Paris im Sommer 1866: Elise Lambert und Valérie Dumas werden am selben Tag geboren. Sonst haben die beiden Mädchen nicht viel gemeinsam. Elise, Tochter einer einfachen Wäscherin, wächst in Armut auf dem Hügel von Montmartre auf. Valérie hingegen ist die Tochter eines wohlhabenden Kunsthändlers vom Boulevard de Clichy. In einer Zeit, in der Frauen kaum Möglichkeiten haben, hegen die beiden große Träume. Valérie ist eine begnadete Malerin, die es an die Kunstakademie schaffen möchte, wo auch Toulouse-Lautrec und van Gogh studieren. Elise dagegen möchte als Tänzerin in den schillernden Varietés von Montmartre berühmt werden. Schicksalsschläge und die Liebe stellen beide vor ungeahnte Herausforderungen, doch die jungen Frauen kämpfen für ihr Glück
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Svenja steht nach dem Tod ihrer Eltern vor der herausfordernden Aufgabe, sich um ihren jüngeren Bruder Joris zu kümmern. Die Situation wird nicht einfacher, als das Jugendamt droht, einzugreifen, nachdem Joris in der Schule in eine Prügelei verwickelt war. Gemeinsam mit ihren Freunden setzt Svenja alles daran, den Familienhof in Schuss zu bringen. Doch das Erscheinen von Marc Walker vom Jugendamt trifft sie zu einem unglücklichen Zeitpunkt. Muss sie nun befürchten, dass Joris ins Kinderheim muss?
Diese berührende Geschichte geht direkt ins Herz. Svenja zeigt bemerkenswerten Mut und übernimmt die Verantwortung für den Hof und die Vormundschaft über ihren Bruder. Ihr Ziel, den Familienhof zu retten, wird durch den Druck der Bank zusätzlich erschwert, was für spannende Wendungen sorgt. Mit ihren kreativen Ideen und ihrem unermüdlichen Einsatz ist mir Svenja äußerst sympathisch. Besonders gefiel mir Marc Walker, der mit seinem Auftreten auch Svenjas Herz höher schlagen lässt.
Fazit: Dies ist ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Die bildhafte Sprache der Autorin entführt in das malerische Alte Land bei Hamburg und schafft eine besondere Atmosphäre. Der Zusammenhalt der Freunde sowie die Themen Liebe und Romantik runden die Geschichte harmonisch ab. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
NIEMALS WOLLTEST DU ZUR BEUTE WERDEN … Am Ufer der Kreideküste auf Rügen liegt die grausam verstümmelte Leiche eines Kommunalpolitikers. Bewohner und Gäste der Insel sind entsetzt. Seine Witwe engagiert den ehemaligen Polizeipsychologen Erik Nordstrøm, um das Verbrechen aufzuklären. Doch der sucht nicht nur den Täter, sondern auch nach einem verschwundenen jungen Mechaniker. Die Spuren führen Nordstrøm und seine Kollegin Sara Sachs nach Bornholm, Usedom und Ystad und lassen vermuten, dass es eine Verbindung zwischen dem Mordopfer und dem Vermissten gibt. Schon bald geschehen auf Rügen weitere Morde nach demselben Muster. Als das Ermittlerduo den Tätern bedrohlich nahekommt, gerät es in tödliche Gefahr.
Alexander Humboldt und seine Freundin Maike verbringen spontan den Weihnachtsurlaub in den Tiroler Alpen, zusammen mit ihren Eltern. Doch Alex hat vergessen, ein Geschenk für seine Geliebte zu besorgen. Natürlich sorgt das für ordentliches Chaos. Doch das ist nicht die einzige Panne, in die er sich hineinmanövriert. Plötzlich taucht auch noch die Sandkastenliebe Axel auf, was Eifersucht und zusätzliche Verwicklungen mit sich bringen.
Von der ersten Seite an herrscht Chaos, das Alexander mit seinen Missgeschicken und Fettnäpfchen auslöst. Die turbulente Handlung sorgt dafür, dass die Lachmuskeln von Anfang an strapaziert werden. Ich konnte oft nicht anders, als laut zu lachen. Die Art und Weise, wie die verschiedenen chaotischen Situationen beschrieben werden, ist einfach köstlich. Immer wieder fragte ich mich, wie viel Pech Alex eigentlich haben kann, auch wenn einige Szenen übertrieben erscheinen.
Fazit: Ich habe mich prächtig amüsiert. Wer humorvolle und skurrile Geschichten liebt, kommt hier voll auf seine Kosten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
Verbrechen, Vergnügen und Verrat in Hamburgs dunklen Gassen
Hamburg, 1913. Von einem Tag auf den anderen wird Louise bettelarm: Ihr Mann verschwindet spurlos und mit ihm das letzte Geld. Zusammen mit Ella, einer ehemaligen Prostituierten, wagt sie einen Neuanfang und eröffnet auf Sankt Pauli eine Bar.
Schnell geraten sie in Konflikt mit den Autoritäten:
Ein Juwelier wird in der Nachbarschaft ermordet, Louise und Ella retten den vermeintlichen Mörder vor der Polizei, weil sie ihn für unschuldig halten. Da taucht Paul in der Bar auf, ein ehemaliger Polizist, der auf eigene Faust eine Bande gewalttätiger Straßenkinder jagt. Aber haben die verwahrlosten Seelen wirklich etwas mit dem Mord zu tun
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Heute möchte ich euch die sehr sympathische Autorin Claire Winter vorstellen. Es freut mich, dass du heute mein Gast bist.
Hallo, ich bin Claire Winter – wobei Claire Winter eigentlich mein Autorinnenname und ein offenes Pseudonym ist, unter dem ich in den letzten Jahren meine Romane veröffentliche. Mein richtiger Name ist Claudia Ziegler. Ich habe Literaturwissenschaften studiert und als Journalistin gearbeitet, bevor ich entschied, mich ganz dem Schreiben zu widmen. Geschichten erzählen war und ist meine große Leidenschaft und meine Bücher haben es schon einige Male auf die Spiegelbestseller-Liste geschafft. Meine Romane spielen vorwiegend in der jüngeren deutschen Historie. Ich liebe es, in meinen Geschichten wahre Begebenheiten und gründlich recherchierte Fakten mit emotional berührender Fiktion zu verweben. DIE ERBIN, die gerade im Buchhandel erscheint, ist inzwischen mein neuntes Buch. Privat lebe ich mit meinem Mann in Berlin, aber wir sind durch seinen Beruf viel auf Reisen, was ich sehr mag. Ich bin immer neugierig auf neue Menschen, freue mich über Begegnungen und finde es faszinierend, unbekannte Orte zu erkunden. All diese Dinge inspirieren mich auch sehr beim Schreiben meiner Romane. http://www.claire-winter.de
Ein grausamer Leichenfund schockiert Deutschland, weshalb die Verhaltensanalysten der OPE, Lisa Seifert und Jan Theurer, zu dem Fall hinzugezogen werden. Der Tatort ist alles andere als gewöhnlich und zeigt ein perfides Verbrechen. Die Leiche einer jungen Frau wurde wie ein Kunstwerk im Wald drapiert. Getrieben von dem Wunsch, den Täter schnell fassen zu können, nehmen Seifert und Theurer jedes Detail der Tat unter die Lupe. Schnell wird klar, dass das Opfer unvorstellbare Qualen erleiden musste. Der Täter hatte sie bei lebendigem Leib verstümmelt. Und zwar aus einem einzigen Grund: Für ihn ist es Kunst. Der unbekannte Künstler möchte den Schmerz in seinen Fotografien festhalten und dafür geht er über Leichen. Im Darknet werden seine Bilder gefeiert. Gefangen in einem dunklen Sog, wird das OPE-Team in die Untiefen der illegalen Gore-Szene gezogen. Das Spiel gegen die Zeit beginnt, denn sein nächstes Kunstwerk steht kurz vor der Enthüllung.
Eines Morgens macht sich Natalie Farrell Sorgen, weil ihre Kollegin Dawn noch nicht im Büro erschienen ist. Pünktlichkeit ist für Dawn das A und O. Als Natalie dann auch noch einen ominösen Anruf erhält, wird ihre Besorgnis größer. Sie beschließt, Dawns Wohnung aufzusuchen und findet dort Blutflecken und ein schrecklicher Verdacht überkommt sie. Ist Dawn womöglich umgebracht worden? Natalie ist fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen.
Auch dieses Buch hat mir wieder sehr gefallen. Besonders beeindruckend sind die wechselnden Perspektiven. Einerseits begleiten wir Natalie in der Gegenwart, und ich beobachtete, wie sich meine Meinung über sie im Laufe der Ereignisse verändert. Andererseits gibt es E-Mails von Dawn an ihre Freundin Mia. Dawn ist eigenartig. Ihre Liebe zu Schildkröten ist unermesslich. Ich weiß jetzt alles über diese Tiere. Die Spannung wird allmählich aufgebaut und ich stellte mir während des Lesens immer wieder die Frage: Wem kann ich trauen?
Fazit: Wie man es von der Autorin kennt, überrascht auch dieses Buch mit einem cleveren Twist. Das Ende ist absolut nicht vorhersehbar, ein typisches Markenzeichen der Autorin, finde ich. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen. Obwohl ich das Buch eher als Spannungsroman denn als klassischen Thriller einstufen würde, hat das meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ganz im Gegenteil: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐
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Ein neuer Cold-Case-Fall für die toughe Ermittlerin Signe Nord: Vor zwanzig Jahren fand man im Norden in den schwedischen Wäldern die Leiche der jungen Alva Eriksson. Das Mädchen wurde brutal mit mehreren Messerstichen getötet. Der Mörder setzte dem Mädchen eine Elchkrone auf und beschmierte es mit Elchblut. Neben der Leiche fand die Polizei Alvas Freundin Kristina Eklund. Sie kann sich an nichts erinnern und sitzt seit damals in der Psychiatrie.
Gemeinsam mit dem Journalisten Tom Persson beginnt Signe zu ermitteln und stellt fest, dass es in der Nähe des Tatorts ein ehemaliges Militärgelände gibt, auf dem mysteriöse Dinge passiert sind. Haben die beiden Mädchen damals etwas Schreckliches beobachtet und wurden deshalb bestraft? Und welche Rolle spielt der eigenwillige Elchflüsterer Mikkel Blom, der nachts mit seinem Elch durch die Wälder streift?
Doch dann verschwindet Kristina Eklund aus der psychiatrischen Klinik, und ein weiterer Mord geschieht. Der Fall nimmt plötzlich eine böse ganz andere Wendung …
Das eBook erscheint am 01.05. exklusiv bei Thalia und das Printbuch ist auf allen Plattformen erhältlich.
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Die reiche Erbin Cosima Liefenstein gründet eine Stiftung für bedürftige Frauen und alle erscheinen, was Rang und Namen hat. Sie stimmt einer Reportage des Journalisten Leo Marktgraf zu, da sie ihm zutraut, objektiv zu berichten. Leo ist auch noch an einer anderen Sache dran, denn der Tod seines Freundes wirft Fragen auf. Dieser hatte schwere Anschuldigungen gegen die Familie erhoben. Auch Cosima stößt auf Unstimmigkeiten und ist fest entschlossen, mehr über die düstere Vergangenheit ihrer Familie herauszufinden. Dabei hat sie nicht mit einem starken Gegner gerechnet, der alles daran setzt, dies zu verhindern.
Die Geschichte beginnt im Jahr 1957 mit der Gründung von Cosimas Stiftung und ihrer Suche nach der Wahrheit über die Schatten der Familiengeschichte. Die Autorin wechselt geschickt zwischen den Jahren 1929 und der Nachkriegszeit und gewährt Einblicke in die Unternehmerfamilie Liefenstein, die in der damaligen Zeit äußerst erfolgreich war. Die Söhne Albert und Theodor arbeiten im Werk, aber Edmund hat auch noch eine andere Leidenschaft. Die politische Situation ist für Edmund unerträglich. Elisa, das Hausmädchen, ist eine starke Frau, deren bewegende Geschichte sowohl spannend als auch traurig ist. Cosima und Elisa sind beide beeindruckende Charaktere. Claire Winter gelingt es, das traurige Kapitel der deutschen Geschichte mit großer Sensibilität darzustellen. Auch das Thema Zwangsarbeit wird eindringlich behandelt. Die 50 Jahre des wirtschaftlichen Aufschwungs, begleitet von Aufarbeitung und Verdrängung, werden ebenfalls thematisiert.
Fazit: Die emotionale Tiefe dieses Buches hat mich überwältigt und oft zu Tränen gerührt. Selten habe ich ein so stimmiges und berührendes Werk gelesen, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die sehr gute Recherche, die hinter dieser Geschichte steckt, hat mich sehr beeindruckt. Das Buch ist nicht nur spannend und fesselnd, sondern zeigt auch, wie wichtig es ist, diese Themen nie zu vergessen. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐