Lange Roland – Harzhölle

Rezension

Privatdetektiv Stefan Blume erhält den Auftrag, Daniel von Bodenfels ausfindig zu machen, da dieser für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich gemacht wird. Während seiner Suche entdeckt er ein Netzwerk von Reichsbürgern. Gleichzeitig bittet ihn Streicher um Unterstützung für eine verletzte Frau. Die Ereignisse überschlagen sich und es scheint, dass etwas Größeres dahintersteckt.

Mit seinem neuen Thriller präsentiert Roland Lange bereits sein sechstes Buch, das im Harz spielt. Wie bei seinen vorherigen Büchern ist die Geschichte so konzipiert, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden kann. Für die, die bereits mit Stefan Blume und seiner Vergangenheit vertraut sind, gibt es jedoch spannende Rückblenden, und die Rolle von Streicher wird zunehmend deutlicher.
Der neue Fall für Stefan Blume gestaltet sich als äußerst kompliziert, da der gesuchte Verdächtige wie vom Erdboden verschluckt scheint. Die Verbindung zu Reichsbürgern erhöht den Spannungsfaktor, und je tiefer Blume recherchiert, desto mehr erkennt er, dass er ein Wespennest gestochen hat. Die drohenden Gefahren betreffen nicht nur ihn selbst.

Fazit: Der Autor versteht es, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten, auch weil er ein interessantes und zeitgemäßes Thema anspricht. Es entwickelt sich zu einer Sache von unerwartetem Ausmaß, die mich überrascht hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei CW Niemeyer Buchverlag herzlich bedanke

Bender Jochen Hurlebaus und das rote Kleid

Buchvorstellung

Eine Frau verschwindet spurlos. Viel zu spät meldet ihr Bruder sie als vermisst. Tauchte die Frau bei ihrer großen Liebe in Italien unter? Oder wurde sie das Opfer eines Gewaltverbrechens?
Kommissarin Olga Oleg bittet ihren Kollegen Hurlebaus um Hilfe, der unmittelbar darauf selbst nur knapp einen Anschlag überlebt.
Die Ermittlungen führen die Kommissare von den Stammgästen des „Sonnenstüble“ über die Selbsthilfe Neurodiversität und familiäre Abgründe bis hin zur Mafia.
Erst das rote Kleid der Verschwundenen liefert schließlich die entscheidende Spur.

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Friese Jani – Immer wieder Sehnsucht nach Norderney

Rezension

Der Krieg ist endlich vorbei, und Mariannes Wunsch ist es, Else wiederzufinden, denn sie hat ihr Kind zu sich genommen. Ihre riskante Reise beginnt in Linz, wo sie erfährt, dass ihre große Liebe Hans angeklagt wird. An ihrer Seite ist Arjen, der in Marianne verliebt ist und sie unterstützt.
Else hingegen muss im Lager verbleiben, da man sie der Zusammenarbeit mit dem Feind verdächtigt. Sie sehnt sich jedoch danach, endlich ihre Tochter Hedi und Marianne wiederzusehen. Ob das gelingt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Der zweite Teil hat mich erneut überwältigt und tief berührt.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Marianne, die mit Elses Tochter Hedi während des Krieges in die Schweiz geflohen ist, sowie ihre verzweifelte Suche, Hedis Mutter nach dem Krieg wiederzufinden. Diese Suche bringt sie in gefährliche und demütigende Situationen. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit wurden eindrucksvoll verdeutlicht. Währenddessen bleibt Else im Lager gefangen, und ihr Leid ist noch lange nicht vorbei. Die Begegnung mit James Müller gibt ihr einen Funken Hoffnung.
Auch diese Schilderungen sind sehr lebendig. Manchmal liefen mir die Tränen über die Wangen, als ich die harten Bedingungen und mir das unvorstellbare Leid vorstellte, das viele Frauen im Krieg erleiden mussten. Trotzdem sind diese Frauen daran nicht zerbrochen.

Fazit: Es ist eine sehr emotionale, und gefühlvolle Erzählung, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Geschichte hat mich tief berührt mit all den Schicksalsschlägen, die mir unter die Haut gingen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Kohfink Heiko Schokohasen Harakiri

Buchvorstellung

In der alteingesessenen Ländle-Schokohasenfabrik läuft nicht mehr alles, wie es soll. Als dann auch noch Inhaber Uwe Hämmerle mit einem japanischen Samuraischwert im Bauch tot in einem Kessel flüssiger Schokolade gefunden wird, ist schnell klar: Das war kein Arbeitsunfall.

Verdächtige, die etwas gegen den selbstverliebten Uwe gehabt haben könnten, gibt es zuhauf: Hat der ruhige Schwertschmied Masaru Ishikawa, der von Hämmerle betrogen wurde, etwas mit der Sache zu tun? Oder weiß die flapsige Adoptivtochter Maja mehr, als sie zugibt? Und was hat der stille und notorisch abgebrannte Nachtwächter Jan Keller, der den schokoüberzogenen Unternehmer bei dessen unfreiwilligem Bad in Zartbitter gefunden hat, wirklich gesehen?

Während in der Fabrik der Schokoladenduft schwer in der Luft hängt, zeichnet sich für Hauptkommissar Johannes Böcker und Polizeiobermeister Lukas Eisele eines ganz klar ab: Hinter schwäbischer Beschaulichkeit können sich tiefe Gräben verbergen – und häufig auch dunkle Geheimnisse.

Das Buch erscheint am 01.10.2025

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Kalpenstein Friedrich Salute Das letzte Gebet

Buchvorstellung

»Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen!«

Als Immacolata morgens in Bardolino die Kirche aufschließen möchte, bemerkt sie, dass die Tür aufgebrochen wurde. Im Inneren des Gotteshauses entdeckt sie einen jungen Mann tot am Weihwasserbecken. In seinem Mund findet die Spurensicherung ein paar Seiten aus dem Gesangbuch. Etwa ein Zeichen?

Commissario Lanza nimmt die Ermittlungen auf. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei dem jungen Mann um Marcello Ferretti, der aus gutem Grund an den Lago di Garda gereist war, denn seine Erfindung könnte sich positiv auf die Wasserqualität des Sees auswirken. Lanza erkennt schnell, dass er mit seiner Innovation polarisiert.

Ferretti war kein gläubiger Mensch. Was also hatte er in der Kirche zu suchen? War es Zufall oder warum musste er dort sein Ende finden?

Der dritte Fall für Lanza und Zeitler.

Das Buch erscheint am 07.10.2025

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Jud Benno

Autorenvorstellung


Heute möchte ich euch den sehr sympathischen Autor Benno Jud vorstellen. Vielen Dank, dass Du heute mein Gast bist.

Hallo, ich freue mich, euch ein wenig von mir zu erzählen zu dürfen. Mein Name ist Benno Jud. Ich wurde 1969 in einem kleinen Dorf in der Schweiz geboren und bin auf einer abgelegenen Alp aufgewachsen – in einer Umgebung, die stark an die Bilderbuchwelt von Heidi erinnert. Meine Kindheit war geprägt von Natur, Freiheit und der innigen Verbindung zu meiner Zwillingsschwester Lisabeth.

Doch diese heile Welt zerbrach jäh, als Lisabeth eines Tages nicht mehr nach Hause kam. Sie wurde Opfer eines Verbrechens – wir waren damals acht Jahre alt.

Diese tiefgreifende Erfahrung bildet den Ausgangspunkt für mein Buch Meine verlorene Hälfte Lisabeth. Darin erzähle ich meine Kindheitsgeschichte – von Verlust, Sprachlosigkeit und meinem mühsamen Weg zurück ins Leben, begleitet von meiner Familie und unserem treuen Appenzeller Hund.

Mit meinem zweiten Buch Im Visier der Gerechtigkeit habe ich mich dem Genre Krimi zugewandt. Der Roman spielt in Luzern, meiner Wahlheimat, und ist zugleich ein Plädoyer für Gerechtigkeit – ein Thema, das mich seit meiner Kindheit begleitet. Der Krimi ist der Auftakt zu einer geplanten Reihe, an der ich derzeit weiterarbeite.

Das Schreiben hat mir geholfen, mein Kindheitstrauma zu verarbeiten. Doch mit der Zeit wurde mir klar: Es ist mehr als nur Verarbeitung. Es ist Leidenschaft. Während des Schreibens hat es mich richtig gepackt – und seitdem kann ich nicht mehr damit aufhören.

Ich bin verheiratet, Vater von zwei Kindern und Grossvater von drei Enkelkindern. Meine Hobbys sind Wandern, Lesen, Schreiben und Videofilmen. Ich habe den Beruf des Kochs erlernt und war mit 23 Jahren zum ersten Mal Küchenchef in einem renommierten Restaurant in Luzern – ein Beruf, den ich bis heute mit Freude ausübe.

In meinen Büchern verbinde ich persönliche Tiefe mit gesellschaftlicher Relevanz. Es ist mir ein Anliegen, meine Leserinnen und Leser nicht nur emotional zu berühren, sondern auch zum Nachdenken anzuregen.
Ihr findet mich auf Facebook und Instagramm, danke für eure Zeit. Benno Jud

Ganz herzlichen Dank für die sehr interessanten Einblicke. Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg.
Weitere Autorenvorstellungen findet ihr unter
https://helgasbuecherparadies.com/autorenvorstellung-a-z/

Blunk Malin – Mittsommertod

Rezension

Die Journalistin Jette Johannsen sieht am Strand von Sylt, wie ein Motorboot auf eine Surferin zusteuert. Jette greift sofort ein und rettet ihr Leben. Sie erfährt von ihr,  dass sie ihre Wohnung wegen Eigenbedarf gekündigt bekommen hat. Jette beginnt daraufhin zu recherchieren und stößt auf die Information, dass der Immobilienmakler Heiner Breckwoldt nicht immer auf legale Weise Immobilien erwirbt.
Außerdem nimmt Jette die Suche nach der 17-jährigen Sina auf, die zuletzt Kontakt zu Breckwoldt hatte.

Das Buch beginnt gleich mit einer dramatischen Rettungsaktion. Während ihrer Recherchen kommt Jette in Gefahr. Zusammen mit Privatdetektiv Horst Hemer, der nach der vermissten 17-Jährigen sucht, und Kommissar Falk Richter, tauscht Jette wichtige Erkenntnisse aus.
Die angesprochenen Themen sind relevanter denn je. Die skrupellosen Methoden der Immobilienhaie, wie unbedarfte Mieter aus ihren Wohnungen gedrängt werden, sind erschütternd und verdeutlichen auf traurige Weise die Folgen von Profitgier.

Fazit: Die Autorin hat ein Gespür dafür, lebendige Figuren und eine beeindruckende Kulisse zu kreieren, was zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis beiträgt. Mit ihrem neuen Buch liefert sie erneut einen äußerst fesselnden Kriminalroman ab, der mich bis zum Schluss gefesselt hat.  Es zeigt, dass man auf der Suche nach der Wahrheit auch viele dunkle Seiten der Menschheit entdecken kann.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

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Rogasch Julia Winterträume in der kleinen Pension am Meer

Buchvorstellung

Das »Meerglück« ist Claras ganzer Stolz: Gemeinsam mit ihrer Mutter führt sie die kleine Pension und den angrenzenden Laden. Doch um die Finanzen steht es schlecht – da helfen auch die Stammgäste rund um Weihnachten nicht. Verkaufen will Clara die kleine Pension und den Laden aber auf keinen Fall, denn für sie zählt der Charakter des Familienbetriebs, den ihr Vater so geliebt hat.

Als Severin sich einbucht, knistert es sofort zwischen den beiden und Clara spürt eine besondere Verbindung. Bis sie in seinem Zimmer die Visitenkarte eines ihrer größten Konkurrenten entdeckt. Hat sie sich in Severin getäuscht?

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Aurass Dieter – Der Gebote-Killer

Rezension

Der Fund einer Leiche in der Nähe einer Kirche in Koblenz wirft zunächst viele Fragen auf, zumal auf dem Körper des Verstorbenen eine kryptische Botschaft hinterlassen wurde. Kurz darauf wird ein weiterer Toter mit ähnlichen Merkmalen entdeckt. Kommissar Ulf Auer und sein Team vermuten einen Serientäter, und sie erhalten Unterstützung von einem Profiler vom LKA sowie einem speziellen Vertreter des Vatikans. Das Töten hört einfach nicht auf.

Dieter Aurass ist definitiv ein Garant für spannende Lesemomente, und auch in diesem neuen Thriller konnte er mich nicht enttäuschen. Die Geschichte handelt von einem Serienmörder, dessen Brutalität und vor allem die hinterlassenen rätselhaften Nachrichten für Verwirrung sorgen. Für die Ermittler ist dies eine enorme Herausforderung.
Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich als äußerst kompliziert, wodurch die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite bleibt. Während des Lesens konnte ich miträtseln und fühlte mich dem Täter auf der Spur. Besonders beeindruckend fand ich die Figuren, die der Autor mit viel Tiefe und Feinheiten erschaffen hat. Mein absoluter Favorit war Fisch, dessen unermüdlicher Einsatz, manchmal auch unter fragwürdigen Mitteln, ihn zu einem faszinierenden Charakter machte.
Das Buch bietet nicht nur eine packende Geschichte, sondern gewährt auch Einblicke in das Privatleben der Charaktere. Das Motiv des Täters bleibt lange im Dunkeln und verstärkt die Spannung.

Fazit: Dem Autor ist ein gut durchdachter Thriller gelungen, der sowohl rätselhafte Aspekte als auch lebendige Charaktere umfasst. Obwohl ich eine vage Ahnung hatte, wer hinter den schrecklichen Taten steckte, blieb ich bis zur letzten Seite gefesselt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei CW Niemeyer Buchverlag herzlich bedanke

Wünsche Christiane Es bleibt doch in der Familie

Buchvorstellung

Eine winzige Rheininsel, Fluch und Segen einer Erbschaft und eine bewegende Suche nach Identität

Die Schwestern Marlene, Esther und Nicole erleben, wie die Aussicht auf eine Erbschaft auch höchst Unliebsames zu Tage fördert: Neid, Misstrauen, längst vergessen geglaubte Erinnerungen und das gut gehütete Lebensgeheimnis der Erblasserin und ihres vor Jahrzehnten verstorbenen Ehemanns. Ihre Tante Klara hat ihren sechs Nichten und Neffen ihr altes Haus auf der Insel Hohenwerth und ihren gesamten Besitz vermacht, zu gleichen Teilen allerdings auch einem völlig Unbekannten, ihrer großen Liebe. Marlene und ihre Schwestern müssen sich fragen, was sie hier eigentlich erben und wie hoch der Preis ist, den sie alle zu zahlen haben.

Das Taschenbuch erscheint am 24.09.25

Unbezahlte Werbung, da Rezensionsexemplar, wofür ich mich bei S. Fischer Verlag herzlich bedanke