Zur Einweihung ihres luxuriösen Campingplatzes in Cornwall haben Max und Annie ihre alten Studienfreunde samt Kindern eingeladen: TV-Star Dominic, die Ärztin Kira sowie die Freigeister Jim und Suze. Doch schon am ersten Abend kommt es am Lagerfeuer zu einem handfesten Streit. Am nächsten Tag zieht von der zerklüfteten Küste her ein Unwetter auf. Als eines der Kinder nicht vom Strandausflug zurückkehrt, eskaliert die Situation. Inmitten des tosenden Sturms sind die Freunde auf sich allein gestellt. Alte Konflikte brechen auf, neue Geheimnisse kommen ans Licht, und irgendjemand spielt ein tödliches Spiel
Das Buch erscheint am 10.12.2024
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bei Rowohlt Verlag bedanke
Meine Rezension zu Martina Pahr Nur die Wühlmaus war Zeuge
Valentina ist stolze Besitzerin eines Schrebergartens und macht sich gleich mit ihrer Freundin daran, einen Teich auszuheben. Dabei stoßen sie auf die Leiche des Vorbesitzers, der erschlagen wurde. Valentina macht sich nun an die Befragung der Kleingärtner. Da kocht die Gerüchteküche fast über. Sie hat unzählige Fragen und prompt geschieht ein zweiter Mord. Wird sie das Verbrechen aufklären?
Martina Pahr entführt in eine charmante und skurrile Welt, in der Mordermittlungen auf humorvolle Weise angegangen werden. Valentinas Spürsinn ist geweckt und sie ist voll entschlossen, die Mordfälle aufzuklären. Dabei erhält sie tatkräftige Unterstützung von ihrer Freundin Barbara, die liebevoll Lerche genannt wird. Die Charaktere in diesem Buch sind äußerst kreativ gestaltet. Besonders hervorzuheben sind der Schwabe Konrad und Lisa, die als „Maultäschle“ und „Meerschweinle“ bekannt sind und durch schwäbische Dialoge auffallen. Auch die schöne Senta und die betagte Friedl bringen ihre eigenen Facetten in die Geschichte ein und sorgen für eine bunte Mischung an Persönlichkeiten.
Fazit: Der Schreibstil ist erfrischend und leicht, was das Lesen zu einem Vergnügen macht. Die humorvollen Dialoge und die skurrilen Situationen sorgen dafür, dass man immer wieder schmunzeln muss. Trotz der ernsten Thematik des Mordes bleibt die Atmosphäre angenehm und unterhaltsam. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐
Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar wofür ich mich bei Emons Verlag herzlich bedanke
Stefan Blume ist Privatermittler und Polizeihauptmeister Frank Schröder bittet ihn, nach der vermissten Katharina zu suchen. Da er aber genug Probleme mit seiner Freundin Katja hat, lässt er das etwas schleifen. Katja ist in einer psychiatrischen Klinik und dort stößt er auf eine Anwältin, die ihm Möglichkeiten aufzeichnet, sich an seinen Erzfeind Gerhard Hauser zu rächen und seine Freundin aus der Klinik zu holen. Gleichzeitig wird über einen Wolfsmenschen und über die Harzer Spürhunde berichtet. Gelingt es Stefan, seine Freundin aus der Klinik zu holen, und wie passt das alles zusammen?
Dies ist eine packende Geschichte, die sich um Stefan Blume dreht, der verzweifelt versucht, seine Freundin aus der Psychiatrie zu holen. Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf, als er unerwartete Unterstützung von einer Anwältin erhält, die ihn bei seiner Rache unterstützt. Die Erzählweise ist geschickt aufgebaut. Der Autor lässt die Spannung langsam ansteigen, während sich die verschiedenen Handlungsstränge entfalten. Neben Stefans Kampf um seine Freundin gibt es einen weiteren faszinierenden Strang, der den mysteriösen Wolfsmenschen und die Suche nach der vermissten Katharina beleuchtet. Außerdem, was es mit den Harzer Spürhunden auf sich hat. Die Ungewissheit darüber, wie alles zusammenhängt, sorgt dafür, dass man immer weiter lesen möchte.
Fazit. Nach einem langsamen Aufbau, der mir Zeit gab, sich in die Geschichte und die Charaktere einzufühlen, folgen spannende Kapitel, sowie ein Finale, das mit unerwarteten Wendungen aufwartet. Es ist ein gelungener Thriller, der sowohl durch seine Handlung als auch durch die Charaktere besticht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei CW Niemeyer herzlich bedanke.
Gerade noch lag der kleine Ben fröhlich brabbelnd auf seiner Krabbeldecke, kurz darauf ist er nicht mehr da. Isa erlebt ihren dunkelsten Albtraum, als ihr vier Monate alter Sohn spurlos verschwindet. Nach mehr als einem halben Jahr taucht Ben plötzlich wieder auf, doch seine Rückkehr bleibt so rätselhaft wie sein Verschwinden. Während die Polizei nach Antworten sucht, setzt Isa alles daran, die verlorene Zeit mit ihrem Sohn nachzuholen. Dabei werden tief in ihr die Zweifel immer lauter. Hatte Ben schon immer diese klaren blauen Augen? Aufmerksam betrachtet Isa jede Abweichung – und stellt sich weitere Fragen. Fragen, die schon bald vermuten lassen, dass hinter der Fassade einer scheinbar heilen Welt dunkle Abgründe lauern …
Buchvorstellung Heiko Kohfink Linsen, Spätzle und Arsen
Der Wochenausklang des Polizeistammtisches Kleingrubenstetten im ›Goldenen Hirsch‹ wird jäh gestört, als der Großindustrielle Otto Vögele am Nachbartisch das Leben in seinem Linsengericht aushaucht. Gerade noch in Wochenendstimmung sehen sich Lizzi, Inga, Martin und Lukas nun unverhofft einem perfiden Mord gegenüber, den sie schnellstmöglich aufklären müssen. Sie setzen alles daran, den Täter dingfest zu machen, denn es gilt den Hauptverdächtigen zu entlasten, der kein Geringerer ist, als der Hirschwirt Ernst Grüble selbst. Doch hat der vielleicht tatsächlich seinen bestgehassten Schulfeind und heutigen Gläubiger mit einem vergifteten Abendessen ins Jenseits befördert? Und welche Rolle spielen die trinkwütigen Nachbarn, der von seiner Frau auf Diät gesetzte Bürgermeister, die glücksspielsüchtige Nichte und nicht zuletzt ein kampfeswütiger Gockel in diesem verwirrenden Mordfall? Wieder einmal beginnt eine aufregende und aufreibende Mörderhatz, die von den Nachbardörfern auf der Schwäbischen Alb bis hinunter nach Stuttgart reicht.
Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Silke Mahrt vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.
Zwei besondere Landschaften prägen mich und mein Schreiben. Geboren in Braunschweig ging es jedes Wochenende mit meinen Eltern zum Wandern in den Harz. Das kleine Örtchen Altenau ist der Handlungsort meiner Krimis. Ich liebe die Landschaft und die etwas kauzigen Menschen. Mindestens zwei Mal im Jahr mache ich mit meinem Mann dort Urlaub, lasse die Seele baumeln und suche nach neuen Tatorten. Inzwischen darf ich häufiger zu Lesungen in den Harz und so kommen noch einige Ausflüge dazu. Durch meine Krimis, durch die Lesungen und die vielen lieben Menschen, die ich dabei kennenlernen durfte, ist meine Verbundenheit mit dem norddeutschen Mittelgebirge noch einmal gewachsen. Heute lebe ich im schönen Schleswig-Holstein, dem Land zwischen den Meeren. Auch hier wird viel gemordet, doch ich schreibe Frauenromane, die an der Nordsee spielen. Häufig verbringe ich mit meinem Mann und unserem 40 Jahre alten Bulli die Wochenenden in Dithmarschen oder Nordfriesland auf einem Campingplatz direkt am Deich. Ohne Meer fehlt mir was. Genauso wie mir ohne Bücher etwas fehlen würde. Ich lese viel und ständig. Geschrieben habe ich schon in meiner Kindheit. Dann kamen Studium, zwei Töchter und der Beruf. Da blieb wenig Zeit für Geschichten. Jetzt nehme ich mir die Zeit zum Schreiben. Zwar klappt es nicht täglich – ich habe vier wunderbare Enkelkinder und einen interessanten Beruf – doch wenn ich Zeit zum Schreiben finde, vergesse ich die Welt um mich. Die Themen finde ich in der Gesellschaft, in meiner Beraterinnentätigkeit, im Leben. Ich möchte auf Probleme und Missstände aufmerksam machen, zum Nachdenken anregen – und natürlich unterhalten. Noch was Privates? Ich habe eine eigenwillige Katze und ein intelligentes Pferd. http://www.silke-mahrt.de http://www.harzkrimis.de https://www.facebook.com/silke.mahrt.3/
Meine Rezension zu Marie Pierre Schwestern im Geiste Das Pensionat an der Mosel
Die Leiterin des Mädchenpensionats Pauline Martin hat es nicht leicht mit ihren Zöglingen. Diebstähle häufen sich und ihre neue Lehrerin Rhona O´Meally ist zwar bei den Schülerinnen sehr beliebt, aber ein dunkles Geheimnis umgibt sie. Als dann auch noch politische Parolen an der Wand der Hauptwache auftauchen, gerät Pauline unter Verdacht.
Die Autorin entführt uns in die turbulente Zeit um 1911, als die politischen Spannungen in Elsass-Lothringen das Leben der Menschen stark beeinflussten. Die Geschichte folgt Pauline, die alles daran setzt, das Pensionat, das ihr am Herzen liegt, zu erhalten. Die zunehmenden Diebstähle und die politischen Parolen, die jemand an der Hauptwache angebracht hat, bringt sie in Verdacht, sorgt aber gleichzeitig für eine spannende und dramatische Atmosphäre. Besonders fesselnd ist Paulines unerfüllte Liebe zu dem preußischen Hauptmann Erich von Plienitz. Ihre Rolle als Lehrerin macht es ihr unmöglich, diese Gefühle offen auszuleben, was die emotionale Tiefe der Geschichte verstärkt. Ein weiterer interessanter Aspekt ist Rhona, die ein geheimnisvolles Element in die Handlung einbringt. Die Perspektivenwechsel sorgen dafür, dass die Geschichte abwechslungsreich bleibt und ich war die ganze Zeit gespannt, wie sich die Ereignisse entwickeln.
Fazit: Die Mischung aus Spannung, Drama und emotionalen Konflikten macht für mich das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen, das keine Langeweile aufkommen lässt. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil und darauf, wie sich die Schicksale der Charaktere weiter entfalten werden. Marie Pierre gelingt es, die politischen Herausforderungen der Zeit eindrucksvoll darzustellen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐ ⭐ ⭐ ⭐ ⭐
unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich herzlich bedanke.
Meine Rezension zu Christian Sünderwald Die Spur der Ratten
In Antwerpen stößt Ulrich Fassmann auf ein Dokument, das auf ein verschollenes Schiff mit einem Schatz verweist. Er macht sich zusammen mit seinem Partner Wilhelm von Berg auf die Suche. Dabei kommen sie nicht nur der katholischen Kirche in die Quere, auch eine heimliche Organisation schreckt vor nichts zurück. Ihre Vorgehensweise ist äußerst brutal. Es beginnt ein Abenteuer mit großen Gefahren.
Die Geschichte dreht sich um Ulrich Faßmann und Wilhelm von Berg, die sich auf die Suche nach einem verborgenen Schatz begeben. Doch schnell wird klar, dass diese Schatzsuche sie in große Gefahr bringt. Sie werden nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch von einer geheimen Organisation verfolgt, was die Spannung von Seite zu Seite steigert. Eine Gefahrenzone jagt die nächste und das über mehrere Länder hinweg. Die Spannung steigt kontinuierlich. Auch der Prolog des Buches ist stark, und ich habe mich immer wieder gefragt, was es mit diesem Ereignis auf sich hat. Die Antwort kommt spät, was mich zudem schockiert hat. Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig, und sie sind äußerst mutig.
Fazit: Dies ist ein äußerst spannender und packender Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat. Nicht nur die Verfolgungsjagden sind packend und hielten mich in Atem, sondern auch die Vorgehensweise. Dem Autor ist es gelungen, Fiktion und Realität auf eine Weise zu verbinden, die mich nicht so schnell loslässt. Besonders beeindruckend ist die Art und Weise, wie der Autor die dunklen Kapitel der Vergangenheit in die fiktive Handlung verknüpft. Auch die Verwendung realer Orte verleiht der Geschichte eine zusätzliche Dimension und lässt die Ereignisse authentischer erscheinen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐