hervorgehoben.
Ein besonders bemerkenswerter Aspekt ist, dass die Cartoons von bekannten Künstlern stammen und sehr ansprechend gestaltet wurden. Die Mischung aus hochwertiger künstlerischer Qualität und Humor macht diesen Kalender zu einem echten Vergnügen für das gesamte Jahr.

Fazit: Eulenspiegels Postkartenkalender 2026 ist nicht nur ein einfacher Kalender. Er begleitet erfreulich durch das Jahr. Kreativ, originell und erstklassig gestaltet, hält er 28 Seiten voller guter Laune bereit, die jederzeit genutzt werden können.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei Eulenspiegel Verlagsgruppe herzlich bedanke.

Limar Fiona – Stirb an deinen Lügen

Rezension

Im Maßregelvollzug gibt es einen neuen Fall, der der Psychiaterin Ilka Herzog zugewiesen wird. Bianca Keller steht unter dem Verdacht, einen Mord begangen zu haben. Sie betont jedoch ihre Unschuld und erwähnt immer wieder eine Frau sowie einen Mann mit einem auffälligen Tattoo in Form einer Fledermaus. Währenddessen ist Kriminalkommissar Malte Wächter auf der Suche nach einem Täter, der nachts Frauen in ihren eigenen vier Wänden überfällt.

Die Autorin hat erneut einen fesselnden Psychiatrie-Thriller geschrieben, der mich von der ersten Seite an packte und mit einer cleveren und gut durchdachten Handlung begeisterte.
Besonders spannend ist die Frage, ob Bianca tatsächlich lügt, um einer Bestrafung zu entgehen, oder ob ihre Aussagen der Wahrheit entsprechen. Zunächst glaubt niemand an die Existenz der mysteriösen Frau, die Bianca beschreibt. Doch als Carina ebenfalls von einer Frau und einem Tattoo berichtet, eröffnet sich für Ilka und Malte eine erste Spur.

Fazit: Die Autorin zeigt erneut ihr Talent. Sie verbindet eine packende Erzählung mit einem psychologischen Aspekt, der förmlich unter die Haut geht. Es ist äußerst spannend und beim Lesen vergeht die Zeit wie im Flug. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Teil zu lesen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Teil 1 https://helgasbuecherparadies.com/2024/06/09/limar-fiona-%f0%9f%93%96-stirb-zweimal-schwesterherz/

Teil 2 https://helgasbuecherparadies.com/2024/11/12/limar-fiona-%f0%9f%93%96-engelskaelte/

Teil 3 https://helgasbuecherparadies.com/2025/05/01/limar-fiona-%f0%9f%93%96-blutmondnaechte/

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke

Ziebula Thomas Waldmann

Buchvorstellung

Als Johannes Waldmann am Vorabend seiner Rückkehr in den Dienst der Bonner Mordkommission an einen Tatort gerufen wird, ahnt er nicht, in welche Abgründe dieser Fall ihn führen wird. Während er die Leiche des getöteten Lokalpolitikers besieht, jagt eine Frau in einem gestohlenen Polizeiwagen einem Audi nach. In ihm vermutet sie die junge Ukrainerin Zlata, die gerade noch mit dem Politiker auf einem Zimmer war. Auch die Journalistin Pia Luninger ist an dem Fall dran. Spurlos wird die große Reportage heißen, die sie über Menschenhandel und Zwangsprostitution schreiben will und die ihr endlich den ersehnten Karrieresprung ermöglichen soll. Mit jedem Schritt, den Waldmann tiefer in den Sumpf des Verbrechens hineinwatet, löst sich ein Faden, der die große Wunde seines Lebens nur oberflächlich zusammenhielt: der Verlust seiner Frau. Damals, auf einem Bazar, als sie von einem auf den anderen Moment einfach so – verschwand.

Unbezahlte Werbung da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Ullstein Verlag bedanke.herzlich bedanke

Weber Tanja

Autorinnenvorstellung

Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Tanja Weber vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Es war niemals in meinem Kopf, Bücher zu schreiben – bis mich eine Agentin auf der Frankfurter Buchmesse angesprochen hat und gefragt, ob ich nicht auch Prosa schreiben möchte. Zu der Zeit war ich als Drehbuchautorin beim Fernsehen beschäftigt. Ich durfte an Serien wie Türkisch für Anfänger und Verliebt in Berlin mitwirken. Davor war ich Dramaturgin am Theater – mit klassischem Drama, Aktstruktur und Handlungsaufbau kenne ich mich aus. Nachträglich denke ich: das war alles schon die Vorbereitung fürs Bücher schreiben. Mittlerweile sind 30 Romane unter vier Namen von mir erschienen.

Neben dem Schreiben liebe ich meinen Garten, backe, koche, stricke – und bin leidenschaftliche Hundebesitzerin!

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

Haller Elias – Todesstimme

Rezension

Mehrere Selbsttötungen stellen für Kriminalhauptkommissarin Tara Kronberg und ihr Dezernat für extreme Gewaltverbrechen, eine erhebliche Herausforderung dar, da die Umstände äußerst rätselhaft sind. Ein Podcast scheint die Menschen dazu zu bewegen, Selbstmord zu begehen. Nachdem eine 16-Jährige mit seltsamen Abschiedsworten gefunden wird, wird Tara zusammen mit ihrem Team beauftragt, das Dezernat K11 in Leipzig zu unterstützen.

Nach Signalrot ist dies der zweite Fall für Tara Kronberg. Im Mittelpunkt steht ein Podcaster, der Menschen in den Tod treibt. Der Podcast nutzt die Verzweiflung der Menschen.
Der Aufbau mit kurzen Kapiteln sorgt für eine konstant spannende Lektüre. Die kurzen Kapitel halten das Erzähltempo hoch.
Tara Kronberg ist eine starke Persönlichkeit, die sympathisch, glaubwürdig und entschlossen wirkt. Anfangs war es vorgesehen, dass Tara lediglich eine Überwachungsaufgabe beim K11 übernimmt, doch sie gerät immer tiefer in die Serie der Verbrechen hinein.
Die Geschichte wirkt nicht immer vollkommen glaubhaft, bleibt jedoch trotzdem fesselnd.

Fazit: Das Buch bietet eine spannende Handlung mit einem unerwarteten Täter und überraschenden Wendungen. Das Ende weckt die Neugier auf die Fortsetzung und lässt vermuten, dass auf Tara weitere Herausforderungen warten könnten. Die dunkle Atmosphäre ist geprägt von Themen wie Suizid und Depression.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Silber Eva-Maria und Wilczek Kirsten – Der Blutmensch zu Köln

Rezension

Bei einem verheerenden Brand auf einem Gutshof verloren neun Menschen ihr Leben. Erste Ermittlungen zeigen jedoch, dass sie zuvor ermordet wurden. Angeklagt ist die Magd Ida, die kurz zuvor wegen Diebstahls entlassen wurde. Sie soll die Taten mit ihrem Verlobten begangen haben, der aber vermisst wird. Die Redakteurin Mathilde von Tabouillot ist von Idas Unschuld überzeugt und nimmt Kontakt zum Rechtsanwalt Dr. Venedey auf. Unterstützung erhält er von seinem Referendar Bas und dem Gendarm Schäng.

Die Erzählung spielt im Jahr 1847 in Köln, wo Ida sich in einem Strafverfahren befindet. Es fehlen konkrete Beweise, und der Verurteilung liegen lediglich Indizien zugrunde. Die Autorinnen schildern packend, wie schwer es ist, aus dünnen Hinweisen eine belastbare Schuld abzuleiten. Mathilde, Dr. Venedey, Bas und Schäng setzen all ihre Kraft und ihr Wissen ein, um Ida zu entlasten, was sich als schwierige Aufgabe herausstellt.
Der Gerichtsprozess liefert grandiose Schlagabtausche, doch Dr. Venedeys Gegenüber, zeigt sich als äußerst starker Gegner. Sie stehen unter Zeitdruck, was sich immer deutlicher abzeichnet. Die Schilderung der damaligen Verhandlungsmethoden ist äußerst spannend und vermittelt sehr gut, wie damalige Gerichtsverhandlungen durchgeführt wurden.
Besonders imponiert hat mir Mathilde. Sie behauptet sich in einer von Männern dominierten Umgebung und zeigt Mut, Scharfsinn und Entschlossenheit.

Fazit: Es ist ein spannender und fesselnder, sowie informativer Kriminalroman, in dem Fiktion und wahre Begebenheiten mit künstlerischer Freiheit in einer düsteren Geschichte erzählt werden.
Die lebendige Sprache dieses historischen Rechtsdramas ist beeindruckend. Der gelegentliche Dialekt, verleiht dem Buch zwar Authentizität, bereitete mir jedoch etwas Schwierigkeiten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Scherf H.C. David

Buchvorstellung

Als wäre es damit nicht genug, dass sich David an der Schule outet, weil er schwul ist, finden seine Mitschüler in seinem Vornamen den Bezug zur jüdischen Abstammung. Das reicht aus, um ihn unerträglichen Quälereien auszusetzen.
Als sich allerdings Gewalt gegen die beteiligten Schüler und Schülerinnen richtet, stellen sich Polizei und Beteiligte die Frage, wer sogar vor Mord nicht zurückschrecken könnte, um die Schuldigen zu bestrafen.
Ein ergreifendes Plädoyer gegen Mobbing und Vorverurteilungen. Menschlichkeit kann sogar bei denen fehlen, von denen man es besonders erwarten dürfte.
Davids Weg beschreibt den vieler Schüler nicht nur in Deutschland.

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Gebert Anke – Wo du nicht bist

Rezension

Irma Weckmüller lebt zusammen mit ihrer Schwester und unterstützt sie bei einer schweren Entscheidung. Sie lernt den netten Arzt Erich Bragenheim kennen und verliebt sich in ihn. Obwohl sie heiraten möchten, steht der Nationalsozialismus dem entgegen, da Erich jüdischer Herkunft ist. Nach Erichs Tod sehnt sich Irma danach, auch nach seinem Ableben eine Eheschließung zu erreichen.

Der Prolog beginnt mit Irmas Suche nach Erich und wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln bis ins Jahr 1952 erzählt. Die Erzählung handelt zunächst von Irma, die sich rührend um ihre Schwester Martha kümmert. Als Irma sich in einen jüdischen Arzt verliebt, wendet sich Martha von ihr ab, und sie sowie Erich sehen sich in ihrem Umfeld mit viel Unverständnis konfrontiert. Die Geschichte beschreibt die vielen Demütigungen, die das Paar erdulden musste, sowie Irmas unerschütterlichen Glauben an die Liebe und ihren Einsatz für Erichs Andenken.
Nach Erichs Tod liegt der Fokus auf Irma. Sie unternimmt alles, um eine Heirat anerkennen zu lassen, obwohl viele Hindernisse ihr im Weg stehen. Ihr großes Leid wird ausführlich dargestellt.
Irma wird als eine sehr starke Frau sichtbar, deren Mut und Ausdauer im Mittelpunkt der Erzählung stehen.

Fazit: Es handelt sich um eine Liebesgeschichte, die über den Tod hinausgeht. Die Autorin erweckt die Geschichte mithilfe hinterlassener Dokumente zum Leben und verwandelt sie in einen biografischen Roman, der künstlerische Freiheit mit historischen Tatsachen verbindet. Diese Erzählung ist sehr berührend, bewegend, traurig, doch auch voller Hoffnung. Sie ist eine eindrucksvolle und einfühlsame Hommage an Irmgard Weckmüller und zeigt, was Liebe und Hartnäckigkeit bewirken können.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Hinweis: Die Anmerkung zur Gesetzeslage vom 23. Juni 1950, die Verfolgten des Nationalsozialismus die nachträgliche Anerkennung der Rechtsfolgen einer standesamtlichen Ehe zu ermöglichen, macht die Lektüre noch nachvollziehbarer.

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.

Stein Nick

Autorenvorstellung

Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Nick Stein vorstellen.
Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Vielen Dank für die Einladung!
Ich komme aus Niedersachsen, und dass meine friesische Mutter mir schon die Anlagen zum Schreiben von Ostfrieslandkrimis mitgegeben hat, liegt somit nahe. Davon sind inzwischen elf erschienen, der Thriller „Quantenkiller“ ist der bisher letzte aus der Reihe.
Es war schon immer die Lust am Fabulieren, die mich zum Schreiben brachte. Ich erinnere mich noch an die 7. Klasse – wir sollten damals im Deutschunterricht eine Geschichte fortsetzen, die der Lehrer uns vorgesetzt hatte. Ich machte daraus eine spannende Jagd, die in Tanger tragisch endete. Mein Lehrer empfahl mir, mit dem Schreiben anzufangen. War das der posthypnotische Befehl, jetzt ein Buch nach dem anderen aus meiner Feder zu entlassen? Wer weiß. Vielleicht lag es auch an der Lust zu lesen, denn die Dorfbibliothek mit ihren 300 Büchern hatte ich schnell durch.
Irgendwer gab mir den Rat: Wenn du was veröffentlichen willst und bekannt werden willst, fang mit Krimis an. Da mir schon immer die Natur sehr am Herzen lag, wurden Umwelt- und Klimaschutzfragen gleich in die Krimis mit hineingepackt. Der erste, Adlerkiller, handelte von Kriminellen, die die damals noch wenigen Seeadler aus wirtschaftlichen Gründen bekämpften.
Durch alles zog und zieht sich das sehr ernste Thema, wie wir leben sollten, wie die Natur um uns überleben kann, wie wir uns zu verhalten haben. Das musste irgendwann ein Ende haben, und so entstand „Tyrannthropos muss sterben“, das Sachbuch über notwendig erachtete Änderungen des politischen und wirtschaftlichen Systems und unserer selbst.
Mein letztes Buch, „Quantenkiller“, spielt in der Jetztzeit und verarbeitet sehr aktuelle Themen. Zwei weitere Bücher, eine Fortsetzung des historischen Romans „Die Bierhexe“ und ein Sachbuch, sind ebenfalls fast fertig. Ich bin selbst gespannt, wie es danach weitergeht.

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.

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