Heute möchte ich euch den interessanten Krimi von Esther Copia vorstellen. Das klingt doch spannend
Klappentext Eine ermordete junge Frau in der Nähe der JVA Dieburg, ein verdächtiger Freigänger und Ungereimtheiten innerhalb der Gefängnismauern veranlassen die Justizvollzugsbeamtin Maria Saletti Nachforschungen anzustellen. Als sie plötzlich selbst in den Fokus der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gerät, setzt Maria alles daran, ihre Unschuld zu beweisen. Unterstützung erhält sie von Alexander Neubert vom LKA. Hat Maria in ein Wespennest gestochen – und steckt viel mehr dahinter?
Chief Inspektor Charles Pantel ist der neue Leiter für Kapitalverbrechen in Truro. Er bekommt einen Brief, in dem jemand sechs Morde ankündigt. Kurz darauf ereignet sich ein Mord und es deutet alles darauf hin, dass hier ein brutaler Täter dahintersteckt. Bantel und sein Team haben alle Hände voll zu tun, um den zweiten, vorher angekündigten Mord, zu verhindern. Leider ist ihnen der Täter immer einen Schritt voraus und sie können weitere Verbrechen nicht verhindern. Zwar gibt es eine Spur, aber diese laufen ins Leere. Wird es ihnen gelingen, den sechsten und letzten angekündigten Mord zu verhindern?
Dies ist der Start einer Reihe mit Charles Pantel von Kirsten Weinhold Dieser Krimi hat mich von Anfang an begeistert. Charles Pantel wurde als neuer Leiter für Kapitalverbrechen in Truro eingesetzt. Anfangs hat er mit Misstrauen zu kämpfen, aber das Team arbeitet Hand in Hand und war mir persönlich sehr sympathisch. Mit Henry Bloombottem und Ivy Clarks an seiner Seite ist der Autorin ein gutes Team gelungen. Besonders möchte ich die engagierte und mit Scharfsinn versehene PC Clarks hervorheben. Im Wechsel wird aus Sicht des Mörders berichtet. Was ihn dazu veranlasst hat die Verbrechen zu begehen und wie er sie ausführt, wird sehr spannend geschildert. Dabei geht er sehr geschickt vor, sodass es lange keine Spur von ihm gibt. Durch die kurzen Kapitel und die Perspektivenwechsel bleibt das Tempo hoch und die Spannung kontinuerlich oben. Auch der Schreibstil und die bildhafte Darstellung möchte ich hier hervorheben. Bis zum Schluss rätselt man mit, wer hinter diesen brutalen Morden steckt.
Fazit: Ein sehr spannender Krimi mit einer richtig guten Story haben mich vom Alltag abgelenkt und mir einen äußerst guten Lesegenuss bereitet. Ich hoffe auf baldige Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Kriminalhauptkommissar Michael Tiefenbach wurde vom Dienst beurlaubt und er verbringt seinen Urlaub an einem kleinen beschaulichen Küstenort an der Nordsee. Da er den letzten Einsatz nicht verarbeitet hat, begibt er sich dort in psychologische Betreuung zu Anna Erdmann, anfangs voller Widerwillen. Als eine ältere Dame unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, weckt das sein Interesse, denn er langweilt sich sehr. Die zuständige Polizei geht von einem natürlichen Tod aus. Michael wittert aber ein Verbrechen. Mit Hilfe von Anna Erdmann will er den Täter überführen. Ist es tatsächlich Mord und wenn ja, wird es ihnen gelingen, den Täter zu stoppen, bevor er womöglich wieder zuschlägt?
Dies ist der erste Tiefenbach-Erdmann-Fall von Katharina Lindner. Dieser Krimi konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Ein sehr guter Schreibstil mit bildgewaltiger Sprache hat mich stark beeindruckt. Es wird aus mehreren Perspektiven geschildert und dadurch bekommt man gute Einblicke in die jeweiligen Charaktere. Michael wittert einen Fall und zu Hilfe kommt ihm die Psychotherapeutin Anna, die selbst an Zwängen leidet. Lydia hat einen perfiden Plan ausgeheckt und möchte ihn unbedingt umsetzen. Tim hat auch so seine Probleme und Tante Regina ist keine einfache Person. Die Protagonisten sind mit Leben gefüllt, facettenreich und authentisch. Die Story ist sehr gut durchdacht und keine Zeile langweilig. Man rätselt bis zum Ende mit, ob es ein natürlicher Tod oder tatsächlich Mord war. Mit dem Ergebnis hätte ich nicht gerechnet und war sehr überrascht.
Fazit: Ein spannender Krimi, mit einem außergewöhnlich gutem Schreibstil und bestens beschriebenen Charakteren haben für mich zu einem hervorragenden Lesegenuss geführt. Ich hoffe auf baldige Fortsetzung und wir dann mehr von Michaels Vergangenheit erfahren werden. Dies blieb noch im Dunkeln. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. https://lindner-katharina.de/
Die Oma streikt und bringt den ganzen Haushalt durcheinander. Sie hat jahrelang geputzt, gekocht und sich um alles gekümmert und nimmt sich jetzt eine Auszeit. Schwere Zeiten brechen für Franz Eberhofer an, denn Leopold will die ganze Familie in die Haushaltsplanung einbeziehen. Und Susi ist stellvertretende Bürgermeisterin und nimmt ihren Job sehr ernst, zu ernst, wie Franz meint. Dann kommt noch eine Vermisstenanzeige und Franz hat alle Hände voll zu tun. Eine Leiche ist aber erst nicht in Sicht. Gut, dass er Rudi hat, denn er unterstützt Franz mit viel Elan und Eigenregie.
Dies ist bereits der elfte Fall für Franz Eberhofer. Was für ein herrlich amüsanter Provinzkrimi. Von Anfang bis Ende ist es der Autorin gelungen, mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Alltagssorgen von Franz sind köstlich wiedergegeben, auch wenn vieles nicht realistisch ist und der Kriminalfall eher ins Hintertreffen gerät. Viel Situationskomik ist dabei und mir war das wichtiger. Ich liebe ja auch die Verfilmungen und ich hatte jede einzelne Person genau vor Augen. Die Stimmung und die Gesten hatte ich bildlich vor mir. Susi übertreibt mit ihrem neuen Job und Franz ist genervt. Die Simmerls haben Probleme, der Leopold sowieso. Aber wie so oft löst Franz den Fall am Ende ganz alleine und hat mich wirklich überrascht.
Fazit: Ein herrlich amüsanter Provinzkrimi mit köstlichen Dialogen und liebeswerten Charakteren haben mich begeistert. Es ist manchmal nicht realistisch, hat mich aber tief eintauchen lassen und mich vom Alltag abgelenkt. Von mir gibt eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Vielen Dank an Dtv für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Heute möchte ich euch die sympathische Autorin Ingrid Reidel vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Vita:
Die in Weinheim geborene Autorin ist in einem kleinen Dorf am Rande des Odenwaldes aufgewachsen. Dort war ihr Vater als Dorfschullehrer tätig, wo er – damals noch vor dem Schulhausofen – Sagen und Märchen aus der Gegend erzählte. Als kleines Mädchen war die Autorin oft dabei und lauschte den Geschichten, aus denen sie später eigene entwickelte. 1980 trat sie in die pädagogischen Fußstapfen ihres Vaters und wurde Erzieherin. In diesem Beruf arbeitete sie zwanzig Jahre, wobei sie Theaterstücke für Kinder entwickelte und kleine Kinderbücher verfasste. 1999 folgte eine weitere Berufsausbildung zur Mediengestalterin.
2012 begann sie ein Online-Studium: Autorin werden und verlegte sich auf die Sparte Krimikurzgeschichten sowie auf Short-Storys im humoristischen Bereich. Besonders bekannt wurde sie durch ihren skurrilen schwarzen Humor. Die Autorin wurde mehrmals ausgezeichnet. Sie stand auf der Shortlist der Wiener Kriminacht, war im Finale der Art Experience in Baden bei Wien und gewann den Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und den Bloody Maries. Sie mag klassische Musik und Konfekt und liebt es, in die entlegensten Ecken zu reisen, auch wenn sie direkt vor der Haustür liegen, denn wie sie selbst sagt, gibt es überall noch etwas zu entdecken. Ingrid Reidel ist Mutter einer Tochter und wohnt mit ihrem Partner in einem alten Anwesen in Weinheim.
Im Dortmunder Zoo wird der Direktor ermordet aufgefunden. Kommissar Modrich und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Sie suchen im Umfeld und finden vorerst keine Gründe, warum dieser schreckliche Mord geschehen ist, bis eine weitere Leiche in Berlin gefunden wird. Diese wurde mit der gleichen Methode getötet, wie in Dortmund. Camilla und Benny tauchen im Präsidium auf und melden eine Vermisstenanzeige der Eltern. Sie befinden sich auf einer Safari in Afrika. Ein Video, das an Benny geschickt wurde, zeigt ein Verbrechen. Gibt es eine Verbindung zu Afrika und Berlin? Schwebt Benny in Gefahr? Modrich und sein Team sind gefragt und erleben dabei Schreckliches.
Dies ist der dritte Teil von Thomas Matiszik mit dem Kommissar Modrich. Es kann aber unabhängig gelesen werden, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Man merkt dem Schreibstil an, dass sich der Autor weiter entwickelt. Die Bücher werden immer besser und es lässt sich flüssig lesen. Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und lässt nicht nach. Die Kapitel sind kurz und halten das Tempo hoch. Wie auch in den letzten Fällen müssen die Kommissare viel erleiden und erdulden. Hier wird der frühere Chef von Modrich durch den sympathischen Gregor Frobisch ersetzt. Diese schließen auch gleich Freundschaft, während Guddi sich von ihrem letzten Fall noch nicht richtig erholt hat. Die Charaktere sind wieder sehr lebendig und mit Leben gefüllt. In dieser Geschichte geht es nicht zimperlich zu. Der Plot ist sehr gut ausgearbeitet. Es gibt zwei verschiedene Handlungsstränge, die am Ende gekonnt zusammen geführt werden. Das Cover ist wie die anderen schlicht gehalten. Man merkt ihm nicht an, dass hier richtig zur Sache gegangen wird. Das Buch hat was von einem Thriller.
Ich gebe hiermit eine absolute Leseempfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Das erste Opfer des Erlösers hat überlebt, liegt aber schwer verletzt im Koma. Es wurden ihm die Achillessehnen durchgeschnitten und er wurde in eine Jauchegrube geworfen und auf seinem Bauch stand Schuldig. Als dann ein berühmter Schauspieler entführt wird und auf eine Art und Weise schwerste Misshandlungen erleidet, die es einem erst heiß und dann eiskalt den Rücken herunter laufen lässt, ermitteln Peer Modrich und seine seine Kollegin Gudrun Faltermeyer in alle Richtungen und stehen vor einem Rätsel. Im Laufe der Ermittlungen stehen beide Kommissare selbst im Visier des Erlösers.
Dies ist der zweite Fall von Thomas Matiszik und ich war gespannt, ob er an den Erfolg von Karlchen anknüpfen kann. Es ist im hervorragend gelungen. Von Anfang bis Ende war die Spannung und das Tempo sehr hoch. Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse bis zum finalen Ende.
Modrich ist diesmal fast ein bisschen zu brav dargestellt. Seine Exzesse sind keinesfalls so ausschweifend wie beim ersten Buch. Ein Gesundheitsfanatiker ist aus ihm geworden. Das hab ich ein wenig bedauert.
Das Buch ist flüssig geschrieben. Kurze Kapitel, hohes Tempo und sympathische Charaktere halten einen in Atem. Rasche Szenenwechsel und seine bildhafte Sprache zeichnen dieses Buch aus. Es kann auch unabhängig vom ersten Lesen. Ich freue mich auf eine Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥 💥 💥 💥 💥
Anmerkung: Diese Rezension ist von 2018. Ganz am Anfang als Bloggerin
Karlchen ist hoch intelligent mit einem IQ von über 140 und schreckt schon in seiner Kindheit nicht vor Gewalttätigkeiten zurück. Selbst vor seinem Arzt macht er als 5 jähriger nicht Halt. Durch Medikamente bekommt er das in Griff. Als er damit schludert, erzählt er seiner Schwester Maike, das alles wieder anfängt. Als ein Mädchen vermisst wird, wendet Maike sich an Peer Modrich. Er und seine Kollegin machen nun Jagd auf Karlchen. Wobei Peer immer wieder von seiner Kollegin angetrieben wird, denn Peer liebt Alkohol, Nikotin und Frauen. Karlchen hinterlässt auf seiner Flucht eine blutige Spur und treibt ein Katz und Mausspiel bis zum finalen Ende.
Thomas Matiszik versteht es ausgezeichnet einen von Anfang an zu fesseln. Die Spannung hält einen bis zum Ende gefangen, auch wenn von Anfang an klar ist, wer der Täter ist.
Die Geschichte liest sich sehr gut. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung ⭐⭐⭐⭐⭐
Anmerkung: Meine Rezension ist von 2018. Das war noch ganz am Anfang als Bloggerin
Heute möchte ich euch die sympathische Autorin @Ruth Edelmann-Amrhein vorstellen. Ich freue mich, dass du dich auf meinem Blog vorstellst.
Im Juni 1958 erblickte ich in Reutlingen das Licht der Welt. Schon als kleines Kind liebte ich es, wenn mir meine Mutter Märchen vorlas, was sie lange mit Hingabe tat. Als die ersten Märchenschallplatten auf den Markt kamen, lösten sie Mutters warme Stimme ab. Noch heute erinnere ich mich an die Gänsehaut, die mir die Stimme des vermummten Reiters über den Rücken jagte, als er der Kutsche von Frau Gräfin im finsteren Wald begegnete. Vom Kutscher nach seinem Namen befragt antwortete er: Rübezahl. Dann lachte er hallend und ich saß da und lauschte, während meine Fantasie mit der fliehenden Kutsche dahinflog. Herrlich war das. Später, als ich lesen konnte, war ich nur noch selten ohne Buch anzutreffen. Heute wundert es mich selbst, dass ich zum eigenen Schreiben erst in meiner zweiten Lebenshälfte gefunden habe. Nach einem Schreibwettbewerb der Zeitschrift emotion im Jahr 2010, bei dem über 700 Geschichten eingereicht wurden, war mir das Glück einer Veröffentlichung im Deutschen Taschenbuchverlag vergönnt. Die Geschichte hieß Wie ich zu meinem Mann fand. Wie ich tatsächlich nach einigen Hindernissen zu meinem (zweiten) Mann fand, wird in dieser Geschichte erzählt. Etwa ab diesem Zeitpunkt hat mich die Schreibleidenschaft erfasst. Inzwischen sind Kurzkrimis in mehreren Anthologien der Mörderischen Schwestern, deren Mitglied ich bin, im Wellhöfer Verlag Mannheim und im Silberburg Verlag Tübingen erschienen. Beim Literaturpreis der Grassauer Deichelbohrer 2019 schaffte es meine Geschichte Zimmer 69 in die Anthologie Nähe. Im Frühjahr 2021 erschien im Rahmen der Booksnacks-Kurzgeschichtenreihe meine Geschichte Das letzte Geschenk und im August 2021 durfte ich mich über die Veröffentlichung meines ersten Romans Theodora und der Engel des Todes im Verlag Oertel + Spörer Reutlingen, freuen. Beruflich hatte ich es immer mehr mit Zahlen als mit Buchstaben zu tun. Unmittelbar nach meiner Ausbildung zur Bankkauffrau in Bad Urach zog es mich für einige Jahre nach Berlin. Dort war ich an der Bank für Handel und Industrie tätig. Zurückgekehrt ins Ländle, führte mich mein Weg zunächst nach Stuttgart, wo meine beiden Söhne das Licht der Welt erblickten, dann nach Filderstadt und schließlich ins schöne Aichtal, wo ich seit dem Jahr 2007 zusammen mit meinem Mann lebe. Ich liebe meine schwäbische Heimat, die Mundart und das Viertele und seit einigen Jahren nun auch ganz besonders das Schreiben. Vielen Dank liebe Helga, dass ich mich auf Deiner Seite vorstellen durfte.
Und ihre Lesungstermine möchte ich euch nicht vorenthalten. Lesungstermine:
Buchpremierenlesung Mittwoch, 01. Dezember 2021 Stadtbibliothek Reutlingen Donnerstag, 03. Februar 2022 Buchhandlung „Bunter Bücherladen“ Filderstadt-Bernhausen Freitag, 18. Februar 2022 Buchhandlung „Im Roten Haus“ Nürtingen Das Foto wurde von der Buchhändlerin Julia Klingel aus der Bücherscheune Aichtal gefertigt.
Vielen Dank für deine interessanten Einblicke. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern.